Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
The main control room of the Olympic Broadcasting Service is pictured during a media tour in the International Broadcast Centre IBC, in Rio de Janeiro, Brazil, prior to the Rio 2016 Olympic Summer Games, pictured on Wednesday, August 3, 2016. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Eine Totalliquidation würde der SRG teuer zu stehen kommen.  Bild: KEYSTONE

Bei Schliessung muss SRG 100 Millionen Franken Abfindungen für Mitarbeiter zahlen



Wenn am 4. März die No-Billag Initiative angenommen wird, gibt es mehrere Folgeszenarien für die SRG. Eine davon ist die Totalliquidation. Denn bei einem Ja fallen dem Unternehmen 1.25 Milliarden Franken Finanzierungsgelder weg. 

Eine solche Totalliquidation würde die SRG teuer zu stehen kommen, wie der Tagesanzeiger berichtet. 2015 wurde ein grosszügiger Sozialplan für die Mitarbeiter ausgehandelt. Alle SRG-Angestellten, die mehr als ein Jahr für das Unternehmen gearbeitet haben, erhalten gemäss dem Sozialplan eine Abgangsentschädigung. Wer länger als 16 Jahre bei der SRG angestellt war, erhält zwölf Monatslöhne. Durchschnittlich sind SRG-Mitarbeiter 13 Jahre lang in ihrem Job, womit ihnen 9 Monatslöhne zustehen würde. Hinzu kommen Frühpensionierungen ab 58 Jahren.

Hochgerechnet würde der Sozialplan die SRG mehrere Hundert Millionen Franken kosten. Und die SRG-Gewerkschaft SSM geht davon aus, dass er auch bei einer Annahme der No-Billag-Initiative gilt. Laut Jérôme Hayoz, SSM-Zentralsekretär, wurden zwar noch keine Szenarien ausgearbeitet. Dass die Kosten zur Abfederung der Entlassungen sehr hoch sein werden, hält Hayoz für «plausibel». (ohe)

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

Video: undefined/SDA

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Der Bundesrat beschliesst neue Corona-Massnahmen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Leuthard zu No Billag: «Was sich via Pay-TV finanzieren lässt, sind Sport, Filme und Sex»

Die Abstimmung über die Abschaffung der Radio- und TV-Gebühren dürfte die letzte grosse Schlacht sein, die Doris Leuthard (CVP) als Bundesrätin austrägt. Im grossen Interview spricht sie über Lügen im Abstimmungskampf, die Rolle von Gratiszeitungen und die Folgen der weichen MEI-Umsetzung.

Frau Leuthard, wie man hört, planen Sie, nach der No-Billag-Abstimmung zurückzutreten. Stimmt das?Doris Leuthard: Ich lasse mir den Rücktritt nicht diktieren und staune etwas, wie es in der Gerüchteküche brodelt. Dass sich eine Partei im Hinblick auf einen sich abzeichnenden Wechsel vorbereitet, ist normal. Der Rücktritt ist aber für jeden Bundesrat eine persönliche Angelegenheit, über die erst geredet wird, wenn es soweit ist. Ich bin nach wie vor mit viel Freude an der Arbeit!

Im Kampf gegen No …

Artikel lesen
Link zum Artikel