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Eine Totalliquidation würde der SRG teuer zu stehen kommen. 
Eine Totalliquidation würde der SRG teuer zu stehen kommen. Bild: KEYSTONE

Bei Schliessung muss SRG 100 Millionen Franken Abfindungen für Mitarbeiter zahlen

14.11.2017, 10:1414.11.2017, 10:23

Wenn am 4. März die No-Billag Initiative angenommen wird, gibt es mehrere Folgeszenarien für die SRG. Eine davon ist die Totalliquidation. Denn bei einem Ja fallen dem Unternehmen 1.25 Milliarden Franken Finanzierungsgelder weg. 

Eine solche Totalliquidation würde die SRG teuer zu stehen kommen, wie der Tagesanzeiger berichtet. 2015 wurde ein grosszügiger Sozialplan für die Mitarbeiter ausgehandelt. Alle SRG-Angestellten, die mehr als ein Jahr für das Unternehmen gearbeitet haben, erhalten gemäss dem Sozialplan eine Abgangsentschädigung. Wer länger als 16 Jahre bei der SRG angestellt war, erhält zwölf Monatslöhne. Durchschnittlich sind SRG-Mitarbeiter 13 Jahre lang in ihrem Job, womit ihnen 9 Monatslöhne zustehen würde. Hinzu kommen Frühpensionierungen ab 58 Jahren.

Hochgerechnet würde der Sozialplan die SRG mehrere Hundert Millionen Franken kosten. Und die SRG-Gewerkschaft SSM geht davon aus, dass er auch bei einer Annahme der No-Billag-Initiative gilt. Laut Jérôme Hayoz, SSM-Zentralsekretär, wurden zwar noch keine Szenarien ausgearbeitet. Dass die Kosten zur Abfederung der Entlassungen sehr hoch sein werden, hält Hayoz für «plausibel». (ohe)

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

Video: undefined/SDA
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65 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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el_zimouni
14.11.2017 10:45registriert Juli 2014
Solche goldigen Anstellungsbedingungen hätte ich auch gerne...
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Texas Florida CH seit Öffnung vs D F I BEL ESP et
14.11.2017 10:33registriert August 2016
Abfindungen?
Wurde das bei Banken und Managern nicht als unangemessen verurteilt...
...und dann macht’s ein Staatsbetrieb in Abmachung mit Gewerkschaften!

...aber es gibt sicher manche, die sich Gründe zurechtlegen, warum das soooo anders ist.
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Blaugrana
14.11.2017 10:48registriert Januar 2017
Wie die Maden im Speck. Ein Grund mehr den finanziellen Druck auf die SRG zu erhöhen und endlich mal ernsthafte Kosteneinsparungen zu erzwingen.
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