Schweiz
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The main control room of the Olympic Broadcasting Service is pictured during a media tour in the International Broadcast Centre IBC, in Rio de Janeiro, Brazil, prior to the Rio 2016 Olympic Summer Games, pictured on Wednesday, August 3, 2016. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Eine Totalliquidation würde der SRG teuer zu stehen kommen.  Bild: KEYSTONE

Bei Schliessung muss SRG 100 Millionen Franken Abfindungen für Mitarbeiter zahlen



Wenn am 4. März die No-Billag Initiative angenommen wird, gibt es mehrere Folgeszenarien für die SRG. Eine davon ist die Totalliquidation. Denn bei einem Ja fallen dem Unternehmen 1.25 Milliarden Franken Finanzierungsgelder weg. 

Eine solche Totalliquidation würde die SRG teuer zu stehen kommen, wie der Tagesanzeiger berichtet. 2015 wurde ein grosszügiger Sozialplan für die Mitarbeiter ausgehandelt. Alle SRG-Angestellten, die mehr als ein Jahr für das Unternehmen gearbeitet haben, erhalten gemäss dem Sozialplan eine Abgangsentschädigung. Wer länger als 16 Jahre bei der SRG angestellt war, erhält zwölf Monatslöhne. Durchschnittlich sind SRG-Mitarbeiter 13 Jahre lang in ihrem Job, womit ihnen 9 Monatslöhne zustehen würde. Hinzu kommen Frühpensionierungen ab 58 Jahren.

Hochgerechnet würde der Sozialplan die SRG mehrere Hundert Millionen Franken kosten. Und die SRG-Gewerkschaft SSM geht davon aus, dass er auch bei einer Annahme der No-Billag-Initiative gilt. Laut Jérôme Hayoz, SSM-Zentralsekretär, wurden zwar noch keine Szenarien ausgearbeitet. Dass die Kosten zur Abfederung der Entlassungen sehr hoch sein werden, hält Hayoz für «plausibel». (ohe)

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

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Video: undefined/SDA

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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roterriese #DefendEurope 15.11.2017 11:51
    Highlight Highlight Dann verursacht die Initiative halt kosten. Langfristig gesehen werden aber Milliarden eingespart. Nämlich rund 1.3 Milliarden pro Jahr, die dann in die Kaufkraft gesteckt werden können. In 10 Jahren würden so 13 Milliarden eingespart, da sind die 100 Millionen ein Klacks.
    • Sophia 15.11.2017 17:46
      Highlight Highlight Das ist nun mal völliger Unsinn, roterriese! Wenn tausend Menschen arbeitslos werden, dann fehlen auf Jahre hinaus 1000 Konsumenten, die zudem noch die Sozialwerke beslasten. Kannste rechnen, rechne mal durch, was das für die Wirtschaft bedeutet! Gesparte Millarden bringen der Wirtschaft überhaupt nichts, Geld muss im Umlauf sein, um der Wirtschaft zu nutzen. Es ist immer wieder erstaunlich, feststellen zu müssen, welcher Unsinn mit der grössten Selbstverständlichkeit oft verbreitet wird.
  • Epad 14.11.2017 19:04
    Highlight Highlight Man hätte noch in einem Satz erwähnen können, dass der Sozialplan nur zum Zug kommt, wenn die Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt...
  • paper 14.11.2017 17:31
    Highlight Highlight Bin ich eigentlich der einzige, der sich nicht an der SRG selbst stört, sondern nur an der Billag? Ich arbeite selbst bei der Eisenbahn und will bestimmt nicht den Service Public abbauen. Die SRG darf von mir aus gerne staatlich finanziert werden.
    Ich sehe aber überhaupt nicht ein, weshalb wir dafür eine BillAG brauchen, eine private Firma, die uns Millionen kostet. Dabei wär das Instrument zur Gebührenerhebung längst vorhanden. #Bundessteuer
    • Sophia 15.11.2017 17:47
      Highlight Highlight Sehr richtig, paper!
  • Chris van Berg 14.11.2017 16:36
    Highlight Highlight Finde die Abgangsentschädigung auch zu Grosszügig, aber was viele Kommentarschreiber anscheinend nicht verstehen ist, dass ein Sozialplan bei Massenentlassungen Standard ist.
    Dies gilt ebenfalls für die Industrie und ist in allen GAV Gott sei Dank so definiert.
    • Sophia 14.11.2017 20:08
      Highlight Highlight Und dass Neid keinesfalls eine linke sondern doch eher eine rechte Krankheit ist-neben der Gier-, kann man hier wieder exemplarisch lesen! Wehe ein Linker wird reich, der soll schön Wasser trinken, wir rechten Nationalisten trinken den Wein lieber ganz alleine!
    • Roterriese #DefendEurope 15.11.2017 11:42
      Highlight Highlight @Sophia, Abzockerinitiative, 1:12 Initiative, zu hohe Managerlöhne und Boni sind natürliches alles (Neid)Initiativen von der SVP?
    • Sophia 15.11.2017 17:30
      Highlight Highlight Wie, was, wo, roterriese? Abzockerinitiative war doch eine SVP-nahe Initiative! Die 1: 12 Initative hat doch nichts mit Neid zu tun, sondern wäre lediglich eine Korrektur der Verhältnisse gewesen ohne dass irgendwem etwas weggenommen worden wäre! Was hat das mit Neid zu tun, wenn etwas anders verteilt würde?
      Gegen die hohen Managerlöhne und unversteuerten Boni gab es ja die SVP-nahe Abzockerinitiative.
      Ich sage es ja schon seit Jahren, manche Rechtsnationalen SVP-ler verstehen einfach die Welt so, wie sie können und nicht so wie ist, was du wieder einmal exemplarisch belegt hast, roterriese.
  • 4kant 14.11.2017 16:21
    Highlight Highlight Dass die SRG mehrere hundert Millionen Franken an Abfindungsgeldern verspricht, zeigt ganz erschütternd, wie sehr die SRG unser sauer verdientes Geld mit beiden Händen zum Fenster rauswirft, um seinesgleichen zu bereichern.

    Darum: Ja zur Billag-Initiative! Weg mit der verfilzten SRG!
    • Sophia 14.11.2017 20:05
      Highlight Highlight Nein zur Billag-Initiative, denn dass man gute Mitarbeiter einfach so auf die Strasse setzt, ist unserer überreichen Gesellschaft einfach unwürdig. Nein, hier soll eine Intstitution getroffen werden - und nicht die Billag als solche - die es dem rechten Block unserer Gesellschaft nie recht machen kann, weil sie nicht deren abstrusen Thesen von der individuellen Narrenfreiheit auf Kosten der Gemeinheit vertritt, sondern dem Zusammenhalt den Vorzug gibt. Ausbeutung der Gesellschaft oder Stärkung der Solidargemeinschaft, das ist die eigentliche Debatte um die es geht!
  • einmalquer 14.11.2017 14:04
    Highlight Highlight Wer auch immer jetzt gegen Sozialpläne wettert....verlangt das doch auch bei "Euren" Betrieben...

    aber da kuscht ihr nur und unterstützt diejenigen, die sich für bessere Arbeitsbedingungen und bessere Sozialpläne einsetzten kein bisschen.

    Und dann sind "unsere" Politiker, die Wirtschaftsführer sowieso und Schneider-Ammann erst recht, auch noch stolz darauf, dass wir den schlechtesten Kündigungsschutz haben und jeder jederzeit ohne Begründung auf die Strasse gestellt werden kann.
    • 7immi 15.11.2017 08:31
      Highlight Highlight @einmalquer
      unser kündigungsschutz ist deutlich "schlechter" als der zb in den europäischen südländern. dennoch funktioniert er besser. in italien ist man quasi unkündbar, was datzu führt, dass junge keine möglichkeiten haben und unternehmen nicht auf den bedarf reagieren können. in spanien zb gilt, dass man ab einer bestimmten arbeitsdauer sehr gut geschützt ist. das führt dazu, dass es zum teil keine arbeitsverträge gibt oder nur temporäranstellungen. der gut gemeinte kündigungsschutz bewirkt hier also das gegenteil und zu schlechten arbeitsbedingungen.
    • einmalquer 15.11.2017 11:39
      Highlight Highlight zum Ersten:
      es wird verlangt, dass jeder arbeitet, wer es nicht tut, wird stigmatisiert
      zum Zweiten:
      es wird nicht verlangt, dass man jedem einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt

      Da besteht ein krasses Missverhältnis

      Und zum Dritten:
      eine gewisse Arbeitslosigkeit ist gut für die Wirtschaft, um die Löhne tief zu halten
  • tomdance 14.11.2017 13:41
    Highlight Highlight Es dünkt mich, dass beim Thema No-Billag / SRG sehr viele Trolls auf watson unterwegs sind. Ich würde ich freuen, wenn die Redaktion hier etwas genauer hinschauen würde. Vielleicht haben wir hier ja eine kleine, bezahlte Armee - von welcher Seite auch immer - die konzentriert und organisiert Posts absetzt. Und das wäre doch mal ein lesenswerter Artikel, liebes watson.
    • Roterriese #DefendEurope 15.11.2017 11:44
      Highlight Highlight Ich habe den Verdacht, dass hier mit Billaggebührengelder versucht wird, gegen die Initiative Stimmung zu machen.
    • tomdance 15.11.2017 15:41
      Highlight Highlight @roterriese: auch das könnte ja mit Recherche belegt oder widerlegt werden.
  • Thinktank 14.11.2017 13:08
    Highlight Highlight Wenn man die ganzen Liegenschaften, Kameras, Infrastruktur, Fahrzeuge etc. verkauft, sollten die Gebührenzahler doch sogar noch etwas ausbezahlt bekommen.
    • tomdance 14.11.2017 18:04
      Highlight Highlight @Thinktank: Recherche hilft. Die Liegenschaften gehören nicht der SRG oder z.B. SRF, sondern den Regionalgenossenschaften. Und die haben nicht viel mit der Produktion zu tun und bekommen auch keine Konzessionsgelder.
  • Flughund 14.11.2017 12:55
    Highlight Highlight Ein Grund mehr für no-billag
  • maulauf 14.11.2017 12:23
    Highlight Highlight No Billag heisst ja (leider) nicht automatisch No SRG, sondern nur, wie der gezeigte Mist finanziert werden soll. Vielleicht kommt es wie vor 40 Jahren: 20 Uhr Tagesschau, Sendeschluss. Am Samstag Nachmittag Daktari und auf TSI Scazzapensieri :-)
    Wer den Restmist sehen will, kann ja zappen.
    • patnuk 14.11.2017 16:49
      Highlight Highlight Ja da hast du wohl sehr recht, die Billag finanziert über 60 private Sender. Bei einem No Billag wird die SRG sicher bestehen, aber der Verlust der Millionen wird sich auf die Sender zurückschlagen die dank der Billag finanziert wurden, diese müssten schliessen und dann ist Schluss mit der Vielfalt der Schweizermedienkultur.
  • LaPaillade #BringBackHansi 14.11.2017 12:23
    Highlight Highlight Zuerst so: "Mimimi, die Gewerkschaften machen nie was für die Arbeitgeber. Linke arbeiten nur für Asylbewerber"

    Jetzt so: "Mimimi, so was darfs doch nicht geben, Abfindungen sind böse"

    Schweizer Wutbürgertum wie es leibt und lebt.
  • Thinktank 14.11.2017 12:07
    Highlight Highlight Die Gewerkschaften gehen also auch von einer Auflösung der SRG aus und haben schon vorgesorgt und die SRG hält es nicht für notwendig, einen Plan B auszuarbeiten. Es ist also alles angerichtet und vorbereitet für ein schmerzloses Lichterlöschen. Jetzt muss man nur noch den Stecker ziehen.
    • mikemike 14.11.2017 12:54
      Highlight Highlight Es gibt keine Möglichkeit für einen Plan B. Merkt das doch endlich...
      Aber nein, faktische Argumente werden von den manischen Billag-Hassern nicht mal mehr gehört.
    • Bene883 15.11.2017 09:02
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht mikemike, der plan b wäre das Parlament, welches einen konstruktiven Gegenvorschlag nachlässig abgeschmettert hat. Das ist der Skandal an dieser ganzen Initiative
  • rosen nell 14.11.2017 11:47
    Highlight Highlight liebe no-billagler, habt ihr echt gedacht, eure idee kostet nichts, passiert gratis über nacht? ihr wollt hier nicht einen milchladen schliessen. wer sich jetzt erzürnt zeigt hat kein meter weit überlegt.
    • Roterriese #DefendEurope 15.11.2017 11:47
      Highlight Highlight Klar werden durch die Initiative kurzfristig Kosten verursacht, aber später werden Milliarden Eingespart.
  • DailyGuy 14.11.2017 11:45
    Highlight Highlight Was ich ja bei der ganzen NoBillag Initative schrecklich finde: Wir Deutschschweizer gehen davon aus, dass wir das Sagen haben in der ganzen Schweiz. Das die franzöischsprechende Schweiz sehr wohl zufrieden ist mit der SRG, lassen wir Deutschschweizer mal aussen vor und krieren unsere eigene Hexenjagd. Aber hey, wie ein deutscher Discounter mal sagte: "Geiz ist geil.".
  • einmalquer 14.11.2017 11:37
    Highlight Highlight Fakten könnten auch nicht schaden:

    http://www.srgssr.ch/rm/publicaziuns/mitarbeitende-und-loehne/
    • Blaugrana 14.11.2017 16:40
      Highlight Highlight 541 Mio bei knapp 6’000 Mitarbeitenden macht ca. CHF 90‘000.— pro Kopf im Schnitt, unklar ist ob die Lohnnebenkosten der SRG (wohl ca. 10-15%) hier mit drin sind. Das ist schon happig wenn man bedenkt dass der Durchschnittslohn in der Schweiz gem. Weltbank irgendwo bei CHF 60‘000.— liegt. Und dann noch: 55% der SRG - Angestellten arbeitet auch noch Teilzeit. Entsprechend wäre der Durchschnittslohn bei der SRG noch einiges höher wenn man auf 100% hochrechnen würde!
      Hätte ich doch nur auch mal beim Staat angeheuert...
    • einmalquer 14.11.2017 23:30
      Highlight Highlight mit dem Staat hat es ja nichts zu tun....
    • einmalquer 14.11.2017 23:36
      Highlight Highlight es steht doch im Bericht:
      "Bei der SRG beträgt das durchschnittliche Jahresgehalt für alle Mitarbeiterkategorien 107 454 Franken pro Vollzeitstelle, dies bei einem Durchschnittsalter von 45 Jahren. Auf den ersten
      Blick erscheint dies als relativ viel.
      Tatsache ist, dass der Personalaufwand in einem Medienhaus vergleichsweise hoch ist. So erfordern viele Berufsbilder in der SRG höhere Qualifikationen: 42 Prozent der Mitarbeitenden
      haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss, bei den
      journalistisch Tätigen sind es sogar 65 Prozent."
  • Madmessie 14.11.2017 11:34
    Highlight Highlight Abgangsentschädigungen für alle schon nach einem Jahr Festanstellung? Wow, die SRG hat offenbar wirklich zu viel Geld.
    • Roterriese #DefendEurope 15.11.2017 11:47
      Highlight Highlight Als Made im Speck lebt es sich gut.
  • ostpol76 14.11.2017 11:28
    Highlight Highlight Krass... ich bin sprachlos.
    Das bewegt mich fast die Initiative anzunehmen. Denn ich bin mir zu 100% sicher, auch wenn die Initiative mit 50.0001% abgelehnt wird, es wird 0 Veränderungen bei der SRG geben und es können weiterhin Millionen verheizt werden.
    • tomdance 14.11.2017 13:15
      Highlight Highlight Liebe(r) ostpol76. Da du ja anscheinend die Zukunft vorhersagen kannst wäre ich froh, wenn Du mir die richtigen Zahlen für die nächste Lottoziehung mitteilen könntest. Ich würde im Gegenzug Deine Mediengebühr übernehmen. Deal?
    • fcsg 14.11.2017 13:19
      Highlight Highlight Die SRG hat leider schon mehrmals bewiesen, dass sie nicht fähig ist, sich auch nur ein Stück zu reformieren... Bestes Beispiel ist das Verhalten nach der äusserst knappen Annahme des RTVG, das wurde von De Weck fast wie ein Sieg auf ganzer Linie gefeiert.
  • Ein Berner 14.11.2017 11:25
    Highlight Highlight Nicht ablenken lassen, bitte. Es geht am 4. März nicht um Sendungen, Moderatoren, die Gebührenhöhe oder Sozialpläne. Wird No Billag angenommen, ist die SRG innert kurzer Zeit Pleite. Niemand setzt auf ein totes Pferd. Die Gedankenspiele über Varianten sind Quatsch. No Billag heisst no SRG. Radio, TV, Verkehrsinfo: alles weg. Die meisten privaten TV- und Radiosender, due auch Gebühren bekommen: weg. Die Medienpolitik der Schweiz bestünde darin, dass es sie nicht mehr gibt. Darum geht es am 4. März. Und um nichts anderes.
    • Thinktank 14.11.2017 13:11
      Highlight Highlight Ah, die Linken sind auch Meister des Populismus. Der Bund vergibt die Konzessionen, er kann diese auch anders finanzieren und an Private vergeben.
    • fcsg 14.11.2017 13:11
      Highlight Highlight Tja, viele haben inzwischen genug von der Verschwendung von Gebührengelder. Schon bei der Annahme des RTVG wurde eine Diskussion über die Ausgabenstruktur versprochen, passiert ist nichts. Der Gegenvorschlag zu nobillag wurde im Parlament versenkt. Deshalb werden viele ja stimmen, weil sie sich nicht ernst genommen fühlen von der Politik. Denn offensichtlich hält es die SRG nicht für nötig sparsam mit öffentlichen Geldern umzugehen, dann muss sie aber auch mit den Konsequenzen.
    • Maragia 14.11.2017 13:45
      Highlight Highlight Verkehrsinfo? Die holt man entweder über die SBB App oder direkt von Google Maps, welche 100 mal mehr Infos liefern als die Radios mit ihren Durchsagen wie: Stockender Verkehr im Gubrist (als wüsste man das nicht)
    Weitere Antworten anzeigen
  • fcsg 14.11.2017 11:10
    Highlight Highlight Wow, der Spardruck bei der SRG scheint riesig zu sein...

    Das ist schlicht unverantwortlich, da werden öffentliche Gelder ohne jede Not ehemaligen Mirarbeitern nachgeworfen. Die SRG darf kein Wohlfahrtsverein sein, sondern ihrer Verantwortung nachkommen und ökonomisch mit ihren Geldern umgehen. Sollte die SRG auch nach der Abstimmung im März weiterbestehen, müssen diese Strukturen dringend durch Externe untersucht und überarbeitet werden.
    • Vespa Timo 14.11.2017 12:39
      Highlight Highlight Da werden noch Köpfe rollen... Kaderleute werden wahrscheinlich nirgends einen Job finden... Finde ich auch gut so! Diese gierige Verschwendung unserer Beiträge gehört bestraft...
  • chnobli1896 14.11.2017 11:07
    Highlight Highlight Sollte kein Grund sein die Initiative nicht anzunehmen. Ist meiner Meinung nach auch kontraproduktiv solche Ängste zu schüren, immerhin wird es jetzt gemacht und nicht in der "heissen" Wahlkampf-Phase, da wäre es in meinen Augen noch kontraproduktiver.
  • mein Lieber 14.11.2017 11:06
    Highlight Highlight 100 Millionen sind ein Klacks wenn man bedenkt dass diese Summe teilweise für unfähige CEOs als Abfindung bezahlt wird.
    • Maragia 14.11.2017 11:26
      Highlight Highlight Whataboutism. Das wird nicht mit unseren Gebührengeldern bezahlt.
    • Gnu76 14.11.2017 14:40
      Highlight Highlight Nein. Nur mit teueren Artikeln, Dienstleistungen etc.
    • Roterriese #DefendEurope 15.11.2017 11:52
      Highlight Highlight 100 Millionen sind ein Klacks gegenüber den 13 Milliarden die durch die Initiative im Verlauf von 10 Jahren eingespart werden.
  • Vespa Timo 14.11.2017 10:59
    Highlight Highlight Noch ein Grund mehr in den sauren Apfel zu beissen... Sind ja bestimmt bestens ausgebildete Mitarbeiter und die finden schnell wieder einen Job. Abfindung wird doch nur gezahlt wenn man keinen Anschluss hat... Doppeltes Einkommen gibt es nicht! Also No BILLAG!
    • Daniel Brunner (1) 14.11.2017 13:03
      Highlight Highlight Wo, im Ausland?
      Und was machen der Tessin, Graubünden und das Welschland?
      Die SRG unterstützt den Zusammenhalt und steht für den Föderalismus.
      Dieses Modell hat bis jetzt vorbildlich funktioniert.
    • Vespa Timo 14.11.2017 14:29
      Highlight Highlight Dann darfst du es auch sehr gerne bezahlen... Ich benötige sie nicht!
  • Blaugrana 14.11.2017 10:48
    Highlight Highlight Wie die Maden im Speck. Ein Grund mehr den finanziellen Druck auf die SRG zu erhöhen und endlich mal ernsthafte Kosteneinsparungen zu erzwingen.
  • el_zimouni 14.11.2017 10:45
    Highlight Highlight Solche goldigen Anstellungsbedingungen hätte ich auch gerne...
  • Selbst-Verantwortin 14.11.2017 10:33
    Highlight Highlight Abfindungen?
    Wurde das bei Banken und Managern nicht als unangemessen verurteilt...
    ...und dann macht’s ein Staatsbetrieb in Abmachung mit Gewerkschaften!

    ...aber es gibt sicher manche, die sich Gründe zurechtlegen, warum das soooo anders ist.
  • Thinktank 14.11.2017 10:33
    Highlight Highlight Lieber ein Ende mit Schrecken. Es ist höchste Zeit, den staatlichen, weltfremden, linken Selbstbedienungsladen ohne Nutzen, zu schliessen. Wo sonst gibt es Abfindungszahlungen nach einem Jahr? Gib Linken eine geschützte Werkstatt und sie machen einen Palast daraus.
  • Raphael Stein 14.11.2017 10:30
    Highlight Highlight 2015 wurde ein grosszügiger Sozialplan für die Mitarbeiter ausgehandelt.....

    da fällt mir aber die Kinnlade runter, lese ich diese Zahlen.

    Das ohne pro oder contra zur aktuellen Diskussion wohlbemerkt.
    • Cmo 14.11.2017 11:16
      Highlight Highlight Absolut! Ich war eigentlich sehr für die bestehende Situation eingestimmt, aber mit diesen "Entschädigungen" frage ich mich schon was daran sozial sein soll. Vorallem zieht mich das nun von Pro Billag rüber zu No Billag :(
    • Quecksalber 14.11.2017 11:34
      Highlight Highlight Sie sind ja lustig. Die 100 Millionen bekommt nicht einer allein.
    • atomschlaf 14.11.2017 12:25
      Highlight Highlight Das ist kein Wunder, Raphael.
      Stell Dir vor, Du würdest in einem Unternehmen arbeiten, das seine Produkte nicht auf dem Markt verkaufen muss, indem es besser oder preisgünstiger ist als die Konkurrenz, sondern dessen Produkte zwangsweise an die gesamte Bevölkerung verkauft werden und dessen Einnahmen durch das Bevölkerungswachstum auch noch jedes Jahr steigen, ohne dass deswegen mehr produziert oder geleistet werden muss...
  • häfi der Spinat 14.11.2017 10:24
    Highlight Highlight Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
  • derEchteElch 14.11.2017 10:24
    Highlight Highlight „Bei Schliessung muss SRG 100 Millionen Franken Abfindungen für Mitarbeiter zahlen“

    Das ist das Problem der SRG und nicht des Volkes. Selber Schuld, wenn die SRG solche Verträge mit den Mitarbeitern eingeht. Das Arbeitsverhältnis ist eine Sache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
    • andrew1 14.11.2017 13:14
      Highlight Highlight Da hat wohl niemand mit einer schliessung in den nächsten 100 jahren gerechnet. Hoffentlich werden sie eines besseren belehrt.

Leuenberger: «Medien wie Bauernhöfe zu subventionieren halte ich für falsch»

Moritz Leuenberger (SP) war 15 Jahre lang Medienminister. Im Interview sagt er, warum ihn die No-Billag-Debatte manchmal an ein «Kasperli-Theater» erinnert und weshalb auch Bundesräte nicht davor zurückschrecken müssen, Journalisten zu kritisieren.

Herr Leuenberger, schön, dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Interview! Mögen Sie Journalisten überhaupt noch sehen nach all den Jahren als Medienminister?Moritz Leuenberger: (lacht) Ich sitze jedenfalls hier.

Dann schiessen wir doch los. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie beurteilen Sie den Zustand der Schweizer Medienlandschaft?Ich will hier nicht Noten verteilen wie der Oberlehrer. Die Medienlandschaft wandelt sich genauso, wie sich auch die Gesellschaft wandelt. Es gehört zum Wesen …

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