Schweiz
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Farbanschlag gegen die Weltwoche. Bild: Twitter

Angriff der Wutbürger: Politisch motivierte Gewalt erreicht ein neues Ausmass

Politisch motivierte Aggressionen erreichen ein neues Ausmass. Neben Politikern werden auch Anwälte, Architekten und Wissenschafter attackiert. In besonders heiklen Fällen rät die Polizei Betroffenen sogar, vorübergehend unterzutauchen.

Andreas Maurer / ch media



Renate Senn, die Pflichtverteidigerin des Vierfachmörders von Rupperswil, hat ein Jahr lang geschwiegen. Sie wollte sich auf ihre Arbeit konzentrieren und ihren Feinden keine Aufmerksamkeit geben. Zum Tabu erklären will sie das Vorgefallene aber auch nicht. Deshalb hat sie sich jetzt bereit erklärt, darüber zu sprechen, was während des Mordprozesses vor dem Bezirksgericht geschehen war.

«Ich habe mehrfach anonyme Todesdrohungen erhalten. Per Mail und per Post an meine Kanzlei sowie an meine Privatadresse», sagt sie. Die Polizei stufte die Lage als gefährlich ein und wurde von sich aus aktiv, als sie auf Medienportalen die Online-Kommentare über Senn analysiert hatte. Die Anwältin war in einen Shitstorm geraten, nachdem sie Aspekte der Tat relativiert hatte. Kommentarschreiber wünschten ihr, sie solle dasselbe erleben wie die Opfer des Vierfachmordes. Senn stand deshalb während des Prozesses und in den Wochen danach unter Polizeischutz.

Die Drohungen waren so konkret und so massiv, dass die Aargauer Kantonspolizei die ergriffenen Schutzmassnahmen nicht für ausreichend hielt. «Die Polizei hat mir geraten, für zwei Wochen unterzutauchen», sagt Senn. Sie befolgte die Empfehlung nicht. «Ich wollte nicht zulassen, dass mich die Drohungen so weit treiben. Und ich fühlte mich in der Pflicht, für meine anderen Klienten da zu sein.» Senn kam mit dem Schrecken davon. In der Anwaltsszene sorgen die Drohungen für Entsetzen. Verteidiger von Schwerverbrechern stossen zwar regelmässig in breiten Bevölkerungskreisen auf Unverständnis. Aber zu einem derart folgenreichen Angriff kam es zuvor nie.

«Angriffe auf die Demokratie»

Zwei Veränderungen lassen sich in der Schweiz beobachten. Neben Politikern geraten erstens vermehrt Personen aus anderen Bereichen ins Visier von Wutbürgern sowie von Links- und Rechtsextremisten: Anwälte, Architekten, Wissenschafter oder Journalisten.

Die zweite Veränderung: Einige Attacken der jüngsten Zeit weisen eine für Schweizer Verhältnisse ungewohnte Intensität auf. In Solothurn explodierten vor dem 1. Mai Böller in und vor den Briefkästen der SP-Präsidentin Franziska Roth, der Juso-Präsidentin und eines SP-Bezirkspräsidenten. Die Anschläge waren geplant. Wochen zuvor hatten Unbekannte die drei Briefkästen mit schwarzen Filzstiften markiert.

Viel Schaden: Einer der Briefkästen, in dem am Samstagabend ein Feuerwerkskörper gezündet wurde.

Der Briefkasten von SP-Präsidentin Franziska Roth nach dem Bölleranschlag. Bild: KEYSTONE

Nach den Brandanschlägen erlebten die angegriffenen Politikerinnen eine Welle der Solidarität. Doch es geschah noch etwas. In den Tagen nach der Attacke häuften sich in Roths Postfach Droh- und Hassmails. Einer schrieb, es müsse noch viel mehr passieren, damit die Linken aufwachten.

SP-Bundesrat Alain Berset stellte seine 1.-Mai-Rede, die er in Solothurn hielt, spontan um und begann sie mit den Brandanschlägen. Er sagte: «Wir sind ein Land, in dem diskutiert, ja gestritten wird. Das ist unsere Tradition. Das ist auch unserer Stärke. Weil wir ganz genau wissen, wo die Grenzen eines Streits sind.» Die Explosionen in Solothurn stufte er als «Angriffe auf unsere Demokratie» ein.

Bundesräte fahren mit der Bahn

Die Schweiz bleibt ein Land, in dem sich Bundesräte frei mitten in Bern bewegen und ohne Personenschützer am Perron auf den Zug wartend fotografiert werden können. Doch es werden zusätzliche Sicherheitsmassnahmen nötig. Das Attentat im Zuger Parlamentsgebäude 2001 hat zu einem Umdenken geführt. Die meisten politischen Gebäude sind seither nicht mehr frei zugänglich. Zudem werden Drohungen systematisch erfasst und ausgewertet.

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Dieses Bild von Alain Berset ging um die Welt. bild: keystone

Die Bundespolizei Fedpol sammelt bedrohliche Schreiben, welche bei Politikern, Beamten und Richtern auf Bundesebene eingehen. In ihrem aktuellen Jahresbericht weist die Polizeibehörde erstmals aus, wie viele der Drohungen ernst zu nehmen waren. 2018 waren es 43 Fälle. Fedpol alarmierte also jeden Monat mehr als dreimal eine Kantonspolizei, weil die Sicherheit einer auf Bundesebene exponierten Person gefährdet war.

Viele Politiker verzichten auf eine Anzeige. Einige scheuen den Aufwand, andere wollen sich nicht mit Bürgern anlegen. Eine bürgerliche Nationalrätin, die wegen Drohungen zeitweise unter Polizeischutz stand, erklärt ihr Vorgehen: «Löschen und vergessen.»

120 Franken Busse für «Schlampe»

Eine Ausnahme ist Justizministerin Karin Keller-Sutter. Sie zeigte einen Facebook-Nutzer an, der 2017 über sie schrieb: «Die Schlampe gehört in en indische Bus, ellei, nachts am 3...» Dafür wurde der 34-Jährige kürzlich wegen Aufforderung zu Gewalt und wegen Beschimpfung verurteilt. Die Geldstrafe war bedingt, die Busse betrug 120 Franken. Eine kleine Massnahme, die grosse Wirkung zeigen kann. «Viele Leute, die Drohungen verschicken, erschrecken, wenn plötzlich die Polizei vor ihrer Tür steht», sagt eine Fedpol-Sprecherin.

Ging juristisch gegen einen Hasskommentar im Internet vor: Die frühere Ständerätin und jetzige Bundesrätin Karin Keller-Sutter. (Archivbild)

Justizministerin Karin Keller-Sutter erhält immer wieder Hassnachrichten. Bild: KEYSTONE

SP-Nationalrätin Yvonne Feri erschrak, als sie regelmässig Hassbriefe in ihrem Briefkasten fand. «Ich fühlte mich bedroht, weil die Absender wussten, wo ich daheim bin», sagt sie. Sie habe sich vor allem um ihre Töchter gesorgt, als diese noch jünger waren. Wer die Absender sind, wisse sie nicht. Aus sexistischen Formulierungen lasse sich ablesen: «Sie sind vermutlich männlich.» Die Post komme wellenartig. Am meisten Drohungen erhalte sie, wenn sie über die Burka spreche. Ihre politischen Äusserungen passe sie deswegen nicht an, doch sie habe Vorsichtsmassnahmen ergriffen: «Ich habe mir ein Postfach eingerichtet, damit Hinz und Kunz nicht mehr wissen, wo ich wohne.»

Aggressionen wegen Aquarium

ETH-Professor Reto Knutti hat sich nach seinem letzten Umzug entschieden, seine Adresse nicht mehr im Telefonbuch einzutragen. Der Klimaforscher ist zum Intimfeind der Klimawandel-Leugner geworden. Eine neue Form des Angriffs auf seine Person erlebte er, als im Internet erfundene Aussagen von ihm und eine gefakte Facebook-Seite unter seinem Namen auftauchten. Dagegen vorzugehen, brauche viel Zeit und Kraft. «Was mich als Wissenschafter im Innersten trifft, ist der Vorwurf, ich würde nicht seriös arbeiten», sagt er.

Reto Knutti, Professor fuer Klimaphysik, ETH Zuerich an der Medienkonferenz ueber neue Klimaszenarien in Zuerich am Dienstag, 13. November 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Klimaforscher Reto Knutti ist zum Intimfeind der Klimaskeptiker geworden. Bild: KEYSTONE

Der Zürcher Architekt Roger Boltshauser hat eine unangenehme Erfahrung mit radikalen Tierschützern gemacht. Sein Büro hat den Wettbewerb für den Bau des Basler Ozeaniums gewonnen. Im Abstimmungskampf publizierten Linksextreme eine Liste der involvierten Firmen auf einem Blog. Früher waren an gleicher Stelle die Adressen der in den Bau des Ausschaffungsgefängnisses involvierten Firmen genannt worden, worauf es zu Brandanschlägen auf Firmenautos kam. Boltshauser sagt: «Wir haben erwartet, dass sich die Leute über unser Projekt freuen werden. Es ist seltsam, dass wir jetzt Angst haben müssen.»

Die Täter bleiben in den meisten Fällen unerkannt. Auch die Urheber der Todesdrohungen gegen Strafverteidigerin Renate Senn hat die Polizei bis jetzt nicht identifiziert.

Kantone speichern Gefährder in neuen Datenbanken

Die Hälfte der Kantone hat ein Bedrohungsmanagement eingeführt. Weitere folgen demnächst. Das Konzept wurde von einem deutschen Institut erfunden: Mehrere Behörden sammeln gemeinsam Informationen, um potenziell gefährliche Personen zu identifizieren und zu beobachten. Registriert werden Daten über Querulanten, Täter von häuslicher Gewalt, Stalker, sich radikalisierende Jugendliche und mögliche Amokläufer. Mit einem Fallmanagementsystem und einer Software wird die Gefährlichkeit eingestuft.

Nicht alle Kantone geben Auskunft über ihre Datenbanken. Diese Kantone kommunizieren ihre Zahlen auf Anfrage: In Luzern sind 381 Gefährder registriert, in Baselland 300. In Solothurn sind es 242, wovon bei 92 die Gefahr als gering, bei 149 als erhöht und bei einer Person als hoch eingestuft wird. Glarus hat 35 Einträge und Schwyz 24.

In heiklen Fällen führt die Polizei Gefährderansprachen durch. Isaac Reber, Präsident der Schweizerischen Kriminalprävention, sagt: «Der ‹Schuss vor den Bug› kann bei gewissen Querulanten oder Stalkern viel bewirken.» (bzbasel.ch)

Die SVP Aargau steckt in der Krise

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Video: srf/SDA SRF

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94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dan Ka 13.05.2019 09:08
    Highlight Highlight Ich verurteile die Taten gegen den WW Journi und die WW Redaktion scharf. Soweit mir bekannt, ist die Täterschaft noch nicht bekannt, oder?

    Frage nach weil... es stehen Wahlen an und der Köppel und seine Lakaien sind gewiefte Medienleute. Kommt ja schon sehr gelegen, die Vorfälle, und schürt die Ressentiments der Wutb... der Leserschaft der WW. Taktisch wäre es jedenfalls brilliant und soweit ich weiss wurde in beiden Fällen keine Anklage erhoben, oder?

    Hat jemand Antwort auf meinen beiden Fragen (Täterschaft / Anklage)?
    • Dan Ka 13.05.2019 11:34
      Highlight Highlight An die Blitzer: Habt ihr auch antworten oder nur Wut? 😂
    • MacB 13.05.2019 13:26
      Highlight Highlight ich überreiche dir feierlich den Aluhut.

      Die Wahrscheinlichkeit stufe ich jetzt als niedrig ein. Viel eher waren es eher Menschen, die nie ein WW-Abo lösen werden.
  • DemonCore 12.05.2019 15:33
    Highlight Highlight Mindestens 5 Leute sind dafür dass die Kantone im Geheimen gemeinsame Datenbanken führen oder nur ausgewählte Leute das Recht auf einen Anwalt haben, wenn sie eines Verbrechens beschuldigt werden.

    Das ist bedenklich.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.05.2019 12:38
      Highlight Highlight Hier zumindest.
      Lies mal suf Blick die Kommentare zum gleichen Thema.
      Da sind sich die meisten einig dass man den Rechtsstaat eigentlich für gewisse Leute abschaffen kann. Nur bei sich selbst wäre es denn etwas ganz anderes.
      Ok, da verharmlosen auch 90% rechtsextreme Gewalt und finden dass die Linken schuld am Hass solcher Leute sind.
    • DemonCore 13.05.2019 14:24
      Highlight Highlight Ich boykottiere den Blick seit ich denken kann. Aber danke für den Hinweis. Es gibt offenbar keinen Grund meinen Boykott zu aufzugeben.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.05.2019 17:21
      Highlight Highlight Nope. Hast du definitiv nicht.
      Ich schaute ab und an mal rein. Aber nach diesem Sonntag hats mir definitiv und endgültig abgelöscht.
      Ich kapiere einfach nicht, wie man solch krudem Hass eine Platform bieten kann.
  • Booker 12.05.2019 07:55
    Highlight Highlight Was man halt leider immer wieder sieht ist das die Gewalt von Links geduldet wird, obwohl sie viel öfters stattfindet und grosse Schäden anrichtet. Diese werden dann von der Allgemeinheit getragen. Man lässt die Linken Chaoten bei Demos und im Internet gewähren. Kommt es aber mal zu einem Treffen von Rechtsextremen anlässlich eines Konzertes oder einem Grillfest, dann stehen Hundertschaften von Polizisten bereit, Grosskontrolle und wochenlange Analysen und Berichte in den Medien.
    • Schnog 12.05.2019 09:12
      Highlight Highlight Das ist wohl historisch bedingt.
    • Shlomo 12.05.2019 11:26
      Highlight Highlight @Booker: ja lasst doch die Nazis ihre Konzerte und lässigen Grillfester haben.
      WTF läuft bei dir falsch
    • Kastigator 13.05.2019 11:45
      Highlight Highlight Booker, bring mal Belege für deine Behauptungen. Ich wette, du schaffst das nicht - weil du dir die Phrasen einfach aus dem Hintern gezogen hast.
      Es passiert nämlich das genaue Gegenteil: Taten von Rechts werden stets verharmlost - während sogar Journis, die über eine Häuserbesetzung berichten, wegen Hausfriedensbruch verurteilt werden. So siehts aus.
      Lies doch im aktuellen "SonntagsBlick" den Artikel über dioe rechten Netzwerke oder studiere die Kriminalstatistik.
  • Magnum44 12.05.2019 00:58
    Highlight Highlight Das Proletariat scheint wohl nicht zu verstehen, was der Sinn eines StrafVERTEIDIGERS ist, gerade wenn es sich wie in causa um einen Fall der notwendigen Verteidigung handelt.
  • DemonCore 11.05.2019 23:21
    Highlight Highlight Gibt es eine Rechtsgrundlage für diese verknüpften Datenbanken?

    Dieses Anwalts-Bashing ist völlig daneben. Jeder Verdächtige hat ein recht auf eine kompetente rechtliche Vertretung. Jeder von uns kann jederzeit irgendeines Verbrechens beschuldigt werden. Das Recht auf anwaltliche Vertretung darf nie hinterfragt werden.
    • Booker 12.05.2019 07:51
      Highlight Highlight Sorry aber der Vierfachmörder von Rupperswil hat kein Anrecht auf Gerechtigkeit und aufwendige rechtliche Vertretung. Er hat eiskalt vier Menschen bestialisch ermordet, diese kriegen keine zweite Chance. Deswegen wegsterben für immer ohne Chance auf Freilassung auch nicht in 10, 20 Jahren.
    • capture 12.05.2019 09:30
      Highlight Highlight @booker: Das nennt sich Rechtsstaat.
    • Ritiker K. 12.05.2019 10:24
      Highlight Highlight What?: "der Vierfachmörder von Rupperswil hat kein Anrecht auf Gerechtigkeit und aufwendige rechtliche Vertretung."

      SInn und Zweck einer Strafe ist nicht 'Rache und Wiedergutmachung" Weil jemand 'bestialisch' gehandelt hat gibt das nicht das Recht diese Person nun 'bestialisch' zu behandeln.
      Oder bist du jemand der meint, er/sie habe das Recht ein Velo zu klauen, wenn es einem selber geklaut wurde?

      "Deswegen wegsterben...."
      Freudscher Vertipper? Willst da jemand die Todesstrafe wieder einführen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 11.05.2019 21:18
    Highlight Highlight Solche “Aktionen” gab es doch schon eh und je. Früher hat man zB unbeliebten Politikern manchmal zum Spass über Nacht die Haustür zugemauert oder in den Briefkasten ge*****. Ein grüner Extremist hat sogar mal mit einem Raketenwerfer ein AKW beschossen: https://www.nzz.ch/newzzDFH6BOVX-12-1.249217
    • Froggr 11.05.2019 23:15
      Highlight Highlight Grüne und Linke dürfen das. Weisst du, die wollen nur das Beste für unser Land.
    • papipapo 13.05.2019 15:41
      Highlight Highlight @Kronrod
      Ich mag deinen Humor. Aus Spass Türe zumauern in Briefkasten sch* ... RAKETENWERFER! ...
  • eysd 11.05.2019 21:01
    Highlight Highlight Man weiss nicht mehr wem man trauen kann. Die Medien waren frühere scheinbare Wahrheitsinstanzen sowie die Autoritären. Keine Argumente sind somit mehr allgemein gültig. Die Menschen glauben dem was sie aus ihrem Umfeld und Hintergrund nachvollziehen können. So wird die Sache emotional und die Ängste und Wut sind stärker als das nötige Vertrauen das man der Gesellschaft, der Politik, der Schule, der Justiz, der Wissenschaft entgegenbringen muss, damit sie die Probleme beheben. So fühlen sich manche selbst in der Verantwortung damit "schlimmeres" verhindert werden kann.
    • Firefly 11.05.2019 22:01
      Highlight Highlight "Man weiss nicht mehr wem man trauen kann"

      Idealerweise kann man dem eigenen gesunden Menschenverstand trauen, wenn man ihn entwickelt und pflegt.

      Aber einfacher ist, zu glauben, was einem gerade in den Kram pass und einem selber entlastet. Das hat jedoch weniger mit fehlendem Vertrauen oder fehlenden Autoritäten zu tun als vielmehr mit Ignoranz.
    • eysd 12.05.2019 01:43
      Highlight Highlight @Firefly mag sein dass Anarchie und Medien denen man nur Unterhaltung aber keine fundierte und neutrale Information zutraut auch ein Weg wären. Bin mit dem gesunden Menschenverstand einverstanden. Der hat aber nicht bei jedem die gleiche Bedeutung. Die die so aggressiv sind, sind auch von ihrem Verstand überzeugt. Wie bringt man denen die Toleranz und Umsicht bei...
    • Firefly 12.05.2019 08:49
      Highlight Highlight @eysd indem man mit gutem Beispiel vorangeht und Vorbild ist. Im momment mangelt es in der Welt an guten Vorbildern. Die Machthaber, Parteifunktionäre, Manager, Leute mit Macht und Einfluss, zelebrieren heute oft diese Kultur der Aggression und Intolleranz gegenüber Anderen. Sie sind nagative Vorbilder und das negative Vorbild wirkt enthemmend. Normale Leute beginnen diese Kultur zu übernehmen.

      "Ordinary people do fucked-up things if fucked-up things bekame ordinary"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 11.05.2019 20:30
    Highlight Highlight Bin langsam an einem Punkt wo ich sagen muss, dass Internet kann und darf keinen Rechtsfreien raum mehr bleiben. Jegliche Handlung muss unter eine eindeutigkeit fallen.
    • oliversum 11.05.2019 22:28
      Highlight Highlight Das Internet war noch nie rechtsfreier Raum.
    • Fritz N 13.05.2019 14:40
      Highlight Highlight "Jegliche Handlung muss unter eine eindeutigkeit fallen."
      Hahaha, ich rate Dir schwer davon ab Jurist zu werden, du würdest bitter enttäuscht..
  • Ursus der Rächer 11.05.2019 20:07
    Highlight Highlight Im Moment versuchen in Twitter diverse Mitglieder der SVP den Linken zu unterstellen, dass der Sozialismus am zweiten Weltkrieg alleinschuldig sei. Es seien ja Nationalsozialisten gewesen. Solche Geschichtsklitterung in der man unterstellen will, Sozialdemokraten seien der Grund, dass diese rechten Massenmörder ihre Verbrechen begehen konnten. Wenn man dann noch weiss, wieviele Sozialdemokraten durch Nazis ermordet oder in KZ’s gesteckt wurden, wird‘s besonders perfid.
    • Hierundjetzt 11.05.2019 22:58
      Highlight Highlight Vorallem weil Hitler ja die Splitterpartri DAP (Deutsche Arbeiterpartei) übernommen hat und daraus die NSDAP gemacht hat.

      Hat ja unglaublich viel mit „Sozialismus“ zu tun.

      Geschichte 5 Klasse, Primarstufe
    • Froggr 11.05.2019 23:19
      Highlight Highlight Wenn man sich gewisse Verhaltensmuster anschaut (Unterdrückung anders Denkenden, andere Meinungen sind gut solange sie der eigenen entsprechen, viel Staat) dann hat der heutige Sozialismus tatsächlich sehr viel Gemeinsamkeiten mit dem damaligen Nationalsozialismus.
    • Enzasa 12.05.2019 02:27
      Highlight Highlight Leider gibt es zu viele, die es glauben und sich aufgerufen fühlen aufgrund dieser falscher Angaben einen Shitstorme zu entfachen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reudiger 11.05.2019 19:50
    Highlight Highlight Naja die Mut in Menschen hat sich nicht erhöht, die war schon immer da, auch zu früheren Zeiten. Heute gibt es einfach mehr Möglichkeiten sich zu äussern und Plattformen zu benutzen.
    Vielleicht ist der Anstieg von physikalisch, politisch motivierender Gewalt höher, da fie Konsequenzen nicht angemessen angepasst wurden.
  • El Vals del Obrero 11.05.2019 19:37
    Highlight Highlight Die technischen Möglichkeiten lassen vielleicht einfach die Abgründe mancher Menschen erst erkennen.

    Früher gab es sicher auch Menschen mit solchen Gedanken, aber die Schwelle mit der Schreibmaschine einen Brief zu schreiben, ohne Internet Adressen herauszufinden, Porto zu bezahlen etc. war wohl zu hoch.
    • mostlyharmless 11.05.2019 20:46
      Highlight Highlight Vor allem konnte man so seine Botschaft nur an die Zielperson alleine richten und keine Schulterklopfer von Gesinnungsgenossen ernten oder ganze Bevölkerungsgruppen damit brüskieren.
    • Enzasa 12.05.2019 02:32
      Highlight Highlight „Was man ja früher nie sagen durfte“
      „Was man eigentlich nicht sagen darf“

      Der Beginn aller populistischen Bücher oder Statements, wird anscheinend als Aufforderung verstanden, Anstand und Respekt zu vergessen und Beleidigungen aus zu sprechen
  • Ursus der Rächer 11.05.2019 19:11
    Highlight Highlight Sachbeschädigungen, Drohungen, Beleidigungen, sowie Nötigungen zeigen auf, dass solche Personen überhaupt nichts begriffen haben und offenbar damit überfordert sind, in einer freien Gesellschaft zu leben. SolcheTaten offenbaren schonungslos den Charakter der Täter.
    • Rabbi Jussuf 11.05.2019 19:29
      Highlight Highlight Nur bringt diese Offenbarung nichts, wenn die Täter unerkannt bleiben.
  • Black Cat in a Sink 11.05.2019 19:07
    Highlight Highlight Diese Entwicklung in der Schweiz hat sich über die Jahre entwickelt, auch dank oder wegen dem Narrativ einer Partei und dessen Chef aus Herrliberg. Seine Provokationen haben Verfangen und Eigendynamik entwickelt. Integrierende Kräfte werden systematisch verunglimpft oder nachweislich Unwahrheiten publiziert. Diese Entwicklung ist beängstigend.
    • Kubod 11.05.2019 19:26
      Highlight Highlight @RescueHammer
      SVP wie SP haben sich da nichts geschenkt.
      Momentan seh ich vor allem die Linke in der Hate Crime Scene.
      Erbärmlich, wie ein z.B. Köppel zum Feindbild aufgebaut wird.

      Nachher will's keiner gewesen sein. Auch da schenken sich SP und SVP nichts.

      Wir waren's nicht.

      Die Standarausrede der meisten Nazimitläufer, die vorher bei Paraden an den Strassenrändern standen, das Händchen hochhielten und insbrünstig den unsäglichen Gruss in die Luft schrien.
    • Rabbi Jussuf 11.05.2019 19:31
      Highlight Highlight Solch einseitige Meinungen sind der Anfang des "Wutbürgers".
    • Black Cat in a Sink 11.05.2019 19:36
      Highlight Highlight @Kubud
      Das ist so. Die Sache ist die; früher wurde miteinander geredet, nach Lösungen gesucht. Heute wir die Weltwoche angegriffen und Briefkästen gesprengt. Der Ursprung dieser Entwicklung geht 25 Jahre zurück.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 11.05.2019 19:06
    Highlight Highlight Ich finde diese Entwicklung einfach nur traurig.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 11.05.2019 19:00
    Highlight Highlight Was die Verteidigerin im Fall "Rupperswil" betrifft: Da haben die Medien kräftig mitgewirkt. Es beginnt mit der auch in diesem Artikel weiderholten Falschmeldung, dass die Verteidigerin die Tat verharmlost hat. Das hat sie nicht. Sie hat erläutert, wie aus Tätersicht zu dieser Tat kam. Das muss einer Verteidigerin möglich sein.

    Und das erstinstanzliche Gericht hatte ja dann auch reichlich Freude daran, den Wutbürger gegen die Verteidigerin aufzubringen.
    • Flo1914 11.05.2019 19:19
      Highlight Highlight Sie hat das Verbrechen von Thomas N. nicht verharmlost, aber in der Verhandlung versucht, den Opfern eine Mitschuld zu unterstellen.
      DAS ist unanständig und gefühlslos.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 11.05.2019 19:51
      Highlight Highlight @Flo1914

      Das hat sie nicht. Sie hat geschildert, dass der Täter selbst nicht davon ausging, dass sein Tatplan aufgeht. Dass er davon ausging, dass die Opfer den Tatplan vereiteln werden. Das ist nicht dasselbe.

      Niemand hat jemals behauptet, dass jemand anderes als der Täter schuld an der Tat ist.
    • Flo1914 11.05.2019 20:14
      Highlight Highlight "Senn begann nämlich nicht nur pflichtgemäss den Täter zu verteidigen, sondern auch dessen Tat. Und: In ihrem Plädoyer schiebt Senn den Opfern sogar eine Teilverantwortung für die einzelnen Tatetappen zu. Diese hätten es ihm zu einfach gemacht, die Tat auszuführen.

      Die Richter werten dies als «blanken Hohn». Die Opfer und deren Angehörige würden «verhöhnt»."
      https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/die-drei-grossen-fehler-der-pflichtverteidigerin-von-thomas-n-132973940
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  • BigDaddy 11.05.2019 18:58
    Highlight Highlight Wutbürger... So ein Unwort. Aggression erreicht neues Ausmass... Für mich masslos übertrieben. Das mit der Pflichtverteidigerin ist absolut unschön und dagegen muss vorgegangen werden. Aber Böller in Briefkasten? Leute... das gab es schon vor etlichen Jahren. Graffitis sind jetzt auch keine neue Mode und es wird kein neues Ausmass erreicht. Das Personen im Internet diffamiert werden ist traurig und Mittel werden eingesetzt, um die Täter zu bestrafen. Schlimmer ist, wenn gewisse Politiker oder Zeitungen rechte, Klimawandel leugnende oder rassistische Aussagen tätigen und nicht bestraft werden.
  • Coffeetime 11.05.2019 18:54
    Highlight Highlight Schrecklich, diese Entwicklung... es ist aber einfacher zu jammern und Hassbriefe zu verschicken als sich mit der eigenen Vita zu beschäftigen, nach dem Motto, die Anderen sind schuld an meiner Misere.
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 11.05.2019 18:48
    Highlight Highlight Sind es nicht häufig genau diese wutbürger, die immer wettern, dass die Schweiz bachabgeht, aus lauter islamophobie schweizer werte fordern und den jugendlichen zu wenig anstand attestieren? Ja, sind denn drohungen schweizer werte? Wo bleibt dein anstand, wutbürger?
    • Reudiger 11.05.2019 19:59
      Highlight Highlight Nein, der Begriff Wutbürger ist meiner Meinung nach sowieso unsinnig.
      Es gibt verschiedene Leute aus diversen politischen Spektren, die gewalttätig werden.
  • Christian Mueller (1) 11.05.2019 18:42
    Highlight Highlight Jahrelang wurde von den anderen, der 'Classe Politik' oder 'linken Ratten' gesprochen. Oder auf andere Parteilogos gepisst (im wahrsten Sinne des Wortes). Jahrelang wurde darauf hingearbeitet. Auch heute wieder werden Befürworter des Waffengesetzes auf übelste beschimpft. Als 'Volksverräter' betitelt. Und welche Parteien wollen weiterhin 'schwule Sau' sagen dürfen, und haben das Referendum gegen die Diskriminierung Homosexueller ergriffen?
    • Armend Shala 11.05.2019 19:12
      Highlight Highlight Ich bin Schütze und Waffenbesitzer, meine Eltern waren ursprünglich als Gastarbeiter aus Ex-Jugoslawien in die Schweiz migriert. Weder bin ich SVPler noch sonst ein Faschist (ist die SVP zwar nicht). Es ist einfach so was von entlarvend, wie permanent versucht wird gesetzestreue und sich an den legalen Weg haltende Waffenbesitzer in die rechte Ecke zu drängen. Dabei waren es immer beide Seiten, Kommunisten und Nazis, welche als einer der ersten Schritte der Machtergreifung, den privaten Waffenbesitz verboten und Waffen gewaltsam enteigneten.
    • Rabbi Jussuf 11.05.2019 19:24
      Highlight Highlight Genau durch solche Leute wie dich fängt es an. Andere Meinungen verteufeln, zu meinen man habe die Wahrheit mit Löffeln gefressen und erst noch meinen, sie seien moralisch auf der richtigen Seite.
      Jetzt noch mit Worten. Wann fangen die Taten an?

      Weisst du woran ich das sehe? Kaum. Aber ich sag es dir:
      Deine Beispiele sind alle von Rechts. Kein einziges zeigt einen linken Ausrutscher, wie z.B. die jahrelangen 1. Mai Demos.
    • Garp 11.05.2019 19:38
      Highlight Highlight Die meisten Linken wollten an den 1. Mai Demos friedlich demonstrieren und dann kam der schwarze Block. Nicht roter Block, die sind eben genau so braun oder schwarz, wie die Leute auf der andern Seite der Skala.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 11.05.2019 18:37
    Highlight Highlight Es scheint mehr Leute zu geben, die sich nur durch Aggressionen erst richtig lebendig fühlen. Aggressionen sind ja ich eine sehr lebendige Kraft.

    Ich denke es geht um ein Art Flow-Erleben, wie bei einem Extremsportler, nur gefährdet sich der Extremsportler höchstens selber und in der Regel keine andern. Für manchen Bedroher vielleicht eine bequeme Art in einen Flow zu kommen, erstmal am Computer.

    Kann mir auch bei Hooligans dieses Flowerlebnis gut vorstellen. Das kann süchtig machen.

    Besorgniserregend, solche Entwicklungen!

  • Matrixx 11.05.2019 18:26
    Highlight Highlight Hassnachrichten erhalt man übrigens auch als Präsident von kleinen Parteisektionen. Dazu muss man nicht mal bekannt sein, geschweige denn in der grossen Öffentlichkeit.
  • Heinzbond 11.05.2019 18:25
    Highlight Highlight Ich mache mir Sorgen um die stillen da draussen, die die im Internet in ihrer filterblase sitzen und "still" bleiben. Das einer von den stillen mal einen Plan fasst und ihn in die Tat umzusetzen kann ohne auf irgendeinem radar zu erscheinen.

    Was die im Artikel erwähnte Strafe von 120 Franken angeht... Einmal Rasen ist teurer als so was... Hmmm
    • Garp 11.05.2019 20:10
      Highlight Highlight Red mit Deinen Nachbarn, jeder könnte ein solcher Stiller sein.
    • Heinzbond 11.05.2019 21:41
      Highlight Highlight Und das macht mir Angst, das es jeder sein könnte...
    • Garp 11.05.2019 22:35
      Highlight Highlight Eben, lern Deine Nachbarn kennen, dann schwindet die Angst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 11.05.2019 18:04
    Highlight Highlight Lange Zeit hat man Sachbeschädigungen und Krawalle schöngeredet, dass ja keine Menschen zu Schaden kämen. Man hat in breiten politischen Kreisen diese Angriffe auch toleriert, weil sie ja gegen die "Richtigen" gerichtet waren (also den politischen Feind). Vielleicht erkennt man langsam, dass Drohungen, Gewalt und Anschläge keine "Richtigen" Adressaten haben, aller Propaganda der Identitätspolitik zum Trotz.
  • Clife 11.05.2019 17:53
    Highlight Highlight Bei der Anwältin kann ich mir gut vorstellen, dass Sie den Job ebenfalls nicht wollte, diesen aber vom Staat zwangsauferlegt bekam und deswegen in guten Treuen Ihrem Beruf nachgehen musste. Ist ja nicht so, wie beim Valentin Landmann, der sich freiwillig für die Hells Angels eingesetzt hatte. Solche Eingriffe und Shitstorms gehören in die Toilette und nicht an die Öffentlichkeit
    • Baba 11.05.2019 18:55
      Highlight Highlight Ich bin auch überzeugt, dass ein männlicher Pflichtverteidiger nicht so massiv angegangen worden wäre.

      Frau Senn hatte (wenn ich mich richtig erinnere) den Opfern implizit eine "Mitschuld" unterstellt, da die ermordete Frau sich nicht gewehrt, oder während dem Geldabheben nicht Hilfe gesucht habe (sehr unglücklich). Von einer Frau wird Empathie erwartet, da wird es für manche schon schwer zu verstehen, wieso eine Frau einen vierfachen Mörder und Pädophilen verteidigt. Wenn sie dann noch die Opfer quasi angreift, ist der Zapfen für viele ab.

      Das rechtfertigt aber NIEMALS (Todes-)Drohungen!
    • Selbst-Verantwortin 11.05.2019 19:02
      Highlight Highlight Auch Valentin Ammann hat genauso das Recht unbehelligt zu bleiben, solange er kein Verbrechen begeht (und dann ist’s Sache des Rechtsstaats).
    • G. Schmidt 11.05.2019 19:43
      Highlight Highlight @Clife
      Vielleicht hat Valentin Landmann eben gerade deswegen die Hells Angeles als Klienten...

      Da überlegt man sich zweimal einen Drohbrief zu schreiben ;-)
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