Schweiz
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Depression, Schulden, Frau

Ein Eintrag im Betreibungsregister hat unangenehme Konsequenzen. symbolbild: shutterstock

Zum 18. Geburtstag ein Schuldenberg: Wie Eltern ihre Kinder in die Schuldenfalle treiben

Werden Kinder volljährig, haften sie mit für Prämien, die ihre Eltern nicht bezahlt haben. Politiker von links bis rechts fordern nun, dass junge Erwachsene nicht mehr für nicht selbst verschuldete Versäumnisse büssen müssen.

Kari Kälin / ch media



Die Abmachung war klar: Die Studentin bezahlt die Miete für das Zimmer, ihre Mutter die Krankenkassenprämien. Als die junge Frau die Universität abgeschlossen hat, sucht sie einen Job und eine Wohnung. Für Letzteres braucht sie einen Auszug aus dem Betreibungsregister. Es folgt der Schock: Sie hat 40 000 Franken Schulden, weil die Mutter die Krankenkassenprämien nicht oder nur teilweise beglichen hat.

Das Beispiel, das Sébastien Mercier, Geschäftsleiter der Schuldenberatung Schweiz, erzählt, ist kein Einzelfall. Jedes Jahr melden sich 70 bis 100 Jugendliche, die mit einer finanziellen Hypothek ins Erwachsenenleben starten, die ihnen die Eltern eingebrockt haben. Der Krankenkassendachverband Santésuisse geht davon aus, dass vom Phänomen nicht bezahlter Krankenkassenprämien durch Eltern deutlich mehr Jugendliche betroffen sind, als sich bei der Schuldenberatung melden.

Bis die Kinder volljährig sind oder eine Ausbildung abgeschlossen haben, sind die Eltern verpflichtet, für ihren Unterhalt zu sorgen. Gemäss Mercier haben 18-jährige Jugendliche wegen der Prämienversäumnisse ihrer Eltern in der Regel 6000 bis 15 000 Franken Schulden, bei Studenten steigt die Summe im Extremfall bis auf die genannten 40 000 Franken. «Oft verheimlichen die Eltern ihren Kindern die Betreibungen», sagt Mercier. Oft steckten sie in finanziellen Problemen. Vielfach seien sie auch schlicht überfordert, die administrativen Angelegenheiten für die Familie zu erledigen.

Probleme bei Wohnungssuche

Ein Eintrag im Betreibungsregister hat unangenehme Konsequenzen. Die betroffenen jungen Erwachsenen können zum Beispiel nicht zu einer günstigeren Krankenkasse wechseln, solange die Schulden nicht beglichen sind. Oder sie bekunden Mühe bei der Wohnungssuche. Manchmal zerschlagen sich Berufswünsche. Mercier weiss von einem Juristen, der aufgrund der Betreibungen nicht zur Anwaltsprüfung zugelassen wurde.

Nationalrat Heinz Brand (SVP, GR) ist Präsident des Krankenkassendachverbandes Santésuisse. «Es darf nicht sein, dass Kinder bei Erreichen der Volljährigkeit für Versäumnisse ihrer Eltern aufkommen und mit schwierigen Bedingungen ins Erwachsenenalter starten müssen», sagt er. Er verlangt deshalb: Junge Erwachsene sollen künftig nicht mehr betrieben werden dürfen für nicht bezahlte Kinderprämien. Geht es nach Brand, müssen künftig dafür allein die Eltern geradestehen. In der vergangenen Wintersession hat der SVP-Nationalrat eine entsprechende Motion eingereicht, die von 19 Nationalräten von links bis rechts unterzeichnet wurde. Gemäss heute gültigem Gesetz haften die Kinder solidarisch mit den Eltern für deren lasche Zahlungsmoral.

Nationalrätin Bea Heim (SP, SO) ist Präsidentin der Schuldenberatung Schweiz. Schulden könnten Jugendlichen den Start ins Berufsleben verbauen, warnt sie. «Arbeitgeber schätzen es zum Beispiel kaum, wenn junge Erwachsene einen Haufen Schulden vor sich herschieben.» Heim unterstützt Brands Vorstoss. Im Mai 2017 hat sie eine gleichlautende Motion eingereicht, die jedoch abgeschrieben zu werden droht, weil das Parlament Vorstösse spätestens zwei Jahre nach deren Einreichung behandelt haben muss.

Der Bundesrat lehnt Heims Idee ohnehin ab. Die Problematik habe sich entschärft, weil die Kantone seit 2014 verpflichtet seien, die Prämienverbilligung direkt an die Krankenversicherer zu bezahlen, hielt er in der Antwort auf den Vorstoss fest. Zudem würden die Prämien für Kinder wegen einer Gesetzesänderung künftig sinken. Auch würden nach Erreichen der Volljährigkeit die Eltern solidarisch mit den Kindern für die Schulden haften.

Kein Betreibungsverbot

Der Bundesrat verwarf ein Betreibungsverbot. «Damit könnten auch junge Erwachsene, die über genügend finanzielle Mittel verfügen, nicht belangt werden», argumentierte er. Das Bundesamt für Gesundheit habe aber die Krankenversicherer bereits darauf sensibilisiert, primär auf die Eltern zurückzugreifen.

Brand überzeugt diese Argumentation nicht, wie er in der Begründung zu seiner Motion schreibt. Etliche Kantone würden von den Krankenkassen fordern, die für «die Jugendlichen desaströse Rechtspraxis» umzusetzen.

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  • DavyK 05.01.2019 14:30
    Highlight Highlight Ich bin ja nun wirklich kein Fan von Heinz Brand, aber damit hat er in jeglicher Hinsicht recht. Habe solche Fälle auch während meiner Ausbildung auf dem Betreibungsamt gesehen. Solche junge Erwachsene geraten dann oft in die gleiche Schuldenspirale hinein wie die Eltern bis sie jegliche Motivation verlieren, etwas dagegen zu unternehmen und sich mit einem Leben auf dem Existenzminimum abgeben...
  • Lucas29 05.01.2019 13:11
    Highlight Highlight Seht! Eine gute Motion von der SVP ;)
  • na ja 05.01.2019 13:06
    Highlight Highlight Prämienverbilligung... super.. wenn die Eltern knapp nicht reinkommen ( die Limite wechselt halb- wenn nicht vierteljährlich), wird das "Kind" bis 25 jährig, so oder so, den Eltern "angerechnet". Auch wenn sie ein geringes Einkommen haben und selbstständig sind. Sogar noch, wenn sie eine eigene Wohnung haben!
    Aber uns wäre es nie in den Sinn gekommen, die Kinderprämien nicht zu bezahlen. Lieber auf Urlaubsreisen verzichten und so.
  • aglio e olio 05.01.2019 12:22
    Highlight Highlight Da müssen Kinder (!) Konsequenzen tragen die sie nicht zu verantworten haben & man legt ihnen einen Haufen Steine auf den Weg ins Erwachsenenleben.

    Andererseits können sich Unternehmen trotz oder gerade wegen Millardengewinnen jeglicher Verantwortung entziehen.

    Also doch Bananenrepublik. Man muss sich echt nicht wundern, dass die extremen Spinner an allen Ecken und Enden Aufwind haben. Die folgen dann dem der die einfachste Melodie am lautesten spielt.
  • Fräulein zart 05.01.2019 10:59
    Highlight Highlight Vielleicht mal daran gedacht weshalb dass so etwas überhaupt passieren kann?! Die Schulden sind ja nicht von heute auf morgen da....und falls man alleinerziehend ist...hat man eh die Arschkarte gezogen...vielleicht müsste man auch mal an die mutter denken,niemand weiss ihre geschichte und darum sollte man zuerst überlegen bevor man jemanden verbal verurteilt ohne diesen zu kennen. Traurig dasses so weit kommt...in der ach so reichen schweiz...augen auf....
    • Maracuja 05.01.2019 12:30
      Highlight Highlight Wenn man Alleinerziehend ist und nicht genügend Geld für KK-Prämien hat, kann/soll man Sozialhilfe beantragen. Problematisch wird es dort, wo Geld noch knapp vorhanden wäre, aber für andere Dinge ausgegeben wird. Untolerierbar ist, dass so lange abgewartet wird und dann die Schulden auf die Kinder abgewälzt werden. Schuldner sollten nur die Eltern sein, dann wären die KK gezwungen unverzüglich eine Betreibung einzuleiten.
    • Saraina 05.01.2019 12:47
      Highlight Highlight Das ist doch kein Grund, nicht mit dem Kind über das Problem zu sprechen, und Sozialhilfe zu beantragen!
    • Lucas29 05.01.2019 13:12
      Highlight Highlight Man sollte keine Kinder haben, wenn man sich keine Kinder leisten kann...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blake Kingston 05.01.2019 10:47
    Highlight Highlight Habt Ihr jetzt 1:1 der NLZ abgekupfert???
    Benutzer Bild
    • Adrian Buergler 05.01.2019 12:01
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Posersalami 05.01.2019 12:10
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Christoph Bernet 05.01.2019 17:24
      Highlight Highlight @Blake Kingston: watson hat mit der NLZ und anderen Titeln von CH Media ein Abkommen, das den gegenseitigen Austausch von Artikeln zulässt. Das heisst, manchmal übernimmt watson Artikel von Titeln wie der NLZ, manchmal übernehmen Titel von CH Media Artikel von watson.
  • Randalf 05.01.2019 10:47
    Highlight Highlight Wer einen Vertrag abschliesst und unterschreibt soll auch dafür gerade stehen, basta.
    • Saraina 05.01.2019 12:48
      Highlight Highlight Ich kann nicht verstehen, wieso hier geblitzt wird.
    • aglio e olio 05.01.2019 13:09
      Highlight Highlight Weil ein Kind keinen Vertrag abgeschlossen hat und demnach auch nicht dafür gerade stehen soll?
    • lilie 05.01.2019 13:32
      Highlight Highlight @aglio e olio: Ich glaube, Randalf plädiert für eine Haftung der Eltern, welche ja unterschrieben haben und auch rechtlich für die Kinder verantwortlich sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 05.01.2019 10:18
    Highlight Highlight Ich bin absolut dafür, dass die Sippenhaftung endlich abgeschafft wird. Allerdings ist so ein Fall, wie im Artikel beschrieben, nicht möglich. Wird eine Betreibung nicht beglichen, muss der Schuldner auf dem Betreibungsamt vorstellig werden. Notfalls holt die Polizei den Schuldner ab und bringt ihn zum Amt. Kein Betreibungsamt würde 40k Verlustscheine ausstellen, ohne den Schuldner persönlich gesprochen zu haben. So weit ich weiss, muss man ja auch eine Erklärung unterschreiben, dass man kein Geld und Wertgegenstände besitzt.
    • thelastpanda 05.01.2019 16:23
      Highlight Highlight Vermutlich sind jeweils die Eltern vorstellig geworden, als Vertreter vom Kind. Sowas kommt ständig vor (ich arbeite auf dem Betreibungsamt). Solange sie im gleichen Haushalt leben kein Problem. Und bei minderjährigen werden sowieso meistens die Eltern betrieben. Kann aber sein, dass die Krankenkassen dann die Ausstände bei den inzwischen volljährigen Kindern nochmals betreiben.
  • Abraham Colombo 05.01.2019 10:05
    Highlight Highlight Nationalrat Heinz Brand (SVP, GR) ist Präsident des Krankenkassendachverbandes Santésuisse.

    Ihre idee ist unterstützenswert aber Politik und KK sind zu fest verworren um das jemals eine Lösung fürs Volk gefunde wird. Wer will schon die Einnahmen kürzen, der Hand die einem den Rachen mit Geld vollstopft.
  • ChiliForever 05.01.2019 09:54
    Highlight Highlight Ein System ist krank und bedarf dringender Heilung/Änderung, das es zulässt, Kindern solche Schulden aufzubürden. Schämt man sich nicht für solche Gesetze?
  • FloW96 05.01.2019 09:54
    Highlight Highlight Diese Forderung zeigt, wie wenig Ahnung einzelne Parlamentarier von den rechtlichen Zusammenhängen haben. Eine solche Umsetzung ist ohne Generalrevision des OR und SchKG gar nicht (wirkungsvoll) möglich. Entsprechend auch die Reaktion des Bundesrates.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 05.01.2019 13:57
      Highlight Highlight Das stimmt doch überhaupt nicht. Gemäss Motion Brand bleiben lediglich nur die Eltern Schuldner der (bis Volljährigkeit oder Ende Unterhaltspflicht) ausstehenden Prämienleistung. Mehr steht in der Motion nicht. Das kann man problemlos im KVG regeln.
  • Butschina 05.01.2019 09:19
    Highlight Highlight Ich kann nur immer wieder betonen, dass man sich Hilfe sucht wenn man mit dem Geld nicht klar kommt. Lieber eine freiwillige Beistandschaft für die finanziellen Belange annehmen als die Kinder mit Betreibungen ins Erwachsenenleben starten zu lassen. Die Schuldenberatungsstellen wären auch eine gute Anlaufstelle. Es ist keine Schande zuzugeben, dass man die Finanzen nicht im Griff hat. Im Gegenteil, sich seine Probleme einzugestehen und sie anzugehen ist eine Stärke.
    • lilie 05.01.2019 11:09
      Highlight Highlight @Butschina: Word!!!

      @Diagnose: Dann ist es umso wichtiger, Hilfe anzunehmen.

      Wir leben in einem Sozialstaat mit zahllosen Hilfeangeboten. Leider sind viele kaum bekannt oder die Leute schämen sich.

      Das ist fatal. Es ist keine Schande, Hilfe anzunehmen. Besonders dann nicht, wenn man Kinder hat, denen man einen Bärendienst erweist, wenn msn sich mehr schlecht als recht durchmogelt.
    • lilie 05.01.2019 13:13
      Highlight Highlight @AlteSchachtel: Dass Hilfeempfänger oft sehr schlecht behandelt werden, kann ich leider bestätigen.

      Aber wie du selber sagst, es gibt auch viele Hilfsorganisationen. Einige davon sind überlastet, andere kämpfen darum, bekannter zu werden.

      Aber es gibt auch private Möglichkeiten: Wir haben genug Plattformen, wo man einfach mal ein Inserat aufsetzen kann: "Bitte um Hilfe mit privater Buchhaltung (biete dafür 1x Wohnung putzen!)" (oder was auch immer).

      Es gibt Facebookgruppen, die einander gegenseitig helfen etc. etc.

      Es gibt 1000 Möglichkeiten. Aber man muss schon selber aktiv werden.
    • Butschina 05.01.2019 13:29
      Highlight Highlight Ich hatte vor 14 Jahren finanzielle Probleme. Die Hilfe anzunehmen war anfangs schwierig, unangenehm und beschämend. Aber bereits nach kurzer Zeit wusste ich, dass es richtig war zuzugeben, dass ich nicht mit Geld umgehen konnte. Mit wenig Geld auszukommen ist schwierig, aber machbar. Ich war zum Glück nur kurz auf Sozialhilfe angewiesen. Aber mir hat nichts wichtiges gefehlt. Klar, statt neue Kleider kaufen musste ich auch mal verzichten, ich konnte nicht ständig mit meinen freunden in den Ausgang. Richtige Freunde verzichten dann mal auf Discos und unternehmen etwas das nichts kostet..
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 05.01.2019 09:03
    Highlight Highlight Steuern, Krankenkassenprämien und Billag direkt dem Lohn abziehen.
    Bei Minderjärigen resp. jungen Erwachsenen ohne Erstausbildung bei den Eltern, danach auch dort direkt am Lohn.
    • Panettone 05.01.2019 09:36
      Highlight Highlight ... sichern nicht!
      Wir Eltern haben die Pflicht, unseren Kindern den Umgang mit Geld und Konsum zu lernen.
    • ChiliForever 05.01.2019 09:47
      Highlight Highlight Den Blitzen nach scheint die Idee bei den Schweizern sehr unbeliebt zu sein. Kann ich gar nicht verstehen, im Deutschland funktioniert das perfekt.
    • DichterLenz 05.01.2019 10:11
      Highlight Highlight Perfekt? Schon mal gesehen, wie kompliziert eine deutsche Lohnabrechnung ist? Das ist eine absolut bürokratische Vollkatastrophe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bcZcity 05.01.2019 08:59
    Highlight Highlight Einheitskasse, KK wird vom Arbeitgeber bezahlt, sprich direkt vom Lohn abgezogen. Fertig.
    • p4trick 05.01.2019 10:17
      Highlight Highlight Lohn Pfändung heisst das und das sollte ein Automatismus werden. Aber 95% können ihre Rechnungen selber bezahlen also wieso unnötige Beformundung. Aber Einheitskasse wäre ich auch dafür
    • dorfne 05.01.2019 10:27
      Highlight Highlight Eigenverantwortung ist so lange gut, wie die Menschen diese Verantwortung auch wahrnehmen. Offenbar tun das viele Leute nicht. Immer mehr Leute sind mit dem Bezahlen von Steuern und KK-Prämien im Verzug und die Allgemeinheit muss zahlen. Deshalb: Steuern und KK-Prämien a konto vom Lohn abziehen.
    • Klaus07 05.01.2019 10:33
      Highlight Highlight Wenn man die KK direkt vom Lohn abzieht, zahlt dies der Arbeitnehmer. Zudem sehe ich keinen Vorteil gegenüber den heutigen System. In Deutschland zählt man um einiges mehr in die KK. 14,6% Krankenkasse, davon zahlt der Arbeitgeber die Hälfte. Zusätzlich kommt noch die Pflegeversicherung 2,55% dazu. Total 9,85% von z.B. 7000 Brutto sind 689.5 Franken pro Monat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amöbe 05.01.2019 08:43
    Highlight Highlight Ich hatte 20'000 CHF Schulden dank den Eltern bei der KK mit 18 Jahre . Der grösste Teil, weil die KK mich aufs Blut verfolgten und neben Betreibungen auch Zinsen erhoben. Jei, cooler Start ins Berufsleben. -> Mittelalter
    • Panettone 05.01.2019 09:37
      Highlight Highlight ... das musst du deinen Eltern sagen!!!
    • wintergrün 05.01.2019 09:45
      Highlight Highlight Das tut mir sehr leid für dich.
    • Michael Mettler 05.01.2019 10:11
      Highlight Highlight Amöbe: Die KK verfolgt dich nur weil du Schulden hattest und dies ihre Pflicht ist, siehe Krankenversicherungsgesetz. Den schwarzen Peter darum gerne bei deinen Eltern lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 05.01.2019 08:16
    Highlight Highlight Sippenhaft (-haftung) respektive Umlegung der Elternschulden auf die Kinder scheint mir ein Unrecht.
    • wolge 05.01.2019 09:05
      Highlight Highlight Ja Eltern müssen solche Schulden begleichen. Was nicht passieren darf ist, dass die Allgemeinheit bezahlt (Prämienzahler, Steuerzahler etc.)
    • Don Alejandro 05.01.2019 09:16
      Highlight Highlight Dann dürften im Umkehrschluss aber auch keine Kinder mehr erben. Hinter den Schulden stecken immer auch Gläubiger, welche das ausstehende Geld u.U. genauso benötigen.
    • ChiliForever 05.01.2019 09:51
      Highlight Highlight @ Don Alejadro: Jo, nur erbt man dann auch die Schulden mit.
      Der zweite Teil deiner Aussage ist nichts weiter als die Förderung von Sippenhaft.
      Eine mehr als bedenkliche, mittelalterliche Einstellung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • LupaLouu 05.01.2019 08:10
    Highlight Highlight Ich verstehe das einfach nicht. Wie kann es Eltern nur so gleichgültig sein, dass sie ihren Kindern solche Schuldbeträge einbrocken? Ich hätte ein riesiges schlechtes Gewissen, wenn ich das meinen Kindern antun würde...
    • Frausowieso 05.01.2019 10:19
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass Eltern dies mit Absicht tun.
    • dorfne 05.01.2019 10:32
      Highlight Highlight Die Eltern gehören eben auch schon zu einer Generation "das Leben ist gratis" die von den Eltern statt erzogen verhätschelt wurden. Das führ dann halt zu Lebensuntüchtigkeit. Blitzer ahoi!
  • katerli 05.01.2019 07:51
    Highlight Highlight Was sind das für Eltern? Das eigene Kind.... Das gibts doch nicht.
    Dann der Bundesrat der eine Änderung von so einem fehlerhaften Gesetzt ablehnt?!? Shame on you both!
    • DichterLenz 05.01.2019 09:32
      Highlight Highlight Kinder machen können mehr als mit Kindern umgehen.
  • phreko 05.01.2019 07:47
    Highlight Highlight Hohoho, bürgerliche Mehrheit im Bundesrat. Mit KK-Lobbyisten, wie Cassis.

    Freude herrscht!
    • Imfall 05.01.2019 09:44
      Highlight Highlight Der Vorstoss kommt von Nationalrat Heinz Brand (SVP, Präsident des Krankenkassendachverbandes Santésuisse)

      Für einmal sind sie nicht bösen ; )
    • In vino veritas 05.01.2019 10:00
      Highlight Highlight Hoho, dieses Problem besteht ja erst seit die Bürgerlichen eine Mehrheit haben...
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 05.01.2019 10:26
      Highlight Highlight Von wem kommt der Vorschlag? Hauptsache etwas geschrieben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 05.01.2019 07:40
    Highlight Highlight Vielfach seien sie auch schlicht überfordert, die administrativen Angelegenheiten für die Familie zu erledigen.

    Tut mir leid aber da habe ich jetzt so meine Mühen. Wenn ein Kind unter 18 Jahren Betreibungen von bis zu 40'000 Fr. am Hals hat. Wo ist da bitteschön die KESB? Reden diese Organisationen den nicht? Oder Sorry. Wie kann sowas nicht auffliegen? Wird hier keine Anzeige zu Tage gebracht oder so?

    Bin ein wenig schockiert dass auf Rechtlichem Wege nicht schon viel früher aktionen getätigt werden.
    • FloW96 05.01.2019 09:52
      Highlight Highlight Also ist deiner Meinung nach der Staat für die Schulden verantwortlich? Was du mit deinem Ruf nach der KESB verlangst, ist eine massive Kontrolle des Staates. Oder wie genau stellst du dir das vor? Und selbst wenn hier die KESB einschreitet - woher kommt das Geld, zum die Schulden zu begleichen? Von deinen Steuern? Bereits heute gibt es die Möglichkeit, bei gerechtfertigtem Anspruch Unterstützung betreffend die Krankenkassenprämien zu beantragen. Nur muss man das auch etwas dafür unternehmen.
    • p4trick 05.01.2019 10:15
      Highlight Highlight Stimme dir zu. KK Prämien Versäumnis in dieser Höhe sollte ein klares Indiz dafür sein dass etwas nicht stimmt und die Eltern einen Vormund und Lohn Pfändung bräuchten. Quasi das was viele fordern Steuern und KK direkt ab Lohn, einfach erst wenn sies nicht selber schaffen?
    • Scaros_2 05.01.2019 13:01
      Highlight Highlight @FloW96 - Wenn aufgrund von Krankenkassen bei Betreibungsämter ein Schaden von bis zu 40'000 Fr. sich anhäufen müsste ein Betreibungsamt vermuten das die Vormundschaft nicht funktioniert.

      Auch müssten die KK hingehen und aktiv werden.
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