Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Solothurn: Drei bürgerliche Regierungsräte bestätigt – SP gewinnt im Parlament



Das Solothurner Volk hat die drei bisherigen Regierungsräte Remo Ankli (FDP), Roland Fürst und Roland Heim (beide CVP) im ersten Wahlgang bestätigt. Die zwei noch freien Sitze werden in der Stichwahl vergeben. In der Startposition sind drei Frauen von SP, Grünen und FDP. Die SVP bleibt chancenlos.

Bei einer Wahlbeteiligung von 34,7 Prozent erzielte Landammann und Bildungsdirektor Remo Ankli (FDP) mit 37'769 Stimmen das beste Resultat. Er übersprang das absolute Mehr von 30'720 Stimmen klar.

Bau- und Justizdirektor Roland Fürst (CVP) wurde mit 37'314 Stimmen im Amt bestätigt. Das Volk wählte auch Finanzdirektor Roland Heim (CVP) problemlos wieder mit 36'013 Stimmen. Die drei Regierungsräte gehören dem fünf Mitglieder zählenden Regierungsrat seit 2013 an.

Alle anderen fünf Kandidierenden scheiterten am absoluten Mehr. Zwei linke Frauen führen das Feld an: Kantonsrätin Susanne Schaffner (SP) gewann 26'278 Stimmen, gefolgt von Kantonsrätin Brigit Wyss mit 25'027 Stimmen.

Zwei linke Frauen vor FDP-Kandidatin

Auf dem sechsten Platz landete Kantonsrätin Marianne Meister (FDP) mit 23'826 Stimmen. Gewerbeverbandspräsidentin Meister, die bereits 2015 ohne Erfolg für den Ständerat kandidiert hatte, soll für die FDP den zweiten Regierungssitz verteidigen. Rechtsanwältin Schaffner soll den einzigen SP-Sitz halten.

FDP und SP werden mit ihren Kandidatinnen zum zweiten Wahlgang vom 23. April antreten. Auch die frühere Nationalrätin Wyss möchte in die Stichwahl steigen. Entscheiden wird jedoch die Partei. Bereits vor vier Jahren hatte Wyss im ersten Anlauf ein gutes Resultat erzielt - und stürzte in der Stichwahl ab.

SVP-Kandidat auf dem zweitletzten Platz

Eine Leidensgeschichte ohne baldiges Ende sind die Regierungsratswahlen für die solothurnische SVP. Kantonsrat Manfred Küng erhielt nur 17'355 Stimmen. Küng steht nach eigenen Angaben für einen zweiten Wahlgang zur Verfügung. Die Partei wird am Montag entscheiden.

Die SVP möchte als wählerstarke Partei im Kanton Solothurn erstmals einen Regierungssitz erobern. Nun scheiterte auch der fünfte Anlauf. Ohne Wahlchance blieb zudem Nicole Hirt (GLP) mit 14'638 Stimmen.

Der Regierungsrat setzt sich seit zwölf Jahren aus je zwei Vertretern von FDP und CVP sowie aus einem Sozialdemokraten zusammen. Die langjährigen Regierungsmitglieder Esther Gassler (FDP) und Peter Gomm (SP) stellten sich nicht mehr der Wiederwahl.

Der zweite Wahlgang für die noch zwei freien Sitze findet am 23. April statt. Die Anmeldefrist für die Kandidierenden läuft am kommenden Dienstag ab.

SP gewinnt vier Sitze im Parlament

Bei den Kantonsratswahlen erzielte die SP vier Sitzgewinne. Die CVP verlor zwei Sitze, GLP und SVP je ein Mandat. Die neue Sitzverteilung im 100-köpfigen Kantonsparlament lautet wie folgt: FDP 26 (-), SP 23 (+4), CVP 20 (-2), SVP 18 (-1), Grüne 7 (-), GLP 3 (-1), BDP 2 (-) und EVP 1 (-).

Die SP gewann in den Amteien Solothurn/Lebern, Olten/Gösgen und Dorneck/Thierstein ihre Sitze hinzu. In Dorneck/Thierstein resultierte dank einer Listenverbindung ein zusätzlicher dritter SP-Sitz, obwohl die SVP einen viel höheren Stimmenanteil und eine grössere Stimmenzahl aufwies und damit wie bisher nur auf zwei Sitze kam.

Die SP hat erstmals mehr Sitze als die CVP. Die Sozialdemokraten führten - wie zuvor die SP im Kanton Aargau - einen intensiven Telefonwahlkampf. Rund 7500 Personen wurden persönlich angerufen.

Die CVP verlor ihre beiden Sitze in den Amteien Buchegg/Wasseramt und Olten/Gösgen. Die GLP musste ihren Sitz in der Amtei Dorneck/Thierstein abgeben, die SVP in Solothurn/Lebern. (viw/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DonPedro 12.03.2017 15:53
    Highlight Highlight Wie heißt der Refrain der
    Solothurner "Kantonshymne"?
    S esch immer eso gsi"
    • Fätze 13.03.2017 08:27
      Highlight Highlight Es lit es Stedtli wunderhübsch, am blaue Aarestrand,
      's isch immer so gsi, 's isch immer so gsi.
      Es gugget der Sant Urseturm wyt usen übers Land,
      's isch immer so gsi, 's isch immer so gsi.
      Viel liebi alti Chlöschter het's und Gibel, Türm und Tor,
      Es wohnt es eiges Völkli drinn, voll Gmüet und voll Humor.
      Si Lybspruch isch: Wo's gmüetli goht, do bin i au derbi,
      's isch jo immer, immer, immer e so gsi.

Gratis-Kita: SP-Wermuth will Familien helfen – mit einem umstrittenen Vorschlag

Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Deshalb verlangt er in einem Vorstoss, dass der Zugang zu Kindertagesstätten vereinfacht wird.

Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will, dass Bund und Kantone die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und gemeinsam für ein Angebot an familienexterner Betreuung sorgen, das dem tatsächlichen Bedarf entspricht. Die Idee sei, dass tiefe und mittlere Einkommen keine direkten Beiträge mehr bezahlen, so Wermuth.

In seiner parlamentarischen Initiative verlangt er, dass sich Bund, Kantone und Arbeitgeber angemessen an den Kosten beteiligen. «Das Gesetz müsste den …

Artikel lesen
Link zum Artikel