Schweiz
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Parteipraesident Martin Landolt an der Delegiertenversammlung der BDP im Kultur- und Sportzentrum in Pratteln, am Samstag, 22. April 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

BDP-Präsident Martin Landolt will in zwei Jahren zurücktreten. Bild: KEYSTONE

«BDP braucht neue Gesichter», sagt Präsident Landolt und kündigt eigenen Rücktritt an

Der Glarner Nationalrat Martin Landolt will das Präsidium der BDP Anfang 2020 abgeben. Er begründete seine Ankündigung mit dem Generationenwechsel, den die BDP nötig habe.



Die BDP brauche Fürsprecher und neue Gesichter, sagte Landolt in einem Interview mit der Zeitung «SonntagsBlick». «In den nächsten Jahren leiten wir einen Generationenwechsel ein.» Er wolle, dass auf den Listen der Partei Frauen und junge Leute bevorzugt würden.

Er selbst sei Teil dieses Generationenwechsels, sagte Landolt auf eine entsprechende Frage. Anfang 2020 wolle er das Parteipräsidium abgeben. Im eidgenössischen Parlament will er aber über die Wahlen im Herbst 2019 hinaus bleiben, «wenn ich in Glarus wiedergewählt werde».

«In den nächsten Jahren leiten wir einen Generationenwechsel ein.»

Martin Landolt, BDP-Präsident

Der 50-jährige Landolt ist seit 2009 Nationalrat und seit Mai 2012 Präsident der BDP. Bei seiner Wahl gab er als Ziel an, mit seiner Partei im Jahr 2019 die Zehn-Prozent-Hürde knacken zu wollen. An diesem Ziel hielt er im Interview fest, räumte aber ein, dass es der BDP erst einmal gelingen müsse, wieder relevant zu werden.

Die BDP besteht seit nunmehr zehn Jahren und verliert derzeit Wähleranteile und Sitze. Auch die jüngsten Wahlen in Glarus und Graubünden änderten daran nichts. In Bern kam die Partei mit einem blauen Auge davon. Bei den eidgenössischen Wahlen 2015 erreichte sie 4,1 Prozent Wähleranteil.

Bis 2015 sei die BDP als Mehrheitsbeschafferin im Parlament von Bedeutung gewesen, sagte Landolt im Interview. Der Verlust dieser Rolle schmerze mehr als der des Bundesratssitzes von Eveline Widmer-Schlumpf, sagte er. Ab 2019 wolle die BDP der progressiven Seite wieder zum Durchbruch verhelfen. (sda)

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • chäsli 16.07.2018 14:58
    Highlight Highlight Martin Landolt hält sich und seine schrumpfende Partei offensichtlich für sehr wichtig, dass er seinen Rücktritt fast 2 Jahre vorher ankündigt.
  • seventhinkingsteps 16.07.2018 14:37
    Highlight Highlight Die BDP ist nur ein Personalwechsel davon entfernt als erste Partei erfolgreich konservativ-bürgerliche Politik für die Neuzeit zu machen.
  • Schneider Alex 16.07.2018 05:21
    Highlight Highlight Mitte-Parteien haben keine Lösungen!

    Die Mitte-Parteien leugnen zwar nicht, dass die Abzockerei ungerecht ist und mit der Masseneinwanderung grosse Dichte-, Infrastruktur- , Integrations- und Umweltprobleme verbunden sind. Lösungen dazu haben sie selbst aber keine. Da müssen sie sich auch nicht beklagen, dass andere Parteien und Organisationen Lösungsvorschläge machen.
    • Fabio74 16.07.2018 07:39
      Highlight Highlight Blabla. Inhaltloser rechtsnationaler Rundumschlag.
      Wir haben noch immer weder Dichtestress noch Integrationsprobleme.
      Die Infrastrukturgeschichten sind hausgemacht.
      Es gäbe viele Ansätze die machbar wören. Aber die rechte Mehrheit will nicht
  • Skip Bo 15.07.2018 19:28
    Highlight Highlight Lokal gibt es neue BDP Politiker, die haben es auch nicht mehr nötig über die SVP herzuziehen und haben in Majorzwahlen auch deshalb gute Chancen. Aber national werden sie Exoten bleiben.
  • Herbert Anneler 15.07.2018 15:28
    Highlight Highlight Zu wenig Eigenständigkeit, eine zu schlechte Wahlkampfstrategie, keine Kommunikationsstrategie - die BDP verschlief ein enormes Wählerpotential in der Mitte, zumal seit Pfisters unsäglichem Flirt mit Rechts(-aussen). Es fehlte der Mut zur Eigenständigkeit. Nun ist es wohl leider zu spät. Resultat: Die politische Polarisierung wird weiter gehen zum Nachteil des Landes und seiner BürgerInnen.
  • Eric Lang 15.07.2018 13:48
    Highlight Highlight Ideal wäre, wenn diese Partei gänzlich verschwinden würde.
    • rodolofo 15.07.2018 15:11
      Highlight Highlight Das finde ich nicht.
      In die BDP haben sich ja immerhin "die ehrenwerten SVP'ler" geflüchtet (Interne CH-Flüchtlinge)!
      Na ja, so ehrenwert sind die dann auch wieder nicht, jedenfalls nicht alle, wenn wir da an die aufgeflogenen Machenschaften im Bündner Baukartell denken...
    • Fabio74 15.07.2018 18:22
      Highlight Highlight warum? Reichts für irgendwas was an ein Argument ran kommt?
    • Philip Kohli 16.07.2018 08:56
      Highlight Highlight Doch, wahnsinnig schlaue Aussage, ohne jegliche Begründung, aber dafür fehlen wohl Zellen?
  • Rumbel the Sumbel 15.07.2018 13:32
    Highlight Highlight Die Vasallenpartei und ein neues Gesicht🤓dass ich nicht Lache😃
  • dding (@ sahra) 15.07.2018 13:15
    Highlight Highlight Hi hi... Zeit für die BDP eine Fliege zu machen.
    • Fabio74 15.07.2018 18:26
      Highlight Highlight dann wenn der Wähler sie nicht mehr wählt und nicht dann wenn der Rechte Haufen glaubt dies zu bestimmen
    • Philip Kohli 16.07.2018 08:56
      Highlight Highlight Ebenfalls gaaaanz schlaue Antwort, was fehlt ist die Begründung, aber da mute ich dir wohl etwas viel zu?
    • dding (@ sahra) 16.07.2018 12:10
      Highlight Highlight Ui...Fabio
      Keinen Freund gefunden an der Parade?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 15.07.2018 13:05
    Highlight Highlight Was für eine billige Ausrede!
    Landolt will einfach sein Gesicht nicht mehr zur Verfügung stellen, aus Angst, dass er es verlieren könnte.
  • PHI (formerly known as Pat the Rat) 15.07.2018 12:55
    Highlight Highlight Okay.
    Einerseits gut, das Er nicht als Sesselkleber auf dem Posten des Präsidenten enden will.
    Andererseits verliert der (von Bösen Zungen sogenannte) "EWS-Fanclub" mit seinem Rücktritt den letzten einigermassen bekannten Politiker an der Spitze. Was meiner Meinung zu noch grösseren Wählerverlusten führen könnte.
    Schaun mer mal...
  • FrancoL 15.07.2018 12:52
    Highlight Highlight Es braucht die BDP nicht.
    Es brauch aber auch eine CVP und eine GLP nicht.

    Es braucht eine starke Mittepartei, die so eigenständig ist, dass sie nicht immer kuscht und sich in den Wind legen muss.

    Eine Mittepartei mit etwas mehr als 25% wäre für die Schweiz ein Segen, allerdings nur wenn sie eigenständig politisiert.
    • dding (@ sahra) 15.07.2018 14:10
      Highlight Highlight Und der Rest dann links.

      Gell?
    • Genital Motors 15.07.2018 14:31
      Highlight Highlight Und die SP wäre für dich 3ine mitte partei?
    • rodolofo 15.07.2018 15:07
      Highlight Highlight Du meinst wohl die SP (ohne den JuSo-Flügel).
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