DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
HANDOUT --- Plakat der Juso zur 1:12-Initiative auf einer undatierten Aufnahme. Im November 2010 produzierte die Juso ein Plakat mit der Aufschrift

Für das Bundesgericht ist das Plakat «gerade noch tolerierbare Satire».  Bild: JUSO

Rechnung beglichen

Vasella bezahlte der JUSO rund 23'000 Franken

Der Ex-Novartis-Chef Daniel Vasella ist seine Schulden bei der Juso los. Wie die Jungpartei auf Twitter bekannt gab, hat Vasella die Gerichtskosten und Parteienentschädigung nach abgelaufener Zahlungsfrist doch bezahlt.



Nach dem Bundesgerichtsurteil schuldete der Ex-Novartis-Chef Daniel Vasella den Jungsozialisten Gerichtskosten und Parteienentschädigungen in der Höhe von 22'640 Franken. Vergangene Woche wurde bekannt, dass Vasella die Zahlungsfrist nicht einhielt. «Wir boten Herrn Daniel Vasella eine Ratenzahlung an», so Juso-Zentralsekretär Dario Schai. Fünf Tage nach der Ablauf der zweiten Zahlungsfrist hat Vasella nun doch bezahlt, wie die Jungpartei auf Twitter bekannt gab.

Das Bundesgericht schätzte Mitte April eine Fotomontage mit Daniel Vasellas Kopf auf einem nackten Männerkörper in verkniffener Pose als gerade noch tolerierbare Satire ein. Es gab damit den Juso Recht, die das Bild für die Kampagne der 1:12-Initiative verwendet hatten. 

Vasella reichte deswegen im März 2011 Klage wegen Persönlichkeitsverletzung ein. Während das Bezirksgericht Baden AG dem ehemaligen Novartis-CEO Recht gab, hob das Aargauer Obergericht auf Berufung der Juso Schweiz und dem heutige Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth das Urteil der Vorinstanz auf. Das Bundesgericht stützte den Entscheid des Obergerichts. (pma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Der Bund stoppt den Genderstern: «Bürger*innen» wird nicht amtlich

Die Bundesverwaltung schafft Fakten: Der Genderstern und ähnliche Schreibweisen werden bei den Behörden untersagt. Sie führten zu «einer ganzen Reihe von sprachlichen Problemen», heisst es in einer neuen Weisung.

Es ist ein Reizthema. Sollte man in der deutschen Sprache verschiedene Geschlechter besser berücksichtigen? Immer mehr Unternehmen, Hochschulen und Organisationen verwenden neue sprachliche Formen – allen voran den Genderstern. Bürger*innen, heisst es dann. Oder Wähler*innen.

Damit werde niemand ausgeschlossen, finden die einen: Frauen ebenso wenig wie Menschen, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen. Die anderen befürchten, dass damit das Deutsche …

Artikel lesen
Link zum Artikel