Schweiz
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Buchrain LU, 3. Oktober 2016, 15:45 Uhr: Die Polizei hat auf der Autobahn A 14 in Buchrain eine entlaufene Ziege eingefangen. Das Tier konnte von seinem Besitzer auf dem Polizeiposten Ebikon abgeholt werde. (Bild: Kapo Luzern)

Die Luzerner Polizei bei einem Einsatz auf der Autobahn. Bild: Luzerner Polizei

Sparzwang und seine Folgen – wenn die Polizei 7 Mal am Tag nicht ausrücken kann

Zwischen Juli bis Anfang September konnte die Luzerner Polizei 500 Mal nicht ausrücken. Grund: zu wenig Ressourcen. 



«Schnell – Kompetent – Hilfsbereit». So lautet der Slogan der Luzerner Polizei. Das Adjektiv «schnell» trifft aber nicht mehr bei allen Einsätzen zu – ja vielleicht taucht die Polizei gar nicht erst auf, wenn du sie um Hilfe rufst.

Die Luzerner Regierung hat die Polizei zum Sparen verdonnert. 1,5 Millionen Franken sollen die Sicherheitskräfte noch in diesem Jahr einsparen. Dazu bleiben elf Polizeiposten am Wochenende ausserordentlich geschlossen und täglich sind ein bis zwei Patrouillen weniger unterwegs. 

Die Folgen dieser Sparübung hat die Luzerner Regierung nun offengelegt, indem sie eine Anfrage der SP-Kantonsrätin Ylfete Fanaj beantwortete. Sie wollte wissen, in wie vielen Fällen die Polizei nicht mehr ausrückt. Die Antwort der Regierung: Jeden Tag kann die Polizei in durchschnittlich 7,3 Fällen nicht reagieren.

«Es wäre erstrebenswert, wenn bei jeder Meldung Einsatzkräfte ausrücken könnten.»

Urs Wigger, Mediensprecher Luzerner Polizei

Dies zeigte eine Analyse, die zwischen dem 1. Juli bis und mit 8. September durchgeführt wurde. Insgesamt musste die Polizei in dieser Zeit in 505 Fällen aus Ressourcen-Gründen auf einen Einsatz verzichten. In einem Fünftel der Fälle waren dies Meldungen wegen Ruhestörungen, wie die detailliertere Auswertung zeigt.

Bei diesen Meldungen rückte die Luzerner Polizei nicht aus:

1. Juni bis 8. September

Ruhestörung: 108 Mal
Strassenverkehr: 61 Mal
Personenkontrolle: 53 Mal
Verdächtige Wahrnehmung: 46 Mal
Tiere: 33 Mal
Diebstahl: 20 Mal
Einbruch: 16 Mal
Streitigkeiten: 14 Mal
Verkehrsunfall: 12 Mal
Sachbeschädigungen: 10 Mal
Anderes: 132 Mal

«Es wäre erstrebenswert, wenn bei jeder Meldung Einsatzkräfte ausrücken könnten», sagt Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei, der versucht die hohen Fallzahlen zu relativieren: «Wenn wir mehrere Patrouillen bei einem schweren Verkehrsunfall haben, kann es sein, dass wir keine Einsatzkräfte für eine gemeldete Ruhestörung entbehren können», sagt Wigger. «Fälle in denen Leib und Leben bedroht sind, gehen immer vor.»

«Der Beamte, der den Anruf entgegen nimmt, hat eine grosse Verantwortung. Er muss fähig sein, die Lage sofort richtig einzuschätzen.»

Max Hofmann, Generalsekretär Verband Schweizerischer Polizei-Beamter

Also alles einigermassen in Butter? Kantonsrätin Ylfete Fanaj bezweifelt dies: «Wenn die Polizei teilweise auch bei Streitigkeiten und Drohungen nicht mehr ausrücken kann, ist dies erschreckend. In solchen Fällen könnte es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.» 

Auch Max Hofmann, Generalsekretär Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB), macht sich Sorgen. Vor allem, weil auch bei Personen, die als verdächtig gemeldet wurden, nicht immer eine Abklärung vor Ort vorgenommen werden kann. Die Folge: «Der Beamte, der den Entscheid ‹gehen oder nicht gehen› treffen muss, hat eine grosse Verantwortung», sagt Hofmann. «Ob dies der Bürger dann versteht oder akzeptiert, dahinter setze ich ein Fragezeichen.» Dass die Polizei in so vielen Fällen nicht ausrückt, davon hat der Generalsekretär zuvor noch nie gehört.

So handhaben es andere Korps

«Wir rücken immer aus», sagt beispielsweise ein Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich. Auch mit dem Sollbestand an Polizisten sei man zufrieden. Und die Kantonspolizei St.Gallen meldet: 2016 sei man höchstens zwei Mal nicht ausgerückt.

Die Kantonspolizei Basel-Landschaft schickt nicht bei jeder Meldung eine Patrouille aus. Es könne vorkommen, dass Anrufer gebeten werden, sich beim Polizeiposten zu melden, gibt Adrian Gaugler Auskunft. «Dies betrifft vor allem Fälle, wo die Täterschaft unbekannt respektive nicht mehr vor Ort ist und kein zeitlicher Druck vorhanden ist.» Eine Statistik darüber wird aber keine geführt. Wie auch in den anderen angefragten Kantonen nicht.

Luzern ist nicht der einzige Kanton, bei dem die Polizei Teil der Sparübung ist. So beschloss der Zuger Kantonsrat Polizeiposten zu schliessen und im Kanton Basel-Landschaft wurde über einen Abbau des Personals diskutiert. Nach grossem Widerstand wurde die Idee wieder fallen gelassen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • KKraus 15.09.2017 09:54
    Highlight Highlight Ja, ja, Gewinne privatisieren und dann gleiches Recht auf Bildung und Sicherheit wegsparen...
  • sir_kusi 15.09.2017 00:43
    Highlight Highlight Einige Fakten als Luzerner:
    - Steuereinnahmen sind bisher jedes Jahr gestiegen (!) trotz Strategie (alle Kommentare die also hier die Schuld suchen sind falsch...)
    - Volk hat Steuererhöhung mehrmals abgelehnt
    - Kanton bildet Informatiker, KVler & Grafiker aus, die gradsogut eine Lehre machen könnten (Sparpotential! Oder warum bildet er nicht auch fehlende Installateure, Laboranten, etc aus?)
    - Bei der Prämienverbilligung wird gleich viel ausgegeben wie vor 5 Jahren, die Richtprämie wurde jedes Jahr erhöht
    - Kulturschaffende sollten volksnahes machen, was (mind. kleine) Erträge bringt (zb KKLB)
  • Pisti 14.09.2017 19:57
    Highlight Highlight Anzumerken gibt es noch dass der Kanton Luzern ein Nehmerkanton ist vom NFA. Man hat also schon immer schlechte Finanzen gehabt und senkt dann noch die Steuern. Also funktioniert das Nötigste im Kanton auch nur deswegen weil Kantone wie Zug, Zürich, Schwyz etc. dort Geld einschiessen. Eigentlich sollte man die Zahlungen an Luzern so lange aussetzen bis die Luzerner wieder eine vernüftige Steuerpolitik betreiben.
  • Friction 14.09.2017 19:06
    Highlight Highlight Luzern hats schlicht vergeigt mit ihrer Tiefsteuerstrategie. Die Polizei ist das Eine. Weiter mit den Prämienverbillingungen, die teilweise zurückbezahlt werden müssen, Behinderte, denen wichtige Leistungen gestrichen werden. Auch die Bildung - das wichtigste Kapital einer Gesellschaft, die nicht im 1. Wirtschaftssektor ihren Schwerpunkt hat, wird weggespart. Jetzt wenigstens kriegen es auch bürgerliche Wähler zu spüren - ein Wehmutstropfen...
  • Ichsagstrotzdem 14.09.2017 18:54
    Highlight Highlight Alles eine Frage der Prioritäten: viele Ressourcen werden in die Verkehrsüberwachung (Verkehrs- und Radarkontrollen) gesteckt, da bleibt wenig übrig für so Triviales wie Schlägereien und Einbrüche. Habe schon zweimal erlebt, dass exakt zur Zeit von Verkehrskontrollen keine Einheiten für "Triviales" ausrücken konnten, weil keine Ressourcen da waren.
    In meinen Augen sollte man den Etat für Sicherheit halbieren, die Prioritäten anders setzen und das gewonnene Geld in die Bildung stecken.
    • Usualsuspect82 14.09.2017 19:28
      Highlight Highlight Ja, oder vielleicht in eine Einhornzucht am Vierwaldstättersee.
  • christian_meister 14.09.2017 13:12
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem auf zwei Seiten. Einerseits haben uns die tiefen Steuern praktisch keine neuen steuerkräftigen Firmen gebracht, aber die Wirtschaftkriminalität ist explodiert. Die neue Abteilung der Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität kostet Unsumen. Dann beschloss RR Winiker (SVP) am Budget vorbei die Polizeiwagen für 1 Mio gegen Terrorattacken aufzurüsten. Das Geld würde man besser in mehr Patroullien investieren... Dann die andere Seite: Es wird wegen jedem kleinen Problemchen (wie Lärm) die Polizei gerufen. Wie wärs wenn man stattdessen mit dem Nachbarn spricht?
  • caro90 14.09.2017 12:41
    Highlight Highlight Hauptsache Hausdurchsuchungen durchführen, weil für jemanden am Zoll ein Brief mit einer Hand voll Hanfsamen abgefangen wurde und dann keine Ressourcen für einen Verkehrsunfall zu haben...
  • N. Y. P. D. 14.09.2017 12:37
    Highlight Highlight Ist watson im Kanton Luzern
    erreichbar ?
    Oder wurde aus Spargründen das Netz abgestellt ?
    Nein, im Ernst,
    kann sich hier mal ein/e Luzerner/in äussern, wie er dieses zu Tode sparen empfindet. Tut es schon richtig weh oder liegt es noch drin nochmals 20% mit den Steuern runterzugehen ?
    • LaPaillade #BringBackHansi 14.09.2017 12:59
      Highlight Highlight Hat doch bereits einige Kommentare von Luzernern hier? Soweit ich sehen kann LU90, Midnight, meine Wenigkeit und bei Lutz Pfannenstiel bin ich nicht ganz sicher.

      Das momentan schlimmste ist wohl der budgetlose Zustand. Und der Spardruck welcher nicht nur die Polizei betrifft. Zwangsferien in Kantonsschulen, Rückzahlung von Prämienverbillung und Sparen bei Kultur (LSO, Verkehrshaus, Lucerne Festival etc.) betreffen viele. Die Kantonsregierung will die Belastung auf die Gemeinden vershieben.
    • christian_meister 14.09.2017 13:06
      Highlight Highlight Meine Meinung als Luzerner: Nach dem die Bevölkerung eine Steuererhöhung ablehnten, gab der Kanton eine Umfrage zu den Gründen in Auftrag. 2/3 Vertrauen der Regierung nicht mehr. Es war ein Protest-Nein gegen die Politik. Ich persönlich spüre noch nicht viel. Ausser den teilweise massiv erhöhten Gebühren. Aber die wurden schon vor ein paar Jahren erhöht. Die Auswirkungen werden wir in den nächsten Jahren sicher spüren. Ich denke aber nicht, dass sich viel ändern wird. Der Unmut ist zwar gross, aber es wird dann trotzdem wieder rechtsbürgerlich gewählt.
    • Roro Hobbyrocker 14.09.2017 13:22
      Highlight Highlight Hallo N.Y.P.
      Ich bin Luzerner und von der Nähe von Sursee. Ich finde, dass ganze mit dem Sparzwang sehr bedenklich. Vorallem weil es die trifft welche es am meisten Benötigen. Prämienvergünstigungen wurden runtergefahren (es wird nur ausbezahlt was der Kanton vom Bund bekommt). Ich kenne Leute welche zurückzahlen müssen. Bei den Schulen wird auch sehr gespart. Für nicht deutschsprechende Kinder würde je nach Gemeinde auf das minimum Runtergefahren (5 Stunden Deutsch pro Woche, Rest in normalen Klassen). Das Niveau des Schulunterricht sinkt weiter. Tja und es gebe noch viel mehr zu erzählen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BananaJoe 14.09.2017 12:35
    Highlight Highlight Hauptsache Verkehrskontrollen mit Mfk ist noch möglich.
    Auch die Blitzer funktionieren tadellos.
    In Sachen Verkehr ist Luzern also einer der sichersten Orte überhaupt👌
    • Laggi 14.09.2017 13:33
      Highlight Highlight Das gibt eben cash...
    • Dr. oec. 14.09.2017 14:49
      Highlight Highlight Die Blitzer, einmal aufgestellt, kosten ja nichts. Und die Einnahmen sind in dieser prekären, von der bürgerlichen Regierung geschaffenen Situation ja bitter nötig.

      Aber Hauptsache, die Unternehmen geben weniger dem Staat und die Aktionäre haben noch mehr in der Tasche.

      Zum Glück wurde dieses Spiel vom Volk durchschaut, als es um die USR III ging.
    • trio 14.09.2017 18:10
      Highlight Highlight Zum Glück!

      👍 für sichere Strassen

      👎 für die Steuersenkungen und anschliessenden Sparübungen
  • Karl33 14.09.2017 12:28
    Highlight Highlight Da hat die bürgerliche Politik den privaten Sicherheitsdiensten eine Steilvorlage gegeben. Wer sich also noch sicher fühlen will, greift besser selbst ins Portemonnaie und engagiert einen Sicherheitsdienst. Den Staat kann man ja ausquetschen und kaputtsparen....
  • AnGeBer 14.09.2017 12:03
    Highlight Highlight Gehört die Polizei und die Armee nicht gleichermassen zur Verteidigung unserer Bevölkerung? Der Bundesrat hat im Februar einen Kredit von 990 Millionen Franken für das Rüstungsprogramm 2017 beantragt. 225 Millionen alleine für die Munition. Wesshalb der Ausbau und die Aufstockung unserer Armee höher gewichtet wird als das Polizeiorgan versteh ich irgenwie nicht. Auch wenn die heutige Situation mit dem weltweiten Terror akut oder akuter wird, müsste man sich doch trotzdem auch innerhalb der Landesgrenzen gut möglichst schützen können und nicht hauptsächlich gegen äussere Angriffe..
    • miarkei 14.09.2017 13:30
      Highlight Highlight Ist nicht die Armee Aufgabe des Bundes und die Polizei Aufgabe der jeweiligen Kantone?
  • Skeptischer Optimist 14.09.2017 11:32
    Highlight Highlight Ist nur der Anfang der Folgen einer dummen Steuerpolitik. Der Luzerner Wähler hat die Regierung und die Polizei die er verdient.
  • Schlafwandler 14.09.2017 11:17
    Highlight Highlight Blöd nur, wenn man Jahrelang Steuerversenkis gespielt statt verantwortlich gehaushaltet hat.

    Die Folgen davon sind hier schön illustriert :)
    Play Icon


    Als Baselländler freue ich mich auf die nächsten Jahre. Das blüht uns alles auch noch. Yay!
  • karl_e 14.09.2017 11:11
    Highlight Highlight Erstaunlich. Bei den alten Manchester-Liberalen des 19. Jahrhunderts wurde zu allerletzt bei der Polizei gespart. Das war der klassische Nachtwächterstaat. Im 21. Jahrhunder schaffen die Neoliberalen sogar die Nachtwächter ab, bloss um die Steuern für die Hablichen senken zu können. Als nächstes kommen wohl die "Gated Communities", also die Reichenghettos, mit privaten Nachtwächtern.
    • EvilBetty 14.09.2017 13:24
      Highlight Highlight Yup, inkl. PrivatSchulen.
    • geissenpetrov 14.09.2017 14:24
      Highlight Highlight Kaptialismus im Endstadium ;)
      Die Nullzinsstrategie trägt weiter dazu bei, dass aufgrund des akuten Anlegenotstands, alles was noch irgendwie lohnenswert ist, privatisiert wird.
  • Alpöhy 14.09.2017 11:11
    Highlight Highlight Unterer Mittelstand (ab 54'000.- Jahreseinkommen) muss Prämienverbilligung zurück zahlen, Schulunterricht wird verkürzt, um Kosten zu sparen, Polizei kommt nicht mehr, Kultur wird zusammen gestrichen usw
    Gratuliere bürgerlich regiertes Luzern, für die tiefen Unternehmenssteuern, ihr seid auf dem Besten Weg, ich weiss zwar grad nicht wohin, aber ihr scheinbar auch nicht...
  • spoast 14.09.2017 11:05
    Highlight Highlight Und wenn Cannabis dann endlich legal ist haben wir eine Polizeischwemme und der Hälfte muss gekündigt werden!!
  • Platon 14.09.2017 11:00
    Highlight Highlight Komisch, ich dachte die Unternehmenssteuern zu senken, finanziert sich von selbst. Wo sind die ganzen Mehreinnahmen durch neue Firmen? 😂
    • aglio e olio 14.09.2017 12:29
      Highlight Highlight Bei den Firmen natürlich. Das war doch die Absicht der Wirtschaftsvertreter von (vorwiegend) SVP & FDP.
  • Butschina 14.09.2017 10:56
    Highlight Highlight Wenn die Polizei bei einem Unfall nicht ausrücken kann ist das sehr bedenklich. Das selbe gilt für Einbruch und Diebstahl. Bei Ruhestörungen könnte man beispielsweise telefonisch darauf hinweisen leiser zu sein.
  • piedone lo sbirro 14.09.2017 10:47
    Highlight Highlight die desaströse finanzlage des kanton luzern ist der tiefsteuerpolitik von FDP&SVP geschuldet. mit tiefen steuern wollten sie neue firmen nach luzern locken, doch gekommen ist niemand.

    jetzt wird bei der bildung, der sicherheit und der kultur gespart - bzw. die minderbemittelten müssen ihre kk-prämienverbilligungen zurückbezahlen.

    welcome to FDP&SVP die parteien des mittelstandes - welch ein hohn!
  • MrHomii 14.09.2017 10:38
    Highlight Highlight Finde die Polizei wichtig und finde sie sollte mehr gefördert und unterstützt werden. Anstatt bei der poliezi zu sparen würde man lieber das militärbudget kürzen und der polizei zu sprechen...
    • reaper54 14.09.2017 11:42
      Highlight Highlight Wider jemand der die Grundfunktionen unseres Landes nicht verstanden hat. Schützen der Aussengrenzen und Wahrung der Souveränität --> Bundesaufgaben
      Kantonale Sicherheit (Polizei) --> Kantone
      Das sind völlig verschiedene Ebenen und Finanztöpfe...
    • MrHomii 14.09.2017 12:26
      Highlight Highlight Es Ist nicht so, dass ich die Grundfunktionen nicht verstehe, es ist so, dass ich mir eine andere verteilung der gelder wünsche, auf bundes- und auf kantonaler ebene.
  • saukaibli 14.09.2017 10:32
    Highlight Highlight Der Kanton Luzern zeigt wunderbar auf, was passiert wenn man die Steuern für Unternehmen und Grossverdiener immer weiter senkt. Irgendwo muss dann gespart werden und irgendwann ist auch unsere Sicherheit dran. Ironischerweise sind die gleichen Parteien, die Steuern sparen wollen auch die, die ständig nach mehr Sicherheit schreien.
  • andrew1 14.09.2017 10:29
    Highlight Highlight Tja wenn man halt täglich hunderte radarbilder von dutzenden stationären radaranlagen auswerten muss hätte ich auch keine zeit für wichtigeres. Zudem seit froh wenn bei einem kleinen blechschaden die Polizei nicht ausrückt. Gibt höchstens zu allem überfluss noch eine busse obendrauf.
  • Max Dick 14.09.2017 10:17
    Highlight Highlight Wenn die Polizei wegen Ruhestörung nicht ausrückt, finde ich das grundsätzlich positiv, kommen doch die meisten Ruhestörungsmeldungen Punkt 22:01 vom frustriertem Nachbar, dem die Menschheit zu fröhlich ist. Gerade in Luzern.
    • Midnight 14.09.2017 11:47
      Highlight Highlight Ja, das ist allerdings leider wirklich so... Deshalb gibt es in Luzern wohl auch keinen Flughafen 😄
  • dommen 14.09.2017 10:17
    Highlight Highlight Fragt sich auch, ob die Pilizei wirklich bei jedem "Notruf" ausrücken MUSS...
    • trio 14.09.2017 18:17
      Highlight Highlight Berechtigte Frage! Allerdings darf die Antwort nicht sein: egal, wir haben sowieso zu wenig Geld um jedesmal auszurücken.
  • N. Y. P. D. 14.09.2017 10:04
    Highlight Highlight Ach, ihr Luzerner.
    Senkt die Steuern für die Firmen noch mehr gegen null. Dann kommt die Polizei irgendwann nicht mehr, wenn es eigentlich notwendig wäre. Zwangsferien für die Schüler habt ihr ja bereits, damit die Firmen ja nicht zuviel Steuern bezahlen müssen.
    Sorry, ab euch kann man nur den Kopf schütteln. Ihr stimmt für Steuersenkungen und jammert nachher.
    Aber zumindest als abschreckendes Beispiel seid ihr gut.
  • just sayin' 14.09.2017 09:53
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass dieses Problem nicht bestünde, wenn die vorhandenen Ressourcen richtig und verhältnismässig eingesetzt würden.

    Überstunden welche angehäuft werden (mehrheitlich durch die "Töffli-und-Velo-ohne-Rückstrahler-bestraf-Gestapo", die "Fussgänger-der-nicht -über-den-Fussgängerstreifen-geht-Massregler-Sondereinsatzkommando") müssen halt abgebaut werden.

    Gegen Aussen heisst es dann halt, dass zu wenig Ressourcen verfügbar sind.

    Muss schön sein ohne Konkurrenz zu wursteln und vom Staat/Kanton bezahlt zu werden.
    • Raphael Stein 14.09.2017 10:34
      Highlight Highlight .....Töffli-und-Velo-ohne-Rückstrahler-bestraf-Gestapo",

      Kiffer nicht vergessen....ganz üble Sache das. ...

      Lol
  • Bogus Bogusson 14.09.2017 09:49
    Highlight Highlight Solang sie Ziit hend Kiffer filtze....
    • reaper54 14.09.2017 10:38
      Highlight Highlight Mach eine Initiative für die Legalisierung von Weed. Das Gesetz ist nunmal so wie es ist und die Polizei muss es so umsetzen.
    • Oberon 14.09.2017 12:30
      Highlight Highlight @‎reaper54‎
      Bleib locker ist schon am vorbereiten, leider braucht es noch einige Zeit bis der nächste Versuch starten kann.
  • meine senf 14.09.2017 09:43
    Highlight Highlight Ja, gewisse Parteien wollten halt unbedingt den Staat in der Badewanne ertränken ...

    Nur werden es dummerweise die Anhänger dieser Parteien glauben, wenn man ihnen weissmacht, dass nur wegen Ausländern und Sozialhilfeempfängern gespart werden müsse ...
    • Midnight 14.09.2017 10:46
      Highlight Highlight Sorry, deine Anspielung ist Blödsinn! Luzern wurde Jahrzehnte lang immer grossmehrheitlich von rechter Seite her regiert. Diese Herren haben natürlich hübsch dafür gesorgt, dass ihre Unternehmen möglichst wenig Steuern zahlen. Super-GAU: 2012 als die Unternehmenssteuern um 50(!!!)% gesenkt wurden und der Kanton Luzern plötzlich günstiger war als alle anderen. Die erhofften Mehreinnamen blieben natürlich aus und die Verantwortlichen haben sich inzwischen hübsch verabschiedet. Mit Ausländern und Sozialhilfeempfängern hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun!
    • pamayer 14.09.2017 10:59
      Highlight Highlight Das übliche. Gähn...
    • Karl33 14.09.2017 12:32
      Highlight Highlight ich sage nur: leseverständnis.

      meine senf, ein herzchen von mir.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Androider 14.09.2017 09:41
    Highlight Highlight Aber Kapazitäten, um Tuner zu schikanieren, weil das Auto 2mm zu tief oder 2db zu laut ist, sind dann lustigerweise zuhauf vorhanden. Man müsste bei der Luzerner Polizei nur mal die Priotitäten richtig setzen. Aber man ist eben immer dort zur Stelle, wo am meisten Geld eingetrieben werden kann und dies ist z.B. bei Ruhestörungen nicht der Fall...
    • EvilBetty 14.09.2017 10:17
      Highlight Highlight Mimimi... ja die armen Ricer 😂
    • Wilhelm Dingo 14.09.2017 10:38
      Highlight Highlight Ich finde die Tuner extrem nervig. Du siehst es ist schwierig die 'richtigen' Prioritäten zu setzen.
    • Midnight 14.09.2017 10:47
      Highlight Highlight 2dB zu laut ist m.E. Ruhestörung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 14.09.2017 09:36
    Highlight Highlight Die Kosten sollen diejenigen übernehmen, die sie verursachen. Es braucht eine Einwanderungssteuer, damit die bestehende Bevölkerung sich nicht an den negativen Auswirkungen wie Kriminalität, überfüllte Strassen, SBB beteiligen müssen.
    • Valon Gut-Behrami 14.09.2017 09:52
      Highlight Highlight Eine Kommentarsteuer wäre auch eine gute Idee.
    • SemperFi 14.09.2017 10:13
      Highlight Highlight @Thinktank: Ach Gott, immer die selbe Leier. Mit der Zuwanderung hat das absolut nichts zu tun. Die aktuelle Situation ist die Folge der gescheiterten Unternehmens-Tiefsteuerstrategie der Regierung und der Obstruktionspolitik der SVP, die den Staat kaputt sparen will, um ihre Oligarchenträume zu verwirklichen.
    • dommen 14.09.2017 10:19
      Highlight Highlight Ja das wäre gut. Dann würdest du nämlich merken, dass die Einwanderung nicht mal ansatzweise so gross ist, wie du glaubst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Graf Von Mai 14.09.2017 09:33
    Highlight Highlight Wie bitte?? Ich möchte nicht wissen, wie sich dies für einen betroffenen anfühlt.

    Sie rufen den Notfall wegen eines Einbruchs, Streits, etc. an und die Polizei so: ähm sorry alle Polizisten die wir haben sind gerade beschäftigt mit Parkbussen verteilen und mobilen Geschwindigkeitskontrollen. Sie können aber Online ein Formular ausfüllen, dann können wir uns dem später im Büro widmen.

    Grotesk !
    • EvilBetty 14.09.2017 10:20
      Highlight Highlight Dass die Polizei mit unterschiedlichen Aufträgen arbeitet versteht ihr einfach nicht, oder?

      Wenn dann aber ein Fremder auf deinem Parkplatz parkiert schreist du wahrscheinlich Zeter und Mordio.
    • Wehrli 14.09.2017 11:55
      Highlight Highlight Die Antwort lautet: Sorry, all unsere Kräfte sind am Kiffer filzen, Velo Büssen und Kinder über die Strasse führen.
    • Binnennomade 14.09.2017 12:43
      Highlight Highlight Ist mir passiert, vor ein paar Jahren im Ausgang. Ein paar junge Typen wollten sich mit uns prügeln. Wir aber nicht. Am Telefon hiess es 'Sorry, aber das müsst ihr alleine regeln, alle unsere Leute sind schon im Einsatz'.

      Kein geiles Gefühl. Zum Glück konnten wir schneller rennen als die anderen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cerberus 14.09.2017 09:29
    Highlight Highlight Jammern auf hohem Niveau.

    Deswegen wird die innere Sicherheit sicherlich nicht bedroht. Bei einem entlaufenen Kalb oder einem Ladendiebstahl muss ja nicht gleich das SEK ausrücken - Ausser in Zürich. Da ist man als nervöser Taxigast schon ein Terrorist. Unsere Polizei macht einen guten Job.
    • Midnight 14.09.2017 11:02
      Highlight Highlight Zusammen mit all den anderen "Sparmassnahmen" (Zwangsurlaub für Schulen, Schliessung von Museen, kein Auszahlen von Stipendiengeldern oder Bildungsdarlehen mehr, 8000 Haushalte, die ihre Prämienverbilligungen zurückzahlen müssen etc...), wirkt die ganze Sache einfach zunehmend lächerlicher! Wie kann ein Kanton seine Finanzen nur so krass verbocken?
      Luzern ist für die Schweiz nun quasi das, was Griechenland für die EU ist. Danke sagen darf man geizigen Unternehmern, welche Infrastruktur fordern aber keinen müden Rappen dafür bezahlen wollen. Und der Kantonsrat macht diesen Blödsinn noch mit!
  • Grundi72 14.09.2017 09:28
    Highlight Highlight Das ist richtig das für Bagatellen keine Steuergelder verschleudert werden.

    Genau so müsste man im Sozial- und Immigrations-Bereich jetzt endlich rigoroser sparen! Der Bieler Hassprediger-Fall wird hoffentlich etwas bewegen diesbezüglich.
    • EvilBetty 14.09.2017 10:21
      Highlight Highlight Und da haben wir die Ausländerkarte ja schon ausgespielt 😂
    • piedone lo sbirro 14.09.2017 10:22
      Highlight Highlight @Grundi72

      Steuergelder verschleudert?
      meinen sie die landwirtschaft und die akw`s?

      lesen sie wie ihre SVP hasspredigern und kriminellen ausländern sozialhilfe gewährt:

      https://www.blick.ch/news/schweiz/bern/hassprediger-kassierte-600-000-franken-sozialhilfe-svp-politiker-merkten-jahrelang-nichts-id7195900.html

      ich denke bei ihnen hat die xenophobie die rationalität längst besiegt.
    • Pius C. Bünzli 14.09.2017 10:23
      Highlight Highlight im Militärbereich sollte man sparen, wird im Gegensatz zum Sozial- und Immigrationsbereich nicht gebraucht und ist eine riesen Geldverschwendung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • What’s Up, Doc? 14.09.2017 09:19
    Highlight Highlight Eigentlich tragisch das es "fast" nur Verlierer gibt. Die Bevölkerung verliert Sicherheit und die Polizei das Vertrauen, der Gewinner ist der Schurke. Ich meine es müsste umgekehrt sein.
    • EvilBetty 14.09.2017 10:22
      Highlight Highlight Die Gewinner sind die mit den Steuergeschenken.
    • saukaibli 14.09.2017 10:34
      Highlight Highlight Es gibt noch mehr Gewinner. Die Aktionäre der Konzerne, die dank den Steuersenkungen im Kanton Luzern mehr Dividenden ausgeschüttet bekommen haben.
    • Midnight 14.09.2017 11:04
      Highlight Highlight @EvilBetty Das wären dann eben die genannten Schurken 😉
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  • walsi 14.09.2017 09:13
    Highlight Highlight Dabei würden eine spürbare Polizeipräsenz wesentlich mehr zum Verbrechensschutz beitragen als eine Videoüberwchung.
  • Menel 14.09.2017 09:05
    Highlight Highlight Wieso genau nochmal müssen Luzern, Zug und Baselland sparen? Was war da nochmal? 😝
    • Lukakus 14.09.2017 09:24
      Highlight Highlight Ich verstehe den Ausgang der letzten Abstimmungen immer noch nicht...
    • Makatitom 14.09.2017 09:24
      Highlight Highlight Geschenke an die Superreichen durch Senkung der Unternehmenssteuer
    • andrew1 14.09.2017 11:00
      Highlight Highlight Falsch. Würde man die reichen und firmen nicht geringer besteuern als das ausland würden sie einfach die schweiz meiden und der durchschnittsbürger müsste noch mehr bezahlen. Ist das so schwirig zu verstehen? Tina turner und f1 piloten aus Deutschland währen ja wohl nicht hier wenn in D die steuern geringer wären.
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  • Posersalami 14.09.2017 09:04
    Highlight Highlight Tja das kommt halt davon, wenn man ums Verrecken die Steuern der Unternehmen senken muss! Dann fehlt halt das Geld..

    Gott sei Dank haben wir die USR 3 gebodigt!
    • Gapunsa 14.09.2017 09:40
      Highlight Highlight Ja, hat sicher nichts mit dem Finanzausgleich zu tun...🤔
    • Posersalami 14.09.2017 09:53
      Highlight Highlight Ja, die armen Luzernen bekommen weniger Geld aus dem NFA. Die Frage ist halt, wieso die überhaupt Geld beziehen anstatt welches in den NFA einzuzahlen, wo Luzern doch extra diese tollen neoliberalen Reformen gemacht hat. Die sollen ja alternativlos blühende Landschaften erzeugen!
  • reaper54 14.09.2017 09:02
    Highlight Highlight Sehr bedenklich wenn im Bereich Sicherheit so stark gespart wird, dass die Sicherheitsorgane ihren Auftrag nicht mehr erfüllen können respektive Fälle vernachlässigen müssen!
    • Wehrli 14.09.2017 11:58
      Highlight Highlight Früher kam die Polizei als es um Leib und Leben ging. Heute wird Sie bei jedem Pöbel gerufen.
    • reaper54 14.09.2017 12:05
      Highlight Highlight Die 108 Fälle von Ruhestörung finde ich Persönlich jetzt auch nicht schlimm.
      Die 61 Notrufe aus dem Strassenverkehr, die 53 Personenkontrollen, 33 Tiere, 20 Diebstähle, 16 Einbrüche, 14 Streitigkeiten (Potentiell Häusliche Gewalt) 12 Verkehrsunfälle sowie die 132 nicht näher definierten Ereignisse sind jedoch nicht wirklich ein guter Zustand.

  • LU90 14.09.2017 08:58
    Highlight Highlight Tja, und das ist nur eine Folge der Sparpolitik, welche durch die Tiefsteuer-Strategie entsteht. Viele Leute müssen die Prämienverbilligungen zurückbezahlen, die Kultur wird nicht mehr richtig unterstützt, die Polizei hat Ressourcenmangel und und und...
    Die Strategie der tiefsten Unternehmenssteuern in der Schweiz ist gescheitert (fast keine neuen Unternehmen sind gekommen) und muss dringend rückgängig gemacht werden, sonst bezahlt die Bevölkerung dafür und die Unternehmen können auf deren Rücken Ihre Kassen füllen.
    • geissenpetrov 14.09.2017 09:56
      Highlight Highlight Dieser neoliberale Irrsinn ist leider nicht rückgängig zu machen. Das ist eine Spirale die sich immer weiterdreht.
      Der nächste Kanton, der vorsätzlich ruiniert wird, ist Bern
      International wird Italien die Unternehmenssteuern auf ein Minimum absenken.
      Who’s next?
    • Midnight 14.09.2017 11:11
      Highlight Highlight @LU Die Bevölkerung bezahlt diesen Irrsinn leider schon sehr lange, es scheint ihr nur jetzt erst richtig klar zu werden...
    • who cares? 14.09.2017 12:50
      Highlight Highlight Italien ist nicht gerade das beste Beispiel, da sind Unternehmenssteuern momentan noch doppelt so hoch wie in Deutschland
    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 14.09.2017 08:52
    Highlight Highlight Lustig, dass die bürgerlichen "Law&Ordner"-Parteien mit ihrer desaströsen Tiefsteuerpolitik dafür verantwortlich sind. Unternehmen sind im Zweifelsfall eben doch wichtiger, als die Bürgerinnen und Bürger.
    • TheMan 14.09.2017 09:19
      Highlight Highlight pun. Falsch deine Geliebten Linken sind daran Schuld. Sie finden das wir sogar zuviel Polizei haben. Die Rechten würden gerne aufstocken.
    • Lutz Pfannenstiel 14.09.2017 09:37
      Highlight Highlight Wenn du damit die SVP meinst, einverstanden. Aber FDP und CVP haben sich für eine Steuererhöhung eingesetzt - die SP höchstens halbherzig, denn dieses Schlamassel (nach der Ablehnung der Steuererhöhung an der Urne) ist ihr jetzt natürlich höchst willkommen ("nach der Wahl ist vor der Wahl...").
    • McBain005 14.09.2017 10:06
      Highlight Highlight Lutz Pfannenstiel: FDP und CVP haben sich für eine Steuererhöhung eingesetzt bei den natürlichen Personen, halten hingegen nach wie vor an der desaströsen Tiefst-Unternehmenssteuer fest... Dass die SP sich nicht dafür einsetzt, dass Unternehmen auf dem Buckel der kleinen Leute Steuern sparen dürfen, ist ja wohl klar.
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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