Schweiz
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Ausserrhoder Regierungsrat wieder komplett – ein reiner Männerclub 😳



Der Ausserrhoder Regierungsrat ist wieder vollständig: Dölf Biasotto verteidigte im zweiten Wahlgang den zweiten Sitz der FDP. Mit dem Abgang von Marianne Koller ist die Ausserrhoder Exekutive wieder ein reines Männergremium: Matthias Weishaupt (SP), Alfred Stricker (Parteiunabhängige), Köbi Frei (SVP), Paul Signer (FDP) und Dölf Biasotto (FDP, neu).

1994 erstmals Frauen gewählt

1994, an einer denkwürdigen Landsgemeinde in Trogen, setzten sich mit Alice Scherrer und Marianne Kleiner (beide FDP) nur vier Jahre nach der Einführung des Frauenstimmrechts auf kantonaler Ebene erstmals Frauen gegen ihre männliche Konkurrenz durch.

Kleiner blieb bis 2004 im Amt, Scherrer trat 2006 zurück. 2005 kam Marianne Koller hinzu. Nach zwölf Jahren gibt die Bau- und Volkswirtschaftsdirektorin ihr Amt ab. Die einzige Kandidatin für ihre Nachfolge, Inge Schmid von der SVP, schnitt bei beiden Wahlgängen am schlechtesten ab.

Fürs Protokoll

Dölf Biasotto (FDP) erreichte 6432 Stimmen, Peter Gut (Parteiunabhängige) 4822 Stimmen und Inge Schmid (SVP) 4042 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 41,3 Prozent.

Doelf Biasotto posiert nach seiner Wahl in den Regierungsrat im Kanton Appenzell Ausserrhoden, aufgenommen am Sonntag, 12. Februar 2017 in Herisau. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Dölf Biasotto (Bild) ist 55 Jahre alt und seit 2009 Mitglied des Kantonsrats. Der FDP-Politiker und diplomierte ETH-Bauingenieur leitet ein Dienstleistungsunternehmen in Urnäsch.

(dsc/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • breeaakdancc 19.03.2017 14:12
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, was diese Überschrift soll. Was ist soo schlimm an der Tatsache, dass die Stimmberechtigten keine Frau in den Regierungsrat gewählt haben? Zur Erinnerung: Auch Frauen hätten eine Frau wählen oder sogar selber kandidieren dürfen. Jedoch haben sie das aus welchen Gründen auch immer nicht getan?!
  • gesetzesbecher 19.03.2017 13:37
    Highlight Highlight Naja, unabhängig von der Partei hätte Frau Schmid auch keinen Unterschied gemacht - ihr Slogan im Wahlkampf wahr schliesslich "Unser Mann für Ausserrhoden" (unsere Lieblingsskriptüre Watson berichtete).
  • buehler11 19.03.2017 13:31
    Highlight Highlight Super Dölf!
  • Mate 19.03.2017 13:22
    Highlight Highlight Aufgrund des Titels ist anzunehmen, dass der Autor nicht so glücklich darüber ist. So ist Demokratie nun leider mal, kommt darüber weg.
  • annaC 19.03.2017 13:20
    Highlight Highlight Reiner Männerclub hin oder her. Besser so, als eine unwählbare Kandidatin nur aufgrund ihres Geschlechts in die Regierung zu befördern. Alleine die Kampagne sprach ja schon Bände..

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