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Das Sünneli kriegt Konkurrenz. bild: keystone/bearbeitung:watson

5 Zitate, die zeigen: Über der SVP ziehen dunkle Wolken auf

Vor das lachende Sünneli schieben sich dunkle Wolken: Bei der Schweizerischen Volkspartei brodelt's. Immer mehr SVP-Mitglieder schiessen gegen die eigene Partei.



«Es geht zu und her wie in der DDR»

Das Unheil begann mit der Schlappe an den Zürcher Kantons- und Regierungsratswahlen. Die SVP verlor nahezu überall Wähleranteile. 5,5 Prozentpunkte hat die Partei eingebüsst – der grösste Sitzverlust seit Jahrzehnten.

Auf den grossen Sitzverlust folgt eine Kaskade von Rücktrittsankündigungen. Auf einen Schlag ging fast die ganze Leitung der kantonalen Zürcher SVP. Präsident Konrad Langhart, Stellvertreter Gregor Rutz und Stefan Schmid, dazu der Parteisekretär und dessen Vize: Sie alle mussten weichen. Den Befehl für den Wechsel der Zürcher Parteispitze soll kein anderer als Christoph Blocher gegeben haben. Dieser stellte innert kürzester Zeit eine neue Parteileitung zusammen, die vergangenen Dienstagabend in Oerlikon von den Delegierten hätte bestätigt werden sollen.

Gemäss der NZZ am Sonntag war dieses Unterfangen aber gar nicht so einfach wie ursprünglich geplant. Szenenwechsel nach Oerlikon: Von einer «Hauruck-Übung» ist dort die Rede, es gehe zu und her wie in der DDR, kritisieren die Delegierten in Oerlikon und wünschen eine Auswahl, um die Parteiführung neu zu besetzen. Begleitet werden die Voten von tosendem Applaus.

Doch die Palastrevolution wird im Keim erstickt. Spätestens als Blocher höchstpersönlich zu später Stunde die Versammlung adressiert, kuschen die Delegierten und wählen brav die vorgeschlagene Parteileitung. Doch das Unheil ist angerichtet.

«Blocher ist ausgeschöpft»

Einer der Ersten, der nach der Zürcher Wahlschlappe laut wurde, war alt SVP-Nationalrat Hermann Weyeneth. Er sei wenig überrascht über die Niederlage der SVP, sagte der 75-Jährige gegenüber dem St. Galler Tagblatt.

Nationalrat Hermann Weyeneth, SVP-BE, verfolgt am Donnerstag, 7. Juni 2007 die Debatte im Nationalrat in Bern. Die Grosse Kammer debattierte ueber die Volksinitiative fuer demokratische Einbuergerungen der SVP. (KEYSTONE/Monika Flueckiger)

Für alt SVP-Nationalrat Hermann Weyeneth war die Wahlklatsche keine Überraschung. Bild: KEYSTONE

Nicht nur wettert er gegen die Zürcher SVP-Fraktion, die sich «mehr als nur dumm benommen hat», er lässt auch kein gutes Haar an alt Bundesrat Christoph Blocher. Für Weyeneth ist klar: Blochers Zeit ist vorbei, er sei «ausgeschöpft». Er sei nicht mehr präsent und habe nicht mehr die Kraft, die Partei zu ordnen.

«Peinlich und unter aller Sau!»

Auf Weyeneth folgt bereits die nächste medienwirksame Klatsche, die deutlich zeigt: Bei der nationalen Volkspartei ist vieles im Argen.

Michael Frauchiger, Mitglied der SVP und homosexuell, regte sich fürchterlich über die Wahl der neuen Zürcher Parteileitung auf. Neben dem neu gewählten Präsidenten Patrick Walder soll nämlich alt Nationalrat Toni Bortoluzzi als Stellvertreter fungieren. Für Walder ein absolutes No-Go.

Der Jungpolitiker verweist auf Aussagen Bortoluzzis von 2015, als dieser sagte, Homosexuelle hätten einen verkehrten Hirnlappen. Auf Twitter machte Frauchiger seinem Ärger Luft. Und erntete zahlreiche Reaktionen.

«Blasen seit Jahren ins gleiche Horn»

Harsche Kritik kommt auch aus dem Norden der Schweiz. Für Reto Tschudin, SVP-Präsident von Liestal und Umgebung, ist die Partei zu altbacken und kaum innovativ. «Wir blasen seit Jahren mit den gleichen Leuten ins gleiche Horn. Das kann nicht immer gut gehen», so Tschudin gegenüber dem Blick.

Parteipräsident Albert Rösti (rechts) und alt Bundesrat Christoph Blocher, aufgenommen an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz vom Samstag in Amriswil.

Zu viele alte Männer: Christoph Blocher spricht mit Parteipräsident Albert Rösti. Bild: KEYSTONE

Für den 34-jährigen Politiker braucht die SVP neue Gesichter. Die alten Herren sollen jüngeren und allen voran auch weiblichen Personen weichen. Ohne eine Umwälzung werde seine Partei weiter verlieren.

«Die Aggressivität geht uns auf den Wecker»

In die Reihe der Kritiker kann sich auch Konrad Langhart, der abgesetzte Präsident der Zürcher SVP, stellen. In einem Interview mit dem Tages-Anzeiger schiesst er vor allem gegen die «Parteimitglieder von der Goldküste».

Alt Bundesrat Christoph Blocher, links, spricht neben  Parteipraesident Konrad Langhart an der Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Zuerich ab, aufgenommen am Dienstag, 2. April 2019 in Zuerich Oerlikon. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Konrad Langhart (rechts) musste weichen – auf Blochers Befehl hin, munkelt man. Bild: KEYSTONE

Langhart kritisiert die Themensetzung der SVP, die beim Volk so gar nicht ankommt. Stichwort Selbstbestimmungs-Initiative, die kläglich gescheitert ist. Die ewige Polemik der Partei ist ihm ein Dorn im Auge. «Ich kann Ihnen sagen, die Polemik und Aggressivität geht den SVPlern im Weinland immer mehr auf den Wecker.»

Und auch für SVP-Nationalrat Roger Köppel, der aktuell besonders gegen die Klimajugend schiesst, hat Langhart kein gutes Wort übrig. «Man kann doch nicht alle, die sich Sorgen wegen des Klimas machen, in die gleiche Ecke stellen. Es ist selbst in unserer Wählerschaft nicht zielführend, sie lächerlich zu machen.»

SVP-Abstimmungsplakate

SVP-Parteipräsident äussert sich zum Wahl-Debakel

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    Alle Leser-Kommentare
  • WHU89 09.04.2019 11:19
    Highlight Highlight der satz: „ es ist selbst in unserer wählerschaft nicht zielführend, sich lächerlich zu machen“. was sagt das über die wählerschaft aus? 😂
  • Schneider Alex 09.04.2019 06:27
    Highlight Highlight SVP hat auch eine sozial- und umweltpolitische Verantwortung!
    Der SVP sollte klar sein, dass ein grosser Teil ihrer Wählerschaft früher links gewählt hat. Sie muss also bei sozial- und umweltpolitischen Themen aufpassen, dass sie dieses Wählersegment nicht vergrault, wenn sie bei den Schwergewichtsthemen EU/Migration weiterhin Erfolg haben möchte – und das ist dringend nötig.
  • Sunaru 09.04.2019 01:28
    Highlight Highlight Klitzekleines Korrigendum (müsst den Kommentar nicht aufschalten) bei Punkt 3: "Neben dem neu gewählten Präsidenten Patrick Walder soll nämlich alt Nationalrat Toni Bortoluzzi als Stellvertreter fungieren. Für Walder ein absolutes No-Go." Im letzten Satz ist es wohl nicht für Walder, sondern für Frauchinger ein No-Go :) Grüessli
  • Fernrohr 08.04.2019 22:18
    Highlight Highlight Wartet nur, Symphatiebolzen Köppel wird's noch herumreissen! (Lach)
  • Pafeld 08.04.2019 21:44
    Highlight Highlight Die Verliererserie der SVP began schon lange vor den Zürcher Wahlen im Appenzell und Waadtland. Aber hey, wir wollen doch unserer "Hauptstadt" nicht im Licht stehen. Das die SVP am verlieren war, hat man in Zürich wohl erst gemerkt, als es vor der eigenen Tür gescheppert hat.
  • Juliet Bravo 08.04.2019 18:32
    Highlight Highlight Ich glaube, dass diese Machenschaften einiger Exponenten, die Partei wie ihr feudaler Besitz zu dirigieren, immer mehr zur Hypothek werden. Kein Schweizer grüsst den Gesslerhut gern. Aber mit Blocher hat die SVP eben genau ihren Gessler.

    Der Text in der NZZaS ist sehr empfehlenswert, süffig geschrieben😅:

    „Die Delegierten der Zürcher SVP zetteln an ihrer Versammlung eine Revolte gegen Blocher an. Er ist nicht anwesend. Mörgeli ist aber da und greift zum Telefon. Eine halbe Stunde später eilt Blocher in den
    Saal und schlägt den Aufstand nieder.“
  • Sophia 08.04.2019 18:25
    Highlight Highlight C.B stellt eine neue Parteileitung zusammen - das sagt doch eigentlich alles: Die SVP ist eine "Führer, wir folgen dir" Partei.
    • Weiss 09.04.2019 08:12
      Highlight Highlight Absolut. Dabei aber in Bezug auf die Schweiz einen auf Selbstbestimmung machen.
      Und ständig von den „Sorgen und Ängsten“ des Volkes reden. Sich aber über dessen berechtigte Sorgen beim Klima hinwegsetzen.
      Politik FÜRs Volk geht anders.
  • sunshineZH 08.04.2019 17:26
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Ueli Buehler Nasis 08.04.2019 17:19
    Highlight Highlight SVP, die Partei des Mittelstand...,der Mittelstand erodiert, auch infolge der Politik dieser Partei
  • Roterriese 08.04.2019 16:58
    Highlight Highlight Naja aus guten Quellen weiss ich, dass auch in Bern sozialistische Sprüche skandiert wurden.
    • Juliet Bravo 09.04.2019 03:53
      Highlight Highlight Bezüglich was jetzt?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 09.04.2019 11:56
      Highlight Highlight @Juliet
      Er will doch nur mal wieder ablenken.
      Und gleich beleidigt er mich wieder, weil er keinerlei Argumente hat und ich es gewagt habe, seinen Whataboutism zu kritisieren.
  • Nickmemme 08.04.2019 16:19
    Highlight Highlight EU Skeptiker müssen ja nicht zwingend SVP wählen weil sie die einzige Partei ist die dagegen wettert, wie es in endlosschleifen Propagiert wird. Das ist Doch kein Argument … wer nicht mit uns ist gegen uns? 🤷‍♀️

    Und Trotzdem tuen es viele, was etwas unverständlich ist. Diese Geldinteressen Elite sollte man nicht Supporten.

    Denkpause...

    Matter SVP im Sonntalk Tele Züri 7. April 2019
    " Klimaleugnen ist wie Holocaust leugnen "

    Köppel SVP
    Delegierten Versammlung
    " Klimawandel können wir uns nicht leisten mit Abgaben und Auflagen "

    Was den jetzt??? Meinung Umschwung bemerkbar???





  • Sherlock_Holmes 08.04.2019 16:01
    Highlight Highlight Um beim Bild zu bleiben, wird sich zeigen, welche Art von Wolken aufziehen.
    Ein Sommergewitter, eine vorüberziehende Kaltfront oder die Vorboten eines Orkans?
    Wir werden es sehen. Eines scheint auf längere Sicht unvermeidlich, mit ein paar alten (Sand)säcken lässt sich die sich latent anstauende Unmut vielleicht kurzfristig abdichten.
    Wenn aber nicht grundsätzliche Arbeiten am Fundament erfolgen, ist ein Dammbruch die viel grössere Gefahr.
    Ich wünsche denjenigen, welche das Herz auf dem rechten Fleck haben, die Einsicht, Weisheit, Kraft und Mehrheit zu den notwendigen Entscheidungen.
    • Sophia 08.04.2019 18:34
      Highlight Highlight Einsicht und Weisheit? Wenn nach Rickli die eigenen Wähler nicht mal die Wahlunterlagen verstehen, dann werden sich Einsicht und Weisheit wohl schwer finden lassen. Fremde Richter, Kosovaren schlitzen Schweizer auf, EU ist eine Diktatur, Klimawandel ist etwas für Besoffene usw. ziehen in gewissen Kreisen immer, daher wird diese Partei nie untergehen, höchsten etwas schrumpfen.
    • destin 08.04.2019 18:59
      Highlight Highlight Um ehrlich zu sein: Ich wünsche ihnen das nicht. Mir gefällt's grad so. Kann gerne weitergehen. Übrigens: Meinten Sie wirklich (Sand) und nicht (Geld)?
    • Weiss 09.04.2019 08:20
      Highlight Highlight Es ist eben nicht Schlechtwetter, das bei der SVP aufzieht.
      Es ist der Klimawandel.
      Denn, wer über Jahre das (politische) Klima vergiftet, muss sich über die negativen Auswirkungen nicht wundern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yogi Bär 08.04.2019 15:56
    Highlight Highlight Polemisieren mag eine zeitlang helfen, frustrierte Wähler zu gewinnen, doch auch diese Strategie verpufft früher oder später! Jahre lange Polemik und was jetzt? Zudem war die SVP nie volksnah oder anders gesagt lösungsorientiert, gerade auch für die kleinen Wähler.
  • MachoMan 08.04.2019 15:08
    Highlight Highlight Die "Volkspartei" würde sich lieber mal um die echten Probleme kümmern, wie Krankenkassen-Prämien, Preiskartelle, VBS-Geldverschleuderung etc etc.
    Die ewige Leier von Blocher nervt nur noch.
    • Trasher2 08.04.2019 17:47
      Highlight Highlight Oh, die Volkspartei kümmert sich sehr wohl um die echten Probleme. Damit die Krankenkassenprämien nicht weiter steigen wollen sie die Franchisen anheben, Preiskartelle müssen geschützt werden, damit die Unternehmer nicht weniger verdienen, das VBS versucht nach wie vor die Beste Armee der Welt zu organisieren....
      sie kümmern sich definitiv im die Probleme, einfach eigentlich nie im Sinn der Büetzer.
    • Makatitom 09.04.2019 01:20
      Highlight Highlight Darum kümmern sie sich ja, ich erinnere an die Verhinderung eines griffigen Kartellrechts oder der Parallelimporte.
      Oder an die "Idee" von Estermann, man könne eine ganz billige KK einführen wo dann die denen nichts anderes übrig bleibt als bei dieser Kasse versichert zu sein halt auf Chemo und sonstige teure Therapien verzichten.
      Und wie teuer eine Therapie wird diktiert hier bei uns immer noch die Pharma dem BAG
  • BossAC 08.04.2019 14:19
    Highlight Highlight „Auf Twitter machte Frauchiger seinem Ärger Luft. Und erntete zahlreiche Reaktionen.“ Könntet ihr bitte mal aufhören Twitter als Meinungsbarometer für die Schweiz hochzustilisieren. Stimme ja ausnahmsweise mit Frauchiger überein aber 10 Kommentare und ein paar Herzchen sind noch lange nicht repräsentativ.
    • Sophia 08.04.2019 18:40
      Highlight Highlight Das tut doch niemand, also bitte, das ist doch auch wieder so eine billige Verallgmeinerung. Da macht sich einer auf Twitter Luft und schon wird das zum Anlasse für einen Rundumschlag genutzt. Billige Polemik ist das!
      Aber warum ein Homosexueller überhaupt in einer homophoben Partei ist, das dürfe man schon mal diskutieren.
  • AlteSchachtel 08.04.2019 14:19
    Highlight Highlight Geld regiert die Welt! Und jetzt wurde sie so schlecht regiert, dass das Geld nichts mehr nützt um die normalen Leute zu manipulieren.

    Die Goldküsten-SVPler interessieren genau zwei Dinge:

    - ihre Habgier muss befriedigt werden
    - ihre Machtgier muss ausgelebt und in diesem Zusammenhang das Volk skrupellos manipuliert werden können.

    Es ist an der Zeit, dass sich das Fussvolk auf die ursprünglichen Werte - Grundsatzprogramm SVP 1972 - besinnt und sich nicht mehr kaufen lässt.


  • Früchtchen 08.04.2019 14:08
    Highlight Highlight Vielleicht merken auch die SVP-Wähler mal, dass es sehr oft nicht um links oder rechts geht, sondern um arm oder reich.
  • sherpa 08.04.2019 14:05
    Highlight Highlight Das Problem der UDC ist, dass sie absolut im Regen stehen und keinen Schirm haben.
    • Makatitom 09.04.2019 01:21
      Highlight Highlight Für uns suisses toto: UDC= $SVP
  • Linus Luchs 08.04.2019 13:52
    Highlight Highlight Mit den liebsten Feindbildern des Stammtischs Stimmen sammeln und sich als Opfer des "Establishments" inszenieren, aber dann an den Hebeln der Macht für die Reichen und die Banken politisieren. Es scheint, immer mehr Leute durchschauen das Doppelspiel der SVP. Zur Erinnerung: Wir haben einen SVP-Bundesrat, der für die Staatsfinanzen zuständig ist und in einem Interview öffentlich äussert, er sähe kein Problem darin, wenn Reiche und Unternehmen die "Steuern optimieren", sprich, der Staatskasse Milliardenbeträge mittels Steuerinseln entziehen. Das ist das wahre Gesicht dieser "Volkspartei".
    • Oberon 08.04.2019 14:29
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen der Sozialabbau der unter der SVP in vielen Bereichen stattgefunden hat.
    • Siro97 08.04.2019 15:57
      Highlight Highlight @Oberon und dafür für Milliarden ins Militär und neue Kampfjets ausgeben. Schade, schade. Ich arbeite im sozialen Bereich und man zieht schon deutlich, dass man sparen muss.
    • Echo der Zeit 08.04.2019 17:20
      Highlight Highlight Seit ich weiss Treten die auf Sozial Schwache Runter - die gehören nach Ansicht der SVP nicht zum Volk.
  • themachine 08.04.2019 13:48
    Highlight Highlight Und doch ist und bleibt die SVP leider die wählerstärkste Partei im Land. Wenn man die News so durchliest könnte man meinen, die würden kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Ich glaube in diesen Artikeln ist viel Wunschdenken der Journis mit dabei.
  • Toni.Stark 08.04.2019 13:48
    Highlight Highlight Die SVP muss sich neu erfinden und zwar in dem sie sich von CB emanzipiert. Gleichzeitig ist das ewige Gepolter zu lassen. Die meisten Anliegen teile ich grundsätzlich, aber eben die Polemik geht auf den Wecker und führt zu nichts.
  • The oder ich 08.04.2019 13:28
    Highlight Highlight Herr Dr. iur. Christoph Wolfram Blocher fühlt sich noch immer für alles zuständig, drum werden auch die in seinen Augen Schuldigen abgesetzt. Dass es vielleicht daran liegt, dass er offensichtlich nicht loslassen kann, kommt ihm mit seinem Sendungsbewusstsein natürlich nicht in den Sinn.
    Benutzer Bild
  • banda69 08.04.2019 13:26
    Highlight Highlight Liebe abtrünnige SVP'ler

    Ich staune.

    Da wird die selbe polternde und hetzende Führung Jahr für Jahr mit fast diktatorischen Werten ohne Gegenstimme gewählt. Und sobald es nicht mehr läuft, kommen die kritischen stimmen. Wo wart ihr vorher? Oder war die ganze Hetze für Euch in Ordnung solange sie erfolgreich war?

    Schämt Euch. Ja, schämt Euch.
    • zombie woof 08.04.2019 16:37
      Highlight Highlight Mein Reden! Ich geb dir völlig recht, solange es gut lief wurde Ausländerhass, Hetze gegen Andersdenkende usw. bedingungslos unterstützt und war völlig in Ordnung.
    • Asmodeus 08.04.2019 17:30
      Highlight Highlight Oder im Falle von Frauchiger erst dann, wenn die Hetze gegen die eigene Minderheit geht.
  • Kronrod 08.04.2019 13:19
    Highlight Highlight Das Hauptproblem der SVP ist, dass ihre Themen nicht aktuell sind. Asylproblem haben wir momentan keines, da die Schweiz nie bei der "Willkommenskultur" mitgemacht hat. Auch das Rahmenabkommen ist noch abstrakt und fern. Warum also SVP wählen? Hinzu kommen noch taktische Fehler, wie etwa dass die Selbstbestimmungsinitiative mit einer neutralen Kampagne begleitet wurde und so nicht für's Branding herhalten konnte.
  • Switch_On 08.04.2019 13:03
    Highlight Highlight In der SVP Basel-Stadt kam es letzte Woche auch zum großen Knall: Nägelin gibt nicht nur den Vorsitz ab, sondern trat gleich ganz aus der Partei aus.

    Mit Rutschmann und Vize Frehner sind jetzt zwei Hardliner an der Spitze.

    Wobei sagen muss, dass die SVP Basel-Stadt im natiolen Vergleich eher unbedeutend ist.
  • Sir Riley 08.04.2019 13:02
    Highlight Highlight Probleme lösen wäre vielleicht doch die bessere Option als über Jahre hinweg immer die gleichen Probleme bewirtschaften zu wollen.
  • Eisvogel 08.04.2019 12:58
    Highlight Highlight Unzufriedene svp-Politiker können ja bei der bdp um Asyl fragen 😂😂😂
  • Astrogator 08.04.2019 12:49
    Highlight Highlight Politik für Milliardäre und gegen die eigene Wählerschaft - immer tiefer in den Spagat bis der Sack einreisst, anscheinend ist es soweit....
    • Sherlock_Holmes 08.04.2019 15:16
      Highlight Highlight Guter bildhafter Vergleich! 😁
  • Mutbürgerin 08.04.2019 12:42
    Highlight Highlight Wenn die Wahlen erfolgreich sind, sind alle ruhig, verlaufen sie schlecht, muss ein Schuldiger gesucht werden. Die SP hat vor Jahren die Mehrheit an die Bürgerlichen verloren und trotzdem weder das Programm, noch das Personal erneuert. Wer eine Partei sucht, die sich alle vier Jahre nach den Wahlresultaten neu orientiert, soll sich in der Mitte eine aussuchen.
    • El Vals del Obrero 08.04.2019 13:05
      Highlight Highlight Die SP hatte mal eine Mehrheit?
    • Makatitom 08.04.2019 13:48
      Highlight Highlight Eine Partei, die Probleme erfinden muss um sie bewirtschaften zu können ist per se nicht wählbar. Erst recht nicht wenn man dann sieht wie sie politisieren, bspw.mit den eisetig änderbaren Verträgen die sie den privaten Versicherungen erlaubt, oder mit der Ablehnung der GANZEN Fraktion dazu, dass ein Vericht über Steuerhinterziehung in der CH erstellt wird (Schaden für die CH: 21,4 MILLIARDEN, jährlich)
      Nehmen wir mal den momentanen Wahlkampf mit dem Haupt-Thema Zuwanderung: Nettozuwanderung in die CH im 2018: 5040 Personen
    • blueberry muffin 08.04.2019 14:45
      Highlight Highlight @El Salvadore natürlich, laut Wutbürger haben die Linken die letzten 60 Jahre regiert und die Schweiz kaputt gemacht.

      In Wahrheit waren es die bürgerlichen, aber Fakten sind nix für Feiglinge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jesses! 08.04.2019 12:38
    Highlight Highlight Endlich wird die SVP dazu gezwungen, ihren Laden umzukrempeln und rauszuputzen. Es bringt nichts, in der Vergangenheit zu leben schon gar nicht, nichts daraus zu lernen. Die Gesellschaft, die Schweiz und die Welt entwickelt sich weiter. Nur die SVP steht still. Und das schon seit langer Zeit. Das wird sich nun rächen.
  • Der sich dachte 08.04.2019 12:38
    Highlight Highlight Die SVP ist wie die Titanic, die nicht gegen einen Eisberg kracht, weil dieser wegen der Klimaerärmung geschmolzen ist. Die SVP-Titanic läuft auf einer Sandbank auf, weil sie auf Sand baut. Geistiger Stillstand ist ihr Motto.
  • Relativist 08.04.2019 12:37
    Highlight Highlight Ironie ist, wenn die SVP über Jahre proklamiert, dass die politische Elite bei der Migration die Sorgen der Bürger nicht wahrnehme und dann im Jahr 2019 die Sorgen der Jugend beim Klimwandel als Panikmache abwiegelt.
    Und dann fragen sich, warum die jugendlichen wieder vermehrt systemkritisch sind.
    • Dan-dy 08.04.2019 12:43
      Highlight Highlight Es sind ja auch nur das SRF und ein paar linke Lehrer Schuld am Klima-Hype...😂😂😂😂
    • Makatitom 08.04.2019 13:49
      Highlight Highlight ...und die Kommunisten, und die Sozialisten
    • sealeane 08.04.2019 13:57
      Highlight Highlight @dandy klar die pösen linken lehrer die unsere Schüler mit modernen Wissen und Studien, Forschung etc. füttern. So eine Indoktrination! Die sollen gefälligst wieder die Entstehungsgeschichte der Welt beibringen, kennt ihr die überhaupt noch? Die mit den 7Tagen und so..
    Weitere Antworten anzeigen
  • youmetoo 08.04.2019 12:35
    Highlight Highlight «Wir blasen seit Jahren mit den gleichen Leuten ins gleiche Horn.»
    Damit ist widerlegt: die SVP hätte etwas gegen Schwule!
    • Jute-statt-Plastik-Tagträumer 08.04.2019 13:25
      Highlight Highlight Sie blasen seit Jahren das selbe Horn*
    • destin 08.04.2019 20:16
      Highlight Highlight Very nice, 4TheHorde ;-)
  • Züri80 08.04.2019 12:32
    Highlight Highlight Mit SVP-Bashing lässt sich keine Wahl gewinnen - und alle, die sich hier äussern, suchen sich keine neue Partei. Deshalb wird auch dieses Jahr die SVP die stärkste Partei bleiben, wenn ich auch mit Verlusten rechne.
    Der Brexit spielt aber der SVP in die Hände, da sie sich als einzige Partei gegen die EU wehrt und viele Leute so abholt. Öko hin oder her. Die SP wird meiner Meinung nach genau deshalb auch Wähleranteile einbüssen, weil das Thema Ökologie nun von drei Parteien hochgelebt wird. Da muss die Linke sich noch besser verkaufen/positionieren.
    • Erba 08.04.2019 13:45
      Highlight Highlight Das Thema Öko ist aber bei der Bevölkerung wichtiger als EU Bashing. Vielleicht sollte sich die SVP mal den echten Problemen des Landes widmen
    • Makatitom 08.04.2019 13:52
      Highlight Highlight Ein Beitritt zur EU hat momentan weit unter 20% Zustimmung. Das ist also gar kein Thema. Und wieso müssen wir uns überhaupt gegen unseren wichtigsten Handelspartner wehren?
      SVP-Bashing wird zwar von einigen Menschen, auch von mir, betrieben. Ich sehe das als Informationsauftrag an die Wähler mit Lohnausweis und unter 150'000 ChF im Jahr, die diese Partei wählen, obwohl sie hauptsächlich gegen sie politisiert.
  • CuJo 08.04.2019 12:27
    Highlight Highlight Ich verstehe ja, dass der Untergang der SVP der Wunsch vieler Journalisten ist. Ganz egal wie die Wahlen ausgehen werden: Die SVP wird die grösste Partei im Land bleiben. Schlussendlich werden die Parteien als Sieger vom Platz gehen, die sich den aktuellsten Anliegen von Herrn und Frau Schweizer am ehesten annehmen (das war übrigens schon immer so, darum hat ja die SVP 2015 auch so massiv zugelegt).
    Jedoch sollte sich die Partei aber langsam mit der Tatsache auseinander setzen, dass sie offensichtlich ein Führungsproblem hat. Junge, neue Leute sind gefragt.
    • Roman Loosli 08.04.2019 13:07
      Highlight Highlight Und wann finanziert sich die SVP transparent? Solange AFd und Svp die gleichen Gönner haben wird das nichts. Und die alten Frustwähler sterben fort...
    • CuJo 08.04.2019 13:48
      Highlight Highlight Ach komm, Du kannst doch nicht ernsthaft die grösste Partei der Schweiz mit einem schlecht organisierten Zeit-Phänomen wie die AfD vergleichen oder ?
      Und nein, die SVP hat wohl nicht nur "alte Frustwähler", sonst wäre sie kaum die grösste Partei der CH.
      ....und was hat die Finanzierung mit meinem Post zu tun ?
    • Bert der Geologe 08.04.2019 14:16
      Highlight Highlight Ein Wählerrückgang von 30% auf 25% ist noch kein Untergang
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 08.04.2019 12:27
    Highlight Highlight Lobet den Abend nicht.....

    Die Journalisten haben aus dem absoluten Fiaskojahr 2016 nicht allzuviel gelernt hä?
    • Herren 08.04.2019 14:06
      Highlight Highlight Es heisst "lobet den Tag nicht vor dem Abend".
    • Zwirbel 08.04.2019 15:30
      Highlight Highlight 😂😂😂 ich würde gerne den Abend loben!
  • salamandre 08.04.2019 12:24
    Highlight Highlight Politik ist eine sensible Sache.
    Poltern ist dagegen sehr banal.
  • aglio e olio 08.04.2019 12:24
    Highlight Highlight Was lange währt wird gut - oder
    was lange gärt wird Wut?
    • Sherlock_Holmes 08.04.2019 15:23
      Highlight Highlight Schönes Wortspiel! 😁
  • Habe fertig - endgültig 08.04.2019 12:21
    Highlight Highlight 27 Jahre Zukunftsangst und Fremdenfeindlichkeit bescherten der SVP ungeheure Macht, die sie hauptsächlich nur für die Grossverdiener der Partei nutzte.

    Dass aus der Politik keinerlei Impulse zur Erneuerung unseres Landes kommen ist Schuld und Verdienst der SVP, deren Visionslosigkeit für alle Bürgerlichen erstickend ist.

    Die moderne Schweiz unserer Gründer hatte eine grosse Tradition : Fortschritt -zum Nutzen Aller.

    Das Gegenteil ist eingetreten - es ist Zeit, das zu korrigieren.
    • die Freiheit die ich meine 08.04.2019 13:33
      Highlight Highlight Sorry, aber die Vision der SP: ...ab in die EU, ist leider weder schweizerisch, noch irgendwie modern.

      Im Gegenteil.

      Sie schadet dem Arbeitnehmer, und ist sowieso eine Mogelpackung.
    • Habe fertig - endgültig 08.04.2019 13:59
      Highlight Highlight An " Vorwärts" : Falsch, ich sprach von fehlenden bürgerlichen (!) Visionen jenseits von veralteten Denkmustern und überholten Technologien.
    • Herren 08.04.2019 14:11
      Highlight Highlight Vorwärts: Lesen Sie im obigen Kommentar irgendetwas über die SP? Das rechts-links-Denken der SVP-Jünger ist dahingehend erschreckend, als sie alles, was von links der SVP herkommt (inkl. FDP und Mitteparteien) reflexhaft der SP zuordnen. Leute, die Schweiz denkt vielseitiger als nur in den Extremen.
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  • #Technium# 08.04.2019 12:20
    Highlight Highlight Vielleicht brauchen unsere modernen, hoch toleranten Volksmänner- und Frauen wieder einen Zottel. 😂😂😂
    • zeusli 08.04.2019 13:55
      Highlight Highlight Eine Denkzottel?😂
    • #Technium# 08.04.2019 16:35
      Highlight Highlight Der ist gut 😂
  • konrad_klotz 08.04.2019 12:13
    Highlight Highlight Wäre schön, wenn die SVP auch mal im 2K19 ankommen würde...
    • blueberry muffin 08.04.2019 14:49
      Highlight Highlight Erstmal im 20. Jahrhundert, überforder sie nicht.
  • Lowend 08.04.2019 12:12
    Highlight Highlight Das Foto und die Äusserungen von Hermann Weyeneth erinnert mich an eine Zeit, als die SVP noch einen starken Berner Flügel besass und durchaus konsensfähig war.

    Anders gesehen merke ich auch, wie sehr sich diese Partei in den letzten 10 Jahren veränderte, seit sich die neoliberale und durch und durch populistische Zürcher Schrei- und Polterifraktion durchgesetzt hat.

    Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die Berner SVP wieder zurück auf ihren Weg findet und diesen Zürchern mal den Berner Marsch bläst, denn selbst ich habe nichts gegen Konservative, nur gegen machtbesessene Rechtspopulisten!
    • Walter Sahli 08.04.2019 14:08
      Highlight Highlight Dafür müsste sich die Berner SVP aber erst mal von Fuchs und Hess lossagen. Glaube nicht, dass sie sich dazu durchringen kann.
    • Lowend 08.04.2019 15:58
      Highlight Highlight Die haben bei den echten Berner SVPlern kaum Rückhalt, denn sie verkörpern ja gerade die Machtübernahme der Zürcher. Der ehemalige Präsident der Berner SVP sprach mir gegenüber immer von seinen zwei Problemkindern und ich glaube auch die Basis hat langsam genug von dem dauernden Gepöbel dieser Sesselkleber.
    • destin 08.04.2019 20:22
      Highlight Highlight Wer will schon auf einen Schlag 20 IQ verlieren?
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  • Kommentareschreiber 08.04.2019 12:09
    Highlight Highlight Ach ja? Schon wieder, wie seit Jahren?

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