Schweiz
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Petra Gössi nach Wasserfallens Verzicht erste Kandidatin für FDP-Spitze



Die Schwyzerin Petra Gössi hat ihr Interesse am FDP-Parteipräsidium angemeldet und hat vorläufig freie Bahn. Denn der bisher als Favorit gehandelte Berner Nationalrat Christian Wasserfallen verzichtet auf eine Kandidatur.

Sie stelle sich «gerne dem entsprechenden Auswahlverfahren», teilte die 40-jährige Juristin und Schwyzer Nationalrätin am Samstagabend schriftlich mit. Den Entscheid für ihre Kandidatur habe sie nach einem ersten Sondierungsgespräch mit der Findungskommission gefällt. Weitere Angaben machte sie nicht. Sie weile im Ausland, schrieb sie.

Die FDP Kantons-Praesidentin Schwyz Petra Goessi spricht an der Delegiertenversammlung der FDP Schweiz vom Samstag 16. Januar 2016 in Schwyz. KEYSTONE/Urs Flueeler)

Petra Gössi politisiert praktisch auf der Linie von Philipp Müller.
Bild: KEYSTONE

Die politischen Schwerpunkte setzt Gössi ähnlich wie der amtierende FDP-Präsident Philipp Müller. Die auf der Onlineplattform smartvote.ch aufgeschalteten Profile der beiden sind fast deckungsgleich.

Die Schwyzerin ist seit 2011 Nationalrätin. Sie sitzt in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) und Kommission für Rechtsfragen (RK). Von Juni 2004 bis November 2011 politisierte Gössi im Schwyzer Kantonsparlament. Seit Mai 2012 präsidiert sie die FDP Kanton Schwyz.

Bis am 29. Februar können Kantonalparteien und der Partei nahestehende Organisationen Kandidaturen einreichen. Die Wahl erfolgt schliesslich an der Delegiertenversammlung vom 16. April.

Wasserfallen will nicht

Der Berner Nationalrat Christian Wasserfallen will nicht Präsident der FDP Schweiz werden. Das teilte er am Sonntag via Twitter mit. Mit seiner aktuellen Lebenssituation und seinen Engagements sei das Amt kaum vereinbar, begründete er den Verzicht.

Wasserfallen hat aber noch andere Gründe für den Verzicht: «Es gibt für mich in meinem Alter weitere politische Wege, die in naher Zukunft spruchreif werden können», schrieb der 34-Jährige. Auf Nachfrage verwies er auf die bernischen Gesamterneuerungswahlen 2018. «Eine Regierungsratskandidatur ist eine mögliche Option.»

Der FDP Nationalrat Christian Wasserfallen unterhaelt sich mit Delegierten an der Delegiertenversammlung der FDP Schweiz vom Samstag 16. Januar 2016 in Schwyz. KEYSTONE/Urs Flueeler)

Christian Wasserfallen.
Bild: KEYSTONE

Zum Entscheid für den Verzicht beigetragen hat auch, dass er bei der Neubesetzung des FDP-Fraktionspräsidiums im November dem Tessiner Ignazio Cassis unterlegen ist. «Das war ein Fingerzeig, wie ich meine Kräfte einschätzen sollte», sagte er. Er habe sich überlegt, wie das Parteipräsidium «bei Schlechtwetter» aussehen würde. «Deshalb möchte ich nicht so kurz danach das Pferd wechseln.»

Wasserfallen kommentierte auch Gössis Kandidatur: Mit der Schwyzerin stelle sich eine junge motivierte Frau als Parteipräsidentin zur Verfügung, die eine erfolgreiche und geschlossene Partei in die Zukunft führen könne. Wasserfallen will im übrigen FDP-Vizepräsident bleiben, und das unabhängig davon, wer neuer Präsident oder neue Präsidentin der FDP Schweiz wird, wie er festhielt.

(dsc/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ich mein ja nur 07.02.2016 13:47
    Highlight Highlight danke. jetzt muss nur noch der pfister verzichten, dann treiben die zwei parteien nicht noch mehr ins fahrwasser der rechtsnationalisten.
    • FrancoL 07.02.2016 14:18
      Highlight Highlight Danke das war auch mein erster Gedanke. Aber Pfister scheint mir da "verfressener" und ich denke er möchte die CVP wirklich mehr nach Rechts ziehen in der irren Meinung er bekäme dann mehr Stimmen ab! Pfister kann rechts das gewinnen was er links verliert. Also ein Nullsummenspiel und rechts wird's dann zum Glück ein wenig eng.
    • koks 07.02.2016 23:59
      Highlight Highlight im fahrwasser der rechtsnationalisten? egal. ist ja eine frau. dann ist alles paletti, alles wird gut.
  • Bauerschweingruber 07.02.2016 13:13
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