Schweiz
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Die Zahlen der Polizeistatistik zu Delikten in den eigenen vier Wänden dürften viel tiefer ausfallen als die Realität: Nur 20 Prozent der Fälle werden angezeigt.   bild: Shutterstock

Wenn die Statistik nicht alles sagt

9381 Menschen wurden letztes Jahr in der Schweiz Opfer von häuslicher Gewalt – doch das ist nur die halbe Wahrheit

Die Polizeibehörden haben letztes Jahr mehr Fälle von häuslicher Gewalt registriert. Die Opfer sind vorwiegend Frauen. Das Traurigste aber ist: Die Realität sieht noch schlimmer aus. 

Seit 2009 publiziert das Bundesamt für Statistik die Fälle von häuslicher Gewalt separat. Zuvor gingen die Zahlen in der allgemeinen Kriminalstatistik unter; versteckten sich also irgendwo unter Strafbeständen wie «Körperverletzung», «Tätlichkeiten» oder «Drohung». 

Im letzten Jahr wurden 16'495 Fälle häuslicher Gewalt gemeldet. Nach einem Rückgang in den Jahren 2009 bis 2011 stieg die Zahl der Delikte seit 2012 wieder an. Straftaten wie Tätlichkeiten, Drohung, Beschimpfung und einfache Körperverletzung führen die Statistik an. 

Trotz der leichten Zunahme hält Irene Huber vom eidgenössischen Büro für Gleichstellung von Mann und Frau (EBG) fest: «Ein eindeutiger Trend lässt sich in den letzten fünf Jahren noch nicht ablesen.»

Polizeilich registrierte Gewalttaten

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daten: bfs/grafik: watson

Hohe Dunkelziffer

Die neuen Zahlen bringen zwar etwas Licht ins Dunkel der abgeschirmten vier Wände. Die Statistik sei allerdings mit Vorsicht zu geniessen, warnt Huber: «Es ist wichtig zu beachten, dass es sich bei den vorliegenden Zahlen ausschliesslich um polizeilich registrierte häusliche Gewalt handelt», sagt sie, «es ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen».

Viel mehr Sorgen als die Zunahme bereitet den Fachleuten die Höhe der Dunkelziffer: «Wir wissen aus Opferbefragungen, dass lediglich rund 20 Prozent der Fälle häuslicher Gewalt der Polizei bekannt werden. Es handelt sich folglich nur um die Spitze des Eisbergs», sagt Huber. 

Geschädigte Personen nach Geschlecht

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daten: bfs/grafik: watson

2013 wurden 9381 Personen Opfer von häuslicher Gewalt. In 74,8 Prozent der Fälle handelte es sich dabei um Frauen oder Mädchen. 

Auch diese Zahl dürfte in Realität viel höher sein: «Befragungen besagen, dass jede fünfte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von sexueller oder physischer Gewalt in den eigenen vier Wänden wird», ergänzt Irene Huber.

Mehrere Taten – nur ein registrierter Vorfall

Hinzu komme, dass mehrere Taten in der gleichen Opfer-Täter-Beziehung in der Statistik oftmals nur als ein Delikt erscheine. Die Zahlen der polizeilich registrierten Vorfälle dürfte also nur einen kleinen Teil der Realität abbilden. 

Gut die Hälfte der häuslichen Gewaltstraftaten ereignen sich zudem in einer aktuellen Partnerschaft, 29 Prozent in einer früheren. Die Hürde den eigenen Partner anzuzeigen, ist gross. In 11 Prozent der Fälle waren Kinder die Gewaltopfer ihrer Eltern. 

Geschädigte Personen nach Staatszugehörigkeit

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daten: bfs/grafik: watson

Ausländerinnen sind häuslicher Gewalt überproportional ausgesetzt, in einer bestehenden Partnerschaft viereinhalb Mal häufiger als Schweizerinnen. 

Nachbarn alarmieren oft Polizei

Auch hier sagt die Polizeistatistik nur die halbe Wahrheit: «In vielen Fällen sind es die Nachbarn der betroffenen Personen, welche die Polizei alarmieren – in Einfamilienhäusern passiert das seltener als in Mehrfamilienhäusern», sagt Huber. 

Mit anderen Worten: In Einfamilienhaus-Quartieren wird häusliche Gewalt seltener registriert und angezeigt, doch die Dunkelziffer dürfte auch hier hoch sein.

Nichtsdestotrotz weise aber die ausländische Bevölkerung eine Reihe von Risikofaktoren auf, die häusliche Gewalt begünstigen können, sagt Huber: «Sie heiraten oft jung, haben früh Kinder, sind häufiger sozial isoliert und leben öfter in ökonomisch eingeschränkten Verhältnissen oder kommen aus einem Kulturkreis, der eine grössere Gewaltakzeptanz aufweist.»



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    Alle Leser-Kommentare
  • Rostic 26.11.2014 08:31
    Highlight Highlight Deutsche Studien zeigen, das bei häuslicher Gewalt zu zwei Dritteln die Täterinnen weiblich sind. In der Schweiz ist weibliche Gewalt weiterhin ein Tabu und die Rollen sind klar verteilt: Männer sind gewalttätig und Frauen Opfer. Das Sozialverhalten beim Menschen und bei den meisten anderen Säugetieren zeigt, das die Weibchen in der Regel aggressiver sind und schneller gewalttägig sind als die Männchen. Wann endlich fangen Frauen an, sich von ihrer geliebten Opferrolle zu distanzieren und hinterfragen kritisch ihren Umgang mit Aggression und Gewalt. Männer erwacht endlich und wehrt euch!
    • smoe 26.11.2014 23:34
      Highlight Highlight Da sie praktischerweise die Studie, auf die sie sich beziehen nicht benennen, gehe ich davon aus, dass sie die Gesundheitsstudie des Robert Koch-Institut meinen. Die einzige, die ich gefunden habe, die zu diesem Schluss kommt.

      Klar, die Studie lässt aufhorchen und zeigt, dass Gewalt gegen Männer nicht unterschätzt werden sollte.
      Aber…
      Die Studie bezieht sich nicht wie andere auf Polizeistatistik und tatsächliche Delikte sondern auf wenig differenzierten Befragungen. Mann kann in die Studie genauso gut hineininterpretieren, dass Frauen eher dazu bereit sind Gewalt zuzugeben.

      Was sonst noch alles an dieser Studie von Experten als unwissenschaftlich bemängelt wird, können sie hier nachlesen:
      http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Degs/degs_w1/Basispublikation/Gewalt_Stellungnahmen.html
    • Rostic 27.11.2014 15:08
      Highlight Highlight Ich wehre mich als Mann einfach gegen Pauschalisierungen und Generalverdacht und behaupte weiterhin, das Frauen gewalttätiger sind wie Männer. Ich wurde in einigen Beziehungen von meinen Partnerinnen geschlagen, im Affekt und immer wenn die Worte versagen. Bis die Eskalationsstufe schwere Körperverletzung erreicht ist, gibt es meist viele Gelegenheiten die Beziehung zu beenden.
  • little_miss_trouble 26.11.2014 08:24
    Highlight Highlight hmm.. nochmals darüber nachgedacht. gewalt ist gewalt. und gewalt ist etwas schreckliches, das weder mann, frau, kind, noch tier verdient hat. eigentlich müssten wir uns mehr darum kümmern wie wir dieses problem lösen (vor allem in unseren ach so perfekten schweizer familien, wo schön alles in den eigenen vier wänden bleibt), oder immerhin verbessern, anstatt schon beim diskussionspunkt stecken zu bleiben, wer jetzt genau mehr opfer wird und wie unfair das genau ist.
  • smoe 26.11.2014 05:47
    Highlight Highlight Auch wenn, wie von manchem suggeriert wird, die Dunkelziffer bei Männern grösser sein könnte, dürfte das die Gesamtstatistik kaum um mehr als um ein paar Prozentpunkte verschieben. Frauen sind öfters die Opfer von Männern, als andersrum.

    Dennoch sollte man sich nicht rein auf das Geschlecht beschränken. Weil dann bleiben uns nur Hormone als Ursache und somit keine gangbaren Lösungen. Und wenn es nur daran läge, müsste die Deliktzahl + Dunkelziffer massiv höher sein. Erziehung und Gesellschaft spielen aus meiner Sicht die grössere Rolle.

    Von den Fällen, die ich persönlich kenne, welche von reiner Gewaltandrohung bis zu einer, die mit Rippenbrüchen und halb erwürgt im Spital landete, gehen, lassen sich die Täter einer oder meist mehrerer dieser Kategorien zuordnen:

    - Solche mit hohen Aggressionspotential, die generell Probleme mit der Faust lösen
    - Solche die in einem patriarchen Umfeld aufgewachsen sind und ihre Frau züchtigen, wenn sie nicht folgt.
    - Süchtige. Meist Alkohol oder Kokain
    - Solche, die unzufrieden mit ihrem Job und Leben (z.B. durch ungewollte Schwangerschaft) sind und die Frustration an ihren Frauen und Kindern auslassen.

    Ebenjene fühlen sich auch oft im Recht in ihrem Handeln und scheren sich deshalb nicht gross um die Justiz und vor allem müssen sie sich kaum vor Ächtung in ihrem sozialen Umfeld fürchten.

    Natürlich deckt das sicher bei Weiten nicht alle Fälle ab. Aber leider wird sich Kriminalität nie komplett verhindern lassen. Aber ich glaube, wenn wir die Ursachen und deren Ursachen für die oben gelisteten Punkte angehen, liesse sich ein guter Teil des Problems lösen. Da ist aber aus meiner Sicht die Gesellschaft mehr gefragt als die Justiz.
  • Maya Eldorado 26.11.2014 02:57
    Highlight Highlight Mir hat mal eine ältere Frau, das ist jetzt etwa 20 Jahre her, erzählt, dass Sie vom Alten (damit meinte sie ihren Vater, Stiefvater oder so) gepackt wurde, zum Brunnen geschleppt und so lange untergetaucht hat, bis sie blau angelaufen ist. Das moderne Wort dazu ist "waterbording". Da war sie noch keine 5 Jahre alt, erzählte sie mir. Ebenfalls hatte ihr Rücken in diesem Alter schon bleibende Schäden, von den Schlägen, die sie erhalten hat.
  • Maya Eldorado 26.11.2014 02:51
    Highlight Highlight Seelische Gewalt kann genauso grausam sein. Davon wird kaum je gesprochen.
    Für ein Kind kann das sehr traumatisch sein, etwa zu vergleichen mit extremem Mobbing in der Geschäftswelt. Nur hat ein Kind nie eine Minute Pause, weil es dort auch wohnt, wo es geschieht.
  • Michèle Seiler 25.11.2014 22:27
    Highlight Highlight Ich muss das jetzt 'mal fragen: Wieso kann man Belange von Frauen eigentlich nicht thematisieren, ohne, dass manche Männer (seltener auch Frauen) Vergleiche mit der Situation ihrer Geschlechtsgenossen anstellen - häufig darauf abzielend, die Not/Bedürfnisse der Frauen klein zu machen?

    • Matthias Studer 25.11.2014 23:52
      Highlight Highlight @Michel Seiler, Ich für meinen Teil relativiere überhaupt nichts. Ich habe nur die Nase voll, dass in den Medien einseitige Berichte veröffentlicht werden. Und grundsätzlich, das eidg. Büro für Gleichstellung zwischen Mann und Frau hat noch nie, meines Wissens, einen Bericht rausgebracht, der sich um Belange der Männer kümmert.
      Aber dieses Jahr kam ein Bericht, in dem mal beide Seiten aufgezeigt wird.
      Hier ein Beispiel: www.srf.ch/sendungen/club/wenn-frauen-schlagen
      Wenn man davon ausgeht, wie im oberen Link steht, spricht man von einem Viertel der Opfer Männer sind, dann sind die 5% in diesem Bericht falsch. Also spielen die Medien zusammen mit einer Institution, vom Staat mit finanziert, falsche Tatsachen vor. Und es hindert alle. Vor allem der Gleichstellung zwischen Mann und Frau.
    • smoe 26.11.2014 00:56
      Highlight Highlight Nun ja, eigentlich ist es korrekt bei Gewalt gegen Menschen die Geschlechter und Ethnien gleich zu behandeln.

      Es überrascht mich aber immer wieder, wie viele beim Thema häuslicher Gewalt urplötzlich anfangen abstrakt zu denken, währenddem sie bei Überschriften wie «Asylant schlägt Frau» offenbar nicht dazu in der Lage sind.

      Man mag nicht vor der eigenen Tür kehren, solange beim Nachbarn aus der Weite noch Schmutz erkennbar ist. Bevor man(n) Gewalt gegen Frauen wahrhaben will, nölt man lieber rum, dass Männern in den Statistiken zu wenig Rechnung getragen wird. Als nächstes Argument wird folgen: Ha! Ausländer sind überproportional betroffen – wir Schweizer sind weniger Schlimm, ergo haben es unsere Frauen gut.

      Es geht wohl häufig nicht direkt darum, die Not/Bedürfnisse der Frauen klein zu machen, sondern sich selbst nicht als Teil eines Problems sehen zu können/wollen.
    • smoe 26.11.2014 08:16
      Highlight Highlight @Matthias Studer
      Von welche 5% in diesem Artikel sprechen sie? Es steht: «In 74,8 Prozent der Fälle handelte es sich dabei um Frauen oder Mädchen.» Also gut drei Viertel und entspricht also genau der Aussage auf srf.ch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matthias Studer 25.11.2014 21:13
    Highlight Highlight Ich mag solche Artikel nicht lesen. Sie zeigen vor allem eins auf. Frau = Gut = Opfer. Mann = Böse = Täter.
    Immer werden Dunkelziffern erwähnt, bei denen es noch viel mehr weibliche Opfer zu beklagen sind. Ich selber glaube eher, dass bei männlichen Opfer die Dunkelziffern um einiges höher ist. Aber es kommt weniger vor, dass Männer Anzeige erstatten. Sei es durch eine andere Wahrnehmung von Gewalt oder auch Scham.
    • little_miss_trouble 25.11.2014 22:29
      Highlight Highlight ja- stimmt! ich finde auch, dass die männlichen opfer ebenfalls nicht vergessen gehen dürfen. aber es bleibt der fakt, dass frauen vermehrt die opfer darstellen..

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