Schweiz
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Bundesrat Ueli Maurer spricht im Nationalrat an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 27. November 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Nimmt er sein letztes Jahr als Bundesrat in Angriff? Ueli Maurer (SVP), mit 201 Stimmen glänzend gewählter Bundespräsident 2019. Bild: KEYSTONE

Der nächste Abgang: Wer folgt auf Ueli Maurer?

Parteistrategen erwarten, dass Ueli Maurer 2019 zurücktritt. Will ihn Magdalena Martullo-Blocher beerben?

henry habegger / ch media



EVP-Nationalrätin Marianne Streiff zeigte sich beeindruckt und begeistert von Ueli Maurer: So lustvoll und positiv habe sie den SVP-Bundesrat noch nie gehört. Die Bernerin war nicht die Einzige. Viele Parlamentarierinnen und Parlamentarier trauten gestern ihren Ohren kaum, als sie den 68-Jährigen reden hörten.

Marianne Streiff, Praesidentin EVP Schweiz, spricht waehrend einer Medienkonferenz zum Kampagnenstart

EVP-Nationalrätin Marianne Streiff. Bild: KEYSTONE

Da war keine Spur von «kä Luscht», ganz im Gegenteil: Nach seinem glanzvollen Resultat bei der Wahl zum Bundespräsidenten 2019 – er erhielt 201 von 209 gültigen Stimmen – rief Maurer die Parlamentarier auf, mit Spass und Begeisterung ans Werk zu gehen. «Ich denke immer, Politik muss auch noch Freude machen, Politik muss Spass machen, und ich glaube, das soll die Bevölkerung auch spüren: dass hier Leute am Werk sind, die mit Freude versuchen, das Beste für unser Land herauszuholen.»

Ein völlig neuer Ueli Maurer, der offen Freude und Begeisterung an seinem Amt als Finanzminister und Bundespräsident zeigt. Der nicht mehr so zu tun braucht, als lasse ihn das alles kalt.

Und ausgerechnet dieser Ueli Maurer, der endgültig angekommen ist im Amt, ist vielleicht nicht mehr lange dabei. Geht es nach den meisten Beobachtern, wird das nächste Jahr das letzte von Maurer als Bundesrat sein. Es könnte ein Abgang auf dem Höhepunkt werden, per Ende seines zweiten Präsidialjahres.

Rücktrittsankündigung im Herbst?

Spitzenleute anderer Parteien bereiten sich darauf vor, im Dezember 2019 nicht nur die Gesamterneuerungswahlen der Regierung durchzuführen, sondern auch die Ersatzwahl für Ueli Maurer, der dann 69 Jahre alt sein wird. Einige glauben, das Szenario schon zu kennen: «Ueli Maurer wird im September 2019 seinen Rücktritt ankündigen und so der SVP vor den eidgenössischen Wahlen im Oktober zu Medienpräsenz und neuem Schwung verhelfen», sagt ein Beobachter, der für ein Mitglied des Bundesrats arbeitet. Als ehemaliger Präsident werde Maurer seiner Partei diesen Gefallen machen.

«Ich denke immer, Politik muss auch noch Freude machen, Politik muss Spass machen.»

Ueli Maurer, Bundespräsident 2019

Auch Parlamentarier, die Maurer in Kommissionen begegnen, berichten davon, dass der Zürcher Bundesrat in letzter Zeit Bemerkungen mache, die auf seinen baldigen Abgang hindeuten. Dabei hoffen nicht wenige, dass Maurer noch über das Jahr 2019 hinaus weitermacht, denn er hat sich längst den Ruf eines guten und verlässlichen Bundesrats erarbeitet.

Thomas Aeschi, SVP-ZG, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 27. September 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi. Bild: KEYSTONE

Doch ein weiteres Indiz für Maurers absehbaren Abtritt war das Verhalten der SVP-Fraktion rund um die gestrige Bundesratswahl. Die Spitze um Fraktionschef Thomas Aeschi und Parteipräsident Albert Rösti erstickte Gelüste einiger Parteikollegen im Keim, Sprengkandidaten wie CVP-Chef Gerhard Pfister zu lancieren. Die Aufforderung an die eigenen Leute war, die offiziellen Kandidaten von CVP und FDP zu wählen. FDP-Strategen etwa schlossen daraus, dass die SVP sich auf die eigene Vakanz vorbereitet, bei der sie dann von den anderen Parteien Gegenrecht einfordern wird: Wählt innerhalb unseres offiziellen Tickets.

Wie dieses Ticket aussehen wird, gilt als praktisch ausgemacht. Einen der Plätze werde Magdalena Martullo-Blocher für sich beanspruchen. Die Bündner Nationalrätin wolle unbedingt Bundesrätin werden, sagt ein SVP-Nationalrat, der nicht angetan ist von dieser Aussicht. Die selbstbewusste Tochter von Parteipatron Christoph Blocher ist in der eigenen Fraktion nicht nur beliebt. Aber wenn sie aufs Ticket will, hat sie den Platz kraft ihrer Herkunft auf sicher.

Magdalena Martullo-Blocher, Unternehmerin und Nationalraetin SVP-GR ,vom Unternehmerkomitee

Magdalena Martullo-Blocher. Bild: KEYSTONE

Auf das SVP-Ticket, so glaubt man im Bundeshaus, kommen noch ein oder zwei andere Getreue. Am heissesten gehandelt wird Fraktionschef Thomas Aeschi. Der Zuger trat bereits 2015 an, unterlag aber Guy Parmelin.

Abwehrschirm gegen Marullo

Die Strategie der SVP-Oberen um Martullo-Blocher werde sein, glauben Beobachter, ein Ticket zu präsentieren, bei dem am Schluss die Blocher-Tochter das Rennen mache. Nicht nur einige SP-Strategen hirnen bereits an einem Abwehrschirm gegen Versuche herum, die Milliardärin zur Bundesrätin und vielleicht sogar zur Finanzministerin zu machen. (aargauerzeitung.ch)

Nico Franzoni an der Nacht der langen Messer:

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Video: watson/Angelina Graf, Nico Franzoni

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Im Bundeshaus am Tag der Bundesratswahlen:

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  • Kane88 06.12.2018 20:43
    Highlight Highlight Martullo-Blocher hat nicht das Format für den Bundesrat. Da gibt es weitaus besser geeignete Kandidaten in der SVP. Und nein, auch Rösti oder Köppel haben nicht das Format.
  • Herbert Anneler 06.12.2018 13:47
    Highlight Highlight Sollte es M-B in den Bundesrat schaffen, wäre wohl wieder einmal die Zeit für eine ausserparlamentarische Opposition reif. Nur wichtig, dass dannzumal das Verteidigungsdepartement nicht in SVP-Händen liegt... Man erinnert sich noch an die Armee, welche 1918 auf SchweizerInnen schoss...
  • Anded 06.12.2018 12:24
    Highlight Highlight Dann kann endlich mal jemand den Bundesrats-Beamer reparieren.
    • Scrj1945 06.12.2018 20:50
      Highlight Highlight Hmmm mr. Köppel? Nei mister köppel. What are the seven sinking steps?
      😂ein klassiker
  • satyros 06.12.2018 11:30
    Highlight Highlight Ich weiss schon, wieso ich damals bei der Volkswahl des Bundesrates Ja gestimmt habe. Leute wie Martullo-Blocher oder auch Ueli Maurer, Guy Parmelin und Thomas Aeschi würden niemals in einer direkten Wahl durch das Volk in den Bundesrat gewählt werden. Die Parteien wären gezwungen worden, mehrheitsfähige Kandidatinnen und Kandidaten zu präsentieren, die nicht nur die eigene Parteibasis, bzw. den reichen Sponsor in Herrliberg überzeugen. Man wollte das damals nicht und muss jetzt halt damit leben, dass die SVP mit irgendwelchen Buebetrickli unfähige Leute in wichtige Machtpositionen bringt.
    • Amandla 06.12.2018 14:53
      Highlight Highlight Endlich jemand der etwas wahres sagt. Danke
    • TanookiStormtrooper 06.12.2018 15:24
      Highlight Highlight Da bin ich mir gar nicht so sicher, denn unter den Wählern gibt es auch ziemlich viele Idioten.
      Die Bündner haben mit der Wahl von Frau Martullo ja den Zürchern quasi einen weiteren Nationalratssitz "geschenkt". Die lebt ja nicht mal dort und soll jetzt die Bündner vertreten?
    • satyros 06.12.2018 16:30
      Highlight Highlight Die SVP hat wahnsinnig Mühe, Leute durch Majorzwahlen zu bringen. Ueli Maurer wollte z.B. mal Ständerat des Kantons Zürich werden. Hat nicht geklappt. Toni Brunner versuchte es mit dem selben Ergebnis in St. Gallen (gegen Paul Rechsteiner!). Adrian Amstutz wurde in Bern nach einem halben Jahr abgewählt etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pitsch Matter 06.12.2018 10:56
    Highlight Highlight Darum wählt die SVP momentan artig die offiziellen Kanidaten, um 2019 zwei Hardliner aufzustellen. Ausserdem in Zeiten wo man Quoten erfüllen muss, sind die Vorrausetzungen nach Ueli Maurer äusserst günstig, den Frau/Mann, ZH/nicht ZH, Deutschweizer/nicht Deutsch alles möglich.
  • mogad 06.12.2018 10:21
    Highlight Highlight Jetzt ist die SVP die einzige Bundesrats-Partei die noch nie eine Bundesrätin hatte! Die sollen nur Martullo und Aeschi aufs Ticket setzen! Wenn dann der Mann an Stelle der Frau gewählt wird, gehen vielleicht der einen oder anderen SVP-Wählerin die Augen auf und sie wählt eine Mittepartei. Kommt hinzu, dass die SVP 2019 mit ihrer PFZ-Kündigungsinitiative eine Kanterniederlage erleiden wird. Bogen überspannt! Eine grosse Chance für die Mitteparteien. Soziale Marktwirtschaft statt nur globaler Neoliberalismus (Steuern runter und Sozialabbau) und Obstruktion!
    • Hans Jürg 06.12.2018 16:45
      Highlight Highlight You dreamer you.
  • Bruno Wüthrich 06.12.2018 10:18
    Highlight Highlight Wir hätten dann wieder vier Frauen im BR. Ich finde, das lief damals ganz gut. Ich befrchte jedoch, dass Frau Martullo-Blocher alles andere ans Harmonie ins Gremium bringen würde. Sie hätte ähnliche Schwierigkeiten wie ihr Vater, der den Schritt vom allein herrschenden Patriarchen zum Konsenz- und Kaompromispolitiker ebenfalls nie schaffte.
    Dort, wo die Blochers mitmachen, wollen sie herrschen und bestimmen. Das ist ihre DNA. Doch im BR treffen sie auf andere Alphatiere, welche sich nicht alles gefallen lassen. Dies war bereits bei Vater Blocher so. Deshalb scheiterte er.
  • Vanessa_2107 06.12.2018 10:11
    Highlight Highlight Lieber Gott, lass diesen Albtraum nicht wahr werden. Ein Blocher als Bundesrat hatte vollkommen gereicht. Man müsste sich für sie nur immer fremdschämen. "Yu kän sei yu tu mi".
    • mogad 06.12.2018 10:50
      Highlight Highlight Was ist mit Ihren Englischkenntnissen, samt Akzent? Schicken Sie uns doch eine Audio-Datei.
    • Blutgrätscher 06.12.2018 12:14
      Highlight Highlight @mogad: als müsste Jemand beweisen, besser Englisch zu sprechen als Magdalena Martullo.
  • Chili5000 06.12.2018 10:01
    Highlight Highlight Ach so, der war ja auch noch! Was hat den er die letzten Jahre so getan???
    • Rennie 06.12.2018 10:20
      Highlight Highlight das
    • Scrj1945 06.12.2018 20:55
      Highlight Highlight
      Play Icon

      Musikvideos😂🤣
  • Hand-Solo 06.12.2018 09:57
    Highlight Highlight Naja. Es wollen doch alle mehr Frauen an der Macht?
    Mit ihr wären die Frauen wieder in der Mehrzahl ;-)

    So hat alles Vor und Nachteile ;-)
    • Pana 06.12.2018 16:06
      Highlight Highlight "Mit ihr wären die Frauen wieder in der Mehrzahl ;-)"

      Darüber könnte man sich streiten. Aber wollen wir ja nicht ;)
  • Roterriese 06.12.2018 09:57
    Highlight Highlight Es wäre höchste Zeit für einen Bundesratssitz der Grünen, damit die Umweltpolitik auch im Bundesrat angemessen vertreten ist. Aber um die Konkerdanz einzuhalten, müsste dieser Sitz natürlich von der SP kommen.
    • Alex_Steiner 06.12.2018 10:42
      Highlight Highlight Was ist das für eine Logik? SVP und FDP (Rechts, Mitte-Rechts) haben zusammen 4 Sitze. CVP (Mitte) hat einen. SP (Links) hat 2 Sitze.
      Fair wäre es wenn die FDP einen Sitz für die Grünen abgeben muss. Auch von der Parteistärke her. Die FDP hat weniger Wähler als die SP.

      Oder man hört direkt mit den zwei Sitzen auf und verteilt sie einfach auf die sieben stärksten Parteien. SVP, SP, FDP, CVP, GPS, GLP, BDP.
    • Cubbie 06.12.2018 10:48
      Highlight Highlight Warum nicht von der FDP?
    • Albi Gabriel 06.12.2018 19:28
      Highlight Highlight Wieso sollte eine zwar sehr laute, aber wählermässig unbedetende Splitterpartei, die nicht mal in der ganzen Schweiz vertreten ist, einen Sitz im Bundesrat erhalten? Ich sehe definitiv keinen Grund, dass die Grünen in die Regierung sollten.
  • Etniesoph 06.12.2018 09:53
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • Clife 06.12.2018 09:03
    Highlight Highlight International würde doch die Martullo niemand ernst nehmen: „Mr Trömp, we kän rilli trei to overkomm all problems together
    • mogad 06.12.2018 10:26
      Highlight Highlight Jeder Mensch, der in einer Fremdsprache spricht hat einen Akzent.
    • Roger Hügli (1) 06.12.2018 10:35
      Highlight Highlight Ju aar ä driimer, Donald!
    • Gubbe 06.12.2018 10:39
      Highlight Highlight @mogad: Nö, ich nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Origin Gra 06.12.2018 09:02
    Highlight Highlight Könnte Watson den Titel ändern in: "Der nächste Abgang?"

    Dachte echt zuerst Ueli Maurer sei zurückgetretten
  • Gubbe 06.12.2018 08:43
    Highlight Highlight Es sind nichts anderes als Visionen, vielleicht um einen weiteren SP BR ins Spiel zu bringen. Der einzige Grund, dass Herr Maurer den BR zurück geben könnte, wäre sein Alter im Präsidialjahr von 69 Jahren.
    • Roterriese 06.12.2018 09:55
      Highlight Highlight Die SP hat nicht Anspruch auf 3 Bundesräte.
    • mogad 06.12.2018 10:27
      Highlight Highlight Wenn ein SVP-ler zurücktritt, muss wieder ein SVPler/eine SVPlerin gewählt werden.
    • Gubbe 06.12.2018 10:37
      Highlight Highlight Die BR-Verteilung ist nicht sakrosankt . Ich möchte auch nicht eine Überzahl an SP-BRs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • word up 06.12.2018 08:17
    Highlight Highlight if blocher, than 🤦‍♂️
  • Jason96 06.12.2018 08:14
    Highlight Highlight Nach den World-of-Watson Folgen von früher könnte ich MARTULLO im Bundesrst nicht ernst nehmen. Ausserdem sollte ein Bundesrat das englische Wort "thinking" richtig aussprechen können, oder?
    • Hans der Dampfer 06.12.2018 09:10
      Highlight Highlight Die Frau hat beste Voraussetzungen für den Job oder hast Du bzw. Jemand von Watson schon ein Unternehmen mit 10k Mittarbeitern geführt? Ich weiss, es ist sehr lustig gegen den politischen Gegner einzuschlagen und zu diffamieren. Aber was bringt das dann wirklich? Ich bin eher besorgt für die CH wegen solchen Leuten wie dir und nicht wegen Politikerin wie Frau MB
    • dho 06.12.2018 09:31
      Highlight Highlight Ein BR oder BRätin sollte tun können, was das englische Wort "thinking" beschreibt: denken nämlich. Seven BR, seven steps? Eher nöd 😉
    • Mr Magoo 06.12.2018 09:49
      Highlight Highlight @Hans
      Ein grosses Unternehmen zu führen ist noch keine Voraussetzung dafür, um erfolgreich Politik zu machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 4TheHorde 06.12.2018 08:11
    Highlight Highlight Wie der Vater so der Sohn - hoffe mal, dass die Blochers nicht ein zweites mal in den BR kommen ...
    • mogad 06.12.2018 10:28
      Highlight Highlight Dann ist Herr Blocher der einzige Mann, dessen Sohn drei Kinder ausgetragen und geboren hat.
    • rodolofo 07.12.2018 07:27
      Highlight Highlight @ mogad
      Sei doch keine Spassbremse!
      Im Fall Blocher müssen wir es nicht immer so genau nehmen, wie sonst.
      Die Blochers drehen und wenden ja die Tatsachen auch so lange, bis sie in ihr Bild von der jodelnden-, Fahnen schwingenden- und stämmig und behäbig mit den Händen in den Taschen (zum Festhalten des Portemonnaies) dastehenden Folklore-Schweiz passt.
  • äti 06.12.2018 07:57
    Highlight Highlight Kann man Kasperli-Figuren nicht wählen? Die waren doch schon im NR präsent, als Parteimitglieder sozusagen. :)
  • Muselbert Qrate 06.12.2018 07:44
    Highlight Highlight Martullo-Blocher wäre natürlich super für die Schweiz! Hoffen wir, nach Karin Keller-Sutter auf eine weitere Top-Kraft für unser Land!! 🇨🇭
    • thedario1111 06.12.2018 08:42
      Highlight Highlight You're a dreamer, du!
    • Gähn 06.12.2018 08:56
      Highlight Highlight Ja ja, und die Erde ist bananenförmig.
  • Kant 06.12.2018 07:30
    Highlight Highlight Im Rücktritt-interview von Watson hat Toni Brunner erklärt, dass manche Parlamentarier noch nie Löhne gezahlt hätten. Das klang so, als ob für ihn Büezer für das Parlament ungeeignet seien. Für die SVP scheint klar zu sein, dass man für die Wahl ins Parlament zumindest eine Führungskraft eines grösseren Unternehmens sein muss. Daher ist für mich klar, warum Toni zurückgetreten ist und die nächsten aussichtsreichsten SVP-Kandidaten Blocher und Köppel heissen, beides Persönlichkeiten mit Spitzenpositionen in ihren Firmen.
    • mogad 06.12.2018 10:34
      Highlight Highlight Ausgerechnet Toni Brunner! Der hat doch jetzt schon jahrzehntelang von unseren Steuergeldern gelebt. Als Nationalrat und als Bauer. Und das geht munter weiter so. Der Mann ist ja erst 44 Jahre jung. Jetzt schwingt er grosse Reden, weil er in seiner Beiz und auf dem Hof vielleicht ein paar Leute beschäftigt. Ist das etwa Unternehmertum a la SVP?
  • rodolofo 06.12.2018 07:27
    Highlight Highlight DAS wäre gelebte Konkordanz:
    3 Frauen, 3 Männer und ein weiblicher Blocher-Klon als gutschweizerisch neutraler Kompromiss!
    Und die Seven Sinking Steps werden gleichmässig auf die 7 BundesrätInnen verteilt:
    "Wich stinking step... äh... sinking step do you have, Alain?
    Tell me, or are you still dreaming?"
    • Bijouxly 06.12.2018 09:24
      Highlight Highlight Und ein Genderneutral? Wir haben 7 Bundesräte.
    • mogad 06.12.2018 10:35
      Highlight Highlight Blocher-Klon? Dem Klon dürfte wohl der "kleine Unterschied" fehlen.
  • DerTaran 06.12.2018 07:25
    Highlight Highlight Martullo-Blocher ist, so oder so, für grosse Teile des Parlaments unwählbar. Und ich zweifele auch an ihrer Kompetenz. I Dreamer ich.
    • mogad 06.12.2018 10:36
      Highlight Highlight Wirtschaftskompetent ist sie allemal.
  • studmed 06.12.2018 07:18
    Highlight Highlight Peter Spuhler wird wahrscheinlich auch ein heisser Kandidat sein. Er hat auf einen fast sichere Ständeratskandidatur im Thurgau verzichtet, gleichzeitig aber schon ein Teil der Leitung von Stadler Rail abgegeben.
    Vom Profil her ist er ähnlich wie Martullo-Blocher, doch viel weniger eine Reizfigur. Da spricht nur noch sein Dialekt dagegen 😂
    • satyros 06.12.2018 11:33
      Highlight Highlight Es gibt einen entscheidenden Unterschied: Spuhler ist unabhängig vom reichen Einflüsterer, der die Schweizer Politik jetzt schon seit 30 Jahren vergiftet.
  • Zauggovia 06.12.2018 07:01
    Highlight Highlight Der Artikel ist mehr Kaffeesatzlesen als etwad anderes. Aber trotzdem, bitte alle ausser Magdalena.
  • Leader 06.12.2018 06:50
    Highlight Highlight Politik ist ein Geben und Nehmen.
    Gestern hielt die SVP still und gab- bei der nächsten Wahlvakanz in der eigenen Reihe fordert sie das Gleiche ein und nimmt.
    Möchten sie eine Wette eingehen welcher Name dann auf dem Ticket steht?
  • Yolo 06.12.2018 06:35
    Highlight Highlight Wenn Mortullo Blocher BR werden soll, können wir zurück sinnieren, welch toller BR Herrn Maurer doch war. 😱
    • Pana 06.12.2018 16:09
      Highlight Highlight Also bitte!
      Play Icon
  • PolloHermano 06.12.2018 06:10
    Highlight Highlight Für mich wäre IT-Unternehmer Franz Grüter noch ein möglicher SVP BR-Kandidat. Gerade hinsichtlich der momentanen Herausforderungen und der Untervertretung der Branche im Parlament.
    • Livia Peperoncini 06.12.2018 12:17
      Highlight Highlight Google-Grüter ist für die Linken sicher nicht wählbar... zu erfolgreich zu reich und das Wort "Datencenter" löst bei den Linken den gleichen Reflex aus wie wenn sie den Namen Martullo-Blocher hören.
    • PolloHermano 07.12.2018 08:52
      Highlight Highlight @Livia Peperoncini, das sehe ich ein bisschen anders. So hat Grüter beispielsweise an vorderster Front gemeinsam mit der Linken gegen das Überwachungsgesetzt gekämpft. Klar ist Grüter erfolgreich, aber auch andere BR waren sehr erfolgreiche Unternehmer.
  • walsi 06.12.2018 06:08
    Highlight Highlight Es ist nicht mehr als korrekt, dass Bundesräte am Ende einer Amtsperiode erklären ob sie für eine weitere zur Verfügung stehen oder nicht. Das zurücktreten innerhalb einer Legislatur ist einfach nur Unsinn, gilt auch für Stände- und Nationalräte. Die Leute sind für 4 Jahre gewählt und sollen ihren Job auch so lange machen. Natürlich gibt es gute Gründe für einen Rücktritt während der Legislatur, wie Gesundheit oder Familie. Die sollten aber die Ausnahme sein.
    • rescue me 06.12.2018 09:03
      Highlight Highlight Lieber treten sie zurück, wenn sie denken die können den Job nicht mehr mit vollem Elan ausüben.. Macht doch mehr Sinn, dass neue Leute kommen die mit ganzen Herzen dabei sind
    • Hans Jürg 06.12.2018 16:52
      Highlight Highlight "Lieber treten sie zurück, wenn sie denken die können den Job nicht mehr mit vollem Elan ausüben.. "

      Ja aber dann hätte der Bundesueli schon nach dem ersten Tag als Bundesrat zurücktreten müssen.
  • Linus Luchs 06.12.2018 05:47
    Highlight Highlight "...die mit Freude versuchen, das Beste für unser Land herauszuholen."

    Dummerweise versucht Ueli Maurer aber, das Beste für die Banken und die Reichen herauszuholen.
    • miarkei 06.12.2018 06:47
      Highlight Highlight Tut mir leid, aber ich finde der Ueli hat seine Job ganz gut gemacht. Finde ehrlich gesagt momentan den besten SVPler als Bundesrat und Finanzminister.
    • rodolofo 06.12.2018 07:29
      Highlight Highlight Die aktuell 69 Banker, die Deinen Kommentar geblitzt haben, finden offenbar, dass er durchaus noch etwas mehr für sie rausholen könnte...
    • piatnik 06.12.2018 08:13
      Highlight Highlight spielt dich keine rolle ob er etwas gut macht, er ist ein svpler, also ist er schlecht
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 06.12.2018 05:43
    Highlight Highlight Im Oktober 2019 sind Neuwahlen. Es wird sich zeigen, wie das Volk die Leistungen der letzten 4 Jahre bewertet. Aeschi fiel bis jetzt eher durch Peinlichkeiten auf, seit seiner überraschenden Bundesratskandidatur. Magdullo-Blocher hat ebenfalls (noch) einen hauchdünnen Leistungsausweis im Parlament. Alte Haudegen Amstutz/Giezedanner/Brunner gehen. Die SVP hat weiterhin ein Nachwuchs- und Positionierungsproblem. Folgt die Partei gar den Bemühungen von Köppel auf den AfD-Weg? Es fliesst jedenfalls noch viel Wasser die Aare runter bis Grasbeisser Ueli (möglicherweise) geht.
    • mogad 06.12.2018 10:40
      Highlight Highlight Zum Glück gehen die Haudegen - ich mag gar keine Namen nennen. Gangstarapper haben im Parlament nichts zu suchen. Ende Ironie.
  • Raembe 06.12.2018 05:24
    Highlight Highlight Ich weiss nicht was diese Spekulationen immer sollen. Stand heute ist Maurer noch im Bundesrat und hat noch keinen Rücktritt bekannt gegeben. Alle diese Gedankenspiele sind also total sinnlos.
    • phreko 06.12.2018 05:40
      Highlight Highlight Sinnlos wäre es bloss, wenn es die Zeit nicht geben würde.
    • Bert der Geologe 06.12.2018 06:59
      Highlight Highlight Wieso sinnlos? Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gross, dass es so kommen wird.
    • Schlafwandler 06.12.2018 07:32
      Highlight Highlight Spielen Sie mal eine Partie Schach, ohne sich zu überlegen, was Ihr Gegenspieler in den nächsten Zügen tun könnte. Oder könnte tun wollen.
      Viel Spass.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jockerman 06.12.2018 04:58
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie es anderen ergeht, aber das Wort Sprengkandidat höhrt sich in der heutigen Zeit ziemlich Pervers an.
    Da gehen im Kopfkino andere Bilder ab als gemeint ist.
    • Eine_win_ig 06.12.2018 08:04
      Highlight Highlight Bei mir nicht, da ich differenziert denke und wenn Sprengkandidat im Husammenhang mit BR genannt wird auch das Verstehe, was gemeint ist...
  • skofmel79 06.12.2018 04:34
    Highlight Highlight Wenn die Finanzministerin oder BR wird, dann gute Nacht.
    • Eh Doch 06.12.2018 09:33
      Highlight Highlight What do you do when the Bundesrat breaks down, hä?
      You dream du
    • mogad 06.12.2018 10:24
      Highlight Highlight Sie ist studierte Oekonomin und führt erfolgreich einen Weltkonzern. Ausserdem würde sie ausgebremst durch die andern Bundesräte, durch National- und Ständerat und die referendumsfähige SP. Ich sag nur: Unternehmenssteuerreform III. Wurde verworfen dank der Referendumsabstimmung.
    • Korrekt 06.12.2018 10:29
      Highlight Highlight Von der Stimme her schon aber wenn man mal bei den Fakten bleibt dann läuft ihr Unternehmem glänzend und wenn man dem Glauben schenken darf, was man aus den Kommissionen hört, dann ist sie extrem dossiersicher. Auch wenn sie zumindest zur Hälfte Blocher heisst, bin ich kein Freund davon Leute aus Prinzip zu verschreien.
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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