Schweiz
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Wer nicht spenden will, muss das sagen: So will der Bundesrat die Organspenden steigern



Jedes Jahr sterben Dutzende Menschen, weil kein Spendeorgan zur Verfügung steht. Die Organspende-Initiative, die einen Wechsel zur Widerspruchslösung verlangt, geht dem Bundesrat zu weit. Er schlägt einen Kompromiss vor.

Der Bundesrat hat am Freitag eine Änderung des Transplantationsgesetzes als indirekten Gegenvorschlag zur Initiative in die Vernehmlassung geschickt. Die Revision sieht wie die Initiative einen Systemwechsel vor, bezieht aber auch die Angehörigen mit ein. Der Bundesrat wolle Rücksicht nehmen auf alle Positionen bei dieser schwierigen Frage, erklärte Gesundheitsminister Alain Berset vor den Bundeshausmedien.

Heute gilt in der Schweiz die Zustimmungslösung: Eine Organspende kommt nur dann infrage, wenn die verstorbene Person zu Lebzeiten einer Spende zugestimmt hat. Liegt keine Willensäusserung vor, müssen die Angehörigen entscheiden. Die Folge davon ist, dass es in der Schweiz zu wenig Spendeorgane gibt. Vergangenes Jahr sind 68 Personen auf der Warteliste für ein Spendeorgan gestorben.

Ethisch nicht vertretbar

Die Initiative «Organspende fördern - Leben retten» verlangt, dass jede Person Organspender wird, die sich nicht zu Lebzeiten dagegen ausgesprochen hat. Die Zustimmung zur Organentnahme wird vermutet. Für den Bundesrat ist es ethisch nicht vertretbar, den Angehörigen kein Mitspracherecht einzuräumen. Er habe aber grosses Interesse an einer erhöhten Verfügbarkeit von Spendeorganen, sagte Berset. Die Initiative lehne er aber ab.

Umfrage

Organspenden: Wer nicht will, soll es ausdrücklich festhalten. Gute Regelung?

  • Abstimmen

1,963

  • Ja, das rettet viele Leben.61%
  • Nein, die Organe gehören mir.18%
  • Die bestehende Regelung mit Organspender-Ausweis ist besser.21%

Als Alternative schlägt er zwar einen Systemwechsel zur Widerspruchslösung vor. Dafür will er ein Register schaffen, in dem sich eintragen kann, wer seine Organe beim Tod nicht spenden will. Widerspruch wäre auch in anderer Form möglich. Entscheidend sei der Wille der verstorbenen Person, sagte Berset.

Findet sich kein dokumentierter Wille, werden aber wie bisher die Angehörigen befragt. Sie könnten einer Entnahme von Organen widersprechen, wenn dies dem mutmasslichen Willen der verstorbenen Person entspricht. Damit nähert sich der Vorschlag des Bundesrats wieder der heutigen Situation an.

«Keine Revolution»

«Es ist keine Revolution», gab Berset zu. Er gehe aber davon aus, dass die neue Regelung bei der Entscheidung in einer sehr schwierigen Situation helfen könne. Wenn man es nicht genau wisse, würde man künftig von einer Zustimmung ausgehen. «Das kann die Situation erleichtern», sagte Berset.

Konkret sollen die Angehörigen zunächst befragt werden, ob sich die betroffene Person zum Beispiel in früheren Gesprächen für oder gegen eine Organspende ausgesprochen hat. Eine solche Willensäusserung würde als verbindlich betrachtet. Liegen solche Informationen nicht vor, haben die Angehörigen ein Widerspruchsrecht.

Vorbereitende Massnahmen zur Erhaltung der Organe dürften aber schon vor einem allfälligen Widerspruch durchgeführt werden. Wenn keine nächsten Angehörigen auffindbar sind, können Organe grundsätzlich entnommen werden. Diese Regelung soll gelten für Personen ab 16 Jahren, die in der Schweiz leben.

Systemwechsel wirkt

Parallel dazu soll die Bevölkerung intensiv über den Systemwechsel informiert werden. Der Bundesrat wolle eine breite und vertiefte Situation über die Organspende führen, heisst es im Bericht zum indirekten Gegenvorschlag.

Die meisten europäischen Länder kennen heute eine Widerspruchslösung, bei der auch die Angehörigen einbezogen werden. Dazu gehören Frankreich, Österreich, Italien oder Spanien, die alle eine deutlich höhere Spenderate haben als Deutschland, die Schweiz oder Grossbritannien, wo die Zustimmungslösung gilt.

Die Voraussetzungen für eine Spende würden die gleichen bleiben wie heute: Organe spenden können nur Personen, die im Spital einen Hirntod infolge Hirnschädigung oder Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden. Verstirbt jemand ausserhalb des Spitals, ist eine Organspende nicht möglich.

Unterschiedliche Ansätze

Hinter der Organspende-Initiative steht die Jeune Chambre Internationale (JCI), eine weltweite Vereinigung von Menschen im Alter von 18 bis 40 Jahren mit über 200'000 Mitgliedern. Die Initiative wurde 2017 lanciert.

Anfang Woche hatte die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) einen eigenen Vorschlag präsentiert, um die Zahl der Organspenden zu erhöhen. Personen sollen regelmässig aufgefordert werden, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und anzugeben, ob sie ihre Organe spenden wollen oder nicht. Diese sogenannte Erklärungsregelung trägt nach Ansicht der NEK dem Selbstbestimmungsrecht am besten Rechnung. (aeg/sda)

Statistiken zu Transplantationen in der Schweiz

Ab 1. Oktober können sich Organspender online registrieren

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252Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lucida Sans 15.09.2019 05:35
    Highlight Highlight Und wie soll das bei Kindern gehandhabt werden?
  • Zeit_Genosse 14.09.2019 17:45
    Highlight Highlight Und nur weil jemand nicht explizit Nein sagt, wird von einem Ja ausgegangen. Überträgt man das zB. auf Sex, kommt es zu Fehlinterpretationen und zu Vergewaltigungen.

    Die Idee, das der Verstorbene zu Lebzeiten Ja sagt für eine Spende oder nach dem Tod die Angehörigen entscheiden, sollte reichen.

    Im Zweifelsfall Nein statt Ja sollte die Regel bei ein- oder übergriffen auf den Körper eines anderen sein.

    Nur weil Mangel herrscht, kann man dieses Prinzip nicht einfach aushebeln, weil damit sterbende unter Druck geraten können oder „warmgehalten“ werden.

    Die Konsequenz daraus ist der Status Quo.
  • Kaishakunin 14.09.2019 11:43
    Highlight Highlight Darum, mehr Leben im Jetzt. Jemand sagte mal 'geniesse das Leben beständig, du bist länger tot als lebendig' :-)
  • Fairness 14.09.2019 09:50
    Highlight Highlight Kostenschub für Krankenkassenprämien
    für mehr oder weniger lebenswerte 0- 10 Jahre mit mehrmaliger täglicher Einnahme von x Pillen. Nein, danke. Schicksal ist Schicksal und das Leben hat für alle ein Ende. Lernt den Tod zu akzeptieren. Er gehört nun mal zum Leben. Nur ein würdiges Leben kann man geniessen.
    • Mutzli 14.09.2019 12:07
      Highlight Highlight Jahrzehntelange Dialyse ist z.B. weder billig noch angenehm, doch in manchen Fällen kann dank einer Nierenspende darauf verzichtet werden.

      Seh beim besten Willen nicht, was an einem Leben an einer unangenehmen Maschine vs. Freiheit dank einer Spende so viel "würdiger" sein soll.

    • Die_andere_Perspektive 14.09.2019 13:15
      Highlight Highlight Das hat jeder für sich selbst zu entscheiden. Hab schon einige kennengelernt, die zuvor identische Ansichten hatten... Bis sie dann selbst betroffen waren...
  • lilie 14.09.2019 08:50
    Highlight Highlight Ich bin gegen die Regelung des Bundesrates.

    Im Falle eines Todes muss es schnell gehen, sonst sind die Organe nicht mehr zu gebrauchen. Wenn also jemand nicht längere Zeit im Sterben liegt, kann es sein, dass Angehörige innerhalb kürzester Zeit
    - einen Angehörigen notfallmässig ins Spital bringen
    - seinen Tod erleben
    - und über eine allfällige Organspende entscheiden müssen.

    Ein Todesfall in der Familie gilt psychologisch als eines der belastendesten Ereignisse überhaupt. Es noch weiter zu belasten finde ich nicht gut.

    Somit: Opt-in oder Opt-out, aber zu Lebzeiten entscheiden.
    • Mutzli 14.09.2019 12:02
      Highlight Highlight Die Alternative mit dem bisherigen Status quo ist ja, dass zwar manche Familien eine wie von Ihnen beschriebene Situation erspart werden könnte, dafür verloren 2018 68 Familien absolut unnötig jemanden.

      Bedenken in allen Ehren, aber Ihre Idee führt insgesamt zu massiv mehr Belastung und Stress, durch eine Vielzahl von verhinderbaren Todesfällen.
    • lilie 15.09.2019 08:00
      Highlight Highlight @Mutzli: Du meinst, der Tod dieser Personen konnte nicht hinausgeschoben werden. Sterben tun wir alle irgendwann.

      Und das ist meine Kritik: Um den Tod um jeden Preis hinauszuschieben, vermeiden wir, uns darum zu kümmern, was es für alle bedeutet, wenn jemand stirbt.

      Um dieses Thema kommen wir aber nicht herum, egal, wieviele Leben wir auf dem Weg dahin retten.
  • wolge 14.09.2019 08:23
    Highlight Highlight Die Widerspruchslösung ist das einzig richtige
  • Lucas29 14.09.2019 08:12
    Highlight Highlight Absolute Frechheit! Es reden immer alle darüber, dass der Körper einem selbst gehöre und man machen kann was man will und dann sowas.
    Wieso sollte jemand überhaupt ein Recht auf neue Organe haben?
    • Die_andere_Perspektive 14.09.2019 13:19
      Highlight Highlight Es geht nicht um "recht haben". Sondern die "Möglichkeit haben". Ausserdem kannst du das ja noch immer so handhaben wie du das für richtig hältst... Musst es halt einfach Kund tun... Ist nicht schwerer als einen Kommentar auf watson zu hinterlassen
  • CaptainLonestarr 14.09.2019 07:49
    Highlight Highlight Find ich super, machen wir doch gleich noch ein weiteres Gesetz. Wer nach seinem Tod nicht will, dass das gesamte Vermögen an den Staat geht der muss dies jedes Jahr auf der Steuererklärung angeben. Dann wäre die AHV saniert.
    • Das Ding 14.09.2019 10:24
      Highlight Highlight Ich gebe Ihnen für diese Aussage einen Orden :)
  • SimpleSolutions 14.09.2019 07:40
    Highlight Highlight Jeder soll doch selbst entscheiden. Ich bin für die Idee, dass nur Leute, die bereit sind ihre Organe zu spenden, auch Anrecht haben ein Organ zu erhalten. Alles andere ist schon sehr egoistisch.
    • Die_andere_Perspektive 14.09.2019 13:20
      Highlight Highlight Sagst du das auch einem herzkranken 5 jährigen Kind?
  • Fridelio 14.09.2019 07:37
    Highlight Highlight ..wie war das noch mit dem aufzäumen eines Pferdes? Es wäre viel einfacher, wenn jeder, der kein Organ spenden will, auch seine automatische Anrecht auf ein Organ verwirkt. Sollte der Fall eintreten, dass er ein Organ braucht, müsste er solange warten, bis kein potentieller Spender mehr auf der Warteliste stünde..
  • Zeit_Genosse 14.09.2019 04:27
    Highlight Highlight Einfach die Angehörigen informieren was man möchte.

    Stehen keine Angehörigen zur Verfügung (ab wann ist das so und wer entscheidet wie ob das so ist?) und man steht nicht auf so einer Liste, dann wird der Körper zur Organspende freigegeben und geöffnet. Auch das ist nicht unproblematisch, weil nicht auf einer Liste stehen noch kein Akzept zur Spende ist. Das ist wahrscheinlich juristisch nicht haltbar. Und wer schaut wann und wo (wie wird die gespeichert?) auf welche Liste? Hier steckt viel Fehlerpotenzial. Auch, dass die Angehörigen der Liste widersprechen können macht es nicht einfacher.
  • Pat the Rat (aka PHI/Capy/Bäruin/Anfix/nude Aare) 14.09.2019 00:15
    Highlight Highlight Meine Haltung zu diesem Thema ist relativ prägnant:

    Wenn's mich "putzt", dann nehmt was Ihr brauchen könnt! Ich brauche es nicht mehr!

    Und was übrig bleibt könnt Ihr einäschern und in den Stadtbach in Bümpliz schütten. Dann bin ich zuhause...
    • Chanichang 14.09.2019 09:45
      Highlight Highlight Hast du einen Spenderausweis?
    • Pat the Rat (aka PHI/Capy/Bäruin/Anfix/nude Aare) 14.09.2019 12:52
      Highlight Highlight @ Chanichang:

      Ja, habe ich seit 20 Jahren!
      Und Du?
    • Chanichang 15.09.2019 10:38
      Highlight Highlight Find ich gut.

      Nein hab ich nicht, aber bewusst. Ich möchte allerdings auch keine Spende erhalten.
  • Maya Eldorado 13.09.2019 23:26
    Highlight Highlight Bei einem hirntoten Menschen hat das Gehirn einen irreparablen Schaden genommen. Der Rest des Körpers ist ja noch nicht tot. Also ist ein hirntoter Mensch nicht wirklich tot, sondern im besten Fall sterbend.
    Denn wenn der der Spender wirklich ganz tot ist, sind seine Organe für eine Spende wertlos.
    • Lucas29 14.09.2019 08:16
      Highlight Highlight Mir sind einige Fälle bekannt, bei denen der Hirntod falsch diagnostiziert wurde oder keine Narkosemittel verabreicht werden, somit ist es möglich das der sterbende immer noch höllische Qualen erlebt...
    • Francis Begbie 14.09.2019 11:49
      Highlight Highlight Artz oder Besserwisser?
    • Francis Begbie 14.09.2019 12:28
      Highlight Highlight @lucas ich habe auch gehört, dass einer von einer Erzählungen gelesen haben soll, welche auf einer alten sage basiert...
      Studien mit quellen oder dein Beitrag gehört gelöscht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • RebeccaL 13.09.2019 23:12
    Highlight Highlight Das wird genau nichts ändern.
  • no-Name 13.09.2019 20:04
    Highlight Highlight Geht gar nicht. Ethisch. Nicht.
    • DerMedicus 14.09.2019 02:27
      Highlight Highlight warum?
    • no-Name 14.09.2019 13:49
      Highlight Highlight Selbstbestimmung.

      Oder wie willst du übergewicht, ungesunde ernährung, rauchen, alkohol usw. moralisch nicht als komplett verwerflich einstufen wenn du deine organe nur leihweise hast?

      Und wenn ein organ eines hypoxiegeschädigten einzelgängers super zu dem eines jungen papas der ev. noch karitativ grosses vollbringt passt, warum sollte der einzelgänger noch therapiert werden? Ist ja schon vegetativ und die organe gehören nicht wirklich ihm...

      Argumente für therapieabrüche in solchen fällen wären somit moralisch kaum zu kontern. Und es gibt kein grundrecht auf heilung.
    • Lami23 14.09.2019 15:48
      Highlight Highlight Nur, weil du den Prozess nicht kennst, denkst du so. Die Hindernisse sind viel zu hoch und es wird viel zu unabhängig kontrolliert, dass es überhaupt dazu kommen könnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jan Strasser (1) 13.09.2019 18:38
    Highlight Highlight Zu klären wäre noch die Frage, wer das Geld für die Transplantation einstreicht. Wenn Organspende vor allem für die Spitäler und Ärzte ein tolles Geschäft ist, wirkt der Organspende-Zwang ein bisschen fragwürdig.
    • DerMedicus 14.09.2019 02:28
      Highlight Highlight mhm. Geld. scheiss auf die geretteten Patienten. Geld ist sicher wichtiger
    • Forest 14.09.2019 11:32
      Highlight Highlight War schon immer so, auch mit dem Blut das Menschen freiwillig Spenden bereichert sich Jemand. Ich bin strikt gegen Organspende weil es der Lauf der Natur ist irgendwann das Zeitliche zu Segnen. Man muss es Akzeptieren wenn das Ende kommt.

      Wir kastrieren Hunde und Katzen, erschiessen Wildtiere (Aufgrund hoher Population). Tja und der Mensch? Dieser muss natürlich ewig Leben, dafür hat er mehr Zeit sich um die Überbevölkerung und Klimawandel sorgen zu machen...

    • no-Name 14.09.2019 13:52
      Highlight Highlight Als transplantationsverneiner muss ich hier doch entgegenhalten, dass transplantationen kein gewinngesxhäft ist und sich nur auf dem currículum gut machen. Weder ärzte noch spitäler verdienen daran. Gesetzlich so geregelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • manu9989 13.09.2019 18:30
    Highlight Highlight Ich würde es noch einfacher lösen: Wer sich als Spender einträgt darf auch Empfänger werden. Wer sich nicht als Spender einträgt kann auch kein Empfänger sein.
    • Die_andere_Perspektive 14.09.2019 13:22
      Highlight Highlight Sagte er zu einem 5 jährigen, im Sterben liegenden Kind...
    • no-Name 14.09.2019 13:52
      Highlight Highlight Meine rede!!
    • no-Name 14.09.2019 16:32
      Highlight Highlight Die andre perspektive:

      Erklär den 5000 kindern welche mit Penicillin (im gegenwert von 5 franken) geretet werden könnten, das sie jetzt sterben müssen weil deins ein neues organ kriegt.

      Oder dem gerissenen bauchaortaaneurisma nf, dass der ops und die anästhesie grad zum ausschlachten besetzt sind.
  • Cédric Wermutstropfen 13.09.2019 16:51
    Highlight Highlight Sollte dies eingeführt werden, dann werde ich mich als Nichtspender eintragen lassen. Mir geht diese Erwartungshaltung auf die Nerven. Eine mir unbekannte Person, die ich im Leben vielleicht sogar verachten würde, hat absolut keinen Anspruch auf meine Organe. Das ist auch überhaupt nicht selbstverständlich, die Widerspruchslösung somit für mich kein logischer Schritt. Obwohl sich so gut wie nichts ändern würde, würde ich meinen jetzigen Spenderausweis vernichten, sollte dieser Blödsinn durchkommen.
    • Dark Circle 13.09.2019 18:03
      Highlight Highlight Dann hast du hoffentlich auch nichts dagegen, wenn du im Falle eines benötigten Organs einfach mal ganz hinten auf der Lise bist, oder?
    • Moelal 13.09.2019 18:24
      Highlight Highlight Ich hoffe für Sie, dass weder Sie noch jemand Ihrer Familie ein Organ benötigen wird. Dann steht eines mehr jemandem zur Verfügung der es brauchen kann
    • ConcernedCitizen 13.09.2019 19:04
      Highlight Highlight Und mit dem vorhandenen Spenderausweis bekämen nur bekannte, nicht verachtenswerte Personen deine Organe? 😏
    Weitere Antworten anzeigen
  • Friedolin 13.09.2019 16:42
    Highlight Highlight Gehören unsere Organe überhaupt noch uns? Oder haben wir die in den untiefen der AGBs an Google, Apple und so abgegeben?
  • Blaubar 13.09.2019 16:00
    Highlight Highlight „Jedes Jahr sterben Dutzende Menschen, weil kein Spendeorgan zur Verfügung steht.„

    Das ist nicht korrekt. Sie sterben, weil sie krank sind.
    • DerMedicus 14.09.2019 02:30
      Highlight Highlight ...aber sie könnten geheilt werden. Also doch irgendwie richtig oder?
    • Francis Begbie 14.09.2019 11:51
      Highlight Highlight Oder einen Unfall hatten oder ihnen eon organ fehlt.
    • no-Name 14.09.2019 14:00
      Highlight Highlight Der Medicus.

      Nein. Nicht geheilt. Höchstens ein bisschen gerettet.
  • BoJack Horseman 13.09.2019 15:14
    Highlight Highlight Unglaublich, dass das nicht schon lange Standard ist.

    Aber die Angehörigen haben sicher nicht ihre eigenen (wahrscheinlich religiös-verpeilten) Ansichten auf den Toten zu stülpen.

    Opt-Out und gut ist.
    • lilie 14.09.2019 09:06
      Highlight Highlight @BoJack: Man muss nicht religiös sein, um nicht zu wollen, dass der Opa, die Mama oder der eigene Partner noch auf dem Sterbebett auseinandergeschnippelt wird.
  • PC Principal 13.09.2019 15:11
    Highlight Highlight Für mich ist ethisch richtig, wenn etwas sowohl jedem einzelnen als auch dem Gemeinwohl dient. Durch die Initiative wird niemand geschädigt und jeder behält sein Selbstbestimmungsrecht. Wer nicht spenden will, erhält keine Nachteile. Gleichzeitig wird die Initiative mit ziemlicher Sicherheit viele Menschenleben retten. Für mich eine einfache Entscheidung, Ich verstehe die Moralvorstellungen der Gegner nicht.
    • RicoH 13.09.2019 15:37
      Highlight Highlight Kann ich dir sehr einfach erklären.

      Heute gibt es angeblich eine hohe, unbekannte Anzahl Menschen, die Organe spenden wollen, aber keinen Organspende-Pass beantragt haben.

      In Zukunft wird es eine hohe, unbekannte Anzahl Menschen geben, die keine Organe spenden wollen, aber sich nicht eingetragen haben.

      Findest du es ethisch vertretbar, Organe ohne eine ausdrückliche Einwilligung entnehmen zu wollen? Ich nicht.
    • hofma99 13.09.2019 16:03
      Highlight Highlight Ja, die andere Person hatte ja die Möglichkeit sich als "Nicht-Spender" eintragen zu lassen, aber war dem nach zu faul dies zu tun und nur wegen dem jemanden sterben zu lassen ist lächerlich
    • jimknopf 13.09.2019 16:12
      Highlight Highlight Natürlich ist es ethisch vertretbar RicoH?! Somit wird (evtl.) einem anderen Menschen das Leben gerettet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miicha 13.09.2019 15:07
    Highlight Highlight Was für ein Geschiss für etwas, dass sowieso verbrannt oder verbuddelt wird. Dort nützt es niemanden, dann lieber spenden und Leben retten!
    • RicoH 13.09.2019 15:39
      Highlight Highlight Du kannst gerne über deinen Körper bestimmen. Über meinen bestimme ich aber gerne selber. Danke.
    • Lami23 13.09.2019 15:58
      Highlight Highlight Kannst du ja.
    • Cédric Wermutstropfen 13.09.2019 16:54
      Highlight Highlight @Miicha: Dummerweise kannst Du aber nicht entscheiden, wessen Leben damit gerettet wird. Lebenretten empfinde ich nicht per se als etwas Gutes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sven Henscher 13.09.2019 14:13
    Highlight Highlight Es wird verständlicherweise einfach zu wenig darüber gesprochen. Verständlich, man will sich ja nicht mit seinem Tod beschäftigen. Das verpflichtet aber Angehörige in tiefer Trauer die Entscheidung für einen zu treffen. Da alle Werbekampagnen zu wenig gegriffen haben, wäre eine Opt-out Lösung sinnvoll. Viele Menschen zeigen sich in Gesprächen positiv zur Organspende, es würde ihnen aber nie in den Sinn kommen eine Spenderkarte auszufüllen.
    • RicoH 13.09.2019 15:47
      Highlight Highlight Schon mal überlegt, wie vielen es dann nicht in den Sinn kommt, sich einzutragen und trotzdem nicht bereit sind, ihre Organe zu spenden?

      Es kann doch nicht sein, dass ich explizit etwas kund tun muss, was nicht meinem Willen entspricht.
    • Lami23 13.09.2019 15:57
      Highlight Highlight Wenn es Unsicherheiten gibt, können die Angehörigen weiterhin nein sagen. Ausserdem ist davon auszugehen, dass wenn man so etwas wirklich dringlichst nicht will, man sich darum kümmert.
    • ujay 13.09.2019 17:17
      Highlight Highlight @RicoH. Wenns dir wirklich ernst ist, lässt du dich eintragen. Unerträglich deine Haltung.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bossy 13.09.2019 14:01
    Highlight Highlight Wenn ich nicht will, dass bei mir eingebrochen wird, muss ich das in einem entsprechenden Register eintragen. Sonst dürfen Einbrecher davon ausgehen, dass sie sich bei mir frei bedienen können.
    • jimknopf 13.09.2019 16:13
      Highlight Highlight Hä was?
    • ujay 13.09.2019 17:17
      Highlight Highlight Quark😂😂😂
    • DerMedicus 14.09.2019 02:36
      Highlight Highlight toller Vergleich. Denn der Einbruch rettet ja bestimmt Leben 😂
      Man eh
  • Nik G. 13.09.2019 13:54
    Highlight Highlight Wichtig ist das gut informiert wird. Auch wie eine Organspende durchgeführt wird und was es heisst wen man ein Organ erhält. Aus meiner Sicht gibt es kein Anrecht auf Organ. Es ist ein Geschenk. Jeder muss sich mit dem Thema auseindersetzen. Nur so kann man eine klare Meinung zu dem Thema haben. In Ethischer, sowie auch in Religiöser Sicht. Ein Ja ist so richtig wie ein Nein. Es gibt kein richtig oder falsch. Das dumme ist nur keine Entscheidung besonders für die Angehörigen.
  • homo sapiens melior 13.09.2019 13:41
    Highlight Highlight Die Medizin wechselt hie und da ihre Definition von Tod. Und jedesmal, inklusive heute, tönen ihre Vertreter, das sei völlig sicher. Und dann war's das eben doch nicht. Mir persönlich wär das allerdings egal. Ich häng nicht so am Leben.
    Wenn ich mit endgültiger Sicherheit garantiert kriege, dass die Entnahme unter Betäubung abläuft, dann werd ich wieder Spender. Bin zwar alt, aber sehr gesund. (Können die das Zeugs von Senioren überhaupt brauchen?) Ich selbst würde kein fremdes Organ in mir wollen, lieber sterbe ich.

    Widerspruchslösung ist gangbar, wenn garantiert (!) alle informiert sind.
    • Lami23 13.09.2019 15:09
      Highlight Highlight Es mülssen gar nicht alle informiert sein. Die Angehörigen können immer nein sagen.
    • Lami23 13.09.2019 15:16
      Highlight Highlight Logisch wechselt die Definition, die Medizinentwickelt sich ja zum Glück. Aber wenn ihnen der Hirntod nicht sicher genug ist...
    • Sven Henscher 13.09.2019 15:21
      Highlight Highlight Ich fände es nicht unbedingt besser wenn die Medizin stur an den Erkenntnissen vom 17. Jh festhalten würde. Mit dem Fortschritt kommen halt auch Änderungen bei Definitionen und Standardisierungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zat 13.09.2019 13:34
    Highlight Highlight Was passiert eigentlich, wenn die Angehörigen sich nicht einig sind?
    • Sven Henscher 13.09.2019 13:48
      Highlight Highlight Soweit ich weiss reicht auch Nein gegen 10 Ja um eine Organentnahme zu verhindern.
    • Lami23 13.09.2019 14:44
      Highlight Highlight Im Zweifelsfall nein.
    • RicoH 13.09.2019 16:05
      Highlight Highlight Lami23

      Im Zweifelsfall nein. Das ist ja heute so.

      Aber falls du dich dann nicht einträgst, wird dein Einverständnis vorausgesetzt.

      Also wird es in Zukunft heissen: im Zweifelsfall ja. Ansonsten würde die ganze Übung ja nichts bringen.

      Aus meiner Sicht ist ein solches Szenario nicht korrekt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zat 13.09.2019 13:33
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach gehört in diesen Artikel unbedingt auch der Vorschlag der Ethik-Kommission. Dieser besagt, dass alle Personen befragt werden, ob sie spenden wollen oder nicht.
    Dies könnte bsp. bei Ausstellung eines Ausweises, oder im Rahmen der Krankenkassen-Karte geschehen. Es handelt sich ja um das Thema Gesundheit.
    • DerMedicus 14.09.2019 02:38
      Highlight Highlight Finde ich eine gute Idee 👍
  • Frances Ryder 13.09.2019 13:30
    Highlight Highlight Rein aus idealistischen Grüden bin ich da schon dagegen. Die Menschheit hat hunderte von Jahren für die Menschenrechte gekämpft, allem voran das Recht auf den eigenen Körper. Nur die Person selbst soll entscheiden, was mit ihrem Körper passiert, auch post mortem. Wahrscheinlich das wichtigste Grundrecht/Menschenrecht von allen und dieses Recht sollte man sich nicht erst hollen müssen, indem man sich in irgendein Register eintragen lässt.
    • RicoH 13.09.2019 17:23
      Highlight Highlight Danke, aus meiner Sicht einer der vernünftigsten Kommentare zu diesem Thema.
  • Amras 13.09.2019 13:13
    Highlight Highlight Als Homosexueller ist es mir, nach meinem Wissensstand, nicht mal möglich Blut zu spenden wie meine Mitbürger. Daher stellt sich die Organspende persönlich nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 13.09.2019 13:12
    Highlight Highlight Wir sollten mehr Geld in die Forschung von künstlichen Organen stecken, anstelle den Menschen als Ersatzteillager zu betrachten. Auf diese Weise wäre die Menschheit viel robuster gegenüber physischen Unfällen oder Krankheiten. Das einzige, was den Menschen ausmacht, ist sein Hirn. Der Rest ist schlecht designed, anfällig und hat ein Verfallsdatum.
    • Lami23 13.09.2019 14:43
      Highlight Highlight Schlecht desoignt? Anfällig? Kennst du dich mit der Pathophysiologie aus? Das Gegenteil ist der Fall.
    • Eagle 13.09.2019 19:07
      Highlight Highlight „Das einzige, was den Menschen ausmacht, ist sein Hirn. Der Rest ist schlecht designed, anfällig und hat ein Verfallsdatum.“
      Aha. Und bei Demenzerkrankungen ist dann nicht das Hirn schlecht designt, anfällig und dasjenige Organ mir dem (frühesten) Verfalldatum?
      Beim Kommentieren Hirn einschalten, auch wenn schlecht designt. 😜
  • Posersalami 13.09.2019 13:11
    Highlight Highlight Find ich gut! Alternativ könnte man Organe nur noch jenen Leute geben, die Spender sind.
    • Frausowieso 13.09.2019 14:27
      Highlight Highlight Chronisch kranke und Homosexuelle dürfen gar nicht spenden. Also erhalten sie auch keine Organe mehr?
    • Lami23 13.09.2019 15:07
      Highlight Highlight Homosexuelle dürfen spenden, chronisch kranke auch bis auf wenige Ausnahmen.
  • Lami23 13.09.2019 13:00
    Highlight Highlight An alle die, die hier meckern über diese Lösung, weil sie ihre Organe nicht spenden wollen: Dann hinterlegt ein Nein. Dann spendet ihr nicht, allen ist gedient und eure Angehörigen müssen sich nicht fragen was wohl euer Wille wäre.
    • Amaranth17 13.09.2019 13:35
      Highlight Highlight Ich kann dein Anliegen durchaus verstehen, deine Argumentation allerdings nicht. Sonst könnte ich auch sagen:

      An alle die, die hier meckern über die aktuelle Situation, weil sie ihre Organe spenden wollen: Dann tragt euch als Spender ein. Dann spendet ihr, allen ist gedient und eure Angehörigen müssen sich nicht fragen was wohl euer Wille wäre.

      Zumal es letztlich nicht um die geht, die dafür oder dagegen sind, sondern um diejenigen, die ihre Haltung nicht offengelegt haben.
    • Shikoba 13.09.2019 14:35
      Highlight Highlight Naja, wenn man mehr Spender möchte, macht es schon Sinn, das Ganze umzudrehen. Es gibt viele Leute, die spenden würden, jedoch aus Faulheit noch keinen Ausweis gemacht haben. Diese wären dann automatisch dabei.
    • Magd 13.09.2019 14:56
      Highlight Highlight Und alle Schweizerinnen und Schweizer, welche unserer Sprache nicht so mächtig sind. Alle diejenigen, die es nicht gewusst haben usw. NEIN - geht gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 13.09.2019 12:54
    Highlight Highlight Wenn plötzlich jeder zum Spender wird, wird man zuviele Organe haben. Kann der Staat diese dann an andere Länder verkaufen?
    • Sven Henscher 13.09.2019 14:19
      Highlight Highlight Dieses Risiko ist zu vernachlässigen. Wenn heute ein Organ in der Schweiz auf keinen Empfänger passt, kommt es auf die europäische Liste und umgekehrt.
    • Lami23 13.09.2019 14:37
      Highlight Highlight Auch wenn alle spenden die könnten gibt es noch nicht zu viele.
    • In vino veritas 13.09.2019 16:01
      Highlight Highlight Nein. Sie werden nicht verkauft. Aber wenn im eigenen Land kein passender Empfänger gefunden werden kann, wird Europaweit gesucht. Damit habe ich kein Problem. Ob ein Schweizer, Brite oder Pole meine Organe nach meinen Tod erhält ist mir egal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 13.09.2019 12:53
    Highlight Highlight Ich würde gerne mal wissen, wie viele Transplantierte ein normales Leben ohne Medikamente nd Einschränkungen führen können. Schreibt bitte mal darüber.
    • Lami23 13.09.2019 12:57
      Highlight Highlight Aber sie leben, dass ist für viele die Hauptsache. Sie müssen nicht mehr drei mal wöchentlich zur Dialyse.
    • Basul 13.09.2019 13:40
      Highlight Highlight @Fairness: niemand kann danach ohne Medis leben, es sind dann einfach andere, die dafür sorgen, dass der Körper die neuen Teile nicht abstösst
    • Fairness 13.09.2019 13:43
      Highlight Highlight Und wie viele sterben nach der Transplation, die, wenn überhaupt, im besten Fall vielleicht zehn Jahre bringt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 13.09.2019 12:52
    Highlight Highlight Interessant fände ich auch, wie die Spenderbeurteilung statt findet. Ich darf z.B. keine Organe spenden, da ich an einer Autoimmunerkrankung leide. Homosexuelle Männer dürfen nicht mal Blut spenden, wenn sie sexuell aktiv sind. Man darf kein Blut spenden, nach dem man z.B. tätowiert wurde oder gewisse Medikamente nahm.
    Wird das alles in einem Register getrackt? Steht denn da irgendwo "Bürger XY ist krank oder schwul oder tätowiert"?
    • Lami23 13.09.2019 12:58
      Highlight Highlight Das wird indem Moment entschieden, indem du als Organspender infrage kommst.
    • Farson 13.09.2019 13:06
      Highlight Highlight Ich konnte vor drei Wochen problemlos Blut spenden und bin tätowiert ;).
    • Frausowieso 13.09.2019 13:57
      Highlight Highlight @Lami23

      Und wer weiss denn das so genau? Wer weiss, ob du wechselnde Sexualpartner hattest? Ob du homosexuell und sexuell aktiv warst?

      Heute weiss ich, dass ich keinen Spenderausweis beantrage, da ich nicht spenden darf. Müssen sich z.B. Homosexuelle zukünftig aktiv melden und somit outen, damit ihre Organe nicht aus Versehen verwendet werden?

      Werden wir dann in Kategorien eingetreilt? Kategorie A- super Organe. Kategorie B- eigentlich toll, aber schwul / tätowiert. Nur im Notfall verwenden. Kategorie C- Müllorgane, da Spender chronisch krank. Bitte entsorgen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mann von Welt 13.09.2019 12:51
    Highlight Highlight Fakt ist, es werden zwar Menschenleben gerettet anderseits wird knallhart Kohle damit gemacht und die Nachkommen oder Verwandte sehen nix davon und kriegen dazu noch die Spitalrechnung auch nach Ableben der Organspenderin, des Organspenderin so sicher wie das Amen in der Kirche. Ja genau, wo ist die Moral der Geschichte will man mehr Kohle machen und dabei die Krankenkassen noch mehr belasten und die Prämien nach oben steigen lassen? Eine Optimierung des Gesundheitswesen-Business auf Kosten unserer Gratisorgane. Überlegt euch das bitte Mal.
  • Mutbürgerin 13.09.2019 12:51
    Highlight Highlight Warum eigentlich bis zum Tod warten. Niemand braucht eine ganze Niere oder Leber. Zwingen wir doch die Menschen dazu einen Teil ihrer Organe schon bei Lebzeiten zu teilen.
    Es hat sicher einen Grund, dass die Natur beschlossen hat, dass gewissen Menschen länger leben, als andere. Man sollte da nicht reinpfuschen.
    • saukaibli 13.09.2019 14:00
      Highlight Highlight Die Natur hat uns auch keine Flügel und keine Räger gegeben, trotzdem fliegen und fahren wir herum. Ein billigeres Argument hast du nicht auf Lager?
    • moedesty 13.09.2019 14:47
      Highlight Highlight Ist das dein Ernst? Hast du überhaupt deine Hirnzellen eingeschaltet als du das geschrieben hast? Du warst bestimmt nie beim Zahnarzt oder? Oder bist auch nicht geimpft ... usw. Aber einfach mal LABERN.
    • Cédric Wermutstropfen 13.09.2019 17:13
      Highlight Highlight @saukaibli & moedesty: Was Mutbürgerin schreibt ist überhaupt nicht dumm, ihr versteht bloss die Tragweite nicht, deshalb bringt ihr auch unpassende „Gegenargumente“. Was wir teilweise mit der Medizin tun ist es, die Evolution auszutricksen. Doch genau das könnte unsere Spezies einst gefährden. Wir hebeln den natürlichen Optimierungsprozess aus. Genetisch werden wir nicht mehr besser/angepasster, weil schlicht jeder sich fortpflanzen kann, weil er nicht mehr vorher wegstirbt. Wir heilen sozusagen unsere Gene krank.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ~R~S~ 13.09.2019 12:51
    Highlight Highlight Mein Organspende Lösungsansatz: Ein nationales Onlineregister wo sich potenzielle Organspender Registrieren können. Der Clou ist, wer sich nicht registriert bekommt auch keine Organe. So hätte man nur dann ein Recht auf Spenderorgane wenn man sich aktiv zum Organspenden entscheidet. Die Eigenverantwortung würde gesteigert sowie wären Nörgler, Skeptiker und Verschwörungstheoretiker happy da sie sich nicht aktiv dagegen entscheiden müssen.
    Bürger welche Pro Spende sind und sich aus Trägheit nicht registrieren hätten nun ein guter Grund sich aufzuraffen und sich zu registrieren.
    • Medizinerli 13.09.2019 16:12
      Highlight Highlight Und was machen wir mit den chronisch Kranken, die nicht spenden können, aber ein Organ benötigen (so ziemlich alle auf der Organwarteliste)?
    • ~R~S~ 13.09.2019 19:42
      Highlight Highlight Es würde nicht überprüft werden ob man gesund ist und effektiv spenden kann. Im Register müsste man nur bestätigen, dass man Organspende generell ok findet und im System mitmachen will.
      Persönlich finde ich es stossend dass man, momentan Spenderorgane bekommen kann auch wenn man persönlich nicht gewillt ist selber Organe zu spenden.
      Ich finde es legitim eine skeptische oder auch komplett ablehnende Haltung zum Thema zu haben, Organspende ist so etwas persönliches. Man sollte jedoch auch mit den Konsequenzen leben können und keine fremden Organe bekommen. Solidaritätsprinzip sozusagen.
  • Fairness 13.09.2019 12:49
    Highlight Highlight Ich stelle mich nicht als Ersatzteillager zur Verfügung. Punkt. Wieso lässt man dem Schicksal nicht einfach seinen Lauf? Mir und meinen Familienangehörigen ist ein würdiges, lebenswertes Leben lieber als ein Leben mit vielen Medikamenten und Einschränkungen. Und wie das ist mit dem Hirntod hat man ja kürzlich gesehen, als eine „tote“ Frau nach Monaten ein gesundes Kind gebärte.
    • Lami23 13.09.2019 12:59
      Highlight Highlight Dann kannst du das ja festhalten. Problem gelöst.
    • der Denker 13.09.2019 13:15
      Highlight Highlight Sie verstehen wohl den Begriff Hirntod auch nicht. Oder?
    • Sven Henscher 13.09.2019 14:00
      Highlight Highlight Geniesse dein gesundes Leben! Herzliche Gratulation dazu! Ich hatte leider weniger Glück und so wie ich dich verstehe, wünschst du meinen Eltern dass sie heute an einem Kindergrab stehen statt einen erwachsenen, soweit gesunden und arbeitsfähigen Sohn zu haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jimmy :D 13.09.2019 12:42
    Highlight Highlight Das ist die einzige Lösung, damit sich die Leute wirklich mit der Organspende auseinandersetzen!

    Schon lange wird aktiv versucht, dass alle Menschen in der Schweiz einen solchen Ausweis ausfüllen. Aber ohne zwang geht funktioniert das leider nicht bei allen.

    Ich finde den Weg, des Bundesrats gut!

    Aber weshalb könnte man nicht auch einfach bei der Steuererklärung ein Häckchen setzten ob man will oder nicht? http://n
    • RicoH 13.09.2019 14:27
      Highlight Highlight Und warum sollen die Menschen gezwungen werden, sich mit der Organspende auseinander zu setzen?
      Wir werden ja auch nicht gezwungen, uns mit lebensrettenden Massnahmen auseinander zu setzen, obwohl dies vermutlich mehr Menschenleben retten würde.
  • Maranothar 13.09.2019 12:20
    Highlight Highlight Idee: Eine amtliche Datenbank in der festgehalten wird was mit welchem Kadaver passiert. Drei Möglichkeiten zur Wahl:
    - Ausschlachten für Organspende
    - Am Stück den jeweiligen Bestattungsritualen unterziehen
    - Der Forschung zuführen
  • Sarius 13.09.2019 12:10
    Highlight Highlight Ganz einfach: Nur wer bereit ist, seine Organe zu spenden, hat Anrecht auf Erhalt von Spenderorganen. Jemand, der nicht Organspender ist, muss halt mit den Konsequenzen leben bzw. sterben können.
    Problem gelöst.
    • Magd 13.09.2019 15:00
      Highlight Highlight Dann brauchst noch ne Sperrfrist von x Jahren, sonst meldet sich jeder, wenn er schwer erkrankt noch kurz an.

      Aber grundsätzlich. NEIN - Ich bin dagegen.
  • Chrisiboy 13.09.2019 12:08
    Highlight Highlight Ob jemand spenden will oder nicht, ist jedem selber überlassen, beides ist für mich okay und alle haben Gründe für ihren Entscheid.

    Was ich nicht verstehe ist, dass hier zwar 70% sagen es soll gespendet werden, aber nur so wenige haben sich registrieren lassen.

    Also los, https://www.swisstransplant.org/de/ tragt Euren Willen ein, ob Spender oder nicht.
  • Clife 13.09.2019 12:01
    Highlight Highlight Man kriegt keine 2. Chance. Wenn man die Organe mitsamt dem Körper verbuddelt, werden die doch nur von Würmern und Maden gefressen. Andersrum werden sie nochmal benutzt und langfristig aufgehoben
  • Krise 13.09.2019 12:00
    Highlight Highlight Also gehört mein Körper in Zukunft nicht mehr mir, sondern all den Menschen die ein Organ brauchen. Ich miete ihn also nur noch von der Allgemeinheit ...
    • Lami23 13.09.2019 12:43
      Highlight Highlight Wie meinst du das? Du kannst ja klar ja oder nein sagen, was möchtest du denn noch bestimmen?
    • Com Truise 13.09.2019 12:44
      Highlight Highlight *dein lebloser körper. So lange dein bewusstsein existiert gehört er dir. Wenn er dann zu „abfall“ wird, kann man ihn recyclen.
    • RicoH 13.09.2019 16:19
      Highlight Highlight atorator

      Du musst eine eigentümliche Einstellung zu deinem Körper haben, wenn du der Meinung bist, dass er nicht dir gehört.

      Wem gehört er denn nun, der Allgemeinheit, dem Staat, deinem Nachbar,...?
  • swisscheese 13.09.2019 11:57
    Highlight Highlight Das Gold aus den Zähnen darf man den Toten also weiterhin ungefragt entnehmen und verhökern, aber bei den Organen, die anderen Menschen ihr Leben retten könnten muss man zuerst die trauernden Angehörigen befragen? Ich bin klar für die stillschweigende Spendeeinwilligung. Wer das nicht möchte, kann das im Register eintragen.
  • Normi 13.09.2019 11:56
    Highlight Highlight Wenn ich Personen ausschliessen könnte z.b keine Mörder wär ich dabei...

    Ich kann das Risiko nicht eingehen eine Person zu retten welche selber ein anderes Leben vernichtet hat
    • reffx 13.09.2019 13:21
      Highlight Highlight Wtf? Weil in der Schweiz ja jeder 2. ein Mörder ist...
    • der Denker 13.09.2019 13:51
      Highlight Highlight @Normi Dann sind ja eigentlich genau Sie eine Person welcher einer anderen Person das Leben nimmt. Oh sweet Irony
    • Normi 13.09.2019 16:32
      Highlight Highlight Ich will auch keine Organe von anderen, dafür bin ich zu alt lieber an Kindern schenken anstatt es an mir zu verschwenden. Logisch oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • road¦runner 13.09.2019 11:55
    Highlight Highlight Die Umfrage Optionen haben einfach immer einen etwas komischen Beigeschmack...
    Könnt ihr nicht schlicht "Ja" bzw. "Nein" zur Auswahl geben (plus weitere), als diese so tendenziös zu formulieren?
    • Enzo Bolognese 13.09.2019 23:17
      Highlight Highlight Geht mir auch so. Ich habe keine Lust, diese tendenziösen, manipulativen Fragen zu beantworten.
  • herpderpschlerp 13.09.2019 11:53
    Highlight Highlight ich verstehe nicht ganz, was der unterschied der BR lösung zur heutigen lösung genau ist? 🤔 "Findet sich kein dokumentierter Wille, werden wie bisher die Angehörigen befragt" wat? dann kann man es auch gleich seinlassen. wir nehmen also den gegenvorschlag und legen ihn beiseite. danke fürs mitmachen
  • LCT 13.09.2019 11:52
    Highlight Highlight Ich finde, der Besitz eines Organspenderausweis soll aktiv beworben werden können. Es macht Sinn, seine Körperteile bei "Nichtgebrauch"/Ableben anderen Menschen zur Verfügung zu stellen, welche dies dringend benötigen.

    Andererseits bestehe ich darauf, dass mein Körper nach wie vor mein Selbsteigentum ist und über dessen Verfügbarkeit einzig und allein über meine Zustimmung verfügt werden kann.

    Das heisst soviel, dass ich die sog. "Widerspruchslösung" deutlich ablehne.

    • chnobli1896 13.09.2019 11:58
      Highlight Highlight Was nützen dir deine Organe noch wenn du tot bist?
    • Myk38 13.09.2019 12:04
      Highlight Highlight @chnobli1896

      Trotzdem sind es SEINE Organe. Oder allenfalls noch dwr Hinterbliebenen.
    • LCT 13.09.2019 12:06
      Highlight Highlight @chnobli1896:

      Nichts, gebe ich dir Recht.
      Trotzdem gibt es eine Linie, welche ich einzuhalten versuche und die besagt deutlich, dass jeder Mensch Herr über sein Körper und dessen Verwendung ist.

      Was folglich heisst, dass einzig ich das Recht dafür habe darüber zu bestimmen, was mit meinem Körper passiert.

      Klar; wenn ich tot bin und mich jemand aus dem Grab scharrt um mir ein Organ zu entnehmen stört mich das nicht mehr.

      Trotzdem geht es mir darum, dass der Mensch zu Lebzeiten als einzige Instanz über den eigenen Körper bestimmen darf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 13.09.2019 11:44
    Highlight Highlight Wenn 2016 nur 504 Transplatationen durchgeführt wurden und 1480 Menschen vergeblich warten, ist dies ein Problem.

    Ich spreche mich sehr für diese Opt-Out Regelung aus (wie in Österreich). Jeder, der seine Organe nicht spenden will, darf diesen Wunsch äussern. Aber den meisten Leuten ist es schlicht egal und sie kümmern sich nicht darum.

    Trotzdem, wer noch keinen Spenderausweis hat, hier beantragen >> https://www.swisstransplant.org/de/
    • Frida Kahlo 13.09.2019 13:53
      Highlight Highlight Danke für den LInk, soeben erledigt
    • jimknopf 13.09.2019 16:24
      Highlight Highlight Danke, ich ebenfalls!
    • no-Name 13.09.2019 20:06
      Highlight Highlight Das Problemist das gar nicht ausreichend Menschen auf genau diese Weise sterben welche die Organe überhaupt nutzbar halten....
  • Frausowieso 13.09.2019 11:43
    Highlight Highlight Die Motivation dahinter verstehe ich gut. Gerade, da auch ich irgendwann ein Spenderorgan benötigen werde. Allerdings finde ich es zutiefst beunruhigend, dass die Gesellschaft nun schon Anspruch auf die Körper ihrer Mitglieder erhebt. Für mich greift sich zu weit ins Selbstbestimmungsrecht ein. Es ist schön, dass man mittels Organspende Leben retten kann. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass man kein Anrecht auf ein neues Organ hat. Man kann Glück haben oder eben auch nicht und dann muss man das akzeptieren.
    • Kaspar Floigen 13.09.2019 12:36
      Highlight Highlight In dem Moment, wo man tot ist, ist man kein Mitglied der Gesellschaft mehr, also kann einem auch der Körper nicht mehr gehören.
    • Forest 13.09.2019 12:49
      Highlight Highlight @Kaspar Floigen

      In diesem Fall dürfte ich den Abzug drücken, danach gehört dein Körper mir,da du kein Teil der Gesellschaft mehr wärst. Einverstanden?
    • Vecchia 13.09.2019 13:40
      Highlight Highlight @Frausowieso

      Ich ziehe den Hut vor Ihnen. Ihre Einstellung beeindruckt mich sehr.
      Ich selbst bin mir aufgrund vergangener Erfahrungen mit Obduktion und erfolgter Spende im Bekanntenkreis nicht sicher.

      @Kaspar Floigen

      "In dem Moment, wo man tot ist, ist man kein Mitglied der Gesellschaft mehr,.."

      Hirntot ist nicht gleich tot, vorallem für die Angehörigen nicht. So einfach ist das Verfahren nach festgestelltem Hirntod jedenfalls nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerMedicus 13.09.2019 11:42
    Highlight Highlight grandios. wenn das durchkommt, wäre vielen geholfen. wer nicht will, kurz eintragen und fertig. win-win für alle
    • Zat 13.09.2019 13:38
      Highlight Highlight Kurz eintragen? Dann hätte sich aber einiges geändert inzwischen. Muss ich wieder mal nachsehen.
    • RicoH 13.09.2019 14:01
      Highlight Highlight Aktuell ist das ja nicht anders. Wer spenden will, kurz eintragen und gut ist.
    • DerMedicus 14.09.2019 02:22
      Highlight Highlight ricoh. eben. und wem es egal ist, wird dann zum spender und nicht wie bisher zum nichtspender. da liegt der unterschied.
  • darkshadow 13.09.2019 11:39
    Highlight Highlight Richtige Richtung! Was bring es meine Organe zu verbrennen wenn vielen Leuten damit geholfen werden kann. Ovh brauche meine Organe nach meinem Tod sowieso nicht mehr
    • Porcupain 13.09.2019 11:53
      Highlight Highlight Grundsätzlich verständliche Haltung. Allerdings bringen deine Organe nach deinem Tod niemandem mehr etwas. D.h. de facto wirst du ausgeschlachtet bevor du tot bist. Und wer bestimmt jetzt in der Situation über mein Leben und mein Tod? Der Spitalökonom welcher das Geschäft bedienen muss, oder der Notarzt der mich retten will? Das macht schon etwas Angst...
    • RicoH 13.09.2019 12:01
      Highlight Highlight Ich kann deinen Gedankengang verstehen. So wie ich das sehe, hast du bestimmt bereits einen Organspende-Ausweis.

      Bedenklich finde ich hingegen, dass mit der Widerspruchslösung so quasi ein Recht auf Organe festgeschrieben wird. Ein Mensch ist nun mal kein Selbstbedienungsladen.
    • darkshadow 13.09.2019 12:08
      Highlight Highlight Da ich sowieso kein Pflegefall sein möchte und die Maschinen in einem solchen Fall ausgestellt werden müssen (mein Wille) ist das Argument für mich nicht gültig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomara 13.09.2019 11:39
    Highlight Highlight Ich will sagen, was ich will - nicht was ich nicht will.

    Da öffnet sich Berset ein hinterhältiges Hintertürchen, um möglichst an alle Eingeweide seiner "Schafe" zu kommen und so die Gesundheitskosten noch mehr anzukurbeln.
    • Nkoch 13.09.2019 12:08
      Highlight Highlight Das mit dem ankurbeln der Kosten müssten sie mir bitte erklären
    • Matti_St 13.09.2019 12:12
      Highlight Highlight Spielt es eine Rolle zu sagen was ich nicht will? Es ist das gleiche wie ich will. Unabhängig und selbstbestimmt.

      Oder anders gesagt, der Mensch neigt sein ganzes Leben in der Mehrheit zu sagen, was er nicht will, jetzt ist die Ausnahme bereinigt 😉
    • Pet R. Pan 13.09.2019 12:22
      Highlight Highlight So ein Quatsch.

      Das Hauptproblem ist, dass es im Moment zu wenige Organe (auch für dich) gibt und die Angehörigen oft nicht wissen, wie der Verstorbene entschieden hätte.

      Beides ist nun gelöst! Bravo!

      Was willst du mit deinen Organen nach dem Tod?
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