Schweiz
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Nach der Zersiedelungs-Initiative – diese 5 Vorlagen geben als Nächstes zu reden

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Momentan befinden sich 23 Volksinitiativen in der Pipeline. Fünf davon werden besonders zu reden geben. Wer dahinter steckt und wie die Chancen stehen.



Erst gibt es ein Jahr Ruhe von Volksinitiativen...

Die abgelehnte Zersiedelungsinitiative war die letzte Volksinitiative der laufenden Legislatur. Die nächste Volksinitiative kommt frühestens in einem Jahr, am 2. Februar 2020, an die Urne. Denn beim nächsten Abstimmungstermin am 19. Mai wird über zwei Referenden abgestimmt (Waffenrecht und AHV-Steuer-Paket). Und weil am 20. Oktober 2019 die eidgenössischen Wahlen stattfinden, pausiert der Abstimmungsbetrieb in der zweiten Jahreshälfte.

... danach kommt das auf die Stimmbürger zu

Ein Blick auf die hängigen Volksinitiativen zeigt für den Politologen Lukas Golder vom Forschungsinstitut Gfs Bern, welche politische Themen derzeit Konjunktur haben: «Es ist auffällig, wie viele Initiativen zum Gesundheitswesen in der Pipeline sind». Der Bundesrat und das Parlament beschäftigten sich zwar schon lange mit den steigenden Kosten, doch habe es bisher eher wenige Volksinitiativen zum Thema gegeben und diese seien ausschliesslich von links gekommen: «Das ändert sich nun, etwa mit der Kostenbremsen-Initiative der CVP

Auch die Ökologie und der Tierschutz blieben wichtige Themen, zu denen die Bevölkerung in mehreren Volksinitiativen abstimmen werde. «Das noch vor wenigen Jahren sehr präsente Thema Strafrecht hingegen scheint etwas vorbei zu sein».

Diese fünf Volksinitiativen dürften in den nächsten Jahren besonders viel zu reden geben:

Konzernverantwortungs-Initiative

epa03410435 Hundreds of cooperative miners of Bolivia block a route in the Pongo locality, one of the access to La Paz, on 25 September 2012, the same as Cochabamba, Potosi, Santa Cruz and Beni regions. The Bolivian government said today that the rival groups of miners, between officials and privates, should split the zinc and tin mine Colquiri, expropriated from the Swiss company Glencore last June, yet both sectors rejected the proposal.  EPA/Martin Alipaz

Minenarbeiter blockieren eine Zufahrtstrasse zur Colquiri-Mine des Schweizer Rohstoffgiganten Glencore in Bolivien (Archivbild 2012). Bild: EPA

Die Konzernverantwortungsinitiative wurde von den Schweizer Hilfswerken lanciert. «Sie ist eine grosse Herausforderung für das Parlament», sagt Politologe Lukas Golder. «Die Initiative kommt zwar von links, aber hat das Potenzial, über das eigene Lager hinaus Stimmen zu holen.» Der Nationalrat will ihr mit einer Änderung im Aktienrecht einen indirekten Gegenvorschlag entgegen stellen. Nun beugt sich noch der Ständerat darüber. Fürs Parlament die Frage, wie scharf dieser ausfallen soll, so Golder.

Vaterschaftsurlaub-Initiative

Aktionsteilnehmer mit Maya Graf, Nationalraetin GPS-BL, dritte links, Jacques-Andre Maire, Nationalrat SP-NE, vierter links, und Adrian Wuethrich, Vereinspraesident

Aktivisten bei der Einreichung der Unterschriften für die Vaterschaftsurlaub-Initiative Bild: KEYSTONE

Die Initiative wurde von den Gewerkschaften gemeinsam mit Männer-, Frauen und Familienorganisationen lanciert. Die vorberatenden Kommissionen des Parlaments wollen dem vierwöchigen Vaterschaftsurlaub, den die Initiative fordert, einen zweiwöchigen bezahlten Vaterschaftsurlaub gegenüber stellen: «Die Initiative wird von einer breiten Trägerschaft unterstützt und wird nicht im klassischen Links-Rechts-Muster diskutiert», sagt Politologe Lukas Golder. Ein Rückzug der Initiative sei denkbar, wenn man den Initianten entgegenkomme.

Transparenz-Initiative

Eine Taube fotografiert vor den Boxen mit die Unterschriften wahrend der Einreichung der Transparenz-Initiative, am Dienstag, 10. Oktober 2017 in Bern. Das ueberparteiliche Komitee - bestehend aus SP, Gruenen, BDP, EVP, Piratenpartei, Juso, Junge Gruene, Junge BDP, Junge EVP, Jugendsession, opendata.ch und Transparency International Schweiz - hat die noetigen Unterschriften gesammelt. Damit werden die Stimmbuergerinnen und Stimmbuerger darueber abstimmen koennen, ob Parteien und Komitees ihre Budgets kuenftig offenlegen und die Herkunft von Spenden ueber 10‘000 Franken deklarieren muessen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Boxen mit den Unterschriften für die Transparenz-Initiative bilden eine Tausender-Note. Bild: KEYSTONE

Die Initiative wurde von der SP lanciert und wird zusätzlich von Grünen, EVP und BDP unterstützt. Das Thema Transparenz in der Parteienfinanzierung ist damit endgültig auf dem politischen Parkett angekommen. «Nach Erfolgen von ähnlich lautenden kantonalen Initiativen in Schwyz und Fribourg wird die Transparenz-Initiative sehr ernst genommen. Gut möglich, dass eine Mehrheit des Parlaments das Anliegen aufnimmt und einen Gegenvorschlag ausarbeitet», sagt Lukas Golder.

Burkaverbot-Initiative

SVP-Nationalrat Walter Wobmann, SO, rechts, und der ehemalige Praesident der Jungen SVP, Anian Liebrand, links, posieren mit StatistInnen an, die sich als Burkatraegerinnen und Vermummte inszenieren, zur Lancierung der Unterschriftensammlung zur Initiative fuer ein Verhuellungsverbot, am Dienstag, 15. Maerz 2016 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

SVP-Nationalrat Walter Wobmann (rechts) bei der Lancierung der Initiative im März 2016. Bild: KEYSTONE

Hinter der Initiative steht das SVP-nahe «Egerkinger Komitee», welches schon die Minarett-Initiative eingereicht hatte. Ein Burkaverbot wird gemäss einer Umfrage von 77 Prozent grundsätzlich unterstützt. Im Tessin und in St.Gallen wurde das Burkaverbot mit Mehrheiten von jeweils gut zwei Dritteln angenommen. Die Initiative dürfte also auch auf Bundesebene sehr gute Chancen haben.

Der Bundesrat lehnt die Initiative ab. Er will ihr mit einem indirekten Gegenvorschlag den Wind aus den Segeln nehmen. Dieser schreibt gesetzlich vor, dass Kontakte mit bestimmten Behörden mit unverhülltem Gesicht erfolgen. Ausserdem wird ausdrücklich unter Strafe gestellt, Frauen zum Burkatragen zu zwingen. In der Vernehmlassung begrüssten eine Mehrheit der Kantone und der Parteien den Gegenvorschlag des Bundesrats und lehnten die Initiative ab.

Kündigungsinitiative

SVP-Parteipraesident und Nationalrat Albert Roesti spricht bei der Einreichung der Unterschriften zur Volksinitiative fuer eine massvolle Zuwanderung, die sogenannte Begrenzungs-Initiative, am Freitag, 31. August 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

SVP-Präsident Albert Rösti im August 2018 bei der Einreichung der Initiative. Bild: KEYSTONE

Mit der Initiative will die SVP das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU kündigen. Die Chance der Initiative hängt laut Lukas Golder davon ab, wie sich die Zuwanderung aus der EU und deren Auswirkungen im Inland entwickelten. Wenn die Rahmenbedingungen für das Anliegen günstig seien, dürfe man die Erfolgsaussichten der Initiative nicht unterschätzen: «Grundsätzlich haben Initiativen von rechts im Themenbereich Migration intakte Chancen.»

St.Gallen sagt JA zum Burkaverbot

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Video: srf

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149Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roterriese #DefendEurope 11.02.2019 11:37
    Highlight Highlight Wahlprognose: 1-3 wohl nein, 4. Fast sicher Ja, 4. Kommt darauf an
    • Fabio74 11.02.2019 15:20
      Highlight Highlight Genau wen interessiert in diesem korrupten Staat wer die Parteien finanziert welche Lobby wen kauft.
      Lieber sich ergiessen in Hass und Kleiderregeln in die Verfassung schreiben.
      So krank ist dieser Staat mittlerweile
    • B-Arche 12.02.2019 16:59
      Highlight Highlight Solange Schweizer immer noch auf das Märchen hereinfallen dass Steuersenkungen für die obersten 1% und Grossindustrie mehr Geld für alle durch trickle down bedeutet und mehr Arbeitsplätze und bessere Löhne - solange unterstützen sie diese 1%.
      In den USA hat man gesehen was es bringt: Nichts ausser noch mehr Staatsschutz so dass man nun den Bildungsetat zusammenstreichen muss.

      Grandios.
  • Fabio74 11.02.2019 10:49
    Highlight Highlight 1-3 JA. 4 und 5 NEIN
    • grünergutmensch 11.02.2019 13:17
      Highlight Highlight Jap, eigentlich logisch
    • atomschlaf 11.02.2019 14:38
      Highlight Highlight Ist das eine Prognose oder Deine Meinung, Fabio?
    • Roterriese #DefendEurope 11.02.2019 15:35
      Highlight Highlight @atomschlaf, eine Meinung. Die Prognosen sehen anders aus.

      Wahlprognose: 1-3 wohl nein, 4. Fast sicher Ja, 4. Kommt darauf an
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thatotherwhitegirl 11.02.2019 10:46
    Highlight Highlight Wenn wir jetzt neu über Kleidervorschriften in der Verfassung streiten, kann ich jetzt eine Initiative starten zum Verbot dieser superengen Männerbadehöschen? Geht zwar keine Bedrohung davon aus (wie bei einem Hijab auch nicht), und ist diskriminierend, aber das ist ja jetzt offebar ok.
    • waschbär 11.02.2019 10:57
      Highlight Highlight Ja. Ist genau das gleiche. Genau.
    • Thatotherwhitegirl 11.02.2019 13:50
      Highlight Highlight Naja, mal ernsthaft, aus meiner Sicht gibt es keinen einzigen sinnvollen Grund Gesichtsschleier im Alltag (ausgenommen z.B. Behördernkontakt) zu verbieten, genauso wie bei Badehosen.
    • atomschlaf 11.02.2019 14:44
      Highlight Highlight Naja, mal ernsthaft, aus meiner Sicht gibt es keinen einzigen sinnvollen Grund Gesichtsschleier im Alltag zu tragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 11.02.2019 10:43
    Highlight Highlight Um zu verhindern dass hierzulande die Handvoll Burkaträgerinnen nicht durch zwang und als Zeichen der Unterdrückung eine Burka tragen, verbietet man es durch zwang dies nicht zu tun, selbst wenn diese es wollten...

    Das SVPschle-Paradoxum.

    Und ist natürlich auch Sachpolitik.
    • Roterriese #DefendEurope 11.02.2019 11:38
      Highlight Highlight Es ist ein Vermmungsverbot und trifft auch die vermummten Genoss*innen am 1. Mai
    • Thatotherwhitegirl 11.02.2019 13:45
      Highlight Highlight Uuh weisch was isch mega schlimm? Wenn Männer Fraue zwinget eppis bestimmts ahzlegge. Weisch was wer viiil besser? Wenn mir die Fraue zwinget das wider abzzieh!

      Ughh.
    • no-Name 11.02.2019 14:14
      Highlight Highlight ...und die Töfffahrer/Skifahrer mit Jethelm und Windtuch, die Besucher und Pflegenden im öffentlichen Spital während der Grippesaison und die Krebskranken in der Aplasie, die Grossis im Winter bei Kälte, die Fastnächtler mit den Masken und Verkleidungen...

      Gar nicht so einfach... die Umsetzung schriftlich als Gesetz zu formulieren hat sich in AT als nicht einfach herausgestellt. Und man mag von Vermummung sprechen, was gemeint ist zeigt aber die Propaganda.

      Und echt jetzt:
      http://www.schal-legal.at/
      doch, moll! Super!

      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fräulein Sarahs Gespür für den ISLAM 11.02.2019 05:52
    Highlight Highlight Wenn wir für die ü50 Arbeitnehmer und speziell für die tiefen Einkommen etwas machen wollen, ist die Kündigungsinitiative das einzig richtige.

    Mit der PFZ hat die Schweiz damals (absichtlich?) mies verhandelt.

    Das Fürstentum konnte sich gegen die Drohungen seitens der EU wehren und hat heute KEINE PFZ !
    Und siehe da... es geht sehr gut.
    • Astrogator 11.02.2019 09:42
      Highlight Highlight Liegt wohl auch daran, dass im Ländle keine SVP/FDP-Unternehmerinnen ihr Personal in der EU rekrutieren.

      Immer daran denken, die Leute kommen nicht einfach so in die Schweiz, sondern weil sie hier einen Job haben - und wer ist gemäss Eigendarstellung die Partei der KMU-Besitzer und Wirtachaftsvertreter?
    • Fabio74 11.02.2019 14:30
      Highlight Highlight FL ist im EWR und ein Kleinststaat mut weniger Einwohner als ein Stadtkreis in Zürich.
      Man finde den Unterschied
  • Schneider Alex 11.02.2019 05:49
    Highlight Highlight Wenn wir im Parlament keine Kompromisse mehr zustande bringen, ist es doch gut, wenn die Parteien versuchen, ihre Idealvorstellungen via Volksinitiativen durchzusetzen.
    • Fabio74 11.02.2019 10:41
      Highlight Highlight Nein ist es nicht. Das Parlament hat Kompromisse zu finden
  • Tschoumen 11.02.2019 03:07
    Highlight Highlight In Zeiten vom beginnenden Pflegenotstand wäre ein Ja zur kommenden Pflegeinitiative eine gute Wahl!
  • reamiado 11.02.2019 00:26
    Highlight Highlight Wie wäre es mit
    1. JA
    2. JA
    3. JA
    4. NEIN
    5. NEIN
    ?
    • P. Silie 11.02.2019 09:08
      Highlight Highlight ..wie wärs mit dem genau umgekehrten?
    • Froggr 11.02.2019 09:58
      Highlight Highlight Wie wär es mit
      1. NEIN
      2. NEIN
      3. NEIN
      4. JA
      5. JA
      ?
    • Fabio74 11.02.2019 11:51
      Highlight Highlight 1-3 JA. 4 und 5 NEIN
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 11.02.2019 00:04
    Highlight Highlight Wie ists eigentlich beim Vaterschaftsurlaub wenn zum Zeitpunkt der Geburt noch gar nicht sicher ist, wer jetzt der Vater ist? Ist mann schon als potentieller Vater berechtigt, die zwei Wochen zu beziehen? Wer entscheidet das?
    • Peedy 11.02.2019 06:01
      Highlight Highlight Ich nehme an, dass derjenige, welcher als Vater eingetragen wird, auch Anspruch auf den Vaterschaftsurlaub hat. Wird keiner eingetragen, so hat auch keiner Anspruch.
  • Magnum44 10.02.2019 23:38
    Highlight Highlight Verhüllungsverbot ist ok, nur wird das Egerkinger Kommando natürlich nur von einem Burkaverbot sprechen.
    • Qui-Gon 11.02.2019 11:38
      Highlight Highlight Anders rum. Die werden immer beteuern, es sei ja ein allgemeines Verhüllungsverbot und deswegen nicht diskriminierend. Zielen tun sie natürlich auf die Burkas/Hijabs.
    • P. Silie 11.02.2019 13:00
      Highlight Highlight @ Qui-Gon: Ich hoffe eben nicht 'nur' auf Burkas/Hijabs und Burkinis, sondern auch auf vermummte Idioten bei a) Fussballspielen b) 1. Mai Demos c) sonstige illegale Demos. Diese Individuen gilt es sofort aus dem Verkehr zu ziehen und zu identifizieren.
    • Fabio74 11.02.2019 16:26
      Highlight Highlight @sillie es gibt diese Gesetze bereits.
      Die SVP hofft auf genug Idioten die ihrer Panikmärchen auf den Leim kriechen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 10.02.2019 23:30
    Highlight Highlight Fällt sonst noch jemandem auf, dass die SVP nur Initiativen lanciert, die keinem einzigen Menschen diesem Land etwas bringen, hauptsächlich gegen Ausländer zielen, was ebenfalls wieder kaum einem Schweizer die Lebenssituation verbessert und zudem noch brandgefählich sind wie die Kündigunginitiative, nach dem der bil. Weg mit dem gescheiterten InstA ohnehin genug in Gefahr ist. Wäre es tatsächlich so utopisch zu hoffen, dass die SVP einmal wirklich ein Problem löst?
    • Unkel Wullewu 11.02.2019 07:49
      Highlight Highlight Ja, da sind die Grünen dagegen doch wirklich ein Vorbild. Zuerst die Zuwanderung propagieren und unterstützen, um nachher zu weinen, weil das Kulturland verloren geht. Politiker von ganz links bis ganz rechts lösen keine Probleme mehr, weil sie im Gegenteil selber das grösste Problem der Eidgenossenschaft sind.
  • Walser 10.02.2019 22:45
    Highlight Highlight 1 Ja, 2 Nein, 3 Ja, 4 Ja, 5 Ja ....
    • Fabio74 11.02.2019 11:52
      Highlight Highlight 1 bis 3 JA. 4 und 5 nein
    • Alex_Steiner 11.02.2019 16:42
      Highlight Highlight @Walser: Was zum Teufel? Welche Partei wählst du den? Rechts... aber ein bisschen sozial - ausser wenns um Väter geht?
    • Walser 11.02.2019 18:26
      Highlight Highlight @Alex. Ich wähle keine Parteien. Mache mir meine Meinungen selbst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 10.02.2019 22:16
    Highlight Highlight Die SVP will also die Bilateralen Verträge kündigen und Kleidervorschriften. Das sagt wohl alles..
    • B-Arche 11.02.2019 00:01
      Highlight Highlight Das war schon immer SVP. Symbolpolitik für Emotionen nicht für echte Ergebnisse. Burkaverbot? Verweist Muslime auf die Plätze und als Schweizer Christ fühlt man sich als etwas Besseres. -> Emotionen.
      Gegen Ehe für alle: Der heterosexuell verheiratete darf sich als wichtiger und gebauchpinselt fühlen gegenüber dem homosexuellen Paar --> Emotionen.
      Stunk gegen die EU seit der EWR-Lüge (nein EWR heisst nicht EU, siehe Norwegen). Man will den Schweizern glauben lassen sie seien "global Banking Switzerland" und seien besser als die böse EU -> Emotionen.

      Was bringt das alles für CH? Nichts.

    • Walser 11.02.2019 10:53
      Highlight Highlight Bisher brachte uns unsere Politik und Positionen dass es uns besser geht als den Ländern rund um uns herum.
    • Fabio74 11.02.2019 11:52
      Highlight Highlight @walser schöne Märchenstunde
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jarl Ivan 10.02.2019 22:07
    Highlight Highlight Zur gleichen Zeit spricht man in Österreich über den Papamonat. Finanzierung sollte kein Problem sein, ist der Tenor in Österreich
  • nukular 10.02.2019 21:26
    Highlight Highlight Ehe für alle dürfte auch mal fällig sein...
    • P. Silie 10.02.2019 23:52
      Highlight Highlight ..nicht nur für alle, sondern für alles!
    • Max Dick 11.02.2019 00:00
      Highlight Highlight Konkubinat für alle wäre mir ebenso wichtig.
    • Unkel Wullewu 11.02.2019 07:45
      Highlight Highlight Nein, wenn schon dann Ehe für niemand. Es ist der falsche Weg, die Ehe auszuweiten, wenn schon gehört sie ganz abgeschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 10.02.2019 20:42
    Highlight Highlight Nummer 4 und 5 sind scharf abzulehnen. Was mich zudem sehr stört: Die Diskussionen werden mit wetieren Reizwörtern wie Massen-xy und schein-xy aufgeheizt und treiben noch einen grösseren keil in unsere Gesellschaft.
    Ich weiss, zur Demokratie gehört die debatte. Aber nicht mit Diffamierung und fake-news von (vor allem) der SVP.
  • Roterriese #DefendEurope 10.02.2019 20:35
    Highlight Highlight Gibt es wirklich stichhaltige Argumente gegen ein Vermummungsverbot? Ich prognostiziere schon heute +70%
    • Posersalami 10.02.2019 22:14
      Highlight Highlight Wie wäre es damit, keine Kleidervorschriften in die Verfassung zu schreiben? Wir sind nicht der Iran! Eine Burka bedroht nunmal niemanden und gegen den Zwang gibt es schon rechtliche Handhabe. Nur Kleingeister beführworten diese Initiative.
    • Roterriese #DefendEurope 10.02.2019 22:41
      Highlight Highlight @Posersalami das ist kein Argument, sondern unser System. Das Parlament wollte das Verbot nicht auf Gesetzesstufe regeln, da bleibt halt nur die Verfassungsinitiative
    • Roterriese #DefendEurope 10.02.2019 22:41
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 10.02.2019 20:35
    Highlight Highlight Ich hoffe das Parlament bringt direkt den Gegenvorschlag von geteilten (unverändert langen) Elternurlaub. Amsonsten muss ich den Vaterschaftsurlaub ablehnen.
  • Serge Künzli 10.02.2019 20:16
    Highlight Highlight Die mit Abstand gefährlichste Initiative ist die Burka-Initiative. Hier stellt sich die Frage nach der Berechtigung der direkten Demokratie. Wenn die angenommen wird, wird die Schweiz als islamofob, rassistisch und frauenfeindlich gelten und weltweit auf der schwarzen Liste stehen. Der Islam macht keinen Unterschied zwischen Staat und Religion – das ist richtig – weil ein Staat ethisch, also religiös handeln soll und muss. Religionsfreiheit bedeutet im sakulären Sinn; Friede mit Gott und dem Sein. Leben und leben lassen. Da hat ein Verbot nichts zu suchen und ist menschenverachtend.
    • Roterriese #DefendEurope 10.02.2019 21:59
      Highlight Highlight Ich dachte die Burka hätte nichts mit dem Islam zu tun? Könntet ihr euch bitte einmal entscheiden?
    • Enzasa 11.02.2019 01:39
      Highlight Highlight In Saudi Arabien ist das Verhüllen gesetzlich vorgeschrieben mit Berufung auf den Islam.
      Burka tragen vielleicht 2% aller Muslimas. Kann so ein verschwindend kleiner Teil maßgeblich für eine Religion sein?
      Ist es nicht eine westliche Unart, alle Muslime dieser Welt gleich zu setzen. Alle Afrikaner in einen Topf zu werfen und alle Asiaten als homogene Gruppe zu betrachten. Während hier jeder Landstrich als Individuum wahrgenommen werden will, jede Nation sich von der anderen abgrenzen will schalten wir den Rest der Welt gleich
    • Serge Künzli 11.02.2019 09:15
      Highlight Highlight Die Burka ist ein Schutz der Frauen gegenüber der Männer. #metoo war bei den Moslems seit je her ein wichtiges Thema, woran man sieht, wie modern und aufgeschlossen der Islam ist. Frauen können und dürfen sich schützen, sich gegen überggriffige Männer abgrenzen und mit der Kleidung (Burka) sagen: "Stopp!" Und es wird respektiert. Wir im Westen sollten von anderen Religionen lernen und uns nicht mit Verboten dumm halten. (Die Burka gehört zum Islam – ich habe noch nie eine Buddhistin in einer Burka gesehen...)
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  • Mc mark 10.02.2019 20:08
    Highlight Highlight Ja zum Verhüllungaverbot ist selten dämlich formuliert. Das ist wie no billag. Ja, was jetzt?
  • dä seppetoni 10.02.2019 20:06
    Highlight Highlight Hab einen Arbeitskollegen mit ca 8 Kindern. So genau weiss mans nicht 😃
    Leute wie er würden sich bestimmt auf einen Monat zusätzliche Ferien pro Jahr freuen.

    Ein Kompromiss wäre in dieser Sache toll
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 10.02.2019 21:13
      Highlight Highlight 8 x etwa 80 Jahre, das Geld kommt zurück. Und du hast wohl selbst kein Kind. Die ersten Wochen nach der Geburt verlangen von den Eltern alles ab.
      Das als Ferien zu bezeichnen ist nicht unpassend sondern schlicht und ergreifend dumm.
    • dä seppetoni 10.02.2019 22:41
      Highlight Highlight Nein hab keine Kinder. Könnte aber evtl in Zukunft davon profitieren. 4 Wochen wären gerechtfertigt, bin ich mit dir einverstanden.

      In der Vergangenheit hatten wir bei ähnlichen Forderungen (6 Wochen Ferien, Mindestlohn) aber immer wieder das Problem, dass die Wirtschaftsvertreter erfolgreich waren mit ihren Angstkampagnen. Mit min 5 Wochen hätte man evtl ein Ja beim Volk bekommen. Beim Vaterschaftsurlaub will man jetzt von 1 Tag auf 1 Monat. Wieder zu viel aufs mal behaupte ich
    • Max Dick 11.02.2019 13:00
      Highlight Highlight Ich wär für einen Kompromissvorschlag. Frischgewordene Väter bekommen die zwei Wochen Ferien, dürfen aber dafür im Büro anschliessend keine Babyfotos herumzeigen.
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  • Albi Gabriel 10.02.2019 19:43
    Highlight Highlight Fünf mal Nein 👎
    • TheWall_31 10.02.2019 19:52
      Highlight Highlight Nein zum Vaterschaftsurlaub? Da würde mich eine Begründung interessieren.
    • Mario Conconi 10.02.2019 20:08
      Highlight Highlight Ohne sich richtig damit befasst zu haben?
    • Amateurschreiber 10.02.2019 21:14
      Highlight Highlight Ah, ein typischer Neinsager! ;-)
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