Schweiz
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Ignazio Cassis, seit Ende 2017 Aussenminister. Seine Leute reisen auch nach London meistens mit dem Flugzeug. bild: lea senn

Vom EDA nimmt kein Einziger den Zug nach Brüssel: So reisen die Schweizer Beamten

Klima-Ikone Greta Thunberg fährt aus Überzeugung mit dem Zug quer durch Europa. Ganz anders die Beamten des EDA, des UVEK und des WBF. watson nahm das Reiseverhalten der Schweizer Bundesangestellten unter die Lupe.



Die Klimabewegung hat die Politik aufgescheucht. Die Grünen fordern nun, dass Beamte und Parlamentarier bei Auslandsreisen innerhalb Europas künftig den Zug nehmen müssen, wenn die Destination mit der Bahn in weniger als acht Stunden zu erreichen ist.

watson wollte wissen, wie die Angestellten der Bundesverwaltung bisher dienstlich unterwegs sind.

Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz hat der Bund für das EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten), das UVEK (Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) und das WBF (Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung) die Anzahl Flug- und Bahnreisen an ausgewählte Destinationen der Jahre 2015, 2016 und 2017 zusammengestellt. Wir haben die Daten grafisch aufbereitet.

(Die Daten im Detail und mehr zur Analyse gibt es in der Infobox weiter unten in diesem Artikel.)

EDA

Hier als erstes die Übersicht des Reiseverhaltens der EDA-Beamten für das Jahr 2017:

Column Chart
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*Nur Hinreisen.

UVEK

Hier die Übersicht der Angestellten des UVEKs für das Jahr 2017:

Copy: Column Chart
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*Nur Hinreisen.

Copy: UVEK
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*Nur Hinreisen.

Entwicklung der Dienstreisen der drei Departamente per Flugzeug (nur Hinflüge)

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*Nur Hinreisen.

Die meisten Kilometer legen die Beamten der genannten Departemente nach Brüssel zurück. Wenig überraschend, denn dort ist die EU-Zentrale. Hier gibt es das denn auch das grösste CO2-Einsparungspotenzial.

Ersichtlich werden im Datensatz auch starke Schwankungen je nach Geschäftstätigkeit. So reisten im Jahr 2015 beispielsweise ganze 2021 Angestellte der drei Departemente nach Mailand. Damals fand dort die Weltausstellung Expo statt. In den Jahren darauf waren es über 1000 weniger (nicht auf der Grafik).

Die untersuchten Auslandreisen der Beamten im Jahr 2017

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(Nach Lyon reisten in besagtem Jahr nur vier Beamte der untersuchten Departemente und zwar mit dem Zug).

Zur Auswertung der Daten

● Die Daten basieren auf einer Auswertung (Excel-Datei hier abrufbar), die das Ressourcen- und Umweltmanagementsystem der Bundesverwaltung (RUMBA) jährlich von der Bundesreisezentrale und der SBB zur Verfügung gestellt bekommt.

● Die Berechnung erfolgte mit Daten an folgende von watson selektionierte Destinationen: Brüssel, Frankfurt, Köln, London, Lyon, Strassburg, Mailand, Paris, Rom und Wien. Die Berechnung gilt somit auch nur für diese Städte und ist nicht repräsentativ für alle Reiseziele. Eine Analyse aller Reiseziele und Departemente würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.

● Die RUMBA-Daten decken nur die Verwaltungseinheiten ab, die Teil der Systemgrenze RUMBA sind (circa 20'000 Vollzeitstellen). So sind beispielsweise die Reisen von Mitarbeitenden der Auslandstandorte des EDA nicht berücksichtigt.

● Die Flugdaten bestehen aus Einzelflügen. In der Statistik erscheinen so alle Flüge, die in irgendeiner Form über die aufgelisteten Destinationen führten – egal ob Enddestination oder Zwischenstopp.

● Nicht in der Auflistung erfasst sind Dienstreisen mit dem Bundesratsjet, gecharterten Businessjets oder mit Helikoptern.

● Die Daten weichen leicht von den in den RUMBA-Umweltberichten kommunizierten Daten ab. Dies ist laut dem Bundesamt darauf zurückzuführen, dass Flug- und Bahnreisen, die nicht über die Bundesreisezentrale gebucht wurden, nicht in dieser Auswertung erscheinen.

«Ich achte auf die Umwelt – und werde dafür blöd angemacht!»

abspielen

Video: watson/Ralph Steiner, Emily Engkent

Das sind die angesagtesten Reise-Destinationen 2018

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    Alle Leser-Kommentare
  • rönsger 13.03.2019 20:05
    Highlight Highlight Grundsätzlich gilt im Bund Rumba, also die genannte Bahnzone. Und gewisse Ämter sind sehr streng mit Flugbewilligungen. Das Dilemma ist aber zweifach: Kosten und Zeit. Z.B. für eine Sitzung in Brüssel muss mit dem Zug am Vortag angereist und im Hotel übernachtet werden. Und die Sitzung muss um 17h fertig sein, damit es ohne Hotel nach Hause reicht. Die Bahn kostet bis 4X mehr als der Flug, hinzu kommen Hotel- und höhere Essensspesen. Arbeiten in der Bahn ist zwar möglich, nicht aber Sitzungen. Und die Bahnzeit (16 std.) muss kompensiert werden. Ist das Klima den Steuerzahlern soviel Wert?
  • Spiessvogel 13.03.2019 16:33
    Highlight Highlight Fazit der Zahlenklauberei: Forcierter Ausbau eines europ. Hochgeschwindigkeits-Bahnetzes mit gleichzeitige immer restriktiverer Kontigentierung des europ. Flugverkehrs.
  • larix 13.03.2019 14:09
    Highlight Highlight Die Bahnverbindung nach Brüssel - über Paris - funktioniert in der Theorie. In der Praxis (mit Verspätungen sowie Umsteigen inkl. mühseligem Bahnhofwechsel) ist sie untauglich. Nix von 7 Stunden! Wann endlich kommt wieder eine direkte Verbindung Basel - Srassburg - Luxemburg - Brüssel? Als es sie noch gab, war das super (mal abgesehen vom schäbigen alten Rollmaterial ...)
  • Stichelei 13.03.2019 12:45
    Highlight Highlight Also: Laut dem Watson-Artikel vom 12.03.19 liegt das Sparpotential von EDA, UVEK und WBF bei 'sagenhaften' 240 t CO2. Der Gesamtausstoss der Schweiz beträgt jährlich ca. 48'000'000 t CO2. Ein kompletter Umstieg der Bundesverwaltung auf die Bahn würde also eine beeindruckende Einsparung von 0.0005% der CO2 Emissionen der Schweiz bringen. Das ist Watson (bisher) 3 Artikel wert. Wirklich?
  • dabizi 13.03.2019 12:08
    Highlight Highlight Was machen die eigentlich alle in Paris? Beim EDA noch einigermassen nachvollziehbar, aber 549 Paris-Reisen beim UVEK und über 600 beim WBF?
    • weisse Giraffe 13.03.2019 15:44
      Highlight Highlight Die OECD hat ihren Hauptsitz in Paris.
  • Livia Peperoncini 13.03.2019 12:07
    Highlight Highlight Dieser Artikel zeigt doch eindrücklich auf wie mies der öffentliche Verkehr im EU-Ausland ist. Dazu kommt das die Flugreisen von Beamten und Geschäftsleuten nur ein Bruchteil der Flüge ausmachen, Hauptproblem sind die privaten Flugreisen. Deshalb sind die Klimastreiks auch pure Heuchelei. Die Generation "ich möchte etwas und ich kriege es auch sofort" ist sich gar nicht gewohnt für eine Forderung auch etwas leisten zu müssen oder auf etwas zu verzichten. Sie gehen für's gute Klima demon-strieren und irgend jemand soll es auch liefern,genau so wie in ihrem wohlstandsverwahrlosten Amazon-Leben.
  • p4trick 13.03.2019 11:45
    Highlight Highlight Statt immer die Finger auf andere zu richten, schauen wir doch bei uns selber mal. Wieviel mal nehmen wir das Auto, das Fahrrad hätte es auch getan?
    Wieviel mal nehmen wir das Auto oder Zug für eine Strecke, die mit dem Ebike in fast gleicher Zeit erreichbar wäre?
    Wie ist die Temperatur bei euch zuhause eingestellt? 20/21 im Wohnzimmer, Schlafzimmer 18/19 Grad oder wärmer?
    jaja, die anderen sollen es besser machen, ich selber bin ja bereits perfekt.
  • trichie 13.03.2019 10:35
    Highlight Highlight Die Kombination aus Preis und Zuverlässigkeit (SBB grossteils ja, DB eher nein) macht das Zugfahren oft uninteressant.

    Sobald die Bahn das günstigste Mittel ist um in sinnvoller Zeit von A nach B zu kommen wird sie auch genommen.
  • Toerpe Zwerg 13.03.2019 10:07
    Highlight Highlight Gretas Termindruck möchte ich haben ...
  • El Vals del Obrero 13.03.2019 10:04
    Highlight Highlight Ein Problem ist, dass der durchgehende Zug von Basel via Strassburg nach Brüssel vor einigen Jahren gestrichen wurde.

    Nun müsste man entweder die Strecke mit Regionalzügen zurücklegen und mindestens in Basel oder Strassburg umsteigen oder gar einen Umweg via Paris machen.
    • HabbyHab 13.03.2019 13:09
      Highlight Highlight Via Frankfurt/Köln geht das ganz einfach mi einmal umsteigen und alles im ICE
    • El Vals del Obrero 13.03.2019 13:17
      Highlight Highlight Ja, zum Glück ist das Angebot in Deutschland vergleichsweise besser als in Frankreich (sofern man nicht nach Paris will).

      Ist aber auch schon ein unnötiger Umweg.
  • Elpolloloco 13.03.2019 09:22
    Highlight Highlight A propos Brüssel: Flugreisen sind m.E. wirklich teuer, vor allem noch zusätzlich, wenn Konferenzen stattfinden. Klar, Zug ist etwas mühsam, aber ich habe mich echt aus Preisgründen für den Zug Entschieden, die Differenz war mal über CHF 1K.
    • Gubbe 13.03.2019 09:43
      Highlight Highlight Der Flug kostet 200.- Franken. Den Zug habe ich nicht rausgesucht, aber ganz sicher nahe am doppelten. Dann käme beim Zug sicher noch eine Übernachtung dazu. Rechne mal realistisch.
  • DerTaran 13.03.2019 08:54
    Highlight Highlight In Europa, ist es oft möglich mit dem Zug zu fahren, aber in Ländern wie USA, Russland und China geht es gar nicht. Internet basierende Meeting sind zwar auf dem Vormarsch, aber das internationale sogar interkontinental Wachstum kompensiert die Einspaarungen leider wieder. Die Einzige Chance die ich sehe, ist es das Fliegen sauberer zu machen, oder mit massiver weltweiter Aufforstung zu kompensieren. Verzicht wird nicht funktionieren.
    • Genti 13.03.2019 23:56
      Highlight Highlight China hat ein sehr gut ausgebautes Hochgeschwindigkeitszugnetz.
  • inmi 13.03.2019 08:45
    Highlight Highlight Reisezeit ist Arbeitszeit. Stellt euch den Aufschrei vor, Beamte würde ihre Arbeitszeit mit solch langen Zugfahrten verschwenden...
    • peeti 13.03.2019 09:32
      Highlight Highlight man könnte ja auch im Zug arbeiten, nicht?
    • dan2016 13.03.2019 09:33
      Highlight Highlight wir reisen viel per Bahn... und bei der BAhn gilt die Reisezeit als Arbeitszeit, weil gearbeitet werden kann. Und ich schätze die ungestörte Arbeitszeit im Zug nach Köln oder Paris (oft produktiver als im Büro)
    • Nathanael II 13.03.2019 09:34
      Highlight Highlight Umgekehrt - im Zug kann man arbeiten und hat in der Regel Internet Verbindung. Flugzeug bedeutet Zeitverschwendung in der Sicherheitskontrolle, Boarding, etc. Hier wird stets falsch gerechnet!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 13.03.2019 08:40
    Highlight Highlight Naja ich hoffe mal dass unsere Beamten die in Brüssel verhandeln nicht Zeit haben um einen ganzen Tag im Zug zu verplämpern um nach Brüssel zu gelangen. Klimaschutz Ja. Alibiübungen Nein.
  • Mamasita 13.03.2019 07:56
    Highlight Highlight Fragt sich was uns Steuerzahler günstiger kommt. Eine Tagesreise nach Brüssel mit dem Flugzeug oder eine Zweitagesreise nach Brüssel mit dem Zug + Hotelübernachtung, welche in Brüssel alles andere als billig sind... Da liegt die Antwort auf dem Tisch.
  • Posersalami 13.03.2019 07:54
    Highlight Highlight Die Grafik beweist nur eines: Europa ist bahntechnisch ein Entwicklungsland. 8h nach Frankfurt oder Wien, die jeweils nur ein paar 100km entfernt sind.

    Shame on you, Europa!

    Das sind Distanzen, darüber lacht man in China oder Japan wärend man in seinem Bullettrain hockt und mit 350kmh seine Zeil entgegen gleitet.
    • dan2016 13.03.2019 10:27
      Highlight Highlight ich finde die China und Japanexperten immer wieder erheiternd. Shanghai hat halt mal nicht die Grösse Berns, sondern die von BENELUX und wenn Du in China von Huangshan nach Yichang fahren möchtest (ungefähr diesselbe Distanz wie Bern-Brüssel) und Huangshan hat 1 Mio und Yichang 4 Millionen, dann wirst Du eventuell Mühe haben.... Und die Chinesen werden dir sagen, dass die kleinen Dörfer halt nicht so gut erschlossen sind.
    • HabbyHab 13.03.2019 13:13
      Highlight Highlight Das mit Frankfurt in 8h ist ja auch ziemlicher Quatsch. Geht von Zürich/Bern aus in 4h. Stündlich.
    • Posersalami 13.03.2019 14:36
      Highlight Highlight Auch 4h sind wenig akzeptabel bei einer Distanz von 400km! Da erreicht man ja gerade einmal 100kmh Reisegeschwindigkeit im Schnitt. Lausig!

      Da wäre technisch ohne Probleme das doppelte möglich wie zB Frankreich beweist. ZB Marseille - Paris in 3h 7min über 700km Distanz.

      Aber wenn man halt lieber Autobahnen baut und Airlines Subventioniert nehmen die Leute halt auch das! Ist ja dann eben auch viel besser, was aber nicht verwundert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frechsteiner 13.03.2019 07:36
    Highlight Highlight Wer mit dem Zug reisen will, sollte mal auf Facebook bei SimpleTrain nachschauen, die sind echte Experten und finden günstigere Zug als Flugtickets. Man glaubt es kaum
  • napolitain 13.03.2019 07:35
    Highlight Highlight Für mich ist die Grafik stimmig. Unsere Politiker sollen ja auch effizient unterwegs sein. Und da wo es meiner Einschätzung nach Sinn macht, wird ja der Zug benutzt. Da wäre der Hebel woanders (gute und zuverlässige Verbindungen zu anderen Destinationen) anzusetzen. Dann würde sich auch die Grafik nochmals zugseitig verändern.
    • peeti 13.03.2019 09:38
      Highlight Highlight Einverstanden, bis auf Frankfurt. Ab Basel wären unsere Beamten unter 3h dort. Da ist der Flieger nur unwesentlich schneller.
  • Paraflüger 13.03.2019 07:32
    Highlight Highlight Ein Problem ist sicherlich die Deutsche Bahn. Die Verspätungen sind so gravierend, dass sie für wichtige Termine nicht genommen werden kann. Die Fahrt auf der Strecke Karslruhe Basel (im Normalfall unter 2 Stunden) kann sich ohne Probleme auf eine 6 Stündige Reise verlängern.
    • dan2016 13.03.2019 10:02
      Highlight Highlight Streckenunterbrüche gibt es nicht nur in Deutschland. Und in Frankreich sind die Auswirkungen meist viel gravierender als in DE (auch wenn weniger häufig). Ich selber fahre lieber nach Köln oder Frankfurt als nach Paris mit dem Zug, da die Anzahl Reisemöglichkeiten, die Flexibilität für mich enorme Vorteile darstellen.
    • HabbyHab 13.03.2019 13:14
      Highlight Highlight ..es braucht schon grosse Probleme, um da auf 6h zu kommen.
    • Paraflüger 13.03.2019 21:41
      Highlight Highlight Erstens gibt es, soweit ich weiss keine Alternative im Deutschen Netz zwischen Karlsruhe und Basel (siehe auch die Auswirkungen die Raststatt hatte). Die 6 Stunden werden erreicht, wenn jemand zwischen Offenburg und Freiburg (kommt häufig vor) unter einen Zug springt. Dann heisst es in Offenburg aussteigen und warten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frank Eugster 13.03.2019 07:12
    Highlight Highlight Ich denke die Beamten sind dem gesellschaftlichen Zeitgeist gefolgt. Fliegen war billiger als Zug fahren. Und beim allgemeinen Sparzwang, nur was günstig ist ist gut, geiz ist geil usw. Macht dieses Verhalten doch sinn. Oder?.. Hmmm
  • Scipia della Rovere 13.03.2019 07:07
    Highlight Highlight Weniger als 8 Stunden? Mit dem Zug? Das ist ein Witz, oder? In 8h ist man weder in London, noch in Berlin und geschweige denn in Wien (von Bern aus gerechnet). Selbst Brüssel ist knapp! Wer von Bern aus reist schafft es knapp nach Rom, aber der Herr von der Zürcher Goldküste wird demnach auch für Rom das Flugzeug nehmen dürfen. Alles unter 12h macht einfach keinen Sinn!
    • Merida 13.03.2019 09:01
      Highlight Highlight Der Transfer zum Flughafen müsste da aber auch in Ihre Überlegung einfliessen, sowohl am Startort wie am Ziel.
      In der Grafik sind Wien und Berlin ausserhalb der 8-Stunden Zone. Bleiben Sie bitte bei den Fakten...
    • Camillemarlene 13.03.2019 11:04
      Highlight Highlight Wie Merida schreibt, weder Wien noch Berlin sind in dem Artikel in der 8-Stunden-Zone. Nach London kommt man von Bern aus jedoch in 7.56 Stunden.
  • pumpkin42 13.03.2019 07:07
    Highlight Highlight Zürich - Brüssel rund 8h mit Umsteigen und Bahnhofwechsel in Paris. Mit dem Flugzeug inkl. Flughafenzeit weniger als die Hälfte. Der Mensch geht den Weg des geringsten Widerstandes.
    • ghawdex 13.03.2019 08:22
      Highlight Highlight Zürich-Brüssel und Zürich-Paris sind die zwei Strecken die das ganze Vom-Flugzeug-auf-den-Zug-umsteigen Gezeter wunderbar verdeutlichen. Brüssel und Paris sind beide ca. 650km von der Schweiz entfernt. Nach Brüssel (7.5-8h) hat man aber fast doppelt so lange wie nach Paris (4h). Und da es nur schnelle Verbindungen am Tag und keinen Nachtzüge nach Brüssel gibt, wären das bis zu zwei Arbeitstage im Zug.
      Und wenn man jetzt sagt, macht man halt die Strecke nach Brüssel schneller. Ist das dann in 5-10 Jahren gemacht. Wenns schnell geht.
    • Posersalami 13.03.2019 09:23
      Highlight Highlight Und das ist also der Grund es nicht zu tun, weil es Zeit braucht?

      Ich denke, wie sollten da ein langfristiges Ziel verfolgen. Die kürzeste Zugverbindung die ich gefunden habe für Z HB - Brüssel ist 6h. adazu fährt man aber über Paris! Ein riesiger Umweg! Mit dem auto sinds 650km, das darf einfach nicht länger als 3-3.5h dauern! Und dann reden wir nur von 200kmh im Durchschnitt.

      Nein, Europa hinkt da den Asiaten 100 Jahre hinterher.
    • peeti 13.03.2019 09:31
      Highlight Highlight über Strasbourg sind es 1.5h weniger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stormrider 13.03.2019 07:01
    Highlight Highlight Ja, so reisen die meisten Geschäftsleute auch an diese Destinationen.
  • ströfzgi 13.03.2019 06:54
    Highlight Highlight Etwas peinlich fürs UVEK. Bei Leuthard wars ja klar, die hat in erster Linie auf sich geschaut. Nun schauen wir mal auf Sommaruga in ihrer Vorbildfunktion.
    Benutzer Bild
    • "Sünneli" 13.03.2019 09:34
      Highlight Highlight Vorbildfunktion? So ein Blödsinn.

      OK, soll sie in Zukunft den Zug nehmen. Ist dann aber Arbeitszeit, und wird abgerechnet. Und dann bitte nicht empört sein.
  • Evan 13.03.2019 06:53
    Highlight Highlight Ich finde die Grafik eigentlich ziemlich interessant, und zwar weil es mir so scheint, als würde dort der Zug bevorzugt, wo diese sehr zuverlässig sind: Paris! Oder aber auch Mailand und Strasbourg. Wie würde es wohl aussehen, wenn es nach Rom, Frankfurt, Wien und Brüssel ähnlich gute Zugverbindungen gäbe?
    • x4253 13.03.2019 06:59
      Highlight Highlight Wenn ZH-FRA in 3h geht, und der Zug pünktlich/zuverlässig ist (das ist das grösste Defizit), dann steig ich wieder um.
    • dan2016 13.03.2019 07:01
      Highlight Highlight Frankfurt gibt es diese... sogar mehr als nach Paris und Mailand. Brüssel kann ich verstehen, bei Frankfurt (ab Bern) spart man mit fliegen keine Zeit, verliert aber viel potenzielle Arbeitszeit im Zug. Insofern erstaunte mich Frankfurt sehr.... offenbar sind die Reisenden nicht wirklich beschäftigt.
    • Typu 13.03.2019 07:19
      Highlight Highlight Watson hätte nun noch die Gründe für das Verhalten analysieren können inklusive Vorschlägen unterbreiten für ein CO2 neutraleres Anreisen. Aber zum Glück gibt es wissense Leser wie Sie.
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