Schweiz
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epa05863423 Berlin state secretary Sawsan Chebli (C) congratulates New German President Frank-Walter Steinmeier (L) after Steinmeier being sworn-in at the 'Bundestag' parliament in Berlin, Germany, 22 March 2017.  The former German Foreign Minister Steinmeier is the third German President of the Social Democratic Party (SPD).  EPA/CLEMENS BILAN

Die Uhr am Handgelenk dieser deutschen Politikerin kostet 8400 Franken.  Bild: EPA/EPA

Wir haben SP-Politiker gefragt, ob sie eine Rolex tragen dürfen – das sind ihre Antworten

Eine SPD-Politikerin erntete einen Shitstorm, weil sie eine Rolex-Uhr trug. In den Sozialen Medien entbrannte eine Debatte um die Frage: Dürfen Sozialdemokraten Luxusgüter kaufen? 



Über eine deutsche Politikerin der Sozialdemokraten fegte am Wochenende ein Shitstorm. Ein Facebook-User postete eine Fotomontage der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli mit Verweis auf die 8400 Franken teure Rolex-Uhr, die sie am Handgelenk trägt. Unter dem Bild kommentierte er: «Alles was man zum Zustand der deutschen Sozialdemokratie 2018 wissen muss.» 

In Windeseile verbreitete sich das Bild in den Sozialen Medien. Kritisiert wurde die SPD-Politikerin dafür, dass sie sich politisch für sozial schlechter Gestellte einsetzt, selbst aber mit Luxusgütern protze. Damit predige sie Wasser, trinke aber Wein.

Via Twitter schalteten sich Tausende in die Debatte ein um die Frage: Darf eine Sozialdemokratin eine Rolex tragen?

Was sagen Schweizer SP-Politiker zum Rolex-Gate? Nationalrat Fabian Molina sagt: «Es ist ein grosser Fehler unserer Zeit, dass man denkt, wir können über unseren persönlichen Konsum die Welt verändern. Man muss politisch vorgehen.»

Jeder müsse für sich selbst entscheiden, welche Güter oder Dienstleistungen er konsumieren wolle. Natürlich sei auch die Eigenverantwortung der Einzelnen gefragt. Tatsache aber sei: «Wir können gar nicht so leben, dass wir nicht ausbeuten. Um das zu ändern, müssen wir das System ändern.» 

«Das meiste Geld gebe ich für meinen persönlichen Hedonismus aus. Ich kaufe mir schöne Kleidung, ich esse gerne in netten Restaurants», sagt Molina. Seine Uhr habe jedoch nur 200 Franken gekostet.

«Im Grunde haben wir es hier mit Fremdenfeindlichkeit und Sexismus zu tun.»

Auch Molinas Ratskollegin Mattea Meyer findet: «Die Diskussion ist völlig absurd, ein Nicht-Thema, während über relevante Themen wie den aufgedeckten Milliarden-Steuerskandal in Deutschland kaum diskutiert wird.»

Mattea Meyer (SP-ZH) spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 15. Maerz 2016 in Bern.  (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

SP-Nationalrätin Mattea Meyer trägt keine Rolex. Bild: KEYSTONE

Spannender als die Frage, ob Sozialdemokraten Rolex-Uhren tragen dürfen, findet Meyer das, worum es bei dieser Debatte im Kern eigentlich gehe. «Es ist kaum Zufall, dass eine junge Frau mit Migrationshintergrund Mittelpunkt dieser unsinnigen Diskussion ist. Im Grunde haben wir es hier mit Fremdenfeindlichkeit und Sexismus zu tun.»

Cheblis Eltern flohen 1948 aus Palästina in den Libanon und lebten dort 20 Jahre in einem Flüchtlingslager. Dann machte sich der Vater nach Deutschland auf, beantragte Asyl, holte Frau und elf Kinder zu sich. Die heute 40-jährige Sawsan Chebli kam als zwölftes von 13 Kindern in Berlin zur Welt. Als Kind von Analphabeten kämpfte sie sich hoch, machte Abitur, studierte Politik und trat der SPD bei. Zum Shitstorm um ihre Person äusserte sich Chebli denn auch: 

Juso-Präsidentin Tamara Funiciello sagt: «Wichtig ist, dass Sozialdemokraten wissen, wie es der Bevölkerung geht, dass sie sich dafür einsetzen, dass alle einen fairen Lohn haben, dass die Produkte unter fairen Bedingungen hergestellt werden und nachhaltig. Ob sie dabei eine Rolex am Handgelenk tragen, ist doch völlig egal.»

Links zu sein bedeute für sie, sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen, sagt Funiciello. Ob sie beim Einkaufen nun einen Plastiksack oder einen Stoffsack benutze, mache sie nicht zu einer schlechteren oder besseren Linken. «Solche moralische Fragen blockieren uns. Reden wir über das Relevante.»

(sar)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Besserwisser 24.10.2018 16:05
    Highlight Highlight Ich würde gerne eine Sichtweise in die Debatte bringen, welche anscheinend viele vergessen. Für viele ist oder war die SPD in DE oder die SP in der Schweiz DIE Arbeiterpartei. D.h. sie vertreten die Positionen der Arbeiter und den sozial schwächeren und ärmeren Bevölkerungsschichten. Was meint Ihr, wem erscheint der Arbeiter als Politiker glaubwürdiger, um seine Interessen im Parlament zu vertreten. Einem SPD-Mitglied, welcher 2-3 Monatslöhne um das Handgelenk trägt oder einem SPD-Mitglied, welches die finanziellen Nöte des Arbeiters kennt und deshalb bewusst auf Luxusgüter verzichtet?
    9 6 Melden
  • stadtzuercher 24.10.2018 14:42
    Highlight Highlight "Dürfen Sozialdemokraten Luxusgüter kaufen? "

    Ja. Aber man darf solche Politikerinnen auch nicht wählen.
    6 5 Melden
  • TheRealSnakePlissken 23.10.2018 21:26
    Highlight Highlight Molina! Sitzenbleiben und Klasse wiederholen! «Wir können gar nicht so leben, dass wir nicht ausbeuten. Um das zu ändern, müssen wir das System ändern.»

    Und so einer will linker Parlaments-Politiker sein. - Junge, man kann auch zumindest ein bisschen richtig leben im falschen. Warten, bis alle Zeiger auf Null gestellt werden und daaaann gehts los, das ist kompletter Quatsch.
    6 8 Melden
  • I don't give a fuck 23.10.2018 14:04
    Highlight Highlight Oh, eine billige Rolex. Wenn man knapp das Geld hat und denkt, man muss trotzdem eine bekannte Marke kaufen, damit man damit protzen kann.
    11 33 Melden
    • Fabio74 23.10.2018 22:09
      Highlight Highlight und weil du der Meinung bist, sie müsse protzen, ist es so?
      2 5 Melden
    • I don't give a fuck 24.10.2018 09:00
      Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass man sich entweder eine richtige Uhr kauft, oder es gleich sein lässt. Vergleichbar mit einem zu Tode getunten VW Golf, entweder fährt man stolz eine Schrottlaube oder man leistet sich eine F1-Karre, anstatt sich lächerlich zu Machen.
      5 0 Melden
  • Konzeptionist 23.10.2018 13:42
    Highlight Highlight Vergessen wir nicht, dass es hierbei eigentlich um Sexismus geht, meine Damen und Herren.
    26 34 Melden
    • Fabio74 23.10.2018 22:09
      Highlight Highlight es geht um plumpen und dummen Neid der Besitzlosen und Dauerfrustrierten.
      Lieber über eine Rolex aufregen anstatt über CumEx.
      6 6 Melden
    • jimknopf 24.10.2018 13:51
      Highlight Highlight Wirklich? Schon wieder eine Sexismusdebatte?
      3 0 Melden
  • dmark 23.10.2018 12:46
    Highlight Highlight Liegt wohl auch mit an dem Problem, dass in D Uhren namhafter Hersteller als "Protz" gelten und eher den Leuten aus dem Milieu zugeordnet und nicht als langfristige Investition gesehen werden.
    11 3 Melden
  • zeromaster80 23.10.2018 12:35
    Highlight Highlight Klar, Sexismus und Rassismus^^ Dann noch das Eingeständnis für die linke Haltung des "Wasser predigen und Cupli-saufen" quasi wortwörtlich von Molina^^ «Wir können gar nicht so leben, dass wir nicht ausbeuten. Um das zu ändern, müssen wir das System ändern.» also einfach weiter wie bisher und allen anderen Vorschriften machen. Mich besser funicello... Also Sorry, aber ich finde nicht, dass eine Staatssekretärin so viel mehr verdienen sollte als ein Arbeiter oder Büroangestellte in D... Erst recht nicht von den Steuern dieser Bürger.
    23 39 Melden
    • Fabio74 23.10.2018 16:57
      Highlight Highlight Mehr als plumpen Neid lese ich da nicht raus
      6 5 Melden
  • Ms. Song 23.10.2018 12:05
    Highlight Highlight Ich finde es vertretbarer eine europäische Uhr, als eine asiatische Billiguhr zu tragen. Es ist ein lokales Produkt. Ich bin links, besitze aber trotzdem teure Artikel und verdiene gut. Das schliesst sich gegenseitig nicht aus. Ich bin links und keine Nonne, die ein Armutsgelübte abgelegt hat.
    43 10 Melden
    • Don Sinner 23.10.2018 20:38
      Highlight Highlight Das ist auch dein gutes Recht so. Sagen wir, du seist SP-Parteibasis, Privatperson. Frau Chebli hingegen ist eine prominente Repräsentantin dieser Partei, in der Öffentlichkeit stehend, also Elite. Ich finde, solche Personen sollten in der fraglichen und ähnlichen Sachen Sensibilität zeigen.
      3 18 Melden
    • Ms. Song 24.10.2018 08:49
      Highlight Highlight @Don Sinner

      Du weisst doch gar nicht, ob ich eine reine Privatperson bin. Ich verstehe deinen Grundgedanken, aber er geht für mich in die falsche Richtung. Als links eingestellte Person setzt man sich für Fairness und Rücksicht ein. Man möchte armen Leutenunterstützen und nicht ausgrenzen. Das heisst aber nicht, dass man nur für Arme politisiert und selbst arm sein muss. Meine Familie hat eine lange Linkstradition, führt aber ein mittelgrosses Unternehmen. Man kann sehr wohl zu den besser verdienenden gehören und sich z.B. gegen eine rücksichtslose Bereicherung von Unternehmen einsetzen
      9 0 Melden
  • Hans der Dampfer 23.10.2018 11:12
    Highlight Highlight Die SP Basis ist doch schon lange nicht mehr aus dem Arbeitermilieu weil diese Arbeiten heute meistens gar nicht mehr von Schweizern gemacht werden sondern von 1, 2 Generations Migranten die sich nie einbürgern liessen. Auch die Bardan hat ein schickes iPhone x also gehört der Konsumismus längstens auch zu den Sozialdemokraten.
    Zur Uhr: Rolex ist eine gute Wahl und hat IMO das genauste Uhrwerk. Meine erste mechanische war eine Tag Heuer Monza. Leider ungenau und die angegebene Gangreserve kaum erreichbar.
    15 12 Melden
    • TheRealSnakePlissken 23.10.2018 21:15
      Highlight Highlight Hallo? - Badran zahlt sich selbst den gleichen Lohn wie ihren Angestellten. Zeig mir den FSCVPler, der das auch macht!!
      12 2 Melden
  • Göschene-Eirolo 23.10.2018 10:37
    Highlight Highlight Solche dümmlichen Vergleiche erinnern mich immer wieder an den Asylanten und die Lederjacke. Oder den grünen Politiker, den man irgendwann mal in einem Auto gesehen hat.
    51 17 Melden
  • Handwärker 23.10.2018 10:21
    Highlight Highlight Tagtäglich geben sich unzählige Leute im kleinen damit ab, die Welt besser zu machen. Sei dies in Bezug auf Fairness, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Integration oder was auch immer.
    Und jetzt kommt *ausgerechnet* Herr Molina und stösst uns vor den Kopf mit «Es ist ein grosser Fehler unserer Zeit, dass man denkt, wir können über unseren persönlichen Konsum die Welt verändern. Man muss politisch vorgehen.»
    Die Sozialdemokraten sind auf dem besten Weg, sich selbst abzuschaffen....
    33 16 Melden
  • Don Sinner 23.10.2018 10:19
    Highlight Highlight Es geht um die Botschaft und die Zurschaustellung: Ich bin zwar eine Sozi, schmücke mich aber offensiv mit einem Symbol des Reichtums. Diese Arroganz = Provokation = beide Mittelfinger hoch. An ihre Klientel. Bewusst.
    25 23 Melden
    • no-Name 23.10.2018 23:47
      Highlight Highlight Das ist die Botschaft die du siehst.

      Ich sehe die Botschaft: Trotz miesen Voraussetzungen konnte ich, auch dank dem Sozialstaat, mein Leben so gestalten, dass ich mir heute eine Rolex (die übrigens nicht teurer als eine Omega, Tag Heuer usw. ist) leisten kann und als Wertschätzung für die mir vom Staat gegebenen Möglichkeiten bekleide ich ein Amt welches der Gesellschaft dient.

      Sie könnte genauso gut mit einem Porsche Panamera zum Lobbying im Auftrag eines Grosskonzerns in den Bundestag fahren. Hat sich aber anders entschieden. Und sich eine Uhr gegönnt.
      8 1 Melden
  • Heinz Dietsche (1) 23.10.2018 09:28
    Highlight Highlight Ohne viel Geld gibts keine Politik
    4 4 Melden
  • Paul_Partisan 23.10.2018 09:17
    Highlight Highlight Die SPD ist bereits seit Jahrzehnten keine linke Partei mehr. Da passt die Rolex ganz gut.
    23 32 Melden
    • Roterriese 23.10.2018 11:28
      Highlight Highlight Ist die SPD nun auch eine Rechtspartei 😂?
      21 9 Melden
  • ubu 23.10.2018 08:51
    Highlight Highlight Che freakin' Guevara hatte eine Rolex.
    User Image
    37 4 Melden
  • no-Name 23.10.2018 08:44
    Highlight Highlight ...an der Rolex die so ziemlich in der Mitte Europas hergestellt wurde und deren Angestellte einen dem schweizer Arbeitsgesetz zu Grunde liegender Arbeitsvertrag haben gibts wohl weniger auszusetzen als an irgendeiner hippen No-Name Bubingaholz-Uhr aus „Irgendwoinasienwoesbilligist“ die auf „Natürlich“ macht und so Insta-Oekos anspricht...
    58 1 Melden
    • dmark 23.10.2018 10:40
      Highlight Highlight @no-Name:
      Genau. Wobei auch eine Rolex, ob ihrer Qualität auch weit ressourcenschonender ist, weil sie mit Sicherheit auch weit länger lebt und funktioniert.
      Revisionen natürlich voraus gesetzt.
      Somit ist sie auch im Grunde genommen, auf lange Sicht gesehen auch günstiger als so eine hippe No-Name Bubingaholz-Uhr...
      37 1 Melden
    • Ms. Song 23.10.2018 12:06
      Highlight Highlight Meine Worte! Wir sollten mehr auf lokale Qualitätsprodukte setzen. Das sichert Arbeitsplätze und schont die Umwelt, da weniger Transportwege und weniger Ressourcenverschwendung.
      23 0 Melden
    • no-Name 23.10.2018 23:52
      Highlight Highlight Dmark: auch ohne Revisionen... wir haben noch vom Grossvater eine Rolex Oyster Perpetual (eine Automatik) in der Familie, wird um die 80 Jahre alt sein, welche gut 20 Jahre in einer Schublade lag.

      Mein Bruder hat die mal rausgeholt, auf- und angezogen und die läuft seit dem einwandfrei....
      4 0 Melden
  • mogad 23.10.2018 08:44
    Highlight Highlight Eine Rolex ist nachhaltiger Konsum. Lieber mit dem Geld eine Rolex kaufen, als innert fünf Jahren dreissig Billigflüge buchen.
    50 1 Melden
  • mogad 23.10.2018 08:28
    Highlight Highlight Völlig o.k.. So eine Uhr ist eine Investition, nicht auf Verschwendung ausgerichtet. Und wie sagte Gregor Gysi von "die Linke"? Man muss nicht arm sein, um gegen Armut zu sein. Und ich füge hinzu: Wer sich eine so teure Uhr leisten kann, sollte den Andern zumindest anständige Löhne und Renten gönnen.
    47 1 Melden
  • Gubbe 23.10.2018 08:15
    Highlight Highlight Dies ist Rolex-Werbung vom feinsten. Meine Frau trägt auch eine, ist aber komplett Politik desinteressiert. Geht das?
    20 1 Melden
    • mogad 23.10.2018 15:03
      Highlight Highlight Klaro.
      7 0 Melden
  • wolge 23.10.2018 06:12
    Highlight Highlight Politiker sollten gar nicht in der Lage sein, sich eine Rolex kaufen zu können. Ein zu hohes Salär zieht die falschen Leute an. Übrigens dasselbe Problem in den Geschäftsleitungen dieser Welt.
    25 99 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 23.10.2018 06:37
      Highlight Highlight Ich setze dem entgegen, dass ein zu tiefes Salär die richtigen Leute fernhält.
      53 4 Melden
    • Fabio74 23.10.2018 07:03
      Highlight Highlight Was ist denn ein zu hohes Salär? Wenn die Neidkeule der Frustrierten dies sagt?
      Dass jemand für eine Uhr spart, kommt natürlich nicht in Frage
      44 8 Melden
    • Shlomo 23.10.2018 07:04
      Highlight Highlight Sorry aber 8000.- sind jetzt wirklich nicht viel. Für dass bekommt man ja nicht mal ein Auto.
      43 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tiefseetaucher 23.10.2018 02:11
    Highlight Highlight Genau. Sobald es um etwas geht, gegen das die Sozis kämpfen - wie zum Beispiel Milliardäre - ist alles ok; aber sobald man selber einen „Fehler“ begeht und selbst Luxusgüter besitzt, ist es automatisch Frauenfeindlichkeit. So mag ich die Politik.
    31 77 Melden
    • Zappenduster 23.10.2018 06:49
      Highlight Highlight Genau und alle SVP Unternehmer stellen nur Schweizer ein und kaufen nur von Schweizer Lieferanten. You are a dreamer you.
      77 15 Melden
    • Fabio74 23.10.2018 07:04
      Highlight Highlight Eine Rolex ist ein Fehler? Warum?
      26 6 Melden
    • Silent_Revolution 23.10.2018 07:48
      Highlight Highlight Zappenduster

      Das eine legitimiert doch nicht das andere. Glaubwürdigkeit in der Politik ist wichtig und möglich.

      Wer das verneint, sollte sich mal mit Albert Nufer auseinandersetzen.
      10 1 Melden
  • murrayB 23.10.2018 00:26
    Highlight Highlight Es ist wohl das gleiche, wie wenn jemand ständig gegen Auto's wettert und gleichzeitig einen BMW fährt...

    Es geht einfach nicht auf...
    25 34 Melden
  • TheSven 22.10.2018 23:53
    Highlight Highlight Enttäuschend von einem linken Politiker das Argument "durch eigenes verhalten im einzelnen könne man nichts ändern, da braucht es politische aktionen" zu hören. Das "System beruht auf der Gesamtheit von Einzelentscheidungen...und wenn sich jetzt eine grosse Masse zb. dazu entscheidet nachhaltig zu investieren, dann kann das sehr wohl einen real spürbaren positiven Impact haben.

    Dass man dann auch noch implizit sagt, dass man bis zur Systemrevolution auch selbst okay damit ist andere auszubeuten und am System mitzuprofitieren ist dann ja noch das Sahnehäubchen.

    37 10 Melden
    • mogad 23.10.2018 08:32
      Highlight Highlight Lieber Geld für eine Rolex ausgeben, als mit einem protzigen Geländewagen über die besten Strassen der Welt zu brettern um im Einkaufszentrum Katzenfutter kaufen zu gehen.
      33 9 Melden
  • DerSimu 22.10.2018 23:29
    Highlight Highlight "Im Grunde haben wir es hier mit Fremdenfeindlichkeit und Sexismus zu tun."

    War ja so klar, dass die SP es auch hier irgendwie schafft, Rassismus und Sexismus ins Spiel zu bringen.

    Jeder kann doch mit seinem Ersparten machen was er will, egal ob Uhr oder Auto oder was auch immer, das ist ganz klar und hier bin ich absolut gleicher Meinung

    Aber diejenigen, die das nicht so sehen, gleich als Rassisten und Sexisten abstempeln?
    54 27 Melden
  • Bruno Wüthrich 22.10.2018 22:54
    Highlight Highlight Ich denke, dass Mattea Meyer sich irrt, wenn sie in dieser Sache Sexismus und Ausländerfeindlichkeit erkennen will. Ich bin sicher, dass es für einen Shitstorm völlig ausreicht, dass jemand aus einer sozialdemokratischen Partei so eine Uhr trägt.

    Es ist natürlich Schwachsinn, zu meinen, so etwas gehe nicht oder sei stossend. Die Einstellung eines Menschen hat häufig nichts mit dem zu tun, was er besitzt. Wirklich stossend wäre, wenn Bastien Girod einen Offroader fahren würde, oder ein linker Politiker und Unternehmer seine Mitarbeiter ausbeuten würde.

    Aber eine Rolex zu besitzen... who cares?
    40 9 Melden
    • mogad 23.10.2018 08:36
      Highlight Highlight Vor Allem weil die Uhr ja dann nicht nach zwei Jahren ausgeschaubt wird wie Kleider, sondern ein Leben lang hält, sogar über Generationen hinweg. Ich bin stolz auf unsere kostbaren mechanischen Uhren, auch wenn ich selber nur Billiguhren trage. Die dann öfter kapputt gehen und eine Reparatur sich nicht lohnt.
      12 2 Melden
    • Ueli_DeSchwert 23.10.2018 09:38
      Highlight Highlight Oder wenn ein rechter Politiker lieber Ausländer als Schweizer beschäftigt.

      Oh, moment...
      16 5 Melden
  • Schlingel 22.10.2018 22:30
    Highlight Highlight Ist doch völlig egal ob sie eine Rolex trägt oder nicht. Von mir aus könnte sie auch mehrere tragen. Man sollte lieber mal darüber diskutieren, warum eine Person wie Chebli sich überhaupt in einer solchen Position befindet. Setzt sich nur für die Vorteile ihresgleichen ein, was aber in der SPD Gehör findet, da dies dort als Diversität und Fortschritt durchgeht...
    14 28 Melden
  • Posersalami 22.10.2018 22:25
    Highlight Highlight Ja mei, so eine Uhr hält doch auch ewig, dann darf sie auch ein bisschen was kosten. Die Frau hat es es aus der Armut zur Staatssekretärin geschafft, was mit ca. 13 500€ im Monat vergütet wird. https://tinyurl.com/y86nd2u9


    Klar, das ist verdammt viel Geld, aber ich finde den Lohn jetzt nicht übertrieben für einen hohen leitenden Angestellten.
    45 11 Melden
    • TheRealSnakePlissken 23.10.2018 21:19
      Highlight Highlight Gemäss Blök am Abig sind es EUR 8'900.
      2 0 Melden
  • The Count 22.10.2018 21:37
    Highlight Highlight Bitte hört doch auf mit dieser elenden Doppelmoral! Danke, auf Widerstehen.
    19 3 Melden
  • w'ever 22.10.2018 20:56
    Highlight Highlight man kann auch sagen, dass rolex tradition bei bein sozialen hat ;)
    User Image
    114 12 Melden
  • Livia Peperoncini 22.10.2018 20:39
    Highlight Highlight Frau Chebli darf Rolex tragen, im SPD Parteiprogramm steht ja nichts von "Abschaffung des Kapitalismus". Unsere Sozis und Überwinder des Kapitalismus dürfen höchstens eine Migros Uhr tragen.
    69 67 Melden
    • mogad 23.10.2018 08:39
      Highlight Highlight "Abschaffung des Kapitalismus". Der Zug ist doch eh abgefahren. Es wär schon schön, wenn ein bürgerlicher Politiker oder Unternehmer das Wort "soziale Marktwirtschaft" wieder mal ins Spiel bringen würde. Sogar davon haben wir uns schon weit entfernt.
      19 2 Melden
    • Skeptischer Optimist 23.10.2018 08:59
      Highlight Highlight Der Zug steht im Bahnhof, bereit zur Abfahrt. Die Frage ist nur wohin er fährt.
      9 0 Melden
  • alingher 22.10.2018 20:38
    Highlight Highlight Wie kann es sein, dass bereits vergessen wird, dass (mindestens) eine Rolex zur Grundausstattung des sozialistischen Revolutionärs gehörte?

    User Image
    103 6 Melden
    • Roterriese 23.10.2018 07:24
      Highlight Highlight Revolutionär? Che war ein hasserfüllter Stalinist und Mörder
      20 12 Melden
    • mogad 23.10.2018 15:07
      Highlight Highlight @Roterriese. Nix von Beidem. Ein Uhrensammler mit Rolex, der seine Sammlung gleich am Arm mit sich rumtrug.
      3 5 Melden
    • Surf & Turf 24.10.2018 08:51
      Highlight Highlight @Roterriese, zur Info: Che ≠ Fidel.
      3 1 Melden
  • Idrisi 22.10.2018 20:36
    Highlight Highlight Rolex ist die perfekte Uhr für Linke: Wenig Material mir einer Unsumme von Arbeitsstunden produziert. Leider gefallen mir die etwas günstigeren Nomos besser. Muss deshalb zwei kaufen um ein guter Linker zu sein. Damit wäre auch die Ausenhandelsbilanz wieder im Lot.
    72 49 Melden
  • MaskedTruth 22.10.2018 20:30
    Highlight Highlight Edel (Rolex) geht die Welt zu Grunde... aber sonst, alles Grün
    22 49 Melden
    • MaskedTruth 23.10.2018 17:11
      Highlight Highlight Kein Humor hier... schade 😉
      1 2 Melden
  • kanu 22.10.2018 20:26
    Highlight Highlight Da möchte man den Klassenkampf provozieren, wie absurd ist, aber in der heutigen aufkommenden Zeit auch wieder logisch. Wenn es denn so ist, ist doch super wenn sich gut Verdienende für den Sozialstaat einsetzen. Es gibt schon genügend schlecht oder gar nichts verdienende die meinen die Rechten würden ihnen helfen.
    68 10 Melden
    • mogad 23.10.2018 15:09
      Highlight Highlight Richtig. Lieber eine linke Rolexträgerin als ein rechter, SVP-wählender Sozialhilfeempfänger.
      5 2 Melden
  • Albi Gabriel 22.10.2018 20:25
    Highlight Highlight Das ist vermutlich das erste Mal, dass ich der Frau Funicello recht gebe. Es gibt wirklich relevantere Themen.
    106 13 Melden
  • Matti_St 22.10.2018 20:24
    Highlight Highlight Alice Weideland trägt auch eine Rolex. Sie politisiert doch auch für's Volk?
    54 8 Melden
  • Pafeld 22.10.2018 20:20
    Highlight Highlight Und während Martullo & Co bei Cum-Ex-Geschäften beide Augen zudrücken und im Hinterzimmer bereits an der nächsten Generation Steuerschlupflöcher für die Classe Ab$ocair€ arbeiten, beschimpft man eine junge Politikerin, weil sie sich eine Uhr für nicht einmal 10'000 Franken geleistet hat. Wow. Das ist so bescheuert, dass man sich damit sogar eine politische Vertretung durch Donald Trump verdient hätte...
    117 26 Melden
  • alessandro 22.10.2018 20:20
    Highlight Highlight Kritisiert sollten jene werden, welche sich nur fürs Kapital einsetzen, anstelle des Wohlergehen des Volkes.

    Das sind aber nur rechte Parteien.
    68 29 Melden
  • no-way 22.10.2018 20:09
    Highlight Highlight Wie gross soll dann die Aufregung bei einer Vatikan Besuch sein? Sozial Demokraten haben eigentlich nie behauptet, reich zu sein ist moralisch falsch. Es geht um Reichtum Verteilung. Religionen sind viel schlimmer:"reiche kommen im Paradis nicht" und überall wird vergoldet
    17 10 Melden
  • Sophia 22.10.2018 20:00
    Highlight Highlight Wie verrückt ist denn das? Da gibt es eine Partei, die sich vorwiegend im sozialen Bereich Verdienste erwirbt, die sich für die Randständigen der Gesellschaft stark macht, die sich für eine Umverteilung der Güter und den sozialen Ausgleich einsetzt, also eigentlich ein schönes, erfolgreiches und gutes Leben für alle stark macht, und wenn dann eine Vertreterin dieser Partei zeigt, dass sie auch zum Konsum und somit zum Erhalt von Arbeitsplätzen beiträgt und gleichzeig zeigt, dass alle sich auch mal Luxus leisten können sollten, dann wird sie scheinheilig nieder geschrien. Wo leben wir denn?
    81 17 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.10.2018 21:41
      Highlight Highlight Umverteilen kann man ja das Vermögen der anderen. Aber selbst kauft man sich eine Rolex, das ist einem dann doch wichtiger als die Randständigen. Sophia merkst du eigentlich wie scheinheilig und egoistisch dieses Verhalten ist?
      13 39 Melden
    • Dr no 23.10.2018 09:24
      Highlight Highlight sehr schön neo.
      Genau das ist der Punkt: "Umverteilen kann man ja das Vermögen der anderen." ich hätte auch noch einen: "Brot für Brüder, Fleisch für mich". Ein Politiker sollte doch die Werte für die er einsteht auch leben. Genau das ist hier das Problem. Gibt es aber auch bei Politikern anderer Parteien....
      7 11 Melden
  • Toni.Stark 22.10.2018 19:59
    Highlight Highlight Es ist eine Schweizer Uhr. Demnach kein Problem, go for it, Girl!
    57 7 Melden
  • Dragonlord 22.10.2018 19:51
    Highlight Highlight Reden wir doch lieber über Relevantes, wie Tamara richtig erwähnt hat.
    Eine solch dämliche Aussage eines Wutbürgers sollte keine solch grosse Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
    180 26 Melden
  • Pafeld 22.10.2018 19:46
    Highlight Highlight Ich kann mir diese gehässigen Kommentare nur auf eine Art erklären: Viele Leute scheinen noch immer an der Unterscheidung von Kommunismus, Sozialismus und Sozialdemokratie zu scheitern. Was können unsere "linksversifften" Lehrer eigentlich?
    31 26 Melden
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.10.2018 19:46
    Highlight Highlight So eine Aussage lässt mich einfach nur den Kopf schütteln. Fabian Molina sagt: «Es ist ein grosser Fehler unserer Zeit, dass man denkt, wir können über unseren persönlichen Konsum die Welt verändern. Man muss politisch vorgehen.»

    Solche Leute wollen nur das Geld von anderen umverteilen und sind einfach Heuchler.
    44 62 Melden
    • Platon 22.10.2018 21:52
      Highlight Highlight @neoliberaler
      So ein Unsinn! Du weisst genau, was er meint. Das Problem unserer Zeit ist, dass wir dank des Neoliberalismus keine andere Wahl haben, als die Menschen und die Natur auszubeuten. Erklär mir doch mal bitte, wieso man heutzutage dreimal so lange hat einzukaufen, nur weil man sicher gehen will, dass man nachhaltig einkauft. Super Freiheit für mich Konsumenten moll! Im Neoliberalismus kostet es schlicht viel mehr ein guter Mensch zu sein. Absurd!

      Ausserdem hast du wiedereinmal völlig am Thema vorbeigeredet, Molina redete gar nicht über Umverteilung, sondern Nachhaltigkeit.
      19 5 Melden
    • Hellrodder 22.10.2018 23:06
      Highlight Highlight „Solche leute wollen nur das geld von anderen umverteilen und bla bla bla....“
      Da wüsste ich ne andere politische richtung, welche auch nur „unser“ geld für teure spielsachen ( mit beiden händen am liebsten ) rausschmeissen. Aber ja, die linken sind schuld.....
      16 2 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 24.10.2018 08:06
      Highlight Highlight @Platon Du musst nicht dreimal so lange einkaufen, wenn du ökologisch und sozialbewusst einkaufen möchtest. Kaufe einfach dort ein, wo du vertrauen hast. In der freien Marktwirtschaft hast du die Wahl (Landwirtschaft ist leider nicht so frei). So könntest du bei mir in den Alnatura Laden gehen oder ein Gemüseabo beim lokalen Bauern abschliessen. Irgend so ein Angebot wird es auch bei dir geben.
      PS: Beim Gemüseabo geht der Einkauf sogar schneller, da der Bauernhof bestimmt, was hineinkommt.
      1 0 Melden
  • cassio77 22.10.2018 19:45
    Highlight Highlight 8400 Stutz für eine Rolex? Wow, gutes Geschäft. Ich sehe das Problem nicht. Die Dame hat Geld, sie leistet sich was, wo ist das Problem? Bei Rolex liegt zudem ein Grossteils der Wertschöpfung im Lande, ich sehe keinen Kritikpunkt.
    63 3 Melden
  • Silent_Revolution 22.10.2018 19:44
    Highlight Highlight Zu Molinas Aussagen. Ja, über den persönlichen Konsum lässt sich die Welt nicht verändern.

    Für jemanden der aber einen Systemwechsel, von einer Wettbewerbs und Profitgesellschaft zu einer nachhaltigen und fairen Gemeinschaft anstrebt ist das letzte Zitat schon fragwürdig.

    Quasi ein Freipass, sich im aktuellen System so auszutoben wie man will, bevor der Systemwechsel nicht vollzogen ist, spielts ja keine Rolle.

    Auch Statussymbole zu verteidigen und gar selbst zu tragen, die in seiner Utopie ja inexistent sind ist lächerlich. Ich sehe null Glaubwürdigkeit. Wie Wermuth ein Karrierepolitiker.
    41 20 Melden
  • Clife 22.10.2018 19:39
    Highlight Highlight 200 Franken für ne Rolex? Ich kauf gleich 10 Stück!
    4 14 Melden
  • Gerold Guggenbühl 22.10.2018 19:32
    Highlight Highlight Im Grunde haben wir es hier mit Fremdenfeindlichkeit und Sexismus zu tun, Mattea Meyer. Im Grunde haben wir es hier mit Stultitia und Misandrie zu tun... Unglaublich was alles in Sexismus und Fremdenfeindlichkeit interpretiert wird (oder umgekehrt). Sicher wird sie sich irgendwann einmal bewusst, dass wir sexuell aktive Wesen sind, die nicht jeden Fremden umarmen sollten... Dann ist sie aber einen grossen Schritt weiter...
    27 34 Melden
  • Lowend 22.10.2018 19:32
    Highlight Highlight Würde mich echt wundernehmen, wer hinter dieser gut organisierten Rufmordkampagne steckt?

    Das Muster passt für mich hervorragend zu den Anstrengungen gewisser Nationen, Zwist und Zwietracht gegen demokratische Kräfte zu sähen und das Vertrauen in die Politik zu untergraben.

    Umso erstaunlicher ist es, mit welcher Inbrunst unsere angeblichen Qualitätsmedien auf diesen Zug aufspringen und diese unglaublich wichtige Nachricht multiplizieren, grade so, als ob für einmal in Russland ein Sack Reis umgefallen wäre. Das einzige was es wirklich dazu zu sagen gibt ist echt nur 🤦‍♂️ !
    53 21 Melden
  • Judge Dredd 22.10.2018 19:27
    Highlight Highlight Nachtrag:
    Fremdenfeindlichkeit und Sexismus gehen gar nicht. Dagegen muss man sich wehren. Aber das pauschal hinter allem zu sehen hilft doch niemandem. Dort wo Fremdenfeindlichkeit passiert, dort soll sie bekämpft werden. Dort wo Sexismus stattfindet, soll man sich dagegen wehren!
    103 34 Melden
    • andrew1 22.10.2018 19:32
      Highlight Highlight Viele verunglimpfungen werden heute zu inflationär verwendet was die fehlbaren verharmlost.
      25 6 Melden
    • Baba 22.10.2018 19:40
      Highlight Highlight Es ist einfach seltsam, dass sich über exKanzler Schröders Massanzüge niemand so aufregt. Es kein Problem ist, wenn jemand ein Auto für x 10'000 Euro fährt. Verschiedene SPD Exponenten (männlich) sind Multimillionäre.

      Aber bei dieser Frau gibt es für eine Rolex einen Shitstorm. Diuble Standards!
      175 26 Melden
    • Judge Dredd 22.10.2018 19:59
      Highlight Highlight Sie sagen es ja selbst, es ist seltsam. Nicht mehr und nicht weniger! Alles andere ist interpretiert und reine Spekulation.
      Was, wenn die Aussage von einer weiblichen Migrantin stammen würde? Der Gehalt wäre immer noch der selbe.

      Wissen sie, mir ist es gelinde gesagt egal ob sie reich ist oder nicht und was sie mit ihrem Geld macht. Aber wenn wir aufhören zu diskutieren nur weil uns nicht gefällt wer eine Diskussion anstösst oder wenn wir sozusagen gewisse Gruppen als unangreifbar ansehen, nur weil wir eine Diskriminierung nicht ausschliessen können, dann ist das keine gute Tendenz.
      47 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 22.10.2018 19:25
    Highlight Highlight "Kritisiert wurde [...], dass sie sich politisch für sozial schlechter gestellte einsetzt, selbst aber mit Luxusgüter protzt. Damit predige sie Wasser, trinke selbst aber Wein."

    Was für ein absurder Vergleich. Dürften sich demnach finanziell gut Situierte nur für Belange ebenfalls ausreichend Begüterter einsetzen? Und im Umkehrschluss...? Würde bereits durch die finanzielle Entschädigung der Politiker sichergestellt, dass diese sich um die richtige Zielgruppe kümmern?
    Oder dürfte man über Geld verfügen, dieses jedoch nicht ausgeben - und somit der Wirtschaft schaden?
    Fragen über Fragen. ;)
    121 15 Melden
    • sowhat 22.10.2018 20:16
      Highlight Highlight Hehe schönes Gedankenspiel, was den Shitstorm ad absurdum führt. Haha, ab dem Moment wo die Kämpfer für Gerechtigkeit Geld erwirtschaften, sind sie nicht mehr als Kämpfer zugelassen. Das Känguruh hatte doch recht. Der Kapitalismus korrumpiert seine Gegner in dem er es ihnen gut gehen lässt (frei interpretiert - für die Puristen ;)
      40 4 Melden
  • Judge Dredd 22.10.2018 19:23
    Highlight Highlight Mattea Meyer, oder wie muss ich nicht auf eine Frage antworten, kann stattdessen whataboutism betreiben und mich hinter den Lieblingsopferrolle #sexismus #fremdenfeindlichkeit verstecken.

    Der aufgedeckte Milliarden-Steuerskandal ist eine bodenlose Frechheit. Das gehört thematisiert und verfolgt! Und hat absolut rein gar nichts mit dieser Diskussion zu tun.

    Die Kritisierte ist weiblich und Migrantin und diese beiden Tatsachen haben rein gar nichts mit der Thematik Sozialdemokratie und Luxusgüter zu tun.

    Das ist doch keine Grundlage um zu diskutieren. Egal welcher Meinung man ist.
    76 48 Melden
  • Platon 22.10.2018 19:15
    Highlight Highlight Die Frage, die sich mir stellt: Wieso stört es niemanden, dass Rechte so asozial und unverantwortungsvoll leben dürfen, wie sie wollen und dies niemand hinterfragt?

    Ausserdem, super Antwort von Molina. Das neoliberale System hats wirklich geschafft, dass jeder Einkauf ein ganzes Vorstudium benötigt, bis man sich sicher sein kann, dass man einigermassen nachhaltig einkauft. Und dann sagen FDPler, der Konsument könne selbst entscheiden. Ich kanns allmählich nicht mehr!!!
    35 11 Melden
  • Scrat 22.10.2018 19:11
    Highlight Highlight Und schon wird sie wieder bemüht, die Fremdenfeindlichkeits- und Sexismus-Keule... aber für einmal muss ich sogar Frau Funiciello recht geben: können wir bitte wieder über relevante Dinge reden?
    11 11 Melden
  • swizzbliss 22.10.2018 19:05
    Highlight Highlight Was hat das mit Fremdenfeindlichkeit und Sexismus zu tun oder ist schon die Frage fremdenfeindlich und sexistisch?
    50 28 Melden
    • quarzaro 22.10.2018 20:00
      Highlight Highlight Wenn nur sie gefragt wird, dann ja.
      30 13 Melden
    • Balabar 22.10.2018 20:07
      Highlight Highlight Ihre Frage ist wohl weder das eine, noch das andere, allerdings gibt es bei solchen Fragen auch eine Haltung, doch da will ihnen hier ja niemand etwas unterstellen. Allerdings, machen Sie doch mal den Lackmustest für Fremdenfeindlichkeit und Sexismus: wie oft gibt es eine solche Polemik bei männlichen Rednecks? Welche Haltung steckt also dahinter? Klingelts? Und schon haben Sie einen Hinweis darauf, dass Sie nicht alleine entscheiden, was z.B. Sexismus ist.
      15 9 Melden
  • plaga versus 22.10.2018 19:02
    Highlight Highlight
    Heisst das im Umkehrschluss, dass alle Bürgerlichen protzen dürfen, ja müssen?
    395 33 Melden
    • N. Y. P. 22.10.2018 19:10
      Highlight Highlight Ja
      37 7 Melden
    • Illyria & Helvetia 23.10.2018 06:35
      Highlight Highlight Hahahaha, genau das heisst es! 🤣
      2 0 Melden
  • Garp 22.10.2018 19:01
    Highlight Highlight Ich würde mir schon konsequente Sp-Politiker wünschen, die auf die Umwelt achten und faire Produkte tragen und kaufen, kein Auto haben und nicht im Einfamilienhaus wohnen, sondern in kleineren Wohnungen. Das wünsche ich mir auch von Grünen. Wir brauchen ja glaubwürdige Vorbilder.
    41 84 Melden
    • Dragonlord 22.10.2018 19:46
      Highlight Highlight Und SVPler, die ihre Haushalthilfen legal anstellen und anständig entlöhnen. Die hast Du noch vergessen in Deiner Aufzählung.
      122 17 Melden
    • Garp 22.10.2018 19:56
      Highlight Highlight Nein, Dragonlord, die hab ich nicht vergessen. Hier geht's grad um die SP. Das war ja auch kein Angriff auf die SP, nur was ich mir wünschen würde von ihren Mitgliedern.
      12 6 Melden
    • Blutgrätscher 22.10.2018 20:24
      Highlight Highlight Im Vergleich zu einer in der Schweiz gefertigten Qualitätsuhr, die mehreren hochqualifizierten Arbeitern den Monatslohn zahlt und nie ersetzt werden muss ist eine in China von Kinderhand gefertigte Plastikuhr natürlich unglaublich fair.
      40 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 22.10.2018 18:59
    Highlight Highlight Sawasan Chebli trägt eine 8400 Franken teure Uhr als Schmuckstück. So what ? Ein Bauarbeiter spart sich das Geld für eine Yamaha MT-10 zusammen. Ein christ-demokratisches Ehepaar geht auf eine Kreuzfahrt.
    Was soll das.
    844 49 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.10.2018 19:52
      Highlight Highlight Es ist schon speziell, wenn man immer gegen Reiche hetzt und Umverteilung fordert, es aber selbst nicht umsetzt. Auch eine Frau Wagenknecht wohnt in einer Villa mit grossem Landbesitz, möchte aber immer, dass andere die Sozialprojekte finanzieren.
      14 29 Melden
    • Menel 22.10.2018 20:07
      Highlight Highlight Kreuzfahrt...made my day! 🤣
      50 5 Melden
    • Zeit_Genosse 22.10.2018 20:42
      Highlight Highlight Kreuzfahrt....herrlich ✝️
      18 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoppla! 22.10.2018 18:55
    Highlight Highlight Na ja, fährt jemand einen Golf für ein paar zehntausend Franken ist es egal, aber wehe es ist eine Rolex für einen Bruchteil des Preises.

    Komische Welt.
    650 55 Melden
    • Lichtblau550 22.10.2018 22:00
      Highlight Highlight Mir ist bei Frauen aus der Türkei oder dem Nahen Osten öfter aufgefallen, dass sie teuren Schmuck tragen, ohne grosse Reichtümer zu besitzen. Das hat offenbar Tradition. Anstatt wie wir das Geld auf die hohe Kante zu legen, investieren Sie en famille jeden überzähligen Franken in Gold und Geschmeide. Vielleicht, weil das schnell eingepackt ist, wenn es hart auf hart kommt? Und sie, anders als wir, kein seit Generationen gewachsenes Vertrauen in Banken haben?
      3 1 Melden
  • Mia_san_mia 22.10.2018 18:48
    Highlight Highlight Wieso sollte sie keine Rolex tragen dürfen? Das geht doch niemanden etwas an.
    66 16 Melden
  • FrancoL 22.10.2018 18:47
    Highlight Highlight Das wahre Problem ist eigentlich die Aussage von Martin Schauerte und diese ist mehr als nur bedenklich.
    64 19 Melden
  • Stimmt alles 22.10.2018 18:38
    Highlight Highlight Ich sehe auch nicht was dagegenspricht sich eine schöne und unter Umständen teurere Uhr zu kaufen? Eine solche hat man im Gegensatz zu einem teuren Auto das Leben lang; sie entwertet sich viel langsamer und umweltfreundlich ist sie auch noch. Man kann Geld massiv dümmer investieren.
    73 9 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.10.2018 19:59
      Highlight Highlight Eine Investition ist dies sicher nicht, da nichts erwirtschaftet wird.
      Es ist genauso heuchlerisch, wie wenn der SVPler eine ausländische Putzfrau anstellt. Es widerspricht den eigenen Forderungen der Linken, dass die Reichen das Geld den Armen abgeben sollten. Würde dies nicht gefordert werden, wäre auch nichts daran auszusetzen.
      8 29 Melden
    • Platon 22.10.2018 21:58
      Highlight Highlight @neoliberaler Raubtierkapitalist
      Super Einstellung, die du da an den Tag legst! Soziale Gerechtigkeit gibt es nicht, ein paar Besserverdienende Sozis können sie ja alleine umsetzen. Klappt bestimmt wunderbar!
      7 0 Melden
    • Gummibär 23.10.2018 13:36
      Highlight Highlight @ neolib rtk Das erste, das sich ein Toolpusher der vom Oelrig runter kommt, sich kauft ist eine goldene Rolex. Das letzte, das er zur Pfandleihe bringt, ist seine goldene Rolex
      Die goldene Rolex ist DIE Arbeiter-Uhr ........
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 22.10.2018 18:37
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • FrancoL 22.10.2018 18:46
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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