Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Anzeige wegen Rassismus

SVP-Politiker entschuldigt sich für «Länder-IQ»-Aussagen



Der St.Galler SVP-Politiker Marcel Toeltl hat sich am Sonntag für seine mutmasslich rassistischen Aussagen in einem früher verfassten Blogbeitrag entschuldigt. «Es war nie, wirklich gar nie, meine erklärte Absicht, eine Bevölkerungsgruppe, ein Volk als Ganzes, oder eine Ethnie zu beleidigen, zu diskriminieren oder zu diskreditieren», schreibt Toeltl auf seiner Webseite.

Marcel Toeltl Töltl SVP

Marcel Toeltl sorgte für seine «Länder-IQ»-Aussagen für Kritik. Bild: screenshot webseite

Toeltl schrieb vergangenen Mittwoch, Flüchtlinge und Syrer kämen aus Staaten mit einem «nachweislich sehr tiefen ‹Länder-IQ›». Mehrere Bürger reichten daraufhin eine Anzeige gegen ihn wegen Rassendiskriminierung ein. In einer ersten Stellungnahme am Freitag gegenüber watson rechtfertigte Toeltl seine Aussagen damit, er habe nur «Fakten und Zahlen» verwendet, die «im Internet frei zugänglich sind».

In seiner Entschuldigung wollte sich Toeltl nicht von seinen Aussagen distanzieren. «Ich habe meine persönliche Meinung und habe auch das Recht, dies kund zu tun», schreibt er in seinem Blogbeitrag. Er bitte um Vergebung, wenn seine «Zeilen, Satzstellung oder Wortwahl juristisch nicht konform» seien.

Reicht diese Entschuldigung?

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Eine Gesellschaft, die auf Dauer eingesperrt wird, ist keine Gesellschaft mehr»

Mit Corona werden wir alle zu «Gefährdern». Der Philosoph und Wirtschaftsethiker Andreas Brenner sieht diese Entwicklung sehr kritisch. Im Interview spricht er über das Versagen von Politik und Medien und die verheerenden Folgen unserer Corona-Massnahmen für die armen Länder.

In Basel sind seit Montag Restaurants und weitere Einrichtungen geschlossen. Was denken Sie über solche Massnahmen? Andreas Brenner: Die Politik orientiert sich meiner Meinung nach hier wie überall zu stark an den Empfehlungen der Virologen. Das hinterlässt ein ungutes Gefühl und ist gesellschaftspolitisch hoch problematisch.

Was kritisieren Sie daran? Dieser Ablauf scheint logisch. Wir haben es seit dem Frühjahr mit gravierenden Einschnitten in die Gesellschaft zu tun, orchestriert von einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel