Schweiz
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«Ein alter Zopf» – GLP-Politiker will Geschlechter abschaffen

Verschwindet das Geschlecht aus dem Pass? Nach GLP-Nationalrat Beat Flach soll der Bund nicht mehr zwischen Mann und Frau unterscheiden.

16.07.18, 10:17 19.07.18, 14:35


«Bist du ein Mann oder eine Frau?»: Egal, ob wir neue Schuhe bestellen, ein Abo lösen oder eine Umfrage ausfüllen – wir werden nach unserem Geschlecht gefragt. Auch der Staat gehört zu den Fragenden, und dies kaum sind wir auf der Welt. Die Antwort schreibt er in die Akten und druckt sie auf den Pass und die ID.

Was die meisten nicht hinterfragen, findet GLP-Nationalrat Beat Flach «ein alter Zopf». Geht es nach ihm, sollen das M oder F ganz aus dem Pass und dem Personenstandregister verschwinden. Einen entsprechenden Vorstoss hat er im Nationalrat eingereicht. 

«Es ist ein Unterscheidungsmerkmal, das es heute einfach nicht mehr braucht», begründet Beat Flach gegenüber watson. «Ob wir Männlein oder Weiblein sind, sollte für den Staat keine Rolle spielen. Und hat in den Gesetzen nichts zu suchen.»

Damit greift Flach in die aktuelle Geschlechterdebatte ein. Im Mai hatte der Bundesrat vorgeschlagen, dass Transgender und Menschen mit einer Geschlechtsvariante ihr Geschlecht und ihren Vornamen einfacher im Personenstandregister sollen ändern können. 

«Etwa 60 Prozent der Transmenschen fühlen sich im binären Geschlechtersystem nirgendwo zugehörig.»

Transgender-Aktivist Alecs Recher 

Der Verein Transgender Network Switzerland (TGNS) fordert gar die Einführung eines dritten Geschlechts. «Etwa 60 Prozent der Transmenschen fühlen sich im binären Geschlechtersystem nirgendwo zugehörig», sagte Transgender-Aktivist Alecs Recher in einem Interview zu watson.

In einigen Ländern ist es bereits möglich, sich ein X in den Pass zu setzen anstatt eines M oder F. Beispielsweise in Kanada, Österreich, Bangladesch oder auch Malta.

Den Vorschlag von Flach, ganz auf das Geschlecht zu verzichten, findet Recher aber noch besser als ein drittes Geschlecht. «Damit würde der Druck ganz entfallen, sich für eine Kategorie entscheiden zu müssen.» Auch für Eltern von Intersex-Kindern.

Denn heute sei es so, führt Recher aus: Entweder man habe das Glück und passe in eine geltende Geschlechter-Konvention, «oder das Pech, dass man sich weder als Mann noch als Frau fühlt».

Bei seinem Vorstoss liess sich Beat Flach von einem Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts inspirieren, das im binären Geschlechtersystem einen Verstoss gegen die deutschen Grundrechte sieht. Die Richter schlugen eine Alternative zu einem dritten Geschlecht vor: «So könnte der Gesetzgeber auf einen personenstandsrechtlichen Geschlechtseintrag generell verzichten.»

«Damit schaffen wir gesetzliche Gleichberechtigung auf einen Streich.»

Beat Flach, GLP-Nationalrat

Flach will mit seinem Vorstoss aber noch viel mehr erreichen, wie er in der Begründung schreibt. Der Verzicht auf einen Geschlechtseintrag «würde nicht nur die Diskriminierung von intersexuellen Personen stoppen, vielmehr würde sie auch gesetzliche Ungleichbehandlung von Männern und Frauen verunmöglichen». Denn noch immer gebe es Bestimmungen, die für Mann und Frau unterschiedliche Rechtsfolgen vorsähen.

Konkret meint Flach damit heute gesetzlich verankerte Geschlechter-Unterschiede wie der Militärdienst, die Witwenrente oder auch die Ehe, die bis heute nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich ist.

«Damit schaffen wir gesetzliche Gleichberechtigung auf einen Streich», sagt Flach, der darauf hinweist, dass die Folgen zuerst abgeklärt werden müssten. Aber er ist überzeugt: Relevante Unterschiede könnten mit der entsprechenden Formulierung Rechnung getragen werden. «Zum Beispiel indem man von einer schwangeren Person spricht.»

«Personen, die sich nicht für ein Geschlecht entscheiden können, brauchen psychologische Hilfe.»

Verena Herzog, SVP-Nationalrätin

SVP-Nationalrätin Verena Herzog hält von Flachs Vorstoss nichts. «Wenn wir uns dauernd mit den Wünschen kleiner, lautstarker Minderheiten beschäftigen, lösen wir die wichtigen anstehenden Probleme nie.» Auch sie hat einen Vorstoss zum Thema eingereicht. Dieser geht aber in die konträre Richtung.

Sie fordert im Vorstoss, dass sich die Geschlechterangabe im Pass sich an den biologischen und medizinischen Fakten und Realitäten zu orientieren hat. «Wenn sich diese Änderung lediglich auf das persönliche Empfinden abstützen soll, öffnen wir Tür und Tor für Beliebigkeit und Rechtsunsicherheit.» Zudem sagt sie gegenüber watson: «Personen, die sich nicht für ein Geschlecht entscheiden können, brauchen psychologische Hilfe.» Denn: «Es gibt nur zwei Geschlechter – Mann und Frau. Dieses Faktum wird in der Sprachentwicklung seit Jahrtausenden auf der ganzen Welt durch die Bezeichnung geschlechtsreifer Lebewesen bestätigt.»

«Statt endlich etwas gegen die Genitalverstümmelung bei Intersex-Kindern zu unternehmen, machen Politiker lieber Gender-Vorstösse.»

Daniela Truffer, Präsidentin Zwischengeschlecht.org

Grosses Verständnis habe sie aber für Menschen mit einer Variante der Geschlechtsentwicklung, da bei diesen tatsächlich eine Uneindeutigkeit des biologischen Geschlechts vorliegen könne. Doch für intersexuelle Menschen sei die Frage des Geschlechtseintrags nicht vorrangig, sagt Herzog.

Tatsächlich misst die Präsidentin von Zwischengeschlecht.org einem dritten Geschlecht keine grosse Bedeutung zu. Daniela Truffer liess sich von «20 Minuten» einst wie folgt zitieren: «Die meisten Menschen, die keine eindeutigen körperlichen Geschlechtsmerkmale aufweisen, fühlen sich einem der beiden Geschlechter zugehörig.»

Wenig Verständnis hat sie auch für den Vorschlag zur Abschaffung des Geschlechtseintrags. Gegenüber watson sagt Truffer lediglich: «Statt endlich etwas gegen die Genitalverstümmelung bei Intersex-Kindern zu unternehmen, machen Politiker lieber Gender-Vorstösse.»

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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221Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Larss 17.07.2018 20:58
    Highlight Dann hopp alle Frauen und Männer ää Menschen ins Militär ;)
    5 0 Melden
  • Tornadillo 17.07.2018 20:56
    Highlight Gibt es einen trifftigen Grund, warum der Staat das Geschlecht seiner Bürger kennen sollte, es sei denn zu deren Bevorzugung oder Diskriminiering?
    5 3 Melden
  • Schneider Alex 17.07.2018 05:59
    Highlight Mit emotional aufgeladenen Nebenthemen kann man in der Politik auch punkten. Sie lenken von den eigenen politischen Positionen in heutigen Schwerpunktsthemen (EU, Migration) ab, bei denen man etwa die Hälfte der Stimmberechtigten gegen sich hat.
    25 12 Melden
    • Radesch 17.07.2018 13:20
      Highlight Seltsamerweise halte ich die von dir angesprochenen Themen ebenfalls für aufgeladene Nebenthemen.

      Bei den Krankenkassenprämien, der AHV und der soziale Gerechtigkeit, da sollte mehr politisches Kapital investiert werden.
      16 4 Melden
    • Menel 17.07.2018 16:57
      Highlight Die von dir genannten Themen sind auch Nebenthemen. Wichtig wäre mal die Themen KK Prämien, AHV/IV, Vorbereitung auf die Digitalisierung des Arbeitsmarktes und der Klimawandel.
      8 3 Melden
    • Anam.Cara 18.07.2018 08:00
      Highlight Schneider Alex: Nur weil eine Partei diese Themen bewirtschaftet und bewusst Ängste schürt, sind das noch lange nicht die wirklich wichtigen Themen.
      Und: ca. 30 % der tatsächlichen Wähler sind nicht die Hälfte des Volches.
      4 2 Melden
    • Schneider Alex 19.07.2018 06:00
      Highlight Der Wahlkampf 2019 wird sich um die Frage drehen: «Wie hältst du’s mit der direkten Demokratie?» Die Wähler können entscheiden: zwischen den Bewahrern und den Demonteuren unserer weltweit bewunderten, einzigartigen Demokratie, in der die Bürgerinnen und Bürger das letzte Wort haben. Sollten.
      2 2 Melden
  • derEchteElch 16.07.2018 18:10
    Highlight «Personen, die sich nicht für ein Geschlecht entscheiden können, brauchen psychologische Hilfe.»

    Damit ist alles gesagt. Entweder ist man XX oder XY. Etwas anderes gibt es biologisch gesehen nicht. Da gibt es tatsächlich ein paar Linke, die die Natur hinterfragen wollen, nein, nicht nur wollen, sondern es auch tun.

    Truffer sagt es sehr passend;
    «Statt endlich etwas gegen die Genitalverstümmelung bei Intersex-Kindern zu unternehmen, machen Politiker lieber Gender-Vorstösse.»

    ..und wollen sich damit nur profilieren, vielleicht weil sie sonst zu wenig Erfolg in der Politik haben. Traurig.
    44 31 Melden
    • Uranos 17.07.2018 00:00
      Highlight Es gibt biologisch (genetisch) gesehen auch die Kombination XXY. Was sagst du dazu?
      31 14 Melden
    • Knäckebrot 17.07.2018 09:08
      Highlight Es gibt auch trisomie 21, wird heutzutage allerdings lieber abgetrieben.

      Beiden Beispielen liegt an sich ein Chromosom zu viel zu Grunde.

      Interessanterweise liegen die Trends so, dass die einen hervorgehoben und die anderen eher zum Abschuss freigegeben werden...
      12 1 Melden
    • Menel 17.07.2018 16:54
      Highlight Muss dich enttäuschen; es gibt Menschen mit XY die Frauen sind und solche mit XXX, XXY und XYY Chromosomen 😉
      3 0 Melden
    • Butschina 17.07.2018 21:08
      Highlight @echter Elch
      Dann muss ich nun wohl einem Mitglied meiner Verwandtschaft sagen, dass er/sie nicht existiert. Die Person hat nun mal beide Geschlechter gehabt bei der Geburt. In der heutigen Zeit wartet man mit Operationen bis die Person selbst entscheiden kann ob sie das will und welches Geschlecht sie möchte. Ausser es gibt durch die doppelt vorhandenen Geschlechtsorgane gesundheitliche Probleme. Im Beschriebenen Fall hat der Arzt entschieden welches Geschlecht die Person hat. Es war pures Glück, lag er richtig. Auch wenn es eine Anomalie ist, es existiert!
      5 0 Melden
  • Marco4400 16.07.2018 17:57
    Highlight Unsere aktuellen Gesetze zeigen oft Unterschiede zwischen Männer und Frauen. Männer müssen Staatsdienst leisten und ‚können nicht vergewaltigt‘ werden.
    Speziell der letzte Punkt führt bei der Abschaffung des Geschlechts zur gefüchrteten Rechtsunsicherheit.
    21 8 Melden
    • derEchteElch 16.07.2018 23:08
      Highlight Lesen Sie mal Art. 189 StGB und vergleichen diesen mit Art. 190 StGB (Vergewaltigung). Sie werden feststellen, dass das Strafmass für beide Delikte das Selbe ist und 189 so ziemlich jedes Geschlecht abdeckt. Man kann also nicht von einer Rechtunsicherheit sprechen (bitte ohne S).
      6 21 Melden
    • Marco4400 18.07.2018 11:01
      Highlight Nein, Art. 189.1 StGB sieht keine Mindeststrafe vor. Folglich kann Sexuelle Nötigung bei Männern und Transmenschen unter Umständen ’nur’ eine Geldstrafe verhängt werden.
      1 1 Melden
    • derEchteElch 18.07.2018 12:11
      Highlight Es gibt keinen Artikrl 189.1, nur Art. 189 Abs. 1 😉 In der Praxis finden Sie keine Verurteilung eines Täters, bei welchem die Bestrafung für das „selbe“ Delikt im Vergleich zw. 189 und 190 sich unterscheiden würde.

      Den Abschnitt mit der Geldstrafe gibt es ganz einfach darum, weil sex. Nötigung sehr breit gefächert ist (beischlafähnliche Handlung). Vergewaltigung hingegen ist klar Penis in Vagina (Beischlaf) und nichts anderes. Ein Mann kann nicht vaginal vergewaltigt werden.. 😉
      1 1 Melden
  • michu 16.07.2018 17:49
    Highlight Bisher die schlauste Idee, die ich in dieser Debatte gehört habe. Eigentlich total naheliegend und würde mehrere Probleme gleich auf einen Schlag lösen: nicht nur in der Transgender-Debatte, sondern wie erwähnt auch in der Gleichstellung zwischen Mann und Frau.
    34 14 Melden
  • Nuance 16.07.2018 16:12
    Highlight Herrlich, wie hier alle am Rad drehen wegen der hypothetischen Streichung zweier unbedeutender Buchstaben.
    Wer hat Popcorn?
    66 88 Melden
    • Menel 16.07.2018 18:45
      Highlight Die Grundfeste ihrer Identität und ihrer Welt werden gerade ganz enorm mit einem Hilti bearbeitet, also ein bisschen mehr Verständnis 😅
      30 12 Melden
    • Chris Olive 17.07.2018 08:30
      Highlight @ Nuance

      Lieber süss oder salzig?

      PS: Im Aldi gibt es süss-salziges Popcorn gemischt.
      7 2 Melden
    • Menel 17.07.2018 09:42
      Highlight @Chris, dann das Gemischte, ist irgendwie passend 😄
      9 3 Melden
    • Nuance 17.07.2018 11:28
      Highlight Süss? Das beleidigt mich in meiner Männlichkeit!

      Spass Beiseite. Karamell mit etwas Salz? ;)
      4 2 Melden
    • Chris Olive 17.07.2018 16:00
      Highlight Ich mach einfach ein grosses Süssigkeiten-Buffet. :) Süss und salzig.

      Okay? und dann lesen wir zusammen Kommentare. Yay!
      3 1 Melden
    • Nuance 17.07.2018 18:24
      Highlight Klingt nach einem gut verbrachten Abend! ;)
      2 0 Melden
  • ezclips 16.07.2018 15:28
    Highlight Es ist erst der Anfang. Jeder der sehen will wie weit man es mit der Identität Politik und Geschlechtspronomen für Transgender-Personen treiben kann muss nur nach Kanada schauen (Bill C-16 and Jordan Peterson).
    40 11 Melden
    • Menel 17.07.2018 09:43
      Highlight Eben nicht! Damit hätte sich das ja erledigt 🙄
      5 4 Melden
  • Pointer 16.07.2018 15:22
    Highlight «Etwa 60 Prozent der Transmenschen fühlen sich im binären Geschlechtersystem nirgendwo zugehörig.»
    60 Prozent tönt erstmal nach viel. Wie viele Transmenschen gibt es denn in der Schweiz?
    An diejenigen, die sich damit auskennen: Ist es wissenschaftlich erwiesen, dass es sich bei Menschen, die sich im falschen Körper fühlen, um keine psychische Störung handelt?
    64 19 Melden
    • loquito 16.07.2018 16:36
      Highlight Was? TEILWEISE kann wissenschaftlich sogar nachgewiesen werden, dass diese Menschen im falschen Körper stecken...
      15 57 Melden
    • Eine_win_ig 16.07.2018 17:25
      Highlight Hätte dazu gerne eine Quelle loquito.
      12 3 Melden
    • derEchteElch 16.07.2018 18:12
      Highlight Loquito, das ist eine Lüge. Beweise das Gegenteil wenn du schon mit Capslock rumschreist.
      8 10 Melden
    • Menel 16.07.2018 18:49
      Highlight Bitte; für alle dies interessiert, geht mal im Netz nach Hormonen, Gehirn und sexuelle Identität suchen. Es deutet nämlich alles darauf hin, dass es eine "neurologische" Sache ist. Im übrigen sind wir davon alle betroffen, es gibt keine "reinen" Männer und Frauen.
      24 9 Melden
    • Eine_win_ig 16.07.2018 23:40
      Highlight Menel: ehrlich, ich bin zu faul um medizinisch fundierte Quellen zu diesem Thema zu suchen (und wüsste auch nicht wo). Deswegen frage ich oben nach Quellen.
      9 5 Melden
    • Uranos 17.07.2018 00:03
      Highlight Es herrscht tatsächlich wissenschaftlicher Konsens darüber, das Transsexualität keine psychische Störung ist. Aber gut, dass du gefragt hast.
      17 12 Melden
    • loquito 17.07.2018 10:16
      Highlight Googlen könnt Ihr? Oder übervordert euch das? TIPP: XY Frau eingeben...
      5 5 Melden
    • Eine_win_ig 17.07.2018 11:51
      Highlight Loquito:

      ich präzisiere für Sie:
      Fachjournal, peer-reviewed.

      Und nicht "google hat ausgespuckt also muss es so sein" oder "wikipedia sagt". Das kann ich auch und je nachdem wie ich suche, kriege ich die Resultate, die ich will.

      Ich habe Geschichte, Osteuropastudien, Staatswissenschaften, etc. studiert. Ich kenne die Plattformen für diese Themen. Aber für Medizin/Psychologie kenne ich sie nicht. Und deswegen sage ich: Quellen, bitte. Argumente fundiert unterstützen. Und google und wikipedia sind keine Quellen.
      6 6 Melden
    • loquito 17.07.2018 12:12
      Highlight Sry aber Wikipedia gibt dir die Quellen an. Und als Anthropologe kann ich dir sagen, dass Wiki oft die besseren einträge hat als andere Nachschlageqerke und dur haus als Quelle herhalten kann (wie beiballen Quellen muss man auch diese hinterfragen und überprüfen). XY Frau kannst du in scholar google eingeben, wenn du so ein krasser bist, wirst du wissen was das ist. Und da kriegst du wissenschaftliche Artikel zum Thema. Und warum ich dein Studium kennen muss ist mir schleierhaft. Ich hab übrigens auch studiert 🤗
      9 2 Melden
    • Eine_win_ig 17.07.2018 12:44
      Highlight War zur Veranschaulichung. Ich kann Fachliteratur in meinem Gebiet einordnen. Und wenn ich nun in einem mir fremden Gebiet am diskutieren bin, hoffe ich darauf, dass mir mein Gegenüber Vorschläge bringt. Texte, welche u U nicht zu komplex sind oder als "Einstiegsliteratur" gelten können.

      Ich suche nur Hilfe um das Thema besser zu verstehen. Sollte ich Soe damit betupft haben oder ein falsches Beispiel gebracht haben, sorry. Ich wollte nie angriffig sein. Eben: ich versuche meinen Horizont zu erweitern. Wenn ich dabei Experten habe, die mir die Arbeit erleichtern können, nutze ich die.
      3 1 Melden
    • Menel 17.07.2018 14:55
      3 1 Melden
    • Eine_win_ig 17.07.2018 16:33
      Highlight Danke Menel! Die Abstracts tönen schon mal interessant (also das was ich davon verstehe ;)).

      Übrigens nosleep:
      The brains of transgender people resemble the brains of the gender they identify with, not with the brains corresponding to their biological sex; this reflects the timing of sex hormones at different stages during fetal growth.

      Gefunden hier: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/B9780124201903000302

      Sehr interessant zu lesen. Danke nochmal Menel.
      1 0 Melden
    • Uranos 17.07.2018 21:20
      Highlight Denke als Psychologe muss ich hier mal einschreiten. Hier ist eine gute Quelle: American Psychiatric Association. (2013). Diagnostic and statistical manual of mental disorders (5th ed.). Washington, DC.
      1 0 Melden
  • Pointer 16.07.2018 15:16
    Highlight Eigentlich ist das Ganze höchstens bei Intersexuellen Menschen, zumindest im Kindesalter, sinnvoll.
    38 10 Melden
  • Platon 16.07.2018 15:10
    Highlight «Personen, die sich nicht für ein Geschlecht entscheiden können, brauchen psychologische Hilfe.» Solche Aussagen sind schlichtweg ignorant, faktisch falsch und ein Schlag ins Gesicht für alle Transmenschen! Ich könnt heulen, wenn ich daran denke, dass es so Politiker gibt und in unserem Parlament sitzen!

    Liebe Transmenschen
    Mit euch ist alles in Ordnung und das wisst ihr auch. Es wird eine Zeit kommen, da wird sich Frau Herzog Hilfe suchen müssen und zwar für solche Aussagen.
    71 69 Melden
    • piedone lo sbirro 17.07.2018 14:04
      Highlight ganz deiner meinung - danke platon für diesen kommentar.
      8 6 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 16.07.2018 14:51
    Highlight Es würde mir viel Selbstbewusstsein verschaffen, wenn in meinem Reisepass statt "M" ein klares "total M 👍" eingetragen wird.

    Zur Sache: Es macht doch Sinn, dass überprüft wird, wo das Geschlecht als rechtliches Anknüpfungskriterium noch geeignet ist.
    61 6 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 16.07.2018 14:41
    Highlight Dank an Flach und die GLO für diesen Vorstosse.
    @Herzog ich bin männlich und heterosexuell, gehöre klar zur Mehrheit und setzte mich trotzdem für die Abschaffungs des Geschlechts in Verfassung, Personenregister etc ein, nicht weil ich damit eine Minderheit "pushen" will oder einend konkreten Vorteil mir Verspreche sondern weil es Richtig ist und weil es keine Grund gibt, Staatliches Handeln abhängig vom Geschlecht zu machen.
    59 61 Melden
    • Socceroo04 16.07.2018 15:44
      Highlight Nur ist die Sache nicht zu Ende gedacht. Ich sehe schon die Emphörung wenn in einem Gefängnis oder Auffangstation für Flüchtlinge für lauter Es’ (gibt ja keine Trennung mehr) ein „Es“ mit biologisch weiblichem Hintergrund von von 5 „Es“ mit biologisch männlichem Hintergrund vergewaltigt wird... eigentlich schön hat unsere Gesellschaft keine grösseren Herausforderungen mehr.
      58 21 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 16.07.2018 16:08
      Highlight Sie scheinen das Konzept nicht verstanden zu haben. Männlein und Weiblein gibt es immernoch, man kann sich noch als solches fühlen, bezeichnen etc., nur für den Staat soll es keine Rolle mehr spielen.Ob M W oder W M vergewaltigt sollte keine Rolle mehr spielen, Vergewaltigung ist vergewaltigung und sollte unabhängig vom geschlecht von Täter und Opfer beurteilt werden. Interessanterweise haben sie mit Vergewaltigung gerade ein Beispiel gebracht, wo dies in der Ch nicht der Fall ist, bei einer Vergewaltigung kann das Opfer nur weiblich sein, ihr Beispiel unterstütz dementsprechen meine Position.
      43 24 Melden
    • Eine_win_ig 16.07.2018 17:28
      Highlight Ja Retikulum, einverstanden.
      Aber der Aufenthalt in Asylzentrum A oder B wird halt durch Geschlecht bestimmt. Und wenn der Staat das ignoriert, kann eben die obengenannte Situation auftreten...
      7 3 Melden
    • derEchteElch 16.07.2018 18:18
      Highlight @raues Retikulum;
      Das mit der Vergewaltigung ist nunmal so eine Sache. Ja, Vergewaltigung kann nur Mann bei Frau und auch nur Vaginal, das stimmt schon. Es gibt neben Artikel 190 StGB auch den Art. 189 StGB, welcher eben "Vergewaltigung" Mann an Mann oder Frau an Mann einschliesst und mit gleicher Strafe ahndet.. Ihr Beispiel ist also nicht gerade passend, wenn nicht sogar fehlerhaft...
      9 8 Melden
    • Socceroo04 16.07.2018 20:34
      Highlight Ich habe sehrwohl verstanden, nur wurden Frauengefängnisse wie auch Kliniken, und weitere Institutionen insbesondere Frauenhäuser ausschliesslich zum Schutz der Frauen istitutioniert und das teilweise per Gesetz.
      ... also doch mur „Stimmenfang“ nicht zu Ende gedacht.
      8 1 Melden
  • Baba 16.07.2018 14:14
    Highlight Mit allem Respekt für die Bedürfnisse einer Minderheit, habe ich Mühe damit, dass ich mich bei einer Umsetzung künftig nicht mehr als Frau deklarieren darf! Ich bin eine Frau und bin es gerne. Nicht einfach bloss 'eine Person', denn ich hatte das Glück mit einem klaren Geschlecht auf die Welt zu kommen und mich darin auch wohlzufühlen.

    Im klaren Wissen darum, dass das nicht jedem Menschen so geht, lehne ich eine Abschaffung der Geschlechtsangabe trotzdem mit Nachdruck ab. Eine dritte Möglichkeit (zB X) für all jene, die sich weder M noch F zugehörig fühlen, finde ich hingegen völlig ok.
    74 17 Melden
    • Platon 16.07.2018 18:12
      Highlight @Baba
      Wenn einem Dinge nicht in den Kopf passen, hat man sie vermutlich nicht ganz begriffen. Niemand soll daran gehindert werden, seine Geschlechtsidentität auszuleben und sie anderen Menschen mitzuteilen. Im Gegenteil! Jeder darf dazu stehen, was er ist. Der essentielle Punkt ist einfach, dass man dazu weder ein M noch ein W im Pass braucht. Oder war dir dieser Buchstabe in dieser Hinsicht in irgend einer Form schon einmal dienlich? Ich bin ein Mann und wäre auch ein Mann ohne ein M in meinem Pass. Fakt ist, der Buchstabe bringt nichts für niemanden!
      17 14 Melden
    • Uranos 17.07.2018 00:07
      Highlight Übrigens gehörst du als Frau zur Mehrheit in der Schweiz. Dachte nur ich sag's dir.
      7 10 Melden
  • PaLve! 16.07.2018 13:21
    Highlight Die Kommentare zeigen wie ignorant einige Menschen das Thema angehen.
    Fakt ist, gäbe es in staatlichen Dokumenten keine Geschlechter, gäbe es sofort Gleichberechtigung. Um DAS geht es hier.
    Ob Geschlechter bei Sportverbänden, Toiletten oder was auch immer getrennt werden, ist bei dieser Diskussion NICHT das Thema.
    54 87 Melden
    • JackMac 16.07.2018 14:54
      Highlight Du ignorierst doch einfach, dass es unterschiedliche Geschlechter gibt.
      Es gibt keine Gleichberechtigung im Leben.
      Die einen bleiben klein, die einen werden gross, andere sind krank, dünn, fett, dumm, intelligent, hübsch, hässlich, erfolgreich .... also was willst du ?
      54 39 Melden
    • rudolf_k 16.07.2018 15:08
      Highlight Sofortige Gleichberechtigung olé! Ab sofort sind dann Frauenquoten, Frauensport usw. Geschichte da es gar keine Geschlechter und somit gar keine Diskriminierung mehr gibt, juhee!
      53 9 Melden
    • Eine_win_ig 16.07.2018 17:33
      Highlight Ja! Keine Diskriminierung mehr! Ich bin dicker und somit langsamer als Person B. Man hänge ihr Gewichte an. Blödes Beispiel, ich weiss!

      Aber: Wir. Sind. Nicht. Alle. Gleich.

      Ich bin ein Mann. Ich bin leistungsfähiger als meine Frau (welche sehr sportlich ist). Aber da kann sie mit gleichem Aufwand nie an mein Niveau rankommen. Ist halt so. Ich dehne und yogae dafür dumm und dämlich um nur die Hälfte ihrer Flexibilität zu haben. Männer und Frauen sind nicht gleich.

      Wenn man aufhört zu differenzieren nivelliert man nach unten. So dass alle in die Norm passen. Und das ist schlecht.
      21 7 Melden
    • PaLve! 16.07.2018 17:53
      Highlight @JackMac
      Die Geschlechter habe ich nie in Frage gestellt. Jedoch die Geschlechter auf amtlichen Dokumenten. Sollte man also Fett, Schön, Hässlich usw. auch auf den Pass schreiben? Nach deiner Argumentation schon.
      10 7 Melden
    • PaLve! 16.07.2018 17:54
      Highlight @rudolf_k
      Wie gesagt. Es geht um amtliche Dokumente, nicht um Sportvereine, Betriebe oder was auch immer.
      9 9 Melden
    • Heinz Nacht 17.07.2018 12:28
      Highlight Meine Fresse! Was viele hier einfach nicht schnallen: Es geht nicht darum, dass alle gleich SIND, sondern dass alle gleich BEHANDELT (in diesem Falle in erster Linie durch den Staat) werden! Das ist ein himmelweiter Unterschied!
      6 3 Melden
  • mAJORtOM95 16.07.2018 12:58
    Highlight Zitat: «Wenn wir uns dauernd mit den Wünschen kleiner, lautstarker Minderheiten beschäftigen, lösen wir die wichtigen anstehenden Probleme nie.»

    Zum Glück hilft die SVP bei allen wichtigen grossen Problemen. Wie z.B. Umweltschutz, Energiestrategie 2050...

    Trotzdem lächerlich das Geschlecht aus dem Pass zu entfernen.
    48 36 Melden
  • Filzstift 16.07.2018 12:51
    Highlight Keine Geschlechter, somit auch kein Feauenfussball oder Frauentennis. Wie war das nochmals mit Gleichberechtigung?
    84 26 Melden
  • Angelo C. 16.07.2018 12:39
    Highlight Man fragt sich unwillkürlich beim Lesen solch kruder Ideen, wie dekadent und degeneriert die Menschheit eigentlich noch weiter entarten soll 🙄

    Wegen einer (gesamthaft betrachtet) verhältnismässig kleinen Gruppe von Menschen die gesamten Erkenntnisse über das geschlechterspezifische Menschsein über Bord zu werfen, ist nicht nur wenig hilfreich, sondern grenzt an eigentliche Perversion 🤔

    Schon rein amtlich und im Hinblick auf wesentliche administrative Infos (Heirat, Todesfall, Hospitalisierung etc) ein nonsens allererster Güte, einer der zum Glück mit jedwelcher Sicherheit NULL Chancen hat.
    144 43 Melden
    • Tikvaw 16.07.2018 14:30
      Highlight Wieso sollten bei diesem bürokratischen Akt
      "die gesamten Erkenntnisse über das geschlechterspezifische Menschsein über Bord" geworfen werden?
      24 45 Melden
    • Fabio74 16.07.2018 17:37
      Highlight Und warum entartet?warum 1933er speech?
      9 31 Melden
    • Angelo C. 16.07.2018 21:47
      Highlight Man sieht, dass du gerne solche abartigen Vergleiche favorisiert dann bei Kommentaren einbringst, wenn sie dir (bei deiner Ausrichtung verständlich😉) gesamthaft nicht in den Kram passen...

      „Entartet“ ist sowohl semantisch wie heute auch als wissenschaftlicher Ausdruck ganz allgemein in der deutschen Sprache üblich, und dies völlig unabhängig vom jeweiligen Anwendungsbereich.

      Und er passt sehr gut in den sachlichen Kontext meines Satzes, wenn man ihn neutral hinterfragt.

      Aber eben, dir ging es ja um etwas anderes 😊.


      25 8 Melden
    • Uranos 17.07.2018 00:14
      Highlight Entartet ist laut Duden "oft abwertend". Übrigens geht es überhaupt nicht um eine Minderheit, sondern darum, dass die Unterschiede zwischen Männern und Frauen aufgeweicht werden sollen. Wenn du mit diesem weltoffenen Konzept nicht einverstanden bist, darfst du gerne eine Initiative zur Geschlechtertrennung in der Schweiz starten (wie wär's denn mit einem Fahrverbot für Frauen? Oder lieber Männer?).
      10 16 Melden
  • Karl33 16.07.2018 12:37
    Highlight Die Idee ist gut. Man stelle sich vor: Keine Diskriminierung der Männer mehr beim Militärdienstzwang, bei der Wittwerrente etc. Keine Privilegierung von kinderlosen Frauen mehr.

    Ja, da droht uns fürwahr Gleichstellung.
    99 16 Melden
  • Corahund 16.07.2018 12:32
    Highlight Die sollen doch zuerst ihre Partei abschaffen.
    68 38 Melden
    • Fabio74 17.07.2018 07:30
      Highlight Und warum? Weil Antidemokraten wie du ein Problem mit demokratischen Parteien hast?
      14 7 Melden
  • Adualia 16.07.2018 12:30
    Highlight
    Meiner Meinung nach kann eine solche Änderung sinnvoll sein, nur ist das noch viel zu früh für die Schweiz, die Leute kommen mit sowas aktuell kaum noch klar bzw können kein Verständnis dafür aufbringen. Eine dringende Notwendigkeit sehe ich hier jedoch nicht.

    Allerdings: Wiedermal SVP Facepalm vom feinsten... Einen solchen Stuss was die mal wieder rauslässt, einfach nur abartig.


    48 97 Melden
    • suchwow 16.07.2018 13:30
      Highlight SVP? Bist du betrunken? Bin auch kein Fan, was die rauslassen, aber für einmal haben die nichts damit zu tun.
      37 21 Melden
    • Tikvaw 16.07.2018 14:41
      Highlight @suchwow

      Es geht um die Aussagen von SVP-Nationalrätin Verena Herzog zu diesem Thema.
      (Vermute ich)
      26 7 Melden
    • Adualia 17.07.2018 12:37
      Highlight Richtig Tikvaw.

      Wie ich die Blitzer werten soll, ist mir nicht ganz klar. War wohl weder für die Linken noch Rechten passend.
      2 1 Melden
    • suchwow 17.07.2018 15:05
      Highlight Sorry, Asche über mein Haupt. Hab btw nicht geblitzt :) Vielleicht ein vorschnelles blitzen, weil man was zu SVP gelesen hat?
      0 2 Melden
  • Daniel Schmid (1) 16.07.2018 12:29
    Highlight Ich würde auch den Namen abschaffen, das kann dikriminierend wirken. Aber eigentlich wäre eine Abschaffung von Ausweisen noch viel konsequenter, das passt auch zur Abschaffung der Grenzen...ich muss meine GLP Mitgliedschaft schwer überdenken.
    76 28 Melden
    • Platon 16.07.2018 22:38
      Highlight @Daniel Schmid
      Das M in ihrem Pass muss ja fürchterlich wichtig sein für Sie. Weshalb eigentlich? Fühlen sie sich nur dadurch als Mann? Oder prahlen sie bei Flughafenkontrolle einfach gerne damit rum? Erzählen sie mir ein wenig über sich. Was macht ihnen angst?
      12 7 Melden
  • Bündn0r 16.07.2018 12:27
    Highlight Der Pass wird zur Identifikation verwendet, Register ebenso. Neben Alter, Grösse, Namen, Augenfarbe etc ist dazu auch das biologische Geschlecht ein Kriterium. Nicht die Gefühlslage der Person. Wie als Kind: Hesch es Schnäggli oder es Pfiifli?
    Bei Personen mit mangelhaft ausgeprägten Geschlechtsmerkmalen handelt es sich einerseits um Einzelfälle und andererseits um Behinderungen. Anstelle des Passes kann dies auch in einem Behindertenausweis festgehalten werden.
    Personen die nicht mit ihrem wahren Geschlecht einverstanden sind, kann ein Psychiater besser helfen, als ein umgestalteter Pass.
    49 22 Melden
    • Pafeld 16.07.2018 17:29
      Highlight Es geht nicht um Schnäggli oder Pfiifli bei der Geburt, sondern darum, dass die simple Geschlechtsinformation für die Behörden heute keinen Mehrwert mehr hat. Aber so wie sich die Leute hier aufführen könnte man meinen, die BDP sei dabei, mit der Kastrationsschere landauf-landab zu rennen und jeden hypermännlichen Obermacker zum Transmenschen zu verstümmeln.
      14 9 Melden
    • Uranos 17.07.2018 00:16
      Highlight das Geschlecht sagt aber nicht zwingend etwas über das Aussehen aus, anders als z.B. die Grösse, Augenfarbe etc.
      7 5 Melden
    • Herr Kules 17.07.2018 11:42
      Highlight @BüdnOr Sie bezeichnen Personen "mit mangelhaft ausgeprägten Geschlechtsmerkmalen" als behindert? Puuh! Gewagte Aussage, mein Freund!
      6 3 Melden
  • MatzeTatze 16.07.2018 12:13
    Highlight Wenn zwei buchstaben im pass unser einziges problem ist, gehts uns wohl verdammt gut hier!
    Nein ehrich... und so einer bekommt sein lohn vom bund *facepalm
    47 32 Melden
    • Asmodeus 16.07.2018 14:00
      Highlight Scheinbar Problem genug, dass Ihr Euch so darüber aufregt, wenn es weg soll.
      29 37 Melden
    • Fabio74 16.07.2018 17:39
      Highlight @no sleep Minderheiten brauchen Lobbys um zu Rechten zu kommen.
      Und zum Glück gibt es Menschen die zu hören und nicht nur Ignoranten
      9 15 Melden
  • Domino 16.07.2018 12:10
    Highlight Wieder mal so ein grünes Thema welches entgegen der Natur ist.
    41 31 Melden
    • Platon 16.07.2018 22:51
      Highlight @Domino
      Wow, Respekt! Minderheiten als unnatürlich abzustempeln zeugt einfach von Charakterstärke. Kleiner Tipp: Wenn du so angst vor "unnatürlichen" Dingen hast, würde ich ganz schnell dieses Gerät loswerden, mit dem du diesen Kommentar geschrieben hast. Ausser du hast es natürlich vom Baum gepflückt.
      10 10 Melden
  • zettie94 16.07.2018 12:09
    Highlight Es gäbe einen Vorteil: Gleichberechtigung. Wenn der Staat nicht mehr zwischen Mann und Frau unterscheidet, dann müssten plötzlich auch die Frauen ins Militär (oder die Wehrpflicht wird ganz abgeschafft *träum*).
    58 8 Melden
    • sowhat 16.07.2018 21:16
      Highlight Die Wahrscheinlichkeit, dass die Wehrpflicht abgeschafft wird, steigt definitiv, wenn sie Frauen betrifft. Hoffentlich!
      Allerdings heisst das darum noch nicht Gleichberechtigung.
      4 0 Melden
  • Nelson Muntz 16.07.2018 12:05
    Highlight Zum Glück haben wir keine anderen Probleme! Schaffen wir doch auch Rechtschreibung, Gesetze und Geld ab!
    44 20 Melden
    • Platon 16.07.2018 22:52
      Highlight @Nelson
      Für was? Das M in meinem Pass brauche ich nicht, Gesetze sind aber schon noch praktisch.
      10 7 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 16.07.2018 11:37
    Highlight Hoppla, scheint als wäre die Amerikanische SJW Bewegung auch bei uns angekommen <.<
    87 16 Melden
    • Uranos 17.07.2018 00:17
      Highlight Lesen die Amis nun auch unsere SJW Heftli?
      8 1 Melden
  • thunder 16.07.2018 11:31
    Highlight Parteien, welche sich mit solchem Schwachsinn befassen sind unwählbar.
    110 48 Melden
    • Fabio74 17.07.2018 07:33
      Highlight Und warum? Weil Minderheiten keine Rechte brauchen?
      Oder weil nur wer gegen die böse EU ist wählbar ist?
      5 9 Melden
    • Anam.Cara 18.07.2018 08:18
      Highlight Welche Partei befasst sich denn nicht ab und zu mit Themen, die von anderen als Schwachsinn abgetan werden?

      Vielfalt ist eben nicht Bedrohung, sondern Bereicherung...
      0 0 Melden
  • Uf em Berg 16.07.2018 11:20
    Highlight Es gibt verschiedene Geschlechter und das zu leugnen ist lächerlich! Gleichberechtigung hat nichts mit Gleichmachung zu tun. Männer und Frauen und was es alles dazwischen gibt sind nun mal anders und wichtig ist lediglich, dass jeder so wie er/sie/es ist, akzeptiert wird. Auch Gesetze müssen teils dem Geschlecht angepasst sein. Zum Beispiel ist es nunmal so, dass Frauen gebären und stillen und in dieser Zeit einen Schutz brauchen, den Männer nicht brauchen. Alle gleich zu machen nimmt vielen die Identität und auch wenn wir es nicht gern zugeben: Wir brauchen das Gefühl von Zugehörigkeit!
    101 9 Melden
    • Mimimi_und_wow 16.07.2018 12:15
      Highlight Da hast du mir aber so aus dem Herzen gesprochen. Genau so sehe ich es auch. Ich war keine schwangere Person, sondern eine schwangere Frau. Und ich war und bin eine Mutter und kein Elternteil.
      55 11 Melden
    • Baba 16.07.2018 14:01
      Highlight Ja, die "schwangere Person" ist tatsächlich absurd *kopfschüttel*.
      27 9 Melden
    • rauchzeichen 16.07.2018 23:14
      Highlight wenn paar buchstaben auf einem plastikkärtchen verschwinden, verändert sich dann tatsächlich die gesamte gesellschaft? ich finds ja auch nicht nötig, aber bin erstaunt wie sehr dies hier auf ablehnung trifft und wieso so ne mücke zum elefanten gemacht wird.
      7 5 Melden
    • DonChaote 17.07.2018 10:28
      Highlight Den schutz in der schwangerschaft und der stillzeit besteht ja weiterhin, auch wenn sie für den staat als person und nicht als frau oder mann wahrgenommen werden.
      Ein elternteil sind sie jetzt schon, ob sie sich jetzt dabei mutter nennen, mama oder wie auch immer. Daran würde sich ja nichts ändern. Aber wieso sollten rechte und pflichten für mutter und vater unterschiedlich definiert sein? Vereinfachung!
      Was sich ändern würde wäre lediglich, dass der staat nicht mehr zwischen geschlechtern unterscheidet. Ade mutterschaftsurlaub, hallo elternschaftsurlaub, um bei diesem beispiel zu bleiben.
      8 4 Melden
  • p4trick 16.07.2018 11:09
    Highlight Wir brauchen ab sofort auch Babynamen die nicht einem Geschlecht zugeordnet werden können. Auch bei dem Schwanger werden soll es endlich abgeschafft werden dass nur Frauen schwanger werden können. Was habt ihr eigentlich das Gefühl, Männer können das nicht?
    Oh wait...
    83 27 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 16.07.2018 12:06
      Highlight Die Namen gibt es bereits sehr lange! Und kommen heute auch vermehrt vor.
      Bei Geburt lassen sich Menschen nicht immer einem der beiden Geschlechtern zuordnen. Und viele Eltern lehnen heute einen operativen Eingriff im Babyalter zu Recht ab. Das Kind kann so selbst entscheiden, wem es zugehören will, wenn es genug reif/alt dazu ist.

      26 26 Melden
  • Hierundjetzt 16.07.2018 11:01
    Highlight Ich bin mir nicht sicher ob Flach jemals im Ausland war.

    Und ich bin mir noch weniger sicher ob ein weltweit anerkanntes System wegen eines Flach geändert wird. Ob 195 Länder Ihr System wegen Flach ändern werden.

    Die Vorgaben an einen Pass sind fix via internationalem Abkommen geregelt und gelten 1:1 für sämtliche Länder dieses Planeten.

    Sicher bin ich mir aber, dass der Flach Steuergelder zum Fenster rauswirft, Hoffnungen generiert, die er NIE erfüllen kann und wird und daher reiner Wahlkampf betreibt. DAS ist peinlich.
    88 21 Melden
    • Safster 16.07.2018 12:53
      Highlight Das ist völliger Quatsch. Das System hat sich relativ schnell an das X angepasst, und auch Nicht-Angabe wird häufig durch ein Symbol ersetzt. Die Abschaffung des zivilstandlichen Geschlechts auf nationaler Ebene dürfte daher recht unproblematisch sein. Wo dabei Steuergelder verschwendet werden? Wissen Sie wohl selber nicht. Jedenfalls ist der "Nebeneffekt" der völligen Gleichstellung der Geschlechter auf der rechtlichen Ebene grossartig!
      18 24 Melden
    • Tikvaw 16.07.2018 14:16
      Highlight Es gibt kein "fix" geregeltes internationales Abkommen bezüglich Pässe.

      Jedes Land kann und darf sein Pass so gestalten wie es lustig findet.
      Genauso darf jedes Land eigene Bestimmungen erlassen, wie genau sich Einreisende Identifizieren müssen oder ob ein Pass von Land Y akzeptiert wird oder nicht.
      Die Bestimmungen des ICAO sind auch nur Empfehlungen (und akzeptiert übrigens ein X).

      Mit biometrischen Pässen werden ausserdem Angaben wie Geschlecht sowieso überflüssig.

      In Länder wie Uganda etc. würde ich jedoch nicht mit einem X darin, freiwillig einreisen.
      15 6 Melden
    • Hierundjetzt 16.07.2018 15:33
      Highlight Die ICAO fördert als UN Organisation den Luftverkehr und definiert sicher keine Identifikationsdokumente....

      Komisch nur, dass alle Pässe +/- das selbe Format haben, überall ein Foto drin ist und im Dokument sämtliche Angaben zur Person enthalten sind, inkl. Unterschrift.

      Aber sicher gibt gemäss Dir auch A3 Pässe auf Holz gedruckt ohne Foto und mit Spitznamen versehen.

      Beim Pass geht es leider nicht um irgendeine Einreise in Uganda sondern um die Identifikation. Biometrische Pässe wird es auch in Zukunft in 3/4 aller Länder noch lange nicht geben.
      21 4 Melden
    • Tikvaw 16.07.2018 16:25
      Highlight Nur weil sich viele Länder auf einen möglichst einheitlichen Standard einigen ergibt das noch lange nicht ein:

      "fix via internationalem Abkommen geregelt und gelten 1:1 für sämtliche Länder dieses Planeten."

      Ansonsten zeig mir dieses "internationale Abkommen".

      Doch beim Pass geht es hauptsächlich um die Einreise in andere Länder und jedes Land bestimmt selbst was in diesem Pass stehen muss um gültig zu sein. Viele "ziviliserte" Staaten akzeptieren z.B. ein "undefiniertes" Geschlecht, was Australier und Kanadier mit einem X tagtäglich beweisen.


      9 9 Melden
    • purpletrain 16.07.2018 19:52
      Highlight @Hierundjetzt Du musstest offenbar noch nie einem Grenzbeamten erklären das Heimatort nicht das gleiche ist wie Geburtsort. Oder warst du jeweils so schlau und hast beim Einreiseformular deinen Heimatort anstelle des gefragten Geburtsorts angegeben?
      4 4 Melden
    • Hierundjetzt 16.07.2018 21:31
      Highlight Der Pass / ID ist primär ein Ausweisdokument und Sekundär ein Reisedokument. Auf diesen gründet Deine gesamte Identität bzw. der amtliche Beweis, dass es Dich überhaupt gibt. Ohne diesen Beweis, gibts keine Wohnsitzbescheinigung, keine Sozialversicherungen und keine Niederlassung (um nur einige zu nennen) und wenn Kanada ein lustiges X reinzwängt, so sind im übrigen amtlicher Verkehr immer noch m / f massgebend. Oder wurde dort seit gestern die Mutterschaft, das Pensionsalter oder das Erbrecht für X angepasst? DAS ist relevant, nicht ein X im Pass. Aiaiai Tikvaw...
      2 7 Melden
    • Tikvaw 16.07.2018 23:40
      Highlight Das ist nicht korrekt. Wenn du nie aus der Schweiz ausreist und nur mit Schweizer Behörden Kontakt hast, musst du dein ganzes Leben lang nie einen Pass in Papier/Karton-Form ausstellen lassen.
      Es werden zahlreiche andere Formen akzeptiert bei Wohnsitzwechsel und oder Anmeldungen bei Behörden.

      Ausserdem: Du hast behauptet, es gäbe eine internationale Gesetzgebung die es einzuhalten gibt. Ich habe gesagt das stimmt nicht und Beispiele dafür angebracht. Mehr nicht.
      4 2 Melden
  • Maya Eldorado 16.07.2018 11:01
    Highlight Da wird nicht mal der Unterschied gemacht zwischen Transgender und Intersexualität.

    Transgender haben ein biologisches Geschlecht gut und richtig ausgebildet im Leib, fühlen sich aber seelisch richtig im anderen Geschlecht.

    Intersexuele, haben weibliche und männliche Merkmale im Leib, oft nicht richtig ausgebildet.
    Hier kann auh der Leib nicht eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden.
    51 7 Melden
  • Herr Ole 16.07.2018 10:59
    Highlight Finde ich eine gute Idee. Das Geschlecht wird ja nicht „abgeschafft“ (wie soll das auch gehen?), wie manche hier zu glauben scheinen. Der Staat fragt einfach nicht mehr danach. Und ganz ehrlich, wieso sollte er auch? Wie Flach korrekt sagt, könne einige der Unfairheiten im Schweizer Gesetz (Militärdienst nur für Männer, ungleiche Witwenrenten etc.) damit gelöst werden.
    Um Transgender geht es wirklich nur ganz am Rande.
    91 98 Melden
    • suchwow 16.07.2018 11:15
      Highlight Und wenn ich einen Flug buche und angeben MUSS, ob ich Mann oder Frau bin und das dann auch überprüft wird? Was mache ich dann? Richtige Furzidee, die wieder mal aufkommt anstatt echte Probleme anzugehen oder sinnvolle Vorschläge zu bringen.
      62 37 Melden
    • Safster 16.07.2018 12:55
      Highlight @suchwow: Das mit dem "X" wurde relativ schnell von der ICAO (Luftfahrt) übernommen. Keine Angaben werden im Schengenraum anscheinend ebenfalls mit einem Symbol aufgefüllt. Das scheint kein wirkliches Problem zu sein.
      26 3 Melden
    • PaLve! 16.07.2018 13:17
      Highlight @ suchwow
      DANN gibst du an, was für ein Geschlecht du bist.

      Aber für was braucht es das auf offiziellen Dokumenten?
      17 5 Melden
    • Asmodeus 16.07.2018 13:57
      Highlight Wieso ist es für einen Flug relevant ob Du männlich oder weiblich bist?
      23 9 Melden
    • rauchzeichen 16.07.2018 14:16
      Highlight @ sucheow, glücklicherweise hat die menschheit ja noch nie alte standards erneuert und neue gemacht. und nie hat einfach jemand mal begonnen und ein scheitern riskiert. das liegt daran, dass nationen so unglaublich gut sind, sich untereinander zu koordinieren und nicht nur an sich zu denken...

      muss ich noch ironischer werden?
      12 10 Melden
  • saukaibli 16.07.2018 10:59
    Highlight "Konkret meint Flach damit heute gesetzlich verankerte Geschlechter-Unterschiede wie der Militärdienst, die Witwenrente oder auch die Ehe" OK, dann sollen jetzt Frauen und Männer ins Militär gezwungen werden? Zum Glück haben wir noch Politiker wie Herr Flach, die sich um die wirklich wichtigen Probleme der Menschheit kümmern. Wer interessiert sich schon für Unwichtigkeiten wie Umwelt oder Armut? Das F oder M im Pass, das ist viel wichtiger.
    50 59 Melden
  • Asmodeus 16.07.2018 10:56
    Highlight Finde ich super. Gleiche Rechte und Pflichten für alle.

    Das Geschlecht hat nur medizinisch Relevanz und in diesen Bereichen ist eh jeder anders.
    92 61 Melden
  • walsi 16.07.2018 10:52
    Highlight Wenn das kommt starten dann beim 100 Meterlauf die Frauen und Männer zusammen? Müssen dann die Menschen, die mit einem biologischen Vorteil starten, durch irgendwelche Regeln ausgebremst werden?
    94 33 Melden
    • Olaf44512 16.07.2018 12:15
      Highlight Das ist dann Sache der Sportverbände wie sie das Geschlecht definieren und bestimmen. Dem Staat ist das auch heute egal.
      32 7 Melden
    • rauchzeichen 16.07.2018 14:22
      Highlight ja genau! weil wenn auf deinem ausweis 1.80 steht und du wächst, der staat dir die sohle abschneidet???

      dass alte menschen wieder kleiner werden ist immernoch ein problem, da prothesen für unterhalb der füsse das verletzungsrisiko alter menschen ungemein erhöht...

      definiere: biologischer vorteil. müssen grosse fussballer bei eckbällen auf die knie? also. hättest du auch selber draufkommen können.

      10 9 Melden
    • rauchzeichen 16.07.2018 22:35
      Highlight wie du dich fühlst weiss ich nicht. aber wenn du dich so fühlst, handelt es sich eindeutig um einen staatlich aufgezwungenen minderwertigkeitkomplex! ich würde einen anwalt kontaktieren und mal die rechtslage checken ;)
      6 0 Melden
  • walsi 16.07.2018 10:47
    Highlight Biologisch von der Natur vorgesehen gibt es zwei Geschlechter, männlich und weiblich, da können sich die Leute auf den Kopfstellen und dagegen wehren wie sie wollen, Fakt ist Fakt. Welche Rolle die einzelnen Geschlechter ausüben wird von der Gesellschaft definiert, ändert aber nichts an der Biologie. Die Gesellschaft kann auch definieren, dass nicht zwischen Mann und Frau unterschieden wird, das ändert aber nichts an dem Fakt, dass es biologische unterschiede gibt. Z.B. Männer sind in der Regel kräftiger gebaut als Frauen.
    398 92 Melden
    • seventhinkingsteps 16.07.2018 11:48
      Highlight Das stimmt so nicht ganz: https://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t
      31 36 Melden
    • Max Cherry 16.07.2018 12:15
      Highlight @seventhinkingsteps Stimmt eben doch. walsi schreibt bewusst "Biologisch von der Natur vorgesehen gibt es zwei Geschlechter", die 0,1% sog. Intersexuellen sind kein drittes, von der Natur vorgesehenes Geschlecht sondern leiden an einer angeborenen Fehlbildung der Genitalien. Nächstes mal den Wikipedia Artikel auch selber lesen vor dem verlinken ;)
      40 19 Melden
    • Dominik Treier (1) 16.07.2018 12:51
      Highlight Biologisch von der Natur vorgesehen gibt es zwei Geschlechter XD Selten so gelacht und geweint zugleich. Woher wissen Sie das? Hat die Natur oder Gott zu Ihnen gesprochen. Ich kann da nur Dr. House zitieren: " Wenn man mit Gott spricht, ist man Religiös, wenn Gott aber zu einem spricht ist man irre..." Da sagen die Bürgerlichen doch immer sie seien Realisten, dabei verschliessen sie sich vor jeder neuen realität und wollen alles was nicht in "ihr persönliches" Weltbild passt einfach verbieten oder wegsperren... Das die vetreterin der Nationalen Rückschrittspartei das so sieht erübrigt sich...
      25 45 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 16.07.2018 12:53
      Highlight Das ist eben genau KEIN Fakt, walsi!
      Es gibt Menschen, die sich bei Geburt eben nicht einem der beiden Geschlechter zuordnen lassen.

      http://www.intersex.ch/?page_id=92
      15 18 Melden
    • walsi 16.07.2018 13:13
      Highlight @Dominik: Der wichtigste Instinkt in der Natur ist das Überleben, egal ob Flora oder Fauna. Aus diesem Grund ist zur Fortpflanzung in den meisten Fällen ist vorgesehen, dass eine Verschmelzung der Gene aus einem männlichen und weiblichen Mitglied der Spezies stattfindet.

      So ist es auch beim Menschen, Frauen können ohne den Genanteil des Mannes nicht Schwanger werden, es sei den in irgendwelchen Laborversuchen. Dort gelingt die Befruchtung ohne männliches Erbgut vielleicht, ich weiss es nicht. Daher steht ja uch Wikiartikel von seven..., das die dritte Form auf einer Störun basiert.
      12 16 Melden
    • seventhinkingsteps 16.07.2018 14:16
      Highlight @Max Cherry

      Diese Sichtweise ist höchst problematisch. Rechtlich gesehen liegt die Handlungsfreiheit beim behandelnden Arzt und der entscheidet nach der Geburt welches biologische Geschlecht das Neugeborene haben soll. Das kann später zu ernsthaften psychologischen Traumata und einer Störung der Geschlechtsidentität führen. Das der Arzt das überhaupt tun soll fusst nur auf der binären Sichtweise auf Geschlechtsidentitäten unserer Gesellschaft
      18 12 Melden
    • Dominik Treier (1) 16.07.2018 14:21
      Highlight Störung? Wie kannst du dir anmassen das Störung zu nennen wenn du ja gar nicht weisst ob es diese "Störung" im natürlichen System nicht doch braucht? Du machst hier einzig eine Beobachtung und zwar, Männchen mal Weibchen = Vermehrung = alles Toll, doch ob das natürliche System nicht eine Abweichung von der Regel als aus irgendeinem Grund festgelegt hat, davon hast du, wie wir alle keine Ahnung und aufgrund eines einfachen Schlusses Dinge als gegeben ansehen zu wollen, die man in ihren Einzelheiten nicht versteht, ist einfach nur Engstirnig.
      14 19 Melden
    • rauchzeichen 16.07.2018 14:27
      Highlight die biologie ist kein wesen das entscheidet, die biologie ist ein durch zufall entstandenes reich der lebenden dinge. die biologie sieht weder vor noch denkt sie. sie entsteht durch anpassung.

      vermischt eure religiös indoktriniertes weltbild nicht mit wissenschaftlicher erkenntniss. bitte!
      19 8 Melden
    • Petrarca 16.07.2018 14:39
      Highlight Walsi: „Der wichtigste Instinkt in der Natur ist das Überleben, egal ob Flora oder Fauna.“

      Das stimmt schlichtweg nicht. Es gibt genügend Beispiele von Organismen, die nicht nach diesem Schema operieren. Die Natur hat keinen Instinkt und kennt auch keine „Störung“. Instinkt und Störung sind Konzepte, die der Mensch erfunden hat und verwendet oder willst Du etwa behaupten, die Natur hat ein menschliches Bewusstsein? Evolution ist zudem das Resultat von „Störung“;) Wie auch immer, Fakt ist: Es gibt mehr als zwei biologische Geschlechter. Punkt.
      20 12 Melden
    • Max Cherry 16.07.2018 15:46
      Highlight @seventhinkingsteps

      Dein Ernst? Ich habe aus rein medizinischer Sicht argumentiert und dabei aus dem VON DIR (!) verlinkten Wikipediaartikel zitiert!

      "Die Internationale Klassifikation der Krankheiten ICD-10-GM-2014 der WHO nennt in Kapitel XVII (Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien) auch angeborene Fehlbildungen der Genitalorgane, insbesondere ein unbestimmtes Geschlecht und Pseudohermaphroditismus."

      Jede andere Aussage ist nicht Sachlich sondern von subjektivem Idealismus geprägt.

      Und damit noch etwas klar ist, ich bin Atheist und Religionsgegner.
      16 2 Melden
    • seventhinkingsteps 16.07.2018 16:10
      Highlight @Max Cherry

      Ich glaube, du verwechselst jemanden mit mir. Ich weiss, dass es als Stoerung definiert ist
      5 8 Melden
    • Dominik Treier (1) 16.07.2018 16:24
      Highlight Natürlich sieht die Natur in dem Sinn nichts vor nur sind wir anmassend wenn wir unsere persönlichen Präferenzen der Natur als ihre Vorsehung unterstellen. Die Rolle die wir den Geschlechtern zuweisen entsteht aus unserem inneren Bedürfnis nach Ordnung und Sicherheit nur dürfen wir diese Bedürfnisse, m.M.n. nicht höher gewichten als die Grundrechte von Minderheiten. So ist es technisch gesehen wirklich das beste Geschlechter gleich abzuschaffen. Es wird nichts neues zu einem Subjektiven Raster hinzugefügt sondern anerkannt dass ein solches Raster nicht objektiv existieren kann.
      10 6 Melden
    • loquito 16.07.2018 16:35
      Highlight FALSCH!!!! Die Natur kennt viel mehr als 2 Gesxhlechter. Genetische Männer mit Vaginas, Menschen mit 2 Geschlechtsmerkmale, Genetisch Mann Hormonell Frau... So einfach ist es nicht...
      8 14 Melden
    • Dominik Treier (1) 16.07.2018 19:02
      Highlight Wissenschaft? So ein Mist tillWolishofen! Wissenschaft hat nichts mit Engstirnigkeit zu tun. Oder würdest du sagen es sei Wissenschaft wenn ich so Argumentiere: Es gibt Rote und Gelbe Früchte einer Sorte. Nun kommt es ab und zu vor, dass eine Frucht grün oder türkis oder gar pink ist, sagen wir in etwa 2% der Fälle. Ist es da Wissenschaftlich korrekt zu sage, die Anderen Farben gibt es nicht weil sie selten sind. Es gibt nur Rot und Gelb! Das ist doch dann keine Störung sondern nur eine blödsinnige falsche Einteilung und ich weiss nicht was du denkst, dass das mit Wissenschaft zu tun hat!
      11 6 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 16.07.2018 21:55
      Highlight Nosleep: Putz deinen Spiegel und schau rein!
      2 4 Melden
    • Pat Mächler 16.07.2018 22:28
      Highlight Die "Natur" im obigen Kommentar ist eine idealisierte Darstellung. Man kann durchaus argumentieren, dass es 2 Pole gibt, welche die Mehrheit ausmachen, aber das bedeutet nicht, dass was dazwischen liegt nicht ebenso natürlich ist; es sind ebenso genetische Neukombinationen, wie bei jedem anderen lebenden Menschen (und wir müssen uns da nicht nur auf die X & Y-Chromosomen beschränken; siehe z.B. "hormonelles Geschlecht").

      Es gibt zudem viele Spezies, die ein oder mehrere Geschlechter aufweisen.

      Wer so mit der "Natur" argumentiert, hätte das vor 30 Jahren wohl auch so mit "Gott" gemacht.
      9 2 Melden
    • Max Cherry 16.07.2018 22:52
      Highlight Also dieser Vergleich ist jetzt nur noch absurd. Es behauptet ja niemand, dass es keine Intersexuellen gibt. Aber aufgrund der Tatsache, dass Intersexualität eine Fehlbildung der Genitalorgane (WHO) ist, stellt diese kein drittes Geschlecht, sondern einen Geburtsfehler dar.

      Wenn ein Kind mit einem Klumpfuss geboren wird ist dies ja auch keine neue Spezies, sondern ein Mensch mit einer angeborenen Krankheit.

      Es gibt zwei biologische Geschlechter, alle anderen sind ideologisch.
      8 8 Melden
    • Dominik Treier (1) 16.07.2018 23:26
      Highlight So ein Mist Max Cherry. Was du hier erzählst ist Ideologisch weil du hier nach Gutdünken definieren willst was normal sei! Ausserdem scheinst du den Begriff Krankheit nicht verstanden zu haben, denn eine Krankheit setzt voraus, dass man dadurch direkt beeinträchtigt ist und sie wieder loswerden will. Diese Menschen fühlen sich aber anders und wollen so sein und akzeptiert werden und nicht hören, dass ihr Zustand ein Fehler sei nur weil er nicht der Regel entspricht und wir ihn nicht verstehen. Und es gibt nicht 3 Geschlechter, sondern unsere Kategorisierung ist antiquiertes Schubladendenken!
      7 8 Melden
    • Petrarca 17.07.2018 03:12
      Highlight Max Cherry: Du verstehst offenbar den Einfluss von Sprache nicht. Die Natur kennt nicht zwei Geschlechter, sondern der Mensch hat zwei Geschlechter definiert und benannt. So wie er Begriffe wie Krankheit, Störung, normal, abnormal etc erfunden hat. Das „biologische Geschlecht“ definiert sich nach menschlich entwickelten Standards. Simpel formuliert: Die Physik kennt kein „rotes“ Licht. Wir Menschen waren es, die Licht mit einer gewissen Wellenlänge rot benannt haben. Solche Namen sind aber genau so willkürlich wie unsere Kriterien, nach welchen wir die Anzahl Geschlechter etc definieren.
      8 6 Melden
    • Butschina 17.07.2018 10:02
      Highlight In den allermeisten Fällen ja. Allerdings gibt es eben auch Sonderfälle. Heute ist dies bestimmt einfacher, da ein DNA Test Aufschluss gibt. Dennoch gibt es Menschen die genetisch nicht der Norm entsprechen und XXY Gene haben. Ich bin dagegen die Geschlechter abzuschaffen, aber es sollte möglich sein für Sonderfälle eine Alternative anzubieten.
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    • Max Cherry 17.07.2018 12:17
      Highlight Treier, wieso willst du nicht verstehen, dass ich von einem sachlichen Standpunkt aus argumentiere und weder der Begriff Krankheit noch das Wort Fehlbildung negativ oder wertend sind?
      Ausserdem habe ich nirgends den Begriff normal verwendet oder definiert, was das sein soll. Du wirfst mir Dinge vor, die du dir selber irgendwie zusammenspinnst.

      Aber wenn du sogar der Weltgesundheitsorganisation WHO vorwirfst, den Begriff Krankheit nicht verstanden zu haben, bringt eigentlich alles diskutieren nichts.
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    • Dominik Treier (1) 17.07.2018 14:38
      Highlight Es gebe nur 2 Geschlechter und damit sagst du alles andere gebe es eben nicht und sei ergo nicht normal, soviel zu meinem sogenannten zusammenspinnen, wenn du nicht mal die Folgen deiner Aussagen erkennst. Aber ernsthaft Fehlbildung soll nicht wertend sein? So einen Unsinn zu hören macht mich unsicher ob ich lachen oder weinen soll. Der Wortteil fehl- an sich kommt von Fehler und stellt damit ganz klar eine negative Wertung dar, eben dass etwas schlecht oder falsch sei. Was Krankheit angeht, so ist das zwar nicht negativ, impliziert aber, dass es etwas schlechtes ist, was man kurrieren mus.
      5 4 Melden
    • Anam.Cara 18.07.2018 07:56
      Highlight Walsi: sie verwenden "in der Regel" für den geschlechterspezifischen Körperbau. Genau da liegt des Pudels Kern. Die Ausnahmen von der Regel sind eben anders.
      Ich kann verstehen, dass sich einige Menschen keinem Geschlecht zugehörig fühlen. So wie es Menschen gibt, deren körperliche Merkmale nicht eindeutig sind.
      Ich hätte gerne mehr Betroffene gehört: fühlen sie sich wirklich diskriminiert durch die Angabe im Pass? Finden sie den aktuellen Vorstoss übertrieben?

      Es scheint mir allerdings befremdlich (und ein wenig lächerlich), wenn wir von "schwangere Person" reden, um "Frau" zu vermeiden.
      2 0 Melden
  • Madison Pierce 16.07.2018 10:47
    Highlight Hatte bisher eigentlich eine gute Meinung von der GLP. Aber jetzt dieser Unsinn...

    Im Pass steht das biologische Geschlecht einer Person. Dieses ist eindeutig feststellbar. Ob sie sich als Frau oder als Mann fühlt, interessiert den Staat nicht und geht ihn auch nichts an.

    Die etwa 1Promille der Menschen, die einen XXY-Chromosomensatz haben, können als Mann eingetragen werden, da die männlichen Geschlechtsmerkmale überwiegen.

    Vom Aspekt der Diskriminierung (Wehrpflicht, Unterhaltszahlung, Heirat etc.) her wäre die Abschaffung der Geschlechter aber tatsächlich interessant.
    85 23 Melden
    • Alex_Steiner 16.07.2018 16:21
      Highlight Warum spielt das biologische Geschlecht auf dem Pass eine Rolle? Gibt es da Vorteile - wenn es drauf steht? Also... jetzt im ernst... mir fällt gerade nichts ein.
      8 6 Melden
  • Sauäschnörrli 16.07.2018 10:44
    Highlight Da geben wir uns Thurgauer solche Mühe, trotz des Dialektes ernstgenommen zu werden, doch dann gibt die Frau Herzog wieder einmal ein Interview und alles war für die Katz. Aber jetzt mal ernsthaft Vreni, ist die SVP nicht auch nur eine lautstarke Minderheit?
    65 40 Melden
    • p4trick 16.07.2018 11:02
      Highlight Ou du bist Thurgauer? Everything makes sense now!
      :-)
      20 5 Melden
    • Sauäschnörrli 16.07.2018 12:15
      Highlight Es ist kompliziert. Nicht so kompliziert wie die Geschlechterfrage, aber doch schon es bitzeli.

      Bei uns ist sogar golfen es bitzeli komplizierter:

      8 4 Melden
  • sweety16 16.07.2018 10:44
    Highlight «Zum Beispiel indem man von einer schwangeren Person spricht.»

    Schon wichtig, dass man da klar von einer "Person" spricht..bei all den schwangeren Männern auf dieser Welt😌
    104 16 Melden
  • messanger 16.07.2018 10:43
    Highlight Ich habe mich mal gefragt, weshalb z.b. auf der Steuererklärung nach Geschlecht unterschieden wird. Die Steuersätze sind ja gleich. Auch bei vielen anderen amtlichen Dokumenten aber auch bei Wettbewerben etc. wird nach dem Geschlecht gefragt obwohl es völlig irrelevant ist.
    Die Abschaffung wäre begrüssenswert und ein gutes Signal, löst aber nur oberflächliche Probleme. Evtl. entsteht dann sogar das Problem, dass Geschlechterforschung schwieriger wird weil in Zukunft die Datengrundlage fehlen würde.
    45 31 Melden
    • Hierundjetzt 16.07.2018 11:04
      Highlight Warum willst Du die Kategorie Geschlecht abschaffen wenn sämtliche nachgelagerten Bürgerpflichten (Wehrdienst, Mutterschaft, AHV-Wittwenrente, Erbrecht etc) immer noch gleich bleiben? Das ist doch nur Wahlkampf für die Galerie...
      33 7 Melden
    • p4trick 16.07.2018 11:05
      Highlight Bei Wettbewerben werden Daten gesammelt da ist das Geschlecht natürlich massgebend. Die würden gerne noch weitere Daten sammeln wenn sie dürften.
      Wettbewerbe sind ausschliesslich um an Daten zu kommen oder hast du gemeint die verschenken einfach so was? :-)
      26 1 Melden
  • JayPi 16.07.2018 10:41
    Highlight Der Vorschlag mag vielleicht auf Unverständnis treffen aber sind wir mal ehrlich: wann "braucht" man denn den Unterschied zwischen den Geschlechtern? Abgesehen vielleicht von medizinischen Prozeduren aber ich denke die Ärzte werden kaum auf eine ID schauen um herauszufinden zu welchem Geschlecht diese Person gehört.
    43 39 Melden
    • KXXY 16.07.2018 11:22
      Highlight Spätestens wenn du mit „es“ in der Pfanne landest, bist du froh wenn du weisst, was „es“ ist ...
      31 21 Melden
    • JayPi 16.07.2018 11:56
      Highlight Ja also keine Ahnung was du damit meinst. Musste bis jetzt noch nie eine ID verlangen weil ich mir nicht sicher war was das Gegenüber für ein Geschlecht hatte.
      31 8 Melden
  • zeromaster80 16.07.2018 10:41
    Highlight Ich bin dafür. Byebye Frauenquote, unterschiede bei Rentenalter und Wehrpflicht. ;-)
    Chancenloser Vorschlag.
    85 2 Melden
  • BigFudge28 16.07.2018 10:25
    Highlight Selten so ein Schwachsinn gehört.
    Sollen wir auch die Nationalität abschaffen, nur weil sich ein paar wenige vielleicht nicht richtig dem geborenen Staat zugehörig fühlen?
    457 148 Melden
    • Whitebeard 16.07.2018 10:51
      Highlight Man kann ja auch grad das Geld abschaffen, da sich nicht alle mit ihrem Kontostand identifizieren können
      54 14 Melden
    • walsi 16.07.2018 11:34
      Highlight @Whitebreaed: Auf ihrem Kontostand sehen sie kein Geld. Was sie sehen ist eine Vorderung von ihnen gegenüber der Bank.
      16 8 Melden
    • seventhinkingsteps 16.07.2018 11:47
      Highlight Gar keine schlechte Idee!
      12 3 Melden
    • seventhinkingsteps 16.07.2018 11:48
      Highlight @Whitebeard

      Gefaellt mir ebenfalls. Langsam wirds unabsichtlich anarchistisch
      25 1 Melden
    • Ueli der Knecht 16.07.2018 11:49
      Highlight Die Nationalität abschaffen wäre auch eine gute Idee. Eine gleiche Identitätskarte und/oder Pass für alle Menschen auf dem Planeten. Das ist allerdings noch Utopie.

      Fangen wir erst mal beim Geschlecht an. Die Augen- und Haarfarbe haben es bereits hinter sich. Als nächstes könnten wir dann auch den Zivilstand und die Ehe abschaffen, jedenfalls im Staatswesen.

      Die traditionsbewahrenden und altmodischen Kirchen dürfen natürlich alles weiterhin zelebrieren. Aber modernes, aufgeklärtes Staatswesen und kirchliche Belange (Ehe, Geschlecht etc.) gehören deutlich getrennt.
      29 17 Melden
    • Ueli der Knecht 16.07.2018 12:02
      Highlight Whitebeard: Es geht doch gar nicht darum, das Geschlecht abzuschaffen (insofern hinkt dein Vergleich gewaltig), sondern nur darum, dass das Geschlecht den Staat und die Behörden nichts angeht, um damit von vornherein geschlechtsspezifische Diskriminierungen auszuschliessen.
      20 22 Melden
    • Baba 16.07.2018 13:58
      Highlight Die Nationalitäten abzuschaffen, könnte unter Umstände sogar ein Segen sein...
      14 11 Melden
    • seventhinkingsteps 16.07.2018 14:19
      Highlight Grenzen abschaffen wäre ein guter Start. Reisst alle Mauern ein!
      9 9 Melden
    • mrmikech 16.07.2018 17:03
      Highlight Das konzept "Staat" gibt es noch nicht so lange, und verursacht mehr probleme als es löst.
      7 4 Melden
    • elisha oval 16.07.2018 18:19
      Highlight Unsere schweizerische Gesetzgebung, Werte und Gepflogenheit baut auf Solidarität gegenüber ALLEN Menschen. In einer trumpisierte Zeit ist es besonders wichtig Unsere Werte, Gepflogenheit d.h. Solidarität nicht zu verlieren. Gewisse "unbedeutenden" Themen müssen diskutiert und hinterfragt werden! (Mit einem Bewertungssystem mit Herzchen und Blitzchen ist es damit nicht getan!)
      3 2 Melden
    • elisha oval 16.07.2018 18:20
      Highlight Es ist aber schon ein sehr spannendes und tiefgründiges Thema, das eine differenzierte Auseinandersetzung, Diskussionskultur- und Plattform bedarf. Das ist hier in der schweiz noch sehr rückständig bzw. kaum vorhanden (was im Vergleich zu anderen Industrieländer fragwürdig erscheint).
      3 4 Melden

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Es sind erstaunlich direkte Sätze über die Europäische Union, welche Iganzio Cassis im Gespräch mit einem Journalisten des «Corriere della Sera» aus Mailand von sich gibt:

Die Aussagen des Schweizer Aussenministers im vergangenen Samstag erschienenen Interview (online nicht verfügbar) zeichnen ein wenig vorteilhaftes Bild der Europäischen Union.

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