Schweiz
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Wird der Vaterschaftsurlaub wieder abgelehnt?

Das Parlament tut sich schwer damit, den Männern auch nur das Minimum an Vaterschaftsurlaub zuzugestehen.

anna wanner / az



Der Vaterschaftsurlaub hat im Parlament einen schweren Stand. Zwei Dutzend Vorstösse dazu wurden abgelehnt, mal knapp, mal sehr deutlich. Mit der Initiative für einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub gelang es den Initianten, Druck aufzubauen. Zwar sieht der Bundesrat nach wie vor keinen Handlungsbedarf. Frisch gebackene Väter dürfen demnach weiterhin nur einen freien Tag beziehen. Zuletzt hat jedoch der Ständerat erklärt, dass Vätern wenigstens zwei Wochen Vaterschaftsurlaub zustehen sollen. Mit 8 zu 5 Stimmen entschieden sich die Mitglieder der zuständigen Kommission für einen Gegenvorschlag. Um diesen auszuarbeiten, muss zuerst die zuständige Kommission des Nationalrats zustimmen. Sie entscheidet morgen Nachmittag.

Umfrage

Bist du für die Einführung eines Vaterschaftsurlaubes?

  • Abstimmen

2,936 Votes zu: Bist du für die Einführung eines Vaterschaftsurlaubes?

  • 17%Ja, für zwei Wochen.
  • 75%Ja, für vier Wochen.
  • 7%Nein, das braucht es nicht.
  • 0%Weiss nicht

Dass es zu einem Ja kommt, ist zwar immer noch wahrscheinlich. Die Mehrheiten in der zuständigen Bildungskommission sind aber äusserst knapp. Zudem verdichten sich die Hinweise, dass der Unwille wieder wächst, den Vätern nach der Geburt ihre Papi-Zeit zuzugestehen.

Kinder allein zu Hause

Anschaulich zeigt dies ein Entscheid der Gesundheitskommission. Es geht um ein älteres Anliegen: Wenn die Mutter in den 14 Wochen nach der Geburt stirbt, soll der Vater den Mutterschaftsurlaub vollumfänglich erben können. Ziel soll sein, dass er sich in dieser schwierigen Zeit um das Neugeborene und auch um allfällige andere Kinder kümmern kann – und zwar ohne dadurch in finanzielle Probleme zu geraten. Obwohl dieser parlamentarischen Initiative in beiden Räten klar zugestimmt wurde, schiebt sie die Gesundheitskommission auf die lange Bank: Eine Mehrheit will die Entwicklungen bei der Vaterschaftsinitiative abwarten und das Anliegen in einem allfälligen neuen Gesetz aufnehmen. Eine nicht zu unterschätzende Minderheit will sie ganz abschreiben. Es stellt sich die Frage, wenn nicht einmal in diesem seltenen Fall ein Vaterschaftsurlaub möglich ist, wann dann?

Zweitens gab in den letzten Tagen ein Schreiben zu reden, das die Befürworter der Initiative über einen automatischen E-Mail-Generator an Kommissionsmitglieder verschickten: Dem ständerätlichen Gegenvorschlag sei zuzustimmen. Es gehe nicht, dass Väter keinen gesetzlichen Anspruch auf Vaterschaftsurlaub haben, steht da. Und: die «historische Chance» sei zu packen. Das Schreiben sorgt für Verwirrung. Wieso weibeln die Initianten für den Gegenvorschlag? Schätzt man die Erfolgschancen plötzlich anders ein? Der Präsident des breit aufgestellten Initiativ-Komitees winkt ab. Es handle sich um ein «taktisches Vorgehen», sagt Adrian Wüthrich. Er verweist auf den zweiten Teil der Mail. Da steht, dass die Initianten überzeugt sind, die Volksabstimmung für vier Wochen Vaterschaftsurlaub gewinnen zu können.

Baby-Tipps für Eltern in 29 einfachen Bildern

Weil die vier Wochen von den Initianten als «absolutes Minimum» erklärt wurden, steht das Ja zu den zwei Wochen im Gegenentwurf trotzdem quer. Der Frauendachverband Alliance f spricht von «unglücklicher Kommunikation». Männer.ch, schreibt auf Anfrage: «Den Gegenvorschlag unterstützen wir nicht.» Beide Verbände gehören dem Initiativ-Komitee an. Arno Kerst, Präsident der Gewerkschaft Syna (ebenfalls eine Mitinitiantin), klärt auf: Es bestehe die historische Chance, dass sich das Parlament – nach ungezählten gescheiterten Versuchen – endlich für einen Vaterschaftsurlaub aussprechen könnte. Trotzdem bedauert die Berner Nationalrätin Aline Trede (Grüne), dass die Initianten ihre starke Position «so früh aufgegeben haben».

Was macht der Freisinn?

Die Zustimmung zu einem Gegenvorschlag steht aber auch wegen der FDP-Fraktion auf der Kippe. Noch in der Sommersession haben die Freisinnigen eher überraschend ein eigenes Modell eines 16-wöchigen Elternurlaubs entworfen. Allerdings verknüpfte die Fraktion ihre Zustimmung zum Vaterschaftsurlaub an die Forderung, die Anschubfinanzierung von Kindertagesstätten zu beenden. Gestern hat aber das Parlament die Finanzierung definitiv um vier Jahre verlängert (siehe Box unten). Viele Freisinnige werden den Vaterschaftsurlaub ablehnen. In der Kommission sollte es morgen dank Abweichlern trotzdem zu einer Mehrheit reichen. (aargauerzeitung.ch)

Kindertagesstätten

Finanzierung auf vier Jahre sicher

Der Bund fördert die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen weiterhin. Nach dem Nationalrat hat sich gestern auch der Ständerat dafür ausgesprochen, das Impulsprogramm um weitere vier Jahre zu verlängern. Mit 27 zu 16 Stimmen bei einer Enthaltung genehmigte die kleine Kammer die Verlängerung des Verpflichtungskredits in Höhe von 124,5 Millionen Franken. Damit ist die Vorlage bereit für die Schlussabstimmung. SVP und FDP stemmten sich – wie schon im Nationalrat – dagegen. Sie vertreten die Meinung, dass es vor allem in Städten und Agglomerationen keine weiteren finanziellen Anreize brauche. Der Bund habe sich zur Genüge für die Krippenförderung engagiert. Die Mehrheit argumentierte, vielerorts fehle es weiterhin an Betreuungsplätzen. Die Investitionen zahlten sich aus, Nichtstun sei kostspieliger. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Medizinerli 20.09.2018 07:47
    Highlight Highlight Alle schreien von Gleichberechtigung, aber hier gibt es tatsächlich Nicht-Befürworter?
    Wäre es nicht möglich pro Kind eine Anzahl Wochen frei aufzuteilen? z.B. 20 Wochen Geburt und dann kann die Familie entscheiden wie dies zwischen Mutter und Vater aufgeteilt wird.
  • Carlo Meyer 19.09.2018 20:19
    Highlight Highlight 80% hätten genügend Einkommen, um sich ein paar Wochen Unbezahlten selbst leisten zu können.
    Den restlichen 20% wäre mit anständiger Kinderzulage mehr gedient.
    Der Staat ist scheinbar da, um den individuellen Lebensstandart zu sichern, nicht um Armut zu verhindern.
    Oder kriegt man im Vaterschaftszurlaub für gleiche Arbeit (Windelnwechseln) auch den gleichen Lohn?
  • Normi 19.09.2018 18:50
    Highlight Highlight Wieso kann man nicht einfach in den ersten 1-3 Jahren denn Militär-/Zivildienst durch Papi-Zeit ersetzen ?
    Fehlen tut er in der Firma sowieso...
  • RETO1 19.09.2018 14:24
    Highlight Highlight Am meisten nützt der Papi dem Kind wenn er arbeiten geht
  • Phiilofofi 19.09.2018 13:19
    Highlight Highlight "Arbeit oder Familie" ist in der Schweiz ein wenig ähnlich wie "Militär oder Zivi"...

    Man versucht den Zivi möglichst unattraktiv zu gestalten, damit man mehr Leute im Militär hat.
  • Sharkdiver 19.09.2018 13:04
    Highlight Highlight Liebe Svp. Ihr seit gegen Vaterschaftsurlaub, bezahlbare Kitaplätze usw. Somit verhindert ihr die Karriere für gut ausgebildete Frauen (was Teuer ist) und so den fachkräftemangel unterstützt wird. So unterstützt ihr indirekt den Fachkräfte import
  • Dynamischer-Muzzi 19.09.2018 11:19
    Highlight Highlight Ja, dieses leidige Thema wird es noch ewig geben. Wer als werdender Vater keinen guten Arbeitgeber hat, guckt zu gut Deutsch gesagt "in die Röhre".
    Ich habe da zum Glück einen Arbeitgeber, der es mir von vornherein ermöglicht, meine restlichen Ferien sowie all meine Überstunden nach der im November anstehenden Geburt zu nehmen. Mit den 5 Tagen vom Arbeitgeber komme ich somit auf volle 4 Wochen, in denen ich meine Tochter in der Anfangszeit kennenlernen und meine Frau unterstützen kann. Ich empfinde diese 4 Wochen als sehr angemessen, denn so etwas erlebt man normal nicht sehr oft im Leben.
    • momo.. 19.09.2018 13:57
      Highlight Highlight Sind doch nur 5 Tage.. du hast ja schliesslich auf deine Ferien verzichtet und Überzeit geleistet..
    • Dynamischer-Muzzi 19.09.2018 15:11
      Highlight Highlight Ja habe ich Momo, meiner Frau und meiner Tochter zu liebe. Der Arbeitgeber hat es mir erlaubt und für meine Frau war es ok, weil sie ja weiß wozu ich länger arbeite und auf Ferien im Frühjahr und Herbst verzichte.
    • Normi 19.09.2018 19:02
      Highlight Highlight Sehr schön wie sie für ihre Familie da sein wollen 👍 und ihr Chef auch einen kleinen Beitrag leistet.

      Wünsche ihnen und ihrer Frau alles gute, dass sie ab November zu dritt ganz viele schöne und unvergessliche Momente erleben werdet 🤗🤗🤗
  • Maschinist460 19.09.2018 11:15
    Highlight Highlight Die Neuverhandlungen des GAV SBB: per 2019 wird der Vaterschaftsurlaub von 10 auf 20 Tage erhöht.

    Es geht also auch bei grossen Bundesbetrieben!
  • Aduschgo 19.09.2018 11:03
    Highlight Highlight Soviel zum thema Gleichberechtigung. Mann Muss Weiterhin Arbeiten, Frau bleibt Zuhause beim (Betreuen) Kind. Danke an Ständerat, Bundesrat, Blablarat, usw. Rat.
  • Wianve 19.09.2018 10:52
    Highlight Highlight Es ist traurig, dass Väter nicht bereit sind bezahlten Urlaub für ihr Neugeborenes zu beziehen. Was nur schon die Adminidtration dieser vom Staat finanzierten Urlaub den Steuerzahler kosten würde?
    Fordern, fordern?
    Der Säugling schläft ja und braucht viel Ruhe in den ersten Wochen.
    • kadric 20.09.2018 02:14
      Highlight Highlight Gell! Früher war alles besser? Jeder normaler Schweizerbürger rackert sich 220 tag im Jahr einen ab. Mal 40 jahre. Ergibt 8800 Tage. Grobe Milchbüchleinrechnung. Und du jammerst wegen 25 zusätzlichen Ferientage oder vilt 50.
      Der Säugling schläft ja. Wie sieht es mit dem 2. und 3. Kind aus? Die schlafen dann alle auch. Schmeissen den Haushalt und kochen sich was.
      Warscheinlich bleibst du bei der kleinsten Erkältung im Bett liegen und forderst zugleich das eine Frau nach einer Geburt weitermacht als wäre es ein schnupfen.
  • Füdlifingerfritz 19.09.2018 10:43
    Highlight Highlight Vaterschaftsurlaub? Unbedingt! Aber nicht von Papa Staat also der Gemeinschaft finanziert. Entweder von den Unternehmen vergütet wie es das nei vielen Firmen schon gibt oder halt Ferientage investieren. Man kann nicht jede Herausforderung dem Staat übergeben und der Allgemeinheit aufdrücken. Schon jetzt zahlt die Allgemeinheit (darunter Singles und kinderlose Paare) sehr viel Geld für Familien. Das sollte der (Zwangs)solidarität genug sein. Auch wenn das hart sein mag für die Generation "ich will, ich will, ich will!"
    • saco97 20.09.2018 07:21
      Highlight Highlight Aber AHV-Renten aus dem Umlageverfahren willst du dann wieder haben? Und die PK-Renten, deren Rendite sich aus der Wertschöpfung der künftigen Arbeitenden Bevölkerung finziert. Und überhaupt Dienstleistungen und Produkte, die nach deiner Pension von den Kindern der Eltern geleistet wird, denen du Egoismus vorwirfst.
    • Füdlifingerfritz 20.09.2018 08:10
      Highlight Highlight Ich will meine AHV-Gelder weil ich aktuell einzahle. Wer Geld einzahlt, soll auch Geld ausbezahlt bekommen. Das soll egoisitisch sein? Mit dem VS-Urlaub hat das nichts zu tun. Es sei denn Ihre These ist, dass ohne diesen Urlaub keine Kinder mehr zu Welt kommen, was sich recht einfach widerlegen liesse. Die Geburtenrate sinkt aus verschiedenen Gründen. Dass jemand wegen ein paar Tagen fehlenden Urlaubs (den er nicht selber bezahlen will) auf Kinder verzichtet halte ich für eine steile These. Darum gilt für mich nach wie vor: VS-Urlaub ist eine tolle Sache. Aber bitte selber finanzieren.
    • Borki 20.09.2018 08:17
      Highlight Highlight Also 2-4 Wochen Vaterschaftsurlaub finde ich jetzt nicht gerade einen Anspruchs-Exzess...
      Da bin ich als Kinderloser gerne solidarisch. Ich zahle auch Abgaben, Beiträge und Steuern für Dinge, die ich viel weniger unterstützen kann.
  • inmi 19.09.2018 10:42
    Highlight Highlight Du kannst schon Urlaub nehmen. Hier ist von zusätzlichen von der Allgemeinheit bezahltem Urlaub die Rede.
  • Maedhros Niemer 19.09.2018 10:25
    Highlight Highlight Wie so oft bei sozialen Themen liegt die Schweiz in den Statistiken ganz weit hinten.

    Es ist zum heulen! Da lebt man in einem der reichsten Länder der Welt, aber wenn man nicht zum arbeitsfähigen Teil der Bevölkerung gehört (aus welchen Gründen auch immer) werden einem Steine in den Weg gelegt.
  • Patho 19.09.2018 10:22
    Highlight Highlight Wie kann man da dagegen sein, als Frau wie auch als Mann absolut unverständlich. Die Wehrpflicht hält die Männer länger als einen Monat von der Arbeit fern und bringt der Gesellschaft um einiges weniger als ein Vaterschaftsurlaub!
    Fun Fact: Bei Mir wird Vaterschaftsurlaub rot als falsches Word markiert und Mutterschaftsurlaub als Korrektur vorgeschlagen, irgendwie sinnbildlich ;)
  • Radesch 19.09.2018 10:20
    Highlight Highlight Aber dann rum heulen, dass zu wenig Schweizer Kinder gezeugt werden usw... Wir müssen endlich eine Kinderfreundliche Umgebung schaffen in der Schweiz, denn Kinder sind unsere Zukunft.
    Ein progressives Elternzeit-Model analog zu Schweden würde einem Land mit unserem Wohlstand gerecht. Diese 6 Wochen Lösung ist sowieso eine Farce. Wie soll man sich in der kurzen Zeit denn gescheit um ein Kind kümmern können?

    Und nein Kinder kriegen ist nicht nur Privatsache. Denn diese Zahlen später einmal deine AHV.
    • Füdlifingerfritz 19.09.2018 21:27
      Highlight Highlight Zum Kinder kriegen braucht es aber keinen Vaterschaftsurlaub. Der ist zweifelsohne praktisch wenn das Kind da ist aber mehr auch nicht. Und wer nur wegen fehlendem VS-Urlaub auf Kinder verzichtet, ist wohl nicht besonders motiviert. Gemäss Ihrer Argumentation müssten die Unternehmen den Paaren quasi "Kindermacher-Zeit" entrichten. ;-)
    • Radesch 20.09.2018 10:16
      Highlight Highlight @Füdlifingerfritz

      Wie gesagt, einfach nicht meckern, dass die Schweizer aussterben. Kinder kriegen ist ein Dienst an der Gesellschaft. Wenn es ums Militär geht, dann sind 4 Wochen im Jahr kein Problem.

      Wenn es aber um Elternzeit geht, dann gehen 1-2 Jahre gar nicht... Viel zu teuer... Das ist lächerlich.

      Niemand wird Kinder kriegen wegen eins VS-Urlaubs. Allerdings wäre es sowohl dem Kindeswohl als auch der Gesellschaft dienlich. Sonst wachsen bald alle Kinder nur noch in Kitas auf. In so einem Land will ich nicht leben.
    • Füdlifingerfritz 20.09.2018 14:59
      Highlight Highlight Keine Angst, darüber meckere ich nicht. ;-)
      Für mich ist Kinder kriegen ist in erster Linie Privatsache. Ich finde leider einen Artikel nicht mehr, der aufzeigte, dass Kinder die Gesellschaft inzwischen mehr kosten, als dass sie ihr nützen. So einfach ist es also nicht mit dem Dienst an er Gesellschaft. Und ich bin übrigens auch strikt gegen die 4 Wochen Militär, von daher... ;-)
      Wer ein Kind in die Welt setzt, weiss dass es extrem teuer und zeitintensiv ist. Damit muss man leben. Bestenfalls helfen die Unternehmen freiwillig (finde ich grossartig) aber Zwang ist für mich keine Lösung.
  • Kreasty 19.09.2018 10:14
    Highlight Highlight Kein Urlaub bei der Geburt des eigenen Kindes.
    Im Fall der Scheidung den kürzeren ziehen und je nach Fall mal am Wochenende das Kind haben.
    Gewalt von Männern an Frauen > Frauen an Männern, keine davon ist gut.

    Also jetzt möcht ich aber auch mal #metoo schreien.


    Kadric hat dass Hauptproblem meiner Meinung nach gut geschildert.
  • Mimi Onóna 19.09.2018 09:33
    Highlight Highlight Die Schweiz verhält sich zu diesem Thema also echt veraltet.
  • The hard Blob 19.09.2018 09:01
    Highlight Highlight Die hälfte des Parlaments, vor allem SVP und FDP, lebt wohl noch in den 50-60er Jahren...
  • Fischra 19.09.2018 08:59
    Highlight Highlight Als vierfacher Vater habe ich den Vaterschaftsurlaub schon vor 20 Jahren vermisst. Ich unterstütze dies in Erinnerung an diese Zeit heute noch und würde es den Vätern gönnen. Wir sind in der Schweiz wirklich sehr rückständig wenn es um solche Angelegenheiten geht. Dabei würde es Familien sehr helfen.
  • pluginbaby 19.09.2018 08:52
    Highlight Highlight Ich bin selber seit letztem Dezember Vater & konnte es mir einrichten ganze 6 Wochen zuhause zu sein. Davon waren immerhin 2 Wochen bezahlt. Traumhaft also für schweizer Verhältnisse.

    Diese 6 Wochen waren für mich, unser Kind & vor allem für meine Frau ein Segen!
  • Darth Unicorn #Häschtäg 19.09.2018 08:46
    Highlight Highlight Verstehe das Argument nicht das es mir als Kinderlose nichts bringt wenn andere Vaterschaftsurlaub haben. Das ist mir doch egal. Es wäre mehr als recht den Familien entgegen zukommen. Ich mag ja Kinder auch nicht deswegen muss ich dennen doch kein Bein stellen, nur weil es mir nichts nutzt.. Ziemlich egoistisch so was. Gleichberechtigung ist nicht da um dem einzelnen Vorteile zu bringen!
  • Candy Queen 19.09.2018 08:45
    Highlight Highlight Mir kommen hier einige wie erboste Teenager vor, denen ein Wunsch verwehrt wird. Dann wird geschimpft, geböckelet und täubelet, weil Papa/Mama nicht einfach bezahlt, was gefordert wird.
    Und nun deckt mich ein mit euren Blitzen.
    • Valon Gut-Behrami 19.09.2018 09:41
      Highlight Highlight Hast du bitte ein Argument?
    • Normi 19.09.2018 10:45
      Highlight Highlight Dann willst du sicherlich keine AHV oder ?
    • Ruggedman 19.09.2018 11:16
      Highlight Highlight Sinnvolle Argumente sind dir wohl nicht in den Sinn gekommen?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 19.09.2018 08:27
    Highlight Highlight Was mich stört: Jetzt wird wieder ein Gruppe der Gesellschaft privilegiert. Dadurch entstehen anderswo Ungerechtigkeiten. Nämlich bei den Kinderlosen. Die zahlen einen Haufen Steuern, dürfen im Juli/August nie in die Ferien, müssen am Arbeitsplatz Schwangerschaftsabsenzen ausgleichen und bei Mutterschaftsurlauben von Kolleginnen für zwei arbeiten. Und dann heisst es noch, man sei ein Egoist, weil man das Kinderkriegen andern überlasse.
    • Ms. Song 19.09.2018 08:37
      Highlight Highlight Ich bin auch kinderlos und als Doppelverdienerpaar zahlen wir ziemlich viel Steuern. Trotzdem stehe ich voll hinter dem Vaterschaftsurlaub. Auch dir sollte klar sein, dass es Kinder braucht. Oder wer meinst du, hält den Laden hier am laufen, wenn wir es nicht mehr können?

      Ich kann immer im Juli Ferien machen und wenn eine Kollegin schwanger ist, dann freue ich mich für sie. Bei dir ist wohl dein Arbeitgeber das Problem und sicher nicht die schwangeren Kolleginnen.

      Du bist kein Egoist, weil du keine Kinder hast, sondern aufgrund deiner Einstellung und deiner Missgunst gegenüber anderen.
    • Silu_01 19.09.2018 08:44
      Highlight Highlight Da kann ich dir nur Recht geben. Habe ich leider auch schon des Öfteren selbst erlebt. Und danach wird man noch für die Überstunden kritisiert, die man angesammelt hat.
    • Bacchus75 19.09.2018 13:36
      Highlight Highlight Das mit der Mehrarbeit ist ja nichts Neues. Die musste ich bei jedem WK meiner Kollegen machen... da kam aber kaum einer Happy zurück.

      Da leiste ich lieber mehr wenn die Väter dafür Zeit mit der Familie verbringen können.

      Auch wenn ich selber nichts mehr davon haben werde hoffe ich doch dass sich bezüglich Vaterschaftsurlaub endlich was tun wird.
  • mogad 19.09.2018 08:04
    Highlight Highlight Hier wird ein Idealbild gezeigt: glückselig strahlender, weisser Mann hält sein Baby im Arm!
    Wenns nur so wäre. Es leben inzw. viele Männer in der Schweiz, die nicht das Baby wickeln und bädelen wollen, weil das in ihren Augen Frauenarbeit ist. Sie werden es auch nicht tun, wenn sie im Vaterschaftsurlaub sind. Und viele CH-Männer werden der Frau auch nicht im Haushalt helfen, wenn sies vorher nie gemacht haben. Stattdessen stehen sie der jungen Mutter im Weg herum, spielen mit dem Handy und fordern die Aufmerksamkeit der Frau und Geliebten. Blitzableiter ist aktiviert.
    • MacB 19.09.2018 08:19
      Highlight Highlight Du hast recht, am besten verbieten wir direkt auch Ehen und Partnerschaften...da kann es auch sein, dass man dem Partner nur noch im Weg steht während man mit dem Handy rumspielt. Uiuiui
    • Zerschmetterling 19.09.2018 08:36
      Highlight Highlight @mogad: und deshalb allen Vätern, auch solchen die wickeln, Schoppen geben und gutenacht Lieder singen, grundsätzlich keinen Vaterschaftsurlaub zugestehen? Solche Pauschalisierungen sind gefährlich und bringen niemanden weiter...
    • Ms. Song 19.09.2018 08:56
      Highlight Highlight Ich frage mich gerade, in was für einem Umfeld Du dich bewegst. Kein Wunder, hast Du so eine Einstellung....
    Weitere Antworten anzeigen
  • gimpi 19.09.2018 07:59
    Highlight Highlight Ich finde Familienplanung ist Privatsache. Die Familien hätten mehr davon, wenn dieses Geld für die Erhöhung der Kinderzulagen verwendet würde.
    • mogad 19.09.2018 08:15
      Highlight Highlight …….oder in die Bildung gesteckt würde.
    • kliby 19.09.2018 08:31
      Highlight Highlight Gimpi, Familienplanung sei Privatsache. Kinderzulagen werden aber auch vom Staat bezahlt. Erst denken, dann schreiben.
    • Zerschmetterling 19.09.2018 08:39
      Highlight Highlight Stimmt, die verarmte Schweiz kann es sich nicht leisten Vätern 4 Wochen Urlaub zu geben und Kinderzulagen zu bezahlen und sogar noch etwas in die Bildung zu investieren. Steinzeitdenken...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Janis Joplin 19.09.2018 07:58
    Highlight Highlight Warum denn wieder ablehnen, - als ob die ersten 4 Wochen nach der Geburt auch falls die Mutter nicht stirbt, bubieinfach wären...
    Für Staatsferien (Militär) geht's irgendwie auch immer, dann lasst die Papis auch ein paar Wochen bei Mutti und dem Nachwuchs!
    Mittelalter war einmal...
  • Darkglow 19.09.2018 07:44
    Highlight Highlight Es ist ein unglaubliches Armutszeugniss haben wir Papis im Jahr 2018 immer noch nur 1 Tag Vaterschaftsurlaub! Sogar das Militär ist Gortachrittlicher und gibt 3 Tage, was ja unglaublich bedenklich ist!
  • Zwerg Zwack 19.09.2018 07:42
    Highlight Highlight Wieder mal ein Generationenkonflikt zwischen Parlament und Bevölkerung. Evtl. wäre eine Altersobergrenze für Parlamentarier keine schlechte Idee...
    • EvilBetty 19.09.2018 08:03
      Highlight Highlight Das selbe fürs Stimmrecht.
    • DerElch 19.09.2018 09:13
      Highlight Highlight EvilBetty
      Also darf man ab einem bestimmten Alter nicht mehr seine Meinung kundtun und abstimmen? Schöne Demokratie. Ich weiss, weshalb du das forderst aber so ist es nun mal – jeder darf abstimmen und ein Teil der Schweizer Politik sein. Alles andere ist Zensur der Bürger (und nein, die Untergrenze macht Sinn, egal ob die nun 16 oder 18 ist).
    • Garp 19.09.2018 10:30
      Highlight Highlight Das ist nicht unbedingt ein Geberationenkonflikt, sondern FDP, SVP und vor allem ein patriarchales Problem. Oder sind Eure Eltern, Grosseltern alle gegen einen Vaterschaftsurlaub oder eine gemeinsame Elternzeit? Wenn ja, dann redet mit ihnen.

      Wenn ihr mich nicht mehr abstimmen lassen wollt, zahle ich dann auch keine Steuern mehr!
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 19.09.2018 07:37
    Highlight Highlight Nicht nur in der Dauer des Vaterschaftsurlaubs, auch in vielen anderen Bereichen ist die Schweiz familienpolitisch im Vergleich zu anderen Ländern im finsteren Mittelalter. Eine Schande für eines der reichsten Ländern der Welt.
  • CaptainPfirsich 19.09.2018 07:37
    Highlight Highlight Im Stile der Stadiongegner bin ich dagegen. Habe keine Kinder und brauche keinen Vaterschaftsurlaub. Kostet MICH nur, bringt MIR nichts.
    • wisialp 19.09.2018 08:07
      Highlight Highlight Diese Argumentation macht keinen Sinn. Ich habe meine KK auch noch nie gebraucht. Oder habe kein Auto und benütze die Strassen kaum. So geht es mit ganz vielen Dienstleistungen, welche ich bezahle aber momentan nicht brauche.
    • Tartaruga 19.09.2018 08:21
      Highlight Highlight Wie dir Krankenkasse, Autoversicherung und sowieso alle Versicherungen: wer braucht den ganzen Mist, kostet dich ja nur viel und bringt dir nichts, gell?

    • MacB 19.09.2018 08:21
      Highlight Highlight Du solltest dich mal an deine Worte erinnern, wenn du krank im Spitalbett liegst. Da bringst du auch niemandem was, trotzdem wird dir geholfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 19.09.2018 07:35
    Highlight Highlight Denke das es beim Volk nicht durchkommen wird und bei den Politiker sowieso nicht. Zu viele egomane ind der schweiz
    • mogad 19.09.2018 08:23
      Highlight Highlight Vielleicht wird er abgelehnt, weil er eine Giesskanne ist. Davon wollte man doch abkommen. Der Vaterschaftsurlaub kommt wie ein warmer Regen über alle jungen Väter, egal was sie damit anfangen. Ob sie mit Kollegen auf eine Biketour gehen, mit Kumpeln das Auto tunen, aus Langeweile Streit mit der Frau suchen, oder den ganzen Tag am Compi sitzen. Und die Arbeitgeber werden kaum mehr Personal einstellen. Also wird jemand das doppelte Pensum arbeiten müssen. Das kenn ich aus Erfahrung vom Mutterschaftsurlaub her.
    • Sharkdiver 19.09.2018 08:31
      Highlight Highlight Dass ist ein billiger Vorwand. Eine grosse Mehrheit der Männer kümmert sich heute genau so gerne um die Kinder wie die Frauen. Die frisch gebackenen Väter sind in der Regel noch nicht in der mitlifkrise und beschäftigen sich nur mit Birken und Marathon. Übrigens kenne ich auch eine Frau die ihr Säugling zur Grossmutter abschob weil sie kein Bock hatte
    • Zerschmetterling 19.09.2018 08:43
      Highlight Highlight Mogad: deine Kommentare strotzen vor Unsinn. Du schliesst von einem "Hörensagen" auf alle Väter in der Schweiz. Bisschen differenzierter würde nicht schaden
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  • Tepesch 19.09.2018 07:34
    Highlight Highlight Hmm, FDP und SVP stemmen sich gegen den Kredit zur Förderung von Kitas. Zucken bei der USR aber nicht mal mit der Wimper wenn es darum geht Firmen ein jährliches Steuergeschenk von 2 Milliarden zu machen 🤮
    • Zerschmetterling 19.09.2018 08:45
      Highlight Highlight Väterchen Wirtschaft ist halt wichtiger als die Familie. Aber in ein paar Jahren werden alle jammern wegen Fachkräftemangel... Kein Wunder, Familie zu haben ist nicht attraktiv
  • RescueHammer 19.09.2018 07:06
    Highlight Highlight Eigentlich ist es ganz einfach; wählt die
    Personen nach Bern, die dieses Anliegen auch vertreten. Dann wird es durchkommen. Aber solange das Parlament und der BR eher rechtsauslegt, solange wird dieses lavieren weitergehen.
    • skofmel79 19.09.2018 07:31
      Highlight Highlight Genau. Und ohne links-mitte gäbe es weder AHV etc...ohne rechte politik gäbe es...ah...nicht, stimmt.
  • Siebenstein 19.09.2018 07:04
    Highlight Highlight Wenn die Mutter stirbt...wtf?!?
    Was für eine zynische Idee 😠
    • Bacchus75 19.09.2018 07:57
      Highlight Highlight Niemand wünscht sich das aber das Leben spielt manchmal übel mit. Das ist eine Absicherung für einen schlimmen Fall und nicht zynisch.

      Aber dass man 2018 über Vaterschaft noch diskutieren muss und die Bürgerlichen/Rechtspopulisten den Vaterschaftsurlaub bekämpfen und gleichzeitig bei der Unterdtützung von Familien, Tagesschulen usw. sparen wo es nur geht ist Zynismus in reinster Form.
    • supremewash 19.09.2018 08:12
      Highlight Highlight Ist kein schöner Gedanke, kommt aber vor. Sich nicht mit den Folgen für die Hinterbliebenen zu beschäftigen, bzw. Hilfe anzubieten wäre wirklich schlimm!

    • Sharkdiver 19.09.2018 08:33
      Highlight Highlight Siebenstein: leider richtet sich das Leben nicht nach 🙈🙉🙊wenn es passiert dann passiert es und der Mann hat 3 Freie Tage zu gute. Schande so etwas
  • skofmel79 19.09.2018 06:58
    Highlight Highlight Kanns nicht mehr hören...Natinalrat und Bundesrat werden bald neu gewählt zum glück! Die SBB hat ratz fatz 2 W. Vaterschaftsurlaub eingeführt...ab 2019...es ist einfach nur noch peinlich die politik. Schlimm ist, das viele wegen migrationsthemen wieder rechts wählen werden...wie naiv...kein fortschritt wurde erzielt in diesem thema, dafür wird den alten das geld gekürzt, die familienpolitik mit füssen getreten...die schweiz wird bald eine grosse abwanderungswelle von CH- Bürgern erfahren...man wird sehen. Zurückbleiben werden nur diejenigen welche ohnehin nur profitieren
  • Knety 19.09.2018 06:44
    Highlight Highlight Good news 👍
  • Linus Luchs 19.09.2018 06:41
    Highlight Highlight So lange die Ewiggestrigen im Parlament eine Mehrheit stellen, werden sie eine moderne Gesellschaft verhindern. Es liegt an uns, diese Leute nicht zu wählen und der Überwindung veralteter Rollenbilder eine Chance zu geben.
    • manhunt 19.09.2018 07:19
      Highlight Highlight wenn ich mir die parlamentszusammensetzung anschaue, stelle ich fest, dass die ewiggestrigen schweizweit die mehrheit stellen. und wohl auch bei der kommenden wahl wieder gegen ihre interessen wählen werden. selbstverständlich ohne es zu realisieren. und es wird eine weitere legislaturperiode geprägt sein von sozialabbau, steuergeschenken an konzerne und bonzen, steigenden kk-prämien. und daran schuld sein werden wieder die flüchtlinge. und die eu. und die linken. wie gehabt. manchmal habe ich das gefühl , dass die gesellschaftliche entwicklung in der schweiz ihren zenit überschritten hat.
    • Sharkdiver 19.09.2018 08:34
      Highlight Highlight Das Parlament ist ein Abbild der Gesellschaft. So mit ist die CH ein Land von ewigsgestrigen. Ist leider so
    • MacB 19.09.2018 11:06
      Highlight Highlight Ich würde sehr gerne links wählen, doch was die gesamte Linke seit Jahren von sich gibt, hat mich gezwungenermassen in die MItte getrieben.

      ICh will vernünftige Schpolitik, auch mal verbunden mit über den eigenen SChatten springen. Was ich links der MItte seit 15 Jahren sehe, ist Ideologiepolitik, die unserem Wohlstand in der Schweiz schadet.

      Ist jetzt etwas plakativ aber lies mal das Regierungsprogramm der SPD. Die bringt's zwar auch nicht auf den Boden jedoch wäre das Program schon mal der richtige Weg. Bei der SP fühle ich mich heute nur benachteiligt.
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  • _kokolorix 19.09.2018 06:40
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man diesem Irrläufer-Parlament einfach bis zu den nächsten Wahlen Zwangsurlaub verpassen. Dann können die Wahlberechtigten diesen Missgriff korrigieren. Es ist ja eine Schande, dieses rumgeeiere der Bürgerlichen. Dafür sind sie sich diskussionslos einig, dass Waffen in Bürgerkriegsländer geliefert werden sollen...
    Was müssen das für Menschen sein, die so offensichtlich korrupte Leute wählen!
  • dracului 19.09.2018 06:38
    Highlight Highlight Bei solchen Abstimmungen wäre es wünschenswert, wenn sich die Parlamentarier qualifizieren müsste und zwar mit einem Nachweis des eigenen Beitrags zur Kindererziehung und zum eigenen Haushalt.
    • grumpy_af 19.09.2018 07:18
      Highlight Highlight Nein, wäre es nicht. Und möglich schon gar nicht.
  • X-Ray 19.09.2018 06:22
    Highlight Highlight Es grenzt langsam an absurdität. Jemanden jedes Jahr 3. Wochen in den WK schicken ist kein Problem, aber frischgebackene Väter 1-3x im Leben 2 Wochen schenken ist Zuviel? Ich frage mich langsam das die Politik nur noch für sich und die Wirtschaft arbeiten. Mann könnte ja den Vaterschaftsurkaub finanzieren durch die Lohnkürzungen im Parlament. Ich muss mich langsam fragen wen wir noch wählen sollen? Sm besten nur noch Junge Politiker die, die Themen auch noch was angehen.
  • kadric 19.09.2018 06:11
    Highlight Highlight Generationenkonflikt. Das alte Parlament und ein grossteil der älteren Bevölkerung denkt sich dabei. "Zu unserer Zeit hatten wir auch keine Freitzeit. Die Jungen von heute sind verweichlicht und wollen nur wieder Geld vom Staat." Ich als KMU Geschäftsführer sage;" es kann nicht sein das es heute no so oft nach einer Geburt zu einer Erschöpfungsdepression der Frau führt. Der Mann soll zuhause die gemeinsame Zeit mit der Familie genissen und die Frau unterstützen." Danach sind die Männer ausgeglichener und die Frauen welche von schmerzen geplagt werden können sich erholen. Wäre Zeitgemässer
    • Altweibersommer 19.09.2018 07:18
      Highlight Highlight Zu deren Zeit gab es noch keine 45-h Woche und die Bezahlung erlaubte einem auch eher, unbezahlt Urlaub zu machen...
    • Aglaya 19.09.2018 07:34
      Highlight Highlight @Altweibersommer

      "Zu deren Zeit gab es noch keine 45-h Woche"? Stimmt, als die heute 60jährigen aus der Schule kamen, war die 6-Tage-Woche nicht unüblich... Die durchschnittliche Arbeitszeit beträgt heute übrigens 41.7 Stunden pro Woche.
    • Zerschmetterling 19.09.2018 08:51
      Highlight Highlight @altweibersommer: im Vergleich arbeiten wir heute weniger als früher, jedoch ist es auch fast unmöglich eine Familie zu ernähren mit nur einem Einkommen...
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  • Sir_Saku 19.09.2018 06:03
    Highlight Highlight Sind wir denn noch immer in der Steinzeit?🤔🙈
    • skofmel79 19.09.2018 07:01
      Highlight Highlight Parlamentswahlen 2019 nutzen und in der geschichte 5 kapitel vorrücken👍
    • D(r)ummer 19.09.2018 08:12
      Highlight Highlight Pessimistisch:
      Nope.

      In der Steinzeit hatte man noch Zeit zum Leben im Einklang mit der Natur.

      Optimistisch:
      Ja.

      Es kann sich noch viel bessern.
  • Citation Needed 19.09.2018 05:54
    Highlight Highlight Die sollen endlich den Vätern Papizeit geben, im Sinne der Gleichberechtigung (auch wenn es nur ein Anfang wäre). Wird langsam unglaubwürdig, das Ganze.
    • maregra 19.09.2018 07:13
      Highlight Highlight 2/3 der Mitglieder im Nationalrat sind Männer; im Ständerat sind es noch mehr.
      Soll mir keiner mehr jammern, wie diskriminiert die Männer heute doch seien! Die Männer diskriminieren sich selbst.
    • Pachyderm 19.09.2018 08:03
      Highlight Highlight Marera: Die Rede war von Gleichberechtigung, niemand hat gesagt die Männer würden hier diskriminiert. Der Vaterschaftsurlaub würde auch einen Beitrag leisten um die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau zu senken (die indirekt auch damit zusammenhängen, dass Frauen nach der Geburt im Job „ausfallen“).
    • Citation Needed 19.09.2018 11:41
      Highlight Highlight Pachyderm: ich denke auch, dass sich ein Vaterschaftsurlaub gut auf die Lohnstruktur im Land auswirken würde. Wenn ich einen Mann und eine Frau mit gleicher Quali und beide sympathisch vor mir habe, beide um die 30, kinderlos aber liiert, dann gebe ich als Arbeitgeber eher ihm die Stelle, denn er fällt nie für mehrere Wochen aus (und bleibt später vielleicht ganz bei den Kids, sollten es mehrere werden). Nur wenn Männer auch gesetzlich in Kinderpflege eingebunden werden (Papizeit) wird sich etwas ändern; längerfristig auch die Rollenbilder, was zu begrüssen ist.
  • bastardo 19.09.2018 05:10
    Highlight Highlight Ich bin nach wie vor gegen einen Vaterschaftsurlaub und viel mehr für die Elternzeit. Sprich, die Eltern können sich den Urlaub selber aufteilen (Alleinerziehende haben selbstverständlich Anrecht auf die gesamte Elternzeit).
    • Quasi Modo 19.09.2018 07:25
      Highlight Highlight Ich würde auch eher eine Elternzeit befürworten aber ist das der Grund gleich gegen einen Vaterschaftsurlaub zu sein? Nur weil ein Vaterschaftsurlaub abgelehnt wird, wird nicht automatisch die Elternzeit eingeführt.
    • mogad 19.09.2018 08:08
      Highlight Highlight Noch mehr Elternzeit! Die Mütter kriegen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub. Irgendjemand im Betrieb arbeitet dann für zwei Personen. Davon war ich selber betroffen!
    • Tartaruga 19.09.2018 08:24
      Highlight Highlight @mogad:

      🎻
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