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Paul spielte intensiv Internetgames – und lernte dort seinen mutmasslichen Entführer kennen



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Daria Wild
14:15
Offene Fragen
Viele Fragen sind offen, etwa, wie Paul nach Düsseldorf kam, ob er festgehalten wurde, als die Polizei die Wohnung stürmte, oder ob er freiwillig hätte gehen können. Kripo-Chef Barthenschlager hat auf alle Fragen dieselbe Antwort: Das sei Gegenstand der Ermittlungen oder es seien nicht kommunizierbare Ermittlungserkenntnisse. Mit diesen Antworten wird die Pressekonferenz beendet.
14:30
Wie kam Paul nach Düsseldorf?
Wie genau kamen Paul und der Mann nach Düsseldorf? Der Weg, den die beiden zurückgelegt haben, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.


Das Düsseldorfer Quartier, in dem die Sondereinheit der Polizei Paul fand.
14:10
Verdächtiger wird nicht ausgeliefert
Der Straftatbestand der Entführung sei gegeben, sagt die Staatsanwaltschaft – auch wenn Paul mutmasslich freiwillig mitgegangen sei. Bei unter 16-Jährigen reiche es, wenn das Kind in die Umgebung des Entführers transportiert werde.

Ausgeliefert werde der Verdächtige, ein deutscher Staatsangehörige, wohl nicht
14:07
Mann noch immer unbekannt
Der 35-Jährige hatte mindestens ein Mal Kontakt über das Internetspiel Minecraft, welches Paul intensiv gespielt hatte. Der Mann sei gestern Abend identifiziert worden, wer er ist und was seine Motive waren, sei aber noch immer unbekannt, sagte Kripo-Chef Barthenschlager.
14:03
Die beiden kannten sich durch ein Internetspiel
Das sagt Urs Barthenschlager, Chef der Kriminalpolizei Solothurn: «Die Aussagen von Mitschülern liessen den begründeten Beschluss zu, dass Paul sein Verschwinden über mehrere Wochen geplant hatte. Es gab Hinweise, dass jemand ihm dabei geholfen hatte.» Dieser Mann habe in mindestens einem Internetspiel mit Paul Kontakt gehabt.
13:50
In Kürze beginnt die Pressekonferenz
Gestern Nacht holte eine Spezialeinheit den 12-jährigen Paul aus einer Düsseldorfer Dachwohnung. Der 35-jährige Wohnungsbesitzer konnte widerstandslos festgenommen werden. Darüber, wie und warum Paul in diese Wohnung kam, kann nur gemutmasst werden. Lernte er den Mann in einem Chat kennen? Holte dieser ihn in Härkingen, wo Pauls Velo gefunden wurde, ab? Warum wollte der Junge sein Elternhaus verlassen?

Vielleicht kann die Staatsanwaltschaft diese Fragen beantworten – in wenigen Minuten informiert sie im Rapportraum der Polizei in Solothurn die Presse.

(dwi)

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31 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Scaros_2
26.06.2016 14:15registriert June 2015
Jaja - schön auf den Online-Spielen rumhacken und wie ach gefährlich diese sind. NEIN SIND SIE NICHT. Würden Eltern einfach einmal sich dafür Interessieren was sie tun, dann würden sich solche Dinge zeigen, denn wenn ein Kind über Wochen andeutet dann weg zu sein dann sind die Zeichen nicht nur für Schullkameraden ersichtlich. Aber ich sehe den Blick schon titeln "Dieses gefährliche Spiel spielte der Junge" und dann kommen solche "Experten" die kausale Zusammenhänge suchen in den Chats der Spielen usw. und der Entführung. Und natürlich kann das jedem Kind passieren. *augendreh*
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Saltimbanca
26.06.2016 14:40registriert May 2015
Auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel Neues bekannt gegeben werden kann, muss man nun doch auch einmal die Polizeiarbeit loben. Gerade grenzüberschrietende Ermittlungen, die Rechtshilfegesuche beinhalten, sind in so kurzer Zeit eine Herausforderung.
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reputationscoach
26.06.2016 15:05registriert October 2014
Wow, super ist Paul gefunden worden. Kompliment an die Kripo und die Abteilung IT Sicherheit... gut recherchiert, kombiniert und informiert.
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31

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