Schweiz
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Bundesrat Johann Schneider-Ammann posiert mit einer Kuh, an der Eroeffnung der 76. OLMA Schweizer Messe fuer Landwirtschaft und Ernaehrung, am Donnerstag, 11. Oktober 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bundesrat Johann Schneider-Ammann (r.) besuchte die Olma am 11. Oktober. Bild: KEYSTONE

«In Bezug auf das Tierwohl ein Eigengoal»: Schneider-Ammann gegen Kühe mit Hörnern



Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hält die Hornkuh-Initiative für kontraproduktiv. Wegen der Unfallgefahr müssten Tiere mit Hörnern im Stall angebunden werden.

Vor den Bundeshausmedien konnte Schneider-Ammann am Dienstag auf eigene schmerzhafte Erfahrungen verweisen. Als er den Vater, einen Emmentaler Tierarzt, noch bei der Arbeit begleitete, habe es hie und da eine Beule gegeben.

Heute würden immer mehr Tiere in Freilaufställen gehalten, wo sie mehr Bewegungsfreiheit hätten. Da sei es sicherer, Tiere ohne Hörner zu haben. Tiere mit Hörnern hingegen würden mehrheitlich in Anbindeställen gehalten.

«Die Initiative wäre in Bezug auf das Tierwohl ein Eigengoal.»

Johann Schneider-Ammann

Wichtiges Organ

Die Hornkuh-Initiative kommt am 25. November an die Urne. Sie verlangt, dass Halterinnen und Halter von horntragenden Kühen, Zuchtstieren, Ziegen und Zuchtziegenböcken finanziell unterstützt werden.

Den Initianten um den Bergbauern Armin Capaul geht es um die Würde des Tiers. Ihrer Meinung nach ist das Horn ein Sinnes- und Stoffwechselorgan. Dieses wird den Kälbern und Kitzen im Alter von etwa zwei Wochen mit einem auf 700 Grad erhitzten Eisen ausgebrannt.

Bergbauer Armin Capaul, links, diskutiert nach der Debatte zur von ihm eingereichten Hornkuh-Initiative mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann, an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 4. Juni 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Sind sich nicht einig: Hornkuh-Initiant Armin Capaul (l.) und Bundesrat Schneider-Ammann (r.). Bild: KEYSTONE

Laut Schneider-Ammann gibt es jedoch keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die Tiere unter der Enthornung litten oder dass ihr Wohlergehen und ihre Gesundheit beeinträchtigt würden. «Enthornung schadet den Tieren nicht», sagte er.

Die Initiative würde hingegen den Bauern schaden. Schneider-Ammann warnte davor, deren unternehmerische Freiheit einzuschränken. Die Landwirte müssten selber entscheiden können, ob auf ihrem Betrieb Tiere mit oder ohne Hörner gehalten würden.

Abstriche nötig

Zudem müssten die Subventionen für horntragende Tiere andernorts eingespart werden. «Eine Kompensation im Landwirtschaftsbudget zu finden, dürfte nicht einfach sein.» Laut Schneider-Ammann geht es je nach Umsetzung und Entwicklung in der Tierhaltung um zehn Millionen bis 30 Millionen Franken. Die Initianten sprechen von 15 Millionen Franken.

Umfrage

Würdest du für die Hornkuh-Initiative stimmen?

1,028 Votes zu: Würdest du für die Hornkuh-Initiative stimmen?

  • 52%Ja
  • 35%Nein
  • 12%Weiss nicht.

«Das Anliegen mag sympathisch klingen, hätte aber negative Folgen für die Tiere und für die Bäuerinnen und Bauern», sagte der Landwirtschaftsminister. Die Mehrheit des Stimmvolks ist bisher anderer Meinung. Gemäss ersten Umfragen würde die Initiative angenommen. (sda)

Mehr zur Hornkuh-Initiative

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Video: srf/SDA SRF

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98
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98Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ManuL 17.10.2018 13:34
    Highlight Highlight Wer steckt eigentlich hinter der Aktion (abgesehen von dem schnusigen Bergbauer)?
    3 0 Melden
  • WolfCayne 17.10.2018 09:42
    Highlight Highlight Schneider-Ammann sollte vielleicht seinen Vater fragen, wie es aussieht, wenn sich eine Kuh am Horn verletzt und dieses im erwachsenen Alter entfernt werden muss. Dazu kommt das Sozialverhalten, welches sich verändert, das wäre bestimmt wissenschaftlich beweisbar anhand von Unfallstatistiken zwischen den Tieren. Enthornung schadet den Tieren auf jeden Fall, da es ein Eingriff am Körper ist.
    14 4 Melden
  • Therealmonti 17.10.2018 06:55
    Highlight Highlight Diese Tiere würden keine Hörner tragen, wenn es nicht ihrer Natur entspräche. Lasst ihnen ihre Hörner!
    18 5 Melden
  • Pruneau 17.10.2018 00:03
    Highlight Highlight Herr Schneider Ammann soll einmal zuschauen, wie einem Kalb die Hörner ausgebrannt werden: mindestens in dem Moment leiden die Tiere....
    14 6 Melden
    • Theodorli 18.10.2018 00:13
      Highlight Highlight Das würde dem nichts ausmachen.
      1 0 Melden
  • bytheway 16.10.2018 23:27
    Highlight Highlight Wieso ist das Kupieren von Hundeohren gemäss Tierschutzgesetz verboten, aber das Entfernen von Kuhhörnern erlaubt? Irgendwie unlogisch, oder?
    20 6 Melden
  • Skip Bo 16.10.2018 22:30
    Highlight Highlight Der Idealfall sind Kühe mit Hörnern in Laufställen. Die Horninitiative belohnt aber vor allem Bauern, welche die Tiere in Anbindeställen halten. Es ist falsch die Anbindehaltung via Hornbeiträgen zu belohnen.
    Die besonders tierfreundliche Stallhaltung (BTS, Freilaufstall) wird mit 90 Fr. honoriert, die Hornkühe in Anbindeställen doppelt so hoch. Sowas ist falsch.
    24 8 Melden
  • Theodorli 16.10.2018 21:51
    Highlight Highlight Schneidet doch diesen Tieren alles ab ,was nicht gebraucht wird um Fleisch und Milch zu produzieren.
    Wozu brauchen die Beine, da ist sowieso kein Fleisch dran.
    Und wenn sie nicht gehen können werden sie auch schneller Fett. "Ironie off"
    Kein wunder sind das dem SchneiderAmman seine
    Ansichten.
    21 20 Melden
  • äti 16.10.2018 21:50
    Highlight Highlight Kühe würden JA stimmen und Ochsen hoffentlich auch. :)
    20 8 Melden
  • Ruffy 16.10.2018 21:20
    Highlight Highlight Das Horn soll ein sinnes- und stoffwechselorgan sein. Lol, bei der argumentation hörts halt schon auf.
    9 30 Melden
    • blaubar 17.10.2018 08:43
      Highlight Highlight Hat Ruffy schonmal ein Kuhhorn angefasst? Es ist warm. Durchblutet, für die Kuh mehr als ein Piercing.
      18 3 Melden
  • Gummibär 16.10.2018 21:03
    Highlight Highlight Warum soll es den Kühen besser gehen. Wir mussten schliesslich auch den aufrechten Gang erlernen, damit man mehr von uns in eine Strassenbahn quetschen kann....

    Ein Verbot des Enthornens und genügend Platz für Kühe mit Hörnern gehört allerdings in die Tierschutzgesetzgebung.
    23 10 Melden
  • Angelo C. 16.10.2018 20:35
    Highlight Highlight Ich bin alles Andere als ein Extrem-Tierschützer, denn die gehen mir durch ihre kruden Ideen auf den Geist.

    Dennoch bin ich für die Hornkuh-Initiative und werde überzeugtermassen ein JA einlegen, dies obwohl mir die damit im Zusammenhang stehenden Subventionen schlecht einfahren. Besser die Tierquäler bestrafen und die Hornkuh-Bauern belobigend in Ruhe lassen 😉!

    Die Aussage des BR ist insofern wenig glaubwürdig, als dass er behauptet, die Kühe litten beim Absägen und Ausbrennen der Hörner keine Schmerzen, während es seit Jahren untersagt ist, Hunden die Ohren und die Schwänze zu kupieren 🤨
    43 12 Melden
    • Troxi 17.10.2018 06:38
      Highlight Highlight Und dafür Bauern belohnen, die die Tiere in Anbindehaltung halten? Ist das nicht ein totaler Widerspruch deines Statements?
      8 11 Melden
    • Caturix 17.10.2018 08:30
      Highlight Highlight @ Troxi man muss sie gar nicht anbinden wen genug Platz vorhanden ist. Leider sind diese Freilaufställe zu klein darum die Probleme.
      7 2 Melden
  • Kleine Hexe 16.10.2018 19:53
    Highlight Highlight Horntragende Kühe können sehr wohl in Offenställen gehalten werden, sie brauchen nur etwas mehr Platz, da die Tiere untereinander mehr Abstand halten.
    Klar führt ein Horn schneller zu offenen Wunden, aber eine Prellung, weil man von einer hornlosen Kuh gestossen wurde, ist auch ziemlich schmerzhaft.
    Und in horntragenden Herden kommt es meist zu weniger Auseinandersetzungen als in hornlosen. Zudem erfolgen sie meist Kopf gegen Kopf, während hornlose Kühe oft mit dem Kopf gegen den Bauch stossen.
    22 8 Melden
  • trudi 16.10.2018 19:48
    Highlight Highlight Ich persönlich finde es bedenklich, das bei dieser Diskussion eine schweizer Landwirtschaft im Ballenbergstil (beziehe es nicht nur auf das Enthornen) gefordert wird, welche mit noch mehr Direktzahlungen (aber nur für einen sehr kleinen Teil der schweizer Bauern) verbunden ist und im nächsten Atemzug wird wieder eine vom Staat finanziell unabhängige Agrarwirtschaft verlangt, welche konkurrenzfähig und innovativ etc. ist. Das geht doch nicht auf..
    20 7 Melden
    • äti 16.10.2018 21:49
      Highlight Highlight .. diese mögliche Zahlung haut niemanden aus den Schuhen. Verglichen mit Militärausgaben zB.
      16 13 Melden
  • dergraf 16.10.2018 18:25
    Highlight Highlight Die Initiative läuft verkehr rum!
    Bauern, die die Kühe verstümmeln (= Hörner ausbrennen) gehören bestraft. Jene, die die Kühe unversehrt lassen, bekommen nichts.
    Das würde kein Geld kosten - aber jene, die das Tier nur als veränderbare Masse sehen, müssten blechen. Wegen Verstümmelung von Lebewesen.
    77 20 Melden
    • Mr. Spock 16.10.2018 19:30
      Highlight Highlight Mein erster Gedanke zur Initiative!
      23 9 Melden
    • _kokolorix 16.10.2018 20:51
      Highlight Highlight Die Initiative muss aber Mehrheitsfähig sein, darum kann man hierzulande Tierquäler nicht bestrafen, sehr wohl aber anständige Leute belohnen
      18 6 Melden
    • öpfeli 16.10.2018 21:04
      Highlight Highlight Tiere mit Hörner benötigen mehr Platz. Meine grosse Hoffnung ist, dass die Bauern das zusätzlich Geld für mehr Platz nutzen.
      15 5 Melden
  • Caturix 16.10.2018 18:13
    Highlight Highlight Wenn man die Highland Rinder anschaut die Bringen sich auch nicht gegenseitig alle um . Einfach genug Freilauf, genug grosse Ställe, Unterstände, nicht nur einen Eingang/Ausgang in den Stall, da sonnst das Alpha Tier immer vorne dran hockt und streit sucht, und gut ist es. Da braucht es keine Ställe wo man sie anbindet wenn der Ausenbereich nicht so klein wäre.
    Es ist ja freiwillig also werde ich ja stimmen.
    26 4 Melden
  • na ja 16.10.2018 18:09
    Highlight Highlight Wer von euch allen hatte mal eine Zahnspange? Wisst ihr noch, wie weh das tat? Sobald die Hörner gross genug sind bei einem Kalb/Rind, bekommt es ein Jöchli aufgeschnallt, dass die Hörner so wachsen, wie der Bauer es will und nicht die Natur. Und die Schmerzen sind etwa die selben, wie bei der Zahnspange bei uns.
    18 36 Melden
  • Phiilofofi 16.10.2018 18:08
    Highlight Highlight Hmm kann ich das so zusammenfassen?

    Der Tod der Kuh nährt uns, doch ihre Lebensqualität ist uns den Rappen nicht Wert?
    58 17 Melden
  • Phiilofofi 16.10.2018 18:06
    Highlight Highlight Vo wegen schadet den Tieren nicht. Ich bin ja nun wirklich nicht radikal, aber diese Aussage grenzt an eine Verhöhnung aller Kühe. Anscheinend sind diese Lebewesen für JSA immernoch reine Fleisch- und Milchfabriken, die wirtschaftlich und mit unternehmerischem Denken geführt und optimiert werden müssen.

    Die Kühe müssen gesetzlich betäubt werden für die Enthornung, da es schmerzhaft ist. Ergo sie FÜHLEN offensichtlich mit den Hörnern.
    Und wenn man dann Kühe auf dem Feld beobachtet, die ihre Hörner gegeneinander reiben, dann fühlen sie dies bestimmt auch --> von wegen Kommunikation.
    56 14 Melden
  • fredi4444 16.10.2018 17:55
    Highlight Highlight Highlight ist für mich das Titelbild! Merci Watson, dass ich jetzt weiss, wer von den Beiden der Johann (r.) ist!:)
    19 2 Melden
  • schneiter39 16.10.2018 17:46
    Highlight Highlight Spannend ist ja, dass das «Hornlose-Gen» dominant ist und das «Horn-Gen» rezessiv. Die Hörner wurden früher aber bewusst gezüchtet, damit die Kühe besser auf dem Feld genutzt werden konnten. Zudem werden heute die Hörner «schön geformt» durch das «jöcheln», was für das Tier auch nicht wirklich angenehm ist. Daher ja zum Tierwohl und Nein zur Initiative.
    13 16 Melden
    • bytheway 16.10.2018 23:38
      Highlight Highlight Besser das jöcheln genau so verbieten!
      3 0 Melden
  • äti 16.10.2018 17:45
    Highlight Highlight Ein klares JA von mir. Wir müssen aufhören Tiere zu manipulieren um etwas Gewinn zu optimieren.
    Das nächste Szenario wäre, die Beine zu amputieren um Platz zu sparen.
    19 11 Melden
  • Kaffo 16.10.2018 17:29
    Highlight Highlight Ich finde es gut wenn man den Kühen die Hörner lässt. Aber ich finde es schlecht dafür bezahlt zu werden. Was stimme ich jetzt?
    17 2 Melden
    • öpfeli 16.10.2018 21:07
      Highlight Highlight Tiere mit Hörner benötigen mehr Platz. Ein anständiger Bauer nutzt das Geld dafür.
      10 4 Melden
  • corona 16.10.2018 17:16
    Highlight Highlight In einem Dok Natur oder so 🤔 hab ich mal gesehen, dass Kühe die Hörner auch zur Kommunikation benutzen. Ohne Hörner kommunizieren sie schlechter und scheinbar werden sie laut Studien auch agressiver.
    56 9 Melden
  • The Konrad 16.10.2018 17:05
    Highlight Highlight Natürlich haben Kühe Hörner:
    http://www.kuhmithorn.ch/
    11 4 Melden
  • aglio e olio 16.10.2018 16:46
    Highlight Highlight Einfache Lösung, Tennisbälle auf die Spitzen der Hörner und alle sind glücklich.
    42 4 Melden
    • Jol Bear 16.10.2018 18:41
      Highlight Highlight Und pro Tennisball 1.- Spende in die Roger Federer Fundation. Erzeugt auch werbewirksame Plakate für die Tourismusförderung: im Vordergrund die behornte Kuh, geschmückt mit den hellgelbleuchtenden Tennisbällen, daneben der lächelnde RF, im Hintergrund das Matterhorn, umkränzt mit einem Tobleroneschriftzug. Und irgendwo noch eine Schweizeruhr, welche den zeitgemässen Tierschutz symbolisiert. Schweizerischer gehts kaum, die Asiaten werden uns noch mehr lieben.
      23 2 Melden
  • Alter-Sack 16.10.2018 16:40
    Highlight Highlight Mir gefallen Kühe mit Hörner auch besser. Trotzdem kann ich dieser Initiative nicht zustimmen. Durch die Laufstallhaltung der Kühe sind sie sich nicht mehr so an Menschen gewohnt. Deshalb ist es für die Bauern auch mit mehr Risiko verbunden sich ihren Kühen zu nähern. Die Hörner verschärfen dies noch. Den Tieren ist es sicher auch wohler, wenn sie sich frei bewegen können als, wenn sie wieder angebunden sind. Sollen Bauern, die die Tiere anbinden wirklich noch mehr Subventionen bekommen. Dem kann ich nun wirklich nicht zustimmen!
    9 18 Melden
    • öpfeli 16.10.2018 21:10
      Highlight Highlight Ein anständiger Bauer nutzt das Geld für mehr Platz. Bis zu deinem Kommentar hatte ich diese (naive) Hoffnung / Vorstellung. Aber ja, in Realität würden sie das Geld warsch. sonst wie ausgeben.
      4 0 Melden
    • Avalon 17.10.2018 08:35
      Highlight Highlight 1. Werden heute schon ein kleiner Prozentsatz der Kühe mit Hörnern gehalten. Auf grossen Weiden und in grösseren Laufställen als normal.
      2. Es geht darum, diese Bauern für die besonders tierfreundliche Haltung zu belohnen.
      3. JSA hat sich seit jeher durch seine industriefreundliche Haltung hervorgetan. Ob seine Kindheitserfahrung sich auf heutige Zustände übertragen lässt und massgeblich ist für diese Inititative?
      3 1 Melden
    • Alter-Sack 17.10.2018 09:32
      Highlight Highlight öpfeli:
      Habe mit der Landwirtschaft nichts zu tun. Dazu schätze ich meine Fünftagewoche zu sehr. Aber ich schätze landwirtschaftliche Produkte und bin froh, wenn ich diese noch halbwegs zahlbar sind. Ich bin auch gegen hohe Subventionen. Trotzdem gönne ich auch den Landwirten ihr Einkommen. Um im immer härteren Markt bestehen zu können sollten wir der Landwirtschaft nicht noch mehr Hürden stellen. Freilaufställe kommen einer artgerechten Haltung am Nächsten. Die Hornlosigkeit ist dabei ein Abstrich, mit dem wir den Bauern entgegenkommen sollten.
      0 2 Melden
  • Jason Stu 16.10.2018 16:27
    Highlight Highlight Und wenn wir einfach die Stallhaltung abschaffen? Oder die Tiere einfach aufhören in einer industrialisierten, quälerischen From der Landwirtschaft zu halten?
    Klar, Fleisch kostet dann doppelt so viel aber wen juckts? Steht das eigene Kapital vor dem Wohl eines anderen Lebewesens? Diese Initiative bekämpft lediglich die Symptomatik. Wenn wir wirklich etwas zu Gunsten des Tierwohls verändern wollen, gibt es nur eine Lösung: go vegan und wenn ein geiles Steak, dann auf der Weise geschossen, weit weg von Ställen, Schlachthöfen und den katastrophalen Umständen der heutigen Fleischindustrie!
    20 9 Melden
    • sowhat 16.10.2018 20:38
      Highlight Highlight Kriegst ein Herz. Obwohl ich vegan nicht unterschreibe; das auf der Wiese geschossen untetechreibe ich. Renn es ist wohl derzeit die beste Art ein Tier ohne vorgängige Quälen zu töten.
      5 2 Melden
  • Tepesch 16.10.2018 16:15
    Highlight Highlight Hier liegen 10 - 30 Millionen nicht drin, aber die neue USR darf 2 Milliarden kosten 🤔
    61 15 Melden
    • who cares? 16.10.2018 16:40
      Highlight Highlight Wir geben ja schon 3,6 Mia für die Landwirtschaft aus... Sollte wohl langsam reichen.
      16 13 Melden
    • Caturix 17.10.2018 08:36
      Highlight Highlight Also mit ist die Landwirtschaft und das Tierwohl wichtiger als die Grosskonzerne.
      4 2 Melden
  • Juscht 16.10.2018 15:56
    Highlight Highlight Die Aussage "Schneider-Ammann warnte davor, deren unternehmerische Freiheit einzuschränken. Die Landwirte müssten selber entscheiden können, ob auf ihrem Betrieb Tiere mit oder ohne Hörner gehalten würden."
    Viele die sich schon entschieden haben für oder gegen Hörner werden ihre Meinung auch nicht ändern (müssen). Diese Aussage von JSA ist sowas von komplett falsch. Auch das Argument wegen der Streichung der Direktzahlungen bei anderen Orten ist nichts tragisches. Dann erhält der Bauer halt nichts, wenn er eine Triste vor seinem Hof stehen hat (was dieser sowieso nur macht, wegen dem Geld)
    42 5 Melden
  • mogad 16.10.2018 15:46
    Highlight Highlight Vor Jahren war ein riesiger Medienaufruhr wegen der Beschneidung von Knaben. Körperverstümmelung! Aber den Kühen die Hörner absagen ist eine gute Sache.
    53 25 Melden
    • Energize 16.10.2018 16:34
      Highlight Highlight Das ist kaum vergleichbar. Der Knabe wird sein Leben lang die Konsequenzen der Handlung fühlen, die Beschneidung erfolgt ohne Betäubung und aus keinem rationalen Grund. Es entsteht nur ein bleibender Schaden. Hingegen spürt eine Kuh keine Schmerzen am Horn und die Tiere können sich selbst im Stall später nicht verletzen.

      Nur schon die beiden Handlungen zu vergleichen ist moralisch nicht opportun.
      27 58 Melden
    • mogad 16.10.2018 19:32
      Highlight Highlight @Energize. Ich habe noch nie von einem beschnittenen Knaben/Mann gehört, dass die Beschneidung ihm bleibende Beschwerden bereitet oder seine sexuelle Erlebnisfähigkeit beeinträchtigt. Ich finde es insofern oppurtun die beiden Handlungen zu vergleichen, als der Mensch nicht das Recht hat sich über das Tier zu stellen. Dass er es dennoch tut ist die Ursache von Tierquälerei!
      19 9 Melden
    • Kleine Hexe 16.10.2018 19:48
      Highlight Highlight @Energize im Gegensatz zu einem Geweih, das nach dem Wachstum abstirbt, wird ein Horn lebenslang mit Blut versorgt. Auch Nerven führen ins Horn. Nur die äusserste Schicht besteht aus Keratin. Die Aussage, dass Kühe an ihren Hörnern nichts fühlen, ist also einfach nur Bullshit.
      13 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elmas Lento 16.10.2018 15:40
    Highlight Highlight Da Kühe mit Hörnern in Anbindeställen einfacher zu halten sind als in Freilaufställen würde es mit der Initiative zu einer Verschiebung der Subventionen zur Anbindehaltung kommen. Wenn Anbindeställe von der Regelung ausgeschlossen wären fände ich die Initiative gut, so bin ich dagegen.
    Ps: der Initiant hat selbst einen Stall mit Anbindehaltung, das gibt einen faden Geschmack nach Subventionsoptimierung...
    38 20 Melden
    • themachine 16.10.2018 15:53
      Highlight Highlight Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass ein gut geführter Anbindestall (mit Auslauf) sehr viel tierfreundlicher ist als ein durchschnittlich geführter Laufstall.
      39 7 Melden
    • Elmas Lento 16.10.2018 16:52
      Highlight Highlight @themachine
      Du musst schon gleiches mit gleichem vergleichen, z.B. zwei gut geführte Ställe. Da schneidet der Laufstall immer besser ab. Ich kenne auch beides aus Erfahrung, bin auf einem Bauernhof aufgewachsen welcher während meiner Jugend den Anbindestall durch einen Laufstall (mit permanentem Auslauf) ersetzt hat.
      26 5 Melden
    • Juscht 17.10.2018 11:10
      Highlight Highlight Bei einem Laufstall gibt es oft bestimmte Krankheiten, welche durch die Bewegungsfreiheit schneller oder stärker übertragen werden können. Auch das liegen in nassem Stroh kann das Tier schädigen und wunde Stellen hervorrufen.
      Es ist also nicht immer besser Tiere in einem Laufstall zu halten.
      0 1 Melden
  • Mr. Spock 16.10.2018 15:35
    Highlight Highlight Tiergerechtehaltung muss belohnt werden.
    User Image
    23 2 Melden
    • bytheway 16.10.2018 23:47
      Highlight Highlight Kreative Problemlösung!
      2 0 Melden
  • RaphiB 16.10.2018 15:17
    Highlight Highlight Probleme bereiten hier auch nicht unbedingt nur die Verletzungsgefahr von den Tieren unter sich, auch Wanderer sind betroffen.
    Und wenns um die Würde des Tieres gehen soll, sollte mann die Kastration doch auch gleich mit verbieten... das hat wohl den grösseren Einfluss auf die Tiere als das Horn einer Kuh...
    15 51 Melden
    • mogad 16.10.2018 15:51
      Highlight Highlight Die Kastration erfolgt unter Narkose und verhindert Tierleid! Während der Mensch den Kühen aus reinem Profitdenken die Hörner absägt.
      40 11 Melden
    • trudi 16.10.2018 18:07
      Highlight Highlight auch die enthornung erfolgt unter narkose und da werden keine hörner abgesägt. ausserdem entstehen bei jedem enthornen tierarztkosten. verstehe da deine argumentation des profitdenkens nicht wirklich..
      2 12 Melden
    • mogad 16.10.2018 19:22
      Highlight Highlight @trudi. Da hab ich vor wenigen Jahren anderes gesehen in einer CH-TV-Sendung. Und seit wann werden die kleinen Ferkel-Männchen nicht mehr bei vollem Bewusstsein kastriert, oder gleich lebendig und bei vollem Bewusstsein wie Abfallsäcke mit Schwung auf einen Haufen geworfen? Und seit wann die männlichen Küken nicht mehr vergast? Tun Sie nicht so als gäbe es in der CH-Landwirtschaft kein Tierleid!
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 16.10.2018 14:57
    Highlight Highlight Dann leben die Tiere heute einfach auf zu engem Raum, wenn man ihnen nicht mal mehr die Hörner zugesteht wegen Verletzungsgefahr.

    Sorry wenn ich mit jetzt "früher" komme aber ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Die Tiere hatten immer Hörner. Klar, alle zwei Jahre kam ein Tier von der Alp mit nur einem Horn zurück, that's it. Also lebensgefährlich sind nun Hörner per se auch nicht.

    Ich find die Initiative sympathisch, auch wenn es nun nicht in die Bundesverfassung müsste. Trotzdem stimme ich ja. Sehenswert sind auch die lustigen Videos der Initianten :)

    63 18 Melden
    • mogad 16.10.2018 15:54
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar. Übrigens kann auch eine unbehornte Kuh einen Menschen schwer verletzen. Was ohnehon selten vorkommt und auf das Konto des Halters geht.
      33 10 Melden
    • zettie94 16.10.2018 16:24
      Highlight Highlight Auf das Konto des Halters? Das sind Kühe, keine Hunde, die man erziehen kann! Eine Mutterkuh beschützt immer ihre Kälber, das hat doch nichts mit dem Bauer zu tun?
      27 5 Melden
    • mogad 16.10.2018 19:12
      Highlight Highlight Der Halter ist für Stall, Weide und Zäune verantwortlich. Der Zoodirektor lässt ja die Löwen auch nicht frei rumlaufen!
      10 5 Melden
  • tinu32 16.10.2018 14:55
    Highlight Highlight Die Bauern können doch frei entscheiden, kriegen je nach dem halt einfach Subventionen oder nicht.
    Und diese an einem anderen Ort einzusparen, dürfte doch bestimmt irgendwie möglich sein...
    39 11 Melden
  • Patrick Mosimann 16.10.2018 14:44
    Highlight Highlight Was ist eigentlich mit den Tieren die schon genetisch Hornlos sind ? Wird das in der Initative berücksichtigt ?
    18 22 Melden
  • Marian von Bonin 16.10.2018 14:42
    Highlight Highlight irgendwie eine lächerliche Diskussion. Kühe haben seit Jahrtausenden Hörner und jetzt soll es nicht mehr gehen? Hornlose Kühe sehen dazu auch noch absurd blöd aus. Armes Vieh!
    43 17 Melden
    • Eva69 16.10.2018 22:48
      Highlight Highlight Stimmt nicht es gab schon immer solche ohne Hörner, genetisch Hornlos
      1 0 Melden
  • zettie94 16.10.2018 14:40
    Highlight Highlight Auch wenn ich durchaus Sympathien für die Intention der Initiative habe, werde ich diese aus zwei Gründen ablehnen:
    1. Noch mehr Subventionen für die Bauern? Nein, das müsste irgendwie innerhalb der Subventionen kompensiert werden. Da müsste schon zuerst klar sein, wie das genau geregelt würde.
    2. Die Bundesverfassung ist der falsche Platz. Sowas müsste in einem Gesetz oder einer Verordnung geregelt werden, sicher nicht in der Verfassung.
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    • meine senf 16.10.2018 14:51
      Highlight Highlight Zu 2.:
      Mittels Initiaven kann grundsätzlich nur die Verfassung geändert werden. Von dem her könnte man dieses Argument schlicht bei jeder Initiave bringen.
      48 8 Melden
    • Interessierter 16.10.2018 15:52
      Highlight Highlight Zu 1.:
      Auch das kann (und wird auch!) bei jeder Initiative vorgebracht. Es ist in der Natur einer Initiative das diese die Leitplanken vorgibt. Bei einem Ja geht die Initiative ins Parlament und es wird ein Gesetz, d.h. die Details, ausgearbeitet. Da wird immer im Vorfeld den Initianten an den Kopf geworfen, dass der Abstimmungstext zu restriktiv sei etc. Aber schlussendlich liegt der Ball dann im Parlament. (siehe Umsetzung der MEI als deutliches Beispiel, dass diese Argumentation im Vorfeld nicht gerechtfertigt ist. Im Parlament bringen sich dann sämtliche Lobbyisten ein).
      13 3 Melden
    • zettie94 16.10.2018 16:19
      Highlight Highlight @meine Senf: Die meisten Initiativen gehen aber Themen an, welche durchaus eine Berechtigung in der Verfassung haben. Die Hornkuhinitiative hingegen wäre im Tierschutzgesetz eindeutig besser aufgehoben. Dass dies unser politisches System nicht zulässt ist mir bewusst, trotzdem gehört sowas nicht in die Verfassung.
      @Interessierter: Ja, das ist so. Nur haben die Bauern eine sehr starke Lobby, welche Kürzungen an anderen Orten kaum einfach so hinnehmen würde. Ich befürchte deshalb, dass eine Annahme auf mehr Subventionen hinauslaufen würde.
      4 4 Melden
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  • Andydandy 16.10.2018 14:38
    Highlight Highlight zum glück steht, dass Schneider-Ammann rechts steht auf dem Bild mit der Kuh!! Hätte in fast verwechselt... 😜
    28 9 Melden
  • meine senf 16.10.2018 14:34
    Highlight Highlight Wenn man viele Menschen über lange Zeit in einem Raum ohne Beschäftigung zusammenpfercht, gäbe es sicher auch weniger Verletzte, wenn man sie entweder fesselt oder ihnen die Fäuste amputiert ...

    Also wäre nach Ammans Logik das Amputieren von menschlichen Fäusten gut für das Menschenwohl.
    211 116 Melden
    • ThomasHiller 16.10.2018 15:51
      Highlight Highlight Nein, der Vergleich hinkt an mehreren Stellen.
      1) - Menschen haben kein vergleichbares Organ/Körperteil, mit dem sie sich auch versehentlich gegenseitig verletzen können ohne das es an sich außerordentlich notwendig wäre
      2) vergleichbar wären also eher Körperbehaarung, Steißbein, kleine Zehen, Blinddarm und Weißheitszähne
      Alle diese Körperteile können allerdings nicht zu einer Verletzung eingesetzt werden und zumindest die letzten beiden werden heutzutage ja auch oft entfernt.
      9 18 Melden
    • mogad 16.10.2018 16:03
      Highlight Highlight JSA steht vorsichtshalber neben der Kuh. Wahrsch. weiss er, dass auch hornlose Kühe jem. schwer verletzen könnten. Tun sie aber sehr selten.
      Liebe Kuh gibt doch dem mitleidlosen Mann eine Kopfnuss. Hast Dir von Leuten wie dem schon viel zu viel gefallen lassen.
      14 9 Melden
    • trudi 16.10.2018 18:09
      Highlight Highlight @mogad warst du schon jemals auf einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Milchvieh oder Mutterkuhhaltung?
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple 16.10.2018 14:32
    Highlight Highlight Immer wieder spannend zu lesen, was Bauern in der Schweiz für Extrawürste haben.

    Ein Grundsatz des Tierschutzgesetzes lautet, dass niemand einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten darf


    Würde vorschlagen jeden Bauern der Tieren die Horne abbrennt im Gegenzug die Kopfhaut abzubrennen. Weil Haare braucht man ja eigentlich nicht...
    25 22 Melden
  • Thomas F. 16.10.2018 14:28
    Highlight Highlight Lest den Initativtext. Die Bundesverfassung würde bei Annahme nur soweit geändert, dass Bauern die auf das entfernen der Hörner verzichten, finanziell entschädigt werden.

    Ein Bauer der die Hörner bei einer Kuh trotzdem wegnimmt, erleidet keinen Schaden.
    28 6 Melden
    • zettie94 16.10.2018 16:22
      Highlight Highlight Und das ist einer der Hauptgründe, wieso ich die Initiative ablehnen werde. Umgekehrt wäre besser...
      13 12 Melden
    • mogad 16.10.2018 19:34
      Highlight Highlight Aber er wird benachteiligt.
      2 6 Melden
  • Cmo 16.10.2018 14:19
    Highlight Highlight Eigentlich war ich klar für diese Initiative eingestellt aber nach diesem Bericht muss ich meine Meinung nun doch nochmals überdenken.
    104 139 Melden
    • LouisLouis 16.10.2018 14:44
      Highlight Highlight Dann empfehle ich dir dich noch anders zu Informieren. Schneiders Aussagen sind einfach nicht korrekt. Glaubst du einem der Waffen in Bürgerkriegsländer exportieren will, denkt im geringsten ans Tierwohl?
      Kühe würden Hörner tragen!!!
      34 19 Melden
    • Schreimschrum 16.10.2018 14:45
      Highlight Highlight Man kann die Tiere auch einfach nach draussen lassen, dann sind die Hörner kein Problem.
      31 7 Melden
    • Pafeld 16.10.2018 15:29
      Highlight Highlight Die Initiative basiert auf einem romantischen Bild der Landwirtschaft aus dem vorletzten Jahrhundert (Heidilandpostkartenidylle) oder auf einer grotesk-lächerlichen tieresoterischen Behauptung (Hörner als lebensnotwendige Stoffwechselorgane...). Ich sehe beim besten Willen nicht ein, was diese abstruse Lächerlichkeit in der Verfassung verloren hat. Als ob Bauern irgenwie Schwierigkeiten hätten, für irgendwelchen Blödsinn Subventionen über ihre Interessenvertreter zu bekommen. Nein, jetzt müssen solche Schnapsideen auch noch per Abstimmung in die Verfassung. So langsam reichts aber wirklich.
      15 24 Melden
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  • Valon Behrami 16.10.2018 14:16
    Highlight Highlight Jetzt wird's noch peinlicher... Bitte antreten.
    4 8 Melden
    • Mr. Spock 16.10.2018 15:36
      Highlight Highlight *ab
      9 1 Melden

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