Schweiz
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ZUR SENDUNG «MEDIENCLUB» VON SRF VON GESTERN, DIENSTAG, 31. OKTOBER 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Susan Boos, Redaktionsleiterin «Wochenzeitung WOZ», Christoph Blocher, Teilhaber BaZ-Holding AG mit Zehnder Regionalmedia AG, Franz Fischlin, Medienclub-Moderator, Jacqueline Badran, Unternehmerin, Nationalraetin SP/ZH, und Arthur Rutishauser, Chefredaktor «Tages-Anzeiger» und «SonntagsZeitung», von links nach rechts, posieren fuer eine Aufnahme im Anschluss an die Aufzeichnung der Sendung «Medienclub» zum Thema «Ausgeholzter Blaetterwald - wer investiert noch in Journalismus?» von Schweizer Radio und Fernsehen SRF am 31. Oktober 2017 im SRF Studio Zuerich Leutschenbach in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

In fast allen Sendungen des SRF sind die Männer in Überzahl. Bild: KEYSTONE

Mit diesem Trick will das SRF 50 Prozent Frauen in die eigenen TV-Sendungen bringen

Frauen sind in TV-Sendungen untervertreten. Das SRF will das nun ändern – mithilfe des BBC-Tricks.



Frauen sind nicht nur in der Politik und Wirtschaft untervertreten, sondern auch in den Medien. Nur jede vierte Person, die namentlich erwähnt wird, ist eine Frau. Das zeigt eine Studie des Global Media Monitoring Projects, die die Medienpräsenz von Frauen in 114 verschiedenen Ländern untersuchte.

Auch beim Schweizer Radio und Fernsehen sieht die Bilanz nicht viel besser aus. Je nach Sendungskonstellation variiert der Männeranteil zwischen 60 und 94 Prozent. Tristan Brenn, TV-Chefredaktor des SRF, will das nun ändern.

In einem internen Newsletter schreibt er, dass die Verbesserung der Frauenquote beim SRF keine Frage der Gleichberechtigung, sondern eine der «journalistischen Qualität» sei.

Brenn erwähnt dabei den britischen Sender BBC. Dort startete der britische Journalist Ros Atkins eine erfolgreiche Initiative, die international grosse Beachtung fand.

Mit einer simplen Auflistung zeigte Atkins auf, wie viele Frauen und Männer in seinem Programm vorkamen. Bereits das Aufzeigen des Geschlechterunterschieds führte dazu, dass innerhalb von vier Monaten die Frauenquote von 40 auf 50 Prozent erhöht werden konnte.

Atkins, der Moderator der Sendung «Outside Source» auf BBC ist, stiftete seine Kollegen an, das Gleiche zu tun. Und schon bald entstand BBC-intern ein regelrechter Wettbewerb, wer die meisten Frauen in sein Programm brachte.

Die 50:50-Quote ist jedoch weiterhin freiwillig. Keine der zahlreichen BBC-Redaktionen ist gezwungen, sie zu erfüllen. Die BBC sagt zudem, dass eine Frau nie Medienpräsenz erhalte, um eine Quote zu erreichen. Der von Atkins angefachte Wettbewerb diene lediglich dazu, Frauen zu entdecken, die noch nicht so häufig vor der Kamera oder im Studio standen.

Tristan Brenn vom SRF will diesem Ideal nun nacheifern. Bis das SRF die 50:50-Quote erreichen wird, wird es aber noch etwas dauern. Das Projekt befindet sich erst noch im Anfangsstadium, wie SRF-Sprecher Andrea Di Meo gegenüber 20 Minuten sagt. Einfach dürfte es jedoch nicht sein. «Es entspricht der Realität, dass es oft schwierig ist, weibliche Gäste oder Expertinnen für Sendungen zu gewinnen», so Di Meo.

(ohe)

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64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Knety 11.07.2019 14:34
    Highlight Highlight Unter tosendem Applaus marschieren wir in Richtung eines totalitären Systems.
  • FrancoL 11.07.2019 13:44
    Highlight Highlight Nun sobald es um Geschlechter geht wird immer die Qualifikation ins Feld geführt und hochgehalten.

    Sonderbar!

    Wenn ich mir die x Diskussionen mit Christoph Blocher als Teilnehmer genauer betrachte, dann bin ich mir nicht ganz so sicher, ob man da auch immer auf die Qualifikation geschaut hat oder eher auf die Einschaltquote.
  • Snooks 11.07.2019 10:38
    Highlight Highlight Eine besser geeignete Person wegen des Geschlechts abzulehnen ist reiner Sexismus. Wo führt das noch hin...
    • Garp 11.07.2019 12:35
      Highlight Highlight Darum geht es ja gar nicht. Du gehst davon aus, dass Männer besser geeignet sind, da ist der Fehler!
    • Frances Ryder 11.07.2019 13:58
      Highlight Highlight Garp, wenn du nur nach Qualität einstellst, spiegelt die Quote innerhalb eines Betriebes diejenige der gesamten Arbeitnehmerschaft. Wenn die Arbeitnehmerschaft zb 70/30 ist, du in deinem Betrieb aber 50/50 machen willst, stellst du gezwungenermassen ungeeignetere Leute ein nur wegen dem Geschlecht.
    • Snooks 11.07.2019 14:06
      Highlight Highlight Nein, das Geschlecht darf kein Auswahlkriterium sein. Ich habe nie gesagt, dass Männer besser geeignet sind.
  • keplan 11.07.2019 10:26
    Highlight Highlight Offensichtlich sind solche Massnahmen notwendig, da man(n)s ohne diese in den letzten 20 Jahren nicht geschafft hat Männerdomänen aufzubrechen, also hört auf euch zu beklagen
    • Bruno S.1988 11.07.2019 16:32
      Highlight Highlight Im Tief- und Hochbau herrscht auch eine Männerdomäne. Warum besteht dort keine Bestrebung diese aufzubrechen?
    • keplan 12.07.2019 08:13
      Highlight Highlight Ja warum nicht, wäre doch eure Aufgabe. Ich (männlich) arbeite übrigens in einer Entwicklungsabteilung, kannst dir selber vorstellen wie's da aussieht.

      Diese typischen veralteten Männer und Frauenberufe aufzubrechen, wäre eine Aufgabe unserer Zeit, beginnt halt schon im Kindersalter...
  • TNBM 11.07.2019 10:20
    Highlight Highlight 2019. und der mensch diskutiert über quoten 😂

    sind wir wirklich die hochentwickelte spezies von welcher wir immer reden, oder ist das fiktion und wir liegen in wahrheit auf einem sabbernden haufen übereinander und grunzen uns an?
  • fidget 11.07.2019 10:15
    Highlight Highlight Die Qualifikation sollte doch vor jeder Quote kommen. Mir ist es egal, wer als Studiogast eingeladen ist, so lange die fachliche Kompetenz zum Thema gegeben ist. Ein breites Spektrum an Meinungen sollte sicher angestrebt werden, aber das ist auch ohne Quote zu bewerkstelligen.
    • FrancoL 11.07.2019 13:42
      Highlight Highlight Naja, ob zB das ewige Einladen von Christoph Blocher, obwohl er immer die gleiche Platte abspielte nicht auch eine Art Quote ist und diese würde über Jahre hinweg immer wieder gestützt.
  • efrain 11.07.2019 10:13
    Highlight Highlight Gleichberechtigung bedeutet, dass alle die gleichen Freiheiten haben und nicht durch ihr Geschlecht eingegrenzt werden.
    Es bedeutet nicht, dass alle gleich sein müssen. Die Menschen können einfach das machen, worauf sie Lust haben und fühlen sich frei - das ist doch gut so. Aber das kann soweit gehen, dass Frauen und Männer sogar wieder stärker in typischen Berufsfeldern arbeiten als zuvor. Das Phänomen ist als "Swedish Gender Equality Paradox" bekannt:

    http ://www.epicenternetwork.eu/blog/the-swedish-gender-equality-paradox/
    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Gender-equality_paradox
    • Citation Needed 11.07.2019 10:56
      Highlight Highlight Efrain, was hat das Gender Equality Paradox damit zu tun? Ich kenne die Version, die Du postest nicht, aber das Paradox wurde auch bzgl. MINT-Fächern im Vergleich mit Ländern wie z.B. Iran festgestestellt. Dazu kurz: es gibt mehrere Erklärungsansätze dafür, die zum Teil Geschlechterrollen im Land oder Geschlechtergeschichte im akademischen Feld heranziehen (zweitere halte ich für sehr überzeugend, btw.).
      Falls Dein Link zeigen sollte, dass Förderung oder diese Art 'Quote' nicht nütze, dann schau einfach auf die BBC, denn dort funzte dieselbe Idee in verglichbarem Rahmen ganz wunderbar!
    • efrain 11.07.2019 21:44
      Highlight Highlight Ne, sollte sie nicht. Der Link sollte zeigen, dass es keinen Sinn macht, Frauen zu Automechanikern und Männer zu Hebammen zu machen, wenn sie das nicht wollen. Anders gesagt: Ich sehe das Problem nicht wirklich, wenn ein Beruf primär von einem Geschlecht ausgeführt wird - wenn sich diese Personen aus freien Stücken dafür entschieden haben.
    • Citation Needed 11.07.2019 22:37
      Highlight Highlight ähem. Wer würde sowas wollen? Leute zu einem Beruf zwingen, den sie nicht wollen?

      Oder denkst Du, Frauen würden von SRF per Quote ins Fernsehen gezwungen?

      Ansonsten versteh ich Deinen Post nicht..
      :-/

  • Damo Lokmic 11.07.2019 09:40
    Highlight Highlight Diversity for the sake of diversity.
  • wasylon 11.07.2019 09:25
    Highlight Highlight SRF sollte alte Männer wie Roschee Schawinski aussortieren und durch Frauen ersetzen.
    • Scott 11.07.2019 10:03
      Highlight Highlight Das wäre ein richtig guter Anfang.
  • Citation Needed 11.07.2019 09:22
    Highlight Highlight BBC hat vor Jahren eine 'no more all-male panels'-policy gestartet (für die zahlreichen Humor-Panelshows, die es bei BBC gibt..). Und es war dringend nötig. Lange war die Norm rein männlich und, wenn mal eine Frau dabei war, wurde sie umso strenger gerated. Es war also viel härter für Frauen zu bestehen, weil sie die Ausnahme waren, nicht etwa, weil sie schlechter gewesen wären.
    Quote ist nicht dafür da, unfähige Leute zu portieren, sondern um Gewohnheiten aufzubrechen.
    • Citation Needed 11.07.2019 17:32
      Highlight Highlight Ihr könnt schon blitzen, die Quote hat der BBC aber sehr gut getan. Ein paar monate lang rieben sich alle verwundert die Augen und ab und an landete eine Frau in einem Panel, die zu dem Zeitpunkt noch nicht reif fürs grosse Publikum gewesen war. Aber dank der Nachfrage stieg auch das Angebot und die Sendungen sind nach wie vor erfolgreich und der britische Humor göttlich.
  • Horobar 11.07.2019 09:04
    Highlight Highlight Finde ich gut. Gerade für Talkshows werden viel zu häufig die gleichen paar Pappnasen eingeladen. Medienpräsenz bringt Renommee und Renommee Medienpräsenz.
    Darum sollte solche Sendungen zum einen geschlechtlich ausgewogen, als auch allgemein durchmischter werden.
  • Jimmy :D 11.07.2019 08:44
    Highlight Highlight Ich würde mich als Frau nicht besonders freuen, wenn ich nur aufgrund einer Quote in eine Sendung eingeladen werde...
    • Citation Needed 11.07.2019 09:24
      Highlight Highlight Ich auch nicht. Aber nach einer Umgewöhnungsphase, wenn es genauso normal ist, Frauen einzuladen wie Männer einzuladen, dann freut man sich auch als Mann mehr eingeladen zu werden, denn man weiss, es ist, weil man wirklich gut ist und nicht, weil man ein Mann ist.
      Sehgewohnheiten ändern sich nicht von allein und anfangs wird es mühsam werden, aber es lohnt sich.
  • thi 11.07.2019 08:43
    Highlight Highlight Als Frau bin ich selbst gegen eine Quote da ich nie einen Posten erhalten möchte nur aufgrund meines Geschlechtes sondern aufgrund meiner Qualifikation. Doch mittlerweile unterstütze ich angestrebte Verhältnisse denn freiwillig geht nach wie vor nichts. In meiner Branche ist es als Frau zwischen 25-35 Jahren schwierig eine Leitungsposition zu erhalten. Dies mit dem Hinterund dass ich schwanger werden könnte dabei ist es egal wie meine individuelle Einstellung zur Familienplanung aussieht denn man entscheidet sich lieber gleich für einen gleichaltrigen Mann um auf Nummer sicher zu gehen.
    • dorfne 11.07.2019 08:58
      Highlight Highlight Es braucht gar keine Quoten. Einfach kompetente Frauen einstellen. Und wer sagt: die Kompetentesten wählen, meint Männer wählen. Denn es ist ja wohl klar und muss nicht dauernd betonnt werden, dass keine Firma inkompetente Leute einstellt, schon gar nicht für Führungsposten mit Auftritten in der Öffentlichkeit.
    • bokl 11.07.2019 09:09
      Highlight Highlight "Denn es ist ja wohl klar ..., dass keine Firma inkompetente Leute einstellt, schon gar nicht für Führungsposten mit Auftritten in der Öffentlichkeit."


      Selten so gelacht.

      Einfach mal genau zuhören, was die Eliten der Wirtschaft auf Generalversammlungen / Konferenzen so von sich geben, wenn die von der PR-Abteilung vorgegebenen Themen verlassen werden.
    • Gubbe 11.07.2019 09:28
      Highlight Highlight dorfne :
      "Und wer sagt: die Kompetentesten wählen, meint Männer wählen."
      Eine Aussage ohne Hand und Fuss.
      Es gibt unter Männern und Frauen Plauderis, die am Thema vorbei, aber mit wichtig tönenden Fremdwörtern auftrumpfen. Zum schämen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Marx 11.07.2019 08:37
    Highlight Highlight Soso, Qualität gibts also nur wenn 50% Frauen beteiligt sind. Wieder was gelernt.
    • Citation Needed 11.07.2019 10:01
      Highlight Highlight Nein. Es geht um eine Übergangsphase.

      Denn viel zu lange hiess es (und wir kriegen es nur schwer aus den Köpfen raus), es könne nur mit 0% Frauen Qualität geben.
  • Petrum 11.07.2019 08:20
    Highlight Highlight "Und schon bald entstand BBC-intern ein regelrechter Wettbewerb, wer die meisten Frauen in sein Programm brachte."

    Hat man da ein Geschlecht instrumentalisiert?
    • Citation Needed 11.07.2019 10:00
      Highlight Highlight Die BBC-Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte. Ich hab die Vorgänge interessiert mitverfolgt (weiss nicht, ob es das gleiche war, es ging dabei um mehr Frauen in Panel-shows). Zu Beginn war es hart, genug Frauen zu finden, bald gab es aber genug 'im Angebot.' Inzwischen hat sich die Geschlechterfrage völlig normalisiert und kein Hahn kräht mehr nach Quote oder mosert wegen vermeintlicher Kompetenzmängel rum. Ich staune auch, dass seither viel mehr Frauen als Comediens grosse Säle füllen (Sarah Millican, Sarah Pascoe, Aisling Bea, ...), was vor dem Effort der BBC kaum der Fall war.
  • Der Rückbauer 11.07.2019 08:13
    Highlight Highlight Quotenfrauen verschlechtern die journalistische Qualität, weil eben nach Geschlecht und nicht nach Fähigkeit ausgewählt wird.
    Und wenn Herr Brenn das Gegenteil sagt, dann bedauere ich, bei No-Billag von SRF nein gestimmt zu haben.
    • tipsi 11.07.2019 10:18
      Highlight Highlight Hä? Man kann doch auch fähige Frauen auswählen ohne dass sich an der Qualität was verschlechtert, oder gibts die deiner Meinung nach nicht? Wenn man wenig kompetente Frauen im Fernsehen zeigt, scheinen einige schon davon auszugehen, dass es sie nicht gibt.
  • der Denker 11.07.2019 08:04
    Highlight Highlight Und weshalb kann man nicht eifach die kompetenteste oder den kompetentesten nehmen? Warum muss es immer Weiblein gegen Männlein sein. Es sollte die Person eingeladen werden welche am kompetentesten ist und am meisten beitragen kann egal welches Geschlecht
    • suchwow 11.07.2019 08:20
      Highlight Highlight Meine Rede, Danke! Verstehe diesen Gender-Wahnsinn mit Quoten auch nicht. Nehmt einfach die besten Leute, ffs.
    • bokl 11.07.2019 08:24
      Highlight Highlight Weil Kompetenz i.d.R. Ansichtssache ist?
    • walsi 11.07.2019 08:49
      Highlight Highlight @bokl: Geschlecht in jüngster Zeit auch. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno S.1988 11.07.2019 07:49
    Highlight Highlight Gleichberechtigung ist mehr als nur in allen Positionen ein 50:50 Verhältniss von Frauen und Männer zu erreichen. Das ganze nimmt langsam richtig banalle Züge an. Schaut her, wir haben von 40% auf 50% aufgestockt. Wir sind so Frauenfreundlich, berichtet darüber!
    Gleichberechtigung heisst für mich keinen Unterschied zwischen den Geschlechter zuzulassen. Jemand NUR aufgrund des Geschlechts einzustellen ist genau so verwerflich wie jemand wegen des Geschlechts NICHT einzustellen. Ist das fair wenn der qualifziertere Mann die Stelle nicht erhält weil eine 50% Frauenquote noch nicht erreicht wurde?
    • walsi 11.07.2019 08:50
      Highlight Highlight Wer sagt den, dass das Leben fair ist?
    • dorfne 11.07.2019 11:05
      Highlight Highlight Ist es fair, dass Frauen seit Jahrtausenden vom Mann unterdrückt werden. Die Schweiz ist nicht typisch. Schauen Sie nach Russland, in die Türkei, Südamerika, Asien, in die islamischen Gotteststaaten. Dort ist die Frau nicht nur ein Mensch zweiter Klasse. Sie wird geschändet, ausgenützt als Gebährmaschine, von Bildung ferngehalten, geschlagen, kastriert, zwangsverheiratet. Und da finden Sie es unfair, wenn wenigstens in einem Land wie der Schweiz eine kompetente Frau dem kompetenten Mann vorgezogen wird?
    • Bruno S.1988 11.07.2019 11:17
      Highlight Highlight @dorfne
      1. Ist das Whataboutism
      2. Haben die Missstände in solchen Ländern nichts mit der Frauenquote im SRF zu tun.
      3. Löst man keinen bestehenden Missstand (zu wenig Frauen in wichtigen Positionen) mit einem neuen (Frau wird kompetenteren Mann vorgezogen). Das ist keine Lösung, das Problem wird nur verlagert.
      4. Dieses Thema MUSS sachlicher angegangen werden! Man merkt an ihrem Kommentar dass sie bereits vor Wut schäumen!
      5. Sie werden mir nun Mansplaining vorwerfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 11.07.2019 07:39
    Highlight Highlight 50% Frauen und 50% Männer... was ist mit Trans- und cis-Menschen??

Roger Köppel sprengt die Zürcher Ständerats-«Arena» – zumindest fast

Die Zürcher Ständeratskandidaten diskutierten in der «Arena» über übliche Themen: Klima, Europa, Gleichstellung. SVP-Nationalrat Roger Köppel grätschte dazwischen, wurde aber gestoppt.

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