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bild: shutterstock 

Neue Studie zeigt: Fleischkonsum hellt bei unter 30-Jährigen die Stimmung auf



Mehrere Studien haben erwiesen: Der Verzehr von Früchten, Gemüse und Fleisch kann bereits innerhalb von zwei Wochen die mentale Verfassung aufhellen.

Nun haben Neurowissenschaftler der State University of New York at Binghamton eine zusätzliche Erkenntnis gemacht: Die Stimmung von jungen Erwachsenen unter 30 reagiert besonders auf Fleisch. 

Um zu dieser Erkenntnis zu kommen, verschickten die Wissenschaftler auf Social-Media-Plattformen auf der ganzen Welt «Food-Mood»-Fragebögen, schreibt das Newsportal Medinside.

Co-Autorin Lina Begdache sagte im Fachjournal «Nutritional Neuroscience»: 

«Junge Erwachsene, die weniger als dreimal pro Woche Fleisch essen und weniger als dreimal pro Woche Sport treiben, zeigten erheblich mehr psychologische Störungen als die anderen.»

Nahrungsmittel beeinflussen grundsätzlich die chemischen Vorgänge im Gehirn. Der Fleischkonsum führt zu vermehrter Ausschüttung von Serotonin und Dopamin – jenen Substanzen, die gemeinhin als Glücks-Botenstoffe gelten.

Bei älteren Erwachsenen hingegen wirkt sich laut Studie der Verzehr von Früchten und Gemüse besonders positiv aufs Gemüt aus. Sie liefern neben Vitaminen auch wichtige Antioxidantien. Der Unterschied zwischen den Altersgruppen erklärt sich laut den Autoren mit der Hirnreifung, die erst mit 30 abgeschlossen ist. Das Fazit der Wissenschaftler: Im Alter braucht es eine Anpassung der Ernährung. (kün)

Fleisch wird jetzt im Labor gezüchtet

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • aglio e olio 06.01.2018 14:00
    Highlight Highlight Ausgang ist nicht mehr wie er war, Süssigkeiten schmecken nicht mehr wie früher, Fleisch hat keine heilenden Kräfte mehr.
    Alt sein ist scheisse! ;)
  • Randy Orton 06.01.2018 13:51
    Highlight Highlight Ich würde die Studie gerne lesen, finde sie jedoch nirgends...
  • smoking gun 06.01.2018 12:20
    Highlight Highlight "Mehrere Studien haben erwiesen: Der Verzehr von Früchten, Gemüse und Fleisch kann bereits innerhalb von zwei Wochen die mentale Verfassung aufhellen."

    Wow, was für eine Erkenntnis. Man könnte auch eine Studie machen, die zum Schluss kommt: "Wer sich vor allem mit Nahrungsmitteln aus Kohlenhydrate ernährt, dessen mentale Verfassung wird sich längerfristig verfinstern, weil einseitige Ernährung krank macht."

    Fleisch ist ein sehr wertvolles Lebensmittel - aber nur, wenn man nicht zuviel davon isst. Und das junge Vegetarier mehr psychische Störungen haben sollen, ist schlicht Blödsinn.
    • Ökonometriker 06.01.2018 14:22
      Highlight Highlight Es ist empirisch relativ gut belegt, dass Vegetarier eher Depressionen oder Angststörungen haben. Derzeit scheint die Datenlage aber eher zu zeigen, dass Menschen mit solchen Störungen eher Vegetarier werden - nicht dass eine vegetarische Diät zu Störungen führt.

      Das macht auch intuitiv Sinn: viele Vegetarier sind wohl sensible Leute und ernähern sich aus Tierliebe vegetarisch. Sie nehmen die Probleme der Welt vermutlich intensiver wahr und leiden mit.
    • smoking gun 06.01.2018 14:47
      Highlight Highlight @Ökonometriker: Ja, das sehe ich auch so. Hatte leider keinen Platz mehr um zu schreiben: "Und dass junge Vegetarier (aufgrund ihrer Ernährung) mehr psychische Störungen haben sollen, ist schlicht Blödsinn.

      Wer sich Gedanken über das Leid in dieser Welt macht, der kann nicht mehr unbekümmert in den Tag hinein leben.
  • Freddie 06.01.2018 12:12
    Highlight Highlight Kann es auch einfach sein, dass sportliche Menschen eher Fleisch konsumieren? Da man ja sagt, dass dank dem Fleisch die Gainzz (sorry für das Wort) grösser und besser sind?
    Und dann sportliche Personen eher zufrieden sind, da sie eine gute Work-Life Balance haben?
  • Zorulu 06.01.2018 12:11
    Highlight Highlight "Weniger wie 3 mal pro Woche Fleisch essen.." Ist dies ein Versuch den überdurchschnittlichen Fleischkonsum schön zu reden. Denn 3 Portionen pro Woche wäre genau das gesunde Maas für Mensch und Umwelt!
  • Zeit_Genosse 06.01.2018 12:06
    Highlight Highlight Evidenzbasiertes Wissen ist die Möglichkeit Fakenews und Factnews zu unterscheiden. Dazu gehört es, dass gute journalistische Beiträge überprüfbare Quellen angeben und den Ausschnitt aus der Studie deklarieren. Wie beim Fleisch, wo wir wissen wollen woher das Fleisch stammt. Und ob das Hamburgeressbild ideal für Fleischkonsum steht und ob Fragebögen über Social Media-Versand eine repräsentative Gruppe bringen... Ach was mach ich mir da für Gedanken.
  • m. benedetti 06.01.2018 11:27
    Highlight Highlight Psychologische Störungen gibt es nicht, aber psychische Störungen.
  • Hinterwäldler 06.01.2018 10:58
    Highlight Highlight Ziemlich schwach! Nicht mal einen Link wo man sich selber über die Studien informieren kann.
  • flying kid 06.01.2018 10:21
    Highlight Highlight Auch als Ü30iger erhellt Fleischkonsum meine Stimmung.
    Ebenso Sport.
  • efrain 06.01.2018 10:15
    Highlight Highlight Also.. haben die das getestet? (dh Leute zum Fleischkonsum und Sport genötigt)
  • N. Y. P. D. 06.01.2018 09:01
    Highlight Highlight «Junge Erwachsene, die weniger als dreimal pro Woche Fleisch essen und weniger als dreimal pro Woche Sport treiben, zeigten erheblich mehr psychologische Störungen als die anderen.»

    Als Ü30 kann ich folgendes sagen :
    Ohne Sport würde ich den alltäglichen Wahnsinn auf dieser Welt auch nicht aushalten. Jeder, der Sport treibt, kennt dieses schöne Gefühl, wenn man den Körper ausgepowert hat. Man fühlt sich eins mit sich und der Umwelt. Da kann kommen, was will.

    So, jetzt ab aufs Bike. 2 x Aufstieg auf 676 Hm. Danach Kaffee und Zeitung..

    Benutzer Bild
    • Thomas Bollinger (1) 06.01.2018 13:47
      Highlight Highlight Als Ü30 kann ich sagen, es gibt nichts schöneres als auf dem verglasten Balkon zu rauchen und die armen Jogger und Velofahrer zu beobachten. Das macht mich glücklich.
  • TheDude10 06.01.2018 08:32
    Highlight Highlight Das mit dem Fleisch bezweifle ich. Mal schauen, wann eine Gegenstudie kommt.
    • atomschlaf 06.01.2018 09:12
      Highlight Highlight Fragt sich eher was Ursache und Wirkung ist. Veganer haben nach meiner Erfahrung oft ein krass pessimistisches Weltbild, wo ich mir gut vorstellen könnte, dass dies Depressionen begünstigt.
    • öpfeli 06.01.2018 10:07
      Highlight Highlight atomschlaf
      Ich als Veganerin kann sagen, dass ich die Welt und Tatsachen mit realistischen Augen sehe. Ich habe mich intensiv mit der tierischen Lebensmittelindustrie beschäftigt und informiere mich auch über das alg. Weltgeschehen. Diese Infos in einer grossen Dosis machen mich tatsächlich traurig. Aber ich will meine Augen auch nicht verschliessen. Nun habe ich aber meine Infos und mein Fokus liegt auf den schönen kleinen Dingen. Ich bin also vegan & glücklich.
      Depression ist ein starker Begriff. Ich würde ihn vorsichtig verwenden.
    • öpfeli 06.01.2018 11:35
      Highlight Highlight atomschlaf
      Magst du mir sagen, wie viele depressive / sehr pessimistische Veganer du kennst?
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