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Die Luft wird dünn für Maudet: Auch die FDP Genf fordert ihn zum Rücktritt auf

03.12.2018, 08:5103.12.2018, 11:41

Die Luft wird dünner und dünner: Nach der FDP Schweiz hat nun auch der Parteivorstand der Genfer FDP-Kantonalsektion Staatsrat Pierre Maudet formell zum Rücktritt aufgefordert. «Wir haben einen sehr klaren Entscheid gefällt», gab die Partei am Montagmorgen bekannt.

Ein Rücktritt Maudets sei «im Sinne der Institutionen des Kantons». Der Entscheid sei – mit tiefem Bedauern – mit einer Mehrheit von 21 zu 7 Stimmen gefallen. Es sei ein schwieriger Entscheid für die Partei gewesen. Maudets Leistungen für die Stadt sowie den Kanton Genf werden in der Mitteilung der FDP Genf gewürdigt.

Wie Maudet gegenüber der Agentur Keystone-SDA sagte, ist es eine kurze politische Diskussion gewesen. Er äusserte erneut den Wunsch, dass sich die Basis der Partei mit dem Thema befassen soll.

Ein Brief, der von drei Mitgliedern der Partei unterzeichnet wurde, unterstützt den Wunsch Maudets für eine möglichst rasche, ausserordentliche Generalversammlung der Partei. Diese Option wird in der Mitteilung der FDP-Kantonalsektion nicht in Erwägung gezogen.

Der Vorstand der FDP Schweiz hatte Maudet schon vergangene Woche zum Rücktritt aufgefordert. Maudet selber erklärte sich damals wie heute allerdings nicht bereit, dieser Aufforderung Folge zu leisten. Er kann auch nicht dazu gezwungen werden. (sda)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Linus Luchs
03.12.2018 10:49registriert Juli 2014
Wie Peter Blunsch schon berichtet hat*, bekäme Maudet eine lebenslange Rente von 7'430 Franken pro Monat, wenn er es schafft, bis Ende Juni '19 im Amt zu bleiben. Wenn Maudet nur einen Hauch von Ehrgefühl in sich tragen würde, wäre er längst zurückgetreten und hätte auf diese unverdiente, von Steuern bezahlte Rente verzichtet. Ein Abfindung von 438'000 Franken würde er ja trotzdem bekommen. Aber er klammert sich an sein Amt. Was für eine armselige, erbärmliche Person.

* https://www.watson.ch/!742380441
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