Schweiz
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Die Luft wird dünn für Maudet: Auch die FDP Genf fordert ihn zum Rücktritt auf



Die Luft wird dünner und dünner: Nach der FDP Schweiz hat nun auch der Parteivorstand der Genfer FDP-Kantonalsektion Staatsrat Pierre Maudet formell zum Rücktritt aufgefordert. «Wir haben einen sehr klaren Entscheid gefällt», gab die Partei am Montagmorgen bekannt.

Ein Rücktritt Maudets sei «im Sinne der Institutionen des Kantons». Der Entscheid sei – mit tiefem Bedauern – mit einer Mehrheit von 21 zu 7 Stimmen gefallen. Es sei ein schwieriger Entscheid für die Partei gewesen. Maudets Leistungen für die Stadt sowie den Kanton Genf werden in der Mitteilung der FDP Genf gewürdigt.

Wie Maudet gegenüber der Agentur Keystone-SDA sagte, ist es eine kurze politische Diskussion gewesen. Er äusserte erneut den Wunsch, dass sich die Basis der Partei mit dem Thema befassen soll.

Ein Brief, der von drei Mitgliedern der Partei unterzeichnet wurde, unterstützt den Wunsch Maudets für eine möglichst rasche, ausserordentliche Generalversammlung der Partei. Diese Option wird in der Mitteilung der FDP-Kantonalsektion nicht in Erwägung gezogen.

Der Vorstand der FDP Schweiz hatte Maudet schon vergangene Woche zum Rücktritt aufgefordert. Maudet selber erklärte sich damals wie heute allerdings nicht bereit, dieser Aufforderung Folge zu leisten. Er kann auch nicht dazu gezwungen werden. (sda)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Satanite 03.12.2018 13:28
    Highlight Highlight Tja die FDP und dessen Wählerschaft kriegt was sie verdient.
  • Linus Luchs 03.12.2018 10:49
    Highlight Highlight Wie Peter Blunsch schon berichtet hat*, bekäme Maudet eine lebenslange Rente von 7'430 Franken pro Monat, wenn er es schafft, bis Ende Juni '19 im Amt zu bleiben. Wenn Maudet nur einen Hauch von Ehrgefühl in sich tragen würde, wäre er längst zurückgetreten und hätte auf diese unverdiente, von Steuern bezahlte Rente verzichtet. Ein Abfindung von 438'000 Franken würde er ja trotzdem bekommen. Aber er klammert sich an sein Amt. Was für eine armselige, erbärmliche Person.

    * https://www.watson.ch/!742380441
    • hävi (the return) 03.12.2018 11:32
      Highlight Highlight Ärgerlich ist, dass sich Politiker solche hohen Abfindungen überhaupt zusprechen.
      Dies ist aber nicht die Schuld von Maudet

      Ist doch normal, das M jetzt versucht, die paar Monate zu überbrücken. Würde ich an seiner Stelle jedenfalls auch so machen. Und wohl alle, die sich hier so empören genau so.

      Sie auch, lieber Linus.
    • happybeast 03.12.2018 14:07
      Highlight Highlight Erbärmlich ist etwas anderes. Herr Maudet hat herausragende Dossier Kenntnisse in allen Bereichen. Zudem hat er arabische Unterstützung im Hintergrund (was nicht erstaunt; schonmal überlegt, wem Genf gehört?) Seine Kontakte waren nicht sauber. Blochers erst recht nicht! Aber; alle zusammen, ob FDP oder restliche politische Schweiz wollen so einen nicht im Bundesrat. Er ist zu clever, zu jung, zu allwissend.
    • Ritiker K. 03.12.2018 15:45
      Highlight Highlight @hävi Es würde mich sehr erstaunen, wenn die Abgangsentschädigungen und Renten der Genfer Regierung durch diese selbst erlassen wurden.

      Meines Wissens sollte dies durch das Parlament des jeweiligen Kantons gemacht werden (oder durch das Volk)
  • don cali black 03.12.2018 10:31
    Highlight Highlight lass die maus aus dem sack
  • rundumeli 03.12.2018 10:28
    Highlight Highlight könnte die regierung die rentenregelung ändern und so den bockigen maudet austrixen
  • Sauäschnörrli 03.12.2018 09:31
    Highlight Highlight Go Pierre
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