Schweiz
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THEMENBILD ZUR KRIMINALSTATISTIK 2013 --- (Themenbild Gewalt in der Ehe, gestellte Aufnahme 2010)
Schaetzungsweise jede zehnte Frau wird im Laufe ihres Erwachsenenlebens in einer Paarbeziehung Opfer koerperlicher oder sexueller Gewalt. 2007 bestand bei rund 15'500 Beratungen der kantonalen Opferberatungsstellen in der Schweiz eine haeusliche Beziehung zwischen Opfer und Taeter. An den Folgen von Gewalt in Paarbeziehungen starben zwischen 2001 und 2004 pro Jahr im Mittel 22 weibliche und 4 maennliche Opfer. (KEYSTONE/Luis Berg)

Ein Tracker für Opfer von häuslicher Gewalt könnte kontraproduktiv sein und retraumatisierend wirken, befürchten Experten. Bild: KEYSTONE

«Psychisch nicht ertragbar» – Experten raten von Tracker für Gewaltopfer ab

Opfer von häuslicher Gewalt sollen über einen Tracker gewarnt werden, sobald sich ihnen ein Gefährder nähert. Das schlägt Justizministerin Karin Keller-Sutter vor. Fachpersonen sind von der Idee wenig begeistert.



Gewalt gegen Frauen ist in der Schweiz weit verbreitet. Die Zahlen sind erschütternd: Im Bereich der häuslichen Gewalt wurde 2018 ein neuer Höchststand mit 18'522 Straftaten registriert. Alle zwei Wochen starb eine Frau infolge häuslicher Gewalt. Bundesrätin Karin Keller-Sutter schlägt nun vor, bei einem Kontaktverbot nicht nur die Täter, sondern auch die Opfer überwachungstechnisch auszurüsten. Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt werden, könnten so mittels einem Tracker alarmiert werden, sobald sich der Gefährder nähert. «Das Opfer könnte sich dann entfernen und die Polizei verständigen», sagt die Justizministerin in einem am Freitag erschienenen Interview mit dem «Tages-Anzeiger».

«Die Frauen haben es psychisch nicht ertragen, elektronisch und gedanklich ständig mit dem Täter verbunden zu sein.»

Pia Allemann, Co-Geschäftsleiterin der BIF

Ein Alarm-Tracker für Gewaltopfer? Pia Allemann, Co-Geschäftsleiterin der Beratungsstelle für Frauen gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft (BIF) in Zürich, ist nicht glücklich über den Vorschlag der Bundesrätin. Dieser sei zwar gut gemeint, aber wenig sinnvoll. In Spanien habe man bereits Erfahrungen mit solchen Trackern gesammelt – negative, wie Allemann weiss: «Die Frauen haben es psychisch nicht ertragen, elektronisch und gedanklich ständig mit dem Täter verbunden zu sein.» Viele hätten den Tracker wieder abgelegt, weil er sie in einen ständigen Stress versetzt habe.

Für Opfer von häuslicher Gewalt sei es wichtig, das Geschehene aufzuarbeiten, um dann nach vorne schauen zu können. «Das ist ein psychischer Aspekt, der enorm wichtig ist: Opfer brauchen das Recht zu Vergessen und das Recht auf eine eigene Zukunft», sagt Allemann. Werden sie immer und immer wieder, täglich, stündlich an die Tat erinnert, sei das kontraproduktiv.

Auch bezüglich der Sicherheit hat Allenmann Zweifel. Zu garantieren, dass ein Opfer im Notfall die Polizei verständigt und diese rechtzeitig vor Ort ist, sei illusorisch. «Ein Tracker kann eine erneute Gewalttat nicht verhindern.»

Begrüssenswert findet Allemann, das Bundesgesetz, das ab dem 1. Juli 2020 in Kraft tritt. Es soll den Schutz von gewaltbetroffenen Personen verbessern und gibt den Behörden insbesondere beim Schutz vor häuslicher Gewalt und beim Stalking mehr Handlungsmöglichkeiten. Dazu gehört beispielsweise, dass nicht mehr das Opfer alleine für den Entscheid verantwortlich ist, ob ein Verfahren sistiert wird, sondern die Strafbehörde. Sechs Monate nach einer Sistierung prüft die Staatsanwaltschaft die Situation des Opfers. Hat sich diese nicht verbessert, wird das Verfahren neu aufgenommen.

Sexuelle Gewalt findet meistens ausserhalb der Partnerschaft statt

Agota Lavoyer ist stellvertretende Leiterin und Beraterin bei Lantana, der Fachstelle Opferhilfe bei sexueller Gewalt in Bern. Sie findet es wichtig, dass Politikerinnen und Politiker im Bereich häusliche Gewalt Massnahmen ergreifen. Allerdings werde dabei oft ausser Acht gelassen, dass es tausende Opfer von sexueller Gewalt gibt, die nicht im häuslichen Kontext, also ausserhalb einer Partnerschaft passiert. Die entsprechenden Zahlen sind erschütternd: Laut einer Erhebung von GFS Bern hat jede fünfte Frau schon einmal eine ungewollte sexuelle Handlungen erlebt, mehr als jede zehnte Frau hatte Sex gegen ihren Willen.

«Die Realität der Sexualdelikte wird total verkannt. Der Grossteil geschieht nämlich ausserhalb der Partnerschaft.»

Agota Lavoyer, stellvertretende Leiterin bei Lantana

Lavoyer stört es, dass in diesem Bereich noch immer zu wenig getan werde. «Die Realität der Sexualdelikte wird total verkannt. Der Grossteil geschieht nämlich ausserhalb der Partnerschaft.» Für sie liegt der Fokus auf der Reform des Sexualstrafrechts. Dies fordert Amnesty International mit einer Petition, die von Strafrechtsexperten unterstützt wird.

Doch der Bundesrat hält eine Reform nicht für angezeigt. Lavoyer kann diese Haltung nicht nachvollziehen: «So viele Frauen in der Schweiz haben sexuelle Gewalt erlebt, die vor Gericht chancenlos sind und der Bundesrat sagt, es gebe beim Sexualstrafrecht kein Handlungsbedarf? Das kann doch nicht sein.»

Sie wünscht sich, dass die Bundesrätin Keller-Sutter und das neu gewählte Parlament den Hebel nicht nur bei der häuslichen Gewalt, sondern auch bei der sexuellen Gewalt ansetzt: «Sex brauch die Zustimmung aller Beteiligten. Und sexuelle Handlungen ohne Einwilligung müssen angemessen bestraft werden können.»

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85Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Alejandro 28.12.2019 21:55
    Highlight Highlight Ich erinnere mich an eine Nachbarin, die immer wieder gestalkt wurde. Sie getraute sich nicht mehr die Polizei zu rufen. Für Einkäufe abends ging ich zusammen mit einem anderen Nachbar immer mit. Tatsächlich war ihr Stalker oft vor Ort. Alleine getraute sie sich fast nie raus. Ich war nur indirekt betroffen, aber auch schon das war Horror. Schlussendlich ist (musste) sie auswandern. Das sind ganz üble Geschichten, die die Lebensqualität brutal einschränken.
  • Garp 28.12.2019 18:31
    Highlight Highlight Die Täter zu überwachen, ist Aufgabe der Polizei und sicher nicht die Aufgabe der Opfer!
  • wolge 28.12.2019 14:25
    Highlight Highlight Auch Gewalt gegen Männer ist weit verbreitet. Nur ist hier halt die Dunkelziffer viel grösser und kaum jemand interessiert sich für das Thema...
    • Citation Needed 28.12.2019 18:19
      Highlight Highlight Hast Du Hinweise auf die Grösse der Dunkelziffer oder äusserst Du hier bloss eine Vermutung?
    • Count Suduku 28.12.2019 18:46
      Highlight Highlight Dunkelziffer würde nicht Dunkelziffer heissen, wenn man sie beziffern könnte
    • wolge 29.12.2019 08:07
      Highlight Highlight Nun die wenigen Artikel, die dich um Gewalt gegenüber Männer kümmern sprechen von einer sehr grossen Dunkelziffer.

      Viele Männer getrauen sich nicht darüber zu reden weil sie befürchten nicht ernst genommen oder als Weicheier abgestempelt zu werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 28.12.2019 14:07
    Highlight Highlight Technisch gesehen müssten die Opfer keinen Tracker haben. mit Geozonen liesse sich ein Pushalarm aufs Handy auslösen, wenn die Fussfessel in bestimmte Gebiete kommt. Dies wiederum liesse sich ganz einfach mit einem GPS/GSM Jammer verhindern. Der Opferschutz ist nur bedingt möglich, wenn der Täter Gewalt ausüben möchte.

    Steckt die Täter doch einfach in den Knast.
    • Arthur Sunil 28.12.2019 16:02
      Highlight Highlight Was ist denn das für ein zusammenhangloses Gewäsch technischer Ausdrücke? Was willst du mit dem GSM-Jammer erreichen? Dass das Opfer (und alle andern im Perimeter) nicht mehr um Hilfe rufen kann? Und mit dem GPS-Jammer setzt du dein tiptop ausgeklügeltes System gleich selber ausser Gefecht. Aber hey, Hauptsache der Kommentar sammelt Herzchen...
    • Nelson Muntz 28.12.2019 16:20
      Highlight Highlight Werter Arthur, tut mir Leid, dass es dir zu kompliziert ist. Es gibt hier leider keine Bauklötze, damit man es dir simpel erklären kann.

      Nur so als Tipp: Das Opfer würde sicherlich nicht mit einem GSM Jammer die SIM in der Fussfessel stören. Oder ist das für dich auch nicht logisch?
    • Arthur Sunil 28.12.2019 17:04
      Highlight Highlight Nelson, halte mal den Ball ein bischen flach. Du machst dich hier gerade lächerlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • poltergeist 28.12.2019 12:40
    Highlight Highlight Warum werden die Täter nicht gezwungen sich räumlich weit weg von den Opfern niederzulassen und mittels Tracker in einen engen Perimeter gesteckt? So könnte die Polizei rechtzeitig eingreifen wenn dieser verlassen wird.
  • Mügäli 28.12.2019 11:54
    Highlight Highlight Einmal mehr zeigt Watson sein ‚wahres Gesicht‘. Es hat sich zum reinen Männerportal etabliert. Bei Anliegen der Frauen zeigt sich dann dieses klare Übergewicht. Es ist unmöglich als Frau hier eine konstruktive Diskussion zu führen, vielmehr wird nur noch von Männerdiskriminierung, Feministinnen (im negativen Sinn) geschrieben ohne sich überhaupt nur einbisschen mit den vorliegenden Problemen auseinander zusetzen. Mann fühlt sich stark beim Blitze verteilen und kann sich gegenseitig auf die Schultern klopfen. Ich wünsch mir ein Frauenwatson den dort werden meine Anliegen angenommen ...
    • Arthur Sunil 28.12.2019 16:05
      Highlight Highlight Zwei deiner Kommentare sind in der Kategorie der beliebtesten Kommentare und die anderen haben auch ein positives Herz-Blitz-Verhältnis. Ausserdem geht es hier nicht ums Geschlecht, sondern um Opfer und Täter.
    • Mügäli 28.12.2019 16:32
      Highlight Highlight @Arthur - es geht doch nicht um Blitze oder Herzchen, die sind sowas von unwichtig. Es geht um den fehlenden Dialog, wie man an diesem gesellschaftlichen Problem arbeiten könnte. Einsicht wäre da ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Kein Kommentar der männlichen Schreiber hier versucht effektiv die Problematik anzuerkennen und Lösungen zu suchen. Vielmehr versucht man die Frau als Täterin zu etablieren um so vom Problem abzulenken bzw. sogar dieses noch als ‚weiblich‘ zu definieren. Körperliche Gewalt geht hauptsächlich von Männern aus also müsst ihr aktiv daran arbeiten ..
    • Arthur Sunil 28.12.2019 17:02
      Highlight Highlight Mügäli,
      von mir geht keine Gewalt aus, und ich muss daher an garnichts aktiv arbeiten!

      Und wenn du aufhören könntest die halbe Menschheit blind zu beschuldigen könnte es sogar sein, dass dir auch als Gesprächspartner wieder zugehört werden würde.

      Ausserdem: bei einem Gespräch hilft es ungemein, der Gegenseite einmal wirklich zuzuhören und sie versuchen zu verstehen. Dies hier ist kein Diktat, und wir müssen uns nicht einfach von dir die Wahrheit erklären lassen und dabei freundlich nicken!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 28.12.2019 11:06
    Highlight Highlight Heiliger Strohsack! Dachte zuerst, es sei schon wieder 1. April, aber die Dame scheint das tatsächlich erst zu meinen! Wie weltfremd kann man eigentlich sein?
    • Ueli der Knecht 28.12.2019 18:37
      Highlight Highlight Viele einfach gestrickte Leute nehmen diesen rechtspopulistischen Unsinn der Frau KKS wirklich ernst. Sonst würde sie kaum solchen Käse rauslassen. Das macht sie nur, weil sie mit solcher rechtspopulistischer Propaganda viele eher einfach gestrickte Leute anspricht.
  • YvesM 28.12.2019 10:38
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass hier eine technische Lösung irgend jemandem helfen wird. Wir brauchen Mittel, um die Aufklärungsrate zu steigern. Das einzige abschreckende Mittel in der Verbrechensbekämpfung. Höhere Strafen bringen nicht wirklich was, wenn die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, so tief ist.
    • Hoci 28.12.2019 14:58
      Highlight Highlight Welche Aufklörungsrste? Der Täter steht schon vor der Tat fest und hat die Tst angekündigt. Es geht um die verhinderjng des Schlimmsten, und da man sie nicht wegsperren darf, hilft nur technische Überwachung.
      Alternativ sollte die Polizei diese führen und bei verdächtigem Verhalten einschreiten. Aber das Ziel muss gewarnt und aufmerksam sein, da geht kein Weg vorbei.
    • YvesM 29.12.2019 23:14
      Highlight Highlight Leider ist es so, dass den meisten Tätern nichts nachgewiesen werden kann. Häufig steht da Aussage gegen Aussage. Der Täter steht erst nach einer Verhandlung mit Schuldspruch fest.
  • Hoci 28.12.2019 10:38
    Highlight Highlight Wie geschrieben, das neue sexualstrafrecht muss her, damit ein nein ein nein ist. Auch vor dem Richter (siehe Urteil in Deutschland) und der entsprechend das strafmass aussprechen muss.
    Anders scheint es nicht zu gehen.
    Erst dann wird sich wohl auch generell in den Köpfen der potentuellen Täter ändern. Wie viele Fragen nicht explizit davor, wie viele nutzen Situationen mit Drogen und Alkohol, Abhängigkeiten, Unsicherheit, Nötigung aus...
    Ich sehe und höre täglich von Übergriffen, nicht fragen, einfach ein kuss geben, explizit anfassen...mach dich ran Junge..mit Fragen waere es ok...
    • Alnothur 28.12.2019 14:34
      Highlight Highlight "Erst dann wird sich wohl auch generell in den Köpfen der potentuellen Täter ändern"
      Und wovon träumst du nachts?
    • Arthur Sunil 28.12.2019 16:08
      Highlight Highlight Es geht hier um verurteilte Gewalttäter. Also nicht um irgendeinen Graubereich. Das ist ein komplett anderes Thema!
      Ausserdem ist dieses "Teach men not to rape" so unglaublich naiv. Die Täter wissen, dass Vergewaltigung (und Mord, Körperverletzung, Raub, Diebstahl...) verboten sind. Es ist ihnen einfach egal!
    • Citation Needed 28.12.2019 19:04
      Highlight Highlight Arthur, das Umdenken, das Hoci fordert geht ja eben in die Richtung, dass grundlegend mehr Respekt für die Selbstbestimmtheit von Frauen geschaffen werden müsste. Solche Täter (ich verallgemeinere hier und sage, dass eine Velzahl der Taten im Bereich häusliche Gewalt damit zusammenhängen, dass seitens der Täter ein Besitzdenken vorherrscht) lernen müssen, Frauen Autonomie zuzugestehen.

      Zudem: was hat Diebstahl mit dem Thema zu tun??
  • eysd 28.12.2019 10:21
    Highlight Highlight Die Opfer sollen doch einfach wählen können ob sie diese Möglichkeit nutzen wollen oder nicht.
  • _kokolorix 28.12.2019 09:34
    Highlight Highlight Was Frau Keller-Suter hier von sich gibt ist unglaublich. Unter dem Vorwand des Opferschutzes wird einmal mehr dem Opfer die ganze Verantwortung aufgebürdet, während der Täter sich offenbar frei bewegen kann, mehr noch, unter Umständen hat er die Möglichkeit sein Opfer gezielt zu orten.
    Der Staat versucht zu sparen und schanzt der Überwachungsindustrie viel Geld zu. Geld das für die Betreuung von Opfer und Täter fehlt. Und nur das kann eine Verbesserung bringen. Die paar hundert Fälle müssen doch persönlich begleitet und nicht an ein anonymes System ausgelagert werden
    • Hierundjetzt 28.12.2019 12:46
      Highlight Highlight Due SVP „spart“. Nicht der Staat.

      Die Erhöhung der Opferhilfe wurde von der SVP versenkt.
    • Hoci 28.12.2019 14:48
      Highlight Highlight Darum gehts dabei doch. Die meisten haben ein Näherungsverbot.
      Mit einem rayonverbot sperrst du such das Oper ein.
      Der piepser ist sls Warnjng gedacht, man geht ja zb in die Stadt einkaufen, da will man keine Begegnung oder man weiss der Bösewicht wartet vor der Tür der Freundin das man rsus kommt. Dann jann man die Polizei rufen, vor allem wenn ein Näherungsverbot existiert. Also eine gute Sache.
      Bloss vehauotet die Studie dass man zu sehr auf den Gewalttöter fokussiert bleibt.
      Ich denke aber, dass sind sie eh bzw. Das sollten sie für eine Weile.
      Als pot. Opfer würde ich es haben wollen
    • _kokolorix 28.12.2019 15:16
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Ich weiss ja nicht wie du rechnen gelernt hast, aber die SVP hat bloss etwa ⅓ der Stimmen im Parlament. Es muss also ein erheblicher Teil der FDP und/oder CVP auch dagegen gestimmt haben. Und wenn's eine Mehrheit war, dann ist es letztendlich der Staat der zum Sparen angehalten ist
  • D0MD0M 28.12.2019 09:30
    Highlight Highlight Lavoyer finde ich etwas schwierig...gelinde gesagt. Man lese die Studie, da läuft ua. auch 'ungewolltes Anstarren' unter sexueller Gewalt.
    • Cassady 28.12.2019 10:13
      Highlight Highlight Das stimmt nicht. In der Studie wird klar zwischen sexueller Gewalt und sexueller Belästigung unterschieden. Lavoyer ist Opferberaterin und weiss wovon sie redet.
    • Hoci 28.12.2019 10:17
      Highlight Highlight Du bist wohl noch nicht mit dem Blick ausgezogen und Missbraucht ,abgewertet worden. Vielleicht noch entsprechende sabber und schmatzgeräusche und körperliche Andeutungen....
      Bist du ein Mann oder hast du einfach als grosse Ausnahme Glück gehabt.
      P.s. Das ist besonders schlimm am Arbeitsplatz.
    • D0MD0M 28.12.2019 13:20
      Highlight Highlight Cassady, das ist einfach nicht wahr. Die gesamte Studie läuft unter 'Sexuelle Gewalt', es wird im Einzelnen zwar differenziert, aber schlussendlich eben doch einfach alles in den Topf geworfen. Lavoyer tut das auch, einfach unter dem Begriff 'Sexualdelikte'. Eine differenzierte Diskussion basierend auf Ratio und prüfbaren Fakten scheint bei diesem Thema nicht möglich. Schade eigentlich, da wohl durchaus Handlungsbedarf besteht. Aber so wird das nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Super8 28.12.2019 09:19
    Highlight Highlight Die "Ideen" von Keller-Sutter werden ja immer besser. Gibt es in der FDP eigentlich auch Politiker, die sich in Menschen hineinfûhlen kônnen?
  • Critical_thinking 28.12.2019 08:56
    Highlight Highlight Von häuslicher Gewalt sind tatsächlich Frauen mehrheitlich betroffen, aber auch Männer gehören zu den Opfern. Vielleicht sollten beide Geschlechter om Text erwähnt werden.
    • Alnothur 28.12.2019 14:35
      Highlight Highlight Nein, nicht mal mehrheitlich. Das teilt sich ziemlich genau 50:50.
    • Mügäli 28.12.2019 16:14
      Highlight Highlight @Alnothur - Sie sind sowas von Weltfremd, lesen Sie Statistiken, haben Sie jemals mit Polizisten über dessen Einsätze gesprochen? Ich glaube kaum denn anders kann ich mir Ihre Aussage nicht erklären .. Verdrängen, Leugnen ist auch eine Art mit gesellschaftlichen Problemen umzugehen ..
    • Ueli der Knecht 28.12.2019 18:50
      Highlight Highlight Mügäli: Polizisten sind einseitig. Häusliche Gewalt nehmen sie in den meisten Fällen gar nicht als solche wahr.

      Gemäss Statistiken sind Frauen eher Opfer (http://bit.ly/39hcFYp). Bei Männer und Kindern sind aber die Dunkelziffern höher. Insofern kann es durchaus sein, wie es Alnothur beschreibt. Die Aggressionen von Frauen werden von Polizisten nicht als Gewalt wahrgenommen (http://bit.ly/368JgO8). Die Männern schämen sich oft, weswegen sie auch nichts anzeigen. Da wird viel tabuisiert.

      Und Kinder sind sowieso hilflos und machen selten bis praktisch nie Anzeigen.
  • bokl 28.12.2019 08:47
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht wäre es hilfreich die Diskussion sachlich (Opfer / Täter ≠ Frau / Mann) zu führen. Die Männer sind zwar statistisch mehrheitlich Täter. Trotzdem gibt es auch männliche Opfer und die einseitige Formulierung wird ihn einigen Kreisen als Ausrede (Männerdiskriminirungs-Gesetz) missbraucht werden.
    • loquito 28.12.2019 09:09
      Highlight Highlight 100 000 Jahre gibt es den Menschen. Die Frau war immer Opfer und einige komische Gesellen schaffen es mimimi arme Männer zu schreiben... Das gleiche wie weisse, welche sich als Opfer des Systems in den USA sehen...
    • Mügäli 28.12.2019 09:11
      Highlight Highlight @bokl - was bitte hat dieser Bericht mit Diskriminierung zutun? Es sind Fakten und diese sind nunmal, dass Männer (sie haben das ja selber geschrieben, mehrheitlich Täter sind). Es ist ja nicht so, dass hier gesagt wird, dass der Mann so ist, dass ist er nämlich definitiv nicht sonst hätten wir eine 100% Rate. Vielmehr zeigt der Bericht aus, dass gewisse Männer das sind und das ist die Aussage hier. Es geht nicht um Diskriminierung sondern um Sensibilisierung.
      Die meisten Männer sind nicht gewalttätig gegenüber ihren Frauen ganz im Gegenteil ..
    • Macke 28.12.2019 09:38
      Highlight Highlight Der Artikel ist sachlich und argumentiert mit Fakten. Fakt ist, dass meist Männer Täter sind (weit über 90%) und Frauen Opfer. Das heisst nicht, dass nicht auch Frauen Täterinnen sein können und Männer Opfer. Aber wir müssen Fakten nennen können, denn ansonsten haben wir keine Chance, das Problem zu analysieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • olimo 28.12.2019 08:17
    Highlight Highlight Haben die Opfer bei den Tests in Spanien so etwas wie eine Fussfessel oder ein Armband an? Da verstehe ich deren Reaktion. Das geht doch heute bestimmt via Smartphone - wäre viel niederschwelliger.
  • Sándor 28.12.2019 08:10
    Highlight Highlight Damit wirds nur einfacher jemand zu terrorisieren.
  • landre 28.12.2019 07:19
    Highlight Highlight Experten werden sicherlich oftmals gar zu oft unterschätzt. Hier könnte man aber meinen dass diese hier oben davon ausgehen dass es mit diesem "Tracker" um eine Do-it-yourself-Angelegenheit geht.

    Solche Systeme würden ganz bestimmt von verschiedenen beauftragten Fachpersonen kompetent begleitet werden. Und obligatorisch wären solche Tracker ohnehin nicht, sondern würden eine fakultative Option für Opfer bieten.

    Und nebenbei geht der Bundesrat offensichtlich auch nicht exklusiv von häuslicher Gewalt in Partnerschaften, sondern generell von "versteckter" Gewalt in den Privatsphären aus.
  • Arthur Sunil 28.12.2019 07:17
    Highlight Highlight Solch eine Lösung auf Opferseite liesse sich einfach als App für ein Smartphone implementieren. Schliesslich muss sie, im gegensatz zur Täterseite, nicht manipulationssicher sein. Durch das Fehlen eines physischen Geräts und dadurch, dass sich die App nur im Bedarfsfall bemerkbar macht scheint mir die Akzeptierbarkeit auf Opferseite gegeben zu sein.
    Es liesse sich sogar ein "Still-Modus" implementieren, bei dem automatisch z.B. die Polizei verständigt wird, ohne das Opfer zu benachrichtigen. Ich denke nur schon ein Anruf der Polizei beim Täter wird ihn dazu bewegen sich vom Opfer zu entfernen.
    • Hoci 28.12.2019 15:00
      Highlight Highlight Genau.
  • Glenn Quagmire 28.12.2019 07:03
    Highlight Highlight Wieso locht man die Täter nicht einfach für mehrere Jahre ein? Häusliche Gewalt gehört härter bestraft. Bei ausländischen Tätern sollte eine Ausschaffung zwingend sein, damit die Frau in Ruhe ein neues Leben beginnen kann.
    • Hoci 28.12.2019 10:26
      Highlight Highlight Es sind zu viele, zu teuer und die ganz schlimmen halten den Ball flach. Man kann nicht auf Absicht und ohne Prozess jemand länger einkerkern.
      Gibt ja auch Verleumdete darunter.
    • Mijasma 28.12.2019 12:42
      Highlight Highlight Wenn sie sich die Zahlen ansehen und wir davon ausgehen,dass sie stimmen. Und wenn sie jeden Täter für Jahre einsperren wollen. Müssen sie nicht nur ein paar hundert einsperren sondern zehntausende wie soll das gehen?
      Nur einsperren ist nicht die Lösung
    • Glenn Quagmire 28.12.2019 16:25
      Highlight Highlight Zehntausende? Wieso nicht gleich alle Männer in den gleichen Topf werfen? Mit solchen Dramatisierungen verharmlost du die Taten der wirklichen Täter.

      Und falls es wirklich zehntausende Männer sind, ja, dann gehören halt all diese in den Knast. Bringt Bewegung in den Arbeitsmarkt.
  • Mügäli 28.12.2019 06:41
    Highlight Highlight 2) Ich würde mir wünschen, dass die Politik endlich die Grausamkeit solcher Delikte anerkennt und die Strafen dementsprechend massiv erhöht. Natürlich können mit höheren Strafen nicht alle Straftaten vermieden werden, doch sie sind ein Zeichen. Was sagt es aus, das bei einer Vergewaltigung der Täter zu +/-80% nichtmal ins Gefängnis muss.

    Liebe Politik nehmt dieses Problem endlich ernst und schützt uns besser vor dieser Gewalt.

    Und an die Frauen: lasst Euch das nicht gefallen, es gibt viele Männer welche diese Gewalt genau gleich verurteilen ...
    • Panna cotta 28.12.2019 08:35
      Highlight Highlight @Mügäli: "es gibt viele Männer welche diese Gewalt genau gleich verurteilen". Ich würde sagen, dass nahezu alle Männer diese Gewalt genau gleich verurteilen.
    • Militia 28.12.2019 08:52
      Highlight Highlight Viele Männer? Ich kenne genau KEINEN Mann der Gewalt gegenüber Frauen gutheisst. Sollte eigentlich selbstverständlich sein...
    • Macke 28.12.2019 09:42
      Highlight Highlight Ein höheres Strafmass ist nicht abschreckend. Die Verurteilungsrate ist das, was abschreckend wirkt. Rechnet ein Täter damit, dass er zu 90% erwischt wird, wird ihn das von der Tat (eher) abhalten. Solange bei Sexualdelikten also die Quote so niedrig ist (und weiter sinkt), werden sie zunehmen - egal wie hoch das Strafmass ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mügäli 28.12.2019 06:31
    Highlight Highlight 1) Erschreckend diese Zahlen, 18‘522 Fälle von häuslicher Gewalt, jede 2 Woche eine Tötung, jede 5te Frau wird sexuell Belästigt, jede 10te sogar Vergewaltigt.

    Dieses Problem besteht ja nicht nur in der Schweiz, auf der ganzen Welt ist die Frau aufgrund ihrer körperlichen Unterlegenheit solchen Handlungen/Taten ausgesetzt. Es stimmt mich aber sehr traurig, dass sogar in einem fortschrittlichen Land wie die Schweiz die Zahlen so hoch sind. Was macht die Schweiz dagegen? Nichts, sie schiebt die Verantwortung an die Frauen ab indem sie mit Trackern dann selber für ihre Sicherheit sorgen soll.

«Ich will mich sterilisieren lassen» – warum Norah (25) keine Kinder möchte

Wenn Frauen keine Kinder wollen, irritiert das – auch heute noch. Mit 19 Jahren hat Norah Steiner ihrer Frauenärztin zum ersten Mal gesagt, dass sie sich sterilisieren lassen will. Diese war schockiert und blockte ab.

Die 25-jährige Norah Steiner setzt sich auf den Bistro-Stuhl in einem französischen Café in Luzern. Sie bestellt einen Verveine-Tee, «ich ernähre mich jetzt vegan», und zieht ihre Multifunktions-Jacke aus. Dann sagt sie das, was die Gynäkologen schockiert, das Umfeld irritiert und die Gesellschaft nicht akzeptiert: «Ich möchte keine Kinder, deshalb will ich mich sterilisieren lassen.»

Diesen Wunsch hegt sie schon lange. Mit 19 Jahren hat sie zum ersten Mal ihre Frauenärztin gefragt, ob das …

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