Schweiz
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Zehn Jahre nach den tödlichen Schüssen

«Parkplatzmörder» Bashkim Berisha offenbar ausgeschafft

02.03.15, 18:53


Am 11. Februar 2005 erschoss der Ex-Thaibox-Weltmeister Bashkim Berisha wegen einem Streit um einen Parkplatz in Dübendorf einen jungen Familienvater aus Mazedonien. Zehn Jahre später wurde Berisha aus der Schweiz ausgeschafft, schreibt der Tages-Anzeiger

ZUM MORGIGEN „PARKPLATZMOERDER“ - PROZESS GEGEN BASHKIM BERISHA STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 19. AUGUST 2009 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG –  HANDOUT --- Unser undatiertes Handoutbild zeigt den 24-jaehrigen Bashkim Berisha, der von der Kantonspolizei Zuerich im Zusammenhang mi einem Gewaltverbrechen gesucht wird. Beim Streit um einen Parkplatz in der Nacht auf Freitag, 11. Februar 2005, in Duebendorf ist ein 26-jaehriger Mann erschossen worden. Beim mutmasslichen Taeter handelt es sich um den 24 Kampfsportler Berisha. Er ist noch auf der Flucht. Laut Kapo Zuerich wollte das spaetere Opfer sein Auto auf einem Parkplatz abstellen, der jedoch durch das Fahrzeug von Berisha teilweise belegt war. Deswegen sollen der 26-jaehrige Mazedonier und der 24-jaehrige Kosovo-Albaner aneinander geraten sein. Beide Maenner waren in Begleitung von mehreren Kollegen. Bei der auf Albanisch gefuehrten verbalen Auseinandersetzung zueckte Berisha eine Faustfeuerwaffe und schoss auf den im Auto sitzenden Kontrahenten. Seine vier Begleiter brachten den schwer Verletzten sofort ins Spital, wo er kurze Zeit später verstarb. Der Schuetze und seine Begleiter sind fluechtig. (KEYSTONE/Kantonspolizei Zuerich)  === BEST QUALITY AVAILABLE === === HANDOUT, NO SALES, SAT ===

Ex-Thaibox-Weltmeister Bashkim Berisha. Bild: KAPO ZUERICH

Der 34-Jährige soll vor wenigen Tagen in sein Heimatland Kosovo ausgeschafft worden sein, heisst es weiter. Berisha, der zwei Drittel seiner 14-jährigen Freiheitsstrafe abgesessen hat, sei in seinem Heimatland vermutlich in die Freiheit entlassen worden.

Das Amt für Justizvollzug wollte sich gemäss dem Tagi aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht zum Fall äussern.

Schon Bashkims Brüder wurden ausgewiesen

Der Fall Berisha sorgte landesweit für Schlagzeilen. Nach den tödlichen Schüssen von Dübendorf floh der «Parkplatzmörder» in sein Heimatland, ehe er acht Monate später bei einer Verkehrskontrolle verhaftet und später in die Schweiz ausgeliefert wurde.

Bashkim war nicht der einzige aus dem Berisha-Clan, der in der Schweiz straffällig wurde. Insgesamt vier von fünf Brüdern wurden in der Schweiz wegen diverser Delikte bereits verurteilt. Die Zwillingsbrüder von Bashkim wurden zudem bereits früher des Landes verwiesen. (meg)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Illyrer 02.03.2015 20:27
    Highlight Eindeutig ein Einzelfall. Die grosse Mehrheit der Albaner in der Schweiz sind integriert und führen ein normales Dasein. Gleichzeitig sieht man leider nur Nachrichten über gewalttätige Albaner und deren Ausschaffung, was einen schlechten Gesamteindruck von uns hinterlässt. Ich wünschte es gäbe mehr Berichte über erfolgreiche, vlt. politisch aktive Albaner in der Schweiz, denn so würde, glaube ich, ein anderes Bild von uns entstehen. Albaner, die freundlich, offen, klug und vlt. temperamentvoll sind, so ein Bild ist wünschenswert, aber die einseitige Berichterstattung einiger Zeitungen schädigt dieses Bild.
    10 23 Melden
    • Angelo C. 02.03.2015 21:47
      Highlight Aha, vier Einzelfälle bei fünf Brüdern - und das innerhalb EINER Familie? Danke, Botschaft verstanden ;-)!
      25 8 Melden
    • Señor Ding Dong 03.03.2015 00:17
      Highlight Ich finde, dieses Bild ist schon lange nicht mehr so dominant, wie du denkst. Zumindest in meiner Generation nicht.
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  • zombie1969 02.03.2015 19:23
    Highlight "Bashkim war nicht der einzige aus dem Berisha-Clan, der in der Schweiz straffällig wurde. Insgesamt vier von fünf Brüdern wurden in der Schweiz wegen diverser Delikte bereits verurteilt. Die Zwillingsbrüder von Bashkim wurden zudem bereits früher des Landes verwiesen"

    Eine schrecklich nette Familie mit besten Aufstiegsmöglichkeiten in der Unterwelt des Kosovo. Man wird daher bald wieder von ihnen hören...
    36 3 Melden
    • Anded 02.03.2015 19:33
      Highlight Harmloseres Szenario: Vielleicht wird einer von ihnen Premierminister des Kosovos und der andere lässt dann während eines Fussballspiels in Serbien eine Drohne mit Kosovo-Fahne über das Spielfeld fliegen.
      25 3 Melden
    • Angelo C. 03.03.2015 12:29
      Highlight Zombie1969: A propos "schrecklich nette Familie" habe ich mir soeben etwas die Leserbriefe (versehen mit hunderten von likes) aus dem hier verlinkten Berisha-Artikel des Tagesanzeigers betrachtet. Daran kann man das Stimmungsbild gegenüber solchen Familien und Zuzügern gut ermessen. Andererseits sind die Zürcher offenbar masochistisch genug, noch immer Politiker wie einen NR Balthasar Glättli zu wählen, der ihnen u.a. exakt solche Dinge wohllüstig aufs Auge drückt und seine Profilierung über das Wohl der einheimischen Bevölkerung stellt. http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/Parkplatzmoerder-Bashkim-Berisha-ausgeschafft/story/27102903
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