DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUM SDA-VORAUSBERICHT ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN IM KANTON GRAUBUENDEN STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 29. JUNI 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Magdalena Martullo-Blocher, aufgenommen an einer Medienkonferenz der SVP Graubuenden, am Montag, 20. April 2015, in Chur. Wie die Partei bekannt gab, will sie im Oktober mit zwei Listen mit Magdalena Martullo-Blocher und Heinz Brand als Spitzenkandidaten zu den Nationalratswahlen antreten. Magdalena Martullo-Blocher ist Chefin des Industriekonzerns Ems Chemie und Tochter von Alt Bundesrat Christoph Blocher. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

«Sie wäre sicher eine gute Bundesrätin»: SVP-Präsident Rösti über Martullo-Blocher.   Bild: KEYSTONE

SVP-Rösti kritisiert FDP im Bundesratspoker – und träumt schon mal von Martullo-Blocher



Bei der Wahl der Nachfolge von Bundesrat Burkhalter ist für die SVP die inhaltliche Positionierung der Kandidaten wichtiger als die Herkunft oder das Geschlecht. SVP-Präsident Albert Rösti bedauert, dass sich die Personalsuche auf die lateinische Schweiz beschränkt.

Er finde es schade, dass die FDP das Kandidatenfeld so früh reduziert habe und damit keine Deutschschweizer Kandidatur möglich sei, sagte Rösti in einem Interview mit dem Blick . Auch die Ostschweiz habe im Moment keinen Bundesrat, gab er zu bedenken.

ZUM 50. GEBURTSTAG VON ALBERT ROESTI, NATIONALRAT UND PARTEIPRAESIDENT DER SVP, AM MONTAG, 7. AUGUST 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - SVP-Parteipraesident Albert Roesti kurz vor Beginn der Elefantenrunde der Parteipraesidenten, zum Ergebnis der Abstimmung zur Energiestrategie 2050, am Sonntag, 21. Mai 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Blickt schon in die Zukunft: SVP-Präsident Albert Rösti.  Bild: KEYSTONE

Ob die SVP den Tessiner Nationalrat Ignazio Cassis, die Waadtländer Nationalrätin Isabelle Moret, den Genfer Staatsrat Pierre Maudet oder gar einen nichtoffiziellen Kandidaten unterstützen würde, dazu wollte sich Rösti nicht äussern. Die Partei entscheide nach den Hearings. Matchentscheidend sei für die SVP, wie sich Kandidaten inhaltlich positionierten, und dass im Bundesrat wieder eine bürgerliche Mehrheit herrsche.

Lob für Martullo-Blocher

Der Chef der Partei mit der grössten Fraktion im Bundesparlament erklärte, dass etwa bei gleichwertigen Kandidaten die Herkunft den Ausschlag geben könne. Die Frauenfrage hingegen ist für Rösti aber gar keine mehr. Es habe Zeiten gegeben, da hätten vier Frauen im Bundesrat regiert - die Frauenfrage sei damit längst überwunden, sagte er.

Nach Ansicht von Rösti gibt es genügend gute Frauen für den Bundesratsjob. In der Langfristoptik werde sich automatisch ein Ausgleich ergeben, sagte er im Interview. Die SVP etwa verfüge über mehrere bestens ausgewiesene Unternehmerinnen, die das Amt übernehmen könnten. Ein gute Bundesrätin wäre seiner Meinung nach explizit die Bündner Unternehmerin und SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher. (sda)

Didier Burkhalter legt sein Amt als Bundesrat nieder

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Ab heute gelten neue Corona-Regeln

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Chaotisch, kompromisslos und mit illegaler Party: So war die Corona-Session

Die dreitägige ausserordentliche Session ist Geschichte. Was ist davon geblieben? Welche Geschäfte sind gescheitert? Ein letzter Blick nach Bern.

Aus und vorbei! Die historische Corona-Session des Parlaments endete am Mittwochabend um 18.55 Uhr. Ausserordentlich war sie, ausserordentlich die Themen und die Erfahrungen, die 246 gewählte Parlamentarier während drei Tagen in der BernExpo machen durften.

Was ist davon geblieben? Hat sich die Session überhaupt gelohnt? Und wie erlebte die Polit-WG den drei-tägigen Sitzungsmarathon? Ein letzter Blick nach Bern.

Am Mittwoch standen mit den Gewerbe-Mieten und dem Dividenden-Verbot zwei brisante …

Artikel lesen
Link zum Artikel