Schweiz
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Bundesrat Ignazio Cassis beim Treffen mit der Bevoelkerung von Val-de-Charmey, waehrend der Bundesratsreise am Donnerstag, 5. Juli 2018 in Charmey im Kanton Fribourg. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

«Offene und direkte Kommunikation»: Ignazio Cassis im Gespräch mit der Bevölkerung beim Bundesratsausflug in Charmey FR.  Bild: KEYSTONE

«Peinlich» – Ignazio Cassis greift in italienischer Zeitung die EU an und erntet Kritik 

Der FDP-Aussenminister gibt dem renommierten «Corriere della Sera» ein Interview. Die grösste Zeitung des Landes vergleicht Cassis' Wortwahl mit derjenigen des italienischen Rechtspopulisten Matteo Salvini. Schweizer Aussenpolitiker kritisieren Cassis' Äusserungen – von der SVP gibt es Lob.



Es sind erstaunlich direkte Sätze über die Europäische Union, welche Iganzio Cassis im Gespräch mit einem Journalisten des «Corriere della Sera» aus Mailand von sich gibt:

Die Aussagen des Schweizer Aussenministers im vergangenen Samstag erschienenen Interview (online nicht verfügbar) zeichnen ein wenig vorteilhaftes Bild der Europäischen Union.

In der Einleitung fragt der «Corriere della Sera»: «Sind das die Gedanken und Worte von Matteo Salvini (dem italienischen Innenminister von der rechtspopulistischen Lega, Anm. d. Red.)?» Nein, sie stammten von Ignazio Cassis, heisst es im «Corriere» erstaunt. Mit seiner Wahl in den Bundesrat sei der «populistische, souveränistische und identitäre Wind», der aus dem Osten wehe, auch in Bern angekommen.

CVP-Nationalrätin Kathy Riklin, Mitglied der aussenpolitischen Kommission (APK), findet Cassis’ Äusserungen problematisch: «Es steht uns nicht an, die EU und unsere Nachbarländer zu qualifizieren.» Als Aussenminister müsse er sich bewusst sein, welches Gewicht seine Wortwahl in einem Interview mit der wichtigsten Zeitung Italiens hat.

«Unbedarftes Geplauder»

APK-Vizepräsident Martin Naef formuliert seine Kritik in deutlichen Worten: «Ich finde das eingermassen unerträglich.» Der Zürcher SP-Nationalrat und Co-Präsident der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (Nebs) stört sich am «unbedarften Geplauder» von Cassis.

Martin Naef, Co-Praesident, spricht waehrend der Generalversammlung der Nebs, am Samstag, 29. April 2017 in Bern. Die Neue Europaeische Bewegung Schweiz (Nebs) ist die einzige ueberparteiliche Organisation, die sich fuer das europaeische Stimmrecht zugunsten der Schweizerinnen und Schweizer einsetzt. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SP-Nationalrat Martin Naef. Bild: KEYSTONE

Cassis' Antworten würden sich auf dem Niveau eines unverbindlichen Gesprächs beim Feierabendbier bewegen: «Aber hier gibt der Aussenminister einer ausländischen Qualitätszeitung ein Interview. Das ist peinlich.» Man könne beispielsweise nur hoffen, dass Emmanuel Macron den «unglaublich frechen Vergleich» nicht zu lesen bekomme.

Die Berner FDP-Nationalrätin Christa Markwalder ist eine Parteikollegin von Ignazio Cassis: «Grundsätzlich finde ich die offene und direkte Kommunikation des Aussenministers positiv.» Die ehemalige Co-Präsidentin der Nebs steht der EU allerdings deutlich positiver gegenüber als Cassis: «Mir fehlt im Interview die Ausgewogenheit.»

«Cassis redet, wie er auch denkt»

Die Schweiz tue gut daran, auch die Leistungen der EU hervorzuheben, von denen das Land profitiere. Cassis' Kritik, etwa an der Macht der EU-Kommission, sei «überzogen». Seine Wortwahl, ohne Reformen drohe der EU eine Implosion, sei «martialisch». Der Reformbedarf sei auch innerhalb der EU unbestritten: «Es ist nicht an uns, dazu Empfehlungen abzugeben.»

Christa Markwalder, FDP-BE, spricht an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 14. Juni 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

FDP-Nationalrätin Christa Markwalder. Bild: KEYSTONE

Lobende Worte für Cassis findet SVP-Aussenpolitiker Luzi Stamm: «Der Grundtenor des Interviews ist sehr erfreulich.» Der Aargauer Nationalrat glaubt, «dass Cassis hier redet, wie er letztlich auch denkt». Es sei richtig, dass sich der Schweizer Aussenminister gegenüber der EU öffentlich pointiert äussere. «Auch Kritik an einzelnen Staaten und ihren Regierungschefs verträgt es durchaus» – angesichts der «unbegreiflichen Politik gewisser westeuropäischer Staaten» in den vergangen Jahren.

Auf das Abseitsstehen der Schweiz bei der europäischen Integration angesprochen, verweist Ignazio Cassis im «Corriere della Sera» auf die Hinwendung zur Neutralität nach der Schlacht von Marignano (1515). Danach zitiert er Niklaus von Flües Warnungen vor der Einmischung in äussere Angelegenheiten.

CVP-Nationalrätin Kathy Riklin findet Cassis' historischen Vergleich mit der Schlacht von Marignano, den auch SVP-Doyen Christoph Blocher gerne braucht, wenig angebracht: «Nach zwei grauenhaften Weltkriegen leben wir nun im 21. Jahrhundert, da müssen wir unsere Aussenpolitik nicht mit Marignano und Niklaus von Flüe begründen.» SP-Mann Martin Naef spricht in diesem Zusammenhang von der «Inszenierung von Halbwissen».

Kathy Riklin, CVP-ZH, spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 28. Mai 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

CVP-Nationalrätin Kathy Riklin. Bild: KEYSTONE

Cassis fällt nicht zum ersten Mal mit überraschenden Äusserungen in den Medien auf. Im Juni signalisierte er im Radio Verhandlungsbereitschaft über die «roten Linien» bei den flankierenden Massnahmen. Im Mai hatte er die Arbeit des UNO-Hilfswerks UNRWA kritisiert, das sich um palästinensische Flüchtlinge kümmert. Er stellte die Beiträge der Schweiz an die UNRWA in Frage. Darauf wurde Cassis vom Gesamtbundesrat zurückgepfiffen, der öffentlich festhielt, dass sich an der Nahostpolitik der Schweiz nichts geändert habe. 

Nationalrat Luzi Stamm, SVP-AG, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete,  am Freitag, 29. September 2017, in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

SVP-Nationalrat Luzi Stamm. Bild: KEYSTONE

SP-Nationalrat Naef ist sich unschlüssig, ob hinter Cassis' medialen Überraschungsmomenten «eine Strategie steckt oder sie aus Unbedarftheit entstehen». Für FDP-Aussenpolitikerin Markwalder würden gewisse Aussagen in den Medien übertrieben stark skandalisiert. Es sei richtig, dass Cassis auch mal öffentlich Gedankenspiele vortrage: «‹Thinking outside the box› muss erlaubt sein.» 

Für SVP-Mann Luzi Stamm ist die Frage, wie weit sich ein Bundesrat in den Medien aus dem Fenster lehnen dürfe, ein «altes Problem». Er finde es richtig, dass sich Cassis bei Fragen bezüglich der EU öffentlich einbringe. Das sei schliesslich sein Dossier: «Es kann nicht sein, dass Cassis die Beantwortung jeder Frage mit der Begründung ablehnt, er müsse sich erst mit dem Gesamtbundesrat absprechen.»

Wie ein Popstar gefeiert – neuer Bundesrat im Tessin

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • überflüssig 29.07.2018 12:57
    Highlight Highlight danke watson, für diesen artikel. bedenklich würde ich es sogar nennen, nicht peinlich.
  • Beim Teutates 29.07.2018 11:30
    Highlight Highlight Anstatt sich nur um die total unwichtige EU zu kümmern, sollte sich Cassis mal die Sommaruga schnappen und nach Eritrea reisen und ein Abkommen erreichen. Man kann doch nicht immer die Entschuldigung bringen, man hätte kein Rücknahmeabkommen. Dann mach halt eins!!
  • chäsli 29.07.2018 09:54
    Highlight Highlight Es ist unglaublich wie sich die linken und sonstige EU Befürworter über unseren Aussenminister äussern. Bundesrat Cassis ist ein liberaler FDPler und senkrechter Schweizer.
    • Nevermind 29.07.2018 14:14
      Highlight Highlight Dann sind seine bundesrätlichen Äusserungen also die neue Richtlinie der schweizerischen Aussenpolitik, welche zuerst intern im EDA erarbeitet und dann im Gesammtbundesrat besprochen wurde?

      Oder war das ein liberaler FDP-ler und senkrechter Schweizer der einfach so mal seine persönliche Meinung in ausländischen Medien verbreiten will?
    • DieFeuerlilie 29.07.2018 17:05
      Highlight Highlight Danke, Nevermind, für diese klare Differenzierung zwischen Privatperson und Bundesrat.
      Leider ist das offenbar nicht für jeden verständlich.

      Und seit Trump ist es ja leider salonfähig geworden, jedes ’noch so laue Windchen aus der hinteren Region‘ gleich via Twitter der Weltöffentlichkeit zu präsentieren.

      Ja, manchmal wünsche ich mir die Zeit zurück, als noch nicht jeder jederzeit ungefragt und ungefiltert seine Meinung in die Welt posaunen konnte..

      Obwohl.. dann könnte ich ja meinen Senf auch nicht dazugeben.. ;)
    • Shlomo 29.07.2018 17:40
      Highlight Highlight Sorry, aber liberal ist Cassis sicher nicht
  • *klippklapp* 29.07.2018 00:44
    Highlight Highlight Stelle mir gerade vor, wie all die "ist-doch-richtig"-Kommentierer aufschreien würden, wenn die EU sich getrauen würde in Innenpolitische Angelegenheiten (bei denen sie nicht direkt betroffen sind) die Schweiz mit dieser Schärfe zu kritisieren.

    Aber ja, ist ja klar. Wir Schweizer denken ja, dass wir in allem am Besten sind. Wären wir in der EU, wäre das ein basisdemokratischer Ponnyhof!
    • Durolex 29.07.2018 13:10
      Highlight Highlight Das die EU die Schweiz ungefragt kritisiert ist wohl schon öfter vorgekommen als umgekehrt.
  • Matti_St 29.07.2018 00:24
    Highlight Highlight Wenn er sich so für einen Masterplan einsetzen würde, wie er die rechtsaussen Parteien umgarnt, wäre das Problem mit Flüchtlingen bald Geschichte.
  • blaubar 28.07.2018 22:49
    Highlight Highlight Was genau ist falsch an Cassis Aussagen? (bin übrigens nicht SVPler...)
    • Nevermind 29.07.2018 12:45
      Highlight Highlight An den Aussagen ist vieleicht nichts falsch. Das muss er auch im Bundesrat so mit seinen Amtskollegen besprechen und einen Weg finden wie man mit solch einem Nachbar vernünftig umgeht.
      Ob es aber intelligent ist, sich öffentlich so über den wichtigsten Handelspartner und Konkurenten zu äussern, in einer Zeit in der schwierige Verhandlungen anstehen? Ich bin mir da nicht so sicher wie die restlichen Claqueure hier.
      Aber vieleicht ist es auch die neue Verhandlungsstrategie der Schweiz dem anderen zuerst einmal zu Beleidigen, bevor man weiterverhandelt.
    • sowhat 29.07.2018 17:56
      Highlight Highlight Vlt denkt er, wenns bei Trump funktionirt, funktionierts bei ihm auch
  • Ruffy 28.07.2018 21:01
    Highlight Highlight Er hat doch recht. Die Aussagen sind auch nicht irgendwie unanständig. Lieber so als um den heissen Brei herumzureden um ja keinem zu nahe zu treten.
  • Nevermind 28.07.2018 20:38
    Highlight Highlight Das wird aber lustig, wenn der Herr Ausenminister mit dem französischen Präsidenten zusammensitzt und französischen Goodwill für unsere Verhandlungen mit der EU herausholen will. Mal sehen, wer dann Herr im eigenen Haus ist? Wenden wir uns dann erneut der Neutralität zu, wenn wir wieder gegen die Franzosen verlieren, wie damals in Marignano

    😂
  • Der Mann im Mond 28.07.2018 20:36
    Highlight Highlight Wer die Sozialdemokratie trotz aller unseren Erfahrungen immer noch für irgendwie links hält, sollte sich Erich Mühsams Chanson von 1907 anhören

    Play Icon
  • whatthepuck 28.07.2018 20:34
    Highlight Highlight Ich find's gut, macht er den Mund auf und getraut sich was. Selbstbewusstsein soll erlaubt sein. Man muss dann allerdings darauf achten, dass es Hand und Fuss hat, was man raus lässt.

    Auf alle Fälle etwas frischer Wind. Kein Wunder seichen sich in Bern gleich alle in die Hosen, wenn mal einer kommt, der dieses heuchlerische political-correctness-Gehabe nicht im gleichen Masse mitgeht wie seine Vorgänger.
  • 1779prost 28.07.2018 17:42
    Highlight Highlight Ich hoffe er meint das Ernst.Es braucht in der Schweiz endlich einen ä,der der eu die Stirn bietet.Unsere Landesregierung muss in Bern und nicht in Brüssel sitzen.
  • ostpol76 28.07.2018 17:20
    Highlight Highlight Hallo watson Team, wird bei euch eigentlich so einen Beitrag intern nachbesprochen?
    Ist ja nicht gerade positiv wenn 75% der treuen Leser watson peinlich findet und nicht Cassis.
    • welefant 28.07.2018 20:44
      Highlight Highlight und wenn das putin & erdogan machen sind sie diktatoren oder? watson mach das ganz gut. wir haben meinungsfreiheit osty
    • dding (@ sahra) 28.07.2018 22:11
      Highlight Highlight Ich befürchte, diese Leute sind unbelehrbar.
    • ostpol76 29.07.2018 10:27
      Highlight Highlight @welefant
      Unabhängig davon was sie machen, sind sie Diktatoren, ja.
  • Toni K. 28.07.2018 17:10
    Highlight Highlight Ein sehr zweifelhafter Auftritt dieses Aussenministers. Wenn schon Kritik, dann sollte sie begründet sein. Was bei Cassis' Rundumschlag gar nicht möglich ist: Weder ist in Brüssel gar so viel "Macht konzentriert" (wie der Alltag zeigt, machen östliche EU-Länder leider, was sie wollen - die Ordnungsrufe aus Brüssel wirken hilflos) - noch ist das Gefasel von Marignano irgendwie zielführend in der heutigen Zeit. Peinlich, peinlich!
  • Alnothur 28.07.2018 14:18
    Highlight Highlight Erstaunlich, dass sie sogar das Wort "Souverän" als negativ darzustellen versuchen.
  • swisskiss 28.07.2018 14:08
    Highlight Highlight "Das Schönste ist es, Herr im eigenen Haus zu sein." Bei der Einstellung hat man natürlich etwas Mühe in der Bundesrats-WG, sich einzuordnen und nicht als "primus inter pares" zu agieren.
  • Der Mann im Mond 28.07.2018 12:34
    Highlight Highlight Immer wenn es um die EU wird, wie auch hier, behauptet die "Linke" will den Beitritt. Das ist ausgemachter Quatsch. Ich, als einer der wenigen übriggebliebenen Liken, träume von der Wiederbelebung der Kommunistischen Internationalen unter strickt basisdemokratischen Bedingungen und unter beachtung der veränderten Voraussetzungen (z.B. das beinah vollständige verschwinden des Produktionskapitals und seine Verwandlung in ein Finanzkapital, das das Leben ALLER täglich verschlimmert.) Also nicht die Unterwerfung sondern die lange ersehnte Befreiung.
    • derEchteElch 28.07.2018 13:57
      Highlight Highlight Sorry, das muss sein:
      „Immer -KOMMA- wenn es um die EU -geht—KOMMA- wird, wie auch hier, behauptet -KOMMA- die "Linke" will den Beitritt.“

      Und jetzt zum Inhalt:
      So? Was steht denn im Parteiprogramm der linken Parteien? Genau, der Wunsch nach einem EU-Beitritt. Du scheinst also der einzige „Linke“ zu sein, der dies nicht möchte.
    • Silent_Revolution 28.07.2018 14:46
      Highlight Highlight der Elch

      Es gibt sie nicht, die eine linke Ideologie. Nicht wenige sind keine Anhänger demokratischer Parteien. Die SP ist auch nicht das Non plus Ultra des linken Spektrums, lediglich eine etablierte Partei. Und das ist sie, weil sie selbst tief im Lobbysumpf steckt und fragwürdige Positionen vertritt um an Wählerschaft zuzulegen.

      Wenn "Links" auf Freihandel steht oder mit dem EU-Beitritt sympathisiert, widerspricht das allen Grundsätzen einer linken Ideologie, denn mit Fairness, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Gleichheit hat das nichts zu tun. Im Gegenteil.
    • ybfreak 28.07.2018 16:14
      Highlight Highlight @derEchteElch
      Du schreibst, dass dein Vorrednder der einzige „Linke“ sei, der nicht in die EU möchte. Du hast richtig gesagt, dass der Wunsch nach einem EU-Beitritt im Parteiprogramm der linken Parteien steht. Bei der SP z.B. heisst dieser Absatz:
      „Die europäische Integration sozial und demokratisch voranbringen“
      Wenn ich nun mehrheitlich links wähle, bei diesem Abschnitt aber nicht überall eiverstanden bin, bin ich dann auch der einzige Linke, der keinen Beitritt möchte?

      Mein Vorschlag wäre, wir beenden dieses schwarz/weiss denken und kategorisieren weniger. Einverstanden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christian Rusch 28.07.2018 12:34
    Highlight Highlight Und was ist jetzt an dieser Aussage peinlich? Oder ist es tatsächlich verboten die heilige EU zu kritisieren?
    Linke Mainstream Medien sind peinlich.
    • Platon 28.07.2018 17:39
      Highlight Highlight @Christian
      Ist es nicht, das weisst du auch. Bring ein Beispiel eines anderen BR, der Institutionen kritisiert, von denen wir nicht Teil sind. Das tut ein BR nicht, das ist peinlich und diplomatisch sehr heikel. Ausserdem hat Cassis, der Elephant im Porzellanladen, mit ziemlicher Gewissheit wieder einmal gegen das Kollegialitätsprinzip verstossen, d. h. er hat die Verfassung gebrochen.
      Also für dich nochmals zum mitschreiben: EU-Kritik, ja bitte, aber nicht von einem BR!
    • SchweizAbschaffen 29.07.2018 10:20
      Highlight Highlight Es ist doch nicht verboten, peinlich zu sein.
      ... Weiss gar nicht was Du hast.
      Peinlich ist es trotzdem.
      Schweizer haben generell keine Ahnung, was die EU überhaupt ist und wie sie funktioniert.
      Das kommt vom jahrzehntelangen EU-schlecht gelaber.
      Deshalb ist es in den allermeisten Fällen peinlich, wenn ein Schweizer was zur EU Sagt.
  • walsi 28.07.2018 12:17
    Highlight Highlight Alle die sich aufregen können sich aufzeigen weshalb er falsch liegt und seine Aussagen widerlegen. Ich finde er hat die Probleme der EU sehr gut auf den Punkt gebracht.
  • Arneis 28.07.2018 12:12
    Highlight Highlight Mrs. Cassis scheint ungewillt, oder Unfähig, zwischen seinen eigenen Interessen und deren des Landes unterscheiden zu wollen.
    Die beiden FDP-Bundesräte gehören abgewählt.
    • derEchteElch 28.07.2018 13:58
      Highlight Highlight Ich weiss nicht was Frau Cassis damit zu tun hat aber auch so ist ihr Satz inhsltlich falsch..
  • SchweizAbschaffen 28.07.2018 12:09
    Highlight Highlight Da hat wieder einer "EU-Turbo" gesagt ...

    Ein viertel Jahrhundert nach dem Mastricht Vertrag und der schweizer EWR Abstimmung.

    Wisst ihr überhaupt was ein Turbo ist ?

    Wer heute von "EU-Turbo" spricht, qualifiziert sich selber und das sehr deutlich.

    Die schweizer EU-Ablehnung ist lächerlich, dient einigen Grosskapitalisten ... und die Schöfli laufen blökend hinterher.
    Bsp: Walter Frey und sein Importmonopol auf einige Automarken. Sowas gibt es in der EU schon längst nicht mehr, und der Milliardär Walter Frey verdient sich damit eine goldene Nase auf Kosten der schweizer Konsumenten.
  • Quacksalber 28.07.2018 11:41
    Highlight Highlight Willkommen in Trumpistan
  • manhunt 28.07.2018 11:30
    Highlight Highlight «Die traditionellen Parteien sind an ihrer Überheblichkeit erkrankt und haben die Stimmung der Bürger nicht erkannt.»
    da haben sie recht herr cassis. cvp, fdp, svp, sp... alle betreiben sie politik für sich und ihre klüngel und die lobbys. ich als wähler fühle mich von keiner dieser parteien mehr vertreten. religionsfundis, wirtschaftslakeien, geldsäcke und zu guter letzt jene, welche nur für minderheiten politisieren.
    • swisskiss 28.07.2018 19:43
      Highlight Highlight manhunt: Das Problem ist nicht eine sich verändernde Parteienlandschaft und Distanz zum Bürger, sondern die irrige Annahme, dass es Parteien geben muss, die "nur" zum Zweck der Befriedigung der Wunschvorstellungen ihrer Wählerschaft da zu sein haben. Diese absurde Erwartungshaltung wird durch die Akteure und Parteien vebreitet, die von der Politikverdrossenheit vieler Bürger profitieren und diese Verdrossenheit durch gezielte Agitation zur Wut steigern. Eine der wichtigsten Merkmale des Populismus.
    • manhunt 28.07.2018 21:18
      Highlight Highlight @swisskiss: besten dank für deine ausführungen. besser könnte man es wohl nicht sagen.
  • Flughund 28.07.2018 11:27
    Highlight Highlight Ich zum Beispiel finde diesen Martin Naef und seine Partei viel peinlicher !
  • Herbert Anneler 28.07.2018 11:27
    Highlight Highlight Cassis: Typischer Rechtsaussen: Vollmundig-besserwisserische Parolen, aber geliefert wird viel Geschär, aber keine Wolle - eine Reclam-Ausgabe von Trump. Casdis würde sich besser in seine Dissiers knien und liefern.
  • Rannen 28.07.2018 11:25
    Highlight Highlight Wau, ich bin so etwas von überrascht und das von der FDP die sich sonst ja immer bei der Sp anbiedert!
    Aber nur keine zu frühe Hoffung!!! Euroturbo Markwalder und co wird weiterhin alles aber alles für einen Anschluss an die gescheiterte Eu, tun.
    • nödganz.klar #161 28.07.2018 18:37
      Highlight Highlight Die FDP biedert sich bei der SP an? Die Neoliberalen bei den Sozialisten? Moll, entspricht der Realität... weisst du, nur weil eine Partei nicht bedingungslos dem Messias Christoph B. aus H. huldigt, heisst das nicht, dass sie links ist. Ich weiss, in gewissen Kreisen gibts nur SVP, und alles andere ist linksextrem, dies entspricht aber keineswegs der Wahrheit. Die Schweiz hat zum Glück (noch) kein Zweiparteiensystem, und wird durch eine breite Basis von Mittewählern gestützt.

      Und Hunde machen übrigens Wau, du meinst wohl wow.
  • HundBasil 28.07.2018 11:17
    Highlight Highlight Endlich ein mutiger Bundesrat. Was gibt es an seiner Kritik am Palästineserhilfswerk und an der EU auszusetzen? Ich mag diesen Kerl.
  • Pisti 28.07.2018 11:08
    Highlight Highlight Der Herr ist Aussenminister und muss die Schweiz nach aussen repräsentieren. Und da bei uns der Souverän der Chef ist, im
    Gegensatz zur Union,tut er das auch richtig. Er Vertritt lediglich die Meinung des Volkes.
    • AdiB 28.07.2018 12:25
      Highlight Highlight @pisti. aber das volk sind nicht 30%. also tut er eben nicht die meinung des volkes vertretten. wann kapiert ihr entlich dass, das volk alle sind und deshalb gilt eine diplomatische sprache. anders vertritt man nicht das ganze volk nur seine klientel und dies löst keine probleme sondern verhärtet die fronten nur noch mehr.
    • Pisti 28.07.2018 13:22
      Highlight Highlight Wer redet hier von der SVP? Nur schon das Herz-Blitz Verhältniss auf dem Linken Watsonportal spricht doch eine deutliche Sprache.
    • Platon 28.07.2018 17:45
      Highlight Highlight @Pisti
      Auch für dich zum Mitschreiben. Cassis hat mit ziemlicher Gewissheit wiedereinmal das Kollegialitätsprinzip gebrochen, d. H. die Verfassung gebrochen. Solche Aussagen würden nie durch den Gesamtbundesrat gelangen. Das ist nicht nur peinlich, das ist verräterisch!
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 28.07.2018 11:03
    Highlight Highlight Es wird immer klarer, die SVP hat ihren dritten Bundesrat.
    • Lumpirr01 28.07.2018 13:50
      Highlight Highlight @DerTaran: Nein, auch die FDP realisiert langsam, dass ihre Politik der Gesinnung der wählenden Bevölkerung entsprechen sollte und nicht unbedingt internationalen Ideologien.........
    • DerTaran 28.07.2018 18:37
      Highlight Highlight @Lumpirr01, Nein, Parteien sollen den Bürgern Alternativen bieten, wer kopiert stärkt nur das Original.
  • Majoras Maske 28.07.2018 10:58
    Highlight Highlight Wie "mächtig" die EU-Kommission ist, sieht man ja an der Entwicklung in Polen, Ungarn und neuerdings auch in Rumänien. Die nicht mehr souveränen Nationen werden von Brüssel voll in die Schranken und zurück auf den Pfad der Tugend gewiesen. Oder auch nicht. Oder nationale Politiker möchten gerne selber mehr Macht und begründen das damit, dass sie diese angeblich bei Brüssel liegende Macht gerne persönlich zurückholen, weil sie diese anders als Brüssel zum Wohle der Menschen einsetzen wollen. Oder auch nicht. Schade, dass Cassis da mitspielt.
  • Ökonometriker 28.07.2018 10:55
    Highlight Highlight Natürlich darf und soll die schweizerische Politik andere demokratische Länder konstruktiv kritisieren. Die EU könnte noch viel demokratischer, föderalistischer und effizienter sein.
    Wenn die EU Probleme hat, spürt es die Schweiz sehr stark. Es liegt im Urinteresse der Schweiz, dass sich Europa gut entwickelt - daher soll die Politik auch alles tun um dies zu fördern.
    • Platon 28.07.2018 17:50
      Highlight Highlight @Ökonometriker
      Seit wann? Wieso jetzt plötzlich? Du bist doch sonst immer so faktenbasiert und wissenschaftlich unterwegs. Seit wann kritisieren Bundesräte andere Institutionen von denen sie nicht Teil sind? Wieso störst du dich nicht daran, dass Cassis schon wieder gegen das Kollegialitätsprinzip verstösst? Bitte lass mich an deiner Weisheit Teil haben!
    • Ökonometriker 28.07.2018 22:45
      Highlight Highlight @Platon: die Entscheide die der BR in seinem öffentlichen Meeting trifft sind geheim. Uns fehlt daher die Faktenbasis um zu argumentieren ob und inwiefern ein BR gegen das Kollegialitätsprinzip verstösst.
    • Ökonometriker 29.07.2018 04:39
      Highlight Highlight Korrektur: ich meine natürlich 'in seinem wöchentlichen Meeting'
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdiB 28.07.2018 10:33
    Highlight Highlight das ziel der eu war es ein europäisches usa zu erschaffen.
    «Brüssel hat zu viel Macht zentralisiert. Dezentralisiert sich die EU nicht, riskiert sie, zu implodieren.» diese aussage ist in etwa so wie wenn in den usa ein politiker sagt, washington hat zu viel macht. es ist nub mal so dass in brüssel das eu-parlament sitzt. aber auch die eu-abgeordneten dürfen nicht über die köpfe ihrer (heim)parlamente entscheiden.
    • derEchteElch 28.07.2018 12:02
      Highlight Highlight Sie würden sich noch wundern, wenn Sie wüssten, wie viel Macht die einzelnen Bundesstaaten in den USA haben. Was glauben Sie, warum gibt es wohl unterschiedliche Gesetze in den USA? Die einen haben die Todesstrafe, andere nicht. Das kommt genau daher, weil Washington eben nur auf Bundesebene macht hat, während EU-Brüssel bis hinunter ins kleine Gallierdorf bestimmen will..
    • Fabio74 28.07.2018 13:48
      Highlight Highlight @elch: WEil die USA komplett anders aufgebaucht sind. NAch dem Prinzip von unten nach oben. Sprich beim Bund nur die nötigsten Kompetenzen. Die Schweiz wurde ähnlich aufgebaut. Man hat nur gewisse Dinge wie das Strafrecht vereinheitlicht.
      Die EU ist hingegen ein Staatenbund souveräner Staaten und als Organisation sehr schwach ist.
      Die EU bestimmt nur wofür sie Kompetenzen hat. der allergrösste Teil ist National organisiert und in diesen 27 Staaten wieder komplett verschieden je nach Verfassung
    • Huber50 28.07.2018 15:16
      Highlight Highlight @Fabio: Die USA ist aufgebaucht? Es erstreckt sich bekanntlich quer durch den ganzen Kontinent. Vielleicht dachtest Du an aufgebraucht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus07 28.07.2018 10:24
    Highlight Highlight Die traditionellen Parteien sind an ihrer Überheblichkeit erkrankt und haben die Stimmung der Bürger nicht erkannt!

    Kann ich ihnen nur Zustimmen Herr Cassis, aus welcher Partei kommen Sie nocheinmal? Hmmmm.
    • SchweizAbschaffen 28.07.2018 11:07
      Highlight Highlight "Die Stimmung DER Bürger"
      ... sagt eigentlich schon alles aus: Die Meinung einiger Bürger ... und die andern gelten nichts.

      Und wenn diese "Stimmung" niederträchtige primitive Gefühle sind, z.B. sich als Volchsgruppe als was besseres fühlen als andere, oder zynische Freude am Leid anderer (Minderheiten, Schwache) ausleben?
      Oder wenn diese "Stimmung" auf aufgebauschten Lügen und Propaganda beruht, z.B. die "Angst for der islamisierung des Abendlandes" ... in Ossidörfern wo es kaum Ausländer gibt?

      Auf sowas sollte man darauf eingehen?
      Wenn primitive Leute einfach ein bisschen rumgrölen?
      Pfff..
    • derEchteElch 28.07.2018 12:04
      Highlight Highlight Die mehrheit der Schweizer Bevölkerung ist eindeutig gegen die EU und einen EU-Beitritt. Entsprechend ist es auch richtig, von DEN Bürgern zu sprechen. Wir leben in einer Demokratie. Hier hat auch die Minderheit die Meinung der Mehrheit zu vertreten, oder man darf gerne eine Initiative einreichen. Vielleicht ändert sich dann etwas..
    • SchweizAbschaffen 28.07.2018 14:00
      Highlight Highlight "Die traditionellen Parteien sind an ihrer Überheblichkeit erkrankt und haben die Stimmung der Bürger nicht erkannt!"

      Da geht es wohl um die Bürger, die die traditionellen Parteien als "überheblich" und "erkrankt" ansehen und sich von denen nicht vertreten fühlen.

      Das ist dann wohl NICHT die Mehrheit in der Schweiz.

      derEchteElch ein bizli durcheinander?
    Weitere Antworten anzeigen
  • boexu 28.07.2018 10:23
    Highlight Highlight So funktioniert unsere Politik aber nicht. Es sollte keinen Platz für Egomanen wie Cassis im Bundesrat geben. Und dass der noch gefeiert wird in den Kommentarspalten (vor allem hier bei Watson) finde ich bedenklich. Wir sind doch bisher ganz gut gefahren mit unserer Konsenspolitik und dem Kollegialprinzip...
    • Pisti 28.07.2018 11:11
      Highlight Highlight Er wird gefeiert weil er die Meinung einer grossen Mehrheit des Volkes vertritt. Im Gegensatz zu anderen Vertretern im Bundesrat. Das sollte Ihnen mehr zu Denken geben.
    • boexu 28.07.2018 13:20
      Highlight Highlight Zu seiner Meinung hab ich kein einziges Wort verloren, darum geht es mir auch nicht... ein Bundesrat darf mMn nicht einfach "sein Ding durchziehen", selbst wenn er recht hätte.
      Und übrigens: Man beisst nicht die Hand, die einen füttert...
    • Platon 28.07.2018 17:52
      Highlight Highlight @Pisti
      Du hast also keine Probleme mit Verfassungsbrüchen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • SchweizAbschaffen 28.07.2018 10:04
    Highlight Highlight "«Brüssel hat zu viel Macht zentralisiert."
    ... ist schlicht falsch.

    Das hat sich zwar so in vielen schweizer Köpfen festgesetzt, ist aber trotzdem faslsch.

    Die Souveränität liegt nach wie vor bei jedem einzelnen Mitgliedsstaat.
    Die Kompetenz der Kommission ist auf einen klaren Rahmen beschränkt, auf den sich alle gemeinsam verständigt haben.

    Und dass der Rat der Minister der Mitgliedsstaaten mehr Macht hat, als das EU-Parlament, zeigt deutlich, dass die Macht eben nicht in Brüssel zentralisiert ist, sondern bei den Mitgliedsstaaten liegt.

    Die Schweizer sind anti-EU gehinrgewaschen.
    • LeChef 28.07.2018 11:08
      Highlight Highlight Je nachdem. Ja, die EU ist nicht gut aufgestellt heute. Um ihre Aufgaben sinnvoll wahrzunehmen, ist sie zu wenig zentralisiert, da hast du recht.

      Umgekehrt ist sie aber auch zu stark zentralisiert, um keine Rolle zu spielen. So wie es jetzt ist, sitzt sie zwischen den Stühlen. Zu wenig mächtig um in den entscheidenden Themen Fortschritte zu erzielen, aber immer noch mächtig genug, um eine gewaltige Bürokratie aufzubauen und in weniger relevanten Fragen Geschirr zu zerschlagen und Ineffizienzen zu erzeugen.

      Die EU von heute (inklusive Währungsraum) ist die schlechteste aller Lösungen.
    • Corahund 28.07.2018 11:28
      Highlight Highlight Und Sie sind pro EU hirngewaschen.
    • Fabio74 28.07.2018 13:49
      Highlight Highlight @corahund: Wie wärs mit Argumenten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 28.07.2018 10:03
    Highlight Highlight Cassis' Antworten würden sich auf dem Niveau eines unverbindlichen Gesprächs beim Feierabendbier bewegen:

    Passt zur Ueberheblichkeit von gewissen Herren in gewissen Parteien. Von Brüssel bis Züri.
  • MaskedTruth 28.07.2018 09:50
    Highlight Highlight Es sind nicht die Besten in Brüssel, selbst die Europäer wissen das! Es sind aber auch nicht die Besten Bundesrat geworden. Bei IC trifft das leider sehr zu!
  • Gubbe 28.07.2018 09:30
    Highlight Highlight Ich muss mich bei Herrn Cassis endschuldigen. Nie hätte ich gedacht, dass er ausspricht was Fakt ist. Wenn nur alle Politiker so handeln würden - ein Paradis der wahren Worte.
    • ujay 28.07.2018 17:41
      Highlight Highlight Wenn Maulheldentum beklatscht wird, hat das eher mit Populismus, denn mit ernsthafter Politik zu tun.
    • Gubbe 29.07.2018 11:09
      Highlight Highlight ujay: Was ist denn 'Ernsthafte Politik'? Etwa die Meinung verschleiern und um das Problem herumreden?
    • ujay 30.07.2018 04:43
      Highlight Highlight @Gubbe. Unvorstellbar für Zeitgenossen wie du: Damit ein Staat funktioniert, braucht es Macherlnnen und nicht Sprücheklopfer.
  • The oder ich 28.07.2018 09:27
    Highlight Highlight Hat eigentlich schon jemand Herrn Cassis gesagt, dass er Aussenminister der schweizerischen Eidgenossenschaft ist? Diplomatie geht anders
    User Image
    • derEchteElch 28.07.2018 12:09
      Highlight Highlight Nein, genau so geht Diplomatie gegenüber einem Regime, dass uns unterdrücken will, uns ein Rahmenabkommen aufzwingen will, bei welchem wir praktisch keine Handlungsfreiheit mehr haben. Genau das ist Diplomatie.
    • Fabio74 28.07.2018 13:51
      Highlight Highlight @elch Ihr seid nur noch lächerlich.
      WEr die EU als Dikatur bezeichnet kann nur bildungsfern sein. Wie abartig muss man sein Diktaturen und Opfer von diesen zu relativieren?
      Noch was: Es gibt KEINEN Zwang irgendein Abkommen mit irgendjemanden zu unterschreiben!!
      Es steht der Schweiz frei, JEDES Abkommen zu kündigen.
      Das Rahmenabkommen ist aber laut EU Voraussetzung für weitere Abkommen. Nennt man landläufig Interessensvertretung. Die EU hat Interessen und Forderungen. Da kann man verhandeln oder man lässt es eigentlich simpel
      Dieser Vertrag regelt den Handel mit 27 Staaten
    • Fabio74 28.07.2018 13:51
      Highlight Highlight @elch Teil 2: Mit den anderen rund 170 Staaten kann die Schweiz frei machen und entscheiden was sie will
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 28.07.2018 09:26
    Highlight Highlight Das einzig völlig falsche ist dies Betreff Macron. Der ganze Pöbel die gegen Macron wettern: wenn Frankreich nicht endlich Reformen durchzieht, wird es einst enden wie Griechenland vor der Rettung.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 28.07.2018 17:12
      Highlight Highlight Und doch ist Frankreich zentralistisch und der Präsident hat eine grosse Macht. Paris weiss einfach nicht was am besten für das Elsass, die Côte d’Azur und die Bretagne ist. Dezentral könnten die einzelnen Probleme besser gelöst werden und wenn man die eigenen Steuern verwendet, dann überlegt man sich ganz genau, was man wirklich braucht.
      Die Reformen beim Arbeitsmarkt und den Staatsbetrieben sollten logischerweise trotzdem angepackt werden, sind aber nur zwei der Probleme Frankreichs.
    • Sharkdiver 28.07.2018 22:01
      Highlight Highlight Absolut wahr. Das riesen problem vom zentralisierten Frankreich ist ein Grumdübel das auch gelöst werden sollte
  • MyPersonalSenf 28.07.2018 08:59
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel gelesen und er war sehr gut! Lang lebe der reklamierende Bünzli
  • bebby 28.07.2018 08:47
    Highlight Highlight Mit dem ersten Punkt hat er allerdings schon recht. Die Macht liegt zu sehr bei den Eu-Kommissaren und den Ministerkonferenzen, anstatt beim gewählten Parlament.
    Und der jetzige Kommissionspräsident ist nicht wirklich ein Mensch, der viel Wert auf demokratische Prozesse legt.
    • Thadic 28.07.2018 12:00
      Highlight Highlight Das mit dem Parlament stimme ich zu. Für mich ist aber ein zentralistische Staat einer der den grössten Teil Ausgaben der öffentlichen Hand zentral gerelt. Das ist bei der EU bei Leibe nicht der Fall. Das EU-Budget ist lächerlich klein im Vergleich zu allen Budget der EU-Staaten. Ca 150 Mia gegenüber mehr als 12‘000 Mia€
    • Mayo 29.07.2018 10:16
      Highlight Highlight Genau wie in der Schweiz der Bund, kann die EU nur in jenen Politikbereichen gesetzgeberisch tätig werden, die die europäischen Verträge explizit als solche vorsehen. Und dies sind in Tat und Wahrheit weit weniger Bereiche, als in der Schweiz Bundeskompetenz sind. Exklusive EU-Zuständigkeiten sind in erster Linie der Aussenhandel, die Wettbewerbsregeln im Binnenmarkt sowie die gemeinsamen Fischerei- und Agrarpolitik. Hingegen fallen viele wichtige Politikfelder in die ausschliessliche Tätigkeit der Mitgliedsstaaten. Die EU ist also keineswegs ein zentralistisches Gebilde.
  • Slavoj Žižek 28.07.2018 08:45
    Highlight Highlight Endlich getraut sich mal einer!
  • Nocciolo 28.07.2018 08:39
    Highlight Highlight Wie reagiert die SVP wenn ein ausländischer Politiker, z.b. aus Deutschland, der Schweiz Empfehlungen gibt?
    • derEchteElch 28.07.2018 12:11
      Highlight Highlight Sie müssen aufhören zu denken, dass Politik und Verhandlung fair wären. Nein, man muss das beste für SICH und für das eigene Land heraus holen. Kompromisse und Zugeständnisse, Freundlichkeiten gegenüber dem anderen Staat zeugen nur von Schwäche.
    • Shlomo 28.07.2018 17:17
      Highlight Highlight @Elch: wie der Trömp 🤦‍♀️
    • nödganz.klar #161 28.07.2018 21:33
      Highlight Highlight Elch... man könnte meinen, du hättest jahrelange Erfahrungen in der Pflege von diplomatischen Beziehungen. Würde man Menschen nach deinem Gusto an die Verhandlungsfront lassen, wäre die Schweiz innerhalb kürzester Zeit wirtschaftlich und kulturell isoliert.
  • Töfflifahrer 28.07.2018 08:28
    Highlight Highlight Ist schon irgendiwie befremdend, es wird nun darüber diskutiert ob er sich so äussern darf oder nicht. Ob es stimmt was er sagt scheint nicht zu interessieren. Dabei sehen viele dies genau so, warum darf man das nur hinter vorgehaltener Hand sagen? Die Parteien und politischen Gruppierungen haben noch immer nicht gemerkt, dass es genau das ist was die Populisten so erfolgreich macht. Die Themen und Probleme werden so benannt wie sie sind, nur dass die Populisten massiv übertreiben und keine Lösungen haben. Aber auch ein BR darf in seinem Bereich die Probleme so benennen wie sie sind.
    • dding (@ sahra) 28.07.2018 09:28
      Highlight Highlight Die Situation in der CH ist nun mal so, dass FDP, SP, Grüne, Teile der CVP in die EU wollen.
      Daher werden diese Probleme eben nicht gerne Thematisiert.
      (Man sagt, es spiele den "Populisten" in die Hände, wenn man über die Probleme der EU spricht).
    • satyros 28.07.2018 10:36
      Highlight Highlight Die Schweiz ist nicht Mitglied der EU. Es ist also nicht am Schweizer Aussenminister, der EU Empfehlungen abzugeben. Wir wollen ja zu Recht auch nicht, dass der Deutsche Aussenminister uns die Welt erklärt und Vorschläge macht, wie wir unseren Staat zu organisieren haben. Und den demokratisch gewählten Präsidenten eines befreundeten Nachbarstaats als Imperialisten zu beschimpfen, erinnert mich ein bisschen an Trump.
    • Sharkdiver 28.07.2018 22:04
      Highlight Highlight So ein Humbug. Ich bin voll anti SVP und weder ich noch sonst jemand in meinem Umfeld würde nicht mal in Albträume im die EU wollen.
      Es sind ein Paar links aussen die sich solche Schnapsideen erträumen
    Weitere Antworten anzeigen
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 28.07.2018 08:26
    Highlight Highlight Die erstaunlich direkten Sätze entsprechen der Meinung der Schweiz. Dies wird von Linken, Rechten und Liberalen so gesehen und als Aussenminister vertritt Cassis doch die Schweiz im Ausland? Ob man wirklich die EU belehren sollte als Aussenstehender, kann man kritisch hinterfragen. Wir würden es wahrscheinlich auch nicht mögen.
    • Peaches 28.07.2018 09:28
      Highlight Highlight Vielleicht von einem teil der linken/rechten/liberalen, aber gamz bestimmt nicht von allen...
    • Töfflifahrer 28.07.2018 09:29
      Highlight Highlight Stimmt schon, mögen tut ein so angesprochener das wohl nicht. Aber, dies sind die Wahrnehmungen und Auffassungen, die sicher teilweise auch der Wahrheit entsprechen. Es muss auch möglich sein, Probleme anzusprechen und nicht immer nur auf heile Welt zu machen.
      Wer das nicht verträgt ist zu Selbstreflexion nicht fähig und steuert früher oder später auf echte Probleme zu.
    • AdiB 28.07.2018 10:39
      Highlight Highlight echte probleme? brüssel ist ein ecvtes problem? ok. wiest ihr was echte probleme sind? cassis lobby, die versicherungen, die ständig die premien steigen lassen. unbezahlbare wohnungen, und die bröckelnde ahv dies sind echte probleme. mit diesen problemen hat brüssel und eu nichts zu tun. aber die rechten sind wohl alle so wohlhabend dass es sie nicht interessiert wie es en untersten geht, die werden nur erwähnt wenn es um die solzialleistungen für asylanten geht.
  • Ürsu 28.07.2018 08:18
    Highlight Highlight Die Punkte 1, 2 und 4 finde ich gar nicht so falsch. Seine anderen Ansichten teile ich dagegen nicht.
    • Sharkdiver 28.07.2018 09:27
      Highlight Highlight Macron ist wohl das beste was Frankreich passieren konnte
  • Thadic 28.07.2018 08:18
    Highlight Highlight So naiv dieser Cassis! Geht nach Italien und gibt „einer“ italienischen Zeitung ein Interview und schon glaubt er, das werde niemand ausserhalb Italiens lesen.
    Aber wenigstens erfahren wir nun, dass die SVP 3 Vertreter im Bundesrat hat, Frankreich von Napoleon IV regiert wird, Brüssel das neue Rom ist und die Schweiz das widerspenstige gallische Dorf Aremonica ist. Aber wo ist der Zaubertrank?
    • Peaches 28.07.2018 09:29
      Highlight Highlight 😂 made my day 😂
    • Töfflifahrer 28.07.2018 09:29
      Highlight Highlight Versuchs mit Quellfrisch, Bier aus Appenzell.
    • dding (@ sahra) 28.07.2018 09:31
      Highlight Highlight Ha ha.. Naiv ist, zu glauben, dass Cassis nicht genau wüsste, was er macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Mann im Mond 28.07.2018 07:54
    Highlight Highlight Der schlechteste BR seit CB.
    • The oder ich 28.07.2018 09:38
      Highlight Highlight Nein, noch schlechter: bei Dr. iur. Christoph Wolfram Blocher hat man schon vorher genau gewusst, wofür er steht. Das kann man ihm nicht vorwerfen.

      Dr. med. Ignazio Cassis ist dagegen eine Wetterfahne (Pro Tell-Mitgliedschaft, Nationalitätenwechsel etc.), und möchte nun offenbar einmal ausprobieren, wie es sich als Windmaschine anfühlt.
  • Schneider Alex 28.07.2018 07:37
    Highlight Highlight Hoffentlich dämmert es jetzt sogar dem Gesamtbundesrat!
  • Max Dick 28.07.2018 07:27
    Highlight Highlight Wahre Worte. Aber sie sollten nicht aus dem Mund des CH Aussenministers kommen.
    • derEchteElch 28.07.2018 12:14
      Highlight Highlight Doch.
  • derEchteElch 28.07.2018 07:17
    Highlight Highlight Peinlich? Nein, das ist nicht peinlich.
    Das ist nur für die Linken peinlich, weil sie langsam erkennen, dass die konservativen Seiten betreffend EU recht haben und es peinlich ist, wie sehr die Linken das ignoriert haben.

    Aber was noch viel mehr peinlich ist;
    Dass die Parteien, die jetzt Cassis kritisieren vor der EU immer den Kopf einziehen. Wie kleine Untertanen. Diese Kritik ist nämlich nichts anderes, ein Eingeständnis, dass man vor der EU sich immer bücken will, und es auch tut.
    • Valon Behrami 28.07.2018 09:16
      Highlight Highlight Peinlich finde ich das schon. Diplomatie kennt er wohl nicht und das Kollegialitätsprinzip noch weniger.
    • Kari Metzger 28.07.2018 10:11
      Highlight Highlight Frau Martullo zieht den Kopf nicht ein, sie macht dem US Präsidenten Trump sogar Vorschläge! Sowas nennt sich entweder Augenhöhe oder Realitätsverlust...
    • Platon 28.07.2018 10:34
      Highlight Highlight @derEchteElch
      Natürlich ists peinlich, es liegt nicht an ihm die EU zu kritisieren. BR kritisieren nicht einfach so andere Institutionen. Ich störe mich eher ander inkonsistenten Haltung der SVP. Sobald sich ein BR nämlich zu irgendetwas äussert, sieht Köppel un cò schon die Neutralität in Gefahr. Wenns aber in ihr Bild passt, ists ok. Ziemlich verlogen.
      Ausserdem versth ich nicht, was das mit links und konservativ zu tun hat. Die EU wird von Konservativen regiert, die die EU zu diesem neoliberalen Projekt gemacht haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 28.07.2018 07:13
    Highlight Highlight Der Kerl ist nicht tragbar. Trumpfan, Salvinifan.

    So jemand passt nicht zu einem demokratischen Land.
  • N. Y. P. D. 28.07.2018 07:13
    Highlight Highlight Das Amt des Aussenministers benötigt diplomatisches Geschick.

    Dieses Amt bekleidet momentan Herr Cassis.

    Herr Cassis rotzt im Wochentakt verbale Cruise Missiles in die Welt hinaus. Als wäre er gerade am Stammtisch.


    @Monsieur Macron,
    was Herr Cassis über Sie gesagt hat, entspricht nicht der offiziellen Meinung der Schweiz.
    Wir schämen uns wegen Herrn Cassis. Und ja, monsieur le président, unser Herr Cassis ist gänzlich ungeeignet für dieses Amt.
    • dding (@ sahra) 28.07.2018 09:20
      Highlight Highlight Hi hi,...
      NYP glaubt für die Schweiz sprechen zu können.
      Ihre Worte werden den armen Macron aber nie erreichen.

      Nein im Ernst.

      Natürlich ist die EU zentralistisch. Cassis hat recht.
      Nur hören dies die Linken nicht so gerne, da sie sich in der EU auflösen möchten.

      Als lieber nicht davon sprechen.
    • flying kid 28.07.2018 09:24
      Highlight Highlight Wer ist das wir?
      Also ehrlich gesagt, ich schäme mich nicht für die Äusserungen von Herrn Cassis.

      Er hat doch vollkommen recht. Und in der heutigen politik kommt man mit Wattebäuschchen schiessen nicht weit. Wenn diese, ehrliche und berechtigte, Kritik nicht verstanden /akzeptiert werden kann, ja dann gehts mit der EU definitiv rasant den Berg hinab.
    • N. Y. P. D. 28.07.2018 10:31
      Highlight Highlight @dding

      Meine Worte werden Macron nicht erreichen, aber die Worte vom Wendehals & Lobbyisten werden ihn erreichen.

      Cassis versteht sein Amt nicht. Nur weil Trump die Undiplomatie eingeführt hat, heisst das nicht, dass unser Cassis das Nachmachen muss.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Smeyers 28.07.2018 07:09
    Highlight Highlight Was heisst hier peinlich, nur weil er sich nicht hinter Floskeln versteckt. Er spricht aus was viele Denken. Und gerade Deutschland und Frankreich erlauben sich oft Kritik an Ländern unter dem Moto: unter Freunden darf man ehrlich sein.
  • RhabarBär 28.07.2018 06:37
    Highlight Highlight Cassis hat doch Recht. Ich finde, diese Kritik muss die EU aushalten können, ohne gleich zu jammern.
    • MARC AUREL 28.07.2018 09:46
      Highlight Highlight Ja man müsste damit umgehen können aber wir können es nicht und wer nicht einstecken kann sollte auch nicht austeilen!
    • derEchteElch 28.07.2018 12:19
      Highlight Highlight @Marc: Es ist ein Unterschied ob wir jemanden kritisieren oder ob jemand uns kritisiert. Genau das ist Aussenpolitik. So viel versuchen wie möglich, so wenig zulassen wie möglich.

      Ausserdem: Unser Rechtsystem ist wesentlich demokratischer als jenes der EU, wir können es uns folglich auch erlauben, andere politischen Systeme zu kritisieren. Vergessen Sie nicht, die Schweiz hat wohl das demokratischste System überhaupt! Seien Sie stolz darauf!
    • Fabio74 28.07.2018 13:57
      Highlight Highlight FAlsch Elch Kritik ist Kritik und wer sich beleidigt fühlt, wenn ein Ausländer die Schweiz kritisitert sollte dann nicht auch austeilen
      Unser System ist eine Form der Demokratie, dank fehlender Transparenz zur Finanzierung von Parteien und fehlendem Verfassungsgericht, aber eine Lobbyverseuchte Demokratie.
      DIe anderen EU-Staaten sind alle samt demokratisch. Es gibt deren Formen vielen
      Und ein LAnd, dessen Frauen erst 1990 abstimmen durften, nachdem der höchste Gerichtshof einschreiten musste, als das Beste zu loben, naja
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Sommaruga vs. SVP 6:3 – die Justizministerin wird zum Schrecken der Volkspartei

Mit der deutlichen Ablehnung der Selbstbestimmungs-Initiative darf sich Simonetta Sommaruga (SP) zum sechsten Mal als zuständige Bundesrätin über einen Abstimmungssieg gegen die SVP freuen. Die drei Niederlagen, die sie gegen die Partei einstecken musste, liegen lange zurück. 

66,2 Prozent der Stimmbürger und sämtliche Kantone schmetterten die Selbstbestimmungs-Initiative (SBI) der SVP ab. Eine dürfte sich besonders über das deutliche Resultat gefreut haben: SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die im Namen des Gesamtbundesrats an vorderster Front gegen die Vorlage kämpfte. An Podiumsdiskussionen wurde sie dabei schon mal aus dem Publikum unter der Gürtellinie beleidigt.

An der Medienkonferenz des Bundesrates am Abend des Abstimmungssonntags blieb Sommaruga …

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