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Bub oder Mädchen? Jährlich gehen allein in Zürich 100 Kinder und Jugendliche mit dieser Frage in die Beratung. bild: shutterstock

Wenn sich schon Kindergärtler im falschen Körper fühlen

Die Zahl der Buben und Mädchen, die sich ein anderes Geschlecht wünschen, steigt. Die Diagnose wird manchmal bereits vor dem Schuleintritt gestellt. Natürliche Entwicklung oder gefährlicher Zeitgeist?

yannick nock / chmedia



Die 5-jährige Luana trägt gerne pink, spielt oft mit Mädchen aus der Nachbarschaft und hält am liebsten die Babypuppe im Arm. Nie würde es ihr in den Sinn kommen, sich im Dreck zu wälzen, wie es ihr älterer Bruder tut. So weit, so gewöhnlich, bloss: Luana kam als Luca zur Welt. Dass sie anders ist, wird den Eltern früh klar.

Schon mit drei zeigt Luca ein von anderen Buben stark abweichendes Verhalten. Das blieb so. «Ich bin kein Junge, sondern ein Mädchen», sagt das Kind noch heute. Luana, die in einem Dok-Film vorgestellt wurde, ist kein Einzelfall. Heute wird bei Buben und Mädchen häufiger eine sogenannte Geschlechtsdysphorie diagnostiziert als noch vor fünf Jahren. Offizielle Zahlen fehlen, doch Kliniken, die auf die Behandlung von Transidentität spezialisiert sind, berichten von stark steigenden Zahlen. Viele Kinder und Jugendliche würden ihr biologisches Geschlecht ablehnen. Auffallend ist, dass die Buben und Mädchen zum Zeitpunkt der Diagnose jünger sind als vor einigen Jahren.

«Heute erreichen uns mehr Anfragen von Eltern, deren Kinder noch in die Primarschulen gehen.»

Transgender Network Switzerland

«Heute erreichen uns mehr Anfragen von Eltern, deren Kinder noch in die Primarschulen gehen», sagt Tanja Martinez vom nationalen Dachverband Transgender Network Switzerland. Bei einigen fällt der Nachwuchs bereits im Kindergarten auf – im Alter von 4 oder 5 Jahren. «Die Geschlechts-Identität kann sich früh bilden.» Dabei geht es nicht um Jungen, die einmal mit Puppen spielen, oder Mädchen, die sich bubenhaft geben. Es geht um Kinder, die sich komplett dem anderen Geschlecht angehörig fühlen. Zwar existieren keine handfesten Kriterien, nach denen sich das entscheiden liesse. Ein bedeutender Faktor ist aber, ob ein Kind sichtlich leidet, wenn es seinem biologischen Geschlecht zugeordnet wird. Daneben gibt es Anhaltspunkte: Mädchen, die um keinen Preis langen Haare haben wollen, oder Buben, die fragen, ob das da unten irgendwann abfalle. Das können Anzeichen sein, müssen aber nicht

Heute sind es 100 Kinder im Jahr

Die Entwicklung lässt sich auch an den Schulen erkennen. Lehrer und Schulleiter melden sich regelmässig bei Transgender Network Switzerland. «Sie wollen erfahren, wie sie das Thema ansprechen und mit den Kindern umgehen sollen», sagt Martinez. Zudem führen Pädagogische Hochschulen seit kurzem Podien durch, um die angehenden Lehrer zu sensibilisieren. Dass sich heute mehr Jugendliche dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen als früher, sei trotzdem nicht sicher, sagt Dagmar Pauli, Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik in Zürich.

Zwar spricht sie ebenfalls von einer deutlichen Zunahme der Anmeldungen. Es könne aber sein, dass sich die Jugendlichen nun einfach eher trauen würden, sich zu melden. Die entsprechende Anlaufstelle gibt es noch nicht lange. Es war Pauli, die vor zehn Jahren die erste Sprechstunde der Schweiz einführte. Mittlerweile sind neue hinzugekommen, beispielsweise in Basel. «Vorher gab es nichts», sagt Pauli, «das Thema war tabu.» Zu Beginn suchten drei bis fünf junge Menschen jährlich Hilfe bei ihr, heute sind es rund hundert

«Der Leidensdruck der Jugendlichen ist oft sehr gross.»

Dagmar Pauli, Chefärztin

«Trans ist en vouge»

Andere Experten sehen den Grund allerdings nicht im Ende eines Tabus, sondern in einem beunruhigenden Trend. Für Aufsehen sorgte zuletzt das Interview eines Kinderpsychiaters im Magazin «Spiegel»: Alexander Korte, Oberarzt am Klinikum der Universität München, bereitet die Zunahme der Fälle Sorge. «Wir haben es hier offensichtlich mit einem Zeitgeistphänomen zu tun», sagt er. Die Zahl der Diagnosen sei heute fünfmal so hoch wie 2013. Sie würden von Anfragen überschwemmt, die Wartezeit für neue Patienten betrage bis zu einem Jahr. «Das Thema ist einfach en vogue.» Das gilt nicht nur für Deutschland und die Schweiz.

In den USA fühlen sich gemäss einer Studie 150000 Teenager im Alter von 13 bis 17 als transgender. Auch in Grossbritannien meldeten sich im vergangenen Jahr über 2500 Kinder bei der Anlaufstelle. 2010 waren es noch 97. Die Weltgesundheitsorganisation hat im Juni reagiert. Transgender-Menschen gelten nicht länger als psychisch krank. Korte bleibt dennoch skeptisch. Zweifellos gebe es Betroffene, bei denen es sich tatsächlich um Transsexualität handle. Aber das Thema werde einfach sehr gehypt, egal ob auf Youtube, Instagram oder im Fernsehen. Bei «Germany’s Next Topmodel» nahmen beispielsweise Transmädchen teil, die für viele zum Vorbild geworden sind. Zudem gibt es eine ganze Reihe von Transjungen, die auf den sozialen Kanälen zu Stars wurden – mit tausenden jugendlichen Followern. Korte glaubt deshalb an einen Nachahmungseffekt. Auf seiner Patientenliste stünden beispielsweise drei Mädchen und ein Junge – alle im selben Alter und alle aus demselben kleinen bayrischen Ort. «Das widerspricht jeder statistischen Wahrscheinlichkeit.»

Suizidgefahr steigt

Die Zürcher Chefärztin Pauli sieht das allerdings anders. Sie glaubt nicht an ein Zeitgeistphänomen. «Der Leidensdruck vieler Transgender-Jugendlicher ist oft sehr gross», sagt sie. Die Rate von jungen Menschen mit Depressionen, Suizidalität und Selbstverletzungen sei bei Transmenschen in der Pubertät besonders hoch. Sie liege bei ungefähr 70 Prozent. «Warum sollten sich die Betroffenen diesem Leid wegen eines Trends aussetzen?», fragt Pauli. Tatsächlich berichten Kinderpsychiater von Fällen, in denen die Jugendlichen sagen: «Macht doch endlich, sonst bringe ich mich um.» Mit dieser Extremform war Pauli noch nie konfrontiert.

Bei stabiler und andauernder Transidentität im Jugendalter solle man mit dringend gewünschten pubertätshemmenden oder geschlechtsangleichenden Massnahmen nicht zu lange warten, rät sie. Bei Kindern auf der Primarstufe sei das anders. Pauli empfiehlt Eltern, offen zu sein und mitzuteilen: «Wenn es dir wichtig ist, dann bist du jetzt das, was du sein möchtest.» Ein Kind brauche noch keine medizinische Behandlung, jedoch viel Freiraum und keine Kategorien, die sein Geschlecht definierten. Ähnlich sieht es Kinderpsychiater Korte. Er ergänzt aber, dass Freiraum auch eine andere Seite beinhalte: Man dürfe dem Kind nicht das Konzept «trans» überstülpen, nur weil es sich so benehme. «Es geht nicht darum, seinem Kind das Verhalten auszutreiben – aber man muss es nicht unnötig darin bestärken.»

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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Frausowieso 25.03.2019 07:52
    Highlight Highlight Als Schwester eines Trans-Kindes wundere ich mich doch über so manche Kommentare hier. Wenn man selbst nicht betroffen ist oder jemanden im nahen Umfeld hat, dann hat man nur wenig Ahnung vom Leidensdruck der Betroffenen. Man liest hier, es sei doch egal, das Geschlecht würde eh überbewertet werden. Für mich ich das au so, für mein Transgeschwister aber nicht. Für ihn ist es ganz einfach nur schrecklich, dass er Brüste bekommen hat und die Periode hat. Sein Körper ist für ihn fremd und ein Gefängnis. Das müssen du und ich nicht verstehen, aber akzeptieren.
    • Xonco 25.03.2019 08:29
      Highlight Highlight Soweit ich das verstehe hat Sie ungern die Periode und wäre deswegen gerne ein Junge?

      Ich möchte weder dir noch ihm zu Nahe treten, aber wie soll das in Zukunft aussehen`?

      Ich will nicht arbeiten also breche ich mir beide Beine so das ich zum IV-Fall werde?

      Ich möchte keine Steuern zahlen also Frisiere ich paar Zahlen?

      Es gibt halt Dinge im Leben die unbequem sind.
    • EvilBetty 25.03.2019 10:37
      Highlight Highlight Du hast aber auch gar nichts verstanden, Xonco... 🤦‍♂️
    • Frausowieso 25.03.2019 11:22
      Highlight Highlight @Xonco
      Ist das jetzt dein Ernst? Dein Kommentar ist so daneben, dass ich mir überlegt habe, ob ich überhaupt darauf antworten soll.

      ER ist in einem weiblichen Körper geboren, ist aber ein Mann. Dadurch ist der weibliche Zyklus für ihn eine enorme Belastung, da sein Körper ihm darum noch fremder wird. Auch die Brüste sind für IHN eine Belastung, da ER als Mann keine Brüste haben sollte und will.

      So etwas mit Steuerzahlen zu vergleichen ist ignorant, dumm und herzlos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 24.03.2019 17:50
    Highlight Highlight Als ich klein war, gab es Kinderspielzeug in Primärfarben für alle. Natürlich gab es Röckchen für Mädchen, die waren aber eher Sonntagskleider. Kunderkleider passten oft für Mädchen und Jungs, wenigstens bis zum Kindergarten ( den wir erst mit 6 besuchten. Für ein pasr Jahre waren wir einfach Kinder.
    Heute gibt es schon ab Geburt Mädchenspielzeug in pink und Bubenspielzeug in rot und blau, das gleiche mit Kleidern. Ich frage mich oft, ob wir nicht viel zu früh aus Kindern Mädchen und Buben machen, die sich stark unterscheiden müssen.
    • _Jay_ 24.03.2019 19:31
      Highlight Highlight Es wird niemand gezwungen, das zu nehmen, was seinem Geschlecht "zugeschrieben" ist.
    • EvilBetty 25.03.2019 10:38
      Highlight Highlight Ja _Jay_ ... man kann als kleines Kind ja auch TOTAAAAL aussuchen was Mama kauft/XY schenkt, gell...
    • Phrosch 25.03.2019 12:03
      Highlight Highlight Und auch als Mami oder Papi hat man nur die Auswahl, die der Handel bietet. Die ist manchmal echt einschränkend.
  • DomKi 24.03.2019 16:10
    Highlight Highlight Es würde mich interessieren wie die Beziehung zum Vater ist in solchen Fällen. Ich hatte große Probleme in der Beziehung zu meinem Vater, und hatte homosexuelle Tendenzen in denen ich mich auch nicht wohl fühlte, weil diese doch das eigentliche Problem nicht löst: die fehlende Identität, und eben diese Identität gibt der Vater der Tochter oder dem Sohn. Das Geschlecht spielt nur eine untergeordnete Rolle, ist eine Scheinlösung.
  • Thurian 24.03.2019 16:08
    Highlight Highlight Sich so fühlen ist das eine und ich respektiere das. Ich finde aber leider, dass eine Geschlechtsumwandlung schöngeredet wird und als Lösung dasteht.

    Meiner Meinung ist eine Operation gefährlich und die Operierten sind später oft enttäuscht. Auch das ganze Leben Hormone schlucken, kann sich jemand vorstellen was für Nebenwirkungen/ Auswirkungen dies hat?

    In meiner Familie müssen paar krankheitshalber Hormone nehmen und leiden darunter...
  • gmiraisin 24.03.2019 13:32
    Highlight Highlight "Die Rate von jungen Menschen mit Depressionen, Suizidalität und Selbstverletzungen sei bei Transmenschen in der Pubertät besonders hoch. Sie liege bei ungefähr 70 Prozent. «Warum sollten sich die Betroffenen diesem Leid wegen eines Trends aussetzen?», fragt Pauli."

    Auch 10-15 Jahre nach einen "Genderwandel" ist die Suizidrate 20x höher als Normal. Das psychologische Problem wird nicht gelöst.


    https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0016885
  • Turi 24.03.2019 12:26
    Highlight Highlight Toll, dass sich Experten Sorgen um die Suizidrate machen. Diese ist jedoch bei heterosexuellen Jungen mit Abstand am höchsten, darüber haben sich dieselben Experten noch nie den Kopf zerbrochen. Ist ja normal. Sind ja nur heterosexuelle Jungs...

    • Chris Olive 25.03.2019 14:29
      Highlight Highlight Deine Aussage ist falsch und hat einen üblen Nachgeschmack.

      Die SuizidRATE ist bei homosexuellen und transidenten männlichen Jugendlichen um ein vielfaches (ca. 5x) höher als bei heterosexuellen männlichen Jugendlichen.

      Gemessen in absoluten Zahlen könntest du aber recht habe. Die Aussage dahinter ist aber eine ganz andere.

      Der Bundesrat hat 2016 dazu einen Bericht erstellt. Hier der Link für jene die sich für das Thema interessieren:
      https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/das-bag/publikationen/bundesratsberichte.html

  • Adumdum 24.03.2019 12:09
    Highlight Highlight Kinder im Vorschulalter sollten sich noch gar keine Gedanken machen müssen was männlich oder weiblich bedeutet. Wer welche Sachen anziehen "muss" oder mit welchem Spielzeug spielt - und am allerwenigsten ob ihr Pipi jetzt aus nem Penis oder einer Scheide kommt... Sehr bedenkliche Statistiken und arme Kinder die da in irgend etwas reingedrückt werden - in Rollenklischees oder Genderdiskurse... Habe selber 3, zwischen 18 Monaten und 5 Jahren. Ausser dass das Pipi machen anders funktioniert haben die keine Ahnung was das sonst alles so soll - und das bleibt so hoffentlich noch viele Jahre.
  • dmark 24.03.2019 12:00
    Highlight Highlight Ich würde mal sagen, dass man da auch aufpassen muss, damit sich hier nicht irgend welche lukrative Geschäftsfelder auftun, nur weil so manche Kliniken, bzw. Ärzte gutes Geld damit machen möchten.
    Da wird schnell mal etwas in den Patienten hinein interpretiert, was gar nicht vorhanden ist.
  • Menel 24.03.2019 11:19
    Highlight Highlight Ich denke, det wahre Zeitgeist ist der, dass die Gesellschaft Individuen gerne in Schubladen packt. Wäre des Geschlecht egal, könnte jeder sein was und wer er ist und müsste sich nicht ständig gegen Klischees ankämpfen.
    • Tenno 24.03.2019 17:20
      Highlight Highlight Wäre das Geschlecht bei den Menschen egal, wären wir Zwitter und könnten uns selbst befruchten. Der Mensch ist von Natur aus auf Mann und Frau angewiesen um sich fortzupflanzen. Deshalb denke ich auch nicht, dass man jemals erreichen kann, dass es wirklich egal ist. Man kann zwar das Mindset einimpfen aber im Unterbewusstsein wird es immer die zwei Geschlechter geben. Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, welchen Kampf diese Personen zum Teil in sich führen müssen. Wir können noch so aufgeschlossen sein, die Personen, welche dies durchmachen werden wohl immer irgendwie leiden :-(.
  • lina910 24.03.2019 10:51
    Highlight Highlight Was soll der Ausdruck "gefährlicher Zeitgeist" im Lead? Was soll an Trandmenschen/am Transsein denn gefährlich sein? Das einzig Gefährliche ist, wenn wir einander nicht so akzeptieren, wie wir eben sind, und unsere Mitmenschen in Geschlechterkategorien drücken, denen sie sich nicht zugehörig fühlen.
    • SeboZh 24.03.2019 14:35
      Highlight Highlight Nehme an das spricht die Eltern an. Wenn die für ein 3 jähriges Kind z. B. entscheiden das Geschlecht passe nicht und das dem Kind einreden....
    • Ravel 25.03.2019 12:38
      Highlight Highlight Ich habe das so interpretiert, dass heute vielleicht zu schnell die Vermutung aufkommt (bei den Betroffenen selbst oder bei ihren Angehörigen), dass es um eine Geschlechterkrise geht. Und die Suizidrate ist bei diesen Menschen leider erschreckend hoch.

      Vielleicht gibt es aber halt auch viele Fälle, in welchen das Geschlecht mitnichten das grösste Problem ist und wo man mit einer anderen Herangehensweise an die aktuellen Probleme mehr dafür tun könnte, dass diese Menschen glücklich sind.
  • Macke 24.03.2019 09:46
    Highlight Highlight Ich finde es unheimlich heikel, dass im Artikel empfohlen wird, im Jugendalter bei anhaltender Transidentität mit Medikamenten usw. zu beginnen. 60-80% aller Jugendlichen mit Genderdysphorie identifizieren sich nach der Pubertät mit ihrem biologischen Geschlecht, wenn sie keine Pubertätshemmer usw. erhalten. Pubertätshemmer sind nicht einfach Stand-by-Pillen. Sie haben Nebenwirkungen, verhindern das Entwickeln der Geschlechtsreife und des Sexualtriebs. EndokrinologInnen warnen vor den Nenenwirkungen: http://www.drlaidlaw.com/site/gender-sanity/press-releases/JCEM.html
  • sleeper 24.03.2019 08:43
    Highlight Highlight Puhh... Das ist ein ganz schwieriges Thema. Es zeigt auch einmal wieder auf, wie wenig wir eigentlich mit Sicherheit über die menschliche Psyche wissen. Und dass die Praxis der Anwednung von Psychologischer Behandlung/Beratung auch sehr von geselschaftlichen Normen geprägt ist. Waren immer schon so viele Menschen Trans und wurden einfach vorher unterdrückt? Gut möglich. Aber wieviel davon ist angeboren, wieviel wird durch Umwelteinflüsse geprägt? Klare Antworten haben wir nicht und es gilt diese Realität mit viel Fingerspitzengefühl und Empathie zu handhaben.
  • Bünzli1 24.03.2019 07:57
    Highlight Highlight Ich wollte als Kind sogar 2 Jahre lang mit einem Jungennamen angesprochen werden. Heute bin ich immernoch eher Maskulin (in Aussehen, Verhalten und Job) aber trotzdem zufrieden als Frau. Es gibt Viele Stufen zwischen Frau und Mann die nicht zwingend eine Geschlechterkrise hervorrufen.
  • DerMeiner 24.03.2019 06:55
    Highlight Highlight Wenn ich an meine Kinheit zurückdenke, hätte man mich wohl zu einem Apache Kampfhubschrauber umoperieren lassen müssen.

    Nein im Ernst. Kindergehirne produzieren noch so manche Auswüchse, die dann spät. nach der Pubertät durch sind. Wer das nun ernsthaft zum Thema machen will, war wohl selber nie Kind.
  • Maurice RiséFrisé 24.03.2019 06:36
    Highlight Highlight Etz mal im Ernst. Das kommt doch gut! Wir erwarten dass Kinder/Jugendliche bereits so vieles wissen müssen und irgemdwelchen Massstäben entsprechwn müssen. Lassen wir dabei WIRKLICH die Freiheit zu erfahren, dann kommt alles ganz in Ordnung. Der Konflikt fängt erst dann an, wenn Stimmen laut werden, die sagen, dass diejenigen Kinder/Jugendlichen ein Problem haben. Ist halt dad Loos der scheimheiligen Freiheit. Also an dich mal etwas echtes im Rahmen dieser Freiheit. ALSO findet euch selber und lernt euch kennen. Egal was ihr seid, ihr seid einfach ganz okay. Ich mag euch. 😁 ist mutig!
  • Blitzsammler (formerly unknown as xilef) 24.03.2019 00:23
    Highlight Highlight Liebe Traditionen, Konventionen und Projektionen: schaut doch einfach auch mal zu, bevor ihr vorschnell handelt. Ein Kind primär hat das Recht, Kind zu sein.

    Tut ihm den Gefallen, auch wenn's euren Vorstellungen widersprechen könnte.
  • zeitgeist 24.03.2019 00:10
    Highlight Highlight "Natürliche Entwicklung oder gefährlicher Zeitgeist?"

    Ich will nicht gefährlich sein 👻

    Aber ich denke weder noch. Die Enttabuisierung führt einerseits (hoffentlich) zu mehr Akzeptanz und senkt die Hürden für ein Outing von Menschen, die dadurch tatsächlich belastet sind.

    Andrerseits befürchte ich auch, dass gewisse Leute nun hypern (insb. hypertolerante Eltern) und sich von einem "Outing" ihres Kindes erhoffen, zum Gesprächsthema zu werden und damit ihrer Existenz eine Bedeutung verleihen möchten. Das eigene Kind als Mittel der Selbstinszenierung...
  • Purple Widow 23.03.2019 23:31
    Highlight Highlight Als selbst Betroffene: Hätten meine Eltern mir damals nicht ständig eingeredet, ich sei doch der Junge, als der ich auf die Welt gekommen sei - mir wäre später extrem viel Leid erspart worden. Heute bin ich eine stinknormale Frau mit ebendieser Vergangenheit. Nobody knows, nobody cares, und ich bin einfach nur glücklich und erfüllt. Und meine Eltern lieben mich vielleicht noch mehr als zuvor, sie wussten es einfach nicht besser. Ps. Einige Kommentare von unbeteiligten Experten hier (nein,ihr könnt nicht wissen, wie sich das anfühlt) sind für mich nur noch beste Samstagabendunterhaltung.
    • lina910 24.03.2019 10:58
      Highlight Highlight Danke für deine Geschichte!
    • Adumdum 24.03.2019 12:14
      Highlight Highlight Nein, das kann wirklich niemand nachvollziehen dem / der es nicht genauso gegangen ist. Aber ich finde es trotzdem bedenklich wenn sich solche Gedanken schon im Vorschulalter manifestieren - habe Kinder in dem Alter und kann mir gar nicht vorstellen dass sie überhaupt den Unterschied richtig begreifen... Wie alt warst du denn als du dich klar anders gefühlt hast und angefangen hast zu denken dass du eigentlich ein Mädchen bist?
    • Purple Widow 24.03.2019 14:18
      Highlight Highlight @Adumdum
      Ich verstehe deine Bedenken, ganz ehrlich. Bei mir war es so mit etwa 4 Jahren, also eigentlich sobald ich selber denken konnte. Ich sah mich im Spiegel und konnte schlicht nicht begreifen, wieso ich nicht als das Mädchen, dass ich war, geboren wurde. So richtig KLICK gemacht hat es zu Beginn der Pubertät. Es ist ein heikles Thema, und auch ich finde, man sollte als Eltern nicht sofort Alarm schlagen. Jedoch sollte man die Gefühle des Kindes keinesfalls unterdrücken oder gar verbieten wollen, sondern den Lauf der Dinge, wie sie auch immer sein mögen, akzeptieren.
  • blaubar 23.03.2019 23:09
    Highlight Highlight Nur nicht übertreiben. Meine Tochter wollte mit 6 auch eine Junge sein, und zwar so richtig, nicht spielerisch sondern echt. Sie wollte die Haare kurz usw. ich war auch ein wenig besorgt, ehrlich gesagt. Mein Fazit: Einfach machen lassen. Ein Jahr später will sie die Haare wieder wachsen lassen... Als Erwachsene sollte man seine Kinder ernst nehmen, aber nicht beeinflussen in die eine oder andere Richtung. Eifach la loufe, nüd dranne mache.
    • maude 24.03.2019 09:13
      Highlight Highlight Das denk ich auch. Viele Kinder werden heute viel zu schnell zu Therapeuten geschleppt aus div. Gründen, nicht weil das Kind Leidensdruck hätte sondern die Eltern.
      Die Eltern selber u.a. panische Angst vor eventuellem späteren Leidensdruck haben.
      Denke dadurch werden oft auch Probleme kreiert, eine Mühle losgetreten, die nicht sein müsste.
      Wo früher zu viel tabuisiert wurde, wird heute m.M. zu schnell geschossen und aufgebauscht.
      Vertrauen wir doch einfach mal unseren Kindern, die wissen nämlich i.d.R was gut für sie ist und was nicht (ja..Zucker und Zocken ausgenommen)
    • Aglaya 24.03.2019 10:07
      Highlight Highlight Ich denke, es ist vor allem sehr wichtig zwischen "ich wäre lieber ein Junge" und "ich bin eigentlich ein Junge" zu unterscheiden. Auch ich wäre als Kind teilweise lieber ein Junge gewesen, wenn es wieder mal hiess "Mädchen dürfen hier nicht mitspielen" oder "ein Mädchen tut so was nicht". Ich hatte aber nie das Gefühl, in Wirklichkeit ein Junge zu sein.
  • Reudiger 23.03.2019 23:02
    Highlight Highlight Naja ein Kind kann denken was es will, Kinder haben auch oft dumme Gedanken. Gerade darum finde ich es absolut verantwortungslos, wenn gewisse Eltern ihre Kinder pushen und zu diesem Wechsel ermutigen.
    Wieso kann es nicht einfach manchmal etwas maskulinere Frauen oder etwas feminine Männer geben, wieso stellt man gleich das Geschlecht in Frage.
    • just sayin' 24.03.2019 10:27
      Highlight Highlight sehe ich auch so.

      aber das thema ist halt aktuell und ich denke viele (oder deren eltern) wollen etwas spezielles“ sein
  • Mia_san_mia 23.03.2019 22:35
    Highlight Highlight Das ist ja krank... Die armen Kinder.
  • Knäckebrot 23.03.2019 22:16
    Highlight Highlight Was ich manchmal auch den Eindruck habe (gestützt auf meine Beobachtungen im Sozialbereich):

    Viele Leute haben Identitätskrisen, Sinnkrisen, zudem sind wir in einer Gesellschaft mit vorwiegend individualistischer und konstruktivistischer Denkweise.
    Momentan fokussiert der öffentliche Diskurs massiv auf die geschlechtliche Identität.

    Einige die sich im "Ich" nicht wohlfühlen werden dann schnell auf den Gedanken gebracht, dass es am Geschlecht liegen könnte.
    Betroffene, die ich kennen lernte, hatten erschütternde Biografien, bei denen es eig. noch um viel anderes gehen würde.
    • Mirischgliich 23.03.2019 22:29
      Highlight Highlight Ok, aber was hat das mit Konstruktivismus zu tun?
      Wäre eher Biologismus, nicht?
    • Butschina 24.03.2019 07:41
      Highlight Highlight Das kann ich nur bestätigen. Es ist ein schwieriges Thema. Die Betroffenen und Angehörigen benötigen dringend fachliche Begleitung. Wichtig ist keine Überstürzten Entscheidungen zu machen, dennoch aber auch nicht ewig zu warten.
    • Knäckebrot 25.03.2019 10:38
      Highlight Highlight Mirischgliich: Konstruktivismus geht davon aus, dass es keine Wahrheit gibt, sondern wir die Wahrheit selbst konstruieren.
      Was eher dazu führt, dass man sich selbst zu erfinden sucht, als sich selbst zu finden. Daher wollen viele etwas sein, das sie nicht sind, weil es ja keine Wahrheit an sich gebe.

      Das ist gefährlich, weil sie und unser Trend sich einreden, dass es gut wird, wenn man es mal erreicht hat und endlich "anerkannt" wird, wie man sein will.
      Und dann "anerkennt" die Gesellschaft sie und sie merken, dass viele Problemen geblieben sind und man trotzdem nicht mehr Freunde hat.

  • paeuli.weischno 23.03.2019 21:49
    Highlight Highlight Ist das Geschlecht nicht einfach ueberbewertet?

    Dass der Koerper nicht in jeder Beziehung so ist, wie man ihn sich wuenschen wuerde, ist weit verbreitet (ich waere z.B. gerne ein paar Zentimeter groesser).

    Aber meine Identitaet derart stark an das Geschlecht zu knuepfen erscheint mir falsch. Ich habe sehr viele "typisch maennliche" Eigenschaften (nicht nur gute!), aber da sind auch ein paar dabei, die gemeinhin als typisch weiblich gelten.

    Stellt das meine Identitaet in Frage? Keineswegs, ich bin ich, so wie ich bin, und dieses Kategoriendenken hilft doch wirklich niemandem weiter.
    • Mirischgliich 23.03.2019 22:04
      Highlight Highlight "und dieses Kategoriendenken hilft doch wirklich niemandem weiter."

      Hast du eine Ahnung! Spielzeug- und Bekleidungsindustrie machen richtig Kohle, weil die Eltern alles doppelt kaufen müssen!
      In Rosa und in Blau.
    • Yelina 23.03.2019 22:07
      Highlight Highlight Ich war quasi immer ein "Jungen"-Mädchen, das sich die Knie und anderes aufgeschlagen hat, sich nicht scheute, sich auch körperlich zu wehren, auf Bäume geklettert ist und von den höchsten Stellen springen wollte (und es tat). Hab mich aber trotzdem immer als Mädchen und heute Frau gefühlt, auch wenn ich die eher rabiate Art behalten habe. Ich will mir aber nicht vorstellen, wie es gewesen wäre, hätte ich mich wirklich als Junge gefühlt und der Körper, spätestens ab der Pubertät, passt nicht dazu. Gibt viele Stufen zwischen "Mädchen" und "Junge"!
    • Roland Strauss 23.03.2019 22:35
      Highlight Highlight Meine Frau berichtet das selbe. Als Kind ein kleiner Berserker, die sich mit Jungen geprügelt hat. Sie hat sich allerdings in eine äusserst feminine Person entwickelt, das volle Programm einer Hausfrau. In den meisten Fällen wächst sich das aus. Es gibt bereits viele Transgender,die wieder zurück wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • die Freiheit die ich meine 23.03.2019 21:46
    Highlight Highlight Ich kenne ein Lesbenpaar, das „ihren“ Sohn (6 Jahre) ins andere Geschlecht drängen will.
    • öpfeli 23.03.2019 22:54
      Highlight Highlight Das ist so falsch 😒
    • Hercanic 24.03.2019 07:58
      Highlight Highlight Spannend. Die Geschichte vom " ich kenne ein Lesbenpaar, dass ihren Sohn ins andere Geschlecht drängen will", lese ich immer wieder in Kommentaren zum Thema.
      Bei 20 Min, Blick, Tagesanzeiger, jetzt auch Watson.
      Bleibt die Frage, gibt es plötzlich so viele gleich-denkende Lesbenpärchen mit einem Sohn oder ist es immer das gleiche Paar, welches eine lokale Berühmtheit zu sein scheint...? 🤔
    • diesdasananas 24.03.2019 08:26
      Highlight Highlight Ich kenne jemand, der im Internet lügen verbreitet
    Weitere Antworten anzeigen
  • Xriss 23.03.2019 21:38
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Zwei Fallende Stimmen 23.03.2019 21:36
    Highlight Highlight Das Phänomen ist heute nicht mehr so tabuisiert, es gibt Vorbilder und mehr Verständnis - kein Wunder wird das Phänomen sichtbarer. Im Übrigen ist Trans oder jedenfalls non-binary kein neues oder modernes Konzept: bei vielen indigenen Völkern gab es z.B. sogenannte "two spirits" und ähnliche Konzepte.
    • Macke 24.03.2019 09:32
      Highlight Highlight Trans/non-binary ist ein neues Phänomen. Beispiele wie "two-spirited" sind hier nicht angebracht und funktionieren anders, als die Trans-Community sie beschreibt. Du übernimmst hier Konzepte indigener Völker und überträgst sie auf ein Thema, das wenig damit zu tun hat. Das ist eine Form von Rassismus.
      Dasselbe mit den Hijras: Oftmals gibt es dieses Konzept in Gemeinschaften, die starre Rollenverteilungen für Frau-Mann haben. Für Männer, die davon abweichen gibt es die dritte Kategorie, für Frauen übrigens nicht.
    • Zwei Fallende Stimmen 24.03.2019 09:56
      Highlight Highlight @Macke: immer mit der Ruhe! Ich bin mir durchaus bewusst, dass man das two-spirits-Konzept nicht mit Trans gleichsetzen kann, was ich übrigens auch nicht tue. Was ich sage ist, dass es viele Gesellschaften gab, die nicht ein streng binäres Mann-Frau-Denken kannten und es mich etwas stört, wenn man jede Abweichung als neumodisches Zeitgeist-Phänomen abtut. Ich "übernehme" und "wende" gar nichts an, sondern plädiere lediglich für mehr Gedankenoffenheit.
    • Zwei Fallende Stimmen 24.03.2019 10:00
      Highlight Highlight Auszug aus einem wissenschaftlichen Aufsatz: The use of the term two-spirit has been known to facilitate an individual's reconnection with tribal understandings of non-binary sexual and gender identities, as well as traditional spiritual or ceremonial roles that two-spirits have held, thus reaffirming their identities.

      Es geht bei two-spirit also durchaus um das Konzept von non-binary.
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  • domimi 23.03.2019 21:31
    Highlight Highlight Wenn Kinder frei wählen können was sie mögen und was nicht und sein können wer sie sind ohne von aussen in bestimmte Bahnen gelenkt zu werden dann können sie glücklich sein. Dann spielt das körperliche Geschlecht auch keine so grosse Rolle mehr weil sowohl für Mädchen wie auch für Jungen alle Möglichkeiten die das Leben bietet offen sind.
    • die Freiheit die ich meine 23.03.2019 21:51
      Highlight Highlight Kinder müssen gar nicht frei wählen, weil die Natur für sie die Auswahl schon getroffen hat.
      Alles andere sind die wenigen Ausnahmen, die die Regeln bestätigen.
    • Lamino 420 23.03.2019 22:25
      Highlight Highlight Rotfluh: Und dann müssen sie so leben, wie es die Regel ist? Warum?
    • Kleine Hexe 23.03.2019 22:47
      Highlight Highlight @Rotfluh Es gibt einen Unterschied zwischen biologischem und sozialem Geschlecht.
      Und nicht nur den Trans- sondern auch den Intersex-Menschen wäre sehr geholfen, wenn wir uns etwas vom Schubladendenken lösen würden.
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  • Mirischgliich 23.03.2019 21:24
    Highlight Highlight Die Kleinen haben einfach den Rosa-Blau-Koller!
    • maude 23.03.2019 21:42
      Highlight Highlight 🤔mein Sohn nicht, der fand blaue Glitzertutus den Oberburner...
    • Mirischgliich 23.03.2019 21:53
      Highlight Highlight Er ist ein Trendsetter! 😆
  • Nicolas D 23.03.2019 21:11
    Highlight Highlight Was absolut supi ankommt ist, wenn man sich (Junge) als Mädchen verkleidet. ... da flippen mache (fast alle) total aus. ... :-) . - (Dat war an der Fasnacht). ... aso schnautze. ...
  • WEBOLA 23.03.2019 21:10
    Highlight Highlight "Nachahmungseffekt"?!? Ja klar, weil das ja so eine unendlich einfache Entscheidung ist, ob man sich als Junge oder als Mädchen fühlt. Hört doch auf mit dem Chabis!

    Liebe Laute, Kinder sind nicht immer naiv und dumm. Sie sind mehr als das - Sie sind von Anfang an unangenehm ehrlich!

    Und NEIN, dieses Phänomen hat nichts mit Trend zu tun. Weltweit werden endlich solche Themen enttbuisiert. Wir dürfen endlich echte freie Menschen sein. Und Kinder dürfen endlich solche "verwirrte" Gefühle fühlen und ausleben dürfen.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 23.03.2019 22:31
      Highlight Highlight Sogar Selbstmord hat nachweislich einen Nachahmungseffekt.
      Können sie ein Beleg oder eine stringentes Argument nennen, warum es keinen Nachahmungseffekt geben soll?
      Menschen sind extrem soziale Wesen mit hochgradiger Nachahmung - auch gerade von Differenzierungs-Möglichkeiten. „Besonders“ zu sein oder Mitgefühl zu erhalten ist gerade bei jungen Menschen ein wichtiger Antrieb.
    • road¦runner 23.03.2019 23:49
      Highlight Highlight Als Kind wird man sich noch kaum der Tragweite dieses Entscheids bewusst sein, daher ist dieser bestimmt einfacher zu fällen.
    • Maurice RiséFrisé 24.03.2019 06:51
      Highlight Highlight Ja dann kamn man aus dieser Perspektive auch sagen, dass sie den Wiederdtand nachahmen und sich nicht aus eigenen Gründen daran stören. Sie ahmen ja auch genau dies nach. Leben und leben lassen. Nur so gibt es selbstbestimmung. Dwr anfang liegt wohl darin ,dass.man sich eine echte Identität schafft und keine konventionelle. Wer was dagegen argumentiert hat echt ein Problem damit, dass umsere offene Kultur halt auch viele Herausgorderungen.mit sivh bringt, welche nicht nach Vorstellung ablaufen. Findet euch. Seid lieb zu euch...umd vor allem seid auch lieb zu denen, sie in dieser situaion sind.
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5 Zitate, die zeigen: Über der SVP ziehen dunkle Wolken auf

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