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zweite SRG-umfrage

SVP-Initiative gegen Zuwanderung legt stark zu

Die letzte Umfrage vor der Abstimmung vom 9. Februar ist da: Die Befürworter der Masseneinwanderungs-Initiative gewinnen an Boden.



Wäre letzten Sonntag abgestimmt worden, hätte eine Mehrheit die Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» abgelehnt. Dennoch hat das Volksbegehren in den letzten Wochen an Sympathie gewonnen. Der Ausgang der Abstimmung vom 9. Februar bleibt somit spannend. Das ergibt die zweite SRG-Umfrage.  

Gegenüber der ersten SRG-Umfrage vom 10. Januar wollen nun 43 Prozent ein Ja in die Urne legen. Das ist ein Plus von 6 Prozentpunkten. Dagegen nimmt der Nein-Anteil leicht ab: 50 Prozent der Stimmenden lehnen die Vorlage ab – bei der ersten Befragung waren es noch 55 Prozent. 7 Prozent sind weiterhin unentschlossen:

Die Initiative sei relativ schlecht gestartet und habe nun aufgeholt, sagt Claude Longchamp, Leiter des gfs.bern. «Das ist untypisch.» Wegen der Wut im Bauch und dem Misstrauen der Bürger gegenüber dem System, konnten in der Schlusskampagne jedoch viele Leute mobilisiert werden, begründet dies Longchamp.

Das Forschungsinstitut gfs.bern fasst zusammen, dass nun alles von der weiteren Mobilisierung nach politischen Lagern abhänge. Weiter sei unklar wie weit die SVP auf Wähler andere Parteien Einfluss nehmen könne.

FABI auf der Kippe?

Im Schlepptau eines Ja zur SVP-Zuwanderungsinitiative könnte gemäss den Wissenschaftlern auch die FABI-Vorlage abgelehnt werden. Zwar hat sich bei den nackten Zahlen kaum etwas verändert: Nach wie vor waren 56 Prozent der Befragten für die Vorlage zur Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur, und nur ein Prozentpunkt mehr, nämlich 28 Prozent, dagegen.

Aber da die SVP-Initiative behördenkritische Bürger stark mobilisiere, sei ein Nein möglich. Und: Die Zahl der Unentschlossenen sei mit 16 Prozent weiter hoch.

Keine Chance für Abtreibungsvorlage

Chancenlos erscheint dagegen die von christlich-konservativen Kreisen lancierte Initiative «Abtreibung ist Privatsache». Gemäss der Umfrage sind weiter 58 Prozent der Befragten dagegen und 36 Prozent (plus 1 Prozentpunkt) dafür. Für die Umfrage sprach gfs.Bern im Auftrag der SRG mit 1420 stimmberechtigten Personen in drei Sprachregionen. Sie wurde zwischen dem 20. Januar und dem 25. Januar durchgeführt. (egg/sda)

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