Schweiz
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Bauern jammern wegen der Dürre – doch sie erfüllen kein einziges Klimaziel des Bundes

Bild: KEYSTONE

Wegen der Hitze verlangen die Bauern von der Politik Zollsenkungen und Rücksicht bei den Subventionen. Ein Bericht des Bundes zeigt jedoch: Die Landwirtschaft hat ihre Hausaufgaben im Kampf gegen den Klimawandel nicht gemacht. Der Verband widerspricht.

10.08.18, 11:34 11.08.18, 08:11


Dass die Landwirte unter dem trockenen Sommer leiden, ist auch in der Politik unbestritten. Es zeichnet sich ein gravierender Futtermangel ab, sowohl für die nächste Zeit als auch für den Wintervorrat. Am Montag hatte Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann angekündigt, eine vorübergehende Senkung der Zölle auf Heu und Silomais prüfen zu lassen. Bauern, die mit Liquiditätsproblemen kämpfen, sollen rückzahlbare Betriebshilfe beantragen können.

Am Dienstag stellte der Schweizerische Bauernverband (SBV) einen Katalog mit Selbsthilfemassnahmen und Forderungen an Marktteilnehmer wie Schlachtbetriebe und Detailhändler vor. Von der Politik wünschen sich die Bauern ein Entgegenkommen bei den Direktzahlungen. Wenn beispielsweise Tiere nicht den verlangten regelmässigen Auslauf erhielten, weil sie auf den Weiden nichts mehr zu Fressen haben, dürften die entsprechenden Betriebe nicht sanktioniert werden.

Mit den steigenden Temperaturen waren auch die Bauern in die Kritik geraten. Sie würden zu wenig tun im Kampf gegen den Klimawandel. Statt die Ursachen der Wetterextreme zu bekämpfen, würden die Landwirte jammern, sagt GLP-Präsident Jürg Gossen im «Blick». Ähnlich tönte es beim SP-Nationalrat Beat Jans, der eine Landwirtschaftslehre gemacht hat: «Die Bauern jammern immer erst dann, wenn sie bereits vor den Problemen stehen», sagte er gegenüber der «NZZ am Sonntag».

Kein Umweltziel vollständig erreicht

Solche kritischen Stimmen gibt es nicht nur aus dem links-grünen Lager – und nicht erst seit Beginn der Trockenperiode der letzten Wochen. In einem Ende 2016 vom Bundesrat verabschiedeten Bericht zogen die federführenden Bundesämter für Umwelt (Bafu) und Landwirtschaft (BLW) ein ernüchterndes Fazit: Keines der 2008 festgelegten 13 «Umweltziele Landwirtschaft» sei vollständig erreicht worden, wie die NZZ damals berichtete.

An dieser Einschätzung hat sich bis heute nichts geändert, wie BLW-Sprecher Jürg Jordi auf Anfrage von watson sagt. Gemäss dem Bericht von 2016 sind die klimarelevanten Treibhausgase einer der Teilbereiche, in dem der Handlungsbedarf weiterhin besonders gross ist.

Zwar seien die landwirtschaftlichen Emissionen von Treibhausgasen zwischen 1990 und 2014 gesunken, «allerdings nicht in angestrebtem Ausmass». Der Rückgang habe vor allem vor dem Jahr 2000 stattgefunden und stagniere seither, heisst es im Bericht. Der Zielzustand sei noch nicht erreicht. Unklar ist, ob sich das in absehbarer Zukunft ändert, wenn die Landwirtschaft wie bisher weitermacht. «Bei mehreren Zielen ist unklar, ob die aktuellen Anstrengungen reichen, um das Ziel zu erreichen», sagt BLW-Sprecher Jordi gegenüber watson mit Blick auf die Gesamtproblematik.

«Bundesrat redet Landwirtschaft schlecht»

Am schlechten Zwischenzeugnis der Verwaltung haben die Bauern keine Freude. Als Antwort auf den bundesrätlichen Bericht erstellte der Bauernverband eine eigene Analyse, welche im März 2018 vorgestellt wurde: «Der Bundesrat redet die Schweizer Landwirtschaft schlecht», so der Vorwurf im Titel der dazugehörigen Medienmitteilung.

Mitglieder der Schweizer Armee beliefert die Alp Oberbaetruns bei Schaenis mit Wasser fuer die Kuehe, aufgenomme am Freitag, 3. August 2018. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Armee versorgt die Alp Oberbätruns bei Schänis SG per Helikopter mit Wasser (3. August 2018). Bild: KEYSTONE

Dass das BLW auch heute noch keines der Umweltziele für vollständig erreicht hält, erzürnt SBV-Sprecherin Sandra Helfenstein: «Diese Behauptung ist nicht korrekt und widerlegt» und verweist auf die eigene Analyse. Zwar bestreitet der Bauernverband nicht, dass es in Bezug auf die Umweltziele Optimierungs- und Nachholbedarf gibt. Doch zahlreiche Unterziele seien erreicht worden. Der Bericht des Bundesrates sei «tendenziös» und blende die erzielten Erfolge und bestehende Zielkonflikte aus. Wo eine gesamtschweizerische Übersicht fehle oder keine Indikatoren existierten, werde das den Bauern angelastet.

Auch im Kampf gegen die klimaschädigenden Treibhausgase wehren sich die Bauern gegen die schlechten Noten. Seit 1990 habe die Landwirtschaft den Ausstoss von Klimagasen immerhin um 13 Prozent reduziert, heisst es in der SBV-Analyse. Doch man will mehr tun.

«Klimawandel wird Bauern immer mehr beschäftigen»

Der SBV schlägt eine Reihe von Klimaschutzmassnahmen vor, beispielsweise bedarfsgerechte Düngung oder methanhemmende Fütterungszusätze. Den Massnahmenkatalog hat AggroCleanTech ausgearbeitet. An der «Energieberatungsagentur der Schweizer Landwirtschaft» ist der Bauernverband als Aktionär beteiligt. Sie hat laut Sandra Helfenstein auch einen Energie- und Klimacheck lanciert, bei dem jeder Betrieb checken kann wo er steht und wo er sich verbessern kann.

Doch ob sich der SBV in der Klimaschutz-Debatte mit diesen Schritten alleine aus der Schusslinie nehmen kann, ist fraglich. Denn gemäss seiner eigenen Analyse «gestaltet sich die Reduktion der Treibhausgase in der Landwirtschaft äusserst schwierig.» Deshalb erwartet auch der Bauernverband trotz der abklingenden Hitzewelle kein Ende der Debatte: «Der Klimawandel und die damit einhergehende Diskussion um die nötigen Reduktionen der Treibhausgase werden auch die Schweizer Landwirtschaft immer mehr beschäftigen», heisst es in der eigenen Analyse.

Armee fliegt kostenlos Trinkwasser auf die Alp

Video: srf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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165Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lucandrea 11.08.2018 10:43
    Highlight Ich denke wir sollten unser System, dass teilweise merkwürdige Anreize setzt überdenken und umgestalten. Meiner Meinung nach ist nachhaltige und widerstandsfähige Landwirtschaft kaum möglich.

    Es stehen einige Initiativen zur Abstimmung, die eine Sinnvolle Diskussion zum Thema anstossen könnten.
    11 3 Melden
  • Astrogator 11.08.2018 07:15
    Highlight Das macht es einfach "Hitze-Hilfe" auszuzahlen. Wer auf seinem Hof alle Vorgaben einhält bekommt was, die anderen nicht.
    19 3 Melden
  • _kokolorix 10.08.2018 23:35
    Highlight Ehrlicherweise muss man sagen, dass kein Bereich der Schweiz auch nur ansatzweise ein Klimaziel erreicht. Diesbezüglich ist Landwirtschaft kein Spezialfall
    34 2 Melden
    • reich&schön 12.08.2018 00:09
      Highlight ...und auch nicht erreichen wird. Es sei denn man kommt nochmals auf den unbedachten Entscheid zurück, auf Nuklearenergie zu verzichten.
      4 11 Melden
    • _kokolorix 12.08.2018 09:13
      Highlight Die graue Energie welche der Bau, Betrieb und Rückbau eines Kernkraftwerkes erfordern, wird dieses niemals erzeugen können, auch ohne die Emissionen des ständig drohenden GAUs...
      3 2 Melden
    • reich&schön 12.08.2018 12:35
      Highlight Der Atomausstieg wird mindestens 3, vielleicht aber auch 4 oder gar 6 neue Gaskombikraftwerke erfordern.
      Kann sich jeder selbst überlegen, wie sich dies auf den CO2-Ausstoss auswirken wird.
      https://www.srf.ch/news/schweiz/ohne-gaskraftwerke-ist-der-ausstieg-nicht-zu-schaffen
      2 4 Melden
    • _kokolorix 12.08.2018 19:30
      Highlight Diese Szenarien gehen davon aus, dass wir immer mehr Strom verbrauchen. Das ist Blödsinn. Der Strom muss markant teurer werden, weil wir mehr als ⅓ des Verbrauchs wegen sinnloser Faulheit vergeuden. Das muss aufhören. Meine Grosseltern machten beim Eindunkeln lange kein Licht um Strom bzw. Kosten zu sparen. Heute werden ganze Strassenzüge tagsüber beleuchtet, weil die Steuerung so schlampig aufgebaut ist und es niemanden interessiert. Das Gleiche mit den unzähligen Geräten, welche permanent in stand by sind obwohl sie nur ganz selten eingeschaltet werden. Damit es dann nur 10 statt 30s dauert
      4 3 Melden
  • blaubar 10.08.2018 20:50
    Highlight Kleiner Hint: Die Infrarotabsorbtion von CO2 verläuft logarithmisch und sehr selektiv. 😉 Das ist für die ganz Interessierten.
    0 5 Melden
  • Bauer auf der Lauer 10.08.2018 18:09
    Highlight Also wenns so weitergeht, verlange ich Subventionen beim Treibstoff! Im Sommer, wenn es so heiss ist, verbraucht mein Auto mehr Benzin, da die Luft dünner ist, und die Leistung trotzdem vorhanden sein muss...
    Also liebe Bundesräte zahlt Subventionen für Automobilisten und Pendler (wegen den zu heissen Zügen und einem 1.Klasse Ticket damit man es kühl hat) !
    36 30 Melden
  • Lami23 10.08.2018 16:46
    Highlight In jedem Berufsstand jammern die Leute. Und ich kenne auch viele Bauern die es nicht tun. Das mit dem "alle Bauern jammern immer" ist somit subjektiv und nicht lösungsorientiert.
    92 34 Melden
    • Natürlich 10.08.2018 18:06
      Highlight Word!
      Als ob auf dem Bau oder in der Gastro nicht „gejammert“ würde.
      Verstehe das Bauernbashing hier allgemein nicht.
      Habe extrem grossen Respekt vor jedemder diesen Beruf ausübt.
      Da ist nichts mit mal kurz krankschreiben oder blaumachen.
      Von spontanen Ferien ganz zu schweigen...
      61 28 Melden
    • Dirk Leinher 11.08.2018 06:24
      Highlight Genau, die Bauern haben das Jammern sicher nicht erfunden da gibt es weit besser entlöhnte Gesellschaften deren Banken mit Milliardenbeiträgen gerettet werden mussten und bald wird es wieder soweit sein.
      21 5 Melden
  • dtg3805 10.08.2018 16:38
    Highlight Mein Vorschlag: Hört alle auf zu essen, dann braucht es keine Bauern mehr, weder in der Schweiz noch sonst wo. Das Klima wird es euch danken.
    59 69 Melden
    • Sophia 10.08.2018 16:53
      Highlight Warum aufhören zu essen? Es genügt doch, wenn wir uns ohne vorher zu hungern und zu leiden einfach alle abschaffen.
      30 10 Melden
  • manolo 10.08.2018 16:20
    Highlight was haben wir den Bauern schon alles zu verdanken:
    -zu viel nitrat im boden, -fleischskandale,-klimagase durch exesive tierhaltung, -us!w. all das müssen wir erdulden!
    jetzt wollen sie uns Steuerzahler noch weiter schröpfen!

    das gejammer muss endlich aufhören,sie müssen endlich erwachsen und selbständig werden

    62 83 Melden
    • EvilBetty 10.08.2018 17:17
      Highlight Naja, an all dem ist der Konsument ja nicht grad unschuldig...
      62 8 Melden
    • Mimimi_und_wow 10.08.2018 17:32
      Highlight Und warum das? Weil wir nicht gerne braune Stellen am Gemüse wegrüsten wollen. Weil die Früchte nicht wurmstichig sein dürfen. Weil das Fleisch billig sein soll. Die Produzenten sollen uns die Produkte gratis liefern und zwar so dass wir keine Arbeit haben und dies gern klimaneutral und nachhaltig...
      61 7 Melden
  • banda69 10.08.2018 16:18
    Highlight Und das, liebe Bauern, das meint die SVP dazu. Ja die von der SVP, die nehmen die Sorgen ihrer Wählerschaft ernst.
    78 9 Melden
    • Sophia 10.08.2018 16:56
      Highlight So was hat vor Jahren auch der SVP-Mann Maurer gesagt: "Ist doch schön, wenn es ein bisschen wärmer wird." Aber, wenn's dann wirklich eintritt, jammer wir halt und verlangen noch höhere Subventitionen.
      95 12 Melden
    • Astrogator 11.08.2018 07:12
      Highlight Nicht vergessen auch Zanetti mit seinem Winter-Tweet: "Draussen schneit es, es kann keine Erderwärmung geben" - intelligent sind sie, die von der SVP.
      33 2 Melden
    • blut0x1c 11.08.2018 14:26
      Highlight "Ich habe gerade gegessen, wo ist der Welthunger?"
      16 1 Melden
  • Ratson 2.0 10.08.2018 15:57
    Highlight Ich finde, den guten Bauern könnte man ruig was geben. Mit gut meine ich die, die keine Drecksschleuder als Traktor fahren sondern aufgerüstet haben und einen Filter auf ihrem Auspuff montieren.

    33 36 Melden
    • _kokolorix 10.08.2018 23:20
      Highlight Dafür ist der Traktor dann aber mindestens 5 Nummern zu gross, hat Klimaanlage und es müssen auch drei sein weils so bequem ist wenn man die Geräte nicht umbauen muss...
      8 7 Melden
    • cgk 11.08.2018 07:36
      Highlight Das Aufmontieren eines Filters reduziert noch keine Treibhausgase. Im Gegenteil, der Verbrauch wird größer (natürlich wird der Feinstaub gesenkt).
      8 1 Melden
  • Gummibär 10.08.2018 15:02
    Highlight 140'000 Beschäftigte bewirtschaften rund 1'400'000 ha Landwirtschaftsland = 10ha pro Beschäftigten.
    Dieses Verhältnis kann nicht nachhaltig sein und ist der Hauptgrund dafür, dass ein Mindesteinkommen nur mit Subventionen erreicht werden kann.
    Alle Industrien haben durch Mechanisierung, Automatisierung und Rationalisierung Federn (Arbeitsplätze) lassen müssen oder die Produktion pro Angestellten dementsprechend steigern müssen. Auch bei günstigen Wetterverhältnissen werden Betriebe zusammengelegt werden müssen bis ein Beschäftigter 50 ha betreut.
    67 32 Melden
  • NaSkivaL 10.08.2018 15:02
    Highlight Sie halten sich nicht mal an das, wovon sie behaupten, sie würden es tun.

    Regelmässig seh ich, wie Bauern mit Dünger und Pestiziden die erlaubte Grenze zum Gewässerschutz überschreiten. Kein Wunder sind alle Gewässer im Land von Agrarchemie verseucht. Ob Bauer, Polizei oder Gemeinde, es interessiert keinen. Gesetze sind wohl nicht für alle gemacht.

    Entweder sind die Leute zu blöd, um zu verstehen, was sie tun. Oder sie haben keine Kinder und drum ist es ihnen egal, wenn sie alles vergiften.
    104 39 Melden
    • cgk 11.08.2018 07:42
      Highlight Das ist eine Pauschalaussage, die man so nicht stehen lassen kann. Wo genau werden die Grenzen überschritten? Fakten bitte! Unsere Gewässer sind laut Statistik des Bundes in den letzten Jahrzehnten sauberer geworden. Hauptsache, man holt sich Herzchen, gell!
      17 9 Melden
  • Bobo B. 10.08.2018 14:55
    Highlight Da schau an: Gerade die Gestalten, die bei anderen Themen (Paradebeispiel Flüchtlinge/Migranten oder welche Bezeichnung gerade angesagt ist), immer alles bis ins kleinste Detail differenziert dargestellt haben möchten, schmeissen hier mit Wonne sämtliche Bauern in einen Topf und prügeln wie wild darauf los! Ja, es gibt sie, die verknöcherten, ständig jammernden Subventionsjäger, aber es gibt auch noch viele andere, die sich ehrlich bemühen mit den neuen Gegebenheiten zurecht zu kommen.
    105 37 Melden
    • Astrogator 11.08.2018 07:14
      Highlight "aber es gibt auch noch viele andere, die sich ehrlich bemühen mit den neuen Gegebenheiten zurecht zu kommen." - "er hat sich stets bemüht", steht bei gewissen Leuten auch im Arbeitszeugnis...
      7 10 Melden
  • whatthepuck 10.08.2018 14:40
    Highlight Wenn man keine Argumente mehr hat, versucht man den bösen Leuten ins Gewissen zu reden und fährt die emotionale Schiene (faire Tierhaltung, arme Bauernfamilien, etc.).

    Das hat aber wenig bis gar nichts mit der Produktionsintensität in der CH-Landwirtschaft zu tun. Fakt ist, dass man bei den Klimazielen des Bundes nicht auf Kurs ist. Fakt ist auch, dass in der Schweiz weitaus mehr Pestizide versprüht werden als in der bösen, minderwertigen Landwirtschaft im Ausland.

    Die Landwirtschaft ist global ein riesiger Klimasünder, nicht nur hierzulande; Handeln statt Trotzreaktion ist gefragt.
    110 18 Melden
    • Patrick Mosimann 10.08.2018 15:03
      Highlight Das mit den Pestiziden stimmt sicherlich so nicht im Ausland wird viel mehr Direktsaat angebaut was braucht es dazu ein Totalherbizid . Kann sein das sie weniger Fungizide benutzen da sie Gentech Saatgut gebrauchen können. Man kann sich immer verbessern das stimmt und wir versuchen es auch aber wie die Landwirte behandelt werden ist sehr traurig . Da die Schweizer Landwirtschaft ganz und gar nicht schlecht ist
      35 51 Melden
    • AdiB 11.08.2018 13:17
      Highlight @patrick, stimmt nicht. du beziehst dich mit ausland nur auf den westen genauer usa. richtung süden und osten, braucht man bestimmt kein gentech saatgut. zu teuer für die bauern dort, auch werden sie weniger bis gar nicht subvenzioniert. um so tiefer nach osten oder süden hineinfährst, wirst du weniger maschienen auf dem land sehen. dafür mehr pferde die, die akerarbeit verrichten. auch wirst du feststellen das die bauern dort ärmer sind, keine subventionen und meist sich selbst verflegen. die schweizer bauern sind verwöhnter als sonst wo auf der welt.
      4 3 Melden
  • Patrick Mosimann 10.08.2018 14:14
    Highlight Genug ist genug! Die Schweizer Landwirtschaft erfüllt die strengsten Vorschriften in der ganzen EU. Ob mit Spritzmittel einsatz Düngungsverboten Tierwohl oder auch Antibiotika einsatz. Wir sind die besten und unsere Produkte auch. Trotzdem geniessen wir keine Wertschätzung .Das beste wäre wir würden nicht mehr produzieren als Handwerker arbeiten und so ein besseres Leben haben . Macht so weiter !!! Aber jammert nicht wenn niemand mehr die Landschaft pflegt und eure Umwelt zerstört wird da ihr alles importieren müsst !
    60 136 Melden
    • SchweizAbschaffen 10.08.2018 14:49
      Highlight Landschaftspflege: Ja.
      Scheinbauerei: Nein.
      65 24 Melden
    • infomann 10.08.2018 15:03
      Highlight Du nimmst euch aber sehr wichtig....
      Mit diesen lächerlichen 30% wo ihr uns noch versorgt würde ich nicht so schreien.
      Das ganze noch mit viel, sehr vielen Steuergeldern....
      Schon mal überlegt von wo die kommen?
      88 42 Melden
    • Patrick Mosimann 10.08.2018 15:29
      Highlight Hat nichts mit wichtig zu tun. Es ist so wir brauchen viele Subventionen dass es die Landwirte in den Schweizer Bergen an Randregionen etc noch gibt ist euch zu verdanken. Ist auch Fakt aber wenn wir aufhören würden und einfach was anderes tun würden wo wir gleich viel Geld oder noch mehr Verdienen würden mit weniger Arbeitsstunden wie würde die Schweiz noch aussehen . Fakt ist auch das wir uns immer Verbessern müssen. Aber so wie viele hier schreiben haben wir nicht verdient.
      47 24 Melden
    • karl_e 10.08.2018 15:39
      Highlight Landschaft total ausräumen und die letzte Hecke ausreissen ist also Landschaftspflege? Das wusste ich nicht, sorry. Immerhin sieht man hie und da eine Blumenwiese, die mit Direktzahlungen subventioniert wurde.
      44 23 Melden
    • Patrick Mosimann 10.08.2018 16:11
      Highlight Kannst mich gerne mal besuchen kommen ich zeig dir Hecken und andere Ökologische Elemente womit ich die Artenvielfalt erhalte und fördere. Es ist Richtig wenn man als Steuerzaher Landwirte hinterfragt und auch kritisch ist aber die meisten schätzen die Umwelt und Ihre Tiere sonst hätten Sie den Beruf verfehlt
      55 8 Melden
    • dan2016 10.08.2018 16:53
      Highlight Mosimann, leider bin ich nicht ganz sicher, wo Ironie, wo Uninformiertheit und wo bewusstes Lügen. Bezüglich Pestizideinsatz kannst Du in sozusagen jedes EU-Land gehen, Du wirst bedeutend bessere (gesetzliche) Rahmebedingungen finden und Du wirst vor allem wirkliche Anstrengungen der gesamten Branche sehen. "n der Schweiz beträgt der Absatz rund 2100 Tonnen. Ackerland und Dauerkulturen wie Obst und Reben, in denen Pestizide zum Einsatz kommen können, umfassen 300'000 Hektaren. Das ergibt 7 Kilogramm pro Hektare. Das ist mehr als doppelt so viel wie in Deutschland und Österreich. "....
      35 12 Melden
    • Patrick Mosimann 10.08.2018 17:18
      Highlight Die Anstrengungen sind da und von der Politik gibt es auch strengere Gesetze leider haben sie nur alle 10 Jahre eine Kontrolle.In der Schweiz wird jeder Landwirt alle 4 Jahre kontrolliert. War in paar Betrieben in Deutschland ist 4 Jahre her vielleicht hat es sich geändert . Dann tut es mir leid . Will nicht falsche Fakten erzählen. Danb ist die EU bezüglich Spritzmittel besser
      14 2 Melden
  • Skip Bo 10.08.2018 14:11
    Highlight Herr Bernet, "kein Umweltziel vollständig erreicht". Geben Sie bitte die Fristen an welche vorgegeben sind. Fazit wird in der Regel erst nach Ablauf von Fristen gemacht, vorher nennt man das Zwischenstand. Es wäre interssant den Zwischenstand mit Prozentangaben zu bewerten.
    Hinzu kommt die Definition der Umweltziele. Wenn die Lebensweise einer durchschnittlichen Bauerfamilie mit dem Durchschnitt einer CH Famile gemessen würde, stellte man fest, dass weniger gefolgen wird, viel mehr CO2 neutral geheizt wird (Holz) und mehr PV Fläche pro Kopf vorhanden sind.
    28 20 Melden
  • Madmessie 10.08.2018 14:10
    Highlight Was schlimm an der Sache ist: Die Bauern jammern wirklich immer.

    Man muss nur jede Woche die Bauernzeitung durchblättern. Letztens musste ich deswegen sogar lachen bei der Lektüre.
    55 28 Melden
  • TheWall_31 10.08.2018 14:08
    Highlight Bauern sollten vom Staat keinen Rappen sehen. Allgemein.
    37 59 Melden
    • Herr J. 10.08.2018 14:37
      Highlight Kann man gut machen! Wenn Du für ein Brot dann gerne 6 Stutz bezahlst statt 2 und für ein Kilo Gemüse auch das Doppelte und damit schön die Kosten deckst - kein Problem!
      Oder denkst Du, dass alle Arbeitskräfte in der Landwirtschaft zu 5 Franken die Stunde arbeiten sollten?
      Denkst Du überhaupt?
      47 50 Melden
    • mogad 10.08.2018 14:55
      Highlight @Herr J. Die Nahrungsmittel sind zu billig! Drum brauchen die Bauern Subventionen. Vor 65 Jahren kostete ein Ei 50 Rappen. Früher gab man 80% des Lohnes für Lebensmittel aus und es wurde erst noch viel weniger Fleisch gegessen.
      39 21 Melden
    • Mietzekatze 10.08.2018 14:59
      Highlight Herr J.: Ob ich 6 Stutz fürs Brot bezahle (was soooo an den Haaren herbei gezogen ist), oder eintsprechend mehr Steuern die dann als Direktzahlungen bei den Bauern landen, ändert in meinem Portemonnaie nichts! Aber ich kann zumindest entscheiden für was genau ich Geld ausgebe! Bei Direktzahlungen kanns sogar fürs Gärtli pflege vor dem Bauernhaus sein!
      48 22 Melden
    • TheWall_31 10.08.2018 15:00
      Highlight Marktwirtschaft. Nicht funktionierendes Business soll auch nicht funktionieren. Wenn ein Schweizer Brot dann 6 Stutz kostet, ist das Brot aus Import-Weizen deutlich günstiger. Dann wird der Schweizer Bauer, dessen Business bisher nur dank Staatshilfe funktionierte, sich auch mal eine Beschäftigung suchen müssen, von der er selbst leben kann.
      39 23 Melden
    • Skip Bo 10.08.2018 17:53
      Highlight TheWall, das ist mal ein konkrete Ansage. Meinst du jetzt nur die CH Bauern? Falls nein, bring Vorschläge wie du in der EU die Agrarstüzungen abschaffen willst.
      Gibt es sonst noch Bereiche in der CH wo du auch (konsequenterweise) Subventionen abschaffen willst?
      11 4 Melden
  • Menoo 10.08.2018 13:58
    Highlight Das interessanteste Phänomen in dieser Kommentarspalte ist bei weitem, dass Kommentare die an Eigenverantwortung jedes Einzelnen und "Mitschuld" der Konsumenten appelieren weitaus mehr Blitzer erhalten als Kommentare, die ohne solides Fundament gegen Bauern schiessen und Mitverantwortung abstreiten. Der Mensch scheint ein nicht allzu selbstkritisches Wesen zu sein...
    84 21 Melden
  • bjoern85 10.08.2018 13:53
    Highlight Ich staune immer wieder, wieviel die Kommentarschreiber zum jeweiligen Thema wissen und wieviel Zeit sie sich dafür nehmen.

    Wer fährt am Wochende alles mit dem PW ins Ausland um sich dort günstig zu versorgen? Und wer wünscht sich eine faire Tierhaltung in der Schweiz?
    76 18 Melden
    • Astrogator 11.08.2018 07:18
      Highlight Also ich kaufe nicht im Ausland ein und bei Gemüse bin ich zu 90% Selbstversorger.
      4 0 Melden
  • Lumpirr01 10.08.2018 13:34
    Highlight 1) Anliegen der angeblich notleidenden Landwirtschaft waren und sind auf Grund der politischen Verhältnisse meist erfolgreich:
    2017 waren von 3.81 Mio Beschäftigten 154 Tausend in der Landwirtschaft beschäftigt. Sind ca. 4%.

    Bei den letzten wahlen wurden 16 Landwirte in den Nationalrat gewählt. Sind 8%.

    Angaben zu den Info - Quellen auf Seite 2

    24 10 Melden
    • karl_e 10.08.2018 15:45
      Highlight joevanbeeck, was sagt wohl der Arbeitgeber, wenn ein Arbeiter oder Angestellter (Damen sind mitgemeint) einen Teil seiner Arbeitszeit der Politik widmet um dann vielleicht einmal in ein Parlament zu gelangen. Er dürfte ein Mitglied der SP kaum finanziell unterstützen - womit eine politische Karriere für normale Arbeitnehmer fast unmöglich ist. Daher die sonderbare Zusammensetzung des Nationalrates. Alles klar?
      22 9 Melden
  • skofmel79 10.08.2018 13:05
    Highlight Das wird sich sicher bessern wenn dann die initiative angenommen wird über ernährung...ich frage mich manchmal...in einem bericht heute morgen stand, dass viele diese annehmen wollen...aber dann hier gegen die bauern bashen...wenn ihr die initiative annehmt dann gibts noch mehr geld für die bauern...schon klar oder?
    Ich versteh manchmal die leute nicht. Sagt einfach nein, wie importieren eh immer mehr. Wer braucht schon bauern
    39 29 Melden
    • Nocciolo 10.08.2018 13:50
      Highlight stimmt so nicht, es gibt nur mehr Geld für die ökologisch nachaltigen Bauern. Das passt eben sehr gut zu den Umfrageergebnissen.
      28 4 Melden
  • Brummbaer76 10.08.2018 12:59
    Highlight Bevor hier auf die Bauern geschimpft wird. Wer von euch Arbeitet in einem Klimatisierten Büro oder hat gar eine? Wer motzt wenn alte Züge ohne unterwegs sind?
    Wer von euch fährt regelmässig Auto, fährt regelmässig am WE in die Berge (mit Auto od ÖV) Wer von euch nützt Computer oder Smartphone?
    Ahaa und wer ist bereit sich ein wenig einzuschränken?
    Ook? Also dann nicht anderen Vorhaltungen machen. Wir alle teagen zum Klimawandel bei und jeder einzelne müsste sich einschränken.
    86 77 Melden
    • FrancoL 10.08.2018 13:50
      Highlight Ich mache leider einiges was mitunter der Umwel schadet, aber im Gegensatz zu den Bauern beziehe ich keine Subventionen.
      73 29 Melden
    • wasylon 10.08.2018 18:50
      Highlight SO,so @Franco waren denn die Umweltschädlichen Wärmedämmungen die Du an Gebäuden verbaut hast, nicht auch durch Förderprogramme subventioniert?🤔
      8 7 Melden
    • FrancoL 10.08.2018 20:27
      Highlight Welche genau meinst Du, die die wieder verwendbar sind oder die die Abgebaut werden können? Und wenn man mit guter Isolation die Umweltschädigung unter dem Strich mindert ist das auch schädlich?
      Erzähl uns etwas über diese Technologie? Wir sind alle gespannt auf Deine Berechnungen zur Belastung der Umwelt.
      Man kann die Förderprogramme auch umweltfreundlich ausgestalten, das scheint Dir wohl fremd zu sein.
      Erzähl uns einmal wie Deine Wohnung gedämmt wird oder wie sie beheizt wird, aber pass auf dass Du bei der Rückrechnung nicht im Minus bist.
      9 6 Melden
    • wasylon 10.08.2018 21:21
      Highlight @Franco Nein ich meine die HBCD-haltigen Polystyroldämmungen die nicht mehr rezykliert werden können und in der KVA verbrannt werden müssen. Von dem her möchte deine Branche wohl den Asbest Coupé wiederholen. Zuerst erstellen, Sondermüll entsorgen,dann teuer sanieren. So geht die Arbeit niemals aus.
      Ja und trotzdem sind Förderprogramme auch Subventionen.
      3 3 Melden
    • wasylon 10.08.2018 21:35
      Highlight Wie ich Heize.? Ich beziehe meine Wärme durch Fernwärmeheizung an der über 8000 Haushalte angeschlossen sind. Durch die Verbrennung von Altholz/Abfallholz wird ca.10 Mio Liter Heizöl eingespart. Und was hast Du für eine Heizung?
      0 3 Melden
    • cgk 11.08.2018 07:55
      Highlight @Francol, schätze dich glücklich, dass du ohne Subventionen auskommst. Die meisten Bauern wären froh, ohne Unterstützung existieren zu können. Ich kenne viele Bauern, die es satt sind, dauernd angegriffen zu werden.
      8 3 Melden
    • FrancoL 11.08.2018 11:50
      Highlight @Wasylon; Wieso meinst Du dämmen wir schon lange nicht mehr mit Polystyrol? nur wegen den schlechten Schalldämmwerten? oder nur wegen der schlechten Transmissionswerten? oder wegen der Nachteile im Brandschutz?
      Du hast ein beschränkte Sicht der Sanierungsbranche, ein sehr beschränkte Sicht und zudem scheinst Du gerne mit Schlagwortargumenten zu hantieren, das ist mehr als gefährlich.
      Dann müssten Du auch einmal die Rückrechnung machen: Natürlich wurde mit EPS gedämmt und wird es heute noch (leider) aber die Minderbelastung der Umwelt beim Heizen ist mit in die Waagschale zu werfen.
      2 1 Melden
    • FrancoL 11.08.2018 11:54
      Highlight @Wasylon; WP und Erdwärme, vor Ort aufbereitet ohne grosse Kosten für Verteilung und Wartung einer Verteilanlage. Teilweise Solarstrom gespiesen, also eine Mischanlage. Ist noch ausbaufähig und optimierbar durch Einbau von Klimapuffern.
      2 1 Melden
    • FrancoL 11.08.2018 11:56
      Highlight @cgk; Ich weiss dass es diese Bauern gibt, aber es gibt auch genügend Bauern, die es sich mit den Subventionen besser gehen lassen, kaum auf eine Optimierung Ihres Energiehaushaltes einlassen wollen und so ziemlich bei jeder neuen Idee abwinken.
      1 2 Melden
    • FrancoL 11.08.2018 12:46
      Highlight @wasylon; Nun erzähle und wie Deine Wohnung gedämmt ist, was Du für Klimapuffer zur Verfügung hast und wie Deine Fensterflächen Energie optimiert sind in Dämmung und Ausrichtungslage.

      Du kannst uns gerne auch noch erläutern wie Du Deine Abwärme zB vom Bad nicht einfach verschwendest oder wie Du die Küchenabluft behandelst.
      1 2 Melden
  • infomann 10.08.2018 12:58
    Highlight Die Bauern und die SVP sind genau gleich.
    Für die Umwelt ist alles zu teuer, aber das Geld vom Steuerzahler nehmen die gerne.
    Diese Politik macht noch viel mehr Flüchtlinge und die Verlogenheit der SVP tritt immer mehr zu Tage.
    100 34 Melden
    • Dominik Treier (1) 10.08.2018 13:40
      Highlight Ich kann zwar nicht uneingeschränkt zustimmen, aber warum sollte die SVP gegen mehr Flüchtlinge etwas haben. Mit den paar Problemen, die einige davon machen, weil man sie Jahre lang in Asylprozessen versauern lässt, lässt sich toll die eigene neoliberale Egoistenpolitik kaschieren...
      39 10 Melden
  • Etniesoph 10.08.2018 12:47
    Highlight "Wenn beispielsweise Tiere nicht den verlangten regelmässigen Auslauf erhielten, weil sie auf den Weiden nichts mehr zu Fressen haben, dürften die entsprechenden Betriebe nicht sanktioniert werden."

    Da erkennt man doch, dass Bauern überhaupt nichts verstanden haben! Es geht ja nicht primär um's fressen, wenn die Tiere ihren Auslauf bekommen sollen. Es geht darum, dass sie frische Luft bekommen, ihre sozialen Kontakte ungezwungen pflegen können und ihre Hierarchien definieren können...Fressen kommt sekundär hinzu!
    106 26 Melden
    • AlteSchachtel 10.08.2018 13:27
      Highlight Diese bäuerliche Forderung hat mich auch genervt.

      Die Tiere meines Nachbarn sind jedenfalls weiterhin auf der grossen (gelben) Weide und werden dort mit Heu, Silage und Wasser versorgt. Es geht also schon, wenn man will. Und wer nicht will, sollte Sanktionen nicht scheuen.
      62 5 Melden
    • Skip Bo 10.08.2018 14:01
      Highlight Ethniesoph, in den Richtlinen zum Raus steht, das während der Vegetstionsperiode min. 25% der Futteraufnahme aus Wiesengras zu bestehen hat. Die Ausnahme bezieht sich auf den Wert von 25%, nicht auf den Auslauf auf der Weide.
      Es ist sehr schwierig hier die verkürzten Angaben von Journis detailliert richtig zu stellen. Insbesondere die ideologisch gefärbten.
      28 4 Melden
    • Etniesoph 10.08.2018 14:29
      Highlight Skip Bo sehr störend ist grundsätzlich, dass es Richtlinien braucht, die den Tieren einen minimalen Auslauf garantiert. Und das Bild, dass Bauern nur das tun was entweder Subventionen oder Direktzahlungen einbringt, zeigt, meines Erachtens, diese Weisung sehr deutlich.
      32 11 Melden
    • Skip Bo 10.08.2018 16:38
      Highlight Etniesoph, ich bin mich hier gewohnt, dass aufklärende Kommentare grundsätzlich falsch verstanden werden. Das liegt an der komplexizität der Materie.
      Der minimale Auslauf wird über das schweizerische Tierschutzgesetz geregelt. Dafür gibt es KEINE DZ. Es gibt aber ein FREIWILLIGES Auslaufprogramm, das mit Beiträgen belohnt (täglicher Weidegang). Da sind eben die bereits erwähnten 25% vorgeschrieben. Weil nun nichts mehr wächst möchten die Bauern die Tiere trotzdem auf die Weide bringen und dort zufüttern, deshalb wünschen sie das diese Grenze tiefer angesetzt wird und der Betrag nicht entfällt.
      17 6 Melden
    • Eva69 10.08.2018 22:27
      Highlight Ethniesop: Kann es sein, dass du auch nicht all Zuviel verstanden hast? Wir reden hier vom Jammern der Bauern infolge Dürre, da gibt es nichts zu fressen auf der Weide! Die Tiere müssen als Ersatz Zugang haben zum Winterauslauf, haben sie das nicht wird der Bauer natürlich sanktioniert!
      4 1 Melden
    • AdiB 11.08.2018 13:37
      Highlight liest den kommentar von alteschachtel. die bauern die jamnern und nicht sanktioniert werden wollen, sind eben jenne die am wenigsten machen wollen. tier auf der weide, damit kann ich jetzt bequem eins trinken gehen. der nachbar der altenschachtel aber, der bewegt seinen arsch. bringt futter und wasser, damit die tiere trozdem ihren auslauf bekommen, solch einer darf auch belohnt werden. aber wenn man verlandgt dass, das minimum gesenkt wird, werden bauern wie ihr nachbar für ihre harte arbeit bestraft.
      2 1 Melden
  • w'ever 10.08.2018 12:27
    Highlight mit dem extremen wetter kommen sicher immer die zwei gleichen jammeris. die bauern und die hotelbranche
    71 23 Melden
    • Eva69 10.08.2018 22:30
      Highlight Es sind nun mal nicht alle Berufsgruppen in gleichem Masse vom Wetter Abhängig.
      3 0 Melden
  • Carry62 10.08.2018 12:27
    Highlight Hauptsache über die Bauern lästern...

    Ihr urbane, hipster, weltverstehende Bevölkerung...

    Mein Vorschlag:
    Ernährt Euch von Eurem urban gardening... macht Euren Strom mit 3 Windrädern am Zürcher Seebecken (ist gleichzeitig eine Touristenattraktion wie der Hafenkran es war...) selber.
    Aber lasst uns Landbevölkerung und Deppenagglos in Ruhe mit Euren besserwisserischen Ideen...


    74 212 Melden
    • häxxebäse 10.08.2018 12:53
      Highlight Naja reis kommt nicht aus der schweiz... brot und nudeln esse ich nicht. Und in meinem garten habe ich die gängigen früchte und gemüse. Das fleisch kaufe ich in österreich, da es mir hier nicht schmeckt und völlug überteuert ist... die eier, käse und milch liefert mir ein appenzeller der wirklich freude am job hat und innovativ ist...somit als städter gut versorgt! Das ist das resultat der abzocke unserer bauer oder supermärkte.
      45 73 Melden
    • TanookiStormtrooper 10.08.2018 12:54
      Highlight Da fehlt eigentlich nur noch der Satz:
      "Da isch en gschtudiertä!"
      71 10 Melden
    • Corpus Delicti 10.08.2018 12:58
      Highlight Quod erat demonstrandum.
      24 7 Melden
    • infomann 10.08.2018 13:00
      Highlight So gross Würde ich jetzt auch nicht schreien wenn ich dich wäre.
      Ohne ausländisches Futter schaft unser Bauernstand gerade noch 30% zu ernähren!!!!
      71 15 Melden
    • Echo der Zeit 10.08.2018 13:08
      Highlight Ich kann die urbane, hipster, weltverstehende Bevölkerung auch nicht ausstehen. Aber genau solch aussagen wie ihre zeugen von einer Ignoranz das ich Kotzen könnte - Ich kann jeden Bauer in meinem Umfeld zum Wetter Fragen und alle sagen - etwas stimmt nicht mehr - alle sagen das . Leider sind sie von der SVP Haltung abhängig - diese Haltung, das der in der Rennleitung oben, schon weiss wo es Lang geht. Ausserdem ist diese Pose Peinlich gegenüber denn Ausländischen Kollegen - die habens viel Härter - da wird der Harte Schweizer Bauer geschwind kleinlaut.
      58 13 Melden
    • Schne 10.08.2018 13:15
      Highlight Besserwisserisch? Ja und das zurecht. Immerhin sprechen wir von vielfach bestätigten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dein Vorwurf ist total unbegründet. Kritik an den Bauern ist doch hier gerechtfertigt. Als im höchsten Masse vom Klima abhängige Betriebe sollte man den Klimaschutz doch etwas ernster nehmen. Selbst kein Vorbild zu sein, sogar zu einer Verschlechterung beizutragen und danach für die Folgen andere Haften lassen weil man überdurchschnittlich betroffen ist, ist nicht die feine Art. Das sage ich als einer vom Land.
      52 11 Melden
    • nicbel 10.08.2018 13:30
      Highlight Stimme dir da zu!👍🏼 @Carry62
      8 28 Melden
    • FrancoL 10.08.2018 13:54
      Highlight Du Laveri, und woher stammt das Geld für die Subventionen?
      34 10 Melden
    • Madmessie 10.08.2018 14:15
      Highlight Das Problem, dass ihr Bauern habt ist, dass die ganze Bevölkerung euch mit seinen Steuern subventioniert und somit ein Mitspracherecht will. Solange ihr also nicht auf eigene Kosten wirtschaften könnt, müsst ihr damit leben. Eure Wahl!
      41 8 Melden
    • Lami23 10.08.2018 16:56
      Highlight Bauern sind nicht von der SVP Haltung abhängig, sie könnten sich eine eigene Meinung bilden. mein Vater ist Bauer und wählt SP und Grüne.
      Das Fleisch ist nicht überteuert sondern immer noch zu günstig.
      31 1 Melden
    • AdiB 11.08.2018 13:44
      Highlight @carry, also so redest du mit deinen arbeitsgeber? deine haltung ubd geschrei ist nicht gerade zielführend für euch bauern. es ist immer noch unser geld von dem ihr lebt und wenn ihr uns kein respekt erwidert, kommt mal sie initiative das es keine subvetionen für bauern geben soll oder kürzungen oder nur mit härteren auflagen. also überlege wie du mit den leuten umgehst.
      3 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 10.08.2018 12:26
    Highlight Ich frage mich ja regelmässig, wie es unsern Bauern so schlecht gehen kann, wenn sie regelmässig Geld für Imagekampagnen haben. Plakate mit Schweizer Bauern, Schweizer Milch usw. sind praktisch Pausenlos zu sehen. Wer bezahlt das und mit welchem Geld? Aber vielleicht wirkt diese Propaganda beim Volk ja tatsächlich...? Wir haben glaube ich ein ziemlich verklärtes "Heidi"-Bild von unseren Bauern...
    89 25 Melden
  • Joe Smith 10.08.2018 12:25
    Highlight Das Problem wird nun dadurch gelöst, dass den Kühen das Wasser klimaneutral mit dem Helikopter geliefert wird.
    109 28 Melden
    • OmegaOregano 10.08.2018 12:40
      Highlight Kannst dich ja freiwillig melden und Wasser auf die Alp schleppen, danach kannst du ja immer noch sarkastisch sein.
      64 45 Melden
    • Menoo 10.08.2018 13:51
      Highlight Welchen sarkastischen Kommentar würdest du wohl fallen lassen, wenn man alle Kühe hätte verdursten lassen? Oder denkst du die wollten einfach baden gehen?
      31 10 Melden
  • BeWi 10.08.2018 12:20
    Highlight Wäre schön, wenn man mal etwas differenzieren würde. Der Sommer bis jetzt war darum so schön und warm, weil sich ein sehr stationäres Hoch über Skandinavien "platziert" hat. Das kommt immer mal wieder vor und ist im Sommer eigentlich normal. Hier in Watson wurde vorgestern geschrieben, was auch Meteo Schweiz im Fernseher sagte: 2003 war heisser und es gab viel mehr Sonnentage! Am Schlimmsten war es im Jahre 1540. Also bitte, lasst mal endlich bei solchen Phänomenen die Klimawandel-Keule im Schrank. Und dass die Bauern für den Klimawandel verantwortlich sind ist ja nun mehr als lächerlich..
    48 185 Melden
    • Nick Name 10.08.2018 12:29
      Highlight Sagen Sie doch bitte das mit der Klimakeule der ganzen überwältigenden Mehrheit von Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die die «Keule» fundiert und überzeugt einsetzen.
      (Btw: Ist es dann immer noch eine Keule?)
      92 13 Melden
    • Cosmopolitikus 10.08.2018 12:35
      Highlight Leider nix kapiert...
      72 14 Melden
    • kyuss 10.08.2018 12:39
      Highlight Das ist nicht lächerlich sondern Fakt: die Landwirtschaft ist der grösste Verursacher der klimaschädigenden Emissionen, insbesondere die Nutztierhaltung...
      Informiere dich lieber bevor du wegen der "Klimawandelkeule" rumheulst. Es wird nicht besser, indem du den Kopf in den Sand steckst und irgendwelche Scheinargumente anführt.. Ist aber natürlich bequem.
      74 24 Melden
    • BeWi 10.08.2018 12:55
      Highlight ja, genau. Nur weil "Wissenschaftler" drauf steht muss noch lange nicht "Wissenschaftler" drin sein. Und vor allem die Journalisten sollen sich etwas zurückhalten. Meine Meinung. Das Euch Watson Jünger dies nicht passt, ist mir völlig klar. Bin schon erstaunt, dass mein Kommentar überhaupt aufgeschaltet wurde. Das scheint ja im Hipster Zürich Blasphemie zu sein, etwas gegen den geliebten Klimawandel zu sagen..
      16 94 Melden
    • DonChaote 10.08.2018 12:58
      Highlight @BeWi
      Vielleicht haben sie es nicht mitbekommen, aber hier geht es primär mal um die trockenheit und nicht nur um hitze.
      Und dieses jahr war bis jetzt bei weitem trockener als 2003, nicht nur der sommer.
      45 3 Melden
    • kyuss 10.08.2018 13:37
      Highlight Ich wohne im Thurgau und habe mit Zürich nix am Hut.
      Wenn dir Fakten nicht in den Kram passen, gäbe es noch die Weltwoche...
      34 3 Melden
    • Fly Baby 10.08.2018 14:13
      Highlight Nutztiere, insbesondere Rinder und Schweine, verseuchen unseren Planeten. Flächen werden gerodet um moch mehr Viecher anzusiedeln. Flüsse, Böden, Luft und die Weltmeere werden übelst geschädigt und zugemüllt. Noch Fragen?
      14 7 Melden
    • Nick Name 10.08.2018 15:48
      Highlight @BeWi: Wem schenken Sie denn bei naturwissenschaftlichen Fragen am meisten Vertrauen? (Ernst gemeinte Frage, interessiert mich wirklich...) Ihrer/m Partner/in? Kindern? Eltern? Der Coop-/Migros-Kassierin? Dem Kellner? Den Politikern? Der Bibel? Mohammed?
      16 1 Melden
    • karl_e 10.08.2018 15:59
      Highlight Der renommierte Klimatologe BeWi ist gegen den Klimawandel. Hört! Hört! Vermutlich weiss er kaum, was CO2 und was eine Wärmebilanz ist. Von der atmosphärischen Zirkulation dürfte er keine Ahnung haben. Im übrigen verwechselt er wieder mal das Wetter von 1540 mit dem damaligen Klima, das sich genau damals rasch abkühlte und in der kleinen Eiszeit resultierte. Die dann rund 300 Jahre dauerte.
      10 2 Melden
    • BeWi 10.08.2018 19:40
      Highlight Q. E. D.
      0 7 Melden
    • BeWi 10.08.2018 19:46
      Highlight So so.. Das könnt ihr gut: wenn jemand andere Meinung ist Beleidigungen loslassen. Du würdest dich noch wundern Karl, was ich so alles weiss.. Wahrscheinlich einiges mehr als der Durchschnitt hier. Dein Kommentar hat keinen Zusammenhang mit dem Gesagten. Also lass es..
      1 9 Melden
    • BeWi 10.08.2018 19:54
      Highlight Morgen fahre ich mit meinem grossen Range Rover nach Lachen, steige in meine 10m Yacht und fahre mit 60kmh nach Zürich, schaue mir die Streetparde an an werfe ein paar schöne Stücke Fleisch auf den Grill. Soviel zum Klimawandel. Jetzt dürft ihr mich hassen, kein Problem.
      4 7 Melden
    • _kokolorix 11.08.2018 00:05
      Highlight Ha, ha, wers glaubt wird selig. Ich bin überzeugt, dass du weder Range Rover noch Boot besitzt und auch nicht an die Streetparade gehst.
      Dir als allwissender Faktenspezialist ist sicher aufgefallen, dass zwischen 1540 und 2003 450 Jahre liegen, zwischen 2003 und 2018 aber nur noch 15, und dazwischen gabs noch mind. drei überdurchschnittlich warme Jahre. Die weltweite Durchschnittstemperatur ist in den letzten 25 Jahren um 1°C gestiegen. Alles Zufall? Wohl kaum
      4 0 Melden
    • Datsyuk 11.08.2018 06:33
      Highlight BeWi: Was weisst du denn? Handelt es sich da um geheimes Wissen?
      4 0 Melden
    • Nick Name 11.08.2018 15:38
      Highlight @BeWi: Ich habe noch eine ernstgemeinte und sicher nicht beleidigend formulierte Frage gestellt. Wenn Sie schon immer wieder hier was kommentieren, könnten Sie ja kurz darauf eingehen? Merci!
      3 0 Melden
  • Posersalami 10.08.2018 12:15
    Highlight "Die Landwirtschaft hat ihre Hausaufgaben im Kampf gegen den Klimawandel nicht gemacht."

    Es muss endlich damit Schluss sein, diese Besitzstandswahrer und Jammeris der Nation grosszügig zu alimentieren!

    Ich habe kein grundsätzliche Problem mit Subventionen für Landwirte. Die sollten aber nur noch für nachhaltige Betriebe fliessen, zB. wenn ein Bauer seinen Hof auf Permakultur umstellt und auf Chemie verzichtet. Alle anderen sollen sich bitte dem Markt stellen, ich will die Vergiftung meiner Umwelt nicht länger auch noch mit meinen Steuern bezahlen.
    160 26 Melden
  • Lord_Mort 10.08.2018 12:09
    Highlight Ich verstehe nicht wieso viele Bauern die SVP, eine Neoliberale Partei wählen, welche möglichst wenig Staat will aber wenn es dann mal eng wird die hohle Hand machen und jammern. Wenn ein Unternehmen in Nöten ist, kann es auch nicht einfach zum Staat rennen und Geld verlangen.
    139 10 Melden
    • DichterLenz 10.08.2018 12:27
      Highlight Wenn es gross genug ist schon, siehe 2008...
      62 2 Melden
    • Lord_Mort 10.08.2018 13:48
      Highlight @DichterLenz. Ja, da hast du natürlich recht. Aber als KMU oder Einzelunternehmer hast du keine Chance auf staatliche Schützenhilfe. Bauer oder Banker bei einer Grossbank müsste man sein. Dann kann man tun und lassen, was man will und hat trotzdem immer den Staat als Backup. Ein wenig wie in einer geschützten Werkstätte, nur mit noch weniger Eigenverantwortung.
      18 4 Melden
    • Lami23 10.08.2018 16:52
      Highlight Tun und lassen was man will? Naja ganz so ist es nicht.
      6 1 Melden
    • Lord_Mort 10.08.2018 17:23
      Highlight @Lami. Ja ist vielleicht ein wenig plakativ ausgedrückt. Allerdings haben sehr wenig Unternehmen Freiheiten wie die Bauern sie geniessen. Ich bin ja auch dafür, dass Bauern per Subventionen unterstützt werden. Aber seit der bürgerlichen Mehrheit im Parlament nimmt das Ganze doch gar groteske Züge an. Die Bauern supporten die Neoliberalen im Austausch für eine bauernfreundliche Politik. Ich will auch nicht pauschalisieren. Biobetriebe bzw. Bauern, welche umweltbewusst arbeiten, sind von meiner Kritik natürlich ausgeschlossen.
      6 3 Melden
  • Nick Name 10.08.2018 12:06
    Highlight Diese Polemik ist ein bisschen billig – denn wie so oft ist das Ganze leider komplexer als erwünscht.
    1. ist wohl allen klar, dass selbst superdupernachhaltig wirtschaftende Schweizer Bauern allein das Klima nicht merkbar beeinflussen würden.
    2. trägt auch die ganze Kette, die nach den Bauern folgt, Verantwortung: die Verarbeiter, Vermarkter und vor allem wir alle Konsumierenden. Wenn wir nicht bereit sind, Preise zu zahlen, mit denen die CH-Bauern schliesslich anständig umwelt- und tiergerecht arbeiten können, sollten wir nicht ausschliesslich ihr Jammern anprangern...
    80 46 Melden
    • NuraNett 10.08.2018 12:13
      Highlight "1. ist wohl allen klar, dass selbst superdupernachhaltig wirtschaftende Schweizer Bauern allein das Klima nicht merkbar beeinflussen würden."

      Hach, genau dieses Denken ist eben falsch. Wenn nämlich jeder Einzelne Mensch - weltweit - "superdupernachhaltig" handeln würde, würden wir sehr wohl etwas bewirken.
      97 21 Melden
    • Nick Name 10.08.2018 12:26
      Highlight @NuraNett: Mit dem letzten Satz bin natürlich komplett einverstanden. Die Aussage in meinem Punkt 1 ist trotzdem richtig. Ich will damit auch nicht sagen, dass die Bauern nicht superdupernachhaltig wirtschaften MÜSSEN. Sie müssen es, aber wir alle müssen auch.
      Gerade deshalb finde ich die Polemik billig...
      33 10 Melden
  • Herr J. 10.08.2018 12:05
    Highlight Das ist billiges Bauern-Bashing von Leuten, die nie in der Landwirtschaft gearbeitet haben und vom Schreibtisch aus oberflächliche Ratschläge erteilen.
    Die Schweizer Landwirtschaft kann ihre Klimagas-Emissionen auf 0,0 senken, es wird dem Klima herzlich egal sein. Ausser man feiert schon eine Veränderung in der siebten Stelle hinter dem Komma als wichtiges "Signal".
    Bauern produzieren heute um Faktoren umweltfreundlicher als früher. Aber klar, aus dem klimatisierten Büro heraus ist alles so einfach, in der Theorie. Dass man wirtschaftlich auch noch überleben sollte - geschenkt.
    64 157 Melden
    • MARC AUREL 10.08.2018 12:30
      Highlight Bauern-Bashing? Wird zeit das die Bauern selbstständiger werden.. Wer subventioniert wird und das NICHT wenig und trotzdem jammert sollte schweigen! Es gibt viele Bauern mit ein dicker Bankkonto! Aber die Lobby der Bauern ist sehr stark und kriegt schon noch was sie wollen die Armen... und kommt mir nicht mit was sie leisten für die Natur usw...
      64 20 Melden
    • dan2016 10.08.2018 12:39
      Highlight och Herr J. Natürlich muss es Bauernbashing sein, wenn man den eigenen Geldbeutel für die Bauern nicht kommentarlos öffnet. Himmel, ich äussere mich über Sozialhilfebezüger (die Bauernvertreter übrigens ganz speziell gerne), obwohl ich noch nie Sozialhilfe bezogen habe, die Bauernvertreter äussern sich über Asylanten, obwohl die wenigsten Bauern jemals auf der Flucht waren.
      48 17 Melden
    • Masta Ace 10.08.2018 12:51
      Highlight Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Was meine Eltern nie hatten, war Geld - trotz Subventionen.Was sie dafür hatten, war viel Arbeit. Was sie nicht wählen, ist SVP, beide sind in der SP. Ihr in der Stadt aufgewachsenen Leute habt einfach keine Ahnung von diesem Thema und glaubt den Bashingartikeln oder etwa dass alle Landwirte wie bei Bauer, Ledig, sucht sind.
      Hiermit will ich nur sagen, dass das Image der Landwirtschaft, welches durch die Medien verbreitet wird überhaupt nicht der Realität entspricht und mich stört.
      47 17 Melden
    • m4in CS 10.08.2018 13:20
      Highlight Die Leute haben jedes Recht die Bauern zu kritisieren, schliesslich bezahlen die "Hipster Städter" mit Ihren Steuern den Grossteil der Agrarsubventionen. Es ist erstaunlich wie die Bauernzunft sich an die Subventionen gewöhnt hat und 0,00 Dankbarkeit an den Tag legt. Nein, sie beleidigen sogar die, welche die Subventionen bezahlen. Im Vergleich zu jedem KMU sind die Bauern ein verwöhntes Pack, welche sich die Bedingungen ihrer Branche jederzeit an die aktuelle Lage anpassen möchte. Geht mal in die Privatwirtschaft, dort geht es als Kleinbetrieb wirklich knallhart zu und her.
      23 18 Melden
    • dan2016 10.08.2018 13:21
      Highlight Artikelleser. Auch für Kinder der Bauern gilt die freie Berufswahl. Und weder die Kinder der Lastwagenchauffeure noch die Kinder der Schachtdeckelgiesser wählen so oft den Beruf der Eltern wie bei der Landwirtschaft, welcher ja gemäss dem Gejammer, der härteste, schlechtbezahlteste, übelste, ist. Übrigens, ich bin auf dem Land, sehr auf dem Land und sehr landwirtschaftsnah aufgewachsen.
      18 11 Melden
    • Masta Ace 10.08.2018 14:18
      Highlight @dan2016: Nächstes Vorurteil - ich bin nicht Bauer geworden, lebe seit ich ausgezogen bin in Zürich und bin in beruflich in der "offenen Marktwirtschaft" tätig - wie die meisten hier. Aber ja, stimmt schon, dass viele Bauernkinder den elterlichen Hof übernehmen - das wird halt so erwartet und oft nicht freiwillig gemacht.
      13 4 Melden
    • Herr J. 10.08.2018 14:50
      Highlight @m4in CS
      "Verwöhntes Pack" - die Wortwahl sagt viel über Sie aus. Offenbar haben Sie nicht die geringste Ahnung vom Alltag der Bauern. Aber geniessen Sie weiter Ihren Achtstundentag und ihre Selbstgerechtigkeit.
      @alle
      Natürlich darf man Bauern kritisieren. Und nicht jeder muss gerne Steuern zahlen für sie, ich hätte da auch ein paar Sachen, die ich lieber nicht finanzierte. Aber diese Finanzierung ist politisch beschlossen und im Vergleich zu anderen Ausgaben (Soziales, Bildung) fast schon Peanuts.
      Und ja doch, die Bauern erhalten das Geld nicht fürs Däumchendrehen.
      12 10 Melden
    • dan2016 10.08.2018 15:20
      Highlight @nein, Artikelleser, ich habe nicht gesagt, dass Du Bauer bist. Schliesslich reicht es nicht für alle... Und umgekehrt schauen die Bauern ja auch, dass wir Sesselfurzer keine realistische Chance bekommen, diese harte Arbeit mit Freude und Ideen zu machen, da hat die Bauernlobby sehr hohe Mauern gebaut.
      9 4 Melden
    • m4in CS 10.08.2018 18:04
      Highlight Was glauben Sie arbeitet ein KMUler? Meinen Sie die gehen um 8.00 ins Büro und um 17.00 wieder nach Hause? Glauben Sie Bauern sind die Einzigen die hart arbeiten mit 60+ Stundenwochen? Und das alles ohne finanzielle Zustupf für alles Mögliche. Ich muss mit Firmen aus dem billigen EU Raum konkurieren und keinen Bund der mich mit Zöllen oder Gesetzen schützt. Und ja, wer sofort nach Bundeshilfe schreit, dieses offensichtlich nicht mal zu schätzen weiss, ist im Vergleich zu einem KMU in der Privatwirtschaft, ein verwöhntes Pack. Adieu merci.
      10 3 Melden
  • flyme 10.08.2018 11:59
    Highlight Der Lieblingswitz meines Grossvater (selber Bauer):

    Warum haben Bauern keine Achselhaare? Weil ihnen der Staat immer unter die Arme greift.
    137 15 Melden
  • Ulmo Ocin 10.08.2018 11:58
    Highlight Immer nur jammern und fordern! Und jeder Bauer braucht seinen eigenen Maschinenpark. Natürlich muss dieser grösser sein als der vom Nachbar. Vorschlag: Teilt doch gewisse Maschinen. Bleibt etwas Geld übrig! Ebenso gäbe es auch andere Betriebe welche Geldspritzen vertragen würden. Der Dorfbäcker und Metzger stirbt auch aus, erhält aber keinen Franken Unterstützung!
    120 24 Melden
    • Herr J. 10.08.2018 14:52
      Highlight Genau, teilt die Maschinen. Das wird auch gemacht. Nur: Das Getreide ist beim Nachbarn zur selben Zeit reif, das Heu liegt zur gleichen Zeit am Boden... Und wer darf dann die Maschine brauchen? Mannomann, liebe Städter, ehrlich. Könnt ihr euch nicht Dingen widmen, von denen ihr etwas Klitzekleines versteht?
      Es ist wie beim Fussball, jeder weiss es besser und wäre der ideale Trainer, nur die Banausen unten auf dem Platz checken's nicht.
      15 13 Melden
    • Lami23 10.08.2018 16:49
      Highlight Also die Bauern, die ich kenne, teilen ihre Maschinen.
      11 0 Melden
    • Ulmo Ocin 13.08.2018 10:15
      Highlight Städter? Weiss nicht warum ich als Prättigauer als Städter bezeichnet werde. Ich arbeite sehr viel mit Bauern zusammen und kann dir versichern, dass die Maschinen nicht immer am gleichen Tag benötigt werden. Dann muss man sich halt organisieren.
      0 0 Melden
  • Makatitom 10.08.2018 11:57
    Highlight Wieso wird die Classe parasitaire nicht gleich behandelt wie alle anderen Unternehmer. Entweder man kommt zurecht und erwirtschaftet seinen Gewinn selber oder man geht eben Konkurs und muss sich eine andere Arbeit suchen. Dieses ständige Gejammer dieser subventionierten Staatsangestellten nervt langsam
    82 37 Melden
    • Unclemitch 10.08.2018 12:25
      Highlight Und dann, was isst du? Wahrscheinlich wird dann über importierte Milch, Kartoffeln und Äpfel gejammert....
      36 47 Melden
    • Makatitom 10.08.2018 12:43
      Highlight Keine Angst, notfalls kann ich mich selber versorgen
      9 24 Melden
    • Masta Ace 10.08.2018 12:52
      Highlight @ Makatitom: Weil du dann all deine Esswaren aus dem Ausland kaufen müsstest, da ws hierzulande keine Bauern mehr gäbe. Somit wäre der Umweltschaden wieder grösser.
      25 10 Melden
    • Makatitom 10.08.2018 13:07
      Highlight Nope, ich könnte auch selber anbauen
      5 17 Melden
    • Masta Ace 10.08.2018 13:12
      Highlight @Makatitom: Ach ja, wieso machst dus denn nicht schon jetzt, wenns so einfach ist?
      16 3 Melden
    • Decke 10.08.2018 13:20
      Highlight Kaufen sowiso viele Schweizer im Ausland ihr Essen ein. Wir können uns hier nicht vollständig selbst ernähren. Mann stelle sich vor wie Konsumenten schreien würden hätten wir keine Ausländischen Produkte, die Lebensmittelläden wären quasi leer. Ohne Subventionen würden viele Bauern eingehen, die dann durch innovative ersetzt werden. Grossbetriebe könnten viel effizienter arbeiten. Warum sollten wir die Landwirtschaft nicht wie alle anderen im Wirtschaftskreislauf behandeln? Die Bauern müssen ja nicht innovativ sein, warum auch, machen wirs wie immer dann bezahlen wir (Staat) auch wie immer.
      4 9 Melden
    • Ichiban 10.08.2018 13:27
      Highlight @Makatitom du kannst natürlich auf Selbsternährer machen. Nur die Vielfalt bei deinem Essen wird dann interessant sein, und das ganz noch neben deinem Job, glaube nicht dass du dann wirklich willst.
      13 2 Melden
    • Grundi 10.08.2018 13:46
      Highlight Blabla
      4 1 Melden
    • wasylon 10.08.2018 13:52
      Highlight @Makatitom gilt das nur für die Bauern oder alle subventionierten Berufe? Wie Journalisten, Künstler...usw?
      8 5 Melden
  • Wasmeinschdenndu? 10.08.2018 11:56
    Highlight Motto unserer Bauern:

    MIMIMI SUBVENTIONEN
    62 25 Melden
  • grind 10.08.2018 11:56
    Highlight Lieber no chli jammern und die sünneliparty wählen
    71 28 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.08.2018 11:53
    Highlight Nun die bäuerlichen Wählerstimmen gehen auch immer brav zur CVP und zur SVP, kein Wunder steht die Bekämpfung des Klimawandels nicht zuoberst auf der bäuerlichen Prioriätenliste. Die Bauern sollte sich überlegen, ob sie bei der Klimapolitik den Verhinderern weiter die Stange halten sollten, sie drohen bald auf dem Trockenen zu hocken und das ohne das man ihnen den Subventionshahn zudreht.
    474 65 Melden
    • zeromaster80 10.08.2018 12:17
      Highlight Sprach er und buchte den nächsten Urlaub in Südamerika.
      38 66 Melden
    • BeWi 10.08.2018 12:59
      Highlight ...oder isst brasilianischer Rindfleisch...
      22 14 Melden
    • SchweizAbschaffen 10.08.2018 14:05
      Highlight Ja, aber ...
      Dieser "Klimawandel" ist doch nur eine Erfindung linker und grüner Ideologen.
      Das weiss doch jeder in der Bauernpartei.
      Wieso sollten wir da was unternehmen?
      13 8 Melden
  • Namenloses Elend 10.08.2018 11:52
    Highlight Man könnte sagen, die Bauern erfüllen kein Klimaziel. Man könnte aber auch sagen, dass der Bund die Ziele vielleicht zu hoch gesteckt hat? 🤔. So auf dem Papier sieht es immer einfach aus...
    38 108 Melden
    • Cosmopolitikus 10.08.2018 12:39
      Highlight GENAU! Besser wir warten mal ab und schauen, wie sich die gesamte Sache entwickelt, gelle...
      Mensch mir graut vor dir!
      36 9 Melden
    • dan2016 10.08.2018 12:58
      Highlight das machen die Autoimporteure auch alle 10 Jahre so. Versprechen, sich an ein Ziel zu halten und es selber zu regeln (damit auch ja nicht reguliert wird) und nach 10 Jahren.... ja äh, wir haben es nicht erreicht (weil wir nicht wollten)….
      17 2 Melden
  • Sophia 10.08.2018 11:43
    Highlight Wann bitte jammern die Bauern mal nicht? Leider haben die Bauern im Volk ein meiner Meinung zu hohes Ansehen, daher bringen sie Ihre Anliegen politisch meist durch. Vielleicht haben wir Schweizer ja Angst, ohne unsere Bauern zu verhungern.
    411 144 Melden
    • Dominik Treier (1) 10.08.2018 13:37
      Highlight Sind wir mal ehrlich. Es braucht die Bauern in der Schweiz. Aber politisch und das ist ganz klar sind sie einfach total übervertreten. Es ist einfach so dass es nicht förderlich sein kann wenn 15-30% der Parlamentarier mit der Landwirtschaft verbandelt sind, aber nur 3% der Arbeitnehmenden, mehr schlecht als recht davon ihr Brot verdienen. Selbiges gilt übrigens auch für die Grosskonzerne. Nur dass es bei den Bauern als gut druchgeht, weil gerade in Ländlichen Regionen einfach viele Schweizer noch dem Ballenberg und Älplerideal ohne Realitätsbezug nachhängen, obwohl wenig Bezug dazu besteht...
      18 10 Melden
    • leichmann 10.08.2018 13:41
      Highlight Natürlich würde das Schweizer Volk auch ohne die Bauern überleben. Aber ich weiss ja nicht ob der Import von Nahrungsmitteln Umweltschonender ist als wenn man das Produkt direkt hier in der Schweiz herstellt. Zudem sind die Standards, sowohl für die Umwelt als auch für das Tierwohl, in der Schweiz erheblich höher als jene im Ausland. Zudem haben die Bauern guten Grund zum jammern. Würden Sie noch eine Kuh melken und tausende von Franken investieren für das Tierwohl wenn Sie für einen Liter Milch noch einen halben Franken kriegen?
      27 5 Melden
    • Lami23 10.08.2018 16:47
      Highlight Wenn ich hier durchlese, bemerke ich nichts von hohem Ansehen.
      13 0 Melden
    • Sophia 10.08.2018 17:05
      Highlight Na, ist ja gut, leichmann, das wissen wir doch alles schon lange. Natürlich brauchen wir die Bauern und wir haben sie ja auch gerne, aber sie leben alle zweimal von uns Nichtbauern, einmal über unsere Steuern und zum zweiten mal durch unseren Konsum. Rentabel ist kein einziger Bauernhof mehr und jeder Bauer muss nach der Pfeife der (Dünger-, Saatgut-, Pharma)-Industie tanzen. Das ist auch nicht umweltfreundlich. Und mit den so geschaffenen Überschüssen machen wir die Bauern in den Entwicklungsländern kaputt, die stehen dann als Asylanten vor unseren Grenzen. Es braucht Reformen!
      11 11 Melden
    • Dr. B. Schwerde 10.08.2018 23:24
      Highlight Möglicherweise hat auch einfach nur die Bauernlobby im Parlament ein zu hohes Ansehen...
      4 0 Melden
    • Elizabeth 11.08.2018 00:07
      Highlight ohjeeee welche Bauern jammern denn???
      gibt es hierfür ein Artikel?
      4 1 Melden
    • DaBoong 11.08.2018 02:03
      Highlight Angst ist ein wichtiges Stichwort! Leider ein, notabene auch durch die Politik, viel zu weit verbreitetes Unding, welches uns am gemeinsamen Weiterkommen hintert.... manchmal beschleicht mich beinahe das Gefühl, dass dies so gewollt ist.... Danke für den treffenden Kommentar! 😉
      3 0 Melden
    • Beat Galli 11.08.2018 16:40
      Highlight Das liegt daran, dass man Metall der Metallindustrie, Papier der Bürokraten, fiktive Gelder der Banker, Plastik der Verpakungsindustrie, Chemikalien der Chemieindustrie und viele andere Produkte oder Dienstleistungen der vielen anderen sich überbewerteten Bereiche nicht ESSEN kann.
      0 2 Melden
    • Sophia 12.08.2018 15:14
      Highlight Lami23, (gilt auch für Elizabeth) das nennt man "selektives Wahrnehmen".
      0 0 Melden
  • Theor 10.08.2018 11:39
    Highlight Bauern jammern viel und tun gleichzeitig gar nichts? Ohje, das hätt ich jetzt nicht gedacht! Das ist aber eine ganz neue Erkenntnis!

    ¯\_(ツ)_/¯

    *ironie off*
    675 141 Melden

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