Schweiz
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Christoph Blocher, Mitte, ueberzeugte an der SVP Delegiertenversammlung am Samstag, 28. April 2001 auf dem Landenberg in Sarnen die Mitglieder fuer ein

Die Delegiertenversammlung der SVP im Jahr 2001. Bild: KEYSTONE

«Ein guter Christ kann nicht SVP wählen» – wie ein Interview Politiker hässig macht

Ein guter Christ könne nicht SVP wählen, sagt die künftige oberste Katholikin im Kanton Zürich. Nun schaltet sich der Bischof von Chur ein.



Alles fing an mit einem Interview von Franziska Driessen in der Aargauer Zeitung. Die künftige Präsidentin des Synodalrats, der Exekutive der Zürcher Katholikinnen und Katholiken, sprach dabei über mehrere Themen: wie schwierig es ist, sich in der männerdominierten Kirche durchzusetzen; ob es jemals katholische Pfarrerinnen geben wird; über den Islam. Doch Driessen äusserte sich auch zur Politik, insbesondere zur SVP. Sie sagte:

«Der Churer Weihbischof Peter Henrici sagte 2004, ein guter Christ könne nicht SVP wählen. Ich glaube, ich könnte ihm Recht geben. Es bereitet mir Mühe, wie man sich als Teil einer Kirche sehen kann, wenn man deren wichtigsten Grundwert nicht achtet: für den Nächsten da zu sein.»

Ihre Begründung: Von Gläubigen dürfe man Toleranz für das Engagement der Kirche in der Flüchtlingsbetreuung erwarten.

Ihre Aussagen blieben nicht ungehört. Vor allem in SVP-Kreisen.

Roberto Martullo-Blocher

Komiteemitglied Roberto Martullo, Unternehmer und Schwiegersohn von Christoph Blocher, spricht an einer Medienkonferenz des Schweizerischen Patronatskomitees zur Unterstuetzung der Volksinitiative

Bild: KEYSTONE

Der Schwiegersohn von Christoph Blocher und Ehemann von Magdalena Martullo-Blocher ist sauer. Er sagt gegenüber der Luzerner Zeitung:

«Eine öffentliche Entschuldigung der Zürcher Synodalpräsidentin ist das Mindeste. Am besten wäre es, wenn sie zurücktreten würde.»

Driessen vergesse, woher die meisten Steuergelder ihrer Kantonalkirche kommen würden – nämlich von SVP-Leuten.

Martullo selber gehört nicht mehr zu diesen Geldgebern. Er ist aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten, wie im Januar bekannt wurde. «Ich bin unter anderem aus der Kantonalkirche ausgetreten, weil ihre Führung immer gegen den Bischof von Chur schiesst, um so eine Spaltung des Bistums zu provozieren.»

Thomas Burgherr

Thomas Burgherr (SVP/AG) waehrend der Beratungen zum neuen Militaergesetz am Mittwoch, 2. Dezember 2015 im Nationalratssaal in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Der Nationalrat und Präsident der SVP Aargau reagiert mit einem emotionalen Facebook-Post auf das Interview.

Viele Facebook-User teilen den Ärger von Burgherr. Sein Post wird fleissig kommentiert: «Darum schnell aus der Kirche austreten», «So macht man sich allerdings schnell ausserordentlich unbeliebt», «Das ist voll daneben!».

Andere stimmen Franziska Driessen zu. Wie dieser User: «Wer Christ ist, sollte den Nächsten lieben wie sich selbst. Auch Flüchtlinge und Armutsbetroffene.»

Sylvia Flückiger

Sylvia Flueckiger-Baeni, Nationalraetin SVP-AG, vom ueberparteilichen Kommitee

Bild: KEYSTONE

Die Aargauer SVP-Nationalrätin überlegt sich nach den Aussagen von Driessen, ob sie nun zur reformierten Kirche wechseln soll, wie sie zur «Aaargauer Zeitung» sagt:

«Es hat mich masslos enttäuscht, dass eine Vertreterin der römisch-katholischen Kirche die SVP als nicht wählbare Partei darstellt.»

Sie fordere eine Entschuldigung des Bistums Basel, so Flückiger weiter. 

Bischof Huonder 

Der neue Bischof von Chur, Vitus Huonder, freut sich nach seiner Weihe  im Kloster Einsiedeln, am Samstag, 8. September 2007. Vitus Huonder ist am Samstag am Fest Maria Geburt in der Klosterkirche Einsiedeln zum neuen Bischof von Chur geweiht worden. Der 65-jaehrige Buendner tritt die Nachfolge von Amedee Grab an, der im Februar nach neun Amtsjahren demissioniert hat. Huonder gilt als konservativ.
(KEYSTONE/Pool/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE POOL

Es ist nicht das Bistum Basel, sondern das Bistum Chur, das in die Debatte eingreift und die SVPler in Schutz nimmt. In einem Communiqué heisst es:

«Der Bischof von Chur bedauert, dass von Frau Driessen in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt wurde, die katholische Kirche betrachte eine der Bundesratsparteien als unwählbar für einen Katholiken.»

Die römisch-katholische Kirche würde keine Gläubigen politisch bevormunden. Wählbar seien alle Parteien, die im Rahmen der rechtsstaatlichen Vorgaben handeln würden.

Franziska Driessen

Franziska Driessen

Bild: zhkath.ch/Christoph Wider

Trotz der Kritik von SVP-Politikern und des Bischofs – Franziska Driessen steht weiter zu ihrer Ansicht, wie sie gegenüber der «Aargauer Zeitung» betont:

«Es geht mir darum, eine Debatte zu führen.»

Sie wolle das Gastrecht verteidigen, das eines der wichtigsten christlichen Werte darstelle. (fvo)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Micha Moser 10.05.2018 16:51
    Highlight Highlight Finde es immer witzig wenn man von guten und schlechten Christen redet. Gibts da alle 3 Monate ein Zeugnis? „Muss mich 2019 anstrengen schwanke zwischen Himmel und Hölle“
    • Iltis 11.05.2018 09:26
      Highlight Highlight schwarze Rose
  • Sophon 10.05.2018 16:46
    Highlight Highlight Es ist nicht nur unchristlich SVP zu wählen, sondern auch unschweizerisch. Es widerspricht unserer humanitären Tradition. Die Schweiz ist die Wiege des roten Kreuzes. Leider ist dies bei vielen in Vergessenheit geraten.
  • JackMac 10.05.2018 15:31
    Highlight Highlight So viel Courage und Intelligenz hätte ich der Katholischen Kirche nie zugetraut.
    Ach ja, das hat ja eine Frau gesagt. Also kann es sowieso nicht wichtig oder richtig sein 😉
  • Husar 10.05.2018 15:28
    Highlight Highlight Der gute Christ kann nicht SVP wählen, der bessere Christ dagegen schon.
    • Astrogator 10.05.2018 16:56
      Highlight Highlight Der "bessere Christ", ist das ein Euphemismus für "Asozial"?
    • Husar 11.05.2018 15:01
      Highlight Highlight Jesus sprach: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!". Er sprach nicht über die Übernächsten.
  • Glücksbringer 10.05.2018 11:42
    Highlight Highlight Ein guter MENSCH kann nicht SVP wählen.
    • Skip Bo 10.05.2018 15:31
      Highlight Highlight Ein schlechter Mensch kann sich als guter Christ ausgeben, da diese Deutung eine nicht überprüfbare Selbstbeurteilung ist.
  • Ass 10.05.2018 11:19
    Highlight Highlight Da haben es die Hindus besser. Neben Gott Christoph dürfen sie noch weitere Götter anbeten!
  • Skip Bo 10.05.2018 11:15
    Highlight Highlight Zunächst müsste definiert sein was einen guten Christen ausmacht. Ist es einzig die Nächstenliebe? In der Bibel und vor Allem in der Auslegung durch jeweiligen Instanzen kommen noch andere Kriterien hinzu. Z.B Respekt vor Mitmenschen, kann jemand Christ sein der andere nicht respektiert und sie beleidigt? Christ kann man nicht steigern, entweder man ist es oder man ist es nicht. Es gibt ehrliche Christen (5%) und unehrliche Christen (95%).
    Sobald sich jemand gute/en Christ/in nennt, hat er/sie wahrscheinlich schon gelogen (Nr.8).
    Keine Partei vertritt ausschliesslich christliche Werte.
  • Töfflifahrer 10.05.2018 11:00
    Highlight Highlight Recht hat Sie!
    Hut ab!
  • Schaaggi 10.05.2018 11:00
    Highlight Highlight Kann sich jemand erinnern, ob es zu der damaligen Aussage vom Weihbischof Peter Henrici auch solche Reaktionen gab?

    Je nachdem wären die Reaktionen doppelt verwerflich und der Verdacht vorhanden, dass das Geschlecht der Interviewten eine Rolle spielt.
  • Matti_St 10.05.2018 10:56
    Highlight Highlight Es zeigt doch eindeutig anhand der Aussage von Hr. Martullo-Blocher, zumindest ein Teil der SVP ist im Mittelalter mit dem Ablasshandel stehen geblieben.
    Wer noch daran glaubt, glaubt auch an die Klassengesellschaft mit Slaven, Arbeiter, Verwalter und Herren. Die Wähler sind die Arbeiter, die hoffen zumindest zu Verwalter aufzusteigen und in Angst leben, Sklaven zu werden.
  • sherpa 10.05.2018 10:31
    Highlight Highlight An höheren Feiertagen in die Kirche rennen und am folgenden Tag wieder gegen alles was mit Menschlichkeit und guten Willen zu tun hat wettern, das ist die SVP Live und daran wird sich mit dieser +Führungsriege"auch nicht so schnell etwas ändern
  • The Punisher 10.05.2018 10:25
    Highlight Highlight ein guter christ muss auch nicht katholik sein.
    • Klaus07 10.05.2018 11:10
      Highlight Highlight Und was genau ist ein guter Christ? Ich bin Atheist und meinen Kolegen sagen oft zu mir, ich sei Christlicher als so mancher Gottgläubiger.
    • The Punisher 10.05.2018 13:37
      Highlight Highlight sind ihre kollegen christen?
      ihr handeln könnte sicher chrislich sein,aber wenn sie nicht glauben dass jesus christus gottes sohn ist,dann sind sie leider kein christ.
    • Klaus07 10.05.2018 16:46
      Highlight Highlight So ist es the Punisher, daher auch meine Frage was ein guter Christ ist. Einer meiner Kollegen ist Bauerssohn. Die ganze Familie ist sehr religiös und ist jeden Sonntag in der Kirche. Einmal war ich bei meinem Kollegen auf dem Bauernhof und sah zu, wie der Vater eine Kuh mit dem Stock und mit den Füssen (Gummistiefel) traktierte. Mein Kollege sah dem treiben zu und Grinste. Ich war entsetzt, vor allem wenn die gleichen am Sonntag wieder in der Kirche hocken und beten.
  • Oxymora 10.05.2018 09:54
    Highlight Highlight «Ein guter Christ kann nicht SVP wählen» – wie ein Interview Politiker hässig macht

    Das zeigt ganz deutlich dass sich die Politiker eher als Religionsvertreter sehen, statt als Volksvertreter. Genial wäre, wenn die grossen Parteien alle in der CVP fusionieren würden. Das ganze Wahlprozedere liesse sich dadurch vereinfachen.

    Irgendwie peinlich: mitten in Europa gibt es noch ein Land, das die Trennung von Staat und Religion nicht kennt. Ist es bei der Verschiebung der Kontinentalplatten vom Orient ab gebröselt und auf Europa gepurzelt?
    • Mutzli 10.05.2018 11:41
      Highlight Highlight Ich bin selber auch gar nicht heiss auf die Vermischung von Staat und Religion, aber die Schweiz ist da bei weitem nicht alleine in Europa. Praktisch die einzige Ausnahme ist Frankreich, bei allen andere, seis UK, Deutschland, Dänemark etc. siehts ähnlich aus.

      Wär aber natürlich trotzdem schön, wenn wir das ganze mal ein bisschen laizistischer aufstellen würden und so den heutigen Realitäten anpassen.

      ...Was den Abschnitt bzgl. Parteien aussagen soll verstehe ich leider nicht ganz, sorry!
    • Oxymora 10.05.2018 12:51
      Highlight Highlight @ Selbst in D, wo noch immer das nationalsozialistische Reichskonkordat zwischen Staat und Kirche in kraft ist, treibt der Fiskus keine Ungläubigensteuern für die Kirchen ein.

      Parteien ein Beispiel:
      Es war einmal da hat die SP sozialdemokratische Ziele verfolgt. Einsatz für schlechter Gestellte, Gleichberechtigung der Geschlechter, Investition in Bildung etc.
      Neuerdings ist ihr Islam- / Religionsförderung ein Anliegen.
      Wenn die sich diverse Parteien so für Religion ins Zeug legen, wäre es vernünftig, die Kräfte zu bündeln und eine Fusion anzustreben.

      https://www.watson.ch/!507813688

      .
    • Mutzli 10.05.2018 16:33
      Highlight Highlight Ungläubigensteuern? Wenn Sie aus der Kirche austreten, müssen Sie ihr auch keine Abgaben mehr leisten. In Deutschland werden die Kirhcensteuern generell durch die staatlichen Finanzämter des jeweiligen Bundesamtes eingezogen und das von Ihnen erwähnte Reichskonkordat erteilte der kath. Kirche eine Vielzahl von Privilegien die bis heute nachwirken und die Trennung von Staat & Kirche nicht beachten. Die SP setzt sich z.B. in Bern für eine Lockerung der Bindung ein, doch da CH eben (leider) nicht laizistisch ist, sollte bis dann Rechtsgleichheit herrschen. Förderung ist dafür ein falsches Wort.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nick11 10.05.2018 09:52
    Highlight Highlight Zwei Sekten im Streit um ihre Schäfchen.
  • wasdroht 10.05.2018 09:15
    Highlight Highlight Wer will den Christ sein.Intolerant wie Religionen sind.
    Dann übt ER Vergeltung an denen die Gott nicht kennen u.
    dem Evangelium Jesu, unseres Herrn nicht gehorchen mit
    EWIGEN Verderben werden sie bestraft.(2.Thess.1;6-9)
    Nur ein Bespiel von Intoleranz im HEILIGEN Buch.
    • wasdroht 10.05.2018 22:29
      Highlight Highlight Wer sich über die Bibel nicht empört kennt sie nicht.Oder ist zu feige oder innerlich zu unreif,sich zu empören!
  • Ingodubingo 10.05.2018 08:54
    Highlight Highlight Seien wir mal ehrlich: Jesus würde nicht SVP wählen.
    • Ingodubingo 10.05.2018 10:04
      Highlight Highlight Stellt euch mal vor er würde sich entscheiden müssen zwischen Leuten wie Köppel, Blocher, Mörgeli, Erich Hess😂 oder gar der als Menschenfreund bekannte Andreas Glarner.
    • Oxymora 10.05.2018 10:25
      Highlight Highlight Seien wir noch etwas ehrlicher.

      Tragisch ist:
      Analphabeten sind von der Demokratie gänzlich ausgeschlossen, sie können die Wahlzettel weder lesen noch ausfüllen.

      Jesus könnte nicht mal SVP wählen; er wurde gekreuzigt bevor er das ABC lernen konnte.
    • Ingodubingo 10.05.2018 10:41
      Highlight Highlight @oxymora, Sie wissen wie es gemeint ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 10.05.2018 08:44
    Highlight Highlight Was aus Chur kommt, kann ich als praktizierende Katholikin schon lange nicht mehr Ernst nehmen.
    Der Bischof kann höchstens noch seine Angestellten piesaken, die Schäfchen blöken längst in eine andere Richtung. Mir hats abgestellt als der Churer Generalvikar einst in der Arena sagte, Frauen würden niemals Priesterinnen werden, weil Jesus ein Mann war. Mir ist damals fast der Znacht obsi gekommen. Und der Teufel hat so laut gelacht, dass unser Sofa wackelte. Ich wusste ja gar nicht, dass wir Jesus anbeten, weil er ein Mann war!
  • NaSkivaL 10.05.2018 08:38
    Highlight Highlight Ausgerechnet die SVP spricht von Arroganz. Dabei ist die SVP mit grossem Abstand Schweizer Meister bei Arroganz und Ignoranz.
    Für jeden, der Augen, Herz und Hirn gemeinsam anzuwenden weiss, ist diese Partei die grösste Katastrophe des Landes.
  • mogad 10.05.2018 08:33
    Highlight Highlight Religionsfreiheit, Trennung von Kirche und Staat? o.k.!
    Für den "Gläubigen" gilt aber: die Liebe von der Jesus spricht, hat nichts mit Romantik und Erotik oder Wahlverwandtschaften zu tun, sie ist eine innere Haltung, eine Geisteshaltung die Alles einschliesst. Und diese Haltung hat ein Mensch nicht, der in der Kirche betet und in der Politik, im eigenen Haushalt, bei den Mitmenschen den Brutalo raushängen lässt und dann noch überall rumposaunt, er sei Christ.
    • Klaus07 10.05.2018 11:20
      Highlight Highlight Andere Frage. Für was braucht man einen Jesus oder Gott um die von ihnen erklärte Liebe in sich zu haben? Warum kann es nicht einfach Menschen geben die Menschefreundlich sind ohne ihren Oberguru? Sie werden sich wundern. Es gibt sehr viele Memschen die Liebe als innere Haltung und auch als Geisteshaltung in sich tragen. Humanität funktioniert unabhängig von Götter oder Gott und von Politik. Jedoch kommen Charaktereigenschaften wie Gier, Neid, Missgunst, Egoismus, dem Menschen (auch gläubigen) in die quere.
  • mogad 10.05.2018 08:27
    Highlight Highlight Austeilen und verhöhnen kann die SVP: "Sozialschmarotzer" "Scheininvalide" "Landesverräter/In". Und wann hat sich ein Herr Köppel bei BR Sommaruga je entschuldigt für seine Ausfälle im Nationalratssaal, vor offenen Mikrophonen? Nach Herzenslust austeilen und selber nicht einstecken können! Schlimmer ist nur noch die Inszenierung von Themen, die diese Partei gar nicht interessieren. Heimat? Sichere Arbeitsplätze? Erhaltung des Wohlstands für Alle? Dem Volk aufs Maul geschaut? Nein, dem Volk aufs Maul gehauen. Viele empfinden das leider als Streicheleinheit.
  • Gzuz187ers 10.05.2018 08:24
    Highlight Highlight Niemand kann mit gutem Gewissen SVP wählen, allerdings gilt das auch für andere Parteien
  • infomann 10.05.2018 08:02
    Highlight Highlight Ein Beispiel mehr dass Kirche und Staat vollständig getrennt werden müssen.
    Hört entlich auf mit diesen leidigen Glsubenskriegen.Wo das hinführt sehen wir ja immer wieder.
    Es gibt und gab Millionen von Toten wegen diesen unsäglichen Glaubenskriegen.
  • "Das Universum" formerly known as lilie 10.05.2018 07:50
    Highlight Highlight Ich dachte eigentlich mal, wir hätten eine Trennung von Religion und Politik?

    Ich finde es nicht richtig, dass sich Religionsvertreter dergestalt in die Politik einmischen. Wer was wählt sollte immer noch die freie Entscheidung jedes Stimmbürgers sein.

    Sie hätte ja sagen können, dass gute Christen Mitgefühl für Flüchtlinge und Minderprivilegierte haben sollten. Da kann dann jeder selber überlegen, was er daraus macht.
    • Andi Weibel 10.05.2018 09:08
      Highlight Highlight "Sie hätte ja sagen können, dass gute Christen Mitgefühl für Flüchtlinge und Minderprivilegierte haben sollten."

      Genau das hat sie ja gemacht. Und die logische Konsequenz ist daraus natürlich, dass man als guter Christ auch nicht SVP wählen kann.
    • Ingodubingo 10.05.2018 09:08
      Highlight Highlight Trennung von Staat und Kirche! Das ist ein Unterschied! Aber man kann sich doch nicht Christ nennen und SVP wählen?! Gläubig sein ist eine Lebenshaltung die man nicht im Alltag abstreift um dann krumme Geschäfte abzuwickeln. Christ ist man immer!
    • Menel 10.05.2018 10:54
      Highlight Highlight Trennung von Glaube und Staat? Wir haben die CVP und die EVP, das ist keine Trennung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 10.05.2018 05:58
    Highlight Highlight Weil die EU- und die Migrationspolitik absolute Schwerpunktsthemen in der Schweiz sind und die Erhaltung der Souveränität der Schweiz wichtigstes politisches Ziel sein muss, muss man leider auch Politiker/-innen wählen, die einem bei anderen Themen überhaupt nicht passen.
    • mogad 10.05.2018 09:20
      Highlight Highlight Genau darauf spekuliert die SVP. Im Windschatten von Souveränität und Ueberfremdung (dem Volk angeblich aufs Maul geschaut) betreibt die SVP eine brutale Sozialabbaupolitik. Diese Behauptung ist objektiv richtig, kann überprüft werden:; Es findet ein schleichender stetiger Sozialabbau statt! Während ausländischen Grossaktionären die 20% Rendite auf ihr Kapital fordern, die Piste auf Kosten der Steuerzahler poliert wird.
    • Schneider Alex 11.05.2018 06:01
      Highlight Highlight Der SVP sollte klar sein, dass ein grosser Teil ihrer Wählerschaft früher links gewählt hat. Sie muss also bei sozialpolitischen Themen aufpassen, dass sie dieses Wählersegment nicht vergrault, wenn sie bei den Schwergewichtsthemen EU/Migration weiterhin Erfolg haben möchte – und das ist dringend nötig.
  • road¦runner 09.05.2018 23:41
    Highlight Highlight Kleiner Input/Wunsch an Watson:
    Oftmals kann oder will ich keine Position beziehen in den Umfragen, dennoch interessiert mich die Haltung der Leser. Könnt ihr daher nicht generell die Option"Mich interessiert nur das Ergebnis" einfügen, wie ihr es ab und zu macht?
    • Oxymora 10.05.2018 09:09
      Highlight Highlight Wer einen Keks in unter 3 Minuten in ein Schnitzel verwandeln kann ist bestimmt ein guter Christ und kann auch einen Wahlzettel ausfüllen, ohne die KP anzukreuzen.

      Die Absicht hinter Watson-Umfragen ist oft unergründlich. Mich würde interessieren warum die Fragen oft so kurios sind.
  • hello world 09.05.2018 23:40
    Highlight Highlight Ich fand das Interview super und finde ein ehrlicher Christ kann tatsächlich nicht SVP wählen ohne schlechtes Gewissen
  • Linus Luchs 09.05.2018 23:26
    Highlight Highlight Fragt sich, ob die katholische Kirche den Grundwerten, die Jesus gemäss Überlieferung vertreten haben soll, viel näher steht als die SVP. Ich denke, Jesus hätte mit beiden Cliquen nichts anfangen können.
  • lucasm 09.05.2018 23:14
    Highlight Highlight Wo sie recht hat... Die Herrliberg-Doktrin verträgt sich auch nicht mit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Vor dem Wählen sollte man sich vor Augen führen, was die SVP für Spielchen treibt.
  • dergraf 09.05.2018 22:35
    Highlight Highlight Ein guter Mensch kann weder religiös gefärbte Parteien und Volksspalter a la SVP wählen.
    Die kath. Kirche hat abgewirtschaftet!
    Sie schütz ihr Personal, das Missbräuche an Kindern begeht. Ein grosser Teil der kath. Kirche fährt einen reaktionären, menschenfeindlichen Kurs.
    Dass sich Martullo dem Churer Reaktionär zugeneigt fühlt, ist weiter nicht nicht verwunderlich. Die Unterdrücker des freien Denkens treffen sich immer (s. Ländle und dessen Erzbischof, vormals Churer Bischof).
    Der "richtige" Glaube ist der grösste Kriegs- und Unruhestifter ...
    Wir sind vergänglich - mit oder ohne Glauben!
    • TheMan 10.05.2018 01:37
      Highlight Highlight Der "richtige" glaube ist der Gros te Kriegs und Unruhestifter? Falsch es sind Atheisten und Machthungrige Menschen die Geldgeil sind, die der Name der Kirche missbrauchen. Unterdrücker des Freuen denkens. Der Kommunismus und der Nationalismus waren da schlimmer. Die 2sind auch Kriegstreiber und Unruhestifter schlimmer als der Glaube. Und Pädophile gibts überall nur in der Kirche macht man einen Grossen aufschrei.
    • dergraf 10.05.2018 07:24
      Highlight Highlight Kreuzzüge, Inquisition, christl. Missionare, deutsches Reich führten zu Mord und Totschlag - und die kath. Kirche hofierte mindestens.
      Apartheid und das Gefühl der amerik. Evangelikalen (nicht nur dort), weisse seinen anders farbigen Menschen überlegen, gründen auch auf christl. Glauben.
      Im nahen Osten führt der "richtigere" Glaube unter den Muslimen zu Mord und Totschlag. Gleiches in Mianmar wo andersgläubige von Buddhisten ermordet und vertrieben werden.
      Insgesamt wird jede Glaubensrichtung zur Unterdrückung von Menschen missbraucht.
      Vor dem Schreiben zuerst den Tatsachen nachgehen!
    • Gzuz187ers 10.05.2018 08:26
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sealeane 09.05.2018 22:28
    Highlight Highlight Liebe SVP
    Immer wieder sagt ihr: "Das muss man doch sagen dürfen!" Sowie eure interpretation von "Freie Meinungsäusserung" (aka Stimmungsmache gegen alles was Geld kostet, und nicht eurer Agenda dient).
    Nun äussert mal jemand anders klar seine Meinung gegen euch und diese Person soll dann gleich zurück treten? Also bitte schön, dieser Masstab soll dann aber für alle Politiker auch gelten... Was denkt ihr wie lange wir noch so viel SVPler wir jetzt im BR/SR/NR haben?... P.S. Das selbe solte fürs verbreiten von getürkten Statistiken etc. gelten!
    • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 10.05.2018 08:24
      Highlight Highlight Die SVP sollte sich in PDM Partei der Doppelmoral umbennen.

      Siehe auch Vertrauen/Überwachung Steuerhinterzieher/Sozialhilfebezieher. Oder "mündiger freier eigenverantwortlicher Bürger" bei Alkohol und Tabak und Süssigkeiten oder bei Gras. Oder "kleiner Staat"/"keine Staatseingriffe" (ausser bei AKW, Bauern, Armee). Oder ...
  • wipix 09.05.2018 22:13
    Highlight Highlight Richtig! Znd grosse Teile der CVP ebenfalls nicht! EDU schon gar nicht!
  • Redly 09.05.2018 22:09
    Highlight Highlight Wenn eine Vertreterin der erzkonservativen Kirche sagt, eine Partei sei nicht wählbar...
    ...dann spricht das eigentlich für die Partei.

    Und dann kommt der Huonder und sagt, sie sei doch wählbar...
    ...das spricht massiv gegen die Partei.

    Ich bin verwirrt. 🤷‍♂️🤷‍♀️ Wen soll ich bloss wählen? 😂
  • Roland Ruckstuhl 09.05.2018 21:38
    Highlight Highlight Als Christ ist die SVP unwählbar. Sie verstösst gegen ziemlich alles, was Jesus lehrt. Nächstenliebe, Teilen mit den Armen, Barmherzigkeit, Grosszügigkeit (damit meine ich nicht nur das Fianzielle) Wahrhaftigkeit. Oft vergreift sich die SVP im Ton und viele Politiker, wie Köppel und Mörgeli sind unverschämt und unmenschlich. Es gibt wohl kaum eine Partei, die EVP ausgenommen, die das Ideal von Jesus repräsentieren. Aber es gibt Parteien, die machen es besser und andere schlechter. Die SVP macht es ganz schlecht.
    • Oxymora 09.05.2018 23:05
      Highlight Highlight Ist diese Jesus eine Parlamentarierin der EVP ?
      Ich kann sie nirgends in der Liste finden.
    • TheMan 10.05.2018 01:38
      Highlight Highlight Was du schreibst kannst du zu Jeder Partei sagen.
    • Troxi 10.05.2018 08:26
      Highlight Highlight TheMan, als Luzerner muss ich dir jetzt etwas widersprechen, denn der Kanton Luzern ist ein schönes Vorzeige Modell, sicherlich ist aber keine Partei auf allen Positionen wählbar. Nun schauen wir auf den Budgetlosen Zustand des Kantons Luzern zurück als Prämienverbilligungen eingefroren wurden. Als Beispiel: Wer hat sich für die Bedürftigen eingesetzt? Die SP! Allen anderen Parteien ging das am A**** vorbei. Wenn sich eine Partei auch nur im Ansatz davon einsetzt, dann ist es sicherlich die SP, zumindest die Luzerner Sektion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lester McAllister 09.05.2018 21:22
    Highlight Highlight Der beste Schutz vor Religion ist Vernuft.
    Wer also religiös ist, gefährdet sich auch noch der SVP zu glauben
  • banda69 09.05.2018 21:08
    Highlight Highlight Die SVP vertritt weder Christliche Werte noch die Schweiz und das gemeine Volk schon gar nicht. Die SVP ist eine Schande für unser schönes Land.
    • DichterLenz 09.05.2018 21:26
      Highlight Highlight Die SVP vertritt die Interessen einiger weniger Milliardäre und der Bauern. Wenn jemand christliche Werte sein eigen nennen will kann man so eine Partei, die immer nach unten tretet, nicht wählen.
    • Redly 09.05.2018 22:10
      Highlight Highlight Meinungsfreiheit gehört auch zur Schweiz, wenn man die SVP nicht mag.
    • Rim 09.05.2018 22:47
      Highlight Highlight Redly: Hier geht's nicht um Meinungsfreiheit. Frag mal deinen Pfarrer ;-) Hier geht's darum, ob die Werte die die SVP vertritt mit christlichen Grundwerten kompatibel sind. Capito?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 09.05.2018 20:56
    Highlight Highlight Nächstenliebe gibt es bei der SVP nur gegenüber Schweizern (Sozialhilfeempfänger ausgeschlossen) und reichen Ausländern.
    • Spooky 09.05.2018 21:42
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Magnum 09.05.2018 20:50
    Highlight Highlight Täusche ich mich, oder hat die SVP in ihrer Landesverrats-Hysterie jüngst allen anderen Parteien und deren Wählern abgesprochen, gute Schweizer sein zu können?
    Dass das Geheule nun so gross ist, wenn es um die Frage geht, ob die Werte der SVP (einige Bausteine: Gier, Bereicherung, Ausländerhass, Selbstgerechtigkeit, Empathielosigkeit und Antiintellektualismus) mit denjenigen der christlichen Kirche kompatibel sind, zeigt vor allem eines: Die Dünnhäutigkeit der Froue und Manne der Fholchspartei von Blochers Gnaden.
    • TheMan 10.05.2018 01:47
      Highlight Highlight Gier, Bereicherung, Selbstgerechtigkeit, Empathielosigkeit und Antiintellektuelismus, das darfst neun musst du gar zur SP nehmen. Und der Kommunismus ist nicht kompitable mit dem Glauben.
    • Xaver 10.05.2018 08:07
      Highlight Highlight @theMan
      Du hast das V zwischen dem S und P vergessen. Zumindest bei dem Teil deines geistigen Ergusses wo es um Emphatie, Gier usw. geht...
    • AdiB 10.05.2018 08:17
      Highlight Highlight @theman. langsam wirst du langweilig. egal um was es bei der svp geht kommt immer "dies passt besser zur sp" nervt und macht müde. lass dir was neues einfallen aber bitte etwas mit respekt.
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  • Zarzis 09.05.2018 20:46
    Highlight Highlight Ich Glaube die SVP'ler die sich gerade empört Äussern, haben die Bibel und di Geschichte von Jesus NIE gelesen.
    Er hat als Kind die Münzerer aus dem Tempel geworfen. Da die nur ans Geld dachten, anstatt an Gott. Jesus war ein Kommunist! Er hat allem Weltlichen Besitz Abgeschwört. Und Sätze wie Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst. Beinhaltet nicht die Hautfarbe Arier!
    Zusätzlich sind es doch gerade die SVP und FDP die ja alle Öffnungszeiten abschaffen wollen um mehr Profit zu machen. Da ist der Heilige Sonntag und Feiertage doch nicht Heilig!
    • Roland Ruckstuhl 09.05.2018 21:43
      Highlight Highlight Ob er Kommunist war, das bezweifle ich. Der Kommunismus ist eine Totalitäre Ideologie. Aber er war radikal auf der Seite der Schwachen und Sünder. Er predigte Liebe und Erbarmen.
  • ReicherDude 09.05.2018 20:46
    Highlight Highlight Ich glaube, dass es diesen "geistlichen" mal wohl tun würde, wenn sie ihre Christlichkeit erstmal intern überprüfen würden, denn eine moralische Instanz sind und waren die noch nie.
  • Bert der Geologe 09.05.2018 20:41
    Highlight Highlight Kann denn ein guter Atheist SVP wählen?
    • Maracuja 09.05.2018 21:33
      Highlight Highlight @Sheldon

      Definiere guter Atheist. Einfacher zu beantworten, ist die Frage, ob ein guter Humanist svp wählen kann. Meiner Meinung nach nein.
    • @stoepsomat 09.05.2018 21:48
      Highlight Highlight Niemand, der gut ist, kann SVP wählen!
    • kettcar #lina4weindoch 09.05.2018 22:12
      Highlight Highlight Nein. Ein bisschen an den Hl. Christopherus glauben muss er schon.
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  • Sapientia et Virtus 09.05.2018 20:32
    Highlight Highlight "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist" sagte Christus. Wir haben in der Schweiz keinen Kaiser, unser Souverän ist das Volk selbst. Und das Volk hat ein Anrecht darauf, dass jeder Bürger so wählt, wie es - nach seinem bestem Gewissen - am besten für das Land ist, unabhängig von seinen religiösen Überzeugungen.
    (Gilt übrigens auch für die "Ehe für Alle" - auch wenn man darüber streiten kann, ob diese gut oder schlecht für das Land ist.)
  • Jo Cienfuegos 09.05.2018 20:18
    Highlight Highlight Danke vielmal Frau Driessen für diese mutigen und wahren Worte.

    In der frohen Botschaft Jesu geht es um Frieden, Nächstenliebe und darum den Hilfsbedürftigen zu helfen. Das Parteiprogramm der SVP steht in einem diametralen Gegensatz zu diesen Forderungen aus der Bibel.
  • Driver7 09.05.2018 20:17
    Highlight Highlight ein guter Christ beteiligt sich nicht an solchem politischen Geplänkel.. also hat sie recht.. aber ist gleichzeitig auch selber betroffen...!
    • Jo Cienfuegos 09.05.2018 23:30
      Highlight Highlight Dann war Jesus aber kein guter Christ, wenn man sich nicht an "politischem Geplänkel" beteiligen darf.
  • David Rüegg 09.05.2018 20:09
    Highlight Highlight Mit Religon habe ich nichts am Hut, ich gehöre eher zu den guten Menschen, und dass die (Gutmenschen) nicht SVP wählen sagen ja selbst deren Exponenten.
    Es würde mich allerdings schon interessieren, wie sich die SVP die Vereinbarkeit christlicher Werte mit ihrer Politik erklärt. Vielleicht ist aber auch beiden Institutionen sehr ähnlich, dass die höchsten Werte gar nicht jene sind, die gegen aussen am stärksten propagiert werden.
    • TheMan 10.05.2018 01:52
      Highlight Highlight Also wählen nur Schlechte Menschen die SVP. Wer hat anrecht, zwischen Gut und Schlecht zu entscheiden. Was ist Gut und was Schlecht?
    • Charlie Brown 10.05.2018 07:26
      Highlight Highlight @TheMan: Nun, wer genau richtet immer wieder mal gerne darüber, was „gute“ Schweizer sind?
    • Shlomo 10.05.2018 08:05
      Highlight Highlight Moment TheMan, die SVP behauptet immer wir seien Gutmenschen ergo müssen die Wähler der SVP ja Schlechtmenschen sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 09.05.2018 20:05
    Highlight Highlight Niemand braucht sich für die Wahrheit zu entschuldigen.
  • Rim 09.05.2018 20:04
    Highlight Highlight Die Frau soll sich entschuldigen? Wofür? Dafür, dass sie das "Zentrum" des NT ernst nimmt: Die Bergpredigt. Natürlich ist, wer ein "Christ" ist und damit die Bergpredigt in seinem Leben "umsetzt" selten ein SVP Wähler. Ob nun Katholik oder Protestant. "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.." Klar. Tätige Nächstenliebe und "was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" entspricht nicht unbedingt dem Parteiprogramm der SVP. Wen kümmerts/bzw wunderts also, was Martullo dazu meint? Er ist ja eh kein Mitglied der Gemeinschaft mehr. (Und das ist auch kein Verlust.)
  • Francis Begbie 09.05.2018 20:01
    Highlight Highlight Was Herr Martullo-Blocher anspricht nennt sich Ablasshandel.
    Seiner Meinung nach kann man im täglichen Leben noch so menschenverachtend sein, solange man der Kirche einen Batzen zuwirft wird einem “Gott” &/oder “Jesus” verzeihen.

    Schon lustig diese Theisten.
    • mogad 10.05.2018 08:37
      Highlight Highlight Und dann kommt er immer wieder mit den Steuern, die seine Familie zahlen muss. Wann haben denn die Fam. Blocher und Martullo je auf Ferien, ein neues Auto oder ein millionenteures Gemälde verzichten müssen, weil sie die Steuern noch nicht bezahlt haben? Ich kenne aber einige Leute, die auf Ferien oder ein neues Auto verzichten mussten, weil wegen der Steuern das Geld dafür nicht mehr gereicht hat.
    • amRhein 10.05.2018 10:49
      Highlight Highlight @Graustufe Rot: darum geht‘s ja doch nicht. Wie von altersher möchte der er ((Geld)Adel) den Klerus erpressen. Machtspiele halt, und PR in eigener Sache.
  • TanookiStormtrooper 09.05.2018 19:57
    Highlight Highlight Ein guter Christ könnte dann vermutlich auch nicht CVP wählen...
    • Flötist 09.05.2018 21:03
      Highlight Highlight Logisch nicht, CVP ist in vielen menschenverachtenden Positionen der SVP nah.
    • Jo Cienfuegos 09.05.2018 21:23
      Highlight Highlight Dem kann ich als Christ (ob ich ein guter bin bezurteile ich nicht selber) zu 100% zustimmen!

      Als Christ bin ich für einen starken Sozialstaat und einen guten Umweltschutz, gegen Kriegsmaterialexporte, gegen Versicherungsspione und gegen PID. Die CVP sieht das irgendwie alles genau umgehrt.

      Ich kenne das Buch, das die gelesen haben nicht!
    • mogad 10.05.2018 08:09
      Highlight Highlight Da muss ich die CVP in Schutz nehmen! Es zeigt sich immer wieder, dass diese Partei für den Sozialstaat einsteht, wenn auch nicht so durchgehend wie die SP.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 09.05.2018 19:56
    Highlight Highlight Und die SVP stellt sich wieder als Opfer dar.

    Jedoch kommen solche Statements wie das von Driessen nicht aus dem nichts...
  • Cerebra 09.05.2018 19:54
    Highlight Highlight Mich erstaunt das Ergebnis der Umfrage.

    Der Glaube hat nichts mit der Politik zu schaffen.

    Zum Glück herrscht bei uns in der Schweiz eine klare Trennung von Staat und Kirche.
    • Scenario 09.05.2018 20:21
      Highlight Highlight @Cerebra: in welcher Schweiz lebst du eigentlich? Natürlich haben wir in der Schweiz keinen Kaiser, aber der Staat und die Kirche sind in der Schweiz immer noch ziemlich stark verflochten
    • swisskiss 09.05.2018 20:22
      Highlight Highlight Cerbera: Wenn Politiker von "Leitreligion und "christlicher Wertegemeinschaft" schwafeln, ist die Frage durchaus berechtigt , da trotz der staatlichen Trennung, Politik und Religion Bestandteile unserer Gesellschaft sind und beide unser tägliches Leben prägen.

      Aber interessant, wie auch Du der eigentlichen Frgestellung aus dem Weg gehst.

      Gezielte Ablenkung oder ist diese Frage wirklich so unangenehm?
    • wololowarlord 09.05.2018 20:42
      Highlight Highlight der glaube vermittelt eine moral, die sich auf gläubige politiker auswirkt, von daher hat glaube durchaus mit der politik zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 09.05.2018 19:46
    Highlight Highlight Frau Driessen meint doch, dass für Christen Gott nicht Geld ist. Und nur Geld. Warum sich ein paar SVP-AnhängerInnen aufregen, verstehe ich nicht. Die Partei-Entscheide haben primär monetären Charakter zugunsten der Reichen und niemals zugunsten der Bevölkerung. Vielleicht wissen manche in dieser Partei gar nicht was sie tun oder sind meisterlich im Überdecken. Und dann sofort drohen? Genau, Machtgier ist auch nicht so christlich.
    • TheMan 10.05.2018 01:56
      Highlight Highlight Äti das was du aufzählst passt zur SP. Die SP Parteientscheid haben Primär monetäre Charakter zugunsten der Reichen und niemals zugunsten der Bevölkerung. Die SP will in die EU. Gut für die Reichen, schlecht für die Bevölkerung, die SP wollte offene Grenzen. Gut für die Reichen, schlecht für das Volk. Die Nichtumsetzung der MEI. Gut für die Reichen, schlecht fürs Volk. SP die Wirtschaftspartei.
    • Charlie Brown 10.05.2018 07:32
      Highlight Highlight @TheMan: Absurd. Blocher müsste in dem Fsll SP wählen.
    • Ingodubingo 10.05.2018 08:29
      Highlight Highlight @theman, du sollst nicht lügen! Ist eines der 10 Gebote. Also bleib bei den Fakten und verbreite keine Unwahrheiten.
  • DaBoong 09.05.2018 19:44
    Highlight Highlight Byebye svp! Bin ja kein christ, aber die dame hat recht. Hört auf zu heucheln und seht der wahrheit ins gesicht.... währen die svp wähler besser gebildet, würden sie die partei mit den mistgabeln davon jagen. Wer kümmert sich schon wieder um den stetigen bildungsabbau...? 🤔 ach ja, die svp... na klingelts?
    • TheMan 10.05.2018 01:34
      Highlight Highlight Bildungsabbau, hast du Beweise? Und Wahrheit na da denk ich, lügt die SP uns einiges mehr an. Und ganz vergessen. Nur Dumme Leute wählen die SVP. Die Elite, Wirtschaftsbosse usw, wählt die SP. Den die SP will in die EU, sagte nein zur MEI und steht für die EU hin aber nicht für das Eigne Volk
    • AdiB 10.05.2018 08:36
      Highlight Highlight @theman, GÄÄÄHHNNN😪😴😪😴
    • mogad 10.05.2018 09:26
      Highlight Highlight @TheMan. Ja sind denn die SVP-Wahlkämpfer alle im Auffahrts-Gottesdienst, dass Ihre Unterstützung noch nicht blitzenderweise eingetroffen ist? Wir gehn jetzt auch in die Kirche, fängt erst um 10:30 an. Auf Wiederlesen.
  • Rolf Meyer 09.05.2018 19:40
    Highlight Highlight Da hat sie wohl recht. Ich kenne einige, die der SVP nahe stehen und immer wieder ausländerfeindliche Sprüche klopfen. Weit entfernt von Nächstenliebe.
  • Lusch 09.05.2018 19:35
    Highlight Highlight Diese Partei, die SVP ist für einen wahren Christen tatsächlich nicht wählbar, da muss man nicht drum herum reden.
    Wer christliche Werte wie Nächstenliebe, Hilfe für arme, kranke und heimatlose auf derart perfide Weise mit Füssen tritt ist keine Partei die man wählen kann wenn einem diese Werte auch nur halbwegs wichtig sind!
    Benutzer Bild
    • DichterLenz 09.05.2018 20:15
      Highlight Highlight Amen
    • TheMan 10.05.2018 02:00
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Herr Ole 09.05.2018 19:31
    Highlight Highlight Wundervoll!
  • Posersalami 09.05.2018 19:24
    Highlight Highlight Ui da hat Frau Driessen einen Nerv getroffen 😂
    • rauchzeichen 10.05.2018 01:43
      Highlight Highlight Und die Hunde Bellen (Jetzt bitte aufschalten, das ist ein Verweis auf ein umgangssprachliches Sprichwort, und keine beleidigend gemeinte Analogie! Zudem mag ich Hunde sehr)
  • Beggride 09.05.2018 19:21
    Highlight Highlight Da ist der generalisierende Gedankenweg der SVP wiedermal zu erkennen: weil EINE Person gegen sie aussagt, treten sie aus der Kirche aus? Ich wüsste 1000 andere Gründe, aber das ist wirklich etwas, was mir nicht mal nach Stubden einfallen würde! Ist so wie man nicht ins Restaurant gehen würde, weil die Bedienung letztes Mal unfreundlich war statt, dass es um die eigene Weltsicht und die eiflgenen Werte gehen würde...
  • namib 09.05.2018 19:20
    Highlight Highlight Ich bin nicht SVP-Wähler, aber auch nicht Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Diese wäre für mich (mit ihrer in vielen Themen rückwärts gerichteten Haltung) ebenfalls nicht wählbar😉.
  • Ökonometriker 09.05.2018 19:19
    Highlight Highlight Wer die Politik nicht von der Religion trennen kann ist höchstens kein guter Schweizer.

    Die Religion sollte keinen Einfluss darauf haben, welche Partei man in welchem Kanton wählen darf. Ich dachte seit min. 50 Jahren sei das in diesem Land auch so, aber offenbar ist die Zeit an gewissen Orten (oder zwischen gewissen Ohren) stehen geblieben.
    • swisskiss 09.05.2018 20:31
      Highlight Highlight homepage SVP Schweiz: "Die SVP bekennt sich zur christlich-abendländischen Kultur der Schweiz. Diese ist die Basis unserer Identität und unseres Zusammenlebens. Nicht ohne Grund trägt unser Land ein Kreuz im Wappen, und unsere Landeshymne hat die Form eines Gebets. Die Glaubens- und Gewissensfreiheit erlaubt allen Bürgern freies Denken, Schreiben, Sprechen – und Bekennen."

      Soviel zum Thema "in der Zeit stehengeblieben"
    • Gummibär 09.05.2018 20:52
      Highlight Highlight Richtig ist, dass jeder und jede glauben darf was er oder sie will. Das gleiche gilt für das Wählen einer Partei.
      Wenn man aber gleichzeitig behauptet Christ zu sein (ein Glaube der auf dem Leben und Predigen eines palästinensischen Flüchtlingskindes fußt) und eine Partei wählt, die ausländische Flüchtlinge verteufelt, ist man höchst unglaubwürdig.
    • Ingodubingo 10.05.2018 08:38
      Highlight Highlight Naja, ich kann nicht verstehen wie man (wenn man schon gläubig ist) Religion aus dem Alltag sei es im Beruf oder Politik trennen kann. Ist es nicht so, dass wenn man gläubig ist eine gewisse Lebenseinstellung hat und diese möglichst konsequent lebt? Es kann doch nicht sein, dass man zuhause schön brav sich gläubig gibt, aber dann täglichen Geschäft die christlichen Werte über Bord wirft? Sind sie reformiert?
  • G. Del'Hermansvillare 09.05.2018 19:16
    Highlight Highlight Bei solchen Aussagen muss sich die katholische Kirche nicht wundern, wenn ihr die Felle davonschwimmen.

    Ein Katholik kann jede Partei wählen, sei es SP, Grüne, CVP, FDP oder SVP.

    Als SVP-Wähler und Katholik bin ich enttäuscht über solche Aussagen.
    • kupus@kombajn 09.05.2018 20:39
      Highlight Highlight Natürlich kann ein Katholik und jeder andere Christ SVP wählen, nur ist er dann alles andere als glaubwürdig und in meinen Augen nur auf dem Papier Christ.
    • ponebone 09.05.2018 21:01
      Highlight Highlight Papierli Katholik
  • _kokolorix 09.05.2018 19:11
    Highlight Highlight In der Hauptsache empören sich die SVPler darüber, dass sich jemand erfrecht sie mit ihrer eigenen Dreistigkeit zu schlagen.
    Und dann noch so: Wer bezahlt die Kirchensteuern?
    Genau wer zahlt befiehlt, so gehört sich das für die SVP. Und wer anderer Meinung ist gehört geteert und gefedert...
    • Ingodubingo 10.05.2018 08:39
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht und sehr gut geschrieben!
  • Blutgrätscher 09.05.2018 19:09
    Highlight Highlight Wer denkt, dass ein frommer Anhänger einer Religion die einen Flüchtling aus dem Nahen Osten verehrt, mit gutem Gewissen eine Partei wählen kann, die sich seit Jahrzenten mit teils krassen Grenzüberschreitungen in der Flüchtlings- und Ausländerpolitik profiliert, ist doch nicht ganz bei Trost.

    Und wenn jetzt jemand glaubt, dass das alles nur halb so wild ist, sollte doch bitte die "Drecks Jugo / Sau Türken / Ausländer Raus / Rassismus Ja!"-Plakate der Argauer SVP nochmal anschauen.
    Wie das mit dem christlichen Grundpfeiler der Toleranz vereinbar ist, müsste mir da noch jemand erklären.
  • johnny lässig 09.05.2018 19:06
    Highlight Highlight muss ich der netten dame recht geben. fremdenfeindlichkeit und disreditierung anderer völker beisst sich mit christlichen Werten...
  • TheGoon 09.05.2018 19:05
    Highlight Highlight Pest und Cholera streiten sich. 👍🏼
    • Oxymora 09.05.2018 23:10
      Highlight Highlight Ganz töfte formuliert treffender und kürzer geht’s nicht.
  • Joe Smith 09.05.2018 19:04
    Highlight Highlight Wenn ich in der Bibel nachschaue, so strotzt sie vor Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Ausgrenzung von Andersgläubigen etc. pp. Darüberhinaus befürwortet sie härteste Strafen für Bagatelldelikte sowie explizite die Sippenhaftung bis in die 4. Generation. Daher komme ich zum Schluss: Ein guter Christ kann nicht nur, ein guter Christ muss nachgerade SVP wählen.
    • swisskiss 09.05.2018 20:37
      Highlight Highlight Joe Smith: Würde vielleicht auch das Neue Testament lesen.

      Sonst ist dieses Zitatepicken um die eigene Ideoloie zu unterfüttern, erschreckend nahe bei islamistischen Fanatikern, die genauso bestimmte Textzeilen aus dem Zusammenhang reissen, uminterpretieren, um damit ihre Haltung zu rechtfertigen.
    • evand 09.05.2018 21:28
      Highlight Highlight Swisskiss, dafür gibt es sogar einen Begriff: suren-ping-pong
    • Joe Smith 09.05.2018 21:53
      Highlight Highlight swisskiss: Gemäss dem 2. Vatikanischen Konzil (es geht hier ja um die katholische Kirche) ist die Bibel in ihrer Gesamtheit gültig, insbesondere auch das Alte Testament. Insofern betreiben also jene Zitatepickerei, die mir ständig nur die Bergpredigt um die Ohren hauen und die unangenehmen Stellen (die in der Überzahl sind) verschweigen. Aber auch das Neue Testament enthält sattsam Intoleranz und Unbarmherzigkeit, wenn man es unvoreingenommen liest.

      Übrigens dürfen auch die Protestanten SVP wählen: So verneint Luther z.B. ausdrücklich die Willensfreiheit des Menschen, das passt doch perfekt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dr. flöckli 09.05.2018 19:00
    Highlight Highlight Der Churer Weihbischof Peter Henrici sagte 2004, ein guter Christ könne nicht SVP wählen. Ich glaube, ich könnte ihm Recht geben.
    Ich gebe beiden Recht!
  • Hackphresse 09.05.2018 18:58
    Highlight Highlight Flüchtlinge und Armutsbetroffene sind halt zu weit weg, um die Nächsten von SVPlern zu sein.

    Da ist die Bourgeoisie halt schon näher dran als das Proletariat.
    Ausser die Bauern. Die Lieben Trump.... äääh ich meine Blocher... oder so...
  • Yorik2010 09.05.2018 18:56
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass wer menschliche Werte hoch hält kann und darf nicht SVP wählen, egal welche Konfession er angehört!
    • TheMan 10.05.2018 02:03
      Highlight Highlight Aber dan auch nicht die SP. Die Verfolgt nur Werte für die Wirtschaft und die EU.
    • Ingodubingo 10.05.2018 08:49
      Highlight Highlight @theman egal, es geht nicht um die SP.
  • Fulehung1950 09.05.2018 18:55
    Highlight Highlight Ich empfehlen den „Christen“ der SVP, im Matthäusevangelium mal Kapt. 25, Verse 31-46 „Vom Weltgericht“ zu lesen.

    Dann erübrigt sich die Diskussion, denn „was Ihr den Geringsten nicht getan habt, das habt Ihr mir nicht getan“.

    Es kotzt mich an, wenn diese Partei von christlichen Werten gröölt, aber nichts, aber auch gar nichts tut, um diese auch nur ansatzweise zu leben!

    Es reicht nicht um Christ zu sein am Sonntag in die Kirche zu gehen, man müsste noch begreifen, von was der Revolutionär aus Nazareth gesprochen hat.

    Driessen hat recht, da nütz kein Ablass, keine Beichte, kein Halleluja
    • kettcar #lina4weindoch 09.05.2018 22:21
      Highlight Highlight Auch die SVPler können nicht jeden Sonntag in die Kirche. Ab und zu ist Sonntagsverkauf im Bauhaus Lörrach.
    • Fulehung1950 09.05.2018 22:47
      Highlight Highlight Stimmt. Und hie und da Buurez‘morge uf em Hof, kann man ja auch nicht schwänzen😂
  • cero 09.05.2018 18:54
    Highlight Highlight Ist ja wohl klar, dass es eine Frau ist, die sich in der männerdominierten Kirche klar und deutlich äussert.

    Ob man nun einverstanden ist oder nicht: Schluss mit scheinheiligem Geschwafel der Kirche.
    Ist ja wohl klar, dass die Herren der Kirche gegen Frauenordination sind, stellt euch vor, wie die Kirche wäre, wenn solche Profilierungen an der Tagesordnung wäre.
    Vielleicht hätte die Kirche weniger Geld, aber zumindest hätte sie ein Profil.
    Es braucht mehr Leute wie Frau Driessen in der Kirche!
    Amen.
  • N. Y. P. D. 09.05.2018 18:53
    Highlight Highlight Ein Stürmchen im Wasserglas und ein bisschen Aufplustern von verschiedenen Leuten.

    *einschlaf*

    Was mir momentan mehr Sorgen macht, dass Donald Trump die Welt wieder mal in Unruhe stürzt.

  • Jonig 09.05.2018 18:52
    Highlight Highlight Die SVPler verlangen eine Entschuldigung. Wann hat sich die SVP zuletzt für einen ihrer "Ausrutschter" entschuldigt?
    • Fulehung1950 09.05.2018 22:50
      Highlight Highlight Öh, wart E-t-n-tsch-h-u.

      Ein SVPler versucht, das Wort zu buchstabieren. Was es bedeutet, lernt er im nächsten Leben....
    • _kokolorix 10.05.2018 00:41
      Highlight Highlight Wieso entschuldigen? Hatte die SVP jemals unrecht?🤔
    • TheMan 10.05.2018 02:04
      Highlight Highlight Und wieviel mal die SP? Genau so wenig wie die SVP. Nie
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 09.05.2018 18:50
    Highlight Highlight Die wahre Sensation in diesem Artikel ist klar die erste Vernünftige Aussage von Bischof Huonder! Das ich den Tag noch erlebe hätte ich echt nicht gedacht...
  • banda69 09.05.2018 18:49
    Highlight Highlight "Driessen vergesse, woher die meisten Steuergelder ihrer Kantonalkirche kommen würden – nämlich von SVP-Leuten."

    Wer Geld hat, der regiert. Das sagt alles über die SVP.
    • Fulehung1950 09.05.2018 22:53
      Highlight Highlight Der beste Spruch! Und ich glaubte, die SVP vertrete den kleinen Mann, den bedürftigen Bauern, die mit miesen Einkommen, die Alten ohne vernünftige Renten. Die können doch gar nicht so viel Steuern zahlen!

      Oder ist es doch so, dass die SVP mehrheitlich die Bpnzen vertritt mit hohenVermögen und Einkommen?

    • TheMan 10.05.2018 02:06
      Highlight Highlight Und die SP unterstützen die Menschen, die Viel Geld haben. Die SP wil in die EU, die SP hat die MEI nicht umgesetzt und der SP sind wir, das Volk egal. Den die SP sind die Elite. Die Elite schert sich nicht ums Volk. Die Elite regiert. Sie macht alles für die Reichen. Der Kommunismus lebt so gut.
    • Fulehung1950 11.05.2018 19:36
      Highlight Highlight Jooo, TheMan, alle Steuergeschenke für Reiche und Firmen kommen von der SP. Sagen Sie mal TheMan, glauben Sie den Kokolores, den Sie schreiben auch noch?

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Am 10. Februar stimmt die Schweiz darüber ab, ob die Gesamtfläche aller Bauzonen eingefroren werden soll. Initiant Luzian Franzini von den jungen Grünen und Initiativgegner Leroy Bächtold von den Jungfreisinnigen streiten über den Traum vom Einfamilienhaus, den richtigen Weg zu mehr Verdichtung und die Ursachen von steigenden Mieten.

Herr Franzini, angenommen, Geld spielt keine Rolle: Wie und wo würden Sie am liebsten wohnen?Luzian Franzini: Ich würde am allerliebsten in einer Altbauwohnung mitten in einer Altstadt wohnen, wenn Geld keine Rolle spielt.

Und Sie, Herr Bächtold?Leroy Bächtold: Ich glaube, bei mir hängt das etwas vom Alter ab. Momentan wohne ich in der Stadt Zürich und tue das sehr gerne. Da bin ich nahe beim Nachtleben, habe gute ÖV-Verbindungen. Aber wenn ich älter bin und eine Familie mit Kindern habe, …

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