Schweiz
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Les militants pro-jurassiens attendent le resultat sur la place de la gare ce dimanche 18 juin 2017 a Moutier. Le 18 juin, les citoyens de Moutier doivent choisir entre le maintien dans le Canton de Berne et un rattachement au canton du Jura. Ce scrutin historique, qui s'annonce serre, est cense regler l'appartenance cantonale de la ville. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Abstimmung über die Kantonszugehörigkeit Moutiers findet unter grossen Sicherheitsvorkehrungen statt. Bild: KEYSTONE

Moutier entscheidet sich für den Kanton Jura!

Die rund 4500 Stimmberechtigten von Moutier haben entschieden, den Kanton Bern zu verlassen und jurassisch zu werden. Vor Ort herrscht Partystimmung. 



Die Bevölkerung von Moutier hat entschieden: Die Gemeinde wechselt zum Kanton Jura. Sie tun dies mit einem hauchdünnen Resultat: 51,7 Prozent der Stimmbürger sagen Bern «Ade». 

Vor Bekanntgabe des Wahlausgangs war die Spannung über 2 Stunden lang kaum auszuhalten. Zuerst hiess es, das Resultat komme um 15 Uhr. Später wurde 16.30 bis 17 Uhr angegeben. Schlussendlich wurden die Wähler um kurz nach 17 Uhr erlöst. Grund für die Verspätung: Die Stimmen müssen nochmals ausgezählt werden, wie «RTS» meldet.

Hunderte von Projurassiern haben das Ja mit Freudenschreien, Hupkonzerten und einem jurassischen Fahnenmeer gefeiert. Auf der Place Roland-Béguelin war am frühen Abend kein Durchkommen mehr. Die Korken knallten, als Chantal Mérillat, Präsident der autonomistischen Bewegung Moutiers, der Menge das Resultat verkündete. «On est chez nous» skandierten die Anwesenden und schwenkten die jurassischen Fahnen.

Nach dem Ja zum Kantonswechsel hat auch die jurassische Regierung ihrer Freude freien Lauf gelassen. Die in einem Sitzungszimmer versammelten Mitglieder der Kantonsregierung sprangen bei der Bekanntgabe des Resultates von ihren Sesseln auf. Sie freue sich darauf, die Einwohner von Moutier zu empfangen, sagte Regierungspräsidentin Nathalie Barthoulot der Nachrichtenagentur sda.

Grosse Enttäuschung bei den Pro-Berner

Bei den Pro-Berner hingegen herrscht Ernüchterung. Unmittelbar nach Bekanntgabe des Resultats glaubten sie zuerst an einen Sieg. Sie skandierten «on a gagné, on a gagné!» («Wir haben gewonnen») - bis ein Mann durch die Versammlungshalle lief und sagte: «Wir haben verloren!» Pascal Tobler, Sprecher der probernischen Jugendorganisation «Sangliers», konnte das Resultat kaum fassen, als er es nach chaotischen Momenten endlich sah.

Er sagte, das sei eine Katastrophe und schlecht für Moutier: Er gehe davon aus, dass das Spital geschlossen werde, die Feuerwehr weggehen und alles, was man in der Schule aufgebaut habe, werde zerbrechen.Es sei nicht geplant, dass die Sangliers sich noch am Sonntag träfen, sagte Tobler weiter. Es seien keine Aktionen geplant und für ihn sei die Jurafrage nun gelöst.

Partystimmung 

Für den Urnengang wurden umfassende Vorkehrungen getroffen, damit das Ergebnis hieb- und stichfest ist. Das Resultat, das heute publiziert werde, müsse absolut vertrauenswürdig und unanfechtbar sein, sagte Jean-Christophe Geiser im Vorfeld der Abstimmung, der im Bundesamt für Justiz für die Jurafrage verantwortlich ist.

Die Abstimmung über die Kantonszugehörigkeit Moutiers fand auch deshalb unter grossen Sicherheitsvorkehrungen statt. Um jeden Verdacht auf Unregelmässigkeiten möglichst von vornherein ausschliessen zu können, mussten jene, die brieflich abstimmen wollten, ihr Couvert nicht der Gemeinde, sondern dem Bundesamt für Justiz in Bern senden.

Une policiere bernoise observe le bon deroulement du scrutin devant l'urne du bureau de vote installe a la Societ'halle ce dimanche 18 juin 2017 a Moutier. Le 18 juin, les citoyens de Moutier doivent choisir entre le maintien dans le Canton de Berne et un rattachement au canton du Jura. Ce scrutin historique, qui s'annonce serre, est cense regler l'appartenance cantonale de la ville. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bis am Mittag konnten die Stimmberechtigten in der Sociét'Halle noch ihre Stimme abgeben. Bild: KEYSTONE

Von Bern aus wurden die fünf versiegelten Urnen am Morgen mit einer Polizeieskorte nach Moutier gebracht. Dort wurden die Abstimmungszettel der 4500 Stimmberechtigten in der Mehrzweckhalle «Sociét'Halle» seit Mittag ausgezählt.

Das Pro-Jura-Lager macht schon Party

Pro-Berner sind aber auch vor Ort. 

Stimmabgabe bis am Mittag

Bis am Mittag konnten die Stimmberechtigten in der Sociét'Halle noch ihre Stimme abgeben. Davon wurde durchaus Gebrauch gemacht. 

Un policier bernois transporte une urne de vote par correspondance dans le bureau de vote installe a la Societ'halle ce dimanche 18 juin 2017 a Moutier. Le 18 juin, les citoyens de Moutier doivent choisir entre le maintien dans le Canton de Berne et un rattachement au canton du Jura. Ce scrutin historique, qui s'annonce serre, est cense regler l'appartenance cantonale de la ville. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Berner Polizisten tragen versiegelte Urnen in die Mehrzweckhalle zur Auszählung.   Bild: KEYSTONE

Im Städtchen herrschte am Morgen schon einiger Betrieb, namentlich auf den Terrassen von Restaurants wurde bereits da und dort gefachsimpelt, etwa im Stammlokal der Separatisten, im Hotel de la Gare. Vor dem Stammlokal war die Strasse für den Verkehr bereits gesperrt. Ansonsten war am Morgen in der Stadt kaum sichtbare Polizeipräsenz zu verzeichnen.

Das in der Nacht auf Freitag mit einem blau-weissen Emblem übermalte Jurawappen an einem Felsen oberhalb von Moutier hatte am Sonntag wieder seine ursprünglichen Farben. (kün/sda)

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86
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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • infomann 18.06.2017 21:34
    Highlight Highlight Dieser bünzlige Kantönligeist ist doch einfach nur kleinlich.
    Dieser Kantönligeist kostet uns viele hundert Millionen und ist nur ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für unsere Politiker.
  • äti 18.06.2017 19:36
    Highlight Highlight Warum braucht es noch Kantone?
    • infomann 18.06.2017 21:37
      Highlight Highlight Das weiss niemand so genau.
      Jeder denkt einfach wir sind die besseren Bürger.
      Die Politiker sind für möglichst viele Kantone, so geht ihnen die Arbeit nicht aus.
    • Barracuda 18.06.2017 21:44
      Highlight Highlight Weil die Kantone - und somit der Föderalismus - ein entscheidender Erfolgsfaktor der Schweizer Demokratie sind. Die teilweise Eigenständigkeit der Regionen ist von zentraler Bedeutung und etwas anderes wäre komplett chancenlos bei der Bevölkerung.
  • Suchlicht 18.06.2017 19:11
    Highlight Highlight Jetzt müsste man sich langsam mal im Kanton Bern Gefanken machen, ob für den Restjura ein verfassungsmässig garantierter Sitz in der Kantonsregierung noch zu legitimieren ist. Es gibt ja auch keinen garantierten Oberländer- oder Oberaargauer-Sitz.

    Auch die verfassungsmässige Zweisprachigkeit mit all den teuren Übersetzungen der offiziellen Dokumente könnte man überprüfen, wobei sich das wegen der Region Biel eher noch erklären lässt.
    • satyros 18.06.2017 22:21
      Highlight Highlight Der Berner Jura hat immer noch über 40'000 Einwohner, es wechseln lediglich 7700 die Kantonszugehörigkeit. Bern hat nichts von seiner Brückenfunktion zwischen den Landesteilen eingebüsst. Würde man jetzt wieder anfangen, die französischsprachige Minderheit stiefmütterlich zu behandeln, würde man den Seperatisten nachträglich Recht geben.
    • Suchlicht 19.06.2017 00:36
      Highlight Highlight Da hast Du bestimmt recht, aber Thun alleine hat über 40'000 Einwohner und trotzdem hat das Oberland mit Thun, Spiez, Interlaken und Brienz keinen garantierten Regierungsrat.

      Die Zweisprachigkeit ist, wie ich schon anmerkte, für mich eher vertretbar, so wie Du es auch sagst.
    • satyros 19.06.2017 10:36
      Highlight Highlight Im Berner Regierungsrat sind im Moment alle Verwaltungsregionen vertreten: Oberland (Amman), Bern-Mittelland (Pulver, Egger-Jenzer und Neuhaus), Emmental-Oberaargau (Käser) und Berner Jura-Seeland (Schnegg). Dass ein Bernjurassier ohne den garantierten Sitz kaum gewählt würde, ausser er spricht fliessend Berndeutsch, versteht sich irgendwie von selbst. Und dass es für den Zusammenhalt des Kantons wichtig ist, dass sich die sprachliche Minderheit in der Regierung vertreten fühlt, eigentlich auch. Wenn man die Zweisprachigkeit erhalten will, muss man die Minderheit halt schützen.
  • gege 18.06.2017 19:05
    Highlight Highlight Who cares?
  • leu84 18.06.2017 18:51
    Highlight Highlight Vive le Jura!! Vive les Rauraques ;)
    Wie auch immer, die Würfel sind gefallen und man muss auch mit den Konsequenzen eines Jas leben
  • Walter F. Sobchak 18.06.2017 18:22
    Highlight Highlight Beim Wechsel des Laufentals vom Kanton Bern zum Kanton Basel-Land musste die gesamte Schweiz darüber abstimmen, ob der Wechsel gutzuheissen ist.

    (könnte sein, dass ich mich täusche, bin mir jedoch ziemlich sicher)

    Nicht das ich in solchen (Wechsel-)Belangen jetzt mitreden wollte, ich finde es gut dass solche Entscheide lokal getroffen werden. Mich nimmt es dennoch wunder, wieso dieses Mal die Gesamtschweiz nicht zustimmen muss. Weiss da jemand etwas genaueres?
    • Alnothur 18.06.2017 19:26
      Highlight Highlight Auch hier wird die Bundesversammlung dies noch gutheissen müssen.
    • El Vals del Obrero 18.06.2017 19:30
      Highlight Highlight Nachdem Velerat von Bern nach Jura wechselte, mit der obligaten schweitweiten Abstimmung, wurde beschlossen die Bundesverfassung zu ändern. Seitdem braucht es beim Wechsel einzelner Gemeinden keine schweizweite Abstimmung mehr.

      Insofern hat das kleine Dörfchen Velerat dem Städchen Moutier den Weg geebnet.
    • Hierundjetzt 18.06.2017 19:56
      Highlight Highlight Das Konkordatsabkommen muss sowohl vom Volk im Kanton Jura wie auch im Kanton Bern an der Urne gutgeheissen werden.

      Ebenso von der vereinigten Bundesversammlung. Theoretisch könnten also sowohl der Kanton Jura wie auch der Kanton Bern nochmals Nein sagen. Das wäre jedoch nicht sehr sinnvoll und kam im Kanton Bern noch nie vor, wenn eine Gemeinde wegziehen wollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 18.06.2017 18:13
    Highlight Highlight Wäre nun an der Zeit, dass der Kanton Jura der Gemeinde Ederswiler das Recht zugesteht über einen Kantonswechsel zu befinden...
    • trollo 18.06.2017 20:58
      Highlight Highlight Das wird wohl nicht geschehen. Der Kanton Jura sieht darin keinen Zusammenhang mit dem Wechsel von bernischen Gemeinden zum Kanton Jura.
  • NWO Schwanzus Longus 18.06.2017 18:10
    Highlight Highlight Die Proberner können auch nach Bern auswandern. RT (für die Luschen, das heisst Real Talk)
    • Charlie Brown 18.06.2017 20:11
      Highlight Highlight @Ebola: Dein neuer Nick ist nicht schlauer als dein alter. Und die Kommentare sind es auch nicht.
    • Fabio74 18.06.2017 21:15
      Highlight Highlight neuer Name, alte Propaganda...
  • Einstein56 18.06.2017 18:06
    Highlight Highlight Erstaunlich: Fast allen geht es hier nur um Geld und Subventionen. Ich habe gemeint, die Watsonleser hätten andere Werte. Und genau um die ging es hier.
    • trollo 18.06.2017 19:38
      Highlight Highlight Anderes Thema: am 13.5.2016 hast du selbstgebrautes Freibier versprochen. Wird das noch was? (Baulandbesteuerung)
    • Einstein56 18.06.2017 21:07
      Highlight Highlight Mein Sohn, der in Zürich studiert, braut mit Freunden Bier. Es ist richtig gut und er freut sich, wenn es anderen mundet.
  • Scaros_2 18.06.2017 17:49
    Highlight Highlight @watson

    Warum das ganze? Als Kanton St. Galler Bewohner kriegt man so Dinge nicht mit weil man für den Zürcher eh nicht zur Schweiz gehört

    Warum also der Wechsel?
    • amIsanta 18.06.2017 18:48
      Highlight Highlight Hoch mit dir!
  • Fulehung1950 18.06.2017 17:43
    Highlight Highlight Als Berner sage ich: gutes Ergebnis! Dieser "Verlust" wird sich als Gewinn herausstellen, weil unter dem Strich deutlich weniger Subventionen nach Münster geschickt werden müssen als von dort jemals Steuern eingenommen wurden. Der Kanton Jura kann die deutliche Mehrbelastung ja über den NFA bei den reichen Kantonen wieder abholen. Also: The winner is: BÄRNER BÄR!
    • Majoras Maske 18.06.2017 18:11
      Highlight Highlight Stimmt leider nicht, Moutier war Nettozahler.
    • Gähn on the rocks änd röll 18.06.2017 18:22
      Highlight Highlight genau. und aus diesem grund noch mindestens guttannen und innertkirchen weg.
    • Neruda 18.06.2017 18:25
      Highlight Highlight Nur so, Bern bekommt am meisten Geld aus dem NFA, 1,2 Mia Franken 2017.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Duscholux 18.06.2017 17:38
    Highlight Highlight Als welsche Gemeinde wäre ich auch lieber im Jura als in Bern. Da haben die Parlamentarier sich ja nicht vor langem für debatieren auf Schweizerdeutsch entschlossen, obwohl es sich um einen zweisprachigen Kanton handelt. Da sieht man einfach dass nicht viel Solidarität gegenüber den welschen Kollegen herscht.
    • satyros 18.06.2017 22:34
      Highlight Highlight Von den 49 bernjurassischen Gemeinden (alle französischsprachig) hat sich genau eine für einen Kantonswechsel entschieden und zwei stimmen im Herbst noch ab. Als 2013 die Gründung eines neuen Grosskantons Jura, der auch den Berner Jura umfasst hätte, zur Debatte stand, sprachen sich über 71% der Bernjurassier dagegen aus. Auch wenn ich die berndeutschen Debatten im Grossen Rat (Französisch geht übrigens auch und es gibt eine Simultanübersetzung) als respektlos erachte, glaube ich, dass die meisten Bernjurassier sehr zufrieden mit ihrer Kantonszugehörigkeit sind.
  • MaxHeiri 18.06.2017 17:37
    Highlight Highlight Als Berner wäre ich froh, wenn die wechseln würde. Mit den Kantonssteuern subventionierst du doch nur so Dörfer in Randgebieten.
  • pachnota 18.06.2017 17:32
    Highlight Highlight Super Entscheid!
    Danke Moutier ...und auf Nimmerwiedersehen.
    • Fabio74 18.06.2017 18:19
      Highlight Highlight Was denn? Null Respekt vor einem demokratischen Entscheid?
  • loplop717 18.06.2017 17:29
    Highlight Highlight Müssen jetzt alle Schweizer Karten geändert werden? Wer bezahlt das? xD
    • Caturix 18.06.2017 18:18
      Highlight Highlight Jura bezahlt das. Ah nein die haben ja kein Geld. Also muss es jeder selber bezahlen mit seinen Steuern, ausser die Jurassier.
    • Gähn on the rocks änd röll 18.06.2017 18:23
      Highlight Highlight der kanton jura, dänk!
    • Big_Berny 18.06.2017 18:25
      Highlight Highlight Die Aktien der Kartographieunternehmen legen nachbörslich um 50 Prozent zu. Die Angestellten liegen sich weinend in den Armen. ^^
      #fakenews
    Weitere Antworten anzeigen
  • na ja 18.06.2017 17:28
    Highlight Highlight Ouja, will auch weg von Bern... zu Luzern, gerne... Weniger Steuern zahlen und erst noch mehr Feiertage. Muss man jetzt im Emmental auch anfangen mit Unterschriften sammeln oder so?
    • HeforShe 18.06.2017 18:13
      Highlight Highlight Wäre wieder mal Zeit für eine "Fricktal als eigener Kanton"-Petition...
    • Gähn on the rocks änd röll 18.06.2017 18:23
      Highlight Highlight ja, bitte, tu das!
  • Majoras Maske 18.06.2017 16:06
    Highlight Highlight Mon Dieu, selbst für Berner Verhältnisse zählt Moutier ja in Zeitlupe aus...
    • arriving somewhere but not here 18.06.2017 16:40
      Highlight Highlight Kennst du Flash aus Zootopia?
    • River 18.06.2017 17:11
      Highlight Highlight Das ist wegen den hohen Sicherheitsvorkehrungen. Höhere als bei den POTUS-Wahlen
  • Mantarochen 18.06.2017 14:28
    Highlight Highlight Ach aber andere Abstimmungen, welche die ganze Schweiz betreffen und Konflikte mit der EU auslösen könnten wie die Ausländerfragen, diese werden dann nicht so sicher gehandhabt? Schon irgendwie merkwürdig.
    • Juliet Bravo 18.06.2017 15:21
      Highlight Highlight Ausländer, Ausländer, Ausländer - habt ihr eigentlich auch noch eine andere Platte oder ist das das einzige Problem, das euch den lieben langen Tag beschäftigt?
    • Töfflifahrer 18.06.2017 17:30
      Highlight Highlight Ist ja schon interessant, dass es Leute gibt, die aus jedem Thema direkt auf die Ausländer schliessen können.
    • Chääschueche 18.06.2017 17:47
      Highlight Highlight @Juliet
      Naja die Ausländer sind eben indirekt für viele Probleme verantwortlich (Steigende Asylkosten, steigende Arbeitslosenquote, steigende kosten der IV, Verkehrsprobleme durch mehr Autos, und einiges mehr)
      Ob man nun Links oder Rechts ist... die Probleme sind Real. Das merkt jeder jeden Tag.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Jazzdaughter 18.06.2017 12:57
    Highlight Highlight Warum so ein Polizeiaufgebot?
    (Frage aus Neugierde)
    • Suchlicht 18.06.2017 15:00
      Highlight Highlight Weil die Juratreuen. ereits im Vorfeld Leute eingeschüchtert und bedroht haben und auch bereits präventiv von Fälschungen gesprochen wurde.

      Gewalt ist in der Jurafrage nicht neu, in den 70ern schreckten die Jurabefürworter auch vor Sachbeschädigungen bis hin zu Bombenanschlägen nicht zurück.
    • El Vals del Obrero 18.06.2017 15:19
      Highlight Highlight Da scheinen alte Wunden aufgerissen zu werden.

      Suchlicht hat Recht, wenn er das auf beide Seiten beziehen würde.
    • Majoras Maske 18.06.2017 15:21
      Highlight Highlight Und auf Twitter geistert die Zahl von 49.95% Ja und 50.05% Nein herum und die Projurassier sind schon dabei öffentliche Plätze zu vereinnahmen und die Jura-Hymne zu singen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • alessandro 18.06.2017 11:49
    Highlight Highlight Nimmt mich wunder ob sich Moutier bei einem ja nicht finanzpolitisch ins eigene Fleisch schneidet. Bekommen zwar mehr Geld vom kantonalen Finanzausgleich (Jura hat pro Kopf doppelt so viel wie Bern), aber die innerkantonalen Ausgleichsinstrumente würden dann wegfallen und sicherlich im armen Kanton Jura sicherlich nicht kompensiert. Ja stimmen und gleich ein Sparpaket schnüren. Tolle Freiheit die man da gewinnt.
    • Fulehung1950 18.06.2017 17:46
      Highlight Highlight Grundsätzlich schon. Der Kanton Jura holt sich den Fehlbetrag dann wieder via NFA bei den reichen Kantonen. Bern wird dagegen schon noch ein paar Täler im Oberland finden, denen das Geld, das nicht mehr nach Moutier fliesst, verteilt werden kann.

      Ergebnis: irgendwie wirds teurer!😂
  • Martin68 18.06.2017 11:35
    Highlight Highlight Nach dieser Abstimmung wäre es Zeit, dass uns endlich die Wahrheit über den Fall Flückiger erzählt wird. Wir Berner und die Familie werden es nie vergessen!!
    • Gustav.s 18.06.2017 16:23
      Highlight Highlight Was für ein Fall? Mit Google kommen soviele Flückiger, vor allm wegen einem Krimi.
    • Architect 18.06.2017 17:29
      Highlight Highlight Ich habe leider auch nichts konkretes gefunden. watson?
    • giguu 18.06.2017 17:46
      Highlight Highlight nich mal 10 sekunden gesucht: https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Affaire_Flükiger
    Weitere Antworten anzeigen

Notfall in der Pflege: «Arbeitest du Vollzeit, gehst du psychisch und körperlich kaputt»

Geht es nach denen, die an der Basis arbeiten, ist das Schweizer Pflegesystem am Ende. Bis 2030 fehlen bis zu 65000 Pflegende an den Betten, jede Zweite wirft frühzeitig das Handtuch. Bestandsaufnahme einer aufgewühlten Branche.

Operation am Herzen, über Stunden, danach Intensivstation, an die Maschinen angeschlossen die erste Nacht im Spital. Wenn das Gröbste überstanden ist, kommen die Patienten zu Geri Pfammatter auf die Station. Intermediate Care Abteilung der Herz- und Gefässchirurgie des Inselspitals Bern, im Zwischenraum zwischen Intensivstation und stationärer Abteilung. Und Pfammatter, der von seinem Arbeitsalltag berichtet, als Pflegefachmann mit eidgenössischem Diplom, versucht sie zu pflegen, so …

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