Schweiz
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Mehr Armee, mehr Polizei, weniger Freiheit: Mehr Schweizer wollen aufrüsten (laut Militärakademie)

Flüchtlingsströme, Terrorismus und Krieg sorgen für Unsicherheit. Immer mehr Schweizerinnen und Schweizern blicken besorgt in die Zukunft. Umso wichtiger werden Polizei und Militär. 



Zu diesem Schluss kommt die Studie «Sicherheit 2016» der Militärakademie und des Center for Security Studies der ETH Zürich, die am Freitag publiziert worden ist. Gemäss der Umfrage glauben drei Viertel der Befragten, dass die weltpolitische Lage in den nächsten fünf Jahren düsterer und angespannter wird. Vor einem Jahr waren es noch etwas mehr als die Hälfte gewesen.

Gladiator Spielzeug

Zurück in den Verteidigungsmodus: Die Studie zeichnet ein düsteres Bild.
Bild: pixabay

Zwar gaben in der Umfrage weiterhin fast neun von zehn Personen an, sich sicher zu fühlen. Doch gerade bei der Terrorismusbekämpfung zählt Sicherheit mehr als Freiheit: Zwei Drittel der Befragten sind bereit, Einschränkungen ihrer persönlichen Freiheit hinzunehmen, damit der Terrorismus «mit allen Mitteln» bekämpft werden kann.

87 Prozent befürworten das Sammeln von Daten über verdächtige Personen und den Einsatz der Armee zur Sicherung von Ruhe und Ordnung bei Überforderung der Polizei. 82 Prozent der Befragten wollen mehr Polizei. Das sind deutlich höhere Werte als in den letzten Jahren. Auch die Zustimmung zur Armee ist von 80 auf 84 Prozent gestiegen.

Einen hohen Stellenwert hat die Neutralität. 95 Prozent der Befragten befürworten das Prinzip. Nur noch 22 Prozent stimmen hingegen einem NATO-Beitritt zu. Die Zustimmung zu einem EU-Beitritt ist von 21 auf 16 Prozent gesunken. Die Umfrage wurde im letzten Januar durchgeführt. Dafür wurden 1211 Stimmbürgerinnen in allen Sprachregionen befragt. (sda)

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paco69 27.05.2016 21:32
    Highlight Highlight Es ist ja noch nicht so lange her, als dass einem das alternde aber gut trainierte Gedächtnis einen Strich durch die Erinnerung machen würde:
    Die Warner vor Terroristen und "getarnten" Flüchtlingen wurden rechts platziert, als eher hysterisch eingestuft und mit ihren Bedenken ihre fremdenfeindliche Gesinnung tarnend.
    Das hat Menschen getroffen, die niemals etwas mit der rechten Szene am Hut hatten.
    Erst als die Nachricht der im Umlauf befindllichen gefälschten syrischen Pässe eintrudelte, änderte sich die Draufsicht auf die Warner etwas.
    • Paco69 28.05.2016 12:52
      Highlight Highlight 2)
      Nun war der Zeitpunkt aber bereits überschritten, da man durch diese Form der geistigen Brandstiftung die stets gemässigten und hilfsbereiten Bürger noch hätte abkühlen können.
      Die Verärgerung über die Stigmatisierung der Vorrausschauenden hält an.
      Verständlich.
  • mortiferus 27.05.2016 20:06
    Highlight Highlight Ich will hier, die Schweiz, auf eine gefährliche Gefahr aufmerksam machen. Durch diese gefährliche Gefahr kommen in der Schweiz weit mehr, ca 100% mehr, unbescholtene Bürger ums leben als durch den gemeinen Terroristen. Mutterkühe! Sehr heimtückisch und unberechenbar. Man sollte dieses Problem ernst nehmen. Wen wir jetzt nicht handeln ist es vielleicht in ein paar Jahre schon zu spät. Also bitte liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen wacht auf, handelt, solange wir noch können.
  • Erode Terribile 27.05.2016 13:07
    Highlight Highlight Hahaha Arbeitsbeschaffung für Offiziere.
  • pamayer 27.05.2016 12:42
    Highlight Highlight Bin voll dabei.

    Brauche:
    1 sturmgewehr
    22 handgranaten attrappen
    1 funkgerät
    1 sanitätsbahre
    600 liter mineral 'ohne'
    • pamayer 27.05.2016 15:58
      Highlight Highlight Au weia! Danke!
  • Christian Mueller (1) 27.05.2016 11:59
    Highlight Highlight Wissen die eigentlich, dass alleine wegen dem Verteilen der Sturmgewehre sich 150 Schweizer jährlich selbst umbringen (das sagt das VBS und das BAG...)? Was war da nur noch mit Realitätsverzerrung und so?
  • Süffu 27.05.2016 11:57
    Highlight Highlight Traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast.

    Winston Churchill
    • Süffu 27.05.2016 20:50
      Highlight Highlight Baah - danke, hab kurz recherchiert - 100% ist es ja anscheinend nicht klar - wenns der andere ist, dem der Ursprung zugetraut wurde, muss ich mir kurz ein paar Stunden die Tipp-Finger schrubben...
      Nichtsdestotrotz wirkt diese Statistik auf mich nicht sehr vertrauenerweckend.
  • Schwerthans 27.05.2016 11:54
    Highlight Highlight Schon etwas ironisch, das während meinem pimpel-wk zu lesen 🙋
  • The Destiny // Team Telegram 27.05.2016 11:50
    Highlight Highlight Was haben die da nur wieder gewerkelt in der MILAK xD
    • Louie König 27.05.2016 15:08
      Highlight Highlight Jetzt habe ich lust auf MILKA....Damn you, Schleichwerbung! XD
  • Töfflifahrer 27.05.2016 11:41
    Highlight Highlight Es funktioniert immer noch, Angst machen und dann alle Freiheiten einschränken und die komplette Überwachung einführen.
    Sorry aber damit können wir Terror nicht verhindern. Polizei, ja brauchen wir mehr. Überwachung? Es gibt genug Gesetze, die auch Überwachungen ermöglichen, man muss diese nur endlich Nutzen. Was hindert uns daran, es den Behörden zu ermöglichen umgehend eine Überwachung zu starten und das Zwangsmassnahmengericht innert 2 Std. zu kontaktieren. Lehnt dies die Massnahme ab, sind die Daten zu löschen und mit er Überwachung ist aufzuhören, ansonsten geht es normal weiter.
  • dan2016 27.05.2016 11:25
    Highlight Highlight die vereinten Anstrengungen von Terroristen (im Ausland) und AngstVerliererbedienPartei haben dazu geführt, dass echte Eidgenossen kampflos bereit sind, ihre Freiheit aufzugeben. Ich nehme an, dass dies dazu führen wird, dass die vereinten Anstrengungen noch zunehmen werden.
  • Lowend 27.05.2016 11:15
    Highlight Highlight Wenn die Menschen bereit sind, für ihre Sicherheit auf die Freiheit zu verzichten, kann man sagen, dass die islamistischen Terroristen im Grunde gewonnen haben, denn ihr Hass und ihr Kampf galt unserer freien Gesellschaft, die wir nun so zu sagen auf ihren Druck hin aufgeben. Echt tragisch, diese Entwicklung, weil wir den Terroristen so noch mehr Munition geben, denn wir zeigen ihnen, wie schwach die Fundamente unserer Demokratien und unserer freiheitlichen Werte in Wirklichkeit sind.
    • Fumo 27.05.2016 11:37
      Highlight Highlight "denn ihr Hass und ihr Kampf galt unserer freien Gesellschaft"

      Nein ihren Hass gilt der Besetzung und wirtschaftliche Ausbeutung ihrer Länder durch die USA und dessen Vasallen. Es sind eben die USA die uns glauben lassen es ginge um unsere Freiheit.
    • Lowend 27.05.2016 12:56
      Highlight Highlight Da spricht eine sehr einfache, wohl russisch gesteuerte Weltsicht aus Ihnen. Meiner Meinung nach ist die Welt aber komplexer und was sagen sie denn zum Kampf der Islamisten gegen Russland, oder zu den islamistischen Anschlägen in Afrika? Sind Russland oder die Nordafrikanischen Staaten auch Vasallen der USA, oder was?
    • just sayin' 27.05.2016 12:57
      Highlight Highlight fumo? schau dir mal kurz deine kleidung, computer, telefon und allgemein deinen wohlstand an und denke dann nochmals über wirtschaftliche ausbeutung nach.

      wir alle beuten indirekt aus
  • C0BR4.cH 27.05.2016 11:12
    Highlight Highlight Eine Studie der Militärakademie über Sicherheitserkenntnisse? xD

    "Flüchtlingsströme, Terrorismus und Krieg"
    Davon sind wir ja soooooo krass betroffen. Krieg ist allgegenwärtig, ich seh fast nur noch Raketen, wenn ich aus dem Fenster schau. Auch in den Nachbarländern.
    Terrorismus hier in der Schweiz gaaaanz übel. Flufhäfen haben wir mitterweile deshalb keine mehr.
    Und dann noch diese Flüchtlingsströme ... auf der Alp gibts nicht mal mehr einen grünen Flecken!*

    *m̶a̶y̶ DOES contain a whole f***ing lot of sarcasm
    • C0BR4.cH 27.05.2016 12:50
      Highlight Highlight @Wisegoat
      Ich seh grad den Zusammenhang nicht ganz, sry.

      Ich bin gegen den Überwachungs- und Sicherheitswahn, ergo auch gegen besagte Parteien.
    • C0BR4.cH 27.05.2016 13:30
      Highlight Highlight Ok, jetz versteh ich, was du meinst.

      Aber über surreale Ängste und die weitbekannte Terrorphobia kann ich mich nur noch lustig machen. Sry. Div. Medien und Politiker sollten es einfach unterlassen, solche Phobien zu verbreiten.
    • Bowell 27.05.2016 13:54
      Highlight Highlight @COBR4.cH: Ja stell Dir vor, eine Studie der ETH, lustig, gell? Als kleine Erinnerung: Auch an der MILAK gelten die wissenschaftlichen Standards denen sich die Schweizer Hochschullandschaft verschrieben hat. Aber es ist für einen Kleingeist natürlich einfacher, sich über besagte Studie lustig zu machen, als sich ernsthaft mit der Aussage auseinanderzusetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yakari9 27.05.2016 11:07
    Highlight Highlight tolle Studie... 1211 Probanden..
    • TrueClock 27.05.2016 11:30
      Highlight Highlight Seh ich auch so. Alles andere als repräsentativ. Sollte man gar nicht beachten und erst recht keine Plattform bieten
    • bernd 27.05.2016 12:50
      Highlight Highlight Die Anzahl Befragter hat mit Repräsentativität nichts zu tun. Wenn die Stichprobe repräsentativ für die Gesamtpopulation zusammengesetzt ist, reichen 1200 Befragte aus, um brauchbare Aussagen machen zu können.
  • smarties 27.05.2016 11:05
    Highlight Highlight Wer die Freiheit zugunsten der Sicherheit aufgibt, wird beides verlieren...
    • Bowell 27.05.2016 13:57
      Highlight Highlight Benjamin Franklin hat angerufen, er will sein Zitat zurück...

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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