Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 12. FEBRUAR 2017 ÜBER DIE ERLEICHTERTE EINBUERGERUNG VON PERSONEN DER DRITTEN AUSLAENDERGENERATION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Ein Mann haelt einen biometrischen Schweizer Pass in der Hand, aufgenommen am 10. Februar 2014 in Bern. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Steiniger Weg zum Schweizer Pass: Die Einbürgerungspraxis einzelner Gemeinden sorgt immer wieder für Kritik. Bild: KEYSTONE

Raclette, Dorfbeizen, Kirchennamen – die vier absurdesten Einbürgerungs-Hindernisse

Der Gemeinderat von Wislikofen AG will eine gut integrierte Frau aus Bangladesch nicht einbürgern, die seit zehn Jahren im Dorf lebt. Einer der Gründe: Sie konnte im Gespräch nicht alle Nachbargemeinden des Orts nennen. Längst nicht der absurdeste Grund für eine verwehrte Einbürgerung, wie unsere Liste zeigt.



Die 40-jährige Kaniz Fatema Khan wohnt seit zehn Jahren in der Aargauer Gemeinde Wislikofen. Die Bangladescherin arbeitet im 342-Seelen-Dorf als Köchin in einer Institution für Behinderte. Ihre Söhne wurden beide hier geboren. Sie nimmt regelmässig an Veranstaltungen im Dorf teil. Ihr Deutsch und Schweizerdeutsch ist zwar nicht akzentfrei, aber sie kann sich problemlos verständigen.

Obwohl sie den schriftlichen Staatskundetest bestanden hat, empfiehlt der Wislikofer Gemeinderat der Gemeindeversammlung vom 28. November, Khans Einbürgerungsgesuch abzulehnen. Begründung: Die sprachlichen Kenntnisse von Frau Khan seien zu schwach und die Integration fraglich, wie die Aargauer Zeitung schreibt. Die Begründung von Gemeindeammann Heiri Rohrer: «Bei der Frage nach den Nachbargemeinden Wislikofens nannte sie bei Weitem nicht alle Ortschaften.» Ausserdem habe sie nur zwei regelmässige Veranstaltungen im Dorf nennen können.

Stimmen aus Wislikofen AG

Video: kaltura.com

Wislikofen ist nicht die erste Gemeinde, welche durch ihre Einbürgerungspraxis in die Schlagzeilen gerät, wie diese vier Fälle zeigen:

Funda Yilmaz: Skifahren statt Schwingen

Bild

Bild: screenshot Aargauer Zeitung

Der von der Aargauer Zeitung publik gemachte Fall der jungen Türkin machte internationale Schlagzeilen. Yilmaz wurde in der Schweiz geboren, ging hier zur Schule, schloss eine Ausbildung als Tiefbauzeichnerin ab, erhielt eine Festanstellung in ihrem Lehrbetrieb und ist mit einem Schweizer verlobt. Im schriftlichen Einbürgerungstest beantwortete sie 100 Prozent der Fragen richtig.

Am Gespräch vor der Einbürgerungskommission von Buchs AG ist Yilmaz nervös. Sie vergisst den Namen des berühmten Berges bei Engelberg OW (Titlis). Die Kommission stört sich auch daran, dass sie den Namen des Metzgers und Bäckers im Dorf nicht nennen kann, sondern lediglich Aldi und Migros. Und als Yilmaz nach typischen Schweizer Sportarten gefragt wird, nennt sie Chlauschlöpfen und Ski. Die Kommission wollte Hornussen und Schwingen hören. Der Einwohnerrat lehnt Yilmaz’ Gesuch auf Empfehlung der Kommission ab. Sie wehrt sich mit einem Rekurs. Und wird beim zweiten Versuch im Oktober 2017 eingebürgert.

Mergim Ahmeti: Nur den Hirschen gekannt

Bild

Bild: Screenshot Beobachter

Der 22-jährige Kosovare Mergim Ahmeti will sich im März 2018 an seinem Wohnort im St. Galler Rheintal einbürgern lassen. Er ist in der Schweiz geboren worden, zur Schule gegangen und arbeitstätig. Sein Leumund ist tadellos, keine Verkehrsbussen, keine Schulden. Berufsbegleitend macht Ahmeti eine Fachhochschule. Für seine Karriere nimmt er einen Arbeitsweg von zwei Autostunden auf sich. Darunter leiden seine Freizeitaktivitäten. Aus dem Fussballclub des Dorfs ist er nach siebenjähriger Aktivmitgliedschaft aus Zeitgründen ausgetreten. Bei den vier anderen Vereinen des Dorfs  – Pfadi, katholischer Frauenverein, Musikgesellschaft, Turnverein – ist er nicht dabei.

Dass er in keinem Verein mitmacht, ist für den Einbürgerungsrat der Ortsgemeinde Montlingen ein Grund dafür, Ahmetis Gesuch abzulehnen. «Die Integration im Dorf ist schwach vorhanden. Er bemüht sich zu wenig, sich voll und ganz im Dorf zu integrieren.» Beispielsweise kenne er die Restaurants im Zentrum von Montlingen nicht, obwohl er dort aufgewachsen sei und diese an seinem früheren Schulweg liegen. «Tatsächlich kam mir gerade nur der Hirschen in den Sinn», sagte Ahmeti dem Beobachter. Und gibt zu bedenken: «Aber wenn ich alle Restaurants genannt hätte, hätte es vielleicht geheissen, ich hänge nur in der Beiz rum.»

David Lewis: Woher das Raclette kommt

Bild

Bild: screenshot blick

Der 43-jährige Brite will sich und seinen sechsjährigen Sohn im Juni 2018 an seinem Wohnort am Obersee einbürgern lassen. Die Staatskundeprüfung hat er laut Blick mit Bravour bestanden. Lewis ist kurz nach seiner Geburt in London nach Château-d'Œx VD gezogen und spricht fliessend Deutsch und Französisch.

Die Einbürgerungskommission will vom Briten unter anderem den Ursprungsort von Raclette wissen. Weil er Westschweiz statt Wallis zur Antwort gibt und auch nicht weiss, was die Bündner Spezialität Capuns ist, kommt die Kommission zum Schluss, dass Lewis «ungenügend mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen vertraut» sei. Ebenfalls negativ angerechnet wird ihm, dass er nicht sagen kann, wie eine Abstimmung zustande kommt und allgemein zu wenig Ahnung vom Milizsystem habe.

M. M.: Kirchenorte statt Kirchennamen

Bild

Bild: screenshot 20 Minuten

Im Sommer 2017 macht 20 Minuten den Fall des 29-jährigen Deutschen M. M. publik. Der aus Rheinland-Pfalz stammende M. lebt seit 16 Jahren in der Schweiz, hat hier die Schule besucht und im Kanton Thurgau eine Firma aufgebaut. Er ist Mitglied im Arbeitgeber- und Hauseigentümerverband. Doch nach einem Gespräch mit der Kreuzlinger Einbürgerungskommission wird sein Einbürgerungsgesuch zur Ablehnung empfohlen.

M. wird dort unter anderem nach den katholischen Kirchen im Ort gefragt. Er kann einige benennen. Von den reformierten Gotteshäusern kann er nur die Lage beschreiben. Und statt den verlangten vier kann er nur zwei Museen im Ort aufzählen. Von den Mitgliedern der Stadtregierung kennt der Deutsche nicht alle. Dafür kann er die Funktionsweise der Schweizer Sozialhilfe problemlos erklären und kennt die Spitäler und Firmen in Kreuzlingen. Den schriftlichen Wissenstest hatte M. im Vorfeld bereits bestanden, weshalb ihn die Wissensfragen durch die Kommission ärgerten: «Meine Person und mein Leben als integrierter Bürger haben die Kommission überhaupt nicht interessiert.»

Die nützlichsten Reisepässe der Welt

Das könnte dich auch interessieren:

Hitzewarnung der höchsten Stufe ++ So bereitet sich die Armee auf die Hitze vor

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Das gab's noch nie: Schweizer Mathe-Genie startet als 15-Jähriger mit Master-Studium

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel

«Ab 30 kann Mann keine kurzen Hosen mehr tragen!» – watson-Chef klärt uns auf 🙄

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

«Die Schweiz ist eine Gold-Weltmacht – ein enormes Risiko»

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

Herr Matthes, wie gross ist die Schadenfreude bei Nokia über Huaweis Trump-Schlamassel?

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

Fans raten GNTM-Gewinnerin Stefanie Giesinger zu grösseren Brüsten – aber ihr Konter sitzt

Link zum Artikel

YouTuberin verwandelt Teslas Model 3 in Pick-up – und das Resultat ist grandios

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

Diese Schweizer Fussballer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

Luzern ruft Klimanotstand aus

Link zum Artikel

Hitzewarnung der höchsten Stufe

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Turbo Jens ist alles, was du heute gesehen haben musst (wer hat den Typen eingestellt?)

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

50
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
50Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bits_and_More 23.11.2018 10:51
    Highlight Highlight Diese Fragen klingen viel mehr für den Nachweis für den "Bünzli-Ausweis" als für das Erlangen der Staatsbürgerschaft...
  • why_so_serious 23.11.2018 08:14
    Highlight Highlight Welcome to switzerland - wo man sich rühmt, wie offen man ist, da man ja 4 Landessprachen hat. Die Realität sieht halt genau anders aus. 3-faches Bünzli-hoch
  • Didabelju68 23.11.2018 07:09
    Highlight Highlight Unser heiliger Grahl der Schweizerpass! Ist das Schweizerbürgerrecht so was besonderes? So wie ich informiert bin, gibt es kein Land mit solch einem Prozedere, zur Erlangung eines Bürgerrechts. Einbürgerungsforen können Aussdruck von Dilettantismus und Angst vom Fremden sein. Ich bin für eine vernünftige Integration von Bewerbern (z.B. die Beherrschung der Sprache wo ich lebe). Aber ich mag es, Fremde in unseres Staatengebilde aufzunehmen, die ihre Kultur und auch Mentalität respektvoll einbringen.
  • Andi Amo 23.11.2018 02:06
    Highlight Highlight Sorry, aber was soll die ganze künstliche Auftegung hier über angebliche Einbürgerungshürden? Ich habe gestern den Einbürgerungstest vom Kanton Aargau gemacht und habe easy bestanden - man muss auch nur gerade mal 60 % der Antworten richtig haben und es kommen Fragen wie; welcher Berg ist auf dem Bild zu sehen (ein Bild vom Matterhorn...) - dazu hat man noch 4 Antwortmöglichkeiten, wovon sicher 1-2 offensichtlich falsch sind! Tut nicht so, als ob ab einer einzelnen schwierigeren Frage jemand direkt nicht eingebürgert werden wird...😒
    • pixelqueen 23.11.2018 08:58
      Highlight Highlight Hast du denn Text gelesen? Alle oben genannten Personen hatten den schriftlichen Test bestanden.
    • äti 23.11.2018 10:19
      Highlight Highlight .. ist eben sehr von der Gemeinde, ihrer Mitglieder und der Zusammensetzung der Komission abhängig.
    • Bits_and_More 23.11.2018 11:07
      Highlight Highlight Es geht in diesem Artikel ja nicht über den schriftlichen Test (welcher ja die hier genannten Personen auch erfolgreich bestanden haben), sondern um die spezifischen Fragen und Begründungen für die Empfehlung zur Ablehnung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • iseewhatyoudidthere 23.11.2018 00:03
    Highlight Highlight Zum Glück wurde ich in Zürich eingebürgert. Da kann einer Rekurs einlegen, weil ich die Beiz am anderen Ende der Stadt nicht kenne oder die Hand heben, weil ihm/ihr mein Nachname nicht gefällt.
  • Amina Axmed 22.11.2018 23:49
    Highlight Highlight Ich versetehe noch nicht wiso ist wichtig
  • Eine_win_ig 22.11.2018 22:22
    Highlight Highlight Ich bin Berufsoffizier. In jeder RS führen wir einen Wochentest zum Thema Schweiz durch (Fragen à la: Grösster See der Schweiz, höchster Berg, Anzahl NR und SR, Namen der 7 BR etc.). Wenn ich die Durchschnittspunktzahl da nehme, müsste man 3/4 ausbürgern.... diese Einbürgerungstests sind lächerlich. Ich wohne seit 2 Jahren temporär näher an meinem Arbeitsplatz. Ich könnte keine 2 Restaurants in der Gemeinde bennen, da ich entweder am arbeiten bin oder die Zeit mit meiner Frau verbringe..
    • Andi Amo 23.11.2018 02:11
      Highlight Highlight Heute wird auch lieber Frühenglisch und Früh-Sexualkunde unterrichtet + diverse neue andere Fächer, da bleibt nicht mehr so viel Platz, um etwas über die eigene Kultur und das Land zu lernen...
    • Fabio74 23.11.2018 16:38
      Highlight Highlight @amo wo und was ist früh sexualkunde im Detail?
  • Natürlich 22.11.2018 22:14
    Highlight Highlight Also ich wüsste alle Nachbarsgemeinden meiner Ortschaft obwohl ich erst 2 Jahre hier wohne.
    Ebenfalls kenne ich einige Restaurants und Kirchen usw.
    Aber man kann nie alles wissen.
    Manchmal wäre gesunder Menschenverstand wichtiger als stures Beamtenbünzlitum...
  • JasCar 22.11.2018 22:10
    Highlight Highlight Ich bin vor gut zwei Jahren ausgewandert. Ich bin ein umgänglicher und neugieriger Mensch, und eigentlich sehr sprachbegabt. Eigentlich.
    Denn diese fällt mir sehr schwer, ich fange erst jetzt so langsam an, mich verständigen zu können.
    Ich habe andere Schweizer kennengelernt, welche schon über 10 Jahre hier sind. Und die sprechen auch nicht Akzentfrei 😉
    Ich kenne auch nicht alle Cafésim Ort und könnte das Nationalgericht nicht kochen.
    Trotzdem fühl ich mich Willkommen.
    Quo vadis Helvetia?
    • Eine_win_ig 22.11.2018 22:24
      Highlight Highlight Meine Frau ist ursprünglich aus der Westschweiz... beim akzentfreien Deutsch würde Sie auch nach 7 Jahren noch durchfallen... lächerlich.
  • Werner Walser 22.11.2018 21:41
    Highlight Highlight Ich möchte nicht wissen, wieviele Schweizer bei solchen Fragen scheitern würden...
    • Menel 23.11.2018 08:13
      Highlight Highlight Also ich ganz bestimmt 😅
  • northvan 22.11.2018 21:41
    Highlight Highlight Zum Glück wurde ich im Alter von 3 Jahren eingebürgert... Was da anscheinend heute gefragt wird ist ja teilweise jenseits von Gut und Böse.

    Obwohl ich in der Schweiz geboren und hier aufgewachsen bin, würde ich heute wohl mit wehenden Fahnen untergehen und nicht mehr eingebürgert werden... und das mit 43 Jahren...ach ja Vater Ausländer - Mutter Schweizerin, deshalb nicht seit Geburt Schweizer.
    • Röschtigraben1 23.11.2018 07:30
      Highlight Highlight Normalerweise ist man automatisch Schweizer wenn ein Elternteil Schweizer ist.
      Bei meinen kindern war das nie ein Problem. Mein jüngster ist im Ausland geboren, auch da kein Problem
    • anundpfirsich 23.11.2018 07:43
      Highlight Highlight Hmm, ist es nicht egal welcher Teil der Eltern Schweizer ist? Dachte immer sofern die Eltern beide Pässe beantragen kommt es nicht darauf an ob die Mutter oder Vater Schweizerbürger ist. Das Recht auf den Pass hast du dann sowieso. Und wenn dem nicht so ist, würde es eher Sinn ergeben, wenn die Mutter das weiter gibt.
    • northvan 24.11.2018 11:05
      Highlight Highlight Das ist heute so. In den siebziger Jahren hat man automatisch die Staatsbürgerschaft des Vaters erhalten. Natürlich "profitierten" meine Eltern von der erleichterten Einbürgerung für meinen Bruder und mich. Wobei sich mein Vater nie einbürgern liess.
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 22.11.2018 21:05
    Highlight Highlight Ich bin unendlich dankbar muss ich den Test als Schweizerin nicht machen, ich würde total durchfallen: Geografie hab ich null Ahnung, ich bin in keinem Verein, kenne nicht alle Beizen und kenne sicher nicht alle Regionalspezialitäten.


    Unglaubliche Begründungen!!! Pfui.
  • Ursus der Rächer 22.11.2018 19:50
    Highlight Highlight Ich bin vor einem halben Jahr in ein anderes Dorf gezogen, wo ich mir ein Haus gekauft habe. Ich weiss nicht einmal wer die Behördenvertreter sind und kenne die beiden Beizen nicht. Bei der Anmeldung in der Gemende habe ich eine Broschüre über das Dorf und die Vereine erhalten. Ich habe erklärt ich sei kein Vereinsmeier und würde gerne zurückgezogen leben, da mich mein Geschäft voll in Snspruch nehme. Dà respektiert man, dem Dorf ist
  • Robi14 22.11.2018 19:49
    Highlight Highlight Von wo das Raclette kommt? Haben die einen an der Waffel?
  • Jesses! 22.11.2018 19:28
    Highlight Highlight Bizzar, das Ganze. Viele Schweizer wissen kaum etwas über die Schweiz und diese Menschen sollen Dinge wissen, wofür sich viele Schweizer gar nicht interessieren. Wann kommt die Vernunft und der gesunde Menschenverstand? Wichtig ist doch, was diese Nenschen mitbringen und einbringen können. Welche Qualitäten, Stärken, Fähigkeiten und Talente sie haben. Und ob sie sich ernsthaft integrieren wollen. Alles andere ist doch Beilage und völlig unwichtig.
  • Meckerschlumpf 22.11.2018 19:21
    Highlight Highlight Mal ehrlich die Staatskunde würde reichen!
    Alle anderen fragen über sonstiges usw. ist nur Schikane und wird gemacht weil die Herren das halt können und denen ein gefühl von Macht gibt.
    Genau diese machen unsere Schweiz schlecht und wir werden dann als unfreundliche bünzlibürger angesehn!
    Einfach nur Fragwürdig solche machenschaften
  • Cédric Wermutstropfen 22.11.2018 19:14
    Highlight Highlight Ich finde es gut, dass der Pass einem nicht einfach so geschenkt wird. Ich habe manchmal aber das Gefühl, dass Leute den Pass bekommen, obwohl sie ihn nicht verdient hätten und manche ihn nicht bekommen, obwohl sie sich vorbildlich verhalten und viel eher Anspruch darauf hätten.
    • one0one 22.11.2018 20:21
      Highlight Highlight Leuten die es nicht schaffen sich in zwei Saetzen nicht selber zu wiedersprechen sollte man das Kommentieren verbieten ;)
    • ChiliForever 22.11.2018 20:35
      Highlight Highlight Das könnte an dem intransparenten Vergabesystem liegen ... 😉
    • Cédric Wermutstropfen 22.11.2018 21:31
      Highlight Highlight one0one: Leuten die nicht fähig sind zu lesen und verstehen, denen sollte man das Kommentieren von Kommentaren verbieten. Diese Regelung täte schon seit 20:21, 22.11.2018 Not.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theageti 22.11.2018 19:12
    Highlight Highlight Ich musste googlen was 'Chlauschlöpfen' ist
    • Aglaya 22.11.2018 21:53
      Highlight Highlight Ich habe das auch erst gelernt, als ich vom Kanton Bern in die Stadt Luzern umgezogen bin und Abends plötzlich "Schüsse" hörte...
  • DichterLenz 22.11.2018 19:00
    Highlight Highlight Bei diesen Tests können die Dorfspiesser dem bösen Albaner halt mal zeigen, wo der Bartli den Most holt.

    Eklig.
  • einmalquer 22.11.2018 18:59
    Highlight Highlight Interessant wäre zu wissen, ob denn die GemeinderätInnen akzentfreies Hochdeutsch sprechen können.
    • Alf 22.11.2018 19:19
      Highlight Highlight Wieso akzentfreies Hochdeutsch?
    • FloW96 22.11.2018 19:44
      Highlight Highlight wie viele Deutsche können akzentfrei hochdeutsch sprechen?
    • ChiliForever 22.11.2018 20:41
      Highlight Highlight Also richtiges Hochdeutsch entsprechend den Schreibregel wird eigentlich nur um Hannover herum bis Göttingen runter und zwischen Braunschweig und Bielefeld gesprochen.
      Selbst heute hört man dem Hamburger noch das Hamburger sein an... 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 22.11.2018 18:58
    Highlight Highlight Nach welchen kriterien werden die „Fachpersonen“ dieser Komitees bestimmt?

    Andererseits; wieviele Einbürgerungung wurden während der Zeit dieser vier Fälle korrekt und ohne Fachwissen zu Hornussen und Dorfbeizen gutgeheissenen?
  • ChiliForever 22.11.2018 18:51
    Highlight Highlight So funktioniert halt Ausgrenzung. Man sucht sich absurde Regelungen und wirft diese dann dem Opfer vor.

    Das ist wie bei uns in Deutschland mit dem allgemeinen Vorwurf der Kriminalität an Flüchtlinge. Ja, diese verstoßen gegen besonders viele Regelungen: gegen Meldepflichten, Aufenthaltspflichten, Ausweispflichten und Ähnliches.
    Alles Vergehen, die ein Deutscher gar nicht begehen kann...

    P.S.: Wenn ich mir die Fragen oben ansehe: Die meisten könnte ich für meine Heimatstadt nur bedingt beantworten...
  • Garp 22.11.2018 18:50
    Highlight Highlight Die Gründe einer empfohlenen Ablehnung sind schon krank. Es muss ja nicht jeder so sein, wie diese Damen und Herren, der Komission. Sie sollten sich selber nicht zum Massstab eines Schweizers nehmen. Schweizer Bünzlitum der peinlichsten Art. Schweizer sind ganz unterschiedlich und würde man alle schweizer Gemeindebewoher befragen, müsste man ziemlich vielen die Staatsbürgerschaft aberkennen.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 22.11.2018 18:47
    Highlight Highlight Ich lernte Capuns erst kennen als ich im Kanton Graubünden zu Arbeiten begann

    Die Frage ist also irgendwie Dumm
  • Ton 22.11.2018 18:42
    Highlight Highlight Zum Glück muss man als Schweizer keine solche Tests machen, ich hätte keine Chance. Denn ich bin nicht interessiert an de Kirche, nicht an Dorfbeizen und bin auch in keinen lokalen Vereinen.
    • JZ4EVER 22.11.2018 19:05
      Highlight Highlight In diesem Fall müsste man Dich ausschaffen. Wenn nötig mit der Durchsetzungsinitiative.
    • Jesses! 22.11.2018 19:30
      Highlight Highlight Voilà! Ich auch nicht. Ich müsste in ein Heim verfrachtet und ins St. Nimmerleinsland ausgeschafft werden.
  • dr.gore 22.11.2018 18:40
    Highlight Highlight Lächerlich.

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

watson kommt heute anders daher als sonst. Aufgrund des Frauenstreiktags dominieren Frauen die Startseite. 14 Begründungen, warum das so ist.

Frauen sind in der Politik untervertreten. Im Nationalrat sind 32 Prozent Frauen, im Ständerat 15,2 Prozent. In 170 von 193 Ländern weltweit ist ein Mann an der Macht. Nur in 23 Ländern ist eine Frau Regierungschefin oder Staatsoberhaupt. 88 Prozent der Macht auf der Welt gehört somit Männern.

Die Quellen für diesen Artikel findest du ganz am Schluss.

Frauen sind in allen relevanten Entscheidungsgremien untervertreten. Der Anteil von Frauen in Verwaltungsräten in der Schweiz wächst langsamer als …

Artikel lesen
Link zum Artikel