Schweiz
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ZUR MELDUNG, DASS DAS PARLAMENT DAS ERSTE MASSNAHMENPAKET ZUR NEUEN ENERGIESTRATEGIE BEREINIGT HAT, STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, DEM 19. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Die Staumauer des Grimsel-Stausees, aufgenommen am 4. August 2010 auf dem Grimselpass im Kanton Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Grimsel-Stausee im Kanton Bern. Bild: KEYSTONE

Kantonale Vorlagen: Basel versenkt Spitalfusion, Berner Energiegesetz scheitert hauchdünn

In acht Kantonen wird über insgesamt 19 Vorlagen abgestimmt. Die aktuellsten Entwicklungen inklusive aller Resultate gibt es hier im Überblick.



Hier geht es zum Liveticker zur Zersiedelungs-Initiative

Basel-Stadt und Basel-Land: Spitalfusion gescheitert

Ein Hybrid Operationssaal im neuen Operationstrakt Ost des Universitaetsspitals Basel, fotografiert an einem Medienrundgang in Basel, am Samstag, 2. Dezember 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

OP-Saal im Unispital Basel. Bild: KEYSTONE

Die beiden Basel können ihre Kantonsspitäler nicht zusammenlegen: Die hart umkämpfte Spitalfusion wurde im Stadtkanton abgelehnt, während das Baselbiet klar zustimmte.

Die Kantonsspitäler-Fusion wäre eine schweizweite Premiere gewesen. Sie hätte Leistungen über die Kantonsgrenzen bündeln und effizienter machen sollen. Mittelfristiges Sparziel waren 70 Millionen Franken; 400 Stellen standen auf der offiziellen Streichliste.

Die Fusion des Universitätsspitals Basel (USB) und des Kantonsspitals Baselland (KSBL) wurde im Stadtkanton mit mit 55,95 Prozent abgelehnt. Im Landkanton wurde sie mit 66,63 Prozent angenommen. 

Ein Staatsvertrag für engere Gesundheits-Kooperation hingegen kam in beiden Kantonen klar durch. Er wurde mit Ja-Anteilen von 67,28 Prozent in Basel-Stadt und 76,97 Prozent in Baselland angenommen.

In Basel-Stadt wird zudem über eine Steuerreform befunden, die mit Blick auf die nationale Abstimmung Steuervorlage17 interessiert. Diese ist laut ersten Zwischenergebnissen deutlich angenommen worden.

Im Kanton Basel-Landschaft ist das Gesetz über die Abgeltung von Planungsmehrwerten knapp angenommen worden. Damit wird bei Neueinzonungen künftig eine Abgabe fällig, wenn sie 50'000 Franken übersteigt. Zugestimmt haben die Stimmberechtigten mit 50,71 Prozent Ja-Stimmen.

Zürich schickt das Wassergesetz bachab

Blick in das Wasserreservoir Kaeferberg anlaesslich des 150-jaehrigen Jubilaeums der staedtischen Wasserversorgung, aufgenommen am Samstag, 22. September 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Blick ins Wasserreservoir Käferberg in Zürich. Bild: KEYSTONE

Im Kanton Zürich scheitert das umstrittene Wassergesetz mit 55 Prozent Nein-Stimmen.

Beim Gesetz ging es um die Frage, wer die Wasserversorgung betreiben darf. Die Regierung und die bürgerliche Kantonsratsmehrheit wollten dies Privaten teilweise erlauben – sehr zum Missfallen der Linken. Sie befürchteten, dass Konzerne Profit aus dem Trinkwasser schlagen könnten. 

Gegner Ruedi Lais (SP) über die Motive der Wähler

Video: kaltura.com

Bei der zweiten Vorlage, dem Hundegesetz, ging es um die Frage, ob die Zürcher Hundehalter von der Leine gelassen werden oder nicht. Das Hundegesetz scheiterte mit 70 Prozent Nein-Stimmen deutlich.

Die Stimmberechtigten hatten zu entscheiden, ob die Besitzer von «grossen und massigen» Hunden weiterhin einen Kurs besuchen müssen. Die Mehrheit des Kantonsrats entschied im vergangenen Jahr, diese Kurse komplett zu streichen, weil sie bei grossem Aufwand nur wenig brächten. Sehr zum Missfallen der Ratsminderheit, die das Behördenreferendum ergriff, weshalb die Vorlage vors Volk kommt.

Glückliche Gegner des Hundegesetzes

Video: kaltura.com

Bern: Energiestrategie scheitert hauchdünn, klares Ja zum Polizeigesetz

Detail view of the door of a police car of the cantonal police of Berne with the cantonal coats of arms and police letting photographed on October 6, 2015, in Berne, Switzerland. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Detailansicht der Tuere eines Dienstfahrzeug der Kantonspolizei Bern mit dem Kantonswappen und dem Polizeischriftzug aufgenommen am 6. Oktober 2015, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Arbeit der Berner Polizei hat eine neue gesetzliche Grundlage erhalten. Bild: KEYSTONE

Die Berner Stimmberechtigten haben über das neue Polizeigesetz entschieden: Es wurde mit 76.4 Prozent deutlich angenommen.

Bereits im Kantonsparlament hatte das Gesetz eine satte Mehrheit gefunden. Linke und Fahrende haben aber mit Erfolg das Referendum ergriffen. Sie befürchteten vor allem Nachteile für ausländische Fahrende und für die Veranstalter von Demonstrationen. Ausserdem stören sie sich am sogenannten Schnüffelparagrafen. 

Zudem kam im Kanton Bern auch die Energiestrategie des Bundes auf den Prüfstand. Die Berner entschieden in einer Referendumsabstimmung über das revidierte Energiegesetz, das die Ziele des Bundes auf kantonaler Ebene umsetzen soll – und lehnten es haarscharf ab: 50.6 Prozent der Stimmbürger sagten Nein, 49.4 Prozent Ja.

Genf verbietet Beamten das Tragen von religiösen Symbolen

Des jeunes attendent devant la Cathedrale St Pierre avant de la visites, durant le Festival Reformaction de la jeunesse Protestante, ce samedi 4 novembre 2017 a Geneve. La Federation des eglises protestantes de Suisse (FEPS) organise en collaboration avec des associations evangeliques et d'autres organisations de jeunesse un festival pour les jeunes dans le cadre des festivites des 500 ans de la Reforme

Die Saint-Pierre-Kathedrale in Genf. Bild: KEYSTONE

In Genf dürfen Staatsangestellte und Politiker künftig keine Zeichen der Religionszugehörigkeit wie zum Beispiel Kopftücher mehr tragen. Die Genferinnen und Genfer haben nach Teilergebnissen ein neues Gesetz zur Trennung von Staat und Kirche angenommen. Gemäss den vorläufigen Resultaten basierend auf 95 Prozent der ausgezählten Stimmzettel billigten 55,56 Prozent der Abstimmenden das sogenante Laizitätsgesetz.

Darin wird der Grundsatz der Neutralität des Staates in religiösen Fragen bekräftigt. Weiter verbietet das neue Gesetz, ausser in Ausnahmefällen, religiöse Kundgebungen im öffentlichen Raum. Auch die Stellung der Kirchen in finanziellen Fragen wird verbessert.Gegen die Gesetzesrevision hatten linke Parteien, Gewerkschaften feministische und muslimische Verbände das Referendum ergriffen. Allerdings ist mit dem Ja an der Urne der Streit noch nicht beendet. Es sind mehrere Beschwerden am Genfer Verfassungsgericht hängig.

Keine Chance an der Urne hatten dagegen zwei von der Partei der Arbeit (PdA) lancierte Initiativen zur Gesundheit. Nach vorläufigen Ergebnissen lehnten die Stimmbürger die Initiative zur Einführung einer obligatorischen Zahnversicherung mit 55,04 Prozent ab. Zahnpflegekosten werden somit in Genf weiter nicht von der Grundversicherung gedeckt. Die Initiative zur Schaffung einer öffentlichen Krankenkasse scheiterte laut Trendergebnissen mit 55,97 Prozent. Sie war lediglich vom linken Bündnis Ensemble à Gauche unterstützt worden. Sowohl die bürgerlichen Parteien als auch die SP hatten die Vorlage abgelehnt. Sie zweifelten daran, dass eine öffentliche Krankenkasse das richtige Instrument ist, um die Prämienexplosion zu bekämpfen

St. Galler sagen Ja zur IT-Bildungsoffensive 

Der Kanton St. Gallen kann eine IT-Bildungsoffensive zur Bekämpfung des Fachkräftemangels starten. Knapp 70 Prozent der St. Galler Stimmberechtigten bewilligten einen Kredit von 75 Millionen Franken für Projekte in allen Bildungsstufen. Die Vorlage wurde mit 75'565 Stimmen zu 32'634 Gegenstimmen deutlich gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung betrug 34,76 Prozent. Mit dem Geld werden während acht Jahren Projekte von der Volksschule über die Berufsbildung bis zu den Fachhochschulen und der Universität finanziert. Die Vorlage für eine IT-Bildungsoffensive war im St. Galler Kantonsrat unbestritten.

Im Kanton St. Gallen fehlen vor allem hochqualifizierte Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen, sehr gut ausgebildete IT-Spezialisten sowie Fachkräfte im Bereich Elektrik und Elektronik

Urner wollen Grossraubtiere regulieren

ARCHIV - ZUM TAGESGESCHAEFT DER WINTERSESSION, AM  MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Wolf, mutmasslich

Ewiges Streitthema: Der Wolf.  Bild: KEYSTONE

Der Kanton Uri hat sich gegen Wolf und Co. gewappnet. Die Stimmberechtigten nahmen am Sonntag die Volksinitiative «Zur Regulierung von Grossraubtieren» an. Für die durch den Kanton Uri streifenden Bären und Wölfe ändert sich damit vorerst aber praktisch nichts. Die Stimmberechtigten hiessen die vom Bauernverband lancierte Verfassungsinitiative mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 69,5 Prozent (5993 zu 2631 Stimmen) gut. Die Stimmbeteiligung betrug 33,6 Prozent.

Mit dem Beschluss der Stimmberechtigten erhält der Kanton die Verfassungskompetenz, Vorschriften zum Schutz vor Grossraubtieren und zur Bestandesregulierung zu erlassen. In der Praxis ist damit aber keine Änderung zu erwarten, weil die Forderungen der Initiative weitgehend in der geltenden Gesetzgebung erfüllt sind und weil die Kantone keinen Spielraum für eine eigene Grossraubtierpolitik haben.

Appenzell Ausserrhoden: Zwei Neue in der Regierung

Die neu gewaehlten Regierungsraete Yves Noel Balmer (SP), links, und Hansueli Reutegger (SVP), posieren im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen im Kanton Appenzell Ausserrhoden, am Sonntag, 10. Februar 2019, in Herisau. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Neu gewählt: Yves Noël Balmer (SP, links) und Hansueli Reutegger (SVP). Bild: KEYSTONE

Bei den Gesamterneuerungswahlen in den Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden gab es keine Überraschungen. Die Regierung bleibt in Männerhand: Die drei Bisherigen wurden bestätigt. Hansueli Reutegger verteidigt den Sitz der SVP, Yves Noël Balmer jenen der SP.

Aus der fünfköpfigen Regierung treten Köbi Frei (SVP) und Matthias Weishaupt (SP) altershalber zurück. Als Nachfolger nominierte die SVP den Kantonsrat und Gemeindepräsidenten von Schwellbrunn, Hansueli Reutegger. Die SP schickte ihren Parteipräsidenten und Kantonsrat Yves Noël Balmer aus Herisau ins Rennen. Weitere offizielle Kandidatinnen oder Kandidaten gab es nicht.

Alfred Stricker (parteiunabhängig), Paul Signer (FDP) und Dölf Biasotto (FDP) stellten sich zur Wiederwahl. Damit gab es fünf Kandidaten für fünf Sitze. Seit dem Rücktritt von Marianne Koller (FDP) im Jahr 2017 ist die Ausserrhoder Regierung ohne Frauenvertretung. Bei den Gesamterneuerungswahlen in Appenzell Ausserrhoden wurden neben der Regierung auch der Landammann und das Obergericht gewählt. Als Landammann kandidierte Alfred Stricker. Er wurde mit 9970 Stimmen gewählt.

Tessiner geben sich mehr Zeit fürs Unterschriftensammeln

Im Kanton Tessin gelten künftig längere Fristen beim Sammeln von Unterschriften für Referenden und Volksinitiativen. Neu sollen dafür - wie in anderen Kantonen auch - zwischen 60 und 100 Tage zur Verfügung stehen. Bisher galt eine Frist zwischen 45 und 60 Tagen. 79 Prozent der Abstimmenden legten ein Ja in die Urne. Die Vorlage ist eine von vier Änderungen in der Verfassung, die am Sonntag allesamt angenommen worden sind.

Die zweite Vorlage betrifft die im Ausland lebenden Tessiner. Um ihre politischen Rechte ausüben zu können, müssen sie künftig nicht nur in einer Tessiner Gemeinde, sondern auch bei einer Schweizer Vertretung im Ausland angemeldet sein und vor dem Auswandern in einer Tessiner Gemeinde gelebt haben. Hier legten 75,7 Prozent ein Ja in die Urne. 73,2  Prozent sagten Ja zur dritten Vorlage. Sie ermöglicht, dass künftig bei Änderungen der Kantonsverfassung zwischen zwei verschiedenen Varianten ausgewählt werden kann. Mit 87,6 Prozent wurde schliesslich die vierte Vorlage angenommen. Gemäss dieser sollen Volksinitiativen dank eines vereinfachten Prozederes künftig schneller umgesetzt werden. (cbe/sda)

Gruppenbild ohne Dame – so männlich sind Kantonsregierungen 

Wölfe sind hier willkommen

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • The oder ich 10.02.2019 18:08
    Highlight Highlight Dass die baselstädtischen Stimmenden - wohl als Retourkutsche wegen der entgangenen Kantonsfusion - nun die Spitalfusion abgelehnt haben, wird ihr Unispital härter treffen als die Baselbieter Spitäler; denn sie werden gegenüber Zürich und Bern weiterhin niedrigere Fallzahlen in umkämpften Disziplinen haben und von den Privatspitälern, die ja heftigst lobbyiert haben, die interessanten Fälle abgejagt bekommen.
    Dass gerade die Sozis sich so für die Interessen der Privaten eingesetzt haben, lässt sich wohl nicht anders interpretieren.
    • batschki 10.02.2019 18:50
      Highlight Highlight Privatspitäler können keine "interessanten Fälle abjagen", dazu sind sie zuwenig wissenschaftlich orientiert. Aber die Spitzenmedizin wird sich noch stärker nach Bern und Zürich verlagern und mit ihr wandern auch die überdurchschnittlich fähigen und interessierten Ärzte ab und die "interessanten Patienten auch.

    • Shabaqa 10.02.2019 19:25
      Highlight Highlight Ich habe Nein gestimmt, weil das fusionierte Spital immer noch zuviele Standorte gehabt hätte und weil ich die Namensgebung "Universitätsspital Nordwest" statt "Universitätsspiatl Basel" Unsinn fand. Der wichtigste Grund aber: Ich habe kein Vertrauen zum Kanton BL. BL ist schlicht kein verlässlicher Partner. Und das hat mehr mit den Sparmassnahmen bei der Uni zu tun, als mit der Fusionsabstimmung. Auch wenn sich damals gerade der BL-Gesundheitsdirektor ziemlich peinlich benahm, als er die Faust in die Höhe reckte für ein "unabhängiges" Baselbiet.
    • batschki 10.02.2019 20:29
      Highlight Highlight @Shabaqa: das "Kantonsspital Baselland an drei Standorten" war ab initio eine administrativ-politische Fehlgeburt, da bin ich der gleichen Meinung wie Sie. Da hat das Baselbiet nun die Chance, bzw. Pflicht, Prioritäten zu setzen, bzw. endlich aufzuräumen. Den Namen, na ja, den fand ich nicht so wichtig. Vielleicht hoffte man noch auf Beteiligungen von den Kantonen Aargau und Solothurn.
      Zur Uni Basel schweigt des Sängers Höflichkeit.
      Immerhin haben ein paar humanistische Basler Professoren im Ausland viel zu sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burdleferin 10.02.2019 15:33
    Highlight Highlight Nichts so wie ich gestimmt habe. Das Polizeigesetz des Kt. Berns ist nun wirklich zum 🤮
    Insgesamt kann man nur sagen, dass wie immer die Reichen gewonnen haben.
    • andrew1 10.02.2019 17:01
      Highlight Highlight Ganz im gegenteil. Das energiegesetz hätte milliarden gekostet und ein bürokratiemonster erschaffen. Die mieten wären ebenfalls gestiegen. Eigentlich beängstigend das es so knapp wurde. Haben wohl einige noch zu viel geld, zu wenig staatliche regulierung und büroktarie. Gerade im kanton bern wo die steuern sonst schon zu hoch sind. Geht uns wohl noch zu gut.
    • Max Dick 10.02.2019 21:06
      Highlight Highlight Nun, ich habe lieber etwas Bürokratie und zahle ein paar Fränkli mehr Miete, und habe dafür sauberere Luft. Die Mehrheit der Berner hingegen hat jetzt hingegen unmissverständlich Ja zur Klimaerwärmung gesagt. Vorallem in Regionen mit viel Landwirtschaft und in Regionen die vom Wintertourismus leben, gabs klare Neins. Mein Mitleid mit diesen Regionen wenns wiedermal etwas Trocken ist im Sommer oder wenn der Schnee (und folglich das Geld) im Winter ausbleiben, wird sich in Grenzen halten. Also genaugenommen werde ich dann sogar richtig schadenfreudig.
    • andrew1 11.02.2019 09:21
      Highlight Highlight Der kanton bern ist etwa 0.02% der weltbevölkerung. Auswirkung aufs globale klima=0.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yorik2010 10.02.2019 14:33
    Highlight Highlight Beim Hundegesetz im Kanton Zürich zeigt sich wie hinterwäldlerisch die Zürcher abstimmen und von der Sache ‚Hundekurs was bringt’s‘ keine Ahnung haben!
    • Wiederkehr 10.02.2019 17:39
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