Schweiz
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Rapper «Besko» erhält wohl keine Heimaturlaube in der Schweiz mehr



Der Raubüberfall des ausgeschafften Rappers «Besko» auf die Post-Filiale in Dübendorf hat bei der Zürcher SVP-Kantonsratsfraktion Fragen aufgeworfen. Der Regierungsrat betont, dass für diese Heimaturlaube der Bund zuständig sei. Dass «Besko» erneut an einem Familientreffen in der Schweiz teilnehmen kann, ist unwahrscheinlich.

Mit einem Motorradhelm getarnt stürmte Rapper «Besko» am 19. Februar die Post-Filiale in Dübendorf. Der 33-jährige Kosovare war eigentlich 2016 nach mehrjähriger Haft ausgeschafft worden, weilte aber für einen Familienbesuch wieder in der Schweiz.

«Besko» wurde kurz nach dem Überfall verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Die Polizei fand am Aufenthaltsort des Kosovaren die Tatwaffe und einen Teil des erbeuteten Geldes. Die SVP wollte daraufhin vom Regierungsrat wissen, ob solche Landesbesuche üblich seien oder nur in Ausnahmefällen bewilligt würden.

Ausnahme sind zwingende Gründe

Die Antwort der Regierung zeigt, dass eine so genannte Suspension, also ein Unterbruch des Einreiseverbotes, nur in Ausnahmefällen gewährt wird, etwa bei gerichtlichen Vorladungen, Todesfällen in der Familie oder bei bedeutenden Familienanlässen.

Dafür zuständig ist nicht der Kanton, sondern das Staatssekretariat für Migration (SEM), also der Bund. Dass «Besko» wieder einmal an einem Familienfest in Zürich teilnehmen darf, ist allerdings unwahrscheinlich. Werde die Suspension missbraucht, gewähre der Bund keine weiteren Heimaturlaube mehr, schreibt der Regierungsrat. Ausnahme seien zwingende Gründe wie eine Gerichtsvorladung.

In den Jahren 2016 bis 2019 gewährte der Bund 171 Heimat-Reisen für ausgeschaffte Ausländer, die zuletzt im Kanton Zürich gemeldet waren. Überwacht werden diese Personen während ihres Aufenthaltes in der Schweiz in der Regel nicht. (sda)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • die Freiheit die ich meine 27.04.2019 13:40
    Highlight Highlight @Watson
    Ist Besko nun Serbe oder Albaner/Kosovare?
    • die Freiheit die ich meine 27.04.2019 15:08
      Highlight Highlight Aha !..danke für die Antwort.
    • Leo Helfenberger 27.04.2019 16:30
      Highlight Highlight Er kommt aus dem Kosovo, das ist ein Fehler im Artikel. Ich habe es nun angepasst, merci für den Input!
  • Team Insomnia 27.04.2019 00:28
    Highlight Highlight Wär isch das?
  • redeye70 26.04.2019 21:05
    Highlight Highlight Warum heisst es eigentlich immer Rapper Besko? Der ist doch nur ein Krimineller, ein Gewohnheitsverbrecher.
    • Signor_Rossi 27.04.2019 10:04
      Highlight Highlight Und Rappen kann er dazu auch nicht.
  • Bene86 26.04.2019 19:38
    Highlight Highlight Ach, Besko ist ein Serbe?

    *Hihi* wer's glaubt...
    • Travis Touchdown 26.04.2019 22:19
      Highlight Highlight Stimmt! Ist mir auch schon aufgefallen das er hier immer als Serbe bezeichnet wird. Ist er nicht Kosovare?
    • Saraina 27.04.2019 11:33
      Highlight Highlight Nationalität und Ethnie müssen auf dem Balkan nicht übereinstimmen. Er scheint ein Serbe aus Kosovo zu sein.
  • Schwaflichopf 26.04.2019 19:22
    Highlight Highlight Als käme der nicht trotzdem wieder rein ...
  • Slypher 26.04.2019 17:05
    Highlight Highlight Ja, da bin ich jetzt mal schon davon ausgegangen.

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