Schweiz
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PRAEZISIERT, DASS ES SICH UM DDIE UNTERSCHRIFTENSAMMLUNG FUER EIN NATIONALES VERBOT HANDELT - Giorgio Ghiringhelli, Initiant des Tessiner Burkaverbots, anlaesslich einer Unterschriftensammlung fuer eine Nationale Initiative gegen die Verhuellung des Gesichts und fuer ein Burkaverbot (

Giorgio Ghiringhelli fürchtet sich vor dem Islam.  Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

«Ich habe Angst vor dem Islam»: Tessiner Burkaverbot-Initiant schmiedet neue Pläne

Jetzt kämpft Giorgio Ghiringhelli mit einer Petition gegen den Islamismus

KARI KÄLIN / ch media



Ein Mann rollt mitten in Lugano den Teppich aus, kniet nieder, betet in Richtung Mekka. Eine vollverschleierte Frau und ein Mädchen tun dasselbe auf einem Parkplatz bei einem Einkaufszentrum in Mendrisio. Passanten haben die Szenen aus dem letzten Jahr fotografisch festgehalten. Auf Tessiner Onlineportalen machte der Begriff «Ticinistan» die Runde. Und muslimische Gebete auf offener Strasse sind zu einem Politikum geworden.

Giorgio Ghiringhelli vom Initiativ-Komitee, spricht anlaesslich der Lancierung der Volksinitiative

Giorgio Ghiringhelli Bild: KEYSTONE

In der nächsten Woche befasst sich das Tessiner Kantonsparlament mit einer Petition, mit der Giorgio Ghiringhelli, parteiloser Bürger aus Losone, Gebete im öffentlichen Raum verbieten will, «die Hassbotschaften enthalten, andere Religionen diskriminieren und gegen die Antirassismusstrafnorm verstossen».

Er begründet seine Forderung mit einer Textpassage im muslimischen Gebet, die seiner Ansicht nach implizit zum Hass gegen Christen und Juden aufruft. Ghiringhelli stützt sich bei seiner Argumentation auf Sami Aldeeb, einen Schweizer Juristen mit palästinensischen Wurzeln und anerkannten Experten für muslimisches Recht. Aldeeb, Autor zahlreicher Bücher, hat sich in einem seiner Werke mit der «Hasskultur» des muslimischen Gebets beschäftigt. Den Koran hat er auf Französisch, Italienisch und Englisch übersetzt.

Volksinitiative im Köcher

Die vorberatende Kommission des Tessiner Parlaments hat Ghiringhellis Anliegen deutlich abgelehnt. Mit dem wahrscheinlichen Nein des Plenums ist das Betverbot aber nicht vom Tisch. Ghiringhelli wird mit «90-prozentiger Sicherheit» eine Volksinitiative lancieren. Auf seiner Internetseite www.ilguastafeste.ch hat der 66-jährige Mann aus Losone bereits einen Aufruf lanciert, beim Initiativkomitee mitzumachen.

Giorgio Ghiringhelli? Das ist nicht irgendwer. Das ist der Mann mit krausem, grauem Haar und Schnurrbart, der praktisch im Alleingang die Initiative für ein Burkaverbot im Kanton Tessin gestemmt und sie beim Volk mit einer Zweidrittelmehrheit durchgebracht hat. Der «Spielverderber», so lautet die Übersetzung von «guastafeste», ist überzeugt, dass er auch für die Gebetsverbot-Initiative die nötigen 7000 Unterschriften sammeln würde.

Eine Knacknuss wird der Initiativtext sein. Atheist Ghiringhelli will ihn so formulieren, dass er Muslime nicht diskriminiert, aber gleichwohl deren Gebete auf offener Strasse unterbindet. Als mögliche Vorlage dient Ghiringhelli ein Artikel im neuen Laizitätsgesetz des Kantons Genf, der religiöse Manifestationen in der Öffentlichkeit grundsätzlich untersagt, jedoch Ausnahmen zulässt. Er wolle nicht katholische Prozessionen aus dem öffentlichen Raum verbannen, sagt Ghiringhelli, der vor einer Islamisierung Europas warnt. Dass er als islamophob kritisiert wird, stört in nicht. «Ich bin es ja, aber nur im Wortsinn, ich habe Angst vor dem Islam.» Gegen Muslime habe er nichts, er sei nicht von rassistischen Motiven getrieben.

Bedenken wegen Religionsfreiheit

Muslime, die hierzulande auf öffentlichem Grund ihr Gebet verrichten, sind wie Burkaträgerinnen eine absolute Randerscheinung. Giorgio Pellanda (FDP), Sprecher der Kommissionsmehrheit, räumt ein, dass die sporadischen Gebete verstören und Unverständnis hervorrufen können. Ein Verbot zu installieren, sei aber unverhältnismässig – und problematisch mit Blick auf die in der Verfassung garantierte Religionsfreiheit. Pellanda glaubt zudem, dass die Muslime eher um den Schutz Allahs beten als anderen Menschen Schlechtes wünschen.

Der Tessiner FDP-Grossrat Andrea Giudici, links, und Giorgio Pellanda, Grossrat und Buergermeister der Melezza-Gemeinde Intragna, rechts, waehrend einer Grossratssitzung zur Umsetzung des Burkaverbots, am Montag, 23. November 2015, in Bellinzona. Das Tessiner Stimmvolk hat sich im September 2013 fuer ein Burka- und Niqabverbot ausgesprochen. Der Kanton Tessin ist der erste Schweizer Kanton mit einem entsprechenden Verbot. Dessen Inkraftretung findet am 1. Januar 2016 statt. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Giorgio Pellanda Bild: TI-PRESS

Saida Keller-Messahli, Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam, teilt diese Ansicht. «Dem Durchschnittsmuslim, der perfekt in die schweizerische Gesellschaft integriert ist, käme es nie in den Sinn, dass er mit dem Gebet Juden und Christen diskriminieren könnte. Er leiert den Text hinunter, ohne ihn zu hinterfragen», sagt sie.

Author Saida Keller-Messahli, pictured on June 28, 2010 in Winterthur in the canton of Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Die Autorin Saida Keller-Messahli, aufgenommen am 28. Juni 2010 in Winterthur im Kanton Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Saida Keller-Messahli Bild: KEYSTONE

Keller-Messahli findet es übertrieben, wegen eines «Nichtproblems» ein Verbot zu erlassen. «In anderen europäischen Ländern wie Belgien, England oder Frankreich gibt es muslimische Gruppen, die mit Gebeten im öffentlichem Raum provozieren. In der Schweiz aber nicht», sagt sie. Ghiringhelli leiste mit seinem Vorschlag keinen Beitrag zur Bekämpfung des Dschihadismus und zur Radikalisierungsprävention. Ein Gebetsverbot sei ein wenig durchdachter Schnellschuss.

Support für seine Verbotspläne erhält Ghiringhelli dafür von Sami Aldeeb. «Der Inhalt der islamischen Gebete verletzt die Antirassismusstrafnorm», sagt dieser. Im muslimischen Gebet sieht er eine Gefahr für den öffentlichen Frieden. Die Muslime müssten 17 Mal pro Tag unter anderem jene Passagen rezitieren, welche zu Hass gegen Juden und Christen anstachelten. (aargauerzeitung.ch)

Ein Verbot, das «Frauen schützt»:

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kubod 14.02.2019 16:29
    Highlight Highlight Der Mann ist kein Angsthase, sondern Realist
  • Eh Doch 14.02.2019 12:22
    Highlight Highlight "Angscht und Herz hani kei"
  • Eh Doch 14.02.2019 12:13
    Highlight Highlight Ich finde ihn richtig schnüsig, mit seinem Schweizer Liibli und der Aussage er hätte Angst. Der braucht doch einfach mal ein bisschen Liebe
  • Gugguseli1963 13.02.2019 20:54
    Highlight Highlight Zitat von Frau Saida Keller-Messahli: "Er leiert den Text hinunter, ohne ihn zu hinterfragen", sagt sie.

    Man muss sich diesen Satz von Frau SKM im Mund zergehen lassen. Sie nimmt sich nicht einmal die Mühe den Text in Abrede zu stellen.

    Für wie dumm wollen sich die gläubige Christen in der Schweiz noch verkaufen lassen.
    • trio 14.02.2019 06:29
      Highlight Highlight 😂 die Frage ist doch: wie dumm sind gläubige Christen?


      Haha, sorry, aber so eine schöne Steilvorlage kann ich nicht ungenutzt lassen 😂
    • Fabio74 14.02.2019 14:01
      Highlight Highlight Und wegen diesem Text maxht ihr euch in die Hose?
      Wenn dee Huonder aber das Alte Testament zitiert und seinen Schwulenhass zelebriert dann hör ich keinen der ein Verbbot der Katholiken fordert
  • Spooky 13.02.2019 20:06
    Highlight Highlight Im Gegensatz zur Restschweiz haben die Tessiner eine eigene Kultur. Und die gilt es zu bewahren. Bravo Giorgio!
    • jimknopf 14.02.2019 11:11
      Highlight Highlight Ist es unsere Kultur andere Glaubensrichtungen einzuschränken resp. zu verbieten? Mol, bravo Giorgio
    • Spooky 14.02.2019 14:03
      Highlight Highlight @jimknopf

      "Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren."

      Karl Popper
    • jimknopf 14.02.2019 14:21
      Highlight Highlight Ist ein schöner Spruch (mit viel Wahrheit) aber hat was genau damit zu tun? Oder willst du die Moslems allgemein als intolerant bezeichnen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 13.02.2019 19:45
    Highlight Highlight soso
  • Fabio74 13.02.2019 18:14
    Highlight Highlight Grauenhaft was man hier so zu lesen kriegt. Die Decke der Zivilsation ist sehr dünn wenn man hier diesen Mix aus Unwissen und plumpen Hass, aus Vorurteilen und Sippenhaft lesen muss
    • Gugguseli1963 13.02.2019 20:28
      Highlight Highlight @Fabio
      Wieder der Gleiche bei jeder Wortmeldung werfen sie den Anderen Hass vor. Mit Vorurteile sparen sie gegenüber anderen auch nicht, immer nur die anderen. Immer die gleiche Leier.
  • Lowend 13.02.2019 14:12
    Highlight Highlight Da fragt man sich echt langsam, wer eigentlich radikaler und fundamentalistischer ist? Die Islamisten oder deren hiesigen Feinde?
    • Roterriese #DefendEurope 13.02.2019 19:07
      Highlight Highlight Dann findest du Islamisten gut?
    • Lowend 13.02.2019 20:05
      Highlight Highlight Netter Versuch, mir etwas anzudichten!

      Darum extra für alle Schnelldenker: Islamisten sind üble Extremisten. Extremisten sind das hinterletzt Gesocks. Die Glarners entwickeln sich mehr und mehr zu Extremisten. Den Rest kannst du dir denken.

      Hättest du auch bemerken können,wenn du lesen und gelegentlich das Ding zwischen deinen Ohren benützen würdest. Schöne hasserfüllte Tage wünsche ich dir weiterhin.
    • Roterriese #DefendEurope 13.02.2019 21:12
      Highlight Highlight Danke für das Statement. Deine Formulierung hat halt so getönt, als würdest du dich nicht zu den Feinden der Islamisten zählen.
  • Serge Künzli 13.02.2019 13:17
    Highlight Highlight Verbote sind falsch! Der Islam als moderne Religion ist der Zeit voraus. Die Burka ist ein Schutz der Frauen gegenüber der Männer. #metoo war bei den Moslems seit jahrhunderten ein wichtiges Thema, woran man sieht, wie modern und aufgeschlossen der Islam ist. Frauen können und dürfen sich schützen, sich gegen überggriffige Männer abgrenzen und mit der Kleidung (Burka) sagen: "Stopp!" Und es wird respektiert. Wir im Westen sollten von anderen Religionen lernen. Ghiringhelli hat Angst, weil er keinen Sinn im Leben finden kann. Der Islam ist eine Chance. Islam heisst Frieden.
    • Cédric Wermutstropfen 13.02.2019 13:36
      Highlight Highlight Ich mag Ihren Humor.
    • Sova 13.02.2019 13:37
      Highlight Highlight Sarkasmus?
    • aglio e olio 13.02.2019 13:38
      Highlight Highlight Es reich auch einfach "Stop" oder auch "Nein" zu sagen. Dazu braucht es keine Textilien.
      Wer das nicht akzeptieren will, kann gerne im Knast verschimmeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Radesch 13.02.2019 12:20
    Highlight Highlight Ich frage mich wann es Zeit wird, all dieses Religionszeugs aus unserer Verfassung zu streichen. Jeder soll seine Religion ausüben dürfen, solange er niemanden anderen stört. Missionieren und dergleichen sollte auf einer Stufe mit Werbeanrufen stehen, also nicht erlaubt sein.

    Es ist eigentlich krankhaft unlogisch z. B. Minarette zu verbieten, aber die Kirchen im Dorf stehen zu lassen (höhö). Einfach Religiöses das sein lassen was es ist, nämlich Privatsache. Man darf sich von mir aus auf religiöse Werte besinnen, aber gesellschaftlich und politisch hat Religion heute nix mehr verloren.
    • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 13.02.2019 13:09
      Highlight Highlight Ganz deiner Meinung.
      Jeder soll seine Religion so ausüben, wie man möchte. Aber bitte nicht im Öffentlichen Raum. Und vorallem jeden Andersdenken akzeptieren.
    • Gugguseli1963 13.02.2019 20:42
      Highlight Highlight @Radesch
      Schon einmal über ihr Geschreibsel nachgedacht? Könnte es ihnen irgenwie einmal in den Sinn kommen, dass die Kirche in den Dörfern einen Sinn haben und das - sie - vielleicht auf dem Holzweg sind und getäuscht wurden. Schon einmal darüber nachgedacht, das die Kirchen, Basiliken, Dome und so weiter aus der Sicht der Architektur absolut genial waren und viel von Statik an die Generationen von heute weiter gegeben haben. Oder wollen sie im Ernst die Kirchen im Dorf, nicht mehr stehen lassen.Die Kirchen erinnern daran das Religion nicht Privatsache ist und das können sie nicht ertragen.
    • Radesch 14.02.2019 16:45
      Highlight Highlight Die Kirchen erinnern mich an Rückständigkeit und die Vermischung von Staat und Religion. Der Gipfel der Doppelmoral ist ja das Minarettverbot... Das ist dann nicht ok, weil "die nicht zu uns gehören". Wenn dann bitte konsequent sein und alles verbieten. Neue Kirchen braucht es erst recht nicht die sind ja immer leer ^^.
  • aglio e olio 13.02.2019 12:08
    Highlight Highlight "...so formulieren, dass er Muslime nicht diskriminiert, aber gleichwohl deren Gebete auf offener Strasse unterbindet. [...] Er wolle nicht katholische Prozessionen aus dem öffentlichen Raum verbannen..."

    Gleiches Recht für alle. Religionsfreiheit ist eine der grossen Errungenschaften der modernen Gesellschaften. Sie erlaubt es mir, frei von Religion leben zu dürfen. zumindest weitgehend.

    Für mich wäre es auch ok, wenn Religionsausübung ausschliesslich im privaten Rahmen, gerne auch mit Ausnahmen wie Friedhöfen und anderen Gedenkstätten, stattfindet.
  • RichPurnell 13.02.2019 10:54
    Highlight Highlight Das sieht dann in dem Fall schlecht aus für das christliche Vater Unser!

    Die Passage "Dein Reich komme" ist wenn man etwas nachforscht ein Aufruf bzw. Wunsch dazu, dass ein Gottesherrschaft über das Land/die Welt kommen soll bzw. wie man es heute sagt ein Gottestaat... steht ziemlich im Wiederspruch zu unserer Verfassung, nicht Herr Ghiringhelli?
    • Rabbi Jussuf 13.02.2019 18:47
      Highlight Highlight Rich
      ÄH, nein. Das Reich ist im Jenseits, nicht hier und es soll auch nicht kommen, bevor der Weltuntergang vorbei ist, also, erst nachdem es kein "Diesseits" mehr gibt.
      Das ist im Islam ganz anders: Dort geht es darum im Diesseits zu herrschen, nicht erst im Jenseits, oder nach dem Weltuntergang.
    • RichPurnell 13.02.2019 21:19
      Highlight Highlight Es geht im Vater Unser aber nicht um das Jenseits, also den Himmel sondern es heisst: (ältere Fassung) "zu uns komme Dein Reich; "

      Markus 9.1: "...ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht schmecken, bis sie gesehen haben, dass das Reich Gottes in Macht gekommen ist."

      Markus 1.15: "...ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! "

      Es geht hier überall ebenfalls(!) darum, dass das Reich Gottes ins Diesseits kommen soll...

    • Rabbi Jussuf 13.02.2019 23:15
      Highlight Highlight Rich
      Ich schrieb ja: erst nach dem Weltuntergang soll das Reich kommen. Es gibt auch keinerlei Aufforderung, dass die Gläubigen dieses Reich errichten sollten, wie das im Islam der Fall ist.

      Von allem Anfang an zieht sich ein roter Faden (mit kleineren Unterbrüchen) durch das Christentum: es gibt ein weltliches Reich (Kaiser, oder sonst eine weltliche Macht) und ein göttliches Reich.

      " Er aber sprach: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!" Lukas 20.25
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 13.02.2019 10:45
    Highlight Highlight Mein Gott! Wenn er Angst hat, dass uns die 5% Muslime (wohlverstanden, NICHT Islamisten) islamisieren, hat er wohl auch Angst, dass uns 15% Homosexuelle "verschwulen", die 20% Alkoholiker uns alle zu Alkoholikern machen oder die 48.676 Linkshänder alle linken.
    • Cédric Wermutstropfen 13.02.2019 13:42
      Highlight Highlight Es werden leider nicht 5% bleiben, weil die Geburtenrate bei muslimischen Einwohnern höher ist. Die meisten Länder mit vielen Moslems (in Prozentpunkten) schlagen sich miserabel in Sachen Menschenrechte, gerade aufgrund der Religion.
    • DemonCore 13.02.2019 14:25
      Highlight Highlight Es gibt keine homosexuelle Doktrin, die die gewaltsame (töten) Verbreitung von h. fordert. Der Islam ist keine biologische Tatsache, sondern eine trennende, frauen- und nichtgläubigen-feindliche Ideologie, wie alle anderen Religionen.
    • Makatitom 13.02.2019 14:41
      Highlight Highlight Und wo ist der Unterschied zum Christentum, vor allem AT? Auch wenn es nicht 5% bleiben sollten, auch wenn ich die Überfremdungsmärchen der Rechten nicht glaube, sind von diesen momentan 5% allerhöchstens 5 Promille, also eine verschwindend kleine Minderheit, radikal. Und über die Menschenrechte in diesen Ländern können wir dann wieder diskutieren, wenn der ZweitschleBraZ solchen Despoten nicht mehr in den Hintern kriecht, und keine Sekunde vorher
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 13.02.2019 10:27
    Highlight Highlight Angst ist ein schlechter Ratgeber. Vielleicht sollte man sich vermehrt informieren und relativieren.
  • ecritex 13.02.2019 09:57
    Highlight Highlight Im Text sind wohl die Rak'a gemeint, die folgendes umfassen (Wikipedia):
    Glaubesbekenntnis
    Erste Sure
    Eine beliebige weitere Sure
    Glaubensbekenntnis
    Aussprüche:
    "Lobpreis sei meinem Herrn, dem Allmächtigen
    Gott erhört den, der ihn verehrt
    Unser Herr, dir sei Ehre
    Lobpreis sei meinem Herrn, dem Höchsten
    Mein Herr, vergib mir."

    Wobei der 6. und der 7. Vers des Glaubensbekenntnis "Führe uns den geraden Weg
    den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast, nicht derer, die deinem Zorn verfallen sind und irregehen!" am auffälligsten sind.


    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 13.02.2019 10:59
      Highlight Highlight Diese beiden Verse lassen einen gewaltigen Interpretationsspielraum offen. Deswegen lassen sie sich für verschiedenste Zwecke hervorragend missbrauchen.
    • dorfne 13.02.2019 11:12
      Highlight Highlight Ich bin Christin und diese Sure gefällt mir. Wenn doch konservative
      Moslems uns auch akzeptieren und nicht behaupten würden, dass alle Nichtmoslems nach dem Tod in die Hölle kommen.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 13.02.2019 13:08
      Highlight Highlight @Mogad
      Ich kannte ein paar ziemlich fromme Muslime.
      Die meisten waren sehr nette und freundliche Menschen, die sich sehr gerne auf Diskussionen über Religion einließen.
      Einer jedoch war ein klarer islamist.
      Er war zwar ein sehr friedlicher Mensch, jedoch war er klar der Meinung dass der Islam irgendwann über die welt herrschen müsse.
      Das selbe hab ich auch schon von Freikirchlern gehört. Einfach mit Jesus und nicht mit Mohammed.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 13.02.2019 09:47
    Highlight Highlight Viele EU-Befürworter reden von Weltoffenheit. Wenn es aber um den politischen Islam geht, der sich seit 1979 weltweit rasant ausweitet, wollen sie nicht über die Schweizer Grenze hinaus schauen. Sonst würden sie erkennen, dass der politische Islam immer mächtiger wird und vor der Schweiz nicht Halt macht. Die Burka und öffentliches Beten stehen für den Machtanspruch des politischen Islam. Das als "Randerscheinung" zu bezeichnen find ich absolut leichtsinnig. Denn was heute als Randerscheinung nicht bekämpft wird, kann morgen ein grosses Problem sein.
    • SeboZh 13.02.2019 11:01
      Highlight Highlight @speisesalz

      Schau mal in die Türkei.
    • AdiB 13.02.2019 12:12
      Highlight Highlight @sebo, die türkei hat über 90% muslime. Sollen sie sich jetzt slle dem christlichen abendland ergeben damit leute wie du zufrieden sind?
      In den christlichen länder gibts politisches christentum. Die philipinnen sind ein gutes bsp. Aber auch hier bei uns gibts mehr und mehr verfechter des christlichen abendlands.
      Lasst jedem land seine politik dies ist doch genau das was auch die svp immer propagiert.
    • Platon 13.02.2019 12:53
      Highlight Highlight @mogad
      Du scheinst ja von unserer Kultur nicht viel zu halten, wenn du denkst ein paar Frauen unter einem Stoffsack würden sie gleich zerfallen lassen🤦🏻‍♂️😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Conca 13.02.2019 09:09
    Highlight Highlight Diese hetzerei ist einfach lächerlich.
    Aus meiner Sicht sollten alle Religionen gleichberechtigt ausgeübt werden dürfen. In all ihren traditionellen Ausprägung.
    Den alle haben den gleichen Ursprung.
    Den Armen, Kranken und Ungebildeten halt und Hoffnung zu geben.
    Der Glaube ist individuell und nie falsch, solange Andersdenkende in Ruhe gelassen werden.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 13.02.2019 09:26
      Highlight Highlight Naja, Christentum, Judentum und Islam haben definitiv den selben Ursprung. Da kann man nicht dran wackeln.
      Bhuddismus, Shintoismus und viele andere sind jedoch eigenständige Religionen mit unterschiedlichen Ursprüngen.
      Aber dem letzten Abschnitt stimme ich ohne wenn und aber zu.
      Mein Glauben hat mich gefunden, als ich am Boden war. Ohne Hoffnung und Perspektive. Aber seit fast 20 Jahren gibt mir dieser Kraft und Hoffnung. Andersgläubige sind meine Geschwister. Denn wir suchen alle das selbe, auf verschiedenen Wegen.
    • Silent_Revolution 13.02.2019 10:13
      Highlight Highlight Nur hat in der Geschichte und bis zum heutigen Tag keine der abrahamitischen Religionen jemals Andersdenkende in Ruhe gelassen.

      Die Verbreitung der eigenen Überzeugung und somit die Machtausweitung ist Grundpfeiler fast aller Religionen.

      Wer nicht mitzieht gilt unter Gläubigen als fehlgeleitet und wird nicht als Gesellschaftsmitglied akzeptiert.

      Nicht dass ich Verbote befürworte, denn die sind kontraproduktiv, aber fördern sollte man keine dieser abartigen Ideologien. Weder mit Steuergeldern, noch mit falscher Toleranz und am wichtigsten : Religion gehört nicht in die Schule.
    • Oigen 13.02.2019 11:38
      Highlight Highlight @Planet Escoria auch bekannt als Gähn

      Sicher? sind die lehren Buddhas nicht beinahe eins zu eins mit "jesus lehren" gleichbedeutend? zufall? oder gibt es da doch eine verbindung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neemoo 13.02.2019 08:51
    Highlight Highlight Herr Giorgio Ghiringhelli, ist es nicht schon in sich, ein Widerspruch als Atheist Religionen zu schützen oder zu diffamieren?

  • Fruchtzwerg 13.02.2019 08:31
    Highlight Highlight Dem guten Giorgio sollte mal einer sagen, dass jährlich etwa 100x mehr Menschen durch Treppenstürze als durch Terrorismus umkommen.
    Giorgio sollte besser Treppen verbieten.
    • dorfne 13.02.2019 10:57
      Highlight Highlight Treppensturz ist Schicksal, Terror nicht. Würden Sie auch so denken wenn eines Ihrer Angehörigen Opfer eines Anschlages würde?
    • Prügelknabe 13.02.2019 11:13
      Highlight Highlight Was für eine geniale Aussage. "Treppensturz ist Schicksal, Terror nicht". Ist es denn nicht Schicksal, wenn ich zufällig mein Zünibrot neben einem Selbstmordattentäter esse? Oder ist es auch einfach nur Schicksal, wenn jemand aufgrund einer defekten, zugestellten, schlecht beleuchteter oder schlecht gepflegter Treppe stürzt und zu tode kommt?

      Interessante Thesen haben Sie mogad
    • Oigen 13.02.2019 11:39
      Highlight Highlight @mogad

      autos auch? oder ist ein auto unfall ebenfalls schiksal?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ivey 13.02.2019 08:25
    Highlight Highlight hate 2.0 Und diskriminierung auf dem nächsten level! Hab noch nie einen muslimen in der schweiz beten sehen in der öffentlichkeit und burka trägerinen kaufen die läden leer. Schweizer doppel moral. Last uns waffen verkaufen nach Saudi Arabian aber hier rum heulen wegen islamisuerunf! What a joke! Und was wären diese verachtenden gebete? Komisch das im islam alles schlecht ist!
    • Diavolino666 13.02.2019 16:07
      Highlight Highlight @Ivey
      Immer dieser Schuldkomplex vonwegen "wir verkaufen Waffen". Die RUAG verkauft die Waffen mit dem Segen der Regierung, aber WIR dürfen's ausbaden. Schuldgefühle habe ich jedenfalls keine.
    • Fabio74 13.02.2019 18:27
      Highlight Highlight @diavolino Die RUAG verkauft Waffen weil der Schweizer dies zulässt. Die SVPler und die FDPler knien vor den Saudis um deren Blutgeld ins Land zu holen, im Wissen um den Völkermord im JEmen, im Wissen um die Terrorfinanzierung der Saudis, im Wissen dass diese ihren Extremismus exportieren.
    • Rabbi Jussuf 14.02.2019 00:05
      Highlight Highlight Fabio
      Es ist doch wesentlich humaner von einer Schweizer Handgranate in die Luft gesprengt, als von einem Krummsäbel durchlöchert zu werden...

      Nein, es gibt zu viele Waffenhändler in der Welt, da hast du wohl recht. Aber die Leute kommen auch so an Waffen, siehe Iran, Nordkorea, etc.
      Da kannst du nicht einfach eine Mitschuld proklamieren.
  • Hypotenuse 13.02.2019 08:21
    Highlight Highlight Ich bin Atheist war einst Christ aber ich versteh die Angst vom Islam so gar nicht. Ich war schon auf Festen einer guten Freundin von mir die Türkin ist. Es gab kein Alkohol und trotzdem haben alle gelacht und getanzt. Ob mit oder ohne Kopftuch. Ich mag Religionen Allgemein nicht, aber wenn ich sehe wie es teils Menschen Kraft gibt und unterstützt ist es doch ne schöne Sache. Ausserdem müsste ich ja bei diesem Gesetz angst haben, dass ich in der Badi auf meinem Tuch falsche Handbewegungen mache oder ein Buch in die Falsche Richtung lese.
  • Posersalami 13.02.2019 08:13
    Highlight Highlight „Und muslimische Gebete auf offener Strasse sind zu einem Politikum geworden.“

    Unfassbar

    Als wäre jemals jemand irgendwo wo einem Gebet bedroht, verletzt oder getötet worden.


    „Im muslimischen Gebet sieht er eine Gefahr für den öffentlichen Frieden.“
    Die einzige Gefahr für den Frieden gebt von den neuen Faschisten aus aber GANZ sicher nicht von betenden!
    • dorfne 13.02.2019 11:00
      Highlight Highlight Ich sehe die Burka und öffentliches Beten als Offenlegung von Machtansprüchen des Scharia-Islamismus, der mMn null und nichts zu tun hat mit muslimischer Spiritualität.
    • Oigen 13.02.2019 11:41
      Highlight Highlight Ich sehe kreuze als aufforderung juden und moslems zu unterwerfen... (nein tue ich nicht, ist nur als beispiel gedacht)
      sollen jetzt kreuze verboten werden weil ICH so engstirnig bin?
    • Rabbi Jussuf 14.02.2019 00:07
      Highlight Highlight Oigen
      Du liegst völlig falsch. Das kommt davon, wenn man alle Religionen in einen Topf wirft und gut umrührt.
  • Binnennomade 13.02.2019 08:05
    Highlight Highlight Lieber Giorgio, vor was hast du denn genau Angst? Davor, dass Leute niederknien und ein paar Sätze murmeln? Wohl eher nicht, oder?
    • Kuma-Sensei 13.02.2019 08:52
      Highlight Highlight Er hat wohl wie Glarner Angst, dass sie ihm sein Wienerli wegnehmen wollen.
  • Maracuja 13.02.2019 07:58
    Highlight Highlight Es wird immer absurder, da fordert ein Atheist, Gebete im öffentlichen Raum zu verbieten, die seiner Ansicht nach implizit zum Hass gegen Christen und Juden aufrufen. Der Wortlaut dieses Gebets wird im Artikel natürlich nicht genannt, der Leser soll sich ja nicht selbst eine Meinung bilden können. Sehe keinen Sinn darin im öffentlichen Raum Gott anzurufen (ausser man droht von einem Krokodil verspeist zu werden oder hat gerade einen Blitzschlag überlebt). Sehe aber genauso wenig Sinn öffentliche Gebete zu verbieten.
    • Dr.Master of Disaster 13.02.2019 08:58
      Highlight Highlight Die gemeinte Eröffnungs-Sure heisst El Fatiha:

      „Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
      Lob sei Gott, dem Weltenherrn,
      Dem Erbarmer, dem Barmherzigen,
      Dem Herrscher am Tage des Gerichts.
      Dir dienen wir und zu Dir rufen wir um Hilfe.
      Leite uns den rechten Pfad
      Den Pfad derer, denen Du gnädig bist, nicht derer, denen Du zürnst, und nicht der Irrenden.“
    • dorfne 13.02.2019 11:04
      Highlight Highlight @Dr.Master. Ein schönes Gebet. Mit den Irrenden sind wohl kaum Andersgläubige gemeint. Das zu allgemein formuliert. Abgesehen davon: schon König David hat in seinen Psalmen Gott gebeten, seine Feinde zu vernichten.
  • wasps 13.02.2019 06:57
    Highlight Highlight Ich habe Angst vor solchen Leuten.
    • Neemoo 13.02.2019 12:07
      Highlight Highlight Wenn man eine Phobie hat?
      Was sollte man da tun?

      Man stelle sich ihr!

      Vielleicht spricht man diese Person (vor welcher man ja sooo Angst hat) einmal an und versucht ein paar Worte zu wechseln.

      Es hilft.

      Denn was will sie dir den tun?

      Aber das verblüffende ist, sie atmen, stinken auch beim "sch...en", haben Gefühle, und was mich erstaunt, viele dieser Menschen sind glücklicher als wir hier in Europa.
      Erlebe das Tagtäglich!

      Es wird einem dann ganz schnell klar, es sind ja Menschen wie du und ich!
      Einfach anders gekleidet!
  • Muselbert Qrate 13.02.2019 06:02
    Highlight Highlight Find ich gut! 👍
    • dorfne 13.02.2019 11:07
      Highlight Highlight @speisesalz. Genau solche Sprüche weisen auf das hin, was wir nicht wollen. Lesen Sie den Koran und beten Sie!
    • Herr Ole 13.02.2019 11:23
      Highlight Highlight @mogad ich finde Muselberts Mutter aber auch gut.
    • Muselbert Qrate 13.02.2019 11:29
      Highlight Highlight Migdad: Ich finde meine Mutter auch gut.

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