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Ein Häufchen Kacke: So soll der Pokal für den grössten Chauvinisten 2016 aussehen. 
Bild: juso

Drei Journalisten im 1. Schweizer Grand Prix für «sexistische Kackscheisse» nominiert

Die JUSO hat einen neuen Preis ins Leben gerufen: Eine Auszeichnung für «besonders sexistische, herablassende oder schlicht dumme Chauvinisten». Nominiert sind die Journalisten Jonas Projer («Arena»), Bettina Weber («Sonntagszeitung») und Philipp Gut («Weltwoche»). Einer von ihnen wird mit dem ersten Pokal für «sexistische Kackscheisse» prämiert. 



Den Jungsozialisten ist ein neuer Streich eingefallen: 2016 verleihen sie erstmals den «Chauvi-Preis für besonders sexistische, herablassende oder schlicht dumme Chauvinisten».

«Nach wie vor sind in der Schweiz Sexismus und geschlechtsspezifische Ungleichheit an der Tagesordnung. Das wollen wir aufzeigen und ändern», sagt JUSO-Präsident Fabian Molina. Die Preisverleihung findet in zwei Wochen statt, online kann man jetzt für die Nominierten abstimmen. Dies sind die drei Top-Chauvi-Kandidaten der JUSO: 

Jonas Projer

Das Moderationsteam der Elefantenrunde des Schweizer Fernsehens RTS und SRF mit Romaine Morard vom Westschweizer Fernsehen RTS, links, und Jonas Projer, des Deutschweizer Fernsehens SRF, bereiten sich auf ihren Einsatz vor, in der Wandelhalle des Nationalrats im Bundeshaus, am Tag der eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 18. Oktober 2015 in Bern. Die TV- und Radiostationen der SRG SSR senden am Wahltag zum ersten Mal einen Teil ihrer Berichterstattung direkt aus dem Parlamentsgebaeude. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Jonas Projer bespricht sich vor der Elefantenrunde bei den eidgenössischen Wahlen mit Moderationskollegin Romaine Morard. Bild: KEYSTONE

Der SRF-«Arena»-Moderator Jonas Projer schafft es aufgrund der Untervertretung von weiblichen Gästen in seiner Politsendung in die Nominationen.

Gemäss der JUSO waren in den letzten 10 «Arena»-Sendungen unter den 50 Gästen gerade mal 8 Frauen. «Ein Armutszeugnis für die ‹Arena›», finden die Jungsozialisten. In der Schweiz gäbe es heute genug begabte Politikerinnen, sodass die gleiche Vertretung aller Geschlechter kein unmögliches Kriterium wäre, schreiben sie auf der Homepage. 

Jonas Projer reagiert amüsiert: «Als echter Chauvi würde ich sagen: Ich bin nicht gegen Frauen – ich habe ja eine geheiratet, und die ist sehr attraktiv. Für eine ernsthafte Reaktion verweise ich gerne auf meine Stellvertreterin, Franziska Egli», sagt er. 

Diese wendet sich direkt an die JUSO: «Liebe JUSO, wir kämpfen jede Woche für mehr Frauen in der Sendung. Glaubt uns: Es ist nicht einfach. Erstens hat es massiv weniger Frauen als Männer im Parlament. Zweitens sind unsere zentralen Kriterien Kompetenz, Position, rhetorische Fähigkeiten – und nicht das Geschlecht. Drittens halten sich Frauen leider oft für weniger kompetent – und schlagen statt ihrer selbst einen Mann vor», schreibt Egli. 

Bettina Weber

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Journalistin Bettina Weber.
Bild: tagesanzeiger.ch

Die «Sonntagszeitung»-Journalistin Bettina Weber wird für ihren «schrecklichen Text zum 8. März» als Chauvinistin nominiert. «In ihrem Artikel zum wichtigsten Kampftag der Frau verurteilte Bettina Weber eine ganze Gruppe von Frauen pauschal. Sie hätten aufgegeben und nicht hart genug gekämpft, um gleichgestellt zu werden», schreibt die JUSO.

Anstatt sich kritisch mit den starren Rollenbildern und dem sozialen Druck der Gesellschaft auseinanderzusetzen, stigmatisiere ihr Text Frauen noch mehr und werfe ihnen vor, eine Karriere einfach nicht genug zu wollen oder eben faul zu sein.

«Ich glaube, die brauchten einfach noch eine Frau», sagt Bettina Weber auf die Nomination angesprochen. Sie würde den Preis mit Vergnügen abholen, wenn sie ihn gewinnen würde. 

Philipp Gut

Philipp Gut

«Weltwoche»-Journalist und stellvertretender Chefredaktor Philipp Gut.  Bild: weltwoche

Philipp Gut soll für seinen frauenfeindlichen Text in der «Weltwoche» gekürt werden. In dem Artikel diffamiere der Journalist zunächst das ganze Feld der Gender-Studies als unwissenschaftlich, dann versuche er die Naturwissenschaften gegen die Gender-Studies auszuspielen, indem er physische Unterschiede zwischen den Geschlechtern sucht, um dann zum Schluss zu kommen, dass Frauen halt einfach einen tieferen IQ hätten als Männer. 

«Dieser Artikel zeigt klar die Denkweise der Ewiggestrigen auf und schockiert in seiner Rückständigkeit», schreibt die JUSO. Dafür hat der den Preis für «sexistische Kackscheisse» verdient, finden die Jungsozialisten. 

Gut selber musste laut lachen, als er von der Nomination erfuhr. «Dass die Jungsozialisten naturwissenschaftliche Fakten über die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau als chauvinistisch bezeichnen, bleibt mir zwar ein intellektuelles Rätsel, doch es ist eine Ehre, zusammen mit Bettina Weber und Jonas Projer nominiert zu sein – mit der besten Journalistin des «Tages-Anzeiger» und dem besten Moderator des Schweizer Fernsehens. Sollte ich den Pott holen, würde ich ihn selbstverständlich mit Freude persönlich beim Klassenfeind abholen», sagt er. 

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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Aristoteles 14.05.2016 22:59
    Highlight Highlight "Nach wie vor sind in der Schweiz Sexismus und geschlechtsspezifische Ungleichheit an der Tagesordnung. Das wollen wir aufzeigen und ändern." Nachdem es mit sprayen, randalieren, Volksabstimmungen und Verzeigung nicht funktioniert hat, wird jetzt, um die Schande abzuwerfen, die goldene Scheisse verliehen, die erst kürzlich, von der SP höchstpersönlich, der JUSO übertragen wurde. Ein verschissener Staffellauf, mehr nicht.
  • Turi 14.05.2016 18:27
    Highlight Highlight @bangawow "Ein kleiner Preis und schon fühlt sich ein grosser Teil der Männer bedroht, gekränkt und in ihrer Ehre verletzt."
    -
    Wo ist dein Problem? Projer und Gut reagieren total easy. Die einzige die ein Problem mit Männern zu haben scheint bist du...
    • Sir Jonathan Ive 14.05.2016 19:33
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass bangawow damit die nominierten meint sondern eher die vielen Leute die bei solchen Themen immer sofort den Kopf in den Sand stecken und jegliche Schuld von sich weisen.
    • Turi 14.05.2016 19:55
      Highlight Highlight naja, aus einer juso-preisvergabe ein pauschales männerbashing zu machen, ist ja doch etwas schräg. da kann ich bangawow nur mitleidig ins gesicht lachen.
  • kliby 14.05.2016 11:51
    Highlight Highlight Dass die Anliegen der Juso neuerdings immer golden daherkommen, irritiert etwas. Hier genauso wie das goldene Auto vor den BGE Aufmärschen. Ein Hinweis auf die gutbetuchten und verwöhnenden Elternhäuser der Jungpolitikerinnen?
  • mad_aleister 13.05.2016 16:25
    Highlight Highlight Die Gender-Frage bleibt auf ewig, nicht?

    Ich schlage vor, wir ändern das Schweizer-Hochdeutsch ab. Alles Substantive bekommen den Artikel "das" (Ausgenommen "Frau" und "Mann, dies wäre zu viel des Guten). Zusätzlich schafft man alle geschlechtsspezifischen Endungen ab und führt die neutrale Endung "-um" ein.

    Es hiesse dann etwa:

    Das Kochum des Raustaurant tragen Mützen... oder so

  • Peeta 13.05.2016 15:27
    Highlight Highlight Seriously, JUSO?! Ich macht wirklich fängs alles, um Aufmerksamkeit zu erheischen. Der Schuss geht aber einmal mehr nach hinten los. Nicht erst seit heute kann man Euch nicht mehr ernst nehmen. Deshalb wird alles, was von Euch kommt, belächelt. Weil es eben von Euch kommt.
    • Randy Orton 14.05.2016 09:32
      Highlight Highlight Gibts dazu auch noch Argumente oder kommen nur Floskeln?
      Was macht die Aktion unglaubwurdig? Zumal dieser Preis ja laut JUSO für die Gleichstellung kämpfe und so deshalb Sinn machen wurde
    • Randy Orton 14.05.2016 12:53
      Highlight Highlight Hm, irgendwie sind da ein paar ü-Pünktchen und anderes unteregangen, war wohl noch nicht so wach :D
      Aber meine Fragen bleiben die selben ;)
  • Alnothur 13.05.2016 14:23
    Highlight Highlight Ich wünsche Philipp Gut, dass er den Preis als Positivpreis für seinen Einsatz gegen den Gender Studies-Quatsch gewinnt.
    Hat schon seine Gründe, dass dieses "Fach" in Norwegen abgeschafft wurde.
  • stimpy13 13.05.2016 13:58
    Highlight Highlight Mit dem Finger auf andere wegen z.B. einer geschlechtlicher Unausgewogenheit in einer Sendung zeigen und dann zwei Männer und eine Frau nominieren... Danke, dass ihr es dem Leser so einfach macht =)
  • Bijouxly 13.05.2016 13:56
    Highlight Highlight Ich habe herzhaft gelacht. Zuerst über die so typisch unreife Juso-Idee und dann über die top Antworten!:) Die Juso kann gut provozieren, aber leider eben nur aud sehr tiefem Niveau. Schade, denn es zieht die ganze Linke in den Dreck.
    • Lichtblau 14.05.2016 18:00
      Highlight Highlight Philipp Gut als für die Juso typischer Antichrist - okay, wenn auch schlicht. Aber Projer und Weber? Schon ein bisschen sehr weit gesucht. Der Protest hat etwas Kindlich-Trötzelndes, Schülerzeitunghaftes. Kontraproduktiv.
    • Mehmed 14.05.2016 20:00
      Highlight Highlight Juso ist total unglaubwürdig. Luxusverwöhnter Kindergarten.
  • Sapere Aude 13.05.2016 13:47
    Highlight Highlight Für die Auswahl der Nominierten (Ausnahme Gut) die Wahl des Preisnamens erhält die JUSO von mir ZERO Points. Sexismus ist ein wichtiges Thema und muss angegangen werden, aber nicht auf diese dümmliche und vulgäre Weise. Damit geht man nur aufs Niveau von Gut, Köpper und Konsorte runter.
  • lucasm 13.05.2016 13:45
    Highlight Highlight hab gerade heute in einem mail an studierende das wort "sponsorinnenlauf" gelesen. man kann's mit dem ganzen genderkram auch übertreiben.
    • Patamat 13.05.2016 22:32
      Highlight Highlight Vor wenigen Jahren sagte man noch "Studenten", und alle wussten, dass damit Männlein und Weiblein gleichermassen gemeint waren. "Student" ist ein substantiviertes Partizip von lat. "studere" und eigentlich bereits genderneutral.
      Ein Wunder, dass es nicht "Sponsorendenlauf" heisst...
  • Pipapo 13.05.2016 13:08
    Highlight Highlight Es sind die gleichen Kreise, die in unserer Kultur überall Sexismus und Frauendiskriminierung orten, auf diesem Gebiet aber beim Thema Islam komplett blind und stumm sind.
    • rodolofo 13.05.2016 14:43
      Highlight Highlight Ja und die lautesten Verteidiger der Frauenrechte kommen plötzlich aus der "rechten Ecke"...
  • Pipapo 13.05.2016 13:05
    Highlight Highlight Schon lustig. Die Juso und ihre Sympathisanten vermuten Sexismus/Chauvinismus allerorten, tasten aber den Islam, von dem ja wirklich niemand behaupten kann, in dieser Sache vorbildlich zu sein, nicht im geringsten an. Warum ist der Sexismus dort nicht der Rede wert?
    • rodolofo 13.05.2016 14:53
      Highlight Highlight Ich greife den Islam vorsichtigerweise nicht direkt an. Zuerst nehme ich das "sexuell verknorzte und patriarchale Christentum" auf die Schippe. Dann betone ich die Gemeinsamkeit der drei monotheistischen Religionen (alle kommen aus der Wüste, mit einem Sonnenstich.).
      Wenn ein Muslim sieht, dass ich mich über "die Konkurrenz" lustig mache (= Respektlosigkeit!), lacht er selbstzufrieden in seinen Bart.
      Wenn er zudem liest, dass die drei Wüsten-Religionen miteinander verwandt seien, sieht er seine Ansichten nochmals bestätigt.
      Die Sprengkraft kommt erst mit der Verknüpfung von Teil 1 und Teil 2.
    • Trooper 13.05.2016 15:10
      Highlight Highlight Jawoll und wieder eine Gelegenheit ein wenig Islam-Bashing zu betreiben!

      Wir können auch mal vor unserer eigenen Haustüre kehren, und mal schauen, wie's die Katholische Kirche denn so mit der Gleichstellung zwischen Frau und Mann hat...
    • Pipapo 13.05.2016 16:15
      Highlight Highlight Sehr ihr? Da haben wir's wieder... :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • R&B 13.05.2016 12:47
    Highlight Highlight Bis jetzt habe ich der JUSO immer zu Gute gehalten, dass die Mitglieder durch die fehlende Lebenserfahrung übermotiviert übers Ziel schiessen, aber oft doch unbequeme Missstände aufzeigen.
    Die Nominierung von Projer, die anderen kann ich nicht beurteilen, finde ich absolut daneben. Seine Reaktion darauf hat seine smarte, witzige, sympathische und hohe Intelligenz widerspiegelt. Projer gehört für mich zu den besten Politik-Journalisten und ist Welten von einem Chauvinisten entfernt.
    Die aktuelle JUSO ist nur peinlich!
  • bangawow 13.05.2016 11:45
    Highlight Highlight Ein kleiner Preis und schon fühlt sich ein grosser Teil der Männer bedroht, gekränkt und in ihrer Ehre verletzt.

    Popcorn.
    • FrancoL 13.05.2016 11:56
      Highlight Highlight Wie kommst Du auf so eine irre Annahme?
    • Normi 13.05.2016 12:11
      Highlight Highlight Wieso Begründung ??

      Du bist Sexistisch wen Du alle Männer in einem Topf wirfst!

      Diskriminierung geht in beide Richtungen ;-)
    • smarties 13.05.2016 12:14
      Highlight Highlight Tipp: Komentarspalte betrachten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • smarties 13.05.2016 11:10
    Highlight Highlight Bin ich die einzige, die den Preis nicht absolut bescheuert findet?
    Es ist auch heute noch ein Thema, das breit ignoriert wird
    • Raembe 13.05.2016 11:19
      Highlight Highlight Es ist mehr störend das das Thema mit dem Preis, fast ins Lächerliche gezogen wird. Ausserdem denk ich die JUSO sollte besseres zu tun haben, als sich einen Preis auszudenken.
    • Kastigator 13.05.2016 11:24
      Highlight Highlight Das Thema wird sicher nicht ins Lächerliche gezogen. Findest du das z.B. vom Public Eye Award auch?
      Smarties, ich gehe hier voll mit dir einig. Es ist tatsächlich bezeichnend, dass auch auf der eher linken Plattform watson Genderthemen immer diese Reaktion hervorrufen. Ich wurde in den 80ern sozialisiert, mich dünkt, damals war das Bewusstsein für dieses Thema weitaus stärker ausgeprägt - es fand ein grosser Roll-back statt.
    • smarties 13.05.2016 11:26
      Highlight Highlight Wenn es sonst niemand macht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • demokrit 13.05.2016 10:57
    Highlight Highlight Roger Köppel wäre eine bessere Nomination gewesen.
  • Tobi321 13.05.2016 10:53
    Highlight Highlight Bin ich der Einzige, der den Text von Gut nicht als sexistisch empfindet? Und ich bin absolut kein Fan von diesem Typen.

    Könnte mir bitte jemand erklären, was an diesem Text sexistisch ist? (kein Witz, bitte erklärt es doch)
    • Hayek1902 13.05.2016 11:28
      Highlight Highlight Eigentlich nichts, aber wenn ich sage, dass eine (oder mehrere) wissenschatliche Studien ergeben haben, dass der Durchschnitts-IQ bei Männern höher ist bei massiv höherer Varianz (Mehr Genies, aber auch mehr Vollpfosten), dann sehen gewisse gleich wieder rot. Dabei weiss man den Grund nicht einmal, es könnte wegen schlechterer Bildung oder sozialen Rollen sein, was ja das JuSo-Anliegen wieder unterstützen würde. Wenn ich sage, dass der durschnittliche Muskelanteil bei Männern höher ist als bei Frauen, dann ist das normal weil Natur.
    • Macke 13.05.2016 12:07
      Highlight Highlight Es ist sexistisch, Studien zu zitieren, die Frauen als dumm hinstellen, wenn es genügend widersprechende Studien gibt. Lies doch mal "Living Dolls" von Natasha Walters oder suche nach "biologischem Determinismus" und "Feminismus", dann findest du was.
      Zu Sexismus und den Ergebnissen von Frauen in Mathematik, suche nach Spencer, Steele, Quinn: Stereotype Threat and Women's Math Performance.

      Auswirkungen von solchen Artikeln wie dem von Gut:
      https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2016/01/schlechtere-physik-noten-fuer-maedchen.html
    • Tobi321 13.05.2016 12:26
      Highlight Highlight @Macke
      Aber stellen die Studien die Frauen wirklich als dumm dar ? Die Studien sagen nur, dass der durchschnittliche IQ um 2 Pünktchen tiefer sein soll.
      Wir wissen doch alle, dass diese IQ-Test nichts mit Intelligenz zu tun haben. Wäre es also nicht möglich, dass bei IQ-Tests einfach mehr Fragen bspw. über räumliches Vorstellungsvermögen gestellt werden, und somit die Frauen im Durchschnitt ein bisschen schlechter abschneiden?
      Es ist doch nicht sexistisch zu sagen, dass beide Geschlechter einen Vorteil in einem Gebiet haben. Gut sagt doch nicht, das Mädchen weniger intelligent sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • scheppersepp 13.05.2016 10:52
    Highlight Highlight Verstehe die ganze Gender-Diskussion nicht so ganz. Fähigkeiten und Kompetenzen sind dich keine Frage des Geschlechts. Soll doch alle die Rolle in der Gesellschaft übernehmen welche Ihnen liegt.
    Und das in der Weltwoche kaum was schlaues steht ist auch schon lange bekannt.
    • hektor7 13.05.2016 12:32
      Highlight Highlight Die Gender-Diskussion dreht sich doch gerade darum, dass es für viele aufgrund des Geschlechts oftmals eben nicht möglich ist, die Rolle in der Gesellschaft zu übernehmen, welche ihnen liegt.

      Merksch öpis?
    • scheppersepp 14.05.2016 11:26
      Highlight Highlight Der Preis ändert etwas daran? Das es Personen mit antiquierten Ansichten gibt ist leider Tatsache. Aber die werden sich kaum durch einen lächerlichen Juso Preis zum umdenken bewegen lassen. Und was soll ich merken?
  • whatthepuck 13.05.2016 10:47
    Highlight Highlight "Ich glaube, die brauchten einfach noch eine Frau", geile Antwort.

    Die JUSO mal wieder.
  • Madison Pierce 13.05.2016 10:07
    Highlight Highlight Chauvinist_innen, Produzent_innen, das kann ja nur ein Scherz sein. Hoffentlich kommt da noch ein etwas intelligenteres, nachdem die Medien den Köder gefressen haben und berichten.

    Was soll eigentlich der Pleonasmus "Kackscheisse"? Reicht "Scheisse" nicht?
  • FrancoL 13.05.2016 10:06
    Highlight Highlight Manchmal frage ich mich wem die JUSO helfen ausser sich selbst.
  • Kastigator 13.05.2016 10:05
    Highlight Highlight Liebes watson, könntest du dich mit dir selbst noch darüber einig werden, ob du "Juso" oder "JUSO" schreiben willst? Schau mal hier bspw., grad in Folge: "Diese wendet sich direkt an die Juso: Liebe JUSO, wir kämpfen [...]"
    • Freddie 13.05.2016 10:27
      Highlight Highlight Diese Probleme die du hast...
    • Kastigator 13.05.2016 11:03
      Highlight Highlight Nicht ich habe dieses Problem - aber wie soll man jemandem, der/die schon an der Begrifflichkeit scheitert, Kompetenz zutrauen können?
      Und schlag mal nach, was "Kastigator" bedeutet. Ich verdiene mein Geld damit.
      Abgesehen davon, dass es seitens watson eher kindisch ist, solche Meldungen zu publizieren - statt schlicht die nötigen Korrekturen vorzunehmen.
      Zu schlechter Letzt: "Die Probleme, die du hast …", wolltest du wohl schreiben.
    • Rafaela Roth 13.05.2016 11:23
      Highlight Highlight Done. Danke für den Hinweis und sorry für den Fehler!
  • Süffu 13.05.2016 10:03
    Highlight Highlight Also wenn das die drei grössten Chauvis der Schweiz wären, hätten wir keine Probleme.

    Projer als Nominierten zu nehmen finde ich auch einen Witz. Aber ja, sogar bei den JuSo:"der Zweck heiligt die Mittel"

    Doof!
  • fuegy 13.05.2016 09:50
    Highlight Highlight Schon irgenwie Lustig die Idee. Was ich nicht verstehe, diese Zwängerei um alles, jetzt, sofort. Es ist bekannt, dass der Mensch, egal ob Mann oder Frau, Mühe hat mit Veränderungen. Das eine wirkliche Geschlechter Gleichheit nicht mit: "heute Gesetz verabschieden, morgen haben sich alle Menschen entsprechend geändert" funktionieren kann liegt somit auf der Hand. Anstatt den "alten" immer und immer wieder ans Bein zu pinkeln, wäre es nicht besser, die "jungen" mit dem Gleichheits Gedankengut darin zu bestärken?


    • Theor 13.05.2016 10:41
      Highlight Highlight Das Problem wird aber überhaupt von den "Alten" gemacht. Über die Gründe kann ich nur spekulieren, da ich die alte Garde der Frauenrechtler alle nicht persönlich kenne. Aber normale junge Schweizer haben dieses Problem mit der Emanzipation eigentlich nicht.

      Wir haben es hier also mit einer Thematik zu tun, die bald selbst an Alterskrankheit stirbt. Zum Glück!

      Nun, warum handelt dieser Artikel dann ausgerechnet von den jungen Sozialen? Das muss man relativieren: Die Juso ist nicht besonders repräsentativ und steht nicht für die Mehrheit der Jungen. Sie werben nur für sich selber.
  • Normi 13.05.2016 09:44
    Highlight Highlight Weis jemand wie viele Firmen von Frauen und wie viele von Männern gegründet werden ?
    vielleicht ist das ja der Grund weshalb es mehr männliche Chefs gibt
  • l. a. stalder 13.05.2016 09:34
    Highlight Highlight Da sind der JUSO wohl die Ideen für überflüssige Initiativen ausgegangen. Vielleicht haben sie ja mit den Preisverleihungen mehr Erfolg.....
    • stan1993 13.05.2016 12:45
      Highlight Highlight Made my day xD
  • bangawow 13.05.2016 09:14
    Highlight Highlight Da hat der Molina schon recht, die Schweiz ist schon voll davon. Die Welt auch. Wenn man mal ehrlich ist. Aber man soll sich ja nicht tagtäglich deswegen nerven, es gibt genug Schlechtes. Der Preis ist insofern eine gute Sache.

    PS: Alle Sexisten und Mufflonmachos, haltet euch jetzt gut an euren Säckchen fest und blitzt schön artig.
    • pamayer 13.05.2016 09:22
      Highlight Highlight Habe geherzt. Durfte ich das??
    • bangawow 13.05.2016 09:44
      Highlight Highlight Natürlich dürfen Sie das. Aber ich warne: Sollten Sie ein Mann sein, werden Sie bis an ihr Lebensende von den registrierten Blitzern als verweichlichten Mann angesehen. Oder als "Schwuchtel". Oder als Hipster. Oder als Frauenversteher. ;)
    • Theor 13.05.2016 10:42
      Highlight Highlight Ich habe weder geherzt noch geblitzt, da ich zum Schluss gekommen bin, dass sie vermutlich nur Aufmerksamkeit suchen. Ich hoffe, das war unter diesem Gesichtspunkt auch erlaubt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wonderwhy 13.05.2016 09:11
    Highlight Highlight Oh nein, bitte nicht! Schwappt hier gerade die Social Justice Warrior Bewegung aus den USA und UK zu uns über? Ich hoffe nicht!
    • Hayek1902 13.05.2016 10:05
      Highlight Highlight Das ist doch bei der JuSo schon lange ein Thema, nur halt beim Rest der Schweiz nicht. Soll mir recht sein.
  • Angelika 13.05.2016 09:10
    Highlight Highlight Die herablassende Art, in der die drei auf die Nominierung reagieren spricht aber auch für sich. Immerhin finde ich die Erklärung Eglis recht schlüssig. (Spricht irgendwie gegen die Arena, dass Frauen da gar nicht erst auftreten wollen...)
    "Stolz" auf den Preis zu sein, finde ich recht daneben. Zeigt doch, wie ernst diese Leute das Thema nehmen.
    • pamayer 13.05.2016 09:25
      Highlight Highlight Lieber einen watsche lächelnd-stolz-arrogant entgegen nehmen, als eingestehen, dass scheisse geschrieben wurde.
      Ein relativ breit gestreutes Phänomen.
  • rodolofo 13.05.2016 09:00
    Highlight Highlight Dieser Preis erinnert mich an eine Auszeichnung, die glaube ich DRS 3 vergab.
    Sie hiess: "So schlecht, dass es schon fast wieder gut ist."
    Die Jusos kultivieren damit unser masochistisches Vergnügen, uns mit Nonsense und Gruselgeschichten abzugeben, im Sinne von: "Dort wo's weh tut, geht unsere Aufmerksamkeit hin!"
    Aber bei der Wahl von KandidatInnen für den Kack-Preis sollten die Jusos sorgfältiger vorgehen!
    Sonst kommt bei mir der Verdacht, dass ihnen auch nur darum geht, auf sich aufmerksam zu machen...
  • ovatta 13.05.2016 08:58
    Highlight Highlight Projer soll denn Preis bekommen, mit seinem Statement zur Nomination hat er gezeigt, das er dessen würdig ist.

    Bei Gut reicht wohl der IQ nicht aus um den Preis anständig zu würdigen.



  • PeteZahad 13.05.2016 08:51
    Highlight Highlight Wieso sollten die Hälfte der Gäste in der Arena Frauen sein. Wenn es im Parlament rund 25% Frauen hat? Das wäre eine Übervorteilung.
    • rodolofo 13.05.2016 09:20
      Highlight Highlight Als Frauenversteher möchte ich die Frauen in Schutz nehmen!
      Ich hätte auch keine Lust, mich mit SVP-Obermackern abzugeben, die ständig laut dazwischen rufen und eine politische Diskussion wie einen Hahnenkampf führen.
      Hie und da portiert die SVP aber auch eine strenge "Rösseler-Frau", die weiss, wie man die Peitsche knallen lässt und wie frau Pferden "den Meister", bzw. "die Leitstute" zeigt!
      Aber als Frau hätte ich auch dann wenig Lust zu einer solchen Auseinandersetzung, da ich als Frau ja schliesslich kein Pferd wäre.
      Also SVP'lerIn, merke Dir: Eine Frau ist weder ein Huhn, noch ein Pferd.
    • Gigle 13.05.2016 09:45
      Highlight Highlight Die Frage ist eher, warum im Parlament nur 25% Frauen sind.
    • Asmodeus 13.05.2016 09:46
      Highlight Highlight Ich glaub niemand will sich mit den SVP-Proleten in der Arena abgeben müssen. Unabhängig vom Geschlecht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • themachine 13.05.2016 08:51
    Highlight Highlight Drei Nominierte und nur eine Frau darunter. Also eine klare Untervertretung. Auch Transgender sucht man unter den Nominierten vergeblich. Welch "geschlechtsspezifische Ungleichheit!"
  • Ricco Speutz 13.05.2016 08:50
    Highlight Highlight Wer hat das "Modell gestellt" für die Kackscheisse-Trophäe? Hoffentlich eine Frau! Alles andere wäre sexistisch!....oder ist es dann sexistisch weil dann die Frau die Drecksarbeit machen muss?... ich bin verwirrt!
    • R&B 13.05.2016 12:36
      Highlight Highlight Brillanter Kommentar!

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