Schweiz
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Das ist Gerhard Pfister. Er wird CVP-Präsident. Er will christliche Flüchtlinge bevorzugen



In der gestrigen «Rundschau» machte sich der designierte CVP-Präsident Gerhard Pfister für eine Obergrenze von jährlich 25'000 Asylgesuchen stark. Dabei solle sich die Schweiz auf jene Flüchtlinge konzentrieren, die besonders schutzbedürftig seien. Nach Pfister sind dies «Christen, Frauen und Kinder». 

Muslime und Andersgläubige sollen es demnach schwerer haben in der Schweiz einen Asylantrag zu stellen als Christen? Ja, «dazu stehe ich», sagte der CVP-Politiker.

Von Moderator Sandro Brotz darauf angesprochen, dass es so eine Zweiklassengesellschaft für Flüchtlinge geben würde, meint Pfister: «Wir haben faktisch schon jetzt eine Zweiklassen-Flüchtlingsgesellschaft aus Wirtschaftsmigranten und solchen Menschen, die an Leib und Leben bedroht sind.» Man könne sowieso nicht alle aufnehmen, dann sei es besser sich auf jene zu konzentrieren, die besonders schutzbedürftig seien, so Pfister weiter.

Eine «streitbare» Aussage sei dies, stellte Sandro Brotz zurecht fest. Da bleibt uns nur noch zu fragen: Was hältst du von Pfisters Vorschlag?

Das ist Gerhard Pfister. Er wird CVP-Präsident. Er will christliche Flüchtlinge bevorzugen.

(cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stichelei 27.02.2016 06:48
    Highlight Highlight @NickName: Dazu braucht es keine Erleuchtung. Ein bisschen Studium der Geschichte reicht da völlig aus.
    • Nick Name 28.02.2016 10:28
      Highlight Highlight Quatsch. Die Aussagen, die ich zitiert habe, widersprechen sich teilweise. Und beide treffen so ausschliesslich, wie sie formuliert wurden, natürlich nicht zu. Ein bisschen geistige Beweglichkeit reicht völlig aus, um das zu erkennen.
      Und um noch explizit zu sagen, was ich meine:
      Gesellschaftliche Entwicklung ist einigermassen komplex. Sowohl das Christentum (das allein schon einiges an Vielfalt umfasst ...) als auch die Aufklärung (nebst diversen weiteren Einflüssen, selbstverständlich ...) haben "unsere westliche Kultur" mit den "freiheitlichen demokratischen Werten" geprägt.
  • Stichelei 27.02.2016 06:46
    Highlight Highlight Also @andersen. Gerade den Katholizismus als Bahnbrecher für die Gleichstellung von Mann und Frau herbeizuziehen, ist schon ein ganz starkes Stück. Dieser Verein lebt uns das ja heute noch immer vor. Wo sind denn die Priesterinnen?
    • andersen 27.02.2016 09:18
      Highlight Highlight 1/1
      Das ist ein Tatsache, die erste Frau, die sich für die Frauenrechte stark gemacht haben, war eine katholische Frau.
      Sie kam aus Solothurn.
      Ich kann mich beim besten Willen nicht vorstellen, dass die katholische Frauen, die ich kenne, in den Zölibat gehen möchte.
      Der Enthaltsamkeit kann ja niemand begründen.
      Für mich persönlich, als Protestantin ist es auch nicht wichtig, dass eine Kirche boomt.
      Der Kirche soll sich nicht einmischen, sagen viele, aber so blenden sie der Sprengkraft der Bibel aus.
      Es geht darum, sich dem Unrecht und der Unterdrückung entgegen zu stellen.
    • andersen 27.02.2016 09:25
      Highlight Highlight 2/2
      Es geht auch darum den Benachteiligten eine Stimme zu geben.
      Der Einsatz für Menschen, die nicht genug Macht haben, ihre Rechte einzufordern, ist nicht Links, sondern christlich.
      Wer das Evangelium von der Politik loslöst, verhindert seine Entfaltung und Wirkung.
      Somit entfernt sich die Kirche von Menschen und das darf nicht passieren.
      Darum haben die Landeskirchen auch Stellung bezogen zu den Vorlagen, die dieses Wochenende zur Abstimmung kommen.
      Ein klares Nein.
      Es ist die Aufgabe der Kirche, sich für die Schwachen einzusetzen.
      So wie es Jesus tat.
    • rodolofo 27.02.2016 09:58
      Highlight Highlight Deine Vorstellung von Christentum gefällt mir!
      Aber wie heisst es duckmäuserisch in der Bibel: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!"
      Das ist CVP-Wischiwaschi-Geschwurbel!
      Was soll denn das sein, was "des Kaisers" ist?
      Sind das Steuern?
      Ist dieser "Kaiser" demokratisch legitimiert, oder nicht?
      Darf der einfach bestimmen, was "des Kaisers" ist?
      Bitte konkreter und nicht wieder ausweichen in ein "nikt zu viel und nikt zu wenig!"
      Aber es ist natürlich eine Gratwanderung, mit einem "Kaiser" umzugehen.
      Der ist sehr verwöhnt und wird sehr schnell zornig, wenn er nicht kriegt, wonach er verlangt...
  • 7immi 26.02.2016 22:08
    Highlight Highlight wenn man dieser quelle trauen kann, sind 75-80% der weltweit wegen ihrer religion verfolgten christen... so weltfremd ist der vorschlag nicht. vom moralischen aspekt mal abgesehen...

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Christenverfolgung
    • rodolofo 27.02.2016 10:01
      Highlight Highlight Christen sehen sich immer verfolgt.
      Denn laut Bibel beherrscht der Satan die Welt...
      "Verfolgungswahn", oder "Verschwörungstheorie" sagt man dem auch.
      Aber ein Trost bleibt der verfolgten Christenheit:
      Ihren Glaubensverwandten, den Muslimen und den Juden, geht es auch nicht besser...
  • andersen 26.02.2016 08:50
    Highlight Highlight rodolofo

    Laut der Bibel wurde der Jesus sagen:

    Im Haus meines Vater gibt es viele Wohnungen.................

  • rodolofo 26.02.2016 08:32
    Highlight Highlight Das ist eben genau diese "Wischiwaschi-Haltung", die mir an der CVP dermassen auf die Nerven geht!
    "Wir sind nicht rassistisch, nur ein bisschen.
    Wir sind keine weltfremden Abschotter, nur ein bisschen.
    "Atom-Doris" heisst jetzt "Röhren-Doris"...
    Wenn die "Kopie" dermassen farblos, ohne Saft und Kraft und ohne "Herzblut" daher kommt, dann wählen die Leute für den "Bürgerlichen Schulterschluss" eben lieber das "Original", nämlich die SVP...
    Zum Glück ist Jesus wiederauferstanden und aufgefahren in den Himmel. Sonst würde er sich nämlich in seinem Grab umdrehen!
  • alessandro 26.02.2016 03:06
    Highlight Highlight er stellt die christen als die ärmeren dar und daher sollte diesen vermehrt geholfen werden. woher hat er diesen zusammenhang?
    • dave1771 26.02.2016 23:44
      Highlight Highlight hast du eine ahnung wie viele Christen Wetweit verdolgt werden???
  • Mia_san_mia 26.02.2016 01:48
    Highlight Highlight Finde ich aber nicht schlecht...
  • pamayer 25.02.2016 23:11
    Highlight Highlight Dann fragen wir mal im bible belt des mittleren westen nach; ob sie nich einige jesus fanatiker übrig hätten, sie erhielten 100 % unbürokratisch asyl in der ch. Und die freikirchen hätten mehr zulauf.
  • Scott 25.02.2016 22:44
    Highlight Highlight Unsere westliche Kultur basiert auf dem Christentum. Die Idee der individuellen Freiheit und letztlich die aufgeklärte Loslösung vom Christentum mit dem Atheismus sind Früchte des Christentums. Aber die Freiheitsidee ist zum Snobismus verkommen, hält die eigene Kultur des Humanismus für so überlegen, dass sie wahllos alles in sich aufsaugt. Den christlichen Bruder weist man von der Tür, aber den Fremden lädt man ein und zeigt sich gerne elitär. Ja, die Moslems müssen her!
    • Hans Jürg 26.02.2016 01:02
      Highlight Highlight So ein Hafenkäse. Unter den Menschen z.B. mit jüdischer Kultur gibt es mindestens so viele Atheisten wie unter der christlichen Kultur. Atheismus ist nicht wegen sondern trotz des Christentums entstanden.
      Die Kirche versucht ja (siehe Phillister-Pfister) noch heute die Menschen zu ihrem Glauben zu "bewegen".
    • Monti_Gh 26.02.2016 04:41
      Highlight Highlight unsere freiheitlichen demokratischen Werte sind das Ergebnis der Aufklärung.
    • Stichelei 26.02.2016 07:18
      Highlight Highlight Naja, @Scott, durch die Wiederholung wird die Behauptung auch nicht wahrer. Die heutigen, gesellschaftlichen Werte beruhen mehrheitlich auf den verschiedenen humanistischen Perioden, die wiederum die Philosophien der Antike, namentlich Griechenlands und Roms aufnahmen. Die neuen Werte, die sie als Ergebnis des Christentums darstellen, mussten mehrheitlich gegen den Widerstand der Religion erkämpft werden. So zum Beispiel die Gleichstellung von Mann und Frau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich-meins-doch-nicht-so 25.02.2016 22:25
    Highlight Highlight Jetzt fischt auch noch dieser Schluck Wasser von der CVP in der braunen Sauce nach Wählerstimmen. Oh Herr, lass es endlich Sonntag werden...
  • Matthias Studer 25.02.2016 22:04
    Highlight Highlight Schnell 20 Sekunden nachdenken für was das C in der Partei steht.
    Diskriminierung von Homosexuellen Paaren in der Bundesverfassung.
    Waffenlieferungen in den Nahen Osten.
    Die Flüchtlinge je nach Religion wieder nach Hause schicken.

    Das Christentum hat es weit gebracht... Vom Mittelalter ins Mittelalter.

    Liebe CVP-Wähler (Frauen darf ich nicht ansprechen, denn die gehören bei dieser Partei sicher bald wieder an den Kochherd), warum wählt ihr eine solche Partei. Konservativ hat nichts mit rückständig zu tun.
    • Nick Name 26.02.2016 21:36
      Highlight Highlight Sehr einverstanden mit den ersten Bemerkungen.

      Aber von der Aussage eines einzelnen C-Politikers gleich auf "das Christentum" in toto zu schliessen, finde ich - nun, z.B. anmassend für alle anderen, die mit dem C mindestens ein klein bisschen was anfangen können.
      (bin nicht CVP-Wähler)
    • Matthias Studer 26.02.2016 22:03
      Highlight Highlight @Nick Name, leider wurden die oben erwähnten Abstimmungen (2 davon waren Abstimmungen) im Parlament breit von der CVP unterstützt. Das ist nicht ein einzelner Politiker. Und wenn, müssten sie an einer DV den Kurs ändern. Stattdessen wird wahrscheinlich ein Politiker Parteipräsident, der besser in der SVP aufgehoben wäre.
  • Paco69 25.02.2016 18:42
    Highlight Highlight Das Asylunwesen hat hier bereits einen Zustand erreicht, in dem ein kopfabschlagender Taliban oder ein Kämpfer des Daesh (IS) grössere Chancen auf "politisches Asyl" in der CH hat als z. B. Salman Rushdie oder eine verfolgte christliche Familie.
  • Maya Eldorado 25.02.2016 18:25
    Highlight Highlight Echte Flüchtlinge sind nur die, die an Leib und Leben bedroht sind.
    Nun eine Frage, die mich schon lange umtreibt: Es gibt Menschen, die in solcher wirtschaftlichen Not sind, dass sie hungern. Sind Menschen die hungern, nicht auch an Leib und Leben bedroht?
    • seventhinkingsteps 26.02.2016 00:30
      Highlight Highlight Der Wunsch auf ein besseres Leben in einem anderen Land ist eine absolute Frechheit und zutiefst unmenschlich, wusstest du das nicht?
    • Anam.Cara 26.02.2016 09:56
      Highlight Highlight @simply smarter: sind sie eben nicht.
      Ich habe weiter unten eine ähnliche Frage gestellt und
      kleiner_Schurke schreibt da: "Der Begriff Flüchtling ist klar definiert. Als Flüchtlinge gelten Personen die persönlich(!) wegen ihrer Gesinnung (politischen, religiösen usw.) verfolgt werden."

      Hunger ist gemäss dieser Definition keine Bedrohung an Leib und Leben. Und täglich ein paar Bomben in der Nachbarschaft auch nicht.

      Mir ist nicht klar, wie "Bedrohung an Leib und Leben" tatsächlich ausgelegt wird. Vielleicht kann uns ein Asylspezialist ein bisschen mehr dazu sagen?
  • Babalu 25.02.2016 18:04
    Highlight Highlight Wahnsinn, 27% der Watson-Leser (mega selection bias!) unterstützen den Kotz-Brech-Pfister. Ich möchte mir nicht vorstellen wie "das Volk" abstimmen würde.
  • FrancoL 25.02.2016 17:46
    Highlight Highlight Auch für Pfister gilt die BV. zb der Art 8, abs 2:

    Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der RELIGIöSEN, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.

    Eine Bevorzugung der Christen ist eine von der BV NICHT tolerierte Diskriminierung! Das bestimmt die Schweizer Bundesverfassung und nicht ein Parteiblättli oder der zukünftige Parteipräsident der CVP, auch wenn die CVP mit C für christlich beginnt.
    • FrancoL 26.02.2016 08:12
      Highlight Highlight Man kann fast alles ändern mit den nötigenAbstimmungen. Doch dann soll man es angehen und dann bei erfolgter Änderung sich für eine Selektion bei den Flüchtlingen einsetzen. Heute ist das nur eine Stimmenfängerei OHNE Realitäsbezug und somit für einen zukünftigen Parteipräsidenten ein mehr als fragliches Verhalten.
  • lily.mcclean 25.02.2016 16:31
    Highlight Highlight Ist das jezt etwa christliche nächstenliebe? WTF? Wo haben die den denn ausgegraben?
  • andersen 25.02.2016 15:58
    Highlight Highlight Kleiner Schurke

    Die Frage ist:
    Sind Atheisten die bessere Christen?
    • benjo46 25.02.2016 16:22
      Highlight Highlight Darf ich fragen wieso? Ist doch völlig etwas anderes. Ein Christ glaubt an einen Gott ein Atheist nicht. Abgesehen davon geht es im Christentum nicht darum, dass man ein "guter Mensch" ist. Es geht darum, dass jeder Mensch ein Sünder ist und die Errettung durch Jesus Christus benötigt. Christen sind nicht besser aber sie haben einen Erlöser.
    • andersen 25.02.2016 17:29
      Highlight Highlight Benjo46

      Der Mensch wird in Christentum erlöst, wenn er sich mit die Menschen und der Gott versöhnt.
    • TheMan 25.02.2016 21:32
      Highlight Highlight kleiner_schurke. er wird dich gar nicht brennen lassen. Den du hast eine eigen Meinung, einen eignen Willen. Du bist somit selber Schuld falls du dan brennst. Den du hättest dich für Ihn emtscheiden könne. Jesus die Schuld geben, weil du dich selber für was entschieden hast, an was du Glaubst. Ist ziemlich einfach, der andere ist Immer daran schuld. Und ja ich bin Atheist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 25.02.2016 15:56
    Highlight Highlight Mit der Haltung, Christen bei Asylgesuchen zu bevorzugen, sinkt Gerhard Pfister auf das Niveau von Pegida und Donald Trump. An der Schweizer Grenze wurden Juden zurück in den Tod geschickt, dieses Verbrechen hat die Schweiz halbwegs aufgearbeitet, und nun steht dieser Mann hin und stellt im Zusammenhang mit Flüchtlingen die Konfession über die Menschenrechte. Das ist erbärmlich. Statt Pfister zum Präsidenten zu machen, kann die CVP auch gleich mit der SVP fusionieren.
    • murphyslaw 25.02.2016 16:14
      Highlight Highlight sehr gut gesagt!!
    • meliert 26.02.2016 08:45
      Highlight Highlight wie hätte die Schweiz in den 30/40er Jahren 6 Mio. Juden aufnehmen sollen? Die damalige Bevölkerung hat viel geholfen. Also erst mal überlegen und ein wenig nachblättern in den Geschichtsbüchern.
    • Linus Luchs 26.02.2016 09:44
      Highlight Highlight meliert, danke für den Tipp, aber ich habe schon ziemlich viel nachgeblättert.
      Hier ein interessanter Dokumentarfilm für Sie:
      http://www.srf.ch/play/tv/srf-wissen/video/von-der-schweiz-nach-auschwitz?id=92b02e20-9933-468c-80ba-425d25263e74
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 25.02.2016 15:37
    Highlight Highlight Ab jetzt nenne ich ihn nicht mehr Pfister sondern Philister...
  • TanookiStormtrooper 25.02.2016 15:11
    Highlight Highlight Ich vermisse die Zeiten eines Kurt Furglers, als die CVP noch Rückgrat hatte und sich gegen die rechtpopulistischen Demagogen gewehrt und sich sogar über sie lustig gemacht hat ("Ich stelle mein Pult tiefer"). Heute kriecht man diesen Leuten tief hinten rein. Weit habt ihr es gebracht liebe CVP, der Kurt würde sich wohl gewaltig schämen!
  • Alfons Gschwind 25.02.2016 15:08
    Highlight Highlight Christen sind neben Frauen und Kindern nun mal aufgrund ihrer Religion besonders gefährdet im Nahen Osten. Das heisst überhaupt nicht, dass nicht auch Muslime in der Schweiz Asyl bekommen sollen sondern dass sich die Schweiz für diese besonders Schutzbedürftigen stärker kümmern soll!
  • Fabianz 25.02.2016 14:56
    Highlight Highlight Die Frage ist eher wie war das Interview das uns Sandro Brotz hier präsentierte?
    Meiner Meinung nach wieder völlig einseitig und nur mit einem Ziel!!!
  • meliert 25.02.2016 14:49
    Highlight Highlight Das ist (immer noch hauptsächlich) unsere Kultur, gut so!
  • Bijouxly 25.02.2016 14:48
    Highlight Highlight also willst du alle minderheiten bei uns aufstocken?^^ tolles argument. Man schützt Minderheiten nicht in Bezug auf die eigene Bevölkerung sondern jn Bezug auf ihr Herkunftsland.
  • NWO Schwanzus Longus 25.02.2016 14:39
    Highlight Highlight Ich finde das mit der Obergrenze richtig. So langsam aber sicher wird es schwieriger Flüchtlinge Aufzunehmen, nur erscheinen mir 25.000 etwas viel.
  • Moelal 25.02.2016 14:35
    Highlight Highlight Richtig christlich.....dem ist offenbar nichts zuwider um sich bei der SVP anzubiedern....
  • FrancoL 25.02.2016 14:28
    Highlight Highlight Die Entstellung von Pfister ist erbärmlich, sein Definitionszusatz bei Schutzbedürftigen ist kaum mit Christentum zu begründen sondern viel eher mit dem Versuch sich an die SVP anzuschmiegen um beim Kuschelakt bei der SVP einige sogenannte Christen zur CVP zu lotsen.
    Pfister will selbst auf dem Buckel der Schutzbedürftigen Parteipolitik machen, um der CVP 1-2 % Stimmen zu sichern.
    Echt eine widerliche Haltung.
  • Tschudi_Joe 25.02.2016 14:14
    Highlight Highlight Die Umfrage ist für mich ein wenig ungünstig. Ich finde schon, dass man besonders Schutzbedürftige, bspw. Kranke, Familien mit kleinen Kindern usw. zuerst in Sicherheit bringen sollte. Die anderen, die es noch ein paar Tage alleine schaffen, sollten sekundär bedient werden. Natürlich mit dem Ziel, allen Sicherheit zu bieten. Jedoch sicher nicht im diskriminierenden Sinne vom CVP-Pfister, à la "der hat ein braunes T-Shirt, den nehmen wir".
  • Calvin Whatison 25.02.2016 14:13
    Highlight Highlight Heiliger Bim Bam!!! ich glaub ich fang mal mit beten an. Wo führt das noch hin? Gesegnet sei er dieser Lafferi.
  • Robert K. 25.02.2016 13:50
    Highlight Highlight Herr Pfister folgt der Tradition von C. Wo war der Vatikan, die reformierte Kirche (als Institutionen) um den Verfolgten zwischen 1932-1945 zu helfen? Die waren beide stumm.
    • andersen 25.02.2016 14:31
      Highlight Highlight Nein, die, die den Mund aufmachte, landete im Gefängnis.
      (Dietrich Bonhoeffer).
      Meinem Grossvater versteckte ein jüdische Familie und ein deutscher Soldat.
      Der Ratzinger flüchtete von die Nazis.
      U.s.w.
  • Herbert Anneler 25.02.2016 13:49
    Highlight Highlight Von der CVP zur CSVP: Christliche Schmuddel-Volks-Partei - was für ein erbärmliches Christentum, welches Menschen erster und zweiter Klasse unterscheidet! Na ja, die Ersten weden einmal die Letzten sein, die Letzten die Ersten...
  • amore 25.02.2016 13:42
    Highlight Highlight Es wäre doch einfacher: die islamischen Länder, die nicht von Kriegen betroffen sind, nehmen die islamischen Flüchtlinge auf, die christlichen Länder die christlichen Flüchtlinge, die bud...... Jedenfalls wäre eine Integration für alle um Einiges einfacher. Verfolgte Atheisten könnten in allen Ländern um Asyl bitten.
    • amade.ch 25.02.2016 14:04
      Highlight Highlight Ja, es wäre sooo einfach. Noch einfacher wäre es freilich, wenn es gar keine Kriege gäbe, die dann Flüchtende hervorbringen. Schlag' doch einfach das vor, lieber amore.
    • Sapere Aude 25.02.2016 14:06
      Highlight Highlight So einfach ist die Sache gerade nicht. Schiiten oder Alaviten fliehen kaum in ein sunnitisches Land und umgekehrt. Das gleiche gilt für säkular eingestellte Muslime. Kommt dazu, dass die muslimischen Länder Türkei, Libanon und Jordanien zusammen weit über 3 Millionen Flüchtlinge aufgenommen haben. Die anderen Länder wollen entweder keine aufnehmen, in ihnen herrscht selber Krieg oder finanzieren den Terror in Syrien mit.
    • Dewar 25.02.2016 15:22
      Highlight Highlight Erzählen Sie das einmal Jordanien, dem Libanon, der Türkei und Ägypten. Im Libanon leben momentan gegen die 1.2 Mio Flüchtlinge, bei einer Bevölkerung von nicht einmal 4.5 Mio. Diese Länder haben weder die Mittel, die Infrastruktur noch die politische Handlungskraft um derartige Zahlen zu bewältigen. Daher: Ja, man muss vor Ort helfen, die politische Lage stabilisieren und die Erstaufnahmeländer unterstützen. Aber wir können den schwarzen Peter nicht einfach den teilweise selbst zerrütteten Nachbarregionen des IS-Gebiets zuschieben.
  • Dracarys 25.02.2016 13:35
    Highlight Highlight Buch Mose 19, 33-34
    Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Land wohnen wird, so sollt ihr ihn nicht bedrücken.

    Der Fremdling, der sich bei euch aufhält, soll euch gelten, als wäre er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten. Ich, der HERR, bin euer Gott.

    Die Bibel gegen Christen verwenden... immer wieder lustig (oder traurig).
    • andersen 25.02.2016 13:57
      Highlight Highlight Gerard Pfister ist nicht Vertreter von der katholische Kirche, die Landeskirchen hat ein andere Meinung.

      Natürlich ist es schwer zu ertragen, dass Saudi Arabien kein Flüchtlinge aufnimmt, will aber trotzdem 200 Moscheen in Europa bauen und das christliche Menschen in die arabische Länder verfolgt wird.

      Aber muslimische Menschen werde auch von IS und Asad getötet.
      Der Pispartei in Polen vertritt der gleiche Meinung, wie Gerhard Pfister.
    • Dracarys 25.02.2016 14:07
      Highlight Highlight Nur zur Klarstellung, meine Kritik galt spezifisch Herrn Pfister und anderen, die denken, Christliche Flüchtlinge zu bevorzugen sei christlich
    • andersen 25.02.2016 14:15
      Highlight Highlight Menschen werden immer dort fliehen, wo es Essen gibt, dass wird sich in Zukunft auch nichts ändern.

      Die Streitkräfte hat sich Moment auf ein Waffenstillstand geeinigt, damit die Hilfsgüter durchkommen kann.
      Gerhard Pfister muss kein Wahlkampf führen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Anam.Cara 25.02.2016 13:15
    Highlight Highlight Nur damit ich das richtig verstehe:
    Wenn ein Mann nach Europa kommt, in der Hoffnung etwas zu verdienen um zuhause seine verhungernde Familie zu unterstützen, ist das kein Flüchtling?
    Oder spielt es dabei eine Rolle ob er Christ oder Moslem ist?
    Oder wo genau verläuft die Grenze zu "Wirtschaftsmigrant" (zu denen auch die Fachkräfte aus den umliegenden Ländern zählen dürften, die unsere Wirtschaft dringend benötigt).

    Kann mir jemand mal genau erklären, was da was bedeutet? Oder was die CVP damit genau ausdrücken will...?
    • Dubio 25.02.2016 14:25
      Highlight Highlight Wobei anzumerken ist, dass aus einer Kriegssituation Gründe entstehen können, die Kriegsflüchtende zu Flüchtlinge machen (Stichwort ethnische Säuberunge bspw.)
    • Anam.Cara 25.02.2016 16:49
      Highlight Highlight Danke. Das beantwortet nicht alle Fragen (z.B. Provisorischer Status usw), aber es ist doch eine klare Definition.
  • amade.ch 25.02.2016 13:01
    Highlight Highlight Ob er vom Vatikan für solche Aussagen Geld kriegt? ;-) Christliche Nächstenliebe gibt's offenbar nur für Christen.
    • andersen 25.02.2016 13:58
      Highlight Highlight Nein, bestimmt nicht.
  • legis 25.02.2016 12:58
    Highlight Highlight Unqualifizierter geht es ja kaum! Laut Aussage von ISIS sind die Schiiten die einzige Reiligionsgruppe, die keine Möglichkeit hat zu konvertieren, sondern zwingend exekutiert werden muss. Demzufolge sind es eben NICHT die Christen, welche die Schutzbedürftigsten sind (eigentlich sowieso eine obsolete Konkretisierung, entweder man ist schutzbedürftig oder eben nicht!).
    • TheMan 25.02.2016 13:23
      Highlight Highlight Du denkst dabei nicht an die Christen und Juden die vom Islam verfolgt werden. Nach Hochrechnungen diversen Hilfsorganisation belaufen sich die Zahlen auf mehr als 200 Millionen Menschen auf der Flucht.
    • legis 25.02.2016 13:38
      Highlight Highlight Das ist eine Unterstellung! Selbstverständlich denke ich an alle, die verfolgt werden!
      Gerhard Pfister tut das hingegen laut eigenen Aussagen nicht ganz so konsequent!
      Und ist deine Zahl von 200 Millionen die Gesamtzahl aller Flüchtenden? Oder nur die derer, die in islamisch geprägten Regionen von Extremisten verfolgt werden? Oder sind dies nur die Christen und Juden, die in islamisch geprägten Regionen von Extremisten verfolgt werden? Im letzteren Fall müsste ich dir unterstellen, dass du nicht an alle denkst, die verfolgt werden!
    • jahms 25.02.2016 13:38
      Highlight Highlight "Laut Aussage von ISIS sind die Schiiten die einzige Reiligionsgruppe, die keine Möglichkeit hat zu konvertieren" und was ist mit denen, die NICHT konvertieren wollen? Die anderen werden dann "fakultativ" ermordet? Oder ist das dann OK, "die haben ja ihre Chance gehabt"???? "Unqualifizierter geht es ja kaum!" Word!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 25.02.2016 12:51
    Highlight Highlight Toll, genau so klingt es doch momentan auch bei den Rechtspopulisten in Osteuropa. Was da wohl der Papst dazu sagt? Montiert doch einfach das C in eurem Parteilogo ab, und macht ein S daraus...
    • Qui-Gon 25.02.2016 14:36
      Highlight Highlight Der Pfister ist doch einfach ein Opportunist, der nach rechts schielt.
  • Palatino 25.02.2016 12:50
    Highlight Highlight Früher mussten Parteipräsidenten arenatauglich sein, heute reicht geistige Nähe zum Herrliberg.
  • Matthias Studer 25.02.2016 12:48
    Highlight Highlight Für mich ist das Rassismus. Halt nicht der Hautfarbe entsprechend, aber der Religion.
    Wieder einmal zeigt sich, christlich im Namen garantiert nicht ein christliches Verhalten.
    Dann bin ich lieber glücklich ohne Religionszugehörigkeit, dafür christlicher.
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 25.02.2016 12:45
    Highlight Highlight Wo er recht hat, hat er recht.
    • Sir Jonathan Ive 25.02.2016 13:03
      Highlight Highlight Und wo ist das?
    • amade.ch 25.02.2016 14:03
      Highlight Highlight Irgendwo im Zentrum von Rom. Nein, wenn ich's mir genau überlege, nicht einmal dort käme man auf eine solche behämmerte Idee.
  • blueberry muffin 25.02.2016 12:44
    Highlight Highlight Aha, Juden, Atheisten, Buddhisten, Esoteriker, etc. pp. sind also nicht Schutzbeduerftig genug?

    Und Christen sind Schutzbeduerftiger als Frauen und Kinder?

    Zurueck ins Mittelalter mit ihm.
  • Yonni Moreno Meyer 25.02.2016 12:36
    Highlight Highlight Und der Schutzbedürftige ist automatisch immer ein Christ?
    • Yonni Moreno Meyer 25.02.2016 12:41
      Highlight Highlight Das ist übrigens eine rein logische Frage: Er sagt, man solle sowohl Christen als auch Schutzbedürftige bevorzugen. Was passiert aber, wenn ein Moslem schutzbedürfiger ist als ein Christ?
    • panaap 25.02.2016 12:46
      Highlight Highlight Ah der Grenze werden dann alle getauft. Je nach Kanton eine andere Konfession. Und dann müssen alle Schweinefleich essen, um zu beweisen, dass sie sicher keine Moslems mehr sind. Falls sie vegetarier sind, können wir sie leider auch nicht reinlassen
  • Schneiderlein 25.02.2016 12:27
    Highlight Highlight Christliche bevorzugen, aber nur die Klugen und Schönen!
  • TheMan 25.02.2016 12:21
    Highlight Highlight Ich warte von Watson immer noch auf einen Bericht. Der Zeigt wie Christen und Juden, wegen Ihrem Glauben, durch den Islam verfolgt werden. Das sind mehr als 200 Millionen. Aber ich denke da kann ich Lange warten.
    • Sillum 25.02.2016 12:33
      Highlight Highlight Da können sie lange warten. Vielleicht wenns denn in der Hölle mal schneit.
    • Monti_Gh 25.02.2016 12:34
      Highlight Highlight Es ist immerhin das sog. christliche Abendland welches für die Tötung von 6 Millionen Juden verantwortlich ist.
    • seventhinkingsteps 25.02.2016 12:42
      Highlight Highlight Das stimmt, aber ich glaube nicht, dass bei russischen Teppichbombardements in Syrien zwischen Christen, Sunniten und Shiiten unterschieden wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 25.02.2016 12:18
    Highlight Highlight Wenigstens sagt er anständig aber bestimmt seine Meinung. So sollen Politiker sein.
    • seventhinkingsteps 25.02.2016 12:43
      Highlight Highlight Jap, wenn schon diskriminierend, dann wenigstens offen. Die SVP könnte viel lernen.
    • Bijouxly 25.02.2016 12:50
      Highlight Highlight @holy
      Warum erzählt er Quatsch? Immer wenn wir davon reden "Minderheiten zu schützen" sind alle voll dafür. Aber sobald man diese Minderheiten mal genau beschreibt, ist man plötzlich böse? Wenn es eine Minderheit gibt, muss es auch eine Mehrheit geben. Und wir sind ja alle immer fürs Minderheiten schützen. Chisten sind im Nahen Osten eine Minderheit und werden verfolgt. Wenn euch das nicht passt, dann müsst ihr auch dagegen sein, Minderheiten überhaupt zu schützen! Immer dieses heimlifeisse...
    • Jonasn 25.02.2016 13:07
      Highlight Highlight Du drehst das ganz schön krude um grad Bijouxly. Es ist kein Religionskrieg da unten, Bomben fallen auf alle. Wenn es nun darum geht diese Schutzbedürftigen nach Religion zu sortieren, dann ist das eine klare Diskriminierung. Da werden Menschenrechte dann nur für diejenigen offeriert, die einem in den Kram passen. Der Grundsatz der Menschenrechte basiert aber auf Gleichheit. Egal, ob er Hindu ist oder Jude, ob er lieber Abba hört oder U2, egal ob er lieber Reis oder Nudeln ist. Sonst wären wir in einer Zweiklassengesellschaft, da ist der Begriff "Herrenrasse" nicht mehr weit.
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Interview

Jean Ziegler zu Moria: «Im ersten Moment dachte ich: Endlich wird dieses Lager liquidiert»

Jean Ziegler kennt die Leiden der Ärmsten auf dieser Welt. Sein Besuch auf der griechischen Insel Lesbos hat den 86-Jährigen dennoch zutiefst erschüttert. Ein Gespräch über die europäische Migrationspolitik und die Rolle der Schweiz.

Herr Ziegler, vor etwas mehr als einem Jahr haben Sie Moria auf Lesbos besucht. Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie die Bilder des brennenden Lagers gesehen haben? Ich darf es fast nicht sagen. Im ersten Moment dachte ich: Endlich wird dieses schreckliche Lager liquidiert. Gottseidank ohne Todesopfer. Gleich danach packte mich eine grosse Angst um die Leute, die vor dem Feuer in die Hügel geflohen sind. Ohne Nahrung, ohne Wasser, ohne Medikamente, nichts. Ein Flüchtling ist der …

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