Schweiz
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ZUR COOP FILIALE IM EINKAUFSZENTRUM SEEWEN MARKT STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- The fruit and vegetable department at the branch of retailer Coop at the shopping center Seewen Markt in Seewen, Canton of Schwyz, Switzerland, on May 15, 2018. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Gemuese- und Fruechteabteilung in der Filiale des Detailhaendlers Coop im Einkaufszentrum Seewen Markt, aufgenommen am 15. Mai 2018 in Seewen, Kanton Schwyz. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Lebensmittel, die nicht mehr verkaufbar, aber noch essbar sind, müssen in Tschechien neu gespendet werden, so will es das Gesetz.  Bild: KEYSTONE

Politiker fordern: Coop und Migros sollen nicht verkaufte Lebensmittel spenden müssen

In Tschechien dürfen Supermärkte nicht verkaufte Lebensmittel nicht mehr wegwerfen, sondern müssen sie spenden. Die Schweiz ist noch weit davon entfernt. Zwei Politikerinnen wollen das nun ändern.  



Tschechien hat dem Foodwaste den Riegel geschoben: Grosse Supermarkt-Ketten dürfen abgelaufene oder unverkäufliche Lebensmittel nicht mehr wegwerfen, sondern müssen sie kostenlos an Hilfsorganisationen abgeben. 

Tschechien ist nicht das erste Land mit einem solchen Gesetz. Auch in Frankreich müssen grössere Lebensmittelläden Strafen von bis zu 4'500 Euro zahlen, wenn unverkaufte, aber noch essbare Lebensmittel im Müll anstatt bei gemeinnützigen Organisationen landen. 

In der Schweiz hat der Kampf gegen Foodwaste nicht oberste Priorität. Die Fairfood-Initiative, über die die Schweizer Bevölkerung vergangenen September abstimmte, forderte unter anderem Massnahmen, um die Lebensmittelverschwendung zu bremsen. Ohne Erfolg. Die Vorlage scheiterte mit 61,3 Prozent Nein-Stimmen. 

ARCHIV - ZUR MK DER CARITAS ZUR ARMUTSPOLITIK, AM MONTAG, 27. AUGUST 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVMATERIAL ZUR VERFUEGUNG ----  People in need shop at the Caritas Market in Zurich, Switzerland, pictured on January 11, 2010. The Caritas Market sells groceries and hygiene products at very low prices for people earning minimum wages. (KEYSTONE/Gatean Bally)

Beduerftige kaufen am 11. Januar 2010 im Caritas-Markt in Zuerich Lebensmittel ein. Im Caritas-Markt koennen Menschen mit minimalem Einkommen Lebensmittel und Hygieneartikel zu Tiefstpreisen einkaufen. (KEYSTONE/Gatean Bally)

Hilfsorganisationen wie Caritas oder Tischlein deck dich retten Lebensmittel vor der Vernichtung und verteilen sie an armutsbetroffene Menschen.   Bild: KEYSTONE

Einzelne Politiker versuchen dennoch weiterhin, die Sensibilisierung gegen Foodwaste voranzutreiben. 2017 wollte Isabelle Chevalley, GLP-Nationalrätin, bereits vom Bundesrat wissen, ob Detailhändler dazu verpflichtet werden können, unverkäufliche Lebensmittel zu spenden. 

Wie gesund oder ungesund ist dein Essen? Alles relativ.

Der Bundesrat antwortete knapp. Eine Spende-Pflicht wäre ein erheblicher Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit und Eigentumsgarantie und würde eine gesetzliche Grundlage erfordern, heisst es in der schriftlichen Stellungnahme. 

Auf das neue Gesetz in Tschechien angesprochen, reagiert Chevalley positiv: «Das sind gute Neuigkeiten! Ich werde es mir im Detail ansehen, um herauszufinden mit welchen Argumenten die Regierung zu dieser Entscheidung gekommen ist», 

Auch Aline Trede, Grünen-Nationalrätin, liegt das Thema Lebensmittelverschwendung am Herzen. Sie habe bereits während der Abstimmung über die Fairfood-Initiative viele Diskussionen dazu geführt. «Ich werde sicher noch einmal nachhaken und versuchen, zusätzlich eine Kommissionsmotion bezüglich Sensibilisierung gegen Foodwaste im Alltag durchzubringen», so Trede. 

In der Schweiz wird ein Drittel der Lebensmittel weggeworfen

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tommy5000 10.01.2019 18:17
    Highlight Highlight Das Volumen das von uns Privatpersonen in den rund 4 Millionen Haushalten an Lebensmittel weggeworfen wird ist immens höher. Grünabfuhr wird leider fast ausschliesslich nur von Eigenheimbesitzern gemacht. Eine Kampagne in die Richtung der Eigenverantwortung wäre doch auch gut. Was meinen Sie dazu Frau Obrist?
  • murrayB 10.01.2019 12:21
    Highlight Highlight Und wo waren diese beiden Politikerinnen, als man verbot die Lebensmittelreste den Schweinen zu verfüttern?

    Ich kaufe lieber die Lebensmittel vor Ladenschluss mit 50% Rabatt :-)
    • Kleine Hexe 10.01.2019 14:54
      Highlight Highlight Schweine reagieren viel empfindlicher auf Salz als Menschen. Das Nicht-Verfüttern der Lebensmittelreste hat also einerseits tierschützerische, andererseits seuchentechnische Gründe.
  • E Gauer 10.01.2019 11:57
    Highlight Highlight Ich habe meinen Zivildienst bei "Tischlein deck dich" geleistet. ein Teil davon beinhaltete das unterstützen der Coop Verteilzentrale in Chur wo wir jeweils in einer Gruppe von ca. 5-8 Beschäftigten das bereitgestellte Gemüse aussortieren und die Abfallgebinde entsorgen mussten. Somit wird zumindest ein kleiner Teil vom "Abfall" genutzt. Das schlimmste fand ich die riesige Fleischmenge, die entsorgt wurde/wird.
    Es ist einfach nur pervers..
    Ich kann es einfach nicht verstehen, dass man das Spenden aus Wirtschaftlichkeit verbietet. Zeigt wieder mal schön was aus der Menschheit geworden ist...
    • dinner for one MGTOW 10.01.2019 13:53
      Highlight Highlight Es hat nichts mit Wirtschaftlichkeit zu tun beim Fleisch. Fleisch ist ein HACCP und somit gefährlich im Umgang. Ein gesunder Erwachsener wird es kaum umbringen leicht verdorbenes Fleisch zu Konsumieren, Kinder, Ältere und Kranken könnte es allesdings leicht die Lichter auspusten.
      Leihen haben kaum die Möglichkeit mit einfacher Sensorik wie Geruch, Tasten und Sehen grenzwertige Lebensmittel zu erkennen. Dafür braucht es einige Jahre Erfahrung oder einen Test im Labor.
    • E Gauer 10.01.2019 17:04
      Highlight Highlight Sie haben natürlich recht. Habe erst vor kurzem gemerkt, dass die Konstellation meines ersten Kommentars irrtümlich darauf schliessen lässt, dass Ich in erster Linie das nicht-spenden des Fleisches anprangere.
      Fleisch ist natürlich sehr heikel und wurde meist nur in getrockneter Form abgegeben oder wenn es noch ca. 1 Woche haltbar war.
  • blaubar 10.01.2019 08:19
    Highlight Highlight So eine Gesetzesänderung fände ich, bei allem Respekt, sinnvoll. Es gibt genug sinnlose Gesetze.
  • Muselbert Qrate 10.01.2019 06:59
    Highlight Highlight Was abgelaufen ist muss von Gesetzen wegen weggeworfen werden. Noch haltbare Ware wird schon heute verteilt. Informiert euch besser!
    • E Gauer 10.01.2019 12:07
      Highlight Highlight 1. Ist es nur ein seeeeehr kleiner Anteil der verteilt wird
      2. Kann man die Ware auch nach Ablaufdatum teils noch monatelang verwenden.
      Ich habe meinen Zivildienst bei Tischlein deck dich geleistet wo die Unilever das Ablaufdatum gewisser Produkte offiziell um einen Monat verlängert.
      Es gibt noch viel Handlungsbedarf..
  • Schneider Alex 10.01.2019 05:42
    Highlight Highlight Bravo!
  • Akunosch 09.01.2019 21:56
    Highlight Highlight Ich habe vor ca. 15 Jahren im Coop gearbeitet. Damals haben wir nach Ladenschluss alle Milchprodukte, unschönes Gemüse und altes Brot in einer Tonne für den Bauer geworfen, der es dann für die Schweinemast verwendet hat. Bis eine Verordnung die Schweinemast mit Lebensmittel„abfällen“ verboten hat...
  • dinner for one MGTOW 09.01.2019 21:07
    Highlight Highlight Bei den Grossverteilern gibt es eigentlich 2 Faktoren welche Foodwaste begünstigen. Der erste ist Warendruck. Dabei geht es darum die Regale voll und ansehnlich für die Kundschaft zu gestalten. Um dies zu verändern müssten die Kunden ihr Verhalten ändern.
    Der zweite Punkt sind Gesetze zur Lebensmittelsicherheit. Man stelle sich vor einer der Händler gibt seine Lebensmittel wie gefordert ab und jemand bekommt eine Lebensmittelvergiftung, Infektion usw.
    Das wäre natürlich ein gefundenes Fressen für die Medien welche sagen die Politik müsse ein Zeichen setzen.
    So einfach ist das nicht.
    • River 10.01.2019 16:44
      Highlight Highlight Die Kunden sollen ihr verhalten ändern? Echt jetzt? Solange die Regale immer voll sind braucht der Kunde nichts zu ändern. Es obliegt dem Grossverteiler zu handeln. Der Kunde gewöhnt sich schnell daran, dass nicht immer alles da ist und die Regale auch mal Lücken haben. Zumindest die Meisten.
      Es ist arrogant, alles auf den Endverbraucher abzuwälzen.
  • Troxi 09.01.2019 19:43
    Highlight Highlight Ich finde es gut, dass Detailhändler Lebensmittel spenden. Die Hilfsorganisationen sind zwar dringend auf Lebensmittel angewiesen, aber können es nicht mehr finanziell verkraften einen weiteren Kostenanstieg bei der Logistik und dem Personal zu bezahlen.

    Die Problematik Food-Waste muss zwingend Parallel angegangen werden und nicht mit einem Einseitigen Spende Zwang bei Detailhändler.

    https://www.aargauerzeitung.ch/panorama/vermischtes/tischlein-deck-dich-rettet-fast-4000-tonnen-lebensmittel-vor-dem-abfall-132258254
  • w'ever 09.01.2019 19:21
    Highlight Highlight wie wärs mal damit, dass nicht immer alles zu jeder zeit erhältlich sein muss??? wenn es halt um 1930 brot mehr hat, dann hat es halt keines mehr.
    • Aglaya 09.01.2019 20:15
      Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich damit einverstanden, allerdings würde das dazu führen, dass Vollzeitbeschäftigte, die nur nach Feierabend einkaufen können, unter der Woche kaum mehr Frischprodukte einkaufen könnten.
    • Crissie 09.01.2019 21:08
      Highlight Highlight @Aglaya, ich habe in solchen Fällen am Morgen angerufen und darum gebeten, ein Brot zu reservieren. Als Stammkundin wurde mir dieser Wunsch immer erfüllt.
    • Grabeskaelte 09.01.2019 21:08
      Highlight Highlight Der Vollzeitbeschäftigte kann auch über Mittag oder Samstags einkaufen gehen, wo ist das Problem? Alles eine Frage der Organisation und Planung.
  • Gigi,Gigi 09.01.2019 18:48
    Highlight Highlight Soviel Bedürftige gibt es gar nicht, wie Lebensmittel von den Grossverteiler weggeworfen werden! Im Ernst.
  • lilie 09.01.2019 18:22
    Highlight Highlight Wegwerfen ist zwar "einfach", aber ganz sicher auch vom wirtschaftlichen Standpunkt nicht die günstigste Lösung.

    Für die Motion der beiden Damen bin ich zwar grundsätzlich, aber ich finde sie zu starr. Wenn die Lebensmittel gespendet werden müssen, werden die Hilfsorganisation mit Lebensmitteln überhäuft, die sie dann womöglich gar nicht alle brauchen und den Rest dann trotzdem wegwerfen müssen.

    Besser wäre es, das Wegwerfen zu verbieten. Dann müssten die Detailhändler eine Lösung suchen.

    Es könnte ja auch eine Firma sein, welche Frischwaren zu Saucen einkocht oder sonst was Innovatives.
  • Chääschueche 09.01.2019 18:19
    Highlight Highlight Finde ich aich Vollkommen richtig, allem voran deswegen, weil wir bzw. der Bund dadurch auch Geld sparen würde.


    Die Mogros/Coop würden nichts verlieren. Würden wohl eher noch Geld sparen...Müll Entsorgen ist nicht kostenlos...

    Es müsste aber wirklich darauf geachtet werden, das es bei den richtigen ankommt.

  • Skater88 09.01.2019 17:32
    Highlight Highlight Gibt es in der Schweiz nicht sogar. Ein Gesetz welches eben genau dies verbietet?
  • dontmindme 09.01.2019 17:21
    Highlight Highlight Ich habe ein paar Monate im einem schweizer Gross-Supermarkt gearbeitet. Jeden Tag wurden mehrere riesige Abfallsäcke mit knapp abgelaufenen Lebensmitteln entsorgt. Besonders bei der Gemüse- und Früchtetheke mussten wir Unmengen wegwerfen. War z.B. eine Orange in einem Netz faul, wurde halt das ganze Netz weggeworfen. Deshalb teilweise bis zu einem Drittel der gesamtem Netze.
  • Bisu87 09.01.2019 16:50
    Highlight Highlight Das wird bei Coop schon gemacht. Die geben Artikel am Tischlein deck dich oder an der schweizer Tafel mit. ABER, leider nehmen die beiden Firmen auch nicht jeden Artikel mit. Das Haltbarkeitsdatum muss noch gut sein. Daher mehmen sie welche die Heute den 9.01.19 verkauft werden müssen leider nicht mit
    • stalker 09.01.2019 22:11
      Highlight Highlight Hast du dazu eine Quelle?
  • 7immi 09.01.2019 16:39
    Highlight Highlight Meines wissens ist das lebensmittelgesetz hier ebenfalls ein problem. eine bäckerei deren besitzer ich kenne spendete jeweils die reste versuchsweise einer nahegelegenen institution. als man dies dann offiziell machen wollte intervenierte die entsprechende stelle und schrieb den transport in gekühlten fahrzeugen vor (trotz direkter nachbarschaft), ausserdem durften diverse produkte nicht weitergegeben werden, da sie abgelaufen waren, allerdings noch gut essbar gewesen wären. es gibt also mehrere baustellen...
  • DerRaucher 09.01.2019 16:38
    Highlight Highlight Eigentlich müsste es selbstredend sein das es so schon heute so wäre. Die Gier der Lebensmittelindustrie ist so gross, dass man den Grossteil lieber wegwirft als etwas umsonst zu geben. Traurige Welt, nicht nur bei uns.
    • Alnothur 10.01.2019 11:03
      Highlight Highlight Es ist auch heute schon so...
  • Militia 09.01.2019 16:21
    Highlight Highlight Geht mal 5 Min vor Ladenschluss zu Coop. Was da an Waren aussortiert und weggeworfen werden ist eine Frechheit. Migros machts wahrscheinlich auch so, aber immerhin nicht unter der Nase des Kunden. Das stört mich schon lange und hätte meine uneingeschränkte Unterstützung.
    Jetz ernsthaft, wie kann man da dagegen argumentieren?
  • Weiterdenker 09.01.2019 16:05
    Highlight Highlight Ich wäre dafür, eine Karte einzuführen, die jeder bekommt, der - als Beispiel - unter 3500 Franken bei 100% Arbeit verdient. Mit dieser Karte hat man das Recht, an bestimmten Orten abgelaufene/alte Lebensmittel, die im Müll landen würden, kostenlos zu erhalten, bis zu einem bestimmten Wert pro Monat. Je weiter man entfernt von den 3500 Franken ist, desto mehr "Guthaben" bekommt man pro Monat. Je nach Anzahl Kindern/Familienmitglieder liesse sich dieser Wert noch anpassen. Es wäre ein Ansatz, sowohl die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren sowie auch arme Leute ein bisschen zu entlasten.
    • lucandrea 09.01.2019 20:17
      Highlight Highlight Was für einen Wert haben abgelaufene Lebensmittel?
    • Thisguy 10.01.2019 12:14
      Highlight Highlight @lucandrea
      Nährwert
    • Hades69 10.01.2019 12:29
      Highlight Highlight Thisguy

      Intellekt gepaart mit Scharfsinn. Gute Waffe gegen dumme Fragen.
  • Pointer 09.01.2019 16:04
    Highlight Highlight Gut so. Scheinbar lässt die Migros schonmal tonnenweise Doppelpackungen von nicht abgelaufenen Lebensmitteln entsorgen, nur weil die Aktion vorüber ist.
    • flying kid 09.01.2019 16:36
      Highlight Highlight Quellen dazu?
    • Pointer 09.01.2019 16:40
      Highlight Highlight Leider nicht.
  • Der Inspektor 09.01.2019 15:59
    Highlight Highlight Finde ich spannend das im Artikel Coop & Migros und nicht Detailhändler steht. Geht es jetzt nur um die beiden? Laut dem Text ist das doch allgemein..
  • Miicha 09.01.2019 15:51
    Highlight Highlight Ja und aus den Containern wieder rausholen ist auch strafbar. Zeit dass das geändert wird.
  • Merlin Brenzikofer 09.01.2019 15:50
    Highlight Highlight Auf diese Idee kommen sie schon im Jahr 2019!
  • Der Bojenmensch 09.01.2019 15:39
    Highlight Highlight Eigentlich ganz einfach:

    Entsorgen kostet Geld, verschenken nicht.

    Somit ist verschenken wirtschaftsfreundlicher, lässt sich PR-mässig massiv ausschlachten und es werden nicht Ressourcen vernichtet, die man noch problemlos nutzen könnte. Und wenn man an Karma glaubt, kann's auch nicht verkehrt sein.

    • Marco Spescha 10.01.2019 08:32
      Highlight Highlight Nein. Lebensmittel verschenken ist nicht so einfach. Wenns günstiger wäre hätte es unsere Grosskapitalisten längst eingeführt.
      Problem: Ware darf nicht abgelaufen sein. Da Verkaufs und Verzehrdatum immer sehr Nahe ist, gibts nur ein kleines Zeitfenster.
      Zeitaufwand ist grösser wenn z.B. Gemüse zusätzlich in "noch geniessbar" aussortiert werden muss. Dann das Thema Kühlkette. Dann braucht es Personal die mit den Bedürftigen Knstitutionen Kontakt hat und die Ware aushändigt. SchulungenEtc.
      Der Wegwerfprozess ist günstiger und etabliert.
  • Heimwerkerkönig 09.01.2019 15:30
    Highlight Highlight Vor 10 Jahren arbeitete ich als Zivi bei der Schweizer Tafel. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mit food waste von Coop, Migros etc. keine Berührungspunkte. Nach der ersten Sammeltour dachte ich noch, hey, das liegt am Wochenende, dass so viele Nahrunsgmittel bei uns im Fahrzeug landen. Aber diese Menge sammelte ich dann acht Wochen jeden Tag ein. Das ist grundsätzlich schon mal toll. Aber ich sah dabei auch, wie viele Esswaren trotzdem noch im Container landeten. Wir sammelten einen Bruchteil ein. Ich begrüsse deshalb eine entsprechende Motion.
  • sherpa 09.01.2019 15:29
    Highlight Highlight machen sie bereits, indem solche Lebensmitttel an Tischlein Deck Dich und andere Organisatoren weiter gegeben werden.
    • Der Bojenmensch 09.01.2019 15:57
      Highlight Highlight ...wahrscheinlich ähnlich wie gewisse Hersteller, die aber allesamt zuerst versuchen die Ware bei Rudis Resterampe für ein paar Rappen loszuwerden, anstatt dass es einfach verschenkt wird.

      Was wir damals an Arbeitszeit investiert haben, um bloss nichts gratis abgeben zu müssen, war - gelinde gesagt - netto geschäftsschädigend.

      Tischlein Deck Dich, Schweizer Tafel etc. durften wir nur ultima ratio angehen... ganz kurz vor Ablauf, oder wenn keine Chance auf Verkauf bestand, weil das Produkt z.b. aus dem Sortiment genommen wurde.
    • lily.mcbean 09.01.2019 16:23
      Highlight Highlight @sherpa das ist alles nur Marketing damit die Kunden kein schlechtes Gewissen bekommen wenn sie das ganze Gestell ausräumen um zuhinterst ans frischeste Datum zu kommen.
      Bei all diesen grossen Läden fliegen täglich LM im Wert von tausenden von Franken in den Müll. Einfach weil es sich für die mehr lohnt sie wegzuschmeissen anstatt sie noch versuchen zum halben Preis zu verkaufen.
  • Evan 09.01.2019 15:08
    Highlight Highlight Alternativ könnte man es auch so regeln, dass die Produkte reduziert verkauft werden müssen und dass Mitarbeiter sie mitnehmen dürfen. So würde der Transport etc entfallen. Was dann noch übrig bleibt, muss gespendet werden. Im Endeffekt ist es egal was gemacht wird, Hauptsache es wird nicht verschwendet.
    • MSpeaker 09.01.2019 17:26
      Highlight Highlight Das möchten die grossen wie Migro und Coop nicht, da dann die Mitarbeiter weniger ausgeben. Aber bei Spenden an Hilfsorganisationen verlieren Coop und Migros kaum Einnahmen, wenn dann Lidl oder Aldi.
    • Evan 09.01.2019 18:35
      Highlight Highlight @MSpeaker, das muss egal sein, was Migros und Coop wollen.
    • MSpeaker 09.01.2019 18:54
      Highlight Highlight Klar, ich bin absolut für ein Gesetzt dass das spenden vorschreibt. Ich wollte nur aufzeigen wieso Migrod und Coop es nicht so gerne tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 09.01.2019 15:00
    Highlight Highlight Der Zyniker in mir sagt, wenn das Gesetz kommt wird man eine halbe Stunde vor Ladenschluss nicht mehr vor vollen Regalen stehen, der eine oder andere Artikel wird dann schon ausverkauft sein...
    • Paddiesli 09.01.2019 15:53
      Highlight Highlight Und? Die Auswahl ist gross genug, um etwas anderes einzukaufen. Muss denn jedes Regal bis Ladenschluss bis zum letzten Platz vollgestopft sein, wenn damit Food Waste reduziert werden kann?
      Ich denke, wir sind flexibel genug.
      Oder etwa doch nicht?
    • Ürsu 09.01.2019 16:03
      Highlight Highlight Genau das wäre der Sinn der Sache.
    • Astrogator 09.01.2019 16:25
      Highlight Highlight @Paddiesli & Ürsu: Ihr versteht mich falsch, ich erinnere mich gut an die Zeit, alsum 18 Uhr die Regale nicht mehr voll waren und es war kein Problem, man arrangierte sich damit, plante auch mal voraus.

      Meine Gedanke ist, sobald die Lebensmittel nicht mehr weggeworfen sondern gespendet werden müssen, was mehr kosten verursacht als eine Abfalltonne, wird es plötzlich wieder möglich werden Lebensmittel mit Augenmass zu bewirtschaften. Das wäre eine Bankrotterklärung an die Gesellschaft, Überfluss um wegzuwerfen aber nichts für die Armen.

      Aber ja, weniger Food Waste ist wünschenswert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crissie 09.01.2019 14:45
    Highlight Highlight Ich habe selbst in einem der erwähnten Geschäfte gearbeitet und gesehen, wie Brote, Torten und belegte Brötli nach Geschäftsschluss in grossen Abfallsäcken eingesammelt und entsorgt wurden! Wenn lt. unserem BR, Zitat: "Eine Spende-Pflicht wäre ein erheblicher Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit und Eigentumsgarantie und würde eine gesetzliche Grundlage erfordern" Zitat Ende, dann muss halt zwingend das Gesetz geändert werden! Es kann doch nicht sein, dass Arme, Alte, Sozialempfänger usw. z.T. fast hungern müssen und auf der anderen Seite massenhaft (!!!!) frische Lebensmittel entsorgt werden!
    • tengo 09.01.2019 21:31
      Highlight Highlight Es werden nicht Frische Lebenmittel weggeworfen, sondern abgelaufene. Die nicht mehr Verkauft werden dürfen. Ich würde es begrüssen, wenn solche Ware die noch Konsumiert werden darf an Sozialhilfeempfänger verteilt wird. So würde es Sinnvoll verwertet und den Läden würde es nicht zusehr schaden.
    • grünergutmensch 10.01.2019 09:13
      Highlight Highlight Weshalb wird geblitzt?!?
  • Ali 09.01.2019 14:29
    Highlight Highlight Wär endlich mal wieder ein sinnvolles Verbot. Sollte in allen Lebensmittelgeschäften verboten werden!
  • Paddiesli 09.01.2019 14:26
    Highlight Highlight Es ist doch gesunder Menschenverstand, Lebensmittel nicht wegzuwerfen. Leider auch klar, dass der wirtschaftsfreundliche BR dagegen ist.
  • Jesses! 09.01.2019 14:04
    Highlight Highlight Das wäre mal ein echter Fortschritt. Warum müssen, nach den Nordländern, nun auch nich die Länder im Osten vorzeigen, was sinnvoll ist?
  • tzhkuda7 09.01.2019 14:02
    Highlight Highlight Was ich schon lange befürworten würde, da ich zugegebenermassen nicht auf ein saftiges Steak vollständig verzichten möchte wäre eine sogenannte verbrauchssteuer, vor allem auf Fleisch. (In % oder Fixbetrag)

    Fleisch ist im Detailhandel echt pervers günstig. Da kann man richtig auf den Putz hauen.

    Meine Frau und ich probieren seit 1. Dezember das Flexitariermodell.

    Erklärung:
    Die Woche hat 7 Tage, 3 Mahlzeiten am Tag gerechnet = 21 Mahlzeiten pro Woche. Zurzeit sollen nur 5 davon mit Fleisch sein, der Rest Vegetarisch (nicht Vegan!). Fühlen uns wohl und ich schätze Fleischessen viel mehr :)
    • Bits_and_More 09.01.2019 15:42
      Highlight Highlight Fleisch (wenns nicht gerade aus einem ausländischen Quälbetrieb kommt) würde ich bei uns jetzt zuletzt als pervers günstig bezeichnen. Kilopreis für Schweizer Rindfleisch in guter Qualität kostet locker über 80 Franken das Kilo.

      Ich finde die Preise durchaus gerechtfertig, aber eben nicht "pervers" günstig.
    • tzhkuda7 09.01.2019 22:36
      Highlight Highlight Genau dieses Fleisch meine ich. Nicht das ichs kaufen würde, gibt welche die denken diesbezügluch aber leider anders.
  • Dario4Play 09.01.2019 13:57
    Highlight Highlight Bei der migros werden diese nicht weggeworfen. Es wird gas produziert mit dem vereinzelt lkws betrieben werden
    • Miicha 09.01.2019 15:52
      Highlight Highlight Ja aber das sind Lebensmittel die man noch essen könnte, das ist doch pervers. Es gibt genug Menschen auch in der Schweiz die beim Essen sparen müssen.
  • clint 09.01.2019 13:53
    Highlight Highlight Sofort machen, einführen, alles andere wär Blödsinn. Oder bitte mir erklären, was dagegen sprechen soll.
  • tzhkuda7 09.01.2019 13:51
    Highlight Highlight Ich finde das nie schlecht und ich befürworte das auch für hier. Lebensmittelhändler sind aber je länger je mehr immer weniger die meistverschwender. (5-8%)

    An erster Stelle stehen immer noch wir private. Was bei uns zu Hause in den Müll kommt, oder einfachheitshalber ins WC geleert + runtergespült wird, macht immer nich 30-35% des Foodwaste aus, ist auch Platz 1 im Foodwasteranking, es hat also Potenzial.

    Wo aber auch noch ganz viel Bedarf besteht ist in der Hotellerie (15-25% je nach Land). Wer glaubt das sei nur im Ausland so sollte hier bei uns in Zürich mal ins Dolder gehen...
    • erkolino 09.01.2019 15:56
      Highlight Highlight Ins WC leeren? Wer macht sowas denn?? Krass.

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