Schweiz
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ZUR FRUEHLINGSSESSION VOM MONTAG, 27. FEBRUAR 2017, BIS FREITAG, 17. MAERZ 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Cigarettes in the shop at the BP gas station in Oftringen in the canton of Aargau, Switzerland, pictured on November 4, 2010. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Zigaretten im Shop der BP-Tankstelle in Oftringen im Kanton Aargau, aufgenommen am 4. November 2010. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Zigarettenpreise dürften in der Schweiz vorerst etwa gleich hoch bleiben. Bild: KEYSTONE

8.50 Franken für ein Päckli – weshalb das Rauchen in der Schweiz vorerst nicht teurer wird

Auch das Parlament erhöht die Tabaksteuern nicht – zahlreiche Länder gehen einen anderen Weg.

Antonio Fumagalli / aargauer zeitung



Die Sache war schnell erledigt: Auf der Traktandenliste des Ständerates stand am Dienstag Vormittag die Revision des Tabaksteuergesetzes. Einstimmig beschloss die kleine Kammer, die Gesetzesänderungen, welche vor allem die Besteuerung von Wasserpfeifentabak betreffen, unter Dach und Fach zu bringen.

Die Einigkeit ist darauf zurückzuführen, dass der viel brisantere Aspekt nicht mehr in der Vorlage enthalten war – nämlich die Möglichkeit zur Anpassung der Tabaksteuer und damit des Verkaufspreises von Zigaretten. Bislang hatte der Bundesrat die limitierte Kompetenz, die Tabaksteuern in Eigenregie zu erhöhen. Das letzte Mal tat er dies 2013 – und schöpfte dabei seinen Spielraum aus.

Aus diesem Grund wollte sich der Bundesrat diese Kompetenz vom Parlament eigentlich erneuern lassen, zur Diskussion standen schrittweise Steuererhöhungen um bis zu 2.80 Franken. Das Zigi-Päckli hätte mittelfristig über 11 Franken kosten können. Nach ablehnenden Rückmeldungen in der Vernehmlassung strich die Regierung diesen Teil aber wieder aus der Vorlage. Und auch im Ständerat gab es keine Anträge auf eine Erhöhung der Tabaksteuer. Sofern die Produzenten oder Zwischenhändler den Zigarettenpreis nicht erhöhen, bleibt er in absehbarer Zukunft also auf dem jetzigen Stand von 8.50 Franken (für eine Packung Marlboro).

Zigarettenpreis im Vergleich

Image

Durchschnittspreis für eine Schachtel Marlboro im Vergleich in Schweizer Franken. quellen: deutsche bank, expatisan

Tabakgegner zeigen sich enttäuscht vom Entscheid. Die Räte hätten «gegen den Kinder- und Jugendschutz» entschieden und die Tabakprävention in der Schweiz «empfindlich geschwächt», schreiben etwa die Krebsliga und die Lungenliga. Ihr Hauptargument: Die Tabaksteuer sei eines der effizientesten Mittel, wenn es darum gehe, der Bevölkerung das Rauchen abzugewöhnen oder sie dazu zu bringen, gar nie erst damit anzufangen.

Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention verweist auf Anfrage auf eine umfassende Studie der Weltbank. Diese besagt, dass in Industrieländern eine Erhöhung der Tabaksteuer um 10 Prozent die Nachfrage nach Zigaretten um 4 Prozent senkt, wobei Kinder und Jugendliche besonders preissensibel reagieren. In Entwicklungs- und Schwellenländern ist der Effekt aufgrund der tieferen Kaufkraft sogar doppelt so hoch.

Australien ist «Champion»

Schaut man über die Landesgrenzen hinaus, sind tatsächlich massive und in erster Linie steuerbedingte Unterschiede bei den Tabakpreisen zu erkennen (siehe Grafik oben). Ein Land sticht dabei richtiggehend heraus: Australien. Je nach Bundesstaat kostet dort das Päckchen Zigaretten umgerechnet gegen 20 Franken, wobei die massiven Preissteigerungen in den letzten Jahren vollzogen wurden. Gemäss Studien haben die drastischen Massnahmen durchaus den gewünschten Effekt, also eine Reduktion der Anzahl Raucher, erzielt. Kein Wunder, nennt Thomas Beutler von der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Australien «den absoluten Champion in Sachen Tabakprävention». Denn neben den hohen Steuern setzt Down Under auch auf umfassende Informationskampagnen und einheitliche Zigaretten-Verpackungen.

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  • 2%20 Franken
  • 7%Über 20 Franken
  • 46%Mir egal, ich bin Nichtraucher

Von solchen Massnahmen ist man hierzulande weit entfernt – nicht zuletzt, weil die geografische Lage der Schweiz nicht mit jener von Australien zu vergleichen ist. National- und Ständeräte äusserten in der Debatte die Befürchtung, dass eine Erhöhung der Tabaksteuer zu einer Zunahme von geschmuggelten Zigaretten führen könnte. Präventionsfachleute halten dieses Argument aber für vorgeschoben, denn für eine rege Schmuggeltätigkeit sei neben entsprechendem Interesse der Produzenten und einer Untergrundstruktur für den Vertrieb auch ein schwacher Zoll vonnöten. «All diese Faktoren treffen in der Schweiz nicht zu», sagt Beutler.

Letztlich dreht sich die Diskussion neben den fiskal- und präventionspolitischen Argumenten aber immer auch um die Frage, inwiefern der Staat die Bürger zu ihrem «Glück» zwingen soll. Eine Parlamentsmehrheit hat hierbei eine klare Haltung. Stellvertretend Ständerat Martin Schmid (FDP, GR): «Vergessen wir die Eigenverantwortung nicht. Eine suchtmittelfreie Gesellschaft gibt es nicht.» (aargauerzeitung.ch)

Als Rauchen noch als vornehm galt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Shabina 02.03.2017 16:16
    Highlight Highlight 1) An alle Nichtraucher und Raucher!
    Seid doch einfach froh, dass ihr nicht mehr rauchen müsst! Das Rauchen nistet sich in deinen Gedanken ein, immer tiefer in den Gängen deines Gehirns, weit hinten versteckt. Je länger je stärker wird es ein Teil von Dir. Die Sucht hat so perfide Mechanismen, die zu Überwinden eine kleine Hirnwäsche benötigt. Besser gesagt, die Hirnwäsche des Rauchens rückgängig machen muss. Allen Karr macht das in seinem Buch.
  • Shabina 02.03.2017 16:16
    Highlight Highlight 2) Ich rauche seit 15 Jahren keinen Tabak mehr, geholfen hat mir ein Tabakersatz aus dem Hanfshop. Nach ein Paar Wochen überbrücken merkte ich, wie doof es ist, sich zuerst mal einen Raucherplatz zu suchen, dann einen stinkenden Stängel anzuzünden, der grausig schmeckt, den ganzen Körper wie ein fauliges Parfüm umspannt, die Finger vergilbt und zusätzlich noch der Gesundheit schadet
  • Shabina 02.03.2017 16:16
    Highlight Highlight 3) Trotzdem habe ich hie und da (Ausgang, Party oder Nachtessen mit Rauchern) immer noch Lust auf eine Zigarette. Durch den Tabakersatz habe ich die Möglichkeit, mir eine zu drehen, diese anzuzünden und nach der Hälfte zu merken, wie doof ich bin, ohne am nächsten Tag bereits wider das Reissen auf die nächste Nikotindosis zu verspüren. Empfehlung: Honeyrose Tabakersatz - Handshop - 14.90/50g Der kommt geschmacklich sehr nahe an Tabak, ist aber 100% nikotinfrei!
    • R&B 02.03.2017 19:43
      Highlight Highlight @Shabina: Nach 2 Jahren konsequentes Nichtrauchen mehr habe ich 0 Bedarf nach Zigaretten. Aber schon nach 4 Wochen hatte ich nur noch dazwischen eine kurze Lust, eine Zigi zu rauchen, wobei es etwas Mentales war.
      Heute vermisse ich Zigis gar nicht mehr und mein ganzer Lifestyle als Raucher ist mir sehr fremd geworden.
      Es ist, wie Sie es sagen: Die Sucht manipuliert unser Gehirn bis in die tiefsten Rinden.
    • Shabina 03.03.2017 09:11
      Highlight Highlight @R&B
      Wie haben Sie es denn geschaft, aufzuhören? Klar die Erfahrung in der Familie war da sicher (dumm gesagt) hilfreich. Hatten Sie Hilfen? Pflaster usw.?
  • R&B 01.03.2017 19:59
    Highlight Highlight Wenn Tabak nicht verboten wird, sollte Marijuana,Kokain, Heroin, LSD, E, Crack etc auch legalisiert werden. Alles tödliche Drogen.
    • saukaibli 01.03.2017 20:46
      Highlight Highlight Dann bring mal ein Beispiel von jemandem, der an Marihuana gestorben ist. Viel Spass beim Suchen. Aber ja, es sollten alle Drogen legalisiert und kontrolliert werden.
    • R&B 02.03.2017 08:46
      Highlight Highlight @saukaibli: Natürlich ist Marihuana alleine nicht tödlich, aber es wird ja zum grössten Teil in Kombination mit Tabak geraucht.

      Mein Anliegen als Ex-Raucher ist, dass Tabak verboten wird und ich will einfach aufzeigen, dass v.a. die bürgerlichen Politiker von der Tabak-Lobby bezahlt sind, weil sie komischerweise nur bei Tabak irrational politisieren.
    • sheshe 02.03.2017 09:09
      Highlight Highlight R&B war das auch schon dein Anliegen als Raucher? Wenn Nein, dann lass uns doch bitte rauchen. Wir wissen alle, dass es ungesund ist!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jürg Müller 01.03.2017 19:13
    Highlight Highlight Also: "....eine Erhöhung der Tabaksteuer um 10 Prozent die Nachfrage nach Zigaretten um 4 Prozent senkt...". Dann hätten wir ja bei einer Erhöhung der Steuer um 250% die Nachfrage nach Zigaretten um 100% gesenkt. Also los!

    So, auf diese Erkenntnis gehe ich jetzt eine rauchen.
    • R&B 01.03.2017 19:56
      Highlight Highlight Doof
  • MaxiPower 01.03.2017 18:18
    Highlight Highlight "Endlich Nichtraucher - Allen Carr" lesen und für einen sportlichen Wettkampf trainieren (z.B. Marathon). Nach 10 Jahren mit diesem Weg nun Nichtraucher.
  • piedone lo sbirro 01.03.2017 09:42
    • saukaibli 01.03.2017 16:04
      Highlight Highlight Naja, was der Typ über die E-Zigarette schreibt, zeugt leider von absolut unterirdischem Fachwissen und ist NUR peinlich. Wenn einer behauptet, die E-Zigarette sei von der Tabakindustrie erfunden worden, kann ich den einfach nicht mehr ernst nehmen. Sonst sind die Artikel nicht so schlecht.
  • R&B 01.03.2017 09:10
    Highlight Highlight Komisch, plötzlich sieht man hier neue User, die vehement gegen die Einschränkung des Rauchens sind. Von wegen, dass die Tabaksteuer nicht funktioniere oder dass, der Bürger (es geht um Minderjährige!!!!) mündig sei.

    Ein Schelm wer denkt, dass die Tabaklobby hier heute fleissig mitschreibt und die Meinung beeinflussen will.

    Könnt Ihr gut schlafen, wenn Ihr täglich 25 Tote zu verantworten habt?
  • Kookaburra 01.03.2017 09:09
    Highlight Highlight Da Steuern benutzt werden um den Leuten das Rauchen zu verleiden, ist anzunehmen, dass die Einkommenssteuer zur Prävention von Arbeit geschaffen wurde...
    Offensichtlich.
  • R&B 01.03.2017 08:59
    Highlight Highlight Die Tabaklobby ist im Parlament. Ich würde gerne wissen, welche Parlamentarier von der Tabaklobby mit wie viel geschmiert werden. Es ist eine Schande!

    Dass 15% der Bevölkerung wegen Rauchens früher sterben und dass noch dazu qualvoll (Krebs), interessiert die Politiker gar nicht.
    Nicht einmal, dass die Krankenkassen-Kosten durch Verbot von Tabak massiv gesenkt werden könnten.

    Die CVP, FDP und SVP müssen von British American Tobacco, Philip Morris, etc. viel Geld bekommen, damit sie mitverantworteten Toten vergessen können.

    PS: Bei Sucht zieht Eigenverantwortung nicht als Argument.
    • R&B 01.03.2017 11:21
      Highlight Highlight @Malin.B: Indiz ist, dass seit die Bürgerlichen die Mehrheit haben, das Tabakgesetz aufgeweicht wurde. Indiz ist, dass die Bürgerlichen, die gegen eine Verschärfung des Tabakgesetzes sind, viele Mandate haben. Indiz ist, dass Bürgerliche beim Thema Tabak plötzlich nicht mehr rationell denken können.
      Fragen Sie sich doch mal selber, ob Sie täglich 25 Tote in der Schweiz verantworten können. Wechseln Sie Ihren Arbeitgeber und schlafen Sie dann mit einem besseren Gewissen.
    • saukaibli 01.03.2017 16:00
      Highlight Highlight @Malin: Du kannst abhängig machende Substanzen (sprich: Drogen) nicht einfach in den freien, liberalen Markt werfen. Das ist natürlich genau, was die "Bürgerlichen" wollen und der Traum eines jeden Drogendealers. Die würden vermutlich Tabakprodukte gerne schon an 10-jährige verticken. Nur dank einem geregelten Markt ist der Verkauf an Minderjährige verboten. Deshalb finde ich dass für Drogen nicht geworben werden dürfte und die Preise so gestaltet werden sollten, dass die Folgeschäden mit den Steuern bezahlt werden können.
    • R&B 01.03.2017 16:44
      Highlight Highlight Ach Malin. Sie haben mich nach Indizien gefragt und ich habe geliefert. Indizien (≠Beweise) sind interpretationsfähig.

      Tabak macht schnell süchtig und tötet. Nur tötet sie langsam, so dass sie erst seit den 60er Jahren als gesundheitsgefährdet eingestuft ist. Da aber die Industrie wie BAT und PM schon existiert, konnte eine Lobby aufgebaut werden, die mit viel Geld verhindert, dass Tabak verboten wird.

      Nochmals: Wie können Sie täglich 25 Tote in der Schweiz verantworten? Wechseln Sie Ihren Arbeitgeber und schlafen Sie dann mit einem besseren Gewissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hercules Rockefeller 01.03.2017 08:46
    Highlight Highlight Jeder, der glaubt, eine Erhöhung der Tabaksteuer sei einzig dazu da, den Bürgern das Rauchen auszureden, ist ein Naivling. Der Bund verdient sehr gut mit und ich kann mir gut vorstellen, dass er bei CHF 8.50 pro Päckli sein aktuelles Gewinnmaximum sieht - der Gesundheitsschutz scheint dabei sekundär.
    • R&B 01.03.2017 09:11
      Highlight Highlight Das Geld geht in die Krankenkassen. Netter Versuch Sie Tabak-Lobby-Schreiberling
    • Pat the Rat (der Echte) 01.03.2017 11:30
      Highlight Highlight @ R&B :
      Komplett falsch! Das Geld fliesst in die AHV und die IV. Ist problemlos in Wiki nachzulesen...
    • R&B 01.03.2017 12:32
      Highlight Highlight Stimmt! Auch in etwas, wovon alle profitieren ☺️
  • ast1 01.03.2017 08:46
    Highlight Highlight Wenn ich sehe, was das Rauchen später im Leben anrichten kann (Krebs, COPD, ...) dann finde ich wären 100.- pro Päckli angemessen, einfach um die Leute vor sich selber zu bewahren.
  • Chesus80 01.03.2017 07:59
    Highlight Highlight Die Bevormundung durch alle möglichen Interessentenvertrer in diesem Land geht mir auf den Sack. Danke, dass diese nun 1x auch einen Dämpfer erleiden. Leben und leben lassen. Danke ich Weltverbesserer. Verbessert euch und euer Umfeld, aber bitte: LASST MICH IN FRIEDEN
  • saukaibli 01.03.2017 07:27
    Highlight Highlight Schade, ich denke so 10.- wäre eine Grenze wo es sich einige mehr überlegen würden, mit dem Rauchen aufzuhören. Versteht mich nicht falsch, jeder soll rauchen wenn er will, aber ich gönne jedem, der es schafft aufzuhören, die massiv bessere Lebensqualität die er damit erreicht. Ich war 20 Jahre lang Raucher und ich habe gerne geraucht wegen des Rituals. Aber das Ritual kann man ganz einfach weiterleben mit der E-Zigarette und erspart sich dabei Tausende Giftstoffe im Körper und Teer in der Lunge. Glaubt mir, liebe Raucher, es macht Spass endlich mal wieder richtig durchatmen zu können.
    • meine senf 01.03.2017 08:40
      Highlight Highlight Das sagte man früher schon bei der 5-Franken-Grenze ...
  • Dewar 01.03.2017 07:20
    Highlight Highlight "Vergessen wir die Eigenverantwortung nicht". Schön und gut, dann aber bitte auch Eigenverantwortung bei den Kosten, die der Gesellschaft durch das Rauchen entstehen. Ich wäre dafür, die Steuern so zu setzen, dass die Mehrkosten, die dem Gesundheitssystem durch Raucher entstehen, gedeckt werden. Es ist mir klar, dass solche Massnahmen als unpopulär und diskriminierend empfunden werden. Aber anders als z.B. beim Alkohol kommt beim Rauchen halt auch noch dazu, dass die Mitmenschen je nachdem auch noch mitrauchen. Und ganz im Ernst, es ist doch unnötig! Wieso fängt man erst damit an?
    • meine senf 01.03.2017 08:39
      Highlight Highlight Wieso fängt man damit an?

      Aus dem selben Grund, aus welchem Menschen Kriege führen.
      Aus dem selben Grund, weswegen sich manche überfressen.
      Aus dem selben Grund weswegen manche Leute Risikosport machen oder Kaffeerahmdeckeli sammeln.
      Wenn der Mensch nur nach Vernunft funktionieren würde, sähe die Welt anders aus.

      Immerhin zahlen Raucher Tabaksteuern, im Gegensatz zu Vielessern, Couch Potatos, Risikosportlern etc.
    • saukaibli 01.03.2017 08:58
      Highlight Highlight "Wieso fängt man erst damit an? " Weil man jung und dumm ist und irgendwo dazugehören will. So jedenfalls wars bei mir und allen Rauchern die ich kenne. Das Durchschnittsalter mit dem man zu rauchen beginnt ist bei 15,irgendwas Jahren. Niemand fängt mit über 20 noch zu rauchen an, in dem Alter ist man schon zu intelligent. Aber wenn man da bereits abhängig von dem Scheiss ist, ist es leider schon zu spät.
    • Dewar 01.03.2017 09:10
      Highlight Highlight Nub ja, Vielesser bringen dem Staat via Mehrwertsteuer auch mehr ein, als Wenigesser ;)
      Ich finde halt einfach generell, schädliche Substanzen, die die Gesellschaft viel kosten, sollten teuer sein. Gerade beim Rauchen ist es nachgewiesen, dass erhebliche volkswirtschaftliche Schäden entstehen, auch neben dem Gesundheitsaspekt: http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/558e211a87da8b17a4000301
      Ich finde auch, dass es in Ordnung ist, wenn Rauchen zum Luxus wird, denn meiner Meinung nach gehört es nicht zum Grundrecht wie Essen etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 01.03.2017 07:14
    Highlight Highlight Was ich nicht kapiere ist, warum der Preis immer nur alle paar Jahre oder Monate um wenige Rappen angehoben wird. So gewöhnt man sich an die Erhöhung, ohne dass man sie (auf einen Schlag) gross spürt.

    Wenn schon müsste man doch den Preis lange gleich lassen, dann aber auf einmal gleich um einen grösseren Betrag erhöhen. Das hätte dann eher eine "Schockwirkung".
    • saukaibli 01.03.2017 08:58
      Highlight Highlight Das würde die Tabaklobby im Parlament niemals zulassen.
    • Pat the Rat (der Echte) 01.03.2017 11:23
      Highlight Highlight Genau das sage ich auch schon seit Jahren.
      In den letzten 29 Jahren wurde der Preis insgesamt um 5.70 Franken erhöht, also fast exakt um 20 Rappen pro Jahr. Und das hat mich nicht vom Rauchen abgebracht (dafür schön die Staatskasse gefüllt)
  • fw_80 01.03.2017 07:12
    Highlight Highlight Wer raucht, hat Probleme mit sich selber. Wer mit sich selber im Reinen ist, läuft auch nicht täglich mit verbundenen Augen über die Hauptstrasse.
    • fw_80 01.03.2017 10:17
      Highlight Highlight Liebe Blitzer: Raucht ihr wirklich gerne?? Oder ist es doch nur eine sich angewöhnteGewohnheit? Erinnert euch zurück an die allererste Zigarette. War die echt gut? Oder einfach nur (Schein)Cool? Hört doch auf euch dies anzutun. Und das schöne ist ja, dass ihr beim Ausdrücken der Zigarette ab sofort gar nichts mehr tun müsst. Schon seid ihr Nichtraucher!
    • meine senf 01.03.2017 11:55
      Highlight Highlight Viele Raucher (bin selber auch keiner oder keiner mehr) sind halt nicht so überheblich. Daran liegt es wohl.

      Du hast garantiert auch irgenwelche "Sünden".
    • fw_80 01.03.2017 15:20
      Highlight Highlight Ja, Kaffee. Der zieht aber ein paar negative Punkte weniger mit sich wie das Rauchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SVARTGARD 01.03.2017 06:42
    Highlight Highlight Ich rauche gerne,auch wenn die Stinkbolzen noch teurer werden.Wer hat,der kann.
  • Majoras Maske 01.03.2017 06:40
    Highlight Highlight Als Raucher bin ich froh, dass sie denn Preis nicht erhöht haben, denn als Suchtmittel ist der Absatz preisunabhängig. Damit eine Preiserhöhung Wirkung zeigen würde, müsste der Preis etwa auf 20.00 CHF angehoben werden, dann wären wohl viele Raucher tatsächlich gezwungen sich einzuschränken (der Nebeneffekt wäre aber, dass etwas besser situierte Kreise noch weiterhin rauchen könnten). Würden sie den Preis aber um 1 - 3 CHF ergehen, wäre das wirkungslos und würde nur einige Millionen in die Portokasse des Bundes spülen...
    • saukaibli 01.03.2017 09:01
      Highlight Highlight Das Ziel der Erhöhung ist ja weniger, bereits Süchtige davon wegzubringen, sondern eher zu verhindern dass es neue Süchtige gibt. Anfangen zu rauchen tut man ja als Teenager und da spielt der Preis eine grössere Rolle als bei Erwachsenen. Kaum jemand ist so dämlich und fängt mit über 20 noch zu rauchen an.
  • Stitz 01.03.2017 06:12
    Highlight Highlight Das sieht man es wieder, wie gleichgültig den allermeisten Politikern unsere Gesundheit ist. Sonst hätten wir schon lange eben eine höhere Tabaksteuer, tiefere Medikamentenpreise oder z.B. auch eine Lösung für die jährlich steigenden Krankenkassenprämien. Lobbyismus sei Dank!
    • Snaggy 01.03.2017 07:39
      Highlight Highlight Würde die Höhe der Tabaksteuer jetzt nicht mit den anderen Sachen verwechseln. Hier hängt unsere/deine Gesundheit nur von dir selbst und deinen Entscheidungen als mündiges Individuum ab. (Kant wuhu)
  • Seppel 01.03.2017 04:07
    Highlight Highlight haha :D 33.3% bei max. 10 Fr.- --> 1/3 der Weltbevölkerung sind Raucher. ja ich auch. und ich glaub ich wandere nach Australien auf, dort höre ich locker schnell mal auf :p
    • PeterLustig 01.03.2017 06:21
      Highlight Highlight Sorry aber wenn du 'Aufhören zu Rauchen' und 'locker' in einem Atemzug benutzt, kann ich dich nicht ernst nehmen.
    • unverbesserlich 01.03.2017 06:53
      Highlight Highlight Warum? Ich könnte sofort auf der stelle aufhören... rauche seit dem neuem jahr nur noch am weekend...! Könnte auf der Arbeit immer rauchen wenn ich will!
    • PeterLustig 01.03.2017 07:19
      Highlight Highlight @Simiion Naja wenns so aussieht... Ich habe mir eher einen täglichen Raucher vorgestellt. My Bad!
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