Schweiz
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Der Kampf gegen den blauen Dunst.  bild: shutterstock

Jetzt also auch die Perrons: Wie es den Rauchern Schritt für Schritt an den Kragen geht

1998 wurden Flugzeuge rauchfrei, 2005 der Schweizer ÖV. Nun sind die Bahnhöfe dran. Der Kampf gegen den blauen Dunst reicht weit zurück. Eine Chronologie.



Die SBB will bald sämtliche Perrons rauchfrei machen. Die Meldung schreckte gestern die Schweizer Raucher auf. Der Tenor in den Kommentarspalten: Raucher würden immer stärker aus der Öffentlichkeit verdrängt. Ein Blick zurück zeigt: Bereits seit den 50er-Jahren wird die Luft für Tabakliebhaber dünner und dünner.

1950: Der erste Beweis – Rauchen schadet

Der zweite Weltkrieg ist vorbei. Die Wirtschaft floriert. Durch die Schweizer Wohnzimmer wabert der blaue Dunst. Alle rauchen: Mütter, Väter – die Kinder beginnen früh. Die Tabakmultis riechen das grosse Geld. Doch 1950 macht ihnen der britische Forscher Richard Doll einen Strich durch die Rechnung. Denn Doll stellt fest: Rauchen schadet der Gesundheit. Seine Studie zeigt, dass Rauchen eine wichtige Ursache von Lungenkrebs ist.

1964: Verbot für TV-Werbung

Die Tabakindustrie lanciert darauf teure Gegenkampagnen um jeden Zusammenhang zwischen Rauchgenuss und Lungenkrebs zu widerlegen. Doch 1964 reagiert die Schweizer Politik und verbietet Zigarettenwerbung im Fernsehen. In Kinosälen läuft sie unterdessen auf Houchtouren weiter. 

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Als Rauchen noch als «chic» galt: Zigarettenwerbung in den 60ern. Video: YouTube/JTfromZurich

1968: «Die Lunge ist dein letzter Filter»

Der Kampf gegen den Tabakkonsum nimmt seinen Lauf. 1968 lanciert der Kanton Zürich eine der ersten Anti-Raucher-Kampagnen, sie trägt den Titel «Die Lunge ist dein letzter Filter». Auf nationaler Ebene wird 1973 die Arbeitsgemeinschaft «Tabakprävention Schweiz» gegründet. Schwerpunkt der Arbeit sind Kampagnen zur Förderung des Nichtrauchens, Medienarbeit und Mitarbeit in der Eidgenössischen Kommission für Tabakprävention.

Vor allem in den Schulen verstärkt sich die Präventionsarbeit. Damals noch mit dem Credo: Abschreckung führt zum Ziel. So brennt sich in den 80ern einer Generation von Schülern der Antiraucher-Film «Der Duft der grossen weiten Welt» ein. Darin unter anderem zu sehen: Eine Armada an kehlkopfkranken Cowboys, die durch die Wildnis reitet – eine schockierende Parodie auf den Marlboro-Mann.

1993: Steigende Tabaksteuern

Eingeführt wurde die Tabaksteuer zwar schon in den 30er-Jahren. Doch seit 1993 nimmt sie Jahr für Jahr stetig zu. Das hat auch Auswirkungen auf den Zigarettenpreis je Päckchen. Während man vor 24 Jahren noch weit weniger als 4 Franken für das Zigipäckli bezahlte, sind es heute rund 8.50 Franken. 

1998: Die Flugzeuge machen den Anfang

Heute ist das Rauchen im Flugzeug undenkbar. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, als der blaue Dunst an Bord noch Alltag war. Erst 1998 verbot die Swissair das Rauchen an Bord für Passagiere und Piloten auf allen Flügen.

Un autocollant signalant l'interdiction de fumer est pose sur une vitre de l'enceinte de la salle de spectacle de l'Arena face a un Boeing 747 stationne sur le tarmac de l'Aeroport international de Geneve, ce mardi 8 aout 2006 a Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

In Flugzeugen seit rund 20 Jahren verboten: Das Rauchen an Bord.  Bild: KEYSTONE

Trotzdem findet man bis heute Aschenbecher in den Maschinen. In den Regularien der European Aviation Safety Agency (EASA) ist dies so vorgeschrieben. Die EASA begründet dies folgendermassen: Werde trotz des Verbotes eine Zigarette angezündet und dann von dem Passagier in der Toilette oder mit Papierhandtüchern gelöscht, könne das unter Umständen gefährliche Folgen für alle Passagiere haben. 

2003: Der globale Kampf beginnt

2003 schaltet sich auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein und bezeichnet den Tabakkonsum als weltweit wichtigsten Risikofaktor für nichtübertragbare Krankheiten. Die 192 Mitgliedstaaten verabschieden darauf die erste Anti-Tabak-Konvention. Darin werden die Staaten aufgefordert, Werbung für Tabakprodukte zu verbieten, die Gefahren des Passivrauchens ernster zu nehmen und Warnhinweise auf Zigarettenschachteln anzubringen.

According to a Department of Defense survey of health related behaviors among active duty military personnel, it is estimated that the DOD spends about $875 million per year on healthcare for smoking-related illnesses and lost productivity in DOD beneficiaries.  (U.S. Air Force photo by Senior Airman Nathan Lipscomb)

Brennende Zigaretten in Form eines Dollarzeichens, Teil einer Anti-Rauch-Kampagne des US-Amerikanischen Verteidigungsministeriums.  Bild: wikipedia/photo by Senior airman nathan lipscomb

2005: Rauchverbot im ÖV

Am 11. Dezember 2005 gibt die Dachorganisation Verband öffentlicher Verkehr (VöV) bekannt: Es hat sich ausgeraucht in Zügen, Bussen und Schiffen. In einem ersten Schritt werden die Beschriftung in den SBB-Zügen geändert, in den folgenden sechs Monaten werden alle Aschenbecher entfernt. 

Seit wann gibt es die «Zigi» eigentlich?

Tabak gelangte erstmals Mitte des 16. Jahrhunderts nach Europa. Damals entdeckten spanische Kolonialisten wie mittelamerikanische Indianer den Tabak, eingepackt in Maispapier, rauchten. Zigaretten im heutigen Sinne wurden aber erstmals um 1850 in Zigarettenfabriken in Frankreich und Südspanien aus Tabakresten hergestellt. Bis zum wirklichen Boom des Glimmstängels dauerte es aber noch einige Zeit. Die ersten grossen, heute noch bekannten Tabakkonzerne, bildeten sich erst nach Ende des ersten Weltkriegs. Dann ging es rasant aufwärts mit der Anzahl Raucher: 1913 wurden in den USA 15 Milliarden Zigaretten geraucht. 1953 waren es 170 Milliarden.

2006: Das Tessin legt vor

Der Wunsch nach weiteren Verboten wird laut. 2006 legt der Kanton Tessin vor: Das Stimmvolk befürwortet ein Rauchverbot in Restaurants, Cafés, Bars und Discos mit rund 79,1 Prozent Ja-Stimmen. Im Kanton Zürich läuft unterdessen bereits eine Unterschriftensammlung der Lungenliga. Bald folgen andere Kantone: Bern, Genf, Basel. Auch in Europa tut sich viel. Frankreich, Österreich, Deutschland: Sie alle diskutieren über ein Rauchverbot in öffentlichen Räumen.

2010: Verbot in öffentlichen Räumen

Am 1. Mai 2010 ist es auch in der Schweiz soweit: Ab sofort gilt ein nationales Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen. Das Rauchverbotgesetz bleibt aber weiterhin ein Flickenteppich mit kantonalen Ausnahmen. So sind nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit in sieben Kantonen Raucherräume mit Service verboten. 19 erlauben bediente Fumoirs.

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Wie restriktiv das Rauchverbot in öffentlichen Räumen umgesetzt wird, liegt in der Entscheidungsmacht der Kantone.  bild: piktochart/watson

2012: Das totale Rauchverbot scheitert

Am 23. September 2012 stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über noch strengere Richtlinien ab. Die Initiative «Schutz vor Passivrauchen» will erreichen, dass in der Schweiz niemand mehr am Arbeitsplatz dem Tabakrauch ausgesetzt ist. Zwei Drittel der Stimmenden lehnen die Initiative jedoch ab. 

2013: Diskussion über das 11-Franken Zigipäckli

Auch übers Portemonnaie will man weiterhin den Tabakkonsum reduzieren. Seit 2003 wurde die Steuer auf Zigaretten sechs Mal um insgesamt 1.50 Franken erhöht. Doch 2013 war der Spielraum für Steuererhöhungen ausgeschöpft. Darum fordert der Bund eine Revision des Tabaksteuergesetzes. Zur Diskussion stand eine schrittweise Erhöhung um 2.80 Franken auf 11 Franken pro Zigarettenpack. Doch der Vorschlag des Bundes scheitert im Parlament.

2016: Die Schockbilder

Seit Mai 2016 müssen in der EU Zigaretten- und Tabakschachteln zu zwei Dritteln mit Warnhinweisen und Schockbildern bedruckt sein – auf der Vorder- und Rückseite. Einige Länder, darunter Frankreich und Grossbritannien gehen sogar noch einen Schritt weiter: Die beiden Länder setzen auf «Plain Packaging» und verkaufen nur noch einheitliche, neutrale Zigipäckli ohne Markenlogo. 

In der Schweiz hat die neue EU-Regelung keine Konsequenzen. Dennoch fordern Tabakgegner ähnliche Vorschriften. 

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Solche und ähnliche Bilder – wie sie auch in Thailand zu finden sind – werden zur Abschreckung auf Zigarettenschachteln gedruckt.  bild: shutterstock

Und was bringt die Zukunft?

Rauchverbot an Bahnhöfen

Auch in Zukunft müssen Raucher mit weiteren Einschränkungen und Preiserhöhungen rechnen. So gaben die SBB kürzlich bekannt, dass sie derzeit komplett rauchfreie Bahnhöfe prüfen.

Weniger Ferien für Raucher

Für gleich viel Aufmerksamkeit sorgte die Meldung, dass eine Firma in Japan ihren nichtrauchenden Mitarbeitern sechs Tage mehr Ferien gewährt. Auch in der Schweiz wurde dieses Modell bereits diskutiert. 

Verbot von Tabakwerbung

Auch ein Verbot von Tabakwerbung auf Plakaten, in Print- und Onlinemedien und im Kino könnte bald Tatsache sein. Im ersten Entwurf des neuen Tabakproduktegesetzes (TabPG) forderte der Bund bereits 2014 ein Verbot von Plakaten, Werbung und Sponsoring. Stände- und Nationalrat wiesen den Entwurf jedoch an den Bundesrat für eine Überarbeitung zurück. Ob es tatsächlich so weit kommt und das Gesetz angenommen wird, wird sich erst 2020 zeigen. Dann kommt es zur Schlussabstimmung im Parlament.

Für Kiffer ab sofort keine Bussen mehr

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Statler 04.11.2017 02:58
    Highlight Highlight «Rauchen ist ein Ritual, um böse Geister zu vertreiben - wie zum Beispiel Nichtraucher»

    [scnr] ;)
  • Daaaan 03.11.2017 22:29
    Highlight Highlight Hmmm....also ich weiss ja nicht, haben wir nicht schon genug Regelungen und Verbote für noch so alles erdenkliche. Wo soll das hinführen? Werden wir bald auch Kaugummis verbieten, Velos nur noch an bestimmten Orten erlauben und und und.
    Muss der Staat alles regeln? Können wir nicht einfach mal selber denken und aufeinander Rücksicht nehmen bei allem was wir tun?
    Es gibt weitaus andere Themen, bei denen einen viel dringenderer Handlungsbedarf herscht, aber dort ist es eben nicht einfach mit Verboten getan.....aber Verbote erlassen und bevormunden ist eben sehr einfach…🤦🏻‍♂️
  • Normi 03.11.2017 18:59
    Highlight Highlight Hier etwas für die Nichtraucher
    Benutzer Bild
  • Posersalami 03.11.2017 12:47
    Highlight Highlight Als nächstes kommt dann Zucker, Fett, Kohlehydrate usw.

    Ohne mich
    • nilsnektarine 03.11.2017 15:40
      Highlight Highlight wusste nicht, dass sich Tabak auch am Intermediärstoffwechsel beteiligt 😄
  • arpa 03.11.2017 12:36
    Highlight Highlight Und ich hocke gerade im Zug und es stinkt hässlich nach Schweiss und Essen.. bitte, bitte, es soll ein Raucher reinkommen und den letzten zug in mein Gesicht blasen.. bitteee..
    Ich bin rauher, nehme rücksicht.. aber stinken tuts für mich im Zug und in der Bar deutlich hässlicher seitdem man nicht mehr rauchen darf.. die Augen brennen nicht.. aber die Nase leidet..
    Ist mir jedoch auch bewusst das einem anderen der schweissgeruch nichts ausmacht.. also abwarten bis die Nase sich gewöhnt hat.. pfui.
    • Tilman Fliegel 03.11.2017 14:37
      Highlight Highlight Naja, Raucher stinken auch ziemlich. Sogar wenn sie nicht rauchen. Als Raucher merkt man das halt nicht.
    • Statler 04.11.2017 02:44
      Highlight Highlight «Stinken», lieber Tilman Fliegel, ist eine sehr subjektive Sache. Für mich stinken Autos, zuviel Parfum, Red Bull, Döner, Schweiss (von Füssen und anderen Körperregionen), Mac Donald's Frass, ... you name it. Und ALLE, welche diese Gerüche von sich geben, merken es halt nicht.
  • Tomjumper 03.11.2017 11:06
    Highlight Highlight Komisch, ich war grade am Bahnhof und habe darauf geachtet was alles an Abfall herumliegt. Ich habe Taschentücher, Getränkedosen, Gratiszeitungen, jede menge Kaugummis und vereinzelte Zigarettenstummel gesehen. Es stank nach Urin, Red Bull und verschiedenem anderen.
  • hello world 03.11.2017 11:01
    Highlight Highlight Ich bin für Raucherzonen auf Perons, Nicht-Raucher können dann einfach einige Meter davon entfernt auf ihren Zug warten und können so dem Passivrauchen entgehen. Ausserdem könnten dann bitte alle Raucher ihre Zigi im Aschenbecher entsorgen und nicht auf dem Gleisbett.
  • karl_e 03.11.2017 10:56
    Highlight Highlight Hier regen sich fanatische Nichtraucher auf über die stark verdünnten Räuchlein einer Zigarette, aber Emissionen des mot. Verkehrs ziehen sie sich mit Genuss rein, wenn möglich noch hinter dem Steuer ihrer falsch eingestellten Dieselautos. Diese Abgase sind glücklicherweise weitgehend geruchslos und unsichtbar und allüberall. Es gibt vieles, das uns wesentlich mehr schadet als das Tubacken, aber das merken erst die Insekten. Da nimmt man sich lieber die Raucher vor. Nach der bekannten Melodie: Immer auf die Kleinen:
    • cbeats 03.11.2017 19:36
      Highlight Highlight Andere schlechte Sachen machen eine schlechte nicht besser. Ähm?
    • Statler 04.11.2017 02:51
      Highlight Highlight @cbeats: klassischer Whataboutism, gell?
      karl hat aber recht. Unsere Luft ist mit Schadstoffen belastet, die wir dauernd einatmen. Allein die SBB produzieren (je nach Schätzung) 1000-3000 verdammte TONNEN Feinstaub jedes Jahr. Hinzu kommt Abrieb von Autoreifen, Bremsen, Heizungen, Industrie, Bergbau, Landwirtschaft, etc. pp. Das alles atmest Du mit jedem Atemzug ein. Und die tollen «Grenzwerte» für das Zeug werden auch regelmässig überschritten. Glaubst Du wirklich, dass jetzt ausgerechnet die Fluppe von der Person nebenan, das schädlichste ist, was Du einatmest?
    • itsbigben 04.11.2017 19:29
      Highlight Highlight Mag sein, aber es stinkt eben weniger. Wenn ein Raucher vor mir läuft oder neben mir steht, ist das für mich als Nichtraucher eine ziemliche Zumutung. Zumal meine Kleidung danach auch Zigaretten stinkt.
  • WalterWhiteDies 03.11.2017 10:55
    Highlight Highlight Immer werdeb die Raucher eingeschränkt :(. Sind wir mals ehrlich, diese ganzen Sachen bringen nichts. Genau gar nichts. Leute welche Rauchen ist es egal, dies Rauchen weiter bis sie von sich aus nicht mer wollen. Jugendliche werden dadurch eher zum rauchen verleitet, da es ja "verboten" und somit "cool" ist. Das auf den Perrons jetzt teilweise Raucherverbot ist juckt niemanden. Weil auch fast kein Personal da ist welche Raucher aus der Nichtraucherzone verschäuchen. Finde diese Hetze gegen Rauchee nur lächerlich...
  • Knut Knallmann 03.11.2017 10:44
    Highlight Highlight Selber Schuld - Mit Littering, wie es viele Raucher praktizieren, macht man sich halt wenig beliebt. Wenn alle Raucher die Aschenbecher benutzen und die Perrons und der Bahnschotter nicht wie Mülldeponien aussehen würden, wär es der Mehrheit wohl egal...
    • Pisti 03.11.2017 12:38
      Highlight Highlight Aber Alkohol wird an Bahnhöfen munter weiter verkauft. Alkoholisierte Personen dürften der SBB insgesamt ein mehrfaches an Kosten verursachen als die Raucher.
    • Statler 04.11.2017 02:54
      Highlight Highlight Und überall liegen 20Min, Blick am Abend, McDonald's Tüten...
      Ja, Du hast recht, Knut, mit Littering macht man sich unbeliebt. Aber da sind die Raucher nicht alleine, das ist wohl eher ein grundsätzliches Problem.
  • Hugo Wottaupott 03.11.2017 10:36
    Highlight Highlight Wie verbissene Nichtraucher die jahrtausendelangen Gelage ums Feuer das ja auch raucht überlebt haben ist mir schleierhaft.
    • Roaming212 03.11.2017 15:27
      Highlight Highlight Äpfel und Birnen.
  • Freddie Quecksilber 03.11.2017 10:32
    Highlight Highlight Wie wäre es mit einem Kompromiss. Die Leute rauchen nicht mehr auf dem Perron, dafür stellt die SBB an den Bahnhöfen so Raucherkabinen auf wie beim Flugzeug. Und damit es finanziert wird muss man 1Fr. reinwerfen. Oder man macht ein Reucher-GA wo man dann immer und überall in diese Kabinen gehen kann.
  • Kaffo 03.11.2017 10:30
    Highlight Highlight Schon wieder ein Verbot. Ich bin Nichtraucher aber ich finde das nicht gut. Ich appelliere an den gesunden Menschenverstand. Mit diesen Verboten und Vorschriften Schränken wir uns selber ein. Wenn ein einzelner mitten in einer Menschengruppe Raucht, hat das mit Anstand zu tun. Und wenn man ihm das klarmacht braucht es kein Verbot.
  • Iltis 03.11.2017 10:25
    Highlight Highlight Wenn nur mal andere Emissionen, wie z.B. Verbrennungsmotor Abgase, ähnlich kritisch hinterfragt würden......
    • Silent_Revolution 03.11.2017 14:20
      Highlight Highlight Absolut.

      Das absolut hirnverbrannteste hierzu, was heute immer noch durch verschiedenste Städte kurvt sind dieselbetriebene Putzmaschinen, die Strassen und Trottoirs reinigen sollen.

      Die Strassen vom Littering und Herbstblättern zu "befreien" aber mit Abgasen zuzudecken ist sicher sehr sinnvoll.
  • Commander 03.11.2017 10:09
    Highlight Highlight Es sollte endlich eine (separate) Gesetzgebung für E-Zigaretten geben. Als passionierter Dampfer (mit Rauchen habe ich nach dem ersten Tag mit der Dampfe aufgehört) bin ich überzeugt, dass das Rauchen kaum mehr Zukunft hat. Klar, nicht alle stehen auf Caramel- oder Erdbeergeruch aber mit dem Gestank einer Zigarette ist es kaum zu vergleichen. Ausserdem landet nichts auf dem Boden. Besteuert Nikotinliquids und macht den Rauchern den Umstieg leichter, dann wird vielleicht allgemein weniger geraucht und es braucht auch nicht immer neue Verbote.
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    • SanchoPanza 03.11.2017 11:24
      Highlight Highlight ganz ehrlich, ob jetzt jemand raucht oder dampft spielt mir sowas von keine Rolle - ich will das einfach nicht in meinem Gesicht haben! Und schon gar nicht indoor!
      Draussen ists mir allerdings wurst was sich die Leute durchziehen... insofern ist mit das Perron verbot nicht so wichtig. Zumindest verursachen Dampfer weniger Abfall, insofern 1+ für die Dampfer ;-)
    • Commander 03.11.2017 14:26
      Highlight Highlight @ Benot: Habs bis jetzt nur zur Halbliterflasche geschafft aber günstiger ists auf jeden Fall. Und so eine Stealth-Mischung ohne Aroma gehört im Büro klar in die Schublade ;-)) Mir kommt beim aromafreien Dampfen immer Disconebel in den Sinn, ist ja eigentlich auch fast das gleiche.
  • GhettoGünther 03.11.2017 09:57
    Highlight Highlight Die Regierung will uns zur perfektheit formen. Wenn das mit den Zigaretten vorbei ist, muss der Alkohol dran glauben. Und nach all dem will man warscheinlich noch McDonalds und Burger King verbieten damit es keine übergewichtigen Menschen mehr gibt.
    • cbeats 03.11.2017 19:37
      Highlight Highlight Das ist nicht die Regierung, das ist dein Nachbar.
  • Gary Poor 03.11.2017 09:55
    Highlight Highlight Genussfeindliche Zeiten verlangen nach genussfeindlichen Massnahmen. Der Gesundheitswahn gewisser Menschen schränkt die Freiheit aller anderen ein.
  • Ich mein ja nur 03.11.2017 09:39
    Highlight Highlight Wie kommt Watson dazu, dass in der Schweiz Tabakwerbung verboten werden wird?
    Das Parlament hat genau dies abgelehnt (weil nicht bewiesen sei, dass Werbung wirke).
    Die Schweiz ist und bleibt eine Insel in Europa und darüber hinaus, wenn es um die Regulierung von Tabak geht. Wirtschaftliche Interessen gehen bei uns vor.
    • Helene Obrist 03.11.2017 10:27
      Highlight Highlight Das Parlament hat eine Überarbeitung des Tabakproduktegesetzes gefordert, was keine spezifische Ablehnung nur für das Verbot war. Zudem gibt es zahlreiche Studien, die den Effekt der Tabakwerbung auf den Konsum untersucht haben. Dazu empfehle ich dir ein Info-Sheet des Bundes zur Tabakwerbung: http://bit.ly/2xSEhj7
      Benutzer Bild
    • Ich mein ja nur 03.11.2017 11:08
      Highlight Highlight Danke, das musst du denn Gesundheitspolitiker Innen im Parlament empfehlen. Mir ist es bekannt und ich fand die Argumentation lächerlich.
      Das Parlament hat den Entwurf zurückgewiesen mit dem expliziten Auftrag, keine weitergehenden Werbeeinschränkungen vorzusehen.
  • Petitsuisse 03.11.2017 09:37
    Highlight Highlight Aha, jetzt nach 35 Jahren also, als ich, unter anderem, von Tabakwerbung in den Bahnhöfen zum Rauchen verführt wurde, wird es eben dort verboten. Ich werde aus Lokalen gedrängt, und soll demnächst nicht mal mehr in der Gartenbeiz eine rauchen dürfen, auch dort wurde damals fleissig der blaue Dunst beworben. Ebenso im Kinosaal. Usw. Was die Gesellschaft heute macht ist Propaganda der übelsten Sorte. Heuchelei sowieso, und ich frage mich wie lange es noch dauert bis Raucher sich kennzeichnen müssen, damit man schon von weitem sehen kann, was für ein asozialer Drecksack da einem entgegen kommt.
    • Knut Knallmann 03.11.2017 10:47
      Highlight Highlight Ich glaube es weniger ums Rauchen an sich, als um die Unfähigkeit mancher Raucher ihre Kippen ordnungsgerecht zu entsorgen.
    • Duweisches 03.11.2017 12:32
      Highlight Highlight Dann sollte einfach das Littering härter bestraft und auch wirklich kontrolliert werden. Das würde ich als Raucher auch begrüssen...
  • Kunibert der fiese 03.11.2017 09:24
    Highlight Highlight Naja, es gibt solche und solche. Ich als raucher hab mich da sensibilisiert und pfaffe nicht motten in der menschenmenge. Aber ganz rauchfreie perrons wäre auch eine totale bevormundung. Wir raucher sind alt genug.
  • Mauro Jack 03.11.2017 08:59
    Highlight Highlight Ich finde die Bevormundung einfach fraglich... Leben und leben lassen!!

    Jeder soll jeden akzeptieren egal ob er raucht, kifft oder sonst ein laster hat.

    • panaap 03.11.2017 09:11
      Highlight Highlight Oder öffentlich uriniert
    • Ich mein ja nur 03.11.2017 09:32
      Highlight Highlight Jede und jeder soll tun können, was sie wollen, aber sie sollen andere damit nicht schädigen. Passivrauch ist schädlich und unangenehm. Wer nicht rauchen will, soll nicht flüchten müssen.
    • Frausowieso 03.11.2017 09:34
      Highlight Highlight Ich bin eigentlich Deiner Meinung. Beim Rauchen ist es aber so, dass man seine Mitmenschen mit einbezieht. Sie atmen den Rauch ein und dieser Rauche bringt Menschen nun mal um. Es ist mir völlig egal, ob jemand raucht, so lange ich nicht mitrauchen muss. Daher macht es schon Sinn, dass Rauchen in gewissen Räumlichkeiten einzuschränken. Gerade dort, wo sich viele Menschen aufhalten z.B. Bahnhöfen, Stadien etc. . Auf der Strasse, im Park etc sollte das Rauchen weiterhin erlaubt sein, da dort die Nichtraucher nicht so tangiert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tropfnase 03.11.2017 08:54
    Highlight Highlight ökonomisch gesehen sollte man den Rauchern noch ein bisschen Freiraum lassen! Schliesslich leisten sie einen erheblichen Beitrag zur AHV und sterben, statistisch gesehen, auch noch früher! Ich finde dass sozial 😉
    • Midnight 03.11.2017 09:38
      Highlight Highlight ...was aber nicht bedeutet, dass ein Raucher sich seiner Lebzeit asozial verhalten und seinen Abfall überall "entsorgen" darf!
    • Antiremplaceur 03.11.2017 09:40
      Highlight Highlight Die Gesundheitskosten verursacht durch Raucher sind soooo viel höher als die Raucher an Rentenkosten sparen und an die Rente abliefern.
    • Peter Pulverschnee 03.11.2017 09:42
      Highlight Highlight Das Ding ist nur, dass sie mehr Kosten verursachen während sie leben. (Mehr krank etc.) Insgesamt vermute ich aber, dass es schon ein positives Geschäft ist. Aber ich verstehe die SBB, die Zigarettenstummel von den Gleisen zu sammeln kostet viel Geld, auch wenn ich wirklich sehr viele sehe, die die Stummel im Aschenbecher entsorgen. Leider wird es nicht möglich sein die Kosten auf die Verursacher zu verteilen, deshalb scheint mir ein Verbot am sinnvollsten. (Nebenbei finde ich die weniger Ferien für Raucher prüfenswert, aufgrund der hohen Fehlzeiten - im Durchschnitt.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • A_C_Doyle 03.11.2017 08:52
    Highlight Highlight Mir würd das schon innerhalb des Bahnhofs reichen. Zürich HB: Auf den Perrons oben sollen die Qualmen wie sie wollen, da kanns der Wind wegziehen, im überdachten Teil ziehts den Dunst aber einfach zur Decke hoch und es sieht als hätte man Nebel.

    Es ist zudem erwiesen das es reines Gift ist, ich sehe also nicht ein mir dauernd ins Gesicht rauchen zu lassen. Besser wäre sicherlich sie würdens ganz sein lassen, da das aber nicht passiert wärs mir schon recht ich müsste mir den Giftigen Gestank nicht an jeder Ecke ins Gesicht wehen lassen.
    • efrain 03.11.2017 09:32
      Highlight Highlight "reines Gift" ist es offensichtlich nicht - es gibt ja keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Gesundheit.

      Rauch und Abgase einzuatmen ist nunmal einfach ungesund, die Lunge ist nicht dafür gemacht.
    • Midnight 03.11.2017 09:41
      Highlight Highlight Das kann dir aber leider auch draussen passieren. Wenn Du auf den Bus oder aufs Tram wartest, neben dir jemand eine Zigi raucht und dir der Wind das ganze Gedöns ins Gesicht bläst, riecht es dann im Freien trotzdem nicht besser.

      Ist jeweils super, wenn die Haare dann den ganzen Tag nach Zigirauch stinken...
  • Linus Luchs 03.11.2017 08:50
    Highlight Highlight ...
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  • AllknowingP 03.11.2017 08:50
    Highlight Highlight Nun ja... jetzt Ü30 und wohl auch ein bizli Bünzli geworden. Eigentlich ists mir ja Schnuppe wenn Leute Fluppen... AAABEERR... die Typen die um 8 Uhr Morgens in einer vollen Unterführung eine Zigi anzünden und sich einen Dreck um die Leute rund um sie scheren... die könnte ich also schon auf den Mond schiessen....
    • EvilBetty 03.11.2017 09:15
      Highlight Highlight Weiss jetzt nicht ob's viel schlimmer ist als Tussen (männlich wie weiblich) die Vollbäder in ihren Deos/Parfums/Schiisiwasser nehmen und denken das wäre ein alternative zum Duschen...
    • Frausowieso 03.11.2017 09:36
      Highlight Highlight @EvilBetty beides ziemlich unangenehm, aber die Pafüms sind nicht so gesundheitsschädigend. Zudem brennt es einem keine Löcher in die Kleider, macht keinen Abfall und der Geruch bleibt nicht an den Mitmenschen hängen.
    • Midnight 03.11.2017 09:43
      Highlight Highlight @AllknowingP Mich hat das damals als U20 schon gestört. Liegt also sicher nicht am Alter :-)

      @EvilBetty True that! #Umweltsparschwein
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  • Alterssturheit 03.11.2017 08:41
    Highlight Highlight Auf dem Perron 1-2 Bereiche markieren, grosse Aschenbecher dazu und gut ist. Die Nichtraucher können ihren Abstand zur Raucherzone selber wählen.

    Zu den "letzter Zigizug vor dem einsteigen" Typen: ein Rülpser morgens ins Gesicht mit Geschmacksrichtung RedBull und Döner dünkt mich eher schlimmer als Marlboro.
    • Antiremplaceur 03.11.2017 09:42
      Highlight Highlight Ja, die Nichtraucher sollen dies und jenes, nur damit die Raucher ja nicht in ihrer Sicht gestört werden.
    • Slarti 04.11.2017 10:19
      Highlight Highlight Blöd nur, wenn der mit dem Döner-Redbull-Rülpser auch noch der Raucher ist.
      Ist mir aber lieber auf dem Peron als drinnen!
  • Sblue 03.11.2017 08:27
    Highlight Highlight Einige Raucher sind extrem rücksichtslos. Sehr schlimm an den Gleisen 3-18 am HB. Beim Aussteigen sofort anzünden, egal wenn man damit duzende Nicht-Raucher zum Passivrauchen zwingt.
    Oder, direkt neben einer schon wartenden Familie mit Baby, eine Zigarette anzünden. Wegen solchen Rauchern braucht es eine Änderung. Manche Raucher vergessen auch, dass der Rauch nicht nur die Gesundheit schadet, sondern auch einfach stört !
    • EvilBetty 03.11.2017 09:17
      Highlight Highlight Sorry, aber am HB in Zürich ist passivrauchen wohl noch die kleinste, gesundheitliche Sorge.
    • efrain 03.11.2017 09:53
      Highlight Highlight Genau. Für mich ist das der Punkt.. es geht nicht um Passivraucherschutz, es hat etwas mit Anstand und Empathie zu tun.

      Am Zürihorn gabs mal ne schöne Plakatkampagne: "Erlaubt ist, was nicht stört."
    • Sarkasmusdetektor 03.11.2017 10:06
      Highlight Highlight Zürich ist noch harmlos, da ist viel Platz. Geh mal nach Bern, da sind die Durchgänge so eng, dass jeden Morgen Gedränge herrscht. Wenn da einer vor dir (am besten auf der Rolltreppe oder bei der Welle) eine anzündet, hast du keine Chance auszuweichen.
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  • Triumvir 03.11.2017 08:17
    Highlight Highlight Von mir aus kann jeder und jede so viel Drogen (egal ob weich und/oder hart) konsumieren, wie er will. Jedoch mit einer kleinen, wichtigen Einschränkung: Konsum nur in einem Drogenclub und/oder in den eigenen vier Wänden. Punkt.
  • Against all odds 03.11.2017 08:15
    Highlight Highlight Ich wundere mich über die wachsende Intoleranz gewisser Mitbürger. Den meisten Kommentatoren geht es nur darum die lästigen Raucher loszuwerden, dabei wird die "Gesundheit" als Grund nur vorgeschoben. Wenn jemand um seine Gesundheit fürchtet nur weil er an einem Raucher vorbeigeht, na dann gute Nacht. Ich bin selber Raucher und nehme so gut wie es geht Rücksicht auf meine Mitmenschen. Das missionarische Antirauchertum hat hoffentlich bald seinen Höhepunkt erreicht.
    • A_C_Doyle 03.11.2017 08:54
      Highlight Highlight Es ist erwiesen das es giftig ist, zu Krebs führt Menschen daran jämmerlich krepieren. Zudem stinkt der Rauch hundserbärmlich.

      Sie tollerieren es doch auh nicht wenn der anachbar seinen Müll im Garten abfackelt und der Rauch zu ihnen rüberweht.
    • Der Tom 03.11.2017 09:07
      Highlight Highlight Mir ist die Gesundheit egal. Ich will einfach nicht in Rauchwolken stehen die an Kleidung und Haar haften bleiben.
    • Against all odds 03.11.2017 09:12
      Highlight Highlight Doch das toleriere ich.
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  • ticino_lover 03.11.2017 08:11
    Highlight Highlight Das ist einfach eine Verlagerung der Dunstwelle. Es wird dann wohl vor dem Bahnhof wie ein blauer Vorhang geben, weil da die letzte Zigi geraucht wird. Ich bin Nichtraucher und ich finde die Raucher in der Öffentlichkeit nicht störend, denn sie nehmen sehr oft viel Rücksicht. Einzig dass die Zigarette in der Natur entsorgt wird empfinde ich störend. Und danach, welches Verbot kommt als Nächstes? Übermässiges Parfümieren oder Schweissgeruch?
    Fastfoodgeruch in der SBB ?
  • tagomago 03.11.2017 07:53
    Highlight Highlight Als Raucher keine Zigarette am Perron rauchen zu dürfen ist weniger schlimm als als Nichtraucher den Rauch ins Gesicht zu kriegen. Ich kenne beides.
  • Raphael Stein 03.11.2017 07:37
    Highlight Highlight Schaut euch doch mal die Ziggistummel bei den Geleisen unten mal an. Ist es das was die SBB weghaben wollen?

    Könnte man sonst auch anders bewerkstelligen.
    • Jein 03.11.2017 08:24
      Highlight Highlight Wie denn? Das Perron steht bereits voll mit Abfallkübeln, an der schlechten Erziehung der Litterer kann die SBB wohl nichts mehr ändern, und die Bahnpolizei hat besseres zu tun. Ein absolutes Verbot ist am einfachsten durchzusetzen.
    • DeineMudda 03.11.2017 08:25
      Highlight Highlight Und wie? Abfalleimer hätte es genug und trotzdem werden die Stummel auf die Gleise geworfen...
    • saukaibli 03.11.2017 08:25
      Highlight Highlight "Könnte man sonst auch anders bewerkstelligen. " Da bin ich absolut einverstanden. Wenn ein Raucher erwischt wird, wie er die Zigarette auf den Boden oder die Gleise wirft, muss er am Wochenende antraben und Gleise putzen. Vielleicht dann noch ein schönes Shirt tragen mit der Aufschrift "Ich bin ein Abfallschweinchen" oder so. Das Littering stört mich persönlich viel mehr als wenn ich mal einen Schwall Passivrauch abbekomme.
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  • The Real Deadpool 03.11.2017 07:36
    Highlight Highlight Mich stören Raucher am Bahnhof grundsätzlich nicht. Zumindest nicht der Rauch. Was mich aber nervt, ist, das sehr viele Raucher die Zigi einfach wegschnippen. Teilweise sogar, wenn der Abfalleimer nur wenige Meter nebendran steht.

    Ich hab mal versucht es einem anständig zu sagen, wurde dann aber nur als Grüner beschimpft, der sich gefälligst nicht in die Angelegenheiten anderer einmischen soll.

    Dafür gibt die SBB (nach eigenen Angaben) jährlich 4 Millionen Franken aus, um die Zigistummel wieder einzusammeln, was den Unterhalt der Banhöfe ja auch unnötig verteuert ...
    • Chrigi-B 03.11.2017 08:16
      Highlight Highlight Wie die Fussballfans mehrere Millionen Schäden verursachen sollen. Die SBB Milchbüechli Rechnungen kann man nicht ernst nehmen. Watson hat ja die Fussballfans Rechnung sowas von zerpflückt!
    • Midnight 03.11.2017 10:01
      Highlight Highlight @Chrigi-B Ist ja im Endeffekt egal, denn Zigistummel gehören in den Aschenbecher und Fussball"fans" haben gefälligst das Eigentum anderer zu respektieren!
      Dass die Nichteinhaltung beider Regeln Mehrkosten zur Folge hat, die dann natürlich der Bahnbenutzer bezahlt, wird wohl niemand bestreiten.
  • jjjj 03.11.2017 07:34
    Highlight Highlight Am liebsten sind mir die Raucher die beim Einsteigen nochmals einen tiefen Zug nehmen, die Zigi dann aus dem Zug aufs Perron schnippen und dann im Zug ausatmen...

    Y tho?
    • Nelson Muntz 03.11.2017 07:46
      Highlight Highlight Und dazu noch eine Red Bull Fahne haben...
    • Sarkasmusdetektor 03.11.2017 09:58
      Highlight Highlight Die meisten atmen zwar noch direkt vor der Tür aus, besser macht es das aber auch nicht, wenn man dann durch diese Wolke zur Tür muss.
  • Nuka Cola 03.11.2017 07:33
    Highlight Highlight Und dieser Trend ist sehr, sehr gut.
    Nur weil einmal etwas svhlimmes als harmlos dargestellt wurde, heisst das nicht, dass es das auch tatsächlich ist.

    Meiner Meinung nach ist
  • derEchteElch 03.11.2017 07:32
    Highlight Highlight Nun, in Zukunft soll auch das Waffenrecht eingeschränkt werden. Gleich sieht es mit der Demokratie aus weil vieles aus Brüssel bestimmt wird.

    Früher oder später trifft es auch die Raucher, Vegetarier und Fleischesser.

    Das Einzige mittel dagegen ist sich an der Demokratie beteiligen und ständig dafür zu kämpfen, dass Entscheide immer beim Volk bleiben. Ist diese Kompetenz einmal abgegeben, kann man sie nur schwer zurück gewinnen.
    • sephiran 03.11.2017 08:25
      Highlight Highlight Also wenn es die Fleischesser und Vegetarier trifft dürfen diese weder Fleisch, noch Gemüse essen? Was essen wir dann? Die Zigaretten, die wir nicht mehr rauchen dürfen?
    • Jein 03.11.2017 08:25
      Highlight Highlight Die Raucher sind eine Minderheit und werden von der Mehrheit in ihren Rechten eingeschränkt. Das ist absolut demokratisch, die Kompetenz liegt ja beim Volk.
  • Sam1984 03.11.2017 07:25
    Highlight Highlight Wenn rauchen so schlimm ist, wieso ist es dann nicht ganz verboten ?

    Der Staat nimmt das Geld der Raucher gerne, plagt Sie aber die ganze Zeit mit immer neuen Schikanen. Das ist doch Schizophren.

    Ich habe mittlerweile akzeptiert, dass mich der Staat als Raucher wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt und meine Konsequenz daraus gezogen.

    Mein letztes Päckli Zigi in der Schweiz gekauft habe ich vor ca. 3 Jahren. Seither kaufe ich nur noch im Ausland für umgerechnet 4 bis 5 Fr. pro Päckli.

    Wenn ich mich schon plagen lasse, dann bezahle ich nicht noch extra dafür.
    • Nuka Cola 03.11.2017 07:48
      Highlight Highlight Wau du armes armes Mensch, belastest die gesundheitsspezifischen Sozialwerke direkt und indirekt, verschmutzt das Grundwasser, verpestest die Luft, etc pipapo, und bist dann der Meinung, dass wenn der Staat rücksichtsvoll in Etappen eine Umfangsreduzierung bewirkt, weil er ja weiss, das ihr süchtig seid, und man euch sonst in die Illegalität drängen Würde, wenn auf ein Schlag komplett verboten, dann ist er auch noch böse und mobbt dich?!? - Mei bin ich froh bist du nicht auch noch ein Waffennarr, sonst wärs wohl auch Mobbing, dass du nicht wildern darfst...
    • Midnight 03.11.2017 10:08
      Highlight Highlight @Sam Weil der Staat dir das Rauchen nicht verbieten kann, nur weil es "schlimm" (subjektive Meinung) ist. Zuviel Medienkonsum ist schlimm, Fast Food ist schlimm, zu wenig Bewegung ist schlimm Autofahren ist schlimm...
      Die Liste kann man endlos weiterführen. Der Staat ist aber nicht dazu da, den Lebensinhalt jedes einzelnen zu definieren und zu steuern. Er kann aber dafür sorgen, dass Rechte zum Wohl der Gemeinschaft eingeschränkt werden.

      z.B. habe ich das Recht, in meiner Wohnung Musik zu hören. Darf das aber nicht zu laut, weil mein Nachbar das Recht auf Ruhe in seiner Wohnung hat.
    • Sam1984 03.11.2017 10:19
      Highlight Highlight @Nuka Cola:

      * "Wow" nicht "Wau"
      * "armer Mensch" nicht "armes Mensch"
      * Es gibt keine "gesundheitsspezifischen Sozialwerke", Sie verwechseln da etwas
      * Ich habe nirgends behauptet, dass der Staat mich mobbt, nur das ich mich wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt fühle.
      * Wenn ich als Raucher also die Luft verpesste, dann nehme ich an, dass Sie nicht Autofahren und auch sonst keine Produkte verwenden für welche die Luft verpesstet wurde (CO2 Bilanz) ?
      *Ihren Kommentar zu Waffen verstehe ich nicht, und dieser hat auch keinen Zusammenhang mit dem Thema rauchen.
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  • skankhunt42 03.11.2017 07:17
    Highlight Highlight Ob man Rauchen will oder nicht, ist eines jeden eigene Entscheidung. Jeder soll die Freiheit haben sich eini Zigi anzünden zu dürfen, wenn er will.
    Saubere Luft ist aber auch ein Recht und rauchende Pendler auf dem Bahnsteig, auf der Rolltreppe oder an der Bushaltestelle nehmen der Mehrheit, die nicht rauchen möchte, dieses Recht. Solange Rauchen überall erlaubt bleibt, verwehrt man mir dieses Recht. Raucht so viel ihr wollt, macht das aber in hermetisch abgeriegelten Kammern, wo ihr niemandem eure verpestete Luft aufzwingt, der das nicht will.
    • Alterssturheit 03.11.2017 08:28
      Highlight Highlight Konsequenterweise erwarte ich dann aber auch das die SBB dafür sorgt, dass die gute Luft im Zug nicht durch Kaffee, RedBull, Döner...und andere Geschmäcker verunreinigt wird. Nervt und stört genau so.
    • saukaibli 03.11.2017 08:35
      Highlight Highlight "Saubere Luft ist aber auch ein Recht". Naja, wenn du saubere Luft willst, solltest du vielleicht nicht an eines Bushaltestelle stehen. Der Strassenverkehr verschmutzt die Luft um ein Vielfaches mehr als die paar Raucher. Es geht da ja mehr um den Gestank der Raucher und da bin ich bei dir, darauf sollten Raucher auch Rücksicht nehmen. Abe scheinbar glaube wirklich viele Menschen, dass ein bisschen Passivrauch sehr schädlich sei, gehen dafür aber in der Stadt joggen oder sowas. Da geht es dann mehr um Ideologie als um die Gesundheit.
  • Jein 03.11.2017 07:16
    Highlight Highlight Es gibt zwei Arten von Rauchern auf Perrons. Die einen stehen nahe beim Abfallkübel um ihre Zigarette anschliessend rein zu werfen, diese sind kein Problem denn wer nicht passiv rauchen will kann ihnen einfach fern bleiben.

    Die anderen aber sind diejenigen die ganz nahe an der Tür stehen, ja manchmal gibt es noch spezielle Examplare die sogar im Zug stehen und rauslehnen, und die mit dem Abfahrtssignalihre Kippe auf den Boden werfen und ihren letzten Atemzug im Zug ausatmen. Die sind zwar eine Minderheit, aber letztendlich der Grund warum die SBB das totale Rauchverbot erwägt.
    • dracului 03.11.2017 07:42
      Highlight Highlight Es gibt von der zweiten Variante noch eine Unterkategorie, die wirklich nervt und Geld für die Abfallbeseitigung kostet, welches auch einen Ticketaufpreis verursacht. Diejenigen, die ihre abgerauchten Zigarettenkippen zwischen die Gleise befördern! Aus meiner Sicht sollte man vermehrt Bussen für Littering geben, anstatt ein vollständiges Rauchverbot. Eines kann man der SBB nicht vorwerfen: Es gibt Abfalleimer und Aschenbecher im Überfluss an Bahnhöfen!
    • bebby 03.11.2017 07:54
      Highlight Highlight Wieso nur stellt die SBB denn die Raucherabfüllkübel gerade neben den Entwertungsmaschinen für die Mehrfahrtenkarten hin - das muss man jedesmal durch diesen Rauchernebel durch - einfach nur igitt - wie man durch ein Männerwc hindurch müsste...riecht ziemlich ähnlich.
      Aber ich muss zugeben - 1.world Probleme :-)
    • KarlWeber 03.11.2017 08:21
      Highlight Highlight Persönlich stehe ich beim Rauchen auf dem Perron immer in der 2. Reihe, nahe dem Aschenbecher. Wenn ich sehe, dass Personen direkt vor mir vorbeilaufen werden, warte ich mit dem Rauchen. Stellt sich Eltern mit kleinen Kindern neben mich, laufe ich zum nächst gelegenen Aschenbecher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mein Lieber 03.11.2017 07:15
    Highlight Highlight Ich werde heute Abend am Perron mit einem Bier auf die Bigotterie anstossen...
    • Trouble 03.11.2017 07:36
      Highlight Highlight Solange du danach niemandem ins Gesicht urinierst und die Bierdose im Alu-Behälter entsorgst, finde ich, das ist nicht so bigott.
  • recto 03.11.2017 07:06
    Highlight Highlight Ich finde es schade, wenn wir mit immer mehr Regeln und Verboten aufwarten müssen. Besagtes Rauchverbot wird wohl kommen. Zu danken ist den Raucher-Egoisten, die jeden Morgen und Abend in der Rush-hour ihre Zigis anzünden. Schaden. Bin Ex-Raucher.
  • G. Samsa 03.11.2017 06:47
    Highlight Highlight Rauchverbot in der Öffentlichkeit finde ich gut.
  • Miicha 03.11.2017 06:38
    Highlight Highlight Das wird aber auch echt Zeit!
  • pielot 03.11.2017 06:26
    Highlight Highlight Wichtig: Es werden drei Modelle im kommenden Jahr getestet. 1. Komplett Rauchfreie Bahnhöfe, 2. Raucherzonen an den Bahnhöfen 3. Bau von Raucherlounges. Nach diesem Jahr wird dann entschieden, welches Modell man übernehmen möchte. Es ist noch nichts entschieden...
    • Perwoll 03.11.2017 07:35
      Highlight Highlight Doch, ersters wird kommen sonst müsste kein Test durchgeführt werden...irgendwie muss noch eine Begründung konstruiert werden.
    • Trouble 03.11.2017 07:37
      Highlight Highlight Ich hoffe auf Nr.1
    • Asmodeus 03.11.2017 07:51
      Highlight Highlight 2 und 3 machen für mich Sinn.

      Die Raucher stören dort niemanden der nichts vom Rauch abbekommen will.

      Ein komplettes Rauchverbot finde ich übertrieben.

Migros warnt vor Peperoncino-Öl – wegen Glasteilen im Glas

Für das aus Italien stammende Produkt wurde eine Rückrufaktion lanciert.

Die Migros und Haecky Import AG rufen Eccellenze d'Italia «Aglio, olio e peperoncino» von Gruppo Fini zurück. In dem Produkt können möglicherweise Glasteile enthalten sein, wie es in einer Mitteilung heisst.

Kundinnen und Kunden werden gebeten, dieses Produkt nicht zu konsumieren. Kunden, die das betroffene Produkt zu Hause haben, können dieses in ihre Migros-Filiale zurückbringen und erhalten den Verkaufspreis zurückerstattet

Vom Rückruf betroffen ist folgender Artikel:

Auf der Migros-Website …

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