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Eine Patientin wartete im Unispital Zürich vergeblich auf Hilfe.  symbolbild: shutterstock

«Ich dachte, ich verblute»: Zürcherin muss 144-Notruf wählen, obwohl sie im Spital liegt

Nach einer Mandeloperation gibt es bei einer jungen Zürcher Patientin schwere Komplikationen. Doch als sie auf den Notfallknopf drückt, taucht niemand auf.  



Den blanken Horror erlebt Martina Heim* am 18. Mai im Universitätsspital Zürich: Nach einer Mandeloperation liegt sie im Spitalbett, als kurz vor Mitternacht plötzlich schwere Blutungen auftreten.

«Ich dachte, ich verblute. Es lief mir ein ganzer Schwall aus dem Mund heraus», sagt die 23-jährige Zürcherin zu watson. Verzweifelt drückt sie den Notfallknopf am Spitalbett. Immer und immer wieder.

Kein Pflegepersonal weit und breit

Doch es taucht keine Pflegeperson im Einzelzimmer auf, wie das Universitätsspital später bestätigt. 30 Minuten vergehen. «Wegen des vielen Blutes wurde ich langsam paranoid», sagt Heim. Sie steigt aus dem Bett, läuft in den Gang und ruft um Hilfe. «Nirgendwo war Licht, kein Mensch weit und breit.»

Die Verzweiflung wächst. Da wählt Heim die Notfallnummer 144, obschon sie bereits im Unispital liegt. «Es tönt absurd. Aber es war für mich die einzige Möglichkeit, Hilfe zu holen.»

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Der Alarmknopf funktionierte im Unispital Zürich nicht.  bild: shutterstock

Der 144-Mitarbeiter versucht dann ebenfalls, telefonisch jemanden auf der entsprechenden Station zu erreichen. Vergeblich. Darauf alarmiert die Notrufzentrale eine Person, die sich bereits im Unispital befindet. Sie taucht rund 10 Minuten später auf und bringt Heim zu einer Ärztin. Da hatte sich die Blutung glücklicherweise schon beruhigt.

«So etwas darf nicht passieren»

Drei Tage später kann Martina Heim das Spital verlassen. Doch der Schock sitzt noch immer tief. «An dem Ort, wo ich mich am sichersten fühlten sollte, war ich völlig verloren. Das darf nicht sein».

Für Barbara Züst, Geschäftsführerin der Stiftung für Patientenschutz, ist klar: «Mir scheint, dass die Patientin gut gehandelt hat mit ihrem Anruf bei 144. Es ist allerdings nicht annehmbar, wenn sich Patienten nach einer OP innerhalb der Klinik an  den Notruf 144 wenden müssen».

Haupteingang des Universitaetsspital Zuerich USZ in Zuerich am Mittwoch, 26. Mai 2010. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Auch das Unispital Zürich kämpft mit Personalmangel.  Bild: KEYSTONE

Wie ist es aber überhaupt möglich, dass ein Patientenruf innerhalb des Spitals ungehört bleibt? Auf Anfrage von watson spricht das Universitätsspital von einer «unglücklichen Verkettung verschiedener Umstände», die zu diesem «bedauerlichen Vorfall» geführt hätten.

Spital überprüft Piepser

Die zuständige Pflegefachfrau sei zum entsprechenden Zeitpunkt wegen eines Notfalls in einem anderen Bereich der Station gewesen. Für solche Situationen sei vorgesehen, dass der Patientenalarm via einer Rufanlage in das  Stationszimmer übertragen werde. «Der Patientenruf wurde aber in diesem Fall wegen eines technischen Defekts nicht ausgelöst», sagt Barbara Beccaro, Mediensprecherin des Unispitals Zürich. Inzwischen sei die gesamte Rufanlage auf der Station überprüft worden. 

«Der Alarm wurde wegen eines technischen Defekts nicht ausgelöst.»

Unispital

Aber wie kann es sein, dass die Station während der Nacht gar nicht besetzt war? Fehlt dem Unispital das Personal? Nachts werden routinemässig alle zwei Stunden ein Rundgang durch die Patientenzimmer durchgeführt, so Beccaro weiter. Aber wie für viele andere Spitäler der Schweiz sei es auch für das Unispital Zürich nicht leicht, genügend Pflegefachpersonen zu rekrutieren. «Der Betrieb wird so organisiert, dass die Sicherheit der Patienten nicht beeinträchtigt ist», sagt Beccaro. 

Martina Heim ist inzwischen wieder zu Hause. Die Ärzte haben sich inzwischen bei ihr entschuldigt. «Ich bin einfach froh, ist nichts schlimmeres passiert», sagt die Zürcherin. 

*Name geändert

Was kostet eigentlich eine Operation?

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schaaggi 27.05.2018 17:20
    Highlight Highlight Hört einfach auf mit dem Fachkräftemangelmärchen in den Gesundheitsberufen.
    Ich kenne mehrere Personen die seit Jahren versuchen Assistenzarztstellen zu finden. Das Problem ist von der Politik gewollt und durch den finanziellen Druck in den Spitälern vermutlich noch verschärft.
    Das gleiche im Bereich Pflege.
    Wenn Personen die zur Pflege-Ausbildung zugelassen werden, dann aber wegen Kooperationsunwille der Spitäler die Ausbildung nicht machen können, dann hört aber auf zu Jammern!

    • Butschina 28.05.2018 07:16
      Highlight Highlight Assistenzarztstellen sind längst nicht überall besetzt. Oft ist der Facharztwunsch das Problem. Beispielsweise in der Dermatologie gibt es nur wenig Ausbildungsplätze. Da lohnt es sich über einen Richtungswechsel nachzudenken. In der inneren Medizin, Psychiatrie, Physikalischen Medizin gibt es oft zu wenig Assistenten. In der Pflege mangelt es tatsächlich an qualifizierten Arbeitskräften. Schaggi, haben Sie eine Quelle für Ihre Behauptung, dass Spitäler nicht kooperieren? Ich würde das gerne nachlesen.
  • Ruapehu 26.05.2018 14:14
    Highlight Highlight Stellt euch vor, sie hätte soeben die erste Folge von The Walking Dead geschaut, in der Rick Grimes alleine in einem Krankenhaus voller Zombies zu sich kommt. Dann läuft ihr ein Schwall Blut aus dem Mund und sie findet sich ganz alleine in einem scheinbar verlassenen Spitalgang wieder, nirgendwo Licht oder Menschen. Spooky...
  • scharfsinn_ch 25.05.2018 20:51
    Highlight Highlight Piepser muss als Sündenbock herhalten, aber der 144-Notfallnummer-Mitarbeiter hat telefonisch auch niemanden erreicht in dieser Abteilung? Schon komisch.
  • Lami23 25.05.2018 20:07
    Highlight Highlight Ich finde die Kommentare, welche suggerieren, dass die Patientensicherheit sowieso "schon lange" und "nirgends" mehr gewährleistet ist etwas übertrieben und auch abwertend für all jene, die sich täglich bemühen. Schliesslich geht es um einen Vorfall (und ein paar aus der Dunklziffer) und nicht um einen von zehn.
  • Factfinder 25.05.2018 19:48
    Highlight Highlight Leute kommen Dank KK-Prämien unter die Armutsgrenze, diejenigen die sie selber knapp bezahlen können dürfen via Steuern zur Belohnung noch die KK-Prämien für die anderen mitbezahlen.
    Und all die Kohle? Wohin fliesst sie?
    Offensichtlich nicht in die Patientenbetreuung.
    Die KK-VRs, Politiker und Co kennen das Problem nicht, sie können sich dank ihren von KK-Prämien und Steuern geraubten "Löhnen" Vorzugsbehandlung leisten.
  • Gummibär 25.05.2018 18:09
    Highlight Highlight Nebst dem Toilettentäschchen und dem Pijama nimmt man folgendes mit ins Spital :
    User Image
  • Lami23 25.05.2018 17:59
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig? Das grösste Problem wäre eigentlich der technische Defekt, denn ansonsten hätte die Glocke den Alarmton nach 10 Minuten gewechselt und die Pflegende wäre sowieso alarmiert gewesen.
    Das jemand in der Nacht 10 Minuten warten muss ist normal und ja, wenn z.B. jemand deswegen selber aufsteht und hinfällt, einen Zugang disskonektiert etc ist das ungünstig aber Alltag.
    Und der technische Defekt ist zwar sehr ärgerlich, kann aber auch bei engmaschigen Kontrollen vorkommen.
    • Cyberpunk 25.05.2018 19:04
      Highlight Highlight Der pager alamierungsprozess, kommt zum einsatz um erweiterte personalkosten einzusparen. Dieses beispiel hat aber deutlich gezeigt, dass die spitäler mit solchen alamierungsprozessen, einiges an qualitätsmangel in kauf nehmen.. und das ist nicht okay.
    • Factfinder 25.05.2018 19:49
      Highlight Highlight "Das jemand in der Nacht 10 Minuten warten muss ist normal"
      Hast du den Artikel gelesen?
      Es gäbe keinen hätte das "Gesundheitssystem"-Opfer nur 10 Minuten gewartet.
    • Lami23 25.05.2018 20:02
      Highlight Highlight Das sagst du. Ob die Blutung so stark war, kann man von aussen nicht beurteilen.
      Das ändert nichts an der Tatsache, dass eine Pflegende in der Nacht, welche für 20-30 Patienten oder mehr zuständig ist, nur bei einem aufs mal sein kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 25.05.2018 15:29
    Highlight Highlight In vielen Spitälern bräuchte es mehr Personal. Dieses wird nur genehmigt wenn der Bedarf statistisch festgestellt wird. Die Pflege muss jede Sekunde beim, am oder für den Patienten im PC erfassen. Unter Druck geht leider vieles in der Erfassung vergessen. Statistisch sieht es dann so aus als hätte es genügend Personal. Dieser ganze Vorgang wird den Pflegenden nicht immer genügend erörtert. Somit bleibt es ein Teufelskreis.
  • Cyberpunk 25.05.2018 14:37
    Highlight Highlight Die politik könnte handeln, doch die schläft. weshalb beispielsweise werden fachkräfte aus dem EU von sogennanten privaten integrationsprogramme ausgebeutet? überhaupt, weshalb nur fachkräfte aus dem EU, und keine aus drittstaaten? Philippinen beispielsweise, ist weltbekannt für sehr gut ausgebildete fachkräfte. solche fachkräfte haben aber keine chance in der CH fuss zu fassen. weil die politik es nicht auf der reihe kriegt, interessante integrations programme aufzustellen. und so wird weiter gejammert.. bis zum nächsten skandal, wegen mangel an fachkräften oder mangel an qualität..
  • Cyberpunk 25.05.2018 14:27
    Highlight Highlight Seit Jahren ist bekannt, dass wir nicht genug pflegefachkräfte in den spitäler oder den altersheimen haben. und so werden die lücken gar nicht, oder mit billigen praktikanten gefüllt. oder man lässt einzelne fachkräfte ganze abteilungen führen, wo normalerweise mehr manpower notwendig wäre. Und dann schreien alle, "wir brauchen keine fachkräfte aus dem ausland, wir brauchen nachwuchs". na dann viel glück, denn der heutige nachwuchs sucht andersweitig. die schlechten arbeitsbedingungen sprechen für sich! und ich meine nicht den lohn, sondern die extreme belastung..
    • aglio e olio 25.05.2018 16:05
      Highlight Highlight I agree. Und leider wird sich mit zunehmender Spitalprivatisierung nichts daran verbessern.
      Statt das Geld u.a. in die Pflege zu investieren, füllen wir damit lieber die Taschen der Investoren.
      Da ist was krank im Krankenhaus.
    • Banana-Miez 27.05.2018 11:47
      Highlight Highlight @Cyberpunk
      Das mit dem fehlenden Nachwuchs kann ich nur bestätigen: Aus meiner ehemaligen Abschlussklasse Pflege HF (2015) sind inzwischen schon 4 Pflegefachfrauen aus dem Beruf ausgestiegen.
  • Ril 25.05.2018 13:14
    Highlight Highlight Ich musste schon mal "ausrücken" als meine Mutter im Spital war. Habe irgendwen im Gang angesprochen nachdem sie mit der Bettklingel über 2 Stunden lang niemanden erreichen konnte. Aufstehen konnte sie auch nicht. Zum Glück war es ganz in der Nähe.
  • Faenker 25.05.2018 13:10
    Highlight Highlight Ich arbeite auch im USZ. Selbst in der Nacht wird nach ca. 5-10 Minuten aus einem normalen Patientenruf ein Timer, klingt ähnlich wie ein Alarm. Und der ist mit den Nachbarstationen verbunden, heisst wenn es zu kange dauert wird weiteres Personal alarmiert. Weshalb das in diesem Fall nicht funktioniert hat ist mir ein Rätsel. Guter Grund ein JA zur Pflegeinitiative einzulegen ;)
    • Butschina 25.05.2018 15:23
      Highlight Highlight Weil es ein technischer Defekt war. Das kann leider auftreten. Jegliche Geräte und Installationen der Spitäler werden in vorgeschriebenen Abständen kontrolliert und gewartet. Trotzdem kann mal etwas kaputt sein oder eine Fehlfunktion haben. Für die Betroffenen ist dies sehr mühsam, und kann auch gefährlich sein. Nur verhindern kann man das nie 100&ig.
  • mukeleven 25.05.2018 12:28
    Highlight Highlight ganz ehrlich: das ist im notfall beim unispital zh DER GANZ NORMALE ALLTAG. selber ähnlich erlebt. sie haben mich im dunkeln gang vor der röntgenabteilung ‚mal einfach so mal vergessen‘.

    • Factfinder 25.05.2018 19:56
      Highlight Highlight Da fehlt noch ein Kommentar der meint in der Schweiz sei das was ganz anderes, unser System einwandfrei und in jedem anderen Land bestimmt schlimmer.
  • Butschina 25.05.2018 12:18
    Highlight Highlight Ich lag bereits in etlichen Spitälern. Nachmittags wurden jeweils die Klingel getestet. Der Test wird auch nach jedem Transport im Bett wiederholt. Bei den neueren Patientenrufsystemen wird erst das normale Klingeln ausgelöst. Wird dies nach zehn Minuten (teils bereits früher) nicht quittiert, wandelt es sich in ein Notrufsignal um. Die Frau hatte schlicht pech. Nachts ist oft nur eine diplomierte Pflegekraft auf der Station. Gibt es einen Notalarm, muss sie manchmal auf einer anderen Station helfen. Mit der Telnr 111 landet man meist an der Spitalzentrale (nur beim Spitalanschluss)
  • elk 25.05.2018 12:01
    Highlight Highlight Bei diesem ominösen Notfallknopf handelt es sich um eine Glocke, um die Pflege zu rufen. Den Notfallknopf wissen die Patienten nicht zu betätigen.
    Weiter kann es sich dabei kaum um eine schwere Blutung gehandelt haben, da die Patientin aufstehen und im Gang herumgehen konnte. Dies wäre bei einer hämodynamisch relevanten Blutung, welche ohne Zweifel bei Tonsillektomien auftreten kann, so nicht möglich.
    Dass die Patientin Angst hatte, ist gut nachvollziehbar und dass sie in diesem Moment Hilfe brauchte auch.
    Aber daraus so einen reisserischen Artikel zu basteln - pfui!
    • Dogbone 25.05.2018 12:18
      Highlight Highlight @elk: Vielleicht haben die meisten von uns einfach schlicht nicht so viel Ahnung davon wie Du. Ja, die Umstände mit dem Personalmangel sind schwierig und das ist glaub ich auch kein Vorwurf an das Pflegepersonal, aber sowas geht gar nicht!
    • De Hans-Ueli vom Pragel 25.05.2018 12:19
      Highlight Highlight Das macht es eigentlich nur noch schlimmer. Sie wäre dann bestenfalls 2 Stunden später „gefunden worden“ beim Kontrollgang.

      Und wie Du schreibst, sind schwere Blutungen bei Tonsillektomien keine unbekannte Komplikation (weshalb man auch stationär bleibt). War also völlig fahrlässig
    • Valon Behrami 25.05.2018 12:22
      Highlight Highlight Weil sie es ja nicht so gut einschätzen kann, muss Pflegepersonal in der Nähe sein. Das ist doch der Punkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 25.05.2018 11:53
    Highlight Highlight bei dem ganze unispital gebashe muss ich sagen, dass ich mal sehr sehr lange "gast" in diesem spital war und absolut nichts auszusetzen hatte. natürlich sollte dieser fall der fall der dame so nicht passieren. es waren vermutlich einfach eine aneinaderkettung unglücklicher umstände.
    den sind wir mal ehrlich. nur weil zbsp bei einem auto mal die bremse nicht ganz so funktioniert wie sie sollte, werden nicht gleich alle autos aus dem verkehr gezogen.
    • Adumdum 25.05.2018 12:24
      Highlight Highlight Nee, aber es wird hoffentlich untersucht ob es ein technischer Fehler war bevor du dich danach ins gleiche Auto setzt, oder?
    • one0one 25.05.2018 12:31
      Highlight Highlight Doch, alle autos dieser Serie. Frag mal Toyota. ;)
    • Flötist 25.05.2018 16:23
      Highlight Highlight @w'ever Niemand sagt, dass man das Unispital aus dem Verkehr ziehen soll. Das hast du erfunden.
  • Roland Ruckstuhl 25.05.2018 11:38
    Highlight Highlight In der Zürcher Höhenlinik, Davos, wartet man sich unter Umständen nach 21 Ihr auch 20 Minuten, weil es nur eine Nachtwache fürs ganze Haus hat.
    • jimknopf 25.05.2018 12:28
      Highlight Highlight Die Klinik ist allerdings auch ein "bisschen" kleiner als das Uni Spital und auch kein Spital, sondern eine Rehaklinik.
    • Iltis 25.05.2018 17:31
      Highlight Highlight Dann bin ich jeweils runter nach Davos in den Ausgang......
  • Blubber11 25.05.2018 11:29
    Highlight Highlight Genau das ist mir auch passiert im Uni.
    Ich bin notfallmässig, wegen blutungen in den spital gekommen.
    Vom Notfall hat man mich auf ein Zimmer gebracht. Dort war ich dan einen halben Tag ohne namen. Sie haben mich vergessen. Sind aber alle 15 min zur zimmernachbarin Augentropfen geben.
    Am abend haben sie dan gefragt wer ich bin.
    Später hatte ich auch wider Blutungen und ich habe den notfall knopf gedrückt. Stand ca. 20min über dem Lavabo bis jemand da war.
    Sogar meine zimmernachbarin hat für mich nochmals geklinngelt.
    Das beste mein arzt sagte sie haben mir blutungsfördernde medis gegeben....
  • droelfmalbumst 25.05.2018 11:24
    Highlight Highlight Wer ins Uni-Spital geht... nicht einmal gratis!!
    Wer denkt dass in einer Allgemeinabteilung die Zustände besser sind als im Ausland, der irrt sich leider gewaltig...

    Wer gute Versorgung will der muss sich halt entsprechend versichern... dann hört man ständig "ich bin gesund brauche das Zeug nicht viel zu teuer" und dann BAM wird man damit konfrontiert. Dann sagt man ja gut vielleicht doch, aber leider zu spät schon krank = Ablehnung...

    lieber gebe ich 100.- im Monat mehr aus um meine Gesundheit zu schützen und verzichte dafür auf irgend einen anderen Luxus...
    • AllknowingP 25.05.2018 12:14
      Highlight Highlight Wenns nur 100.- im Monat wären....
    • Pius C. Bünzli 25.05.2018 12:23
      Highlight Highlight Stand im Artikel nicht was von Einzelzimmer?..
    • HerrLich 25.05.2018 13:12
      Highlight Highlight Nur so am Rand: Mit den CHF 100 mehr pro Monat schützt Du nicht deine Gesundheit.
      Du gönnst Dir nur Luxus (den Du vielleicht willst oder brauchst). Zu Deiner Gesundheit musst Du immer noch selber schauen.
      Ok .. vielleicht helfen ja ein-zwei Ave Maria's oder die lustigen kleinen Zuckerkügelchen.
  • The Origin Gra 25.05.2018 11:15
    Highlight Highlight "Der Betrieb wird so organisiert, dass die Sicherheit der Patienten nicht beeinträchtigt ist": Nein, eine Patientin hat schwere Blutungen und sie muss 144 Anrufen um Hilfe zu avisieren aber nicht mal 144 kann sofort Hilfe auf der Station Organisieren.

    Das ist eine Gefährdung der Patientensicherheit!
    Da muss nochmals die Organisation angeguckt werden (die Schuld der Pflegenden auf Station war es nicht)
    • bebby 25.05.2018 15:30
      Highlight Highlight Wenn in Spitälern so gearbeitet würde sie in einem Flugzeug bzw. an einem Flughafen, dann würde sich die Fehlerquote schnell verringern.
      Es soll deshalb Spitaler geben, die strikt mit Checklisten arbeiten und jeden Arbeitsschritt durchdenken.
      Aber dafür braucht es ein Umdenken bei den hiesigen Aerzten. Diese leisten zwar extrem viel, aber der Prozess ist oft wie beim Handwerker.
      Es gibt Studien die beweisen, dass ein Algo die Triage besser hinbekommt als ein Arzt oder Röntgenbilder besser und konsistenter interpretiert werden von einer Software als von einem Spezialisten. Aber eben.
    • Iltis 25.05.2018 17:39
      Highlight Highlight @bebby, Aerzte sollten sich schon längst so Einiges von den Ingenieuren abschauen. Aber sag das mal diesen Einzelkämpfern....
    • Lami23 25.05.2018 17:51
      Highlight Highlight Spitäler arbeitet mit CRM, wie die Aviatik auch. Also nur zum Thema. Ausserdem hat sich die Fehlerquote konstant verringert. Da aber jeder einer zu viel ist, wird weiter verbessert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • realist18 25.05.2018 11:12
    Highlight Highlight Aber wir haben das BESTE und effizientiste Gesundheitswesen der Welt #ironieout
    • AllknowingP 25.05.2018 12:15
      Highlight Highlight Und das TEUERSTE ! #geil #geil #nödgeil
    • jimknopf 25.05.2018 12:31
      Highlight Highlight Und so ist es auch, trotz dieses bedauerlichen Zwischenfalls! Zumindest eines der Besten.
    • Factfinder 25.05.2018 20:00
      Highlight Highlight @Jimknopf: Es sind immer alle Fälle in der Schweiz bedauerliche Einzelfälle.
      Darum ist bei uns auch alle besser.
      Der Hamster mit Scheuklappen im Hamsterrad sieht die Karriereleiter....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 25.05.2018 11:07
    Highlight Highlight Wer im Ausland ins Spital muss, sieht, dass da meist eine Verwandte mit im Zimmer übernachten kann. Ich dachte immer, dass sei in der Schweiz nicht nötig. Anscheinend dachte ich falsch. Wär vielleicht eine Idee das Pflegepersonal zu entlasten.
  • Sharkdiver 25.05.2018 11:04
    Highlight Highlight In den USA wäre sie jetzt Millionärin. In der Schweiz haben Spitäler/Ärzte nichts zu befürchten und darum kann dies aus passieren
    • bebby 25.05.2018 15:31
      Highlight Highlight Dafür machen sie dort mehr unnötige Operationen, um auf der sicheren Seite zu sein. Rechtlich gesehen.
  • xname 25.05.2018 10:50
    Highlight Highlight Wundert mich irgendwie gar nicht beim Unispital.
    Dieses Spital ist dauernd unterbesetzt und die allermeisten Leute aus der Stadt und Umgebung suchen auch immer ausgerechnet dieses Spital auf, obwohl es wirklich noch andere in der Stadt gibt.
    Dass es an Fachpersonal mangelt, seh ich hier als reine Ausrede.
    Schon seit Jahrzenten fehlt es dort an Geld für die Versorgung und genügend Personal.
    Das schlimmste ist, wenn es dann noch Wochenende ist und wie in jedem Spital, alles auf minimum reduziert ist.
    Aber wer der Krank ist, kann es sich aussuchen, dass er während der Woche ins Spital muss.
  • flugi777 25.05.2018 10:48
    Highlight Highlight Mangel an Fachpersonal: Viele würden gerne als Erwachsene noch eine Ausbildung machen in der Pflege. Dies ist heute aber nur begrenzt möglich. Wenn man sich schlaue Modelle ausdenken würde bei denen man als Erwachsener die Pflegeausbildung absolvieren und nebenbei genug Geld verdienen könnte um die Mindestausgaben zu decken, hätte man auch mehr Personal. Aber ja. Jammern ist immer einfach.
    • mogad 25.05.2018 11:26
      Highlight Highlight Wie wärs mit weniger Spardruck. Dann: Leistungsdruck, überforderte, gestresste Vorgesetzte. Und es braucht mehr Teilzeitstellen und/oder hauseigene KITAs. Das Problem ist ja, dass viele aufwendig ausgebildete FAGE nach wenigen Jahren den Beruf aufgeben. Oft wegen unmenschlichem Stress, zuwenig Zeit für die Patienten, zu wenig Teitzeitangeboten für Familienmütter usw.
  • chnobli1896 25.05.2018 10:28
    Highlight Highlight [...] «Der Betrieb wird so organisiert, dass die Sicherheit der Patienten nicht beeinträchtigt ist», sagt Beccaro. [...]

    Ähm oder eben doch nicht?!
  • HAL9000 25.05.2018 10:16
    Highlight Highlight Nicht ohne Grund teste ich den Alarmknopf wenn ich ins Zimmer verlegt werde ;)
  • Gratwanderer 25.05.2018 10:16
    Highlight Highlight Wenn die Pflegefachkraft in einem anderen Zimmer war und nach 10 Min. Der Notruf nicht von einer anderen Pflegefachkraft deaktiviert wurde geht man nachschauen was da los ist, dann weiss ich dass da was los ist. Nach 30‘ kann mir die Ausrede nicht mehr kommen, die Pflegefachkraft hatte in einem anderen Zimmer zu tun. Beim Pflegepersonal ist für ein Spital am einfachsten viel Geld zu sparen obschon dies dann direkt auf den Patient auswirkt.
  • Ehringer 25.05.2018 10:16
    Highlight Highlight Ja aber komm schon, lieber die eine oder andere junge Dame die im Spital verblutet als ausländisches Pflegepersonal um dem Notstand entgegenzuwirken. Oder nicht, liebe SVP?
    • Raembe 25.05.2018 10:26
      Highlight Highlight @Ehringer: Auslàndisches Pflegepersonal ist gang und gäbe in der Schweiz. Dies sind oft leider keine Fachkräfte Schweizer Standarts. Sprich ihre Ausbildungen in den Heimatländern wird hier nicht anerkannt, oft auch zu Recht.

      Dies hat aber nichts mit dem Notstand im Personalwesen zu tun. Dieser kommt hauptsàchlich daher, das der Beruf nicht mehr attraltiv gillt unter den Schulabgàngern. Oft auch durch schlechte Bezahlungen und die Sparpolitik der Institutionen.
    • Wilhelm Dingo 25.05.2018 10:27
      Highlight Highlight @Ehringer: wie wärs mit Verbesserung der Arbeitsbedingungen nin der Pflege?
    • Scott 25.05.2018 10:49
      Highlight Highlight Bitte den konkreten Zusammenhang mit der SVP erklären.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Janis Joplin 25.05.2018 10:14
    Highlight Highlight Jesses Maria - sowas kommt nicht mal an unseren Pferdemetzger-Krankenhäusern in Ungarn vor...
  • Bätzi 25.05.2018 10:11
    Highlight Highlight Zum glück ist das nicht in der Schweiz Passiert

    Sarkasmus out.
  • Husar 25.05.2018 10:04
    Highlight Highlight Da ist es nicht ganz leicht ruhig Blut zu bewahren.
    • @cyclingsimon 25.05.2018 12:31
      Highlight Highlight 😂
      User ImagePlay Icon
    • Sir_Nik 25.05.2018 13:47
      Highlight Highlight Wenn man stark blutet ist es eh schon schwierig Blut zu bewahren....😄
  • TheNormalGuy 25.05.2018 09:49
    Highlight Highlight Wow!
    Stell Dir die Panik der Frau vor!
    So etwas ist einfach schlicht inakzeptabel.
    • Sharkdiver 25.05.2018 11:05
      Highlight Highlight Das topt jeden Horrorfilm
  • tooempty7 25.05.2018 09:41
    Highlight Highlight «Der Betrieb wird so organisiert, dass die Sicherheit der Patienten nicht beeinträchtigt ist», sagt Beccaro.

    Genau diese Aussage scheint ja nicht zu stimmen, wenn jemand mehr als 30 Minuten bei einem dringenden Problem warten muss. Wenig Personal und ein technischer Defekt, klar sind das widrige Umstände. Aber das hätte auch einiges Schlimmer ausgehen können.
    • Alpaka 8 25.05.2018 10:50
      Highlight Highlight Naja, genau genommen darf man den Anspruch, dass man innert kurzer Zeit behandelt wird, nicht gleichsetzen mit der Sicherheit der Patienten. Wäre die Sicherheit der Patientin wirklich in Gefahr gewesen bei diesem Vorfall, so wäre sie kaum jetzt schon wieder zu Hause. Sind Patienten wirklich gefährdet landen sie auf der Intensivstation oder im Intermediate Care und dort haben sie 24 Stunden 1:1-Betreuung.
    • Thomas_v_Meier 25.05.2018 11:29
      Highlight Highlight Hach hatte gerade eine Mandeloperation und nun fliesst das Blut zum Mund raus, ne das ist nichts, bin ja nicht auf Intensivstation also wird dies schon nichts sein, ich kann warten, ist ja nur Blut welches aus dem Mund fliesst.....

      Schwachsinn tremon, in diesem Fall war es für die Patientin ein Notfall und da muss reagiert werden.

      War nicht der Ich hätte gern ein Kaffee knopf!
    • mogad 25.05.2018 11:36
      Highlight Highlight @tremon. Sie haben entweder den Artikel nur flüchtig überflogen, oder Sie haben die Haltung: Egal was andern Leuten zugestossen ist, Hauptsache es ist nicht mir zugestossen. Shame on You!
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  • Gubbe 25.05.2018 09:36
    Highlight Highlight Das ist ein Aufruf an alle Spitäler, ihre Anlagen zu überprüfen. Dies muss für die Frau der Horror gewesen sein. In den USA wäre sie jetzt Millionärin, hier hat sie sicher nicht mal Blumen bekommen.
    • Lami23 25.05.2018 17:54
      Highlight Highlight Diese werden regelmässig überprüft. Da gibt es keine 100%ige Sicherheit.
  • Grittibenz 25.05.2018 09:34
    Highlight Highlight In diesem Fall war es zwar ein Defekt als Ursache, oftmals haben die Angestellten jedoch einfach zu grossen Stress. Eine Kollegin, welche im als Pflegekraft arbeitet, berichtete mir, dass manche Patienten ständig den Knopf drücken, da etwa das Glas zu weit weg sei.
    • Normi 25.05.2018 10:22
      Highlight Highlight Oder wenn die Socken zu warm sind und 10min später nochmals den Notruf drücken weil einem zu kalt ist...
  • flubi 25.05.2018 09:34
    Highlight Highlight Soetwas passiert in der Weltstadt Zürich!
    • Ökonometriker 25.05.2018 10:15
      Highlight Highlight @flubi: seit wann ist Zürich eine Weltstadt xD
    • mogad 25.05.2018 11:37
      Highlight Highlight @Oekonometriker. Seit Alle nach Zürich kommen und da arbeiten und wohnen wollen, sodass die Stadt bald aus allen Nähten platzt! Ende Ironie.
    • Midnight 25.05.2018 13:16
      Highlight Highlight @Ökonometriker Eigentlich schon eine ganze Weile. Genf übrigens auch.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Weltstadt

      @Graustufe Kunststück, wenn es im Rest der Schweiz immer weniger Arbeitsplätze gibt, in Zürich aber schon, und die Löhne hier erst noch höher sind. Also ich will mich jetzt nicht beklagen, denn von Luzern nach Zürich zu ziehen und hier zu arbeiten hat sich bisher gelohnt und ich habe bislang nicht vor, daran etwas zu ändern ;-)
  • Midnight 25.05.2018 09:33
    Highlight Highlight Pflegepersonalnotstand live!
    • Janis Joplin 25.05.2018 10:57
      Highlight Highlight Haben wir in Budapest auch - trotzdem kommt immer jemand, selbst wenn niemand auf den "Knopf" reagiert. Notfalls einfach laut genug schreien oder Radau machen.
  • PeterPunch 25.05.2018 09:27
    Highlight Highlight Wo gehobelt wird, fallen Späne. Die Ausnahme der Regel bestätigt die Regel.
    • mogad 25.05.2018 11:38
      Highlight Highlight Ich hoffe einfach, dass die betroffene Nacht-FAGE jetzt nicht Alles ausbaden muss!
    • Nerthu 25.05.2018 13:20
      Highlight Highlight es gibt ein ''schönes'' sprichwort. spitäler vergraben ihre fehler.
    • Lami23 25.05.2018 17:55
      Highlight Highlight @ Graustufe rot: Im Artikel steht Pflegefachfrau.

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