Schweiz
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THEMENBILD KANTONALE ABSTIMMUNG JU ERGAENZUNGSLEISTUNGEN --- Krankenversicherungskarten, aufgenommen am 5. Juni 2014. Die Versicherungskarte im Kreditkartenformat ist immer persoenlich und nicht uebertragbar. Die Karte gilt als Ausweis fuer Medikamentenbezug in der Apotheke und ist ebenfalls ein international gueltiger Versicherungsnachweis, der insbesondere bei unvorhergesehenen Behandlungen in den Laendern der EU, beispielsweise auf Reisen oder in den Ferien, von grossem Nutzen sein kann. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Krankenkassenprämien steigen auch 2019 an – und zwar um rund 3 Prozent



Die Krankenkassen dürften 2019 mit rund drei Prozent etwas weniger stark aufschlagen als in den Vorjahren. Grund ist das gedämpfte Wachstum der Gesundheitskosten.

Letztes Jahr stiegen die Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherungen (OKP) um 1,7 Prozent pro Person, von 3788 auf 3851 Franken, wie Santésuisse am Donnerstag mitteilte. Im langjährigen Durchschnitt betrug der Anstieg das Dreifache.

Für 2018 rechnet der Krankenkassen-Dachverband trotz grossen Unsicherheiten derzeit mit einem Pro-Kopf-Wachstum von etwa drei Prozent. In dieser Grössenordnung dürfte sich auch der Aufschlag der Erwachsenenprämien bewegen. In den letzten Jahren lag dieser stets bei rund 4 Prozent.

Verlagerungseffekte

Zum moderaten Wachstum im Jahr 2017 trug vor allem der stationäre Spitalbereich mit einem Rückgang um 3,1 Prozent pro Kopf bei. Dämpfend wirkte sich laut Santésuisse neben leicht sinkenden Fallpreisen vor allem die Anpassung der Kostenbeteiligung der Kantone auf mindestens 55 Prozent aus.

Es handelt sich denn auch nicht um echte Einsparungen, wie Santésuisse-Direktorin Verena Nold gegenüber Radio SRF erläuterte. «Es hat einfach Kostenverlagerungen gegeben – weg von den Prämienzahlern zu den Kantonen, also den Steuerzahlern», sagte Nold.

Im ambulanten Sektor nahmen die Kosten zu, bei den Spitälern um 4,1 Prozent, bei den Arztbehandlungen um 2,6 Prozent. Diese Entwicklung ist gemäss Santésuisse ebenfalls von Verlagerungseffekten geprägt. Im Spitalbereich gehe der Trend zur ambulanten Behandlung voll zu Lasten der Prämienzahler, da die Kantone keinen Beitrag an die ambulanten Kosten leisten müssten.

Die Medikamentenkosten pro versicherte Person erhöhten sich um 5,7 Prozent. Die Preisüberprüfungen durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die sich mässigend auf die Kostenentwicklung auswirken können, werden erst per Ende 2017 wieder aufgenommen. Zudem bleibt der Generikaanteil nach Meinung des Verbands im internationalen Vergleich zu tief.

Entlastung für Junge

Nach der Prämienexplosion der letzten Jahre hat das Parlament eine Entlastung speziell für junge Erwachsene zwischen 19 und 25 Jahren beschlossen. Für diese Gruppe sinkt die Abgabe in den Risikoausgleich, was den Kassen zusätzliche Rabatte ermöglicht. Die Prämien könnten damit um rund 100 Franken monatlich gesenkt werden. (sda)

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36
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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tiberius13 13.07.2018 12:06
    Highlight Highlight Ein Chefarzt für plastische Chirurgie erzählte mir mal, wenn er an ein Fortbildungsseminar geht, dann gehe es am morgen immer um das fachliche und nach dem Mittagessen darum wie man die erbrachte Leistung deklarieren muss, damit die Krankenkasse möglichst viel bezahlt!
    15 0 Melden
  • Irma Huber-Schacher 13.07.2018 03:59
    Highlight Highlight Und ich Wette, dass bis ca.Sept.Okt. die 3% auf ca.10-15% angestiegen sein werden.
    Wetten??
    6 3 Melden
  • Miikee 12.07.2018 23:57
    Highlight Highlight Einheitskasse. Ich weiss, wir haben Abgestimmt und vielleicht bringt es auch einfach gar nichts. ABER wir würden zumindest mal was anderes probieren, der Preis steigt sowieso.


    Die Politik versagt hier einfach auf ganzer Länge. Da müssten mal die Lobbyisten vor die Tür gestellt und die ganze Branche sollte einmal umgedreht werden.

    Ich hatte vor ein paar Jahren mal was und habe gesehen wie das läuft, ich hatte von unnötigen MRI (es gab schon eins, der zweite Doktor wollte aber ein anderes), bis über teure Medikamenten anstatt Generika bis hin zu unnötigen Konsultationen, alles erlebt.
    22 3 Melden
  • Gregor Hast 12.07.2018 21:23
    Highlight Highlight Obamacare soll freiwillig sein. Wer krank ist, hat meist nur wenige Auswahlmöglichkeiten, die er in Anspruch nehmen kann. Will man eine Alternative muss man zusätzlich nochmals einen enormen Betrag bezahlen!
    0 27 Melden
    • Stan_the_man 13.07.2018 10:35
      Highlight Highlight Ich sehe herade nicht, was das Geschwafel von Obamacare mit der Schweiz zu tun hanen sollte.
      19 0 Melden
  • Marc Müller (1) 12.07.2018 20:08
    Highlight Highlight Es gab mal eine Abstimmung für Einheitskassen, wurde abgelehnt vom Volk. Also bitte nicht beklage. Ich kann mir die KK easy leisten und hoffe, dass es noch weiter steigt dann habe ich mehr Ruhe in Spitälern ohne den normalen Pöbel.
    9 34 Melden
    • Amboss 12.07.2018 23:29
      Highlight Highlight Mit einer Einheitskasse gäbe es ersr Mal hohe Kosten, bis sie eingeführt ist und danach genau null Einsparung. Also ich sehe keinen Grund, weshalb man die hätte Einführen sollen
      7 8 Melden
    • Midnight 13.07.2018 08:14
      Highlight Highlight Du bist wohl einer von der ganz lustigen Sorte...

      Wenn Du soviel Geld hast, wieso lässt Du dir deine Behandlungen denn von allen versicherten Prämienzahlern bezahlen? So funktioniert das nämlich mit der Krankenkasse!

      Zahl deine teure Behandlung das nächste Mal doch einfach selbst, dann siehst Du nämlich, wie wichtig der "normale Pöbel" plötzlich ist.
      17 2 Melden
  • axantas 12.07.2018 18:27
    Highlight Highlight Was mich diesbezüglich rasend macht, ist z.B. die Tatsache, dass ein Medikament Truvada von Mepha als Generikum angeboten werden könnte (sie tun und dürfen es in Europa), aber der Hersteller von Truvada von einem Bundesgericht geschützt wird und jetzt sein Original weiterhin zu seinen Preisen verkaufen darf. Da dürfte es noch weitere Beispiele geben.

    Wir sind in der Schweiz tatsächlich eine bis zum bitteren Ende ausquetschbare Zitrone der Pharmariesen geworden. Und die verbandelte Politik macht: Nichts...
    58 1 Melden
    • Midnight 13.07.2018 08:17
      Highlight Highlight Die verbandelte Politik verdient an der ausgequetschten Zitrone.
      Machen tut sie schon was: Um Kosten einzusparen werden Leistungen gekürzt. Die Prämien steigen zwar weiterhin und das Medikamentenpreisproblem ist immernoch nicht gelöst, aber... siehe Punkt 1.
      11 0 Melden
  • Chääschueche 12.07.2018 18:11
    Highlight Highlight Solange jeder wegen jedem Scheiss zum Arzt geht und Ärzte 100 Nachkontrollen wollen wird das so weitergehen.

    Muss jetzt auch kurz zum Arzt. Bin heiser.

    👌
    28 23 Melden
    • Tartaruga 12.07.2018 18:58
      Highlight Highlight Glaubst du wirklich dass es daran liegt? Ich war vor kurzem beim Arzt. 5 Min Konsultationszeit.

      Was wurde verrechnet?

      Erste 5 Min
      5 Min
      5 Min
      5 Min für "spezielle Beratung"
      Letzte 5 Min

      Bei Anfrage in der Praxis wie das möglich sei wird mir mitgeteilt dass der Arzt sich ja vorbereiten musste und eine "Nachbehandlung" der Akten erfolgte. Alles Bullshit. Und wie soll ich das jetzt beweisen?

      Ich habe sehr oft falsche Rechnungen erhalten. Und bis jetzt konnte ich erst 2 abwenden. Mit dem jetzigen Konkursrecht kannst du ja auch ohne Grund betrieben werden. Das ändert sich zum Glück ja bald.
      16 3 Melden
    • The Origin Gra 12.07.2018 19:51
      Highlight Highlight Es wollen aber auch immer mehr Patienten Zweit oder gerne auch Drittmeinungen haben und die Krankenkasse wird die selbe Abklärung 100% auch noch mit ihren Kassenärzten machen
      5 0 Melden
    • Midnight 13.07.2018 08:20
      Highlight Highlight @Chääschueche Wenn ich zum Hausarzt ging, musste ich bisher die Rechnungen IMMER selber bezahlen. Franchise und so...

      Daran kann es nicht liegen. Fun Fact: Meistens muss ich zum Arzt, weil der Arbeitgeber ein Arztzeugnis verlangte. Vielleicht kann man ja auch an dieser Regelung etwas ändern (Arztzeugnis erst nach einer Woche oder so was in der Art).
      9 1 Melden
  • Gubbe 12.07.2018 18:01
    Highlight Highlight Was zum Teu..el ist den so gestiegen. Unglaublich wie uns die Kassen ausnehmen. Man kann sich fragen, wieso die überhaupt Gewinn machen müssen. Ich weiss schon, sie sind nicht staatlich, aber eigentlich sind sie für die Volksgesundheit. Die Pharma macht Milliardengewinne, jaa, die Forschung ist halt soo teuer. Es ist zum Rückwärtsessen.
    26 1 Melden
  • Hackphresse 12.07.2018 17:53
    Highlight Highlight Und die Krankenkassen so:

    "🎉Yeah 3% mehr Boni!!🎉"
    44 5 Melden
  • Gantii 12.07.2018 17:43
    Highlight Highlight Die Kosten steigen um 1.7% - soweit alles klar.
    Jetzt kann mir bitte einer erklären wie wenn ich ein Kleinkind wäre, (ELI5) wieso die Prämien um ca. das doppelte (3%) steigen?
    20 1 Melden
    • PettR 13.07.2018 08:15
      Highlight Highlight Ok, die 1.7% sind fürs 2017. Die 3% fürs 2019.

      Wie erklär ich das jetzt.
      Es gibt „Zeit“, in diesem Fall sprechen wir von „Jahren“ und ein solcher abgeschlossener Zeitfaktor wie ein „Jahr“ muss einem selbigen Zeitfaktor an einem anderen Punkt auf der Zeitlinie nicht ähneln.

      Daher ist es möglich, das die 1.7% Wachstum vom 2017 nicht dem prognostizierten vom 2019 entsprechen.
      4 0 Melden
  • N. Y. P. D. 12.07.2018 17:41
    Highlight Highlight Laber, laber, laber..

    Was labern wir hier noch rum !

    Viele Parlamentarier haben ja als Lobbyisten den Auftrag, die Pfründe der Interessengruppen zu sichern.

    Es wird in Zukunft abermals um 4% pro Jahr steigen.

    Und kein Schwein interessierts. Die Akademiker im Parlament schon gar nicht.
    27 1 Melden
  • mogad 12.07.2018 17:36
    Highlight Highlight Es ist nicht nur die Alterung der Gesellschaft. Die Spitäler müssen immer mehr Geld verdienen. Sie machen unnötige Operationen, bei Sterbenden lebenserhaltende Massnahmen. Und auch die Zuwanderung spielt eine Rolle. Sobald man bei einer KK angemeldet ist hat man Zugang zu unserem Gesundheitssystem Auch wenn man noch kaum Prämien eingezahlt hat.
    9 16 Melden
    • The Origin Gra 12.07.2018 19:49
      Highlight Highlight "Sobald man bei einer KK angemeldet ist hat man Zugang zu unserem Gesundheitssystem Auch wenn man noch kaum Prämien eingezahlt hat" Ja nennt sich Solidarität oder möchten sie Amerikanische Zustände vor Obamacare?

      Ausserdem muss ein Spital Gewinne machen um:
      - Notwendige Gerätschaften zu Zahlen
      - Aus- und Weiterbildungen bezahlen zu können
      - Notwendige Audits und Zertifizierungen durchführen zu können
      - Bauliche Massnahmen bei Bedarf vornehmen zu können
      - Um Gerichtskosten und Rückstellungen
      - IT Projekte zu Finanzieren
      - eHealth Umsetzen zu können

      Und und und
      6 3 Melden
    • Midnight 13.07.2018 08:23
      Highlight Highlight Die Spitalkosten sind nicht primär das Problem, sondern die Anzahl an Spitälern n der Schweiz. Es gibt schlicht zu viele.
      2 1 Melden
  • The Origin Gra 12.07.2018 17:29
    Highlight Highlight "Im Spitalbereich gehe der Trend zur ambulanten Behandlung voll zu Lasten der Prämienzahler, da die Kantone keinen Beitrag an die ambulanten Kosten leisten müssten" Genau so ist es von den Kantonen explizit ja gewünscht darum auch die Zürcher Liste mit den Teuersten stationären Behandlungen die ambulant werden sollen.
    Da sollen die Kantone Sparen aber nicht der Bürger den oftmals ist ambulant am Ende Teurer als stationär da die Tarife höher sind.

    Aufwachen!
    12 1 Melden
  • who cares? 12.07.2018 17:26
    Highlight Highlight Einheitskasse jetzt! Wer bezahlt alles eigentlich die teure KK-TV-Werbung, die ich immer zur Hauptsendezeit sehe? Da kann schon mal gespart werden. Der Unterschied im Overhead zwischen den hunderten kleinen Kassen und einer Einheitskasse muss gigantisch sein.
    17 5 Melden
    • Tartaruga 12.07.2018 19:03
      Highlight Highlight Das wurde glaube ich in den letzten Jahren widerlegt. Der Overhead macht -
      anscheinend - doch nicht so viel aus.

      Falsche Verrechnung der Ärzte, teure unnötige Medis etc werden da eher der Grund sein. Ich war mal bei einem Arzt, der mir für jedes Problem Cortison spritzen wollte... weiss einer ob Cortison eine gute Marge hat?
      Mir tun die Menschen leid die sich von solchen Ärzten mit unnötigen Medis zupumpen lassrn.
      11 0 Melden
  • Unangemeldeter Nutzer 12.07.2018 16:24
    Highlight Highlight "Zwischen 1996 und 2015 sind die Gesundheitskosten teuerungsbereinigt um rund 78% angestiegen. Im gleichen Zeitraum haben sich hingegen die monatlichen Durchschnittsprämien der Grundversicherung viel stärker, nämlich um 116%, erhöht. Sie haben sich also mehr als verdoppelt."

    Quelle: https://www.interpharma.ch/fakten-statistiken/1870-praemien-steigen-staerker-als-die-gesundheitskosten
    46 1 Melden
    • The Origin Gra 12.07.2018 17:31
      Highlight Highlight Wo fliest das Geld ab?
      Prämien - Ges. Kosten = Krankenkasse? 😱

      Die Visana wurde beim Geldabzweigen schon erwischt, ein Einzelfall?
      24 0 Melden
  • Matti_St 12.07.2018 16:13
    Highlight Highlight Ihr könnt dann eine Meldung machen, wenn sie nicht steigen. Dann werfen wir Bier in die Luft und fahren hupend durch die Straßen.
    110 4 Melden
    • Caruso_8 14.07.2018 06:24
      Highlight Highlight ...nun passiert das NIE!
      0 0 Melden
  • Armend Shala 12.07.2018 16:11
    Highlight Highlight Pervers.
    28 5 Melden
  • Maragia 12.07.2018 15:42
    Highlight Highlight Wie ist das überhaupt möglich, schon wieder 3% mehr. So einen enormen Technologie/Bevölkerungssprung machen wir gar nicht, dass die KK so massiv teurer werden kann jedes Jahr. Eigentlich sollten durch bessere Medikamente/Verfahren/Herstellung die Kosten sogar noch sinken. Überall sonst in der Industrie sinken die Kosten, aber bei der Gesundheit einfach nicht!
    133 6 Melden
    • Ökonometriker 12.07.2018 16:09
      Highlight Highlight @Maragia: mit besserer Technologie kann man auch immer noch mehr tun - die Möglichkeiten nehmen zu.
      Und kaum einer möchte sterben - der Selbsterhaltungstrieb ist in uns Menschen, wie bei den meisten Tieren, sehr stark.
      Also tut man alles, um einen Menschen zu retten - und die Kosten steigen...

      Dass die Babyboomer jetzt langsam in ein Alter kommen wo sie mehr kosten und weniger Junge nachrücken, erhöht die Kosten noch weiter - unsere Bevölkerungspyramide ist sehr ungesund.
      30 7 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 12.07.2018 16:27
      Highlight Highlight Die NZZ schrieb vor ungefähr einem Jahr:

      "Daneben spielten auch demografische Faktoren eine wichtige Rolle. So habe der Anteil älterer Menschen an der Schweizer Bevölkerung 2016 weiter zugenommen. Dadurch dürften die Gesundheitsausgaben um 3,8 Prozent auf insgesamt rund 80,8 Milliarden Franken oder 9601 Franken pro Person zugelegt haben."

      https://www.nzz.ch/schweiz/gesundheitskosten-in-der-schweiz-2018-duerfte-jede-person-erstmals-ueber-10-000-franken-fuer-ihre-gesundheit-ausgeben-ld.1300609

      Die Überalterung der Gesellschaft spielt durchaus auch eine Rolle.
      19 7 Melden
    • batschki 12.07.2018 18:14
      Highlight Highlight Menschen sind eben keine Industrieprodukte, die man effizient, "qualitäts"-geprüft und technisch optimiert (wieder-) herstellen kann. Heute werden "objektive" Parameter aus Bildgebung und Labor behandelt, keine subjektiven Symptome aus Sicht der Patienten (und red flags der Ärzte) interpretierend angegangen. Die Abklärungs- und Behandlungsmöglichkeiten heute in der Schweiz sind enorm - und intellektuell faszinierend. Aber auch teuer und zu einem sehr grossen Teil sinnlos, sogar Patientenschädigend. Mein tägliches Ärgernis. Beispiele gefällig?
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