Schweiz
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Shelves at the Migrolino gas station in Stans, canton of Nidwalden, Switzerland, pictured on March 22, 2013. The Migrolino shops and gas stations, a business branch of Switzerland's largest retail company Migros, have long opening hours and also sell alcohol and cigarettes apart from Migros products. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Regale der Migrolino-Tankstelle in Stans, Kanton Nidwalden, aufgenommen am 22. Maerz 2013. Die Migrolino-Filialen verkaufen neben Migros-Produkten auch Alkohol und Zigaretten und zeichnen sich durch lange Oeffnungszeiten aus. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bisher wehren sich Migros und Coop dagegen, eigene Lebensmittel mit Ampeln zu versehen. Doch das könnte sich bald ändern. Bild: KEYSTONE

Lebensmittel-Ampel: Nestlé setzt Migros, Coop und Co. unter Druck

Obwohl die Lebensmittel-Ampel freiwillig ist, lehnen hierzulande die grossen Detailhändler wie Migros und Coop und zahlreiche Hersteller wie Emmi die Nutri-Score ab. Mit Nestlé schert nun ein wichtiger Player aus.

andreas möckli / ch media



Seit Jahren sorgt eine Ampel für hitzige Diskussionen. Dabei geht es allerdings nicht um den Verkehr, sondern um Ernährung. Mit einer Kennzeichnung sollen Konsumenten möglichst rasch erfahren, ob ein Lebensmittel gesund ist, oder ob es sich etwa um eine Kalorienbombe handelt.

Ansätze und Ideen in Form von Ampeln oder Pyramiden kursieren schon länger. Derzeit sieht es so aus, als würde sich in Europa die Ampel namens Nutri-Score durchsetzen. Auch in der Schweiz empfiehlt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit den Firmen, auf dieses Label zu setzen. Weder in der Schweiz noch in Europa gibt es jedoch eine gesetzliche Pflicht dazu.

NutriScore - Labels

Lebensmittel im orangen und roten Bereich werden als ungesunder eingestuft als solche im grünen Bereich. bild: shutterstock

Obwohl die Lebensmittel-Ampel also freiwillig ist, lehnen hierzulande die grossen Detailhändler wie Migros und Coop und zahlreiche Hersteller wie Emmi die Nutri-Score ab. Mit Nestlé schert nun ein wichtiger Player aus. Das Unternehmen wird ab Ende Jahr in der Schweiz auf ersten Produkten die Lebensmittel-Ampel einführen. Das Gleiche plant der Konzern auch in Frankreich und Belgien, da sich beide Länder ebenfalls für dieses System ausgesprochen haben.

Vor Nestlé hat bereits der französische Konkurrent Danone erste Produkte in der Schweiz mit der Nutri-Score versehen. Nestlé ist jedoch in der Schweiz der gewichtigere Player als Danone. «Wir wollen den Konsumenten einfache, leicht verständliche Informationen zum Nährwert unserer Produkte bieten», begründet Nestlé seinen Entscheid.

Derweil freut sich Danone, einen Mitstreiter gewonnen zu haben, wie ein Sprecher sagt. Im Gegensatz zu anderen Systemen biete die Nutri-Score einen schnellen Überblick und erleichtere im direkten Vergleich die Auswahl von Produkten. «Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Nutri-Score den Konsumenten eine Orientierung geben kann und eine positive Wirkung auf das Einkaufsverhalten hat», sagt der Sprecher.

Zu starke Vereinfachung

Die grossen Detailhändler wie Coop, Migros, Manor und Denner lehnen die Ampel ab. Sie lassen sich in dieser Frage von der IG Detailhandel vertreten. «Wir bevorzugen die heute bestehenden Informationen über Lebensmittel», sagt Geschäftsführer Patrick Marty.

Zwar begrüsse sein Verband transparente Informationen über Lebensmittel. Jedoch handle es sich bei der Nutri-Score um eine zu starke Vereinfachung. Die Ampel teile in «gut» und «böse» ein, ohne die einzelnen Bedürfnisse der Konsumenten zu berücksichtigen. Zudem sei der Zeitpunkt der Einführung unglücklich. «Eine einheitliche europäische Lösung ist vorerst nicht in Sicht», sagt Marty.

So funktioniert der Nutri-Score

Die Nutri-Score teilt Lebensmittel in fünf Kategorien ein. Dies geschieht auf Basis der Nährwertangaben für 100 Gramm eines Produkts. Dazu werden die gesünderen Elemente wie Eiweisse, Ballaststoffe, Obst oder Gemüse ermittelt. Diese werden mit weniger erwünschten Anteilen wie Kalorien, Zucker und gesättigten Fettsäuren verrechnet. Danach wird das Lebensmittel mit einer Punktzahl in eine von fünf Kategorien eingeteilt. Ein gesundes Produkt mit einem ausgewogenen Nährwertprofil erhält ein «A». Ein unausgewogenes Produkt, das nur selten verzehrt werden sollte, wird mit einem roten «E» versehen. (mka)

Zu den Gegnern zählen auch zahlreiche Hersteller, die in der Föderation der Schweizerischen Nahrungsmittel-Industrien zusammengeschlossen sind. Dazu gehören etwa Emmi, Lindt & Sprüngli, Hero oder Hug. Mit Nestlé ist nun ein prominentes Mitglied aus dieser Allianz ausgeschert.

Die Ampel ignoriere den Umstand, dass in einer ausgewogenen Ernährung alle Lebensmittel ihren Platz hätten, wenn sie im richtigen Mass genossen würden, schreibt der Verband. Somit könnten wertvolle Lebensmittel diskriminiert werden, wenn die Konsumenten nicht darüber aufgeklärt würden, wie die Bewertung zu interpretieren sei.

Die Stiftung für Konsumentenschutz freut sich dagegen über den Entscheid von Nestlé. Dieser verschaffe dem Anliegen einer vereinfachten Kennzeichnung der Nährwerte einen grossen Schub, sagt Geschäftsleiterin Sara Stalder. Nun müssten Coop und Migros nachziehen. «Es passt gar nicht zum kundennahen Imagemäntelchen, das sich die beiden orangen Riesen gerne umhängen», sagt Stalder.

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • THEOne 28.06.2019 12:30
    Highlight Highlight eine neue masche der frassindustrie um ihren dreck besser an die leute zu bringen.
    rote güter werden dann einfach so zusammenbeschissen, dass sie orange oder grün werden. sind ja meist nur minimale inhaltsmengenänderungen dies braucht um ne stufe runter oder rauf zu klettern

    und der körper macht beim zucker kein underschied, ob stevia, xylith oder wie all die anderen augenwischereien heissen.
  • IndieTraufe 28.06.2019 09:27
    Highlight Highlight Die Leute und der Verfasser dieses Artikels sollten mal lernen, dass die grüne Ampel nicht gesunde Produkte steht, sondern lediglich für unbedenklicher Verzehr in grossen Mengen. unbedenklich und gesund sind zwei verschiedene Paar Schuhe:
    bestes Bespiel Coke zero ist grün weil es kein Zucker hat. Jedoch hat es Süssungsmittel drin die momentan nachgewiesen in grossen Mengen (6l coke zero) schädlich ist jedoch herrscht uneinigkeit ob es auch in geringerer Dosis schädlich sein kann.
  • Panda bear 27.06.2019 14:55
    Highlight Highlight Ich finde es würde schon viel vereinfachen zb. die Kalorien zahl nicht pro 100g angeben wird, sondern auf den Inhalt aufgerechnet.
  • Score 27.06.2019 09:58
    Highlight Highlight Ich bin froh um den letzten Abschnitt. Denn genau das denke ich mir auch. Es gibt nicht einfach nur grün, Orange oder Rot bei Essen. Das ist ein Trugschluss und wenn ich dann nur Karotten esse weil die ja Grün gekennzeichnet sind bin ich trotzdem mangel ernährt. Weiss man denn auch ob Nestle die genauen Angaben weglassen will? Denn die sind in meinen Augen absolut wichtig und hilfreich. Vielleicht sollte man dort fablich herausheben wenn ein Produkt viel Zucker oder Fett enthält, aber wenn man will, sieht man das auch jetzt schon...
  • Freddie Quecksilber 27.06.2019 09:31
    Highlight Highlight Die Ampel nützt nichts jeder weiss selber wenn er sein Hifn einschaltet was gesund ist jnd was nicht
  • I.R.GOOD 27.06.2019 09:11
    Highlight Highlight Erinnert mich stark an den plötzlichen Wunsch der Tabak Lobby auf den Zigipäckchen einen Warnhinweis aufbringen zu dürfen/müssen! Plötzlich konnte man die Tabakriesen nicht mehr verklagen....
  • MacB 27.06.2019 08:45
    Highlight Highlight Generell halte ich gar nichts von solchen Pauschalsystemen. Eine Konfi oder ein Nussgipfel werden als Höllenfutter abgestempelt während ein Cola zero mit all den Zusatzstoffen in der zweitbesten Kategorie sind.

    Letztlich ist es wie immer...einfach massvoll und dann passt's schon.
  • Dong 27.06.2019 08:12
    Highlight Highlight Diese Ampel ist doch der feuchte Traum der Industrie - Functional Food hat die viel bessere Marge als Zucker.

    Von der Empirik her ist eine gesunde Ernährung sowieso eine ausgewogene und nicht eine aus möglichst viel Ampel-grünen Produkten. Bin deshalb mehr als kritisch, wobei ich diesen gesüssten Mist auch nicht esse.
  • sowhat 27.06.2019 07:40
    Highlight Highlight Von mir aus kann die Ampel zusätzlich drauf. Die Tabelle mit den Inhaltsstoffen ersetzen darf sie jedoch nicht. Diese Angaben sind wichtiger. Diese Tabelle dürfte mMn jedoch lesbarer sein -in Grösse und Farbe.
  • Majoras Maske 27.06.2019 07:30
    Highlight Highlight Ich finde es einen guten Schritt, weil es hilft, Lebensmittel rascher zu beurteilen.
    Besser wär jedoch noch, wenn es staatliche Kriterien gäbe. Ansonsten wird es einfach wie bei all den zuckerfreien Getränken sein wo statt herkömmlicher Zucker Kunstzucker drin ist. Der ist zwar vermutlich schädlicher als herkömmlicher Zucker, aber 0 g Zucker darf man trotzdem draufschreiben. Daher habe ich den Verdacht, dass diese Nestle-Ampeln wohl dieselbe Stossrichtung haben, nämlich dem Kunden wie Werbung die Bedenken vor Lebensmittel zu nehmen.
  • Xriss 27.06.2019 06:56
    Highlight Highlight "Somit könnten wertvolle Lebensmittel diskriminiert werden [...]" 😳

    Hauptsache, diese armen, diskriminierten Lebensmittel müssen nicht noch Völkerball spielen!
  • Walter Sahli 27.06.2019 06:49
    Highlight Highlight Die Detailhändler hassen nichts so sehr wie aufgeklärte Kunden.
    Von mir aus sollten sie gezwungen sein, ihre Regale mit Warnschildern zu versehen, wie "Enthält giftige Farbstoffe" oder "Enthält Palmöl" etc.
    • x4253 27.06.2019 12:51
      Highlight Highlight Wo kann ich unterschreiben?
  • Töfflifahrer 27.06.2019 06:18
    Highlight Highlight Bin ja gespannt wie die Bewertungen sind, in fast allen Fertigprodukten ist doch Zucker drin. Mal sehen wie das rauskommt.
    • EvilBetty 27.06.2019 08:12
      Highlight Highlight Die Dosis macht das Gift.
    • MacB 27.06.2019 08:40
      Highlight Highlight Eine Konfi ist in Zukunft pures Gift :)
    • IndieTraufe 28.06.2019 09:55
      Highlight Highlight gibt ne app wo man alles nachschauen kann wenn die Bewertung dich interessiert.
      Schlussendlich wird bei jedem rotem Produkt, falls es möglich ist, den Zucker durch Süsstoff oder Konservierungsmittel ersetzt um ne grüne Farbe zu bekommen, ob das besser ist, sei dahingestellt. Für mich ist es nur ne Augenwischerei
  • WID 27.06.2019 06:09
    Highlight Highlight Auch der Nutriscore wird Menschen nicht davon abhalten schlechten Industriefood zu essen. Alle relevanten Infos stehen heute schon drauf, was fehlt ist der Wille.
  • esclarmonde 27.06.2019 06:05
    Highlight Highlight Solange nur Nestlé die Ampel auf seinen Produkten hat, isr es einfacher, diese zu meiden.

    Ich finde die Ampel zu einseitig.
  • Til 27.06.2019 05:49
    Highlight Highlight Ich verstehe den Widerstand nicht. Als Konsument fände ich es in folgender Situation z.B gut: ich stehe vor einem Regal mit 30 Müslisorten, mit der Ampel habe ich einen schnellen Überblick, welche für mich in Frage kommen, ohne bei jeder das Kleingedruckte zu lesen.
    • IndieTraufe 28.06.2019 09:47
      Highlight Highlight naja der Nurti-Score wird nichts bringen, in deinem Beispiel wird es nur den Zuckerunterschied visualisieren. all die künstlichen Inhaltsstoffe werden sowieso nicht beim Nutri-Score berücksichtigt, also weiterhin das Kleingedruckte lesen
    • Til 28.06.2019 11:28
      Highlight Highlight Also mir bringt es was, wenn ich dann nur noch bei 3 Müslis das Kleingedruckte lesen muss, statt bei 30.
  • Follo 27.06.2019 05:42
    Highlight Highlight Zuerst sollte man die Ampel nicht einfügen, weil der Kunde Mündig ist, schliesslich können sie ja die Nährwerttabelle lesen, verstehen und auch informiert auf sich selbst anwenden. Jetzt darf man sie nicht einführen, weil der Kunde zu unmündig ist, der Kunde würde nicht verstehen, dass er hin und wieder ach ein «rotes» Lebensmittel essen darf.
    • bebby 27.06.2019 06:22
      Highlight Highlight Pure Lobbying - viele sind sich effektiv nicht bewusst, wieviel ungesunde Sachen sich in der Fertignahrung oder in einem Müesli befinden.
      Der schlimmste Spruch ist der mit der „ausgewogenen Ernährung“.
      Aber das Labelling sollte besser von unabhängiger Quelle stammen, wer traut schon Nestlé?
    • Midnight 27.06.2019 07:43
      Highlight Highlight Ich glaube, hintergründig haben sie eifach Angst zuzugeben, wie ungesund der Grossteil der Produkte tatsächlich ist. Da wäre so manch Kunde überrascht.
  • Hier Name einfügen 27.06.2019 05:40
    Highlight Highlight Zu diesem Ampelsystem habe ich letzthin einen Interessanten Artikel gelesen. Die Nahrungsmittelmultis wissen schon, warum sie dieses System propagieren.
    https://www.novo-argumente.com/artikel/farbenspiele_im_supermarktregal
  • Asmodeus 27.06.2019 05:35
    Highlight Highlight Nestlé. Eine der dreckigsten und unmenschlichsten Firmen der Welt macht auf Konsumentenschützer.

    Welche Hintergedanken haben sie die in Wirklichkeit?
    • x4253 27.06.2019 12:50
      Highlight Highlight Einfach:
      Staatliche Regulierung abwenden
      -> Seht her liebe Politiker und Bürger. Wir kennzeichnen unsere Lebensmittel freiwillig, also gibts hier nichts weiter zu sehen. Bitte weiter gehen.
  • aglaf 27.06.2019 05:28
    Highlight Highlight Problematisch ist, dass für den Konsument nicht nachvollziehbar ist, wie sich die Bewertung zusammensetzt, und es keinen einheitlichen Kriterienkatalog gibt. Der deutsche Leben mittelverband hat bspw. in Frankreich festgestellt, dass Rauchlachs mit einem roten D gekennzeichnet wurde, Ein Spaghetti Bolognese Fertiggericht mit einem grünen B. Das System ist also extrem dehnbar und Nestle wird Wege finden, ihre Produkte grüner darzustellen als sie sind.
  • DocShi 27.06.2019 05:15
    Highlight Highlight Und wer setzt endlich Nestlé unter Druck damit die aufhören Wasserresourcen von den Menschen zu stehlen nur um es teuer wieder zu verkaufen.?


    Prinzipiell fände ich das Ampelsystem gut. Nur wird es missbraucht werden bis man dem nicht mehr glauben kann.
    • Raphael Conca 27.06.2019 06:46
      Highlight Highlight An Missbrauch glaube ich nicht.
      Die Ermittlunsregeln basieren auf die Nahrungszusammensetzung, und ist damit nachvollziehbar.

      Ich finde das toll!
      Und auch die wichtige Diversivität kann ich einfach einhalten, A in jede Mahlzeit, B einmal am Tag, C alle 2 Tage, D alle 3 und E alle 4 Tage.
    • P1erre991 27.06.2019 06:48
      Highlight Highlight Glauben sie wirklich das Nestlé das tut?
    • El Burro 27.06.2019 06:52
      Highlight Highlight Ich finde es auch gut das Nestlé endlich eine Ampel einführt! So fällt es mir einfacher ihre Produkte zu boykottieren, da man diese sofort erkennt!
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