Schweiz
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HIV-Selbsttests sind ab Dienstag auch in der Schweiz erhältlich



HIV-Tests zur Eigenanwendung, sogenannte HIV-Selbsttests, dürfen ab Dienstag in der Schweiz verkauft werden. Im Interesse der öffentlichen Gesundheit und auf Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für sexuelle Gesundheit (EKSG) und des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) hat die Heilmittelbehörde Swissmedic die Abgabe solcher HIV-Selbsttests bewilligt.

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So geht ein Test. Video: YouTube/Video KitH

In der Schweiz durften HIV-Tests bisher nur in einem professionellen Umfeld, beispielsweise von einem Arzt oder in einem Spital, durchgeführt werden. In Zukunft kann jeder und jede, wie dies bereits in mehreren andern Ländern der Fall ist, mit einem sogenannten Selbsttest zuhause überprüfen, ob er oder sie sich möglicherweise mit HIV angesteckt hat.

Begleitinformationen

Es wird empfohlen, die Tests bei Abgabestellen wie Apotheken oder Drogerien zu beziehen, wo eine persönliche Beratung möglich und das Risiko für den Kauf einer Fälschung minim ist, wie das BAG am Montag mitteilt.

Zu jedem Selbsttest sind entsprechende Begleitinformationen abzugeben. Darin muss unter anderem erklärt werden, dass ein reaktives (positives) Testergebnis auf eine wahrscheinliche Ansteckung mit HIV hinweist. Betroffene werden angewiesen, sich so rasch wie möglich an einen Arzt oder eine Ärztin zu wenden und das Ergebnis aus dem Selbsttest mit einem Labortest überprüfen zu lassen. (whr)

Immer mehr Geschlechtskrankheiten sind auf dem Vormarsch

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Snowy 18.06.2018 15:38
    Highlight Highlight Gute Sache.
    Wollt mich ohnehin wiedermal testen lassen.

    Wo (bei welcher Apotheke/Drogerie) kann man den Test ab morgen in Zürich kaufen?
  • PhilippS 18.06.2018 13:12
    Highlight Highlight Solche Tests machen sicher Sinn, sofern man nervlich ein positives Resultat „aushält“. Das Problem: Nach einem Risikokontakt muss man rund 3 Monate warten, bis der Schnelltest zuverlässig ist.

    So lange sollte aber nicht abgewartet werden! Nach einem Risikokontakt so schnell wie möglich zum nächsten Checkpoint (oder Spital,...) und sich eine PREP geben lassen! Ist zwar etwas peinlich, aber je schneller reagiert wird, desto grösser die Chance, dass auch eine allfällige Infektion sich nicht im Körper manifestiert, HIV (noch) verhindert werden kann.
  • kaderschaufel 18.06.2018 11:04
    Highlight Highlight Mich würde interessieren, wie gut diese Tests sind: Wie lange dauert es, bis man ein Ergebnis hat, und wie zuverlässig ist es? Mir wurde noch vor 10 Jahren in der Schule gesagt, dass es für einen richtigen Test 3 Wochen braucht.
    • Fabio74 18.06.2018 11:13
      Highlight Highlight Schnelltests dauern heute 20 Minuten. würde mich aber hüten, dies zu Hause zu machen
    • Madison Pierce 18.06.2018 11:56
      Highlight Highlight Bei richtiger Anwendung (=> frühestens drei Monate nach Exposition) gibt ein Hersteller eine Sensibilität von 100% an. Es gibt also keine falsch negativen Ergebnisse. Die Spezifizität liegt bei 99.8%. 0.2% der Tests sind demnach falsch positiv.

      Will heissen: ist der Test negativ, ist man garantiert nicht HIV-positiv. Ist der Test positiv, sollte man sich einem Labortest unterziehen.

      Der Test soll in fünf Minuten abgeschlossen sein.

      Quelle: http://autotest-vih.eu/de/

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Ruedi Lüthy war einer der Pioniere der Aids-Medizin in der Schweiz. Seit 2003 lebt er hauptsächlich in Harare, wo er eine Aids-Klinik aufgebaut hat. Im Interview mit watson spricht er über seine erste Begegnung mit der Krankheit, seinen Umgang mit afrikanischem Aberglauben und die Entwicklung in Simbabwe seit dem Sturz von Diktator Mugabe. 

Anfang der 80er-Jahre war Ruedi Lüthy (77) einer der ersten Ärzte in der Schweiz, der sich mit Aids auseinandersetzte. Als Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich musste er zunächst zusehen, wie seine HIV-positiven Patienten wegstarben, ohne dass er etwas dagegen tun konnte. In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre war er mit dabei, als in der Schweiz grosse Fortschritte bei der Behandlung von HIV-positiven Menschen erzielt wurden.

2003 gründete Lüthy die Swiss …

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