Schweiz
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Zeitlicher Verlauf COVID-19-Erkrankte Schweiz

Rund 3000 Menschen wurden in der Schweiz positiv auf das neue Coronavirus getestet. Aufgrund dieser Zahlen kann man jedoch nur wenig Schlüsse ziehen. Bild: watson

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Gespannt wartet die Schweiz jeweils auf die neuesten Corona-Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Diese widerspiegeln die Realität jedoch überhaupt nicht.



Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Mittwochnachmittag die neuesten Infektionszahlen zum Coronavirus herausgegeben. Demnach wurden in der Schweiz bisher 3028 Personen positiv getestet.

In der Schweiz haben sich jedoch bereits viel mehr Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert als die angegebenen 3028 Personen. Wie viele das sind, ist derzeit nicht zu sagen. Betreffend den Infektionszahlen befinden wir uns – und die meisten anderen Ländern auch – auf einem Blindflug.

Das hat unter anderem folgende 4 Gründe:

Das Meldesystem

Wenn ein Arzt einen positiven Coronavirus-Test macht, dann ist er dazu verpflichtet, diesen zu melden. Und zwar per Fax innert 24 Stunden, wie es auf dem BAG-Meldeformular für Ärzte heisst.

Bild

Mit diesem Formular müssen die Covid-19-Fälle per Fax gemeldet werden. Das PDF muss ausgedruckt werden, am Computer kann man es nicht bearbeiten. bild: bag

Dass die Übermittlung von Krankheitsfällen per Fax nicht effizient sei, habe bereits im Jahr 2012 eine externe Evaluation ergeben, schreibt der Tagesanzeiger. Die Autoren des Instituts Infras schrieben demnach von einer «Schwachstelle im Hinblick auf die Datenqualität».

Dennoch wurde bisher kein Online-System implementiert, das einheitlich genutzt wird. Durch das Meldesystem entstehen also erhebliche Verzögerungen. In Bern müssen die Fax-Nachrichten aus allen Teilen der Schweiz erst noch gesammelt und eingetragen werden, ehe sie in den offiziellen Zahlen erscheinen. Weitere Verzögerungen entstehen dadurch, dass es derzeit mindestens 24 Stunden dauert, bis nach einem Test ein Ergebnis vorliegt.

>>> Hier geht es zum Ticker mit den aktuellen Ereignissen

Der Grossteil wird nicht getestet

In der Schweiz werden längst nicht alle Personen getestet, die einen Corona-Verdacht haben. Momentan reichen die Kapazitäten nicht aus, um alle Menschen mit Symptomen zu testen. Durchgeführt wird ein Test in der Regel erst dann, wenn der Verdachtsfall möglicherweise im Spital behandelt werden muss oder in der Pflege tätig ist. Da die Covid-19-Erkrankung in bis zu 80 Prozent der Fälle milde verläuft, wird derzeit ein Grossteil der Verdachtsfälle gar nicht erst getestet.

Von Sonntag auf Montag wurden laut Daniel Koch, Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten beim BAG, 2250 Tests durchgeführt. Man arbeite nun daran, die Test-Kapazitäten auszubauen.

Das BAG ist im Rückstand

Wie Daniel Koch an einer Medienkonferenz am Dienstag durchblicken liess, steckt man beim BAG Hals über Kopf in der Arbeit. Man kommt mit dem Erfassen der Corona-Fälle gar nicht mehr nach. «Im Moment ist der Anstieg einfach so schnell, dass wir die Daten nicht alle erfassen können», so Koch. Der Bund versuche «mit Volldampf», den Rückstand aufzuholen. Der Fakt, dass es einen Rückstand gebe, sage viel über den Ernst der Situation aus.

Hinzu kommt, dass die Kantone verschiedene Modelle zum Ausweiten der Tests erarbeiten. Dies wird nicht zentral durch das BAG gesteuert. Laut Koch ist dies nicht zu verhindern: «Die Kantone sind die Vollzugsorgane, sie haben die Freiheit dazu.»

Daniel Koch, Leiter Abteilung Uebertragbare Krankheiten (BAG), anlaesslich eines Point de Presse, und Fragen der Journalisten, am Dienstag, 17. Maerz 2020, in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Daniel Koch am 17. März an der Medienkonferenz in Bern. Bild: KEYSTONE

Die Inkubationszeit

Die Inkubationszeit – der Zeitraum zwischen Infektion und dem Beginn von Symptomen – beträgt nach derzeitigem Wissensstand meist 2 bis 14 Tage. Heisst: Wenn du dich heute infizierst, kann es sein, dass du erst in zehn Tagen oder noch später Fieber verspürst. Viele Personen sind derzeit infiziert, wissen es aber gar nicht.

Zudem existieren auch Personen, die sich zwar infiziert haben, aber gar keine Symptome zeigen. Alle diese Corona-Fälle tauchen in den Zahlen des BAG ebenfalls nicht auf, können aber trotzdem andere Menschen anstecken.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Kilchmann (1) 20.03.2020 16:15
    Highlight Highlight Unsere Politik hat in Sachen Pandemie-Pläne vollkommen versagt. Jeden Tag höre ich - bleibt Zuhause. Die Rettung der Wirtschaft mit 800 Milliarden ist scheinbar günstiger als eine gute Vorsoge
    Politiker sind für 4 Jahre gewählt, danach kommt die Sintflut. Niemand ist verantwortlich und wir Menschen tragen die Folgen - Bleibt zuhause...
  • wilhelmsson 19.03.2020 21:14
    Highlight Highlight Man sollte mehr testen und hätte von Anfang an mit dem Ausbau der Test- Kapazitäten beginnen sollen. Das momentane Problem ist, dass man pro Tag nur eine gewisse Menge Testmaterial zur Verfügung hat. Die Schweiz ist nicht das einzige Land, dass nun mehr Test-Kits benötigt. Angesichts dieser Situation machen die Zahlen des BAG wirklich keinen Sinn. Man würde besser aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der Anzahl schwerer Fälle hochrechnen.
    • Shaha 20.03.2020 17:54
      Highlight Highlight Sowas ist mit dem Sentinelsystem geplant. Mal schauen was da rauskommt...
  • wilhelmsson 19.03.2020 21:01
    Highlight Highlight @Corsin Manser Betreffend des Meldesystems ist der Artikel nicht korrekt, was verständlicherweise zu grosser Empörung geführt hat. Unten auf der BAG-Seite steht, dass die Laboratorien bereits innerhalb von 2 Stunden BAG und Kantonsärztlichen Dienst informieren. Dies findet per E-Mail statt, wie ich von Labormitarbeiter*innen weiss. Auch Ärzte nutzen meist das neue Meldesystem per E-Mail. Leider sind Homepage und Formulare nicht ganz up to date, weshalb ich ihren Bericht nachvollziehen kann. Eine Richtigstellung wäre aber nötig.
    Benutzer Bild
  • Macblue 19.03.2020 19:43
    Highlight Highlight Gemäss heutiger Aussage von Daniel Koch des #BAG wird die Formular nur von einigen Arztpraxen noch per Fax übermittelt. Von den Spitälern erfolgt die Übermittlung Fallzahlen digital.
  • Hansruedi Müller 19.03.2020 17:11
    Highlight Highlight Ich hatte die Symptome auch ganz leicht. Durfte nicht testen. Also bin ich auch arbeiten gegangen. Fühlte mich ja auch nicht wirklich krank. 👍 für alle die in dieser schwierigen Zeit trotzdem ihren Job machen.
  • mätschli 19.03.2020 16:55
    Highlight Highlight Das BAG ist nicht im Rückstand sondern im Ruhestand!!!
  • Kopold 19.03.2020 16:35
    Highlight Highlight Ich hoffe es kommt dann mal ein breit gestreuter Antikörper-Test, damit man Gewissheit kriegt, ob mans gehabt hat, oder eben doch nur eine komische Erkältung.
  • Wordtraveler 19.03.2020 13:01
    Highlight Highlight ob die Zahlen stimmen oder nicht ist eigendlich nicht relevant. Wir müssen alle dazu beitragen, dass wir ihn nicht weiter verbreiten. Ja, wir wissen nicht ob wir angesteckt wurden, aber wir wissen, dass wir uns isolieren müssen. Es ist in unseren Händen ob wir uns 2-3 Wochen zurück ziehen oder .... den scheiss den ganzen Sommer durchmachen müssen.
  • Nkoch 19.03.2020 12:59
    Highlight Highlight Ach wie gut dass ihr alles im Griff habt und der Entwicklung auch kein bisschen hinterher hinkt. Fax... 😤
  • Matthiah Süppi 19.03.2020 12:35
    Highlight Highlight Absolut, ich hatte beispielsweise die typischen Symptome, durfte aber kein Test mache, da ich nicht in der Risikogruppe bin.
  • Gerhard234 19.03.2020 12:27
    Highlight Highlight Ein Bekannter von uns hat Symptome, darf aber keinen Test machen - 1 Monate altes Baby daheim. Das ist sehr schwer für alle und heisst auch dass es viele mehr Infizierte (und wohl auch Tote) gibt als wir alle denken.
    • CaptainObvious 19.03.2020 13:44
      Highlight Highlight Infizierte ja, Tote wohl kaum.
      Es werden aktuell Prioritäten gesetzt beim Testing: Gesundheitspersonal und schwere Fälle.
      Wer stirbt, war zwischenzeitlich ein schwerer Fall => mit hoher Wahrscheinlichkeit getestet.
      Und Gesundheitspersonal muss ebenfalls getestet werden, damit man nicht die sowieso Angeschlagenen in den Spitälern ansteckt.

      Es muss aber nicht jede laufende Nase getestet werden; das ist ineffizient, Ressourcen-verschwendend und auch kaum Lösungs-orientiert.
    • Shaha 20.03.2020 17:59
      Highlight Highlight ob wirklich alle an/ mit Covid gestorbenen gezählt werde wage ich zu bezwrifeln. Werden alle an "Grippe", Lungenentzündung, Kreislaufkollaps, Herzversagen, Nierenversagen, unerklärter Ursache gestorbenen getestet? Kaum...
  • Caerulea 19.03.2020 12:22
    Highlight Highlight Irgendwie lässt mich das an die ganze Kritik an China denken, also diese das sie nicht alle Zahlen weiter geben.
    Ich nehme an sie hatten die gleichen wenn nicht schlimmere Probleme bei der Erfassung.

    Das sie die ersten mit der Pandemie waren hat die Sache sicher nicht besser gemacht.
    Wir hatten genug Zeit uns vorzubereiten.
  • Nik G. 19.03.2020 11:58
    Highlight Highlight Fax?! Richtet doch eine Hin Adresse ein wie es alle Ärzte haben. Schickt die Angaben via verschlüsseltes Mail. Sorry ihr wollt EPD bringen aber nutzt im Krisenfall Fax mit von Hand auswertbaren Daten.....
  • Martin Frey 19.03.2020 11:43
    Highlight Highlight Realistisch sind wir aktuell wohl bei mindestens 200'000 Infizierten in der Schweiz, die meisten davon noch ohne Symptome. In zwei Wochen ist hier die Hölle los, wie in Italien. Ist ja so überraschend... 😑
  • Score 19.03.2020 10:18
    Highlight Highlight Ich finde man darf schon kritisieren, mach ich auch, aber es sollte immer auch fair sein. Ich denke für das wir noch nie so ein Ereignis hatten in der Modernen Zeit machen wir es nicht sooo schlecht bisher. Und ich bin überzeugt das es, sollte das ganze vorbei sein, auch eine Aufarbeitung stattfindet und man daraus lernt. Es müssen danach Massnahmen definiert werden damit wir, sollte es jemals wieder zu so einer Pandemie kommen, besser aufgestellt und besser vorbereitet sind.
    • Stiggu LePetit 19.03.2020 11:34
      Highlight Highlight Hallo?! Schon mal überlegt was diese Menschen in den letzten 20 Jahren zu tun hatten? Sich vorbereiten auf genau diesen Fall und sie haben es nicht fertig gebracht auf 2020 eine Online-Meldetool zu kreieren!?
  • Score 19.03.2020 10:16
    Highlight Highlight "der Zeitraum zwischen Infektion und dem Beginn von Symptomen – beträgt nach derzeitigem Wissensstand meist 2 bis 14 Tage" -> Und dann hast du dann zu 80% nicht mal Symptome... Vor allem wenn du jünger bist...
    • niklausb 19.03.2020 12:14
      Highlight Highlight Deshalb ist das Distanz wahren umsowichtiger.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 19.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Da jeden Tag nur etwa 2000 getestet werden, wird es auch nur maximal 2000 verifizierte Neuinfizierte pro Tag geben. Exponetieller Verlauf hin oder her.
  • dho 19.03.2020 10:08
    Highlight Highlight Wo ist eigentlich die sparwütige Nationalrätin von der Spar Volch Partei mit ihrer Maske geblieben (sie scheint in Selbstquarantäne verschwunden zu sein).

    Und mit ihr die Grossmäuler Aeschi v. Titlis sowie der Glarner aus dem Aargau?

    Die fürchten, dass der Begriff Corona mit dem Kürzel SVP verknüpft wird...

    Soweit zur Führungsschwäche...
  • Platon 19.03.2020 10:04
    Highlight Highlight An alle Empörten hier: DaTeNsChUtZ!
    • [Nickname] 19.03.2020 12:39
      Highlight Highlight Für sowas wurde das HIN-Netzwerk entwickelt.
    • Bits_and_More 19.03.2020 16:56
      Highlight Highlight Auch Mails lassen sich verschlüsseln...
  • Fairness 19.03.2020 09:50
    Highlight Highlight Dringend Masken für alle! Die Aussagen das nütze nichts sind komplett falsch! Eine faule, Leben kostende Aussage bzw. faule Ausrede, weil viel zu wenige vorhanden sind. Mit Masken- wie fast in allen anderen Ländern, die komischerweise welche für alle haben, gäbe es auch weniger Infizierte.
    • SwissWitchBitch 19.03.2020 10:09
      Highlight Highlight Nein. In asiatischen Ländern tragen sehr viele Menschen im Alltag Masken, die haben aber trotzdem genau die gleichen Probleme. Das Virus überlebt laut neusten Erkenntnissen bis zu drei Tage auf Plastik: also nehmt endlich eure Pfoten ind die eigenen Taschen!!
    • Nevermind 19.03.2020 10:50
      Highlight Highlight Halt Abstand, wasch die Hände regelmässig und speziell bevor du dir ins Gesicht fasst oder an deinen Arbeitsplatz zurückkehrst.
      Bleib zuhause wenn du dich krank fühlst.
      Das nützt mehr als eine Maske die dich höchstens dazu verleitet alle anderen Massnahmen zu ignorieren und die du ständig mit ungewaschenen Händen zurechtrückst und dabei dein Gesicht berührst. Zusätzlich ist die Maske in kurzer Zeit durchgefeuchtet und in sich ein Virenherd den du ständig berührst.
    • äti 19.03.2020 10:55
      Highlight Highlight Zahlen? Wie müssten die Masken gebaut sein, Material, Dauer, waschbar?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mooncat 19.03.2020 09:46
    Highlight Highlight Bezüglich Fax: Die Gesundheitsbehörden wollten schon lange modernisieren. Wer wehrte sich? Die Ärzte, weil sie aufrüsten müssten und die feinen Bürger, weil sie ihre Daten nicht im Ether haben wollen und bei Datenschutzfragen immer nein sagen.
    Dazu kommt die Sparpolitik gewisser Parteien, die für den öffentlichen Bereich Gelder en Masse zusammengestrichen haben.
    Anstatt einen solchen Artikel zu produzieren: stellt doch mal zusammen, wie viele Vorstösse für Modernisierungen und Ausbau abgelehnt, wie viele Spitäler geschlossen, wie viele Spitalplätze und Personal eingespart wurden ...
    • Alphabetagammaomega 19.03.2020 12:04
      Highlight Highlight Ich hoffe sehr das nach dieser Krise solche Leute eben nicht mehr gewählt werden. Dass die Krankenkassen nicht mehr die Macht haben die sie wirklich wollen. Und das sich Menschen zusammentun werden, die das beste wollen für ihre Bevölkerung. Es wird klar, dass nach der Krise der Rechtspopulismus aus Europa verschwinden wird
    • Mooncat 19.03.2020 13:37
      Highlight Highlight HOFFENTLICH!!!
      Leider habe ich meine Zweifel ...
  • Oliver M 19.03.2020 09:38
    Highlight Highlight Für jeden Sch.. gibts ein App, aber sowas wird per Fax gemacht und dann von Hand jeder einzelne Fax wieder irgendwo eingetippt. Wenn man wieder mal was gutes am Corona findet, dann wohl dies, dass es aufdeckt wie ineffizient das Gesundheitswesen arbeitet.
    • äti 19.03.2020 10:52
      Highlight Highlight Das Gesundheitswesen hat noch etwa 1'000 andere und wichtigere Aufgaben und Prioritäten als FAX durch Apps ersetzen, die dann nicht dem Datenschutz genügen.
    • Oliver M 19.03.2020 15:22
      Highlight Highlight nein, Effizienz-Steigerung ist sehr wohl gefragt bei einem teuren Gesundheitssystem. Modernisierung. Das ist doch völlig losgelöst von anderen Aufgaben, das machen doch andere Berufsgruppen? Ich sage ja nicht, der Arzt muss ein App entwickeln.
  • äti 19.03.2020 09:35
    Highlight Highlight Ich habe mehr Vertrauen in die Behörden als in Meckerer und Schwätzer die einfach die Komplexität ignorieren und sich auf einen winzigen Teilaspekt stürzen aber natürlich weder Erfahrung noch Wissen haben.
    • Tagedieb 19.03.2020 10:43
      Highlight Highlight ...das ist allerdings ein sehr gutes Argument. (wenn ich an all die vom Bund in Auftrag gegebenen Programme denke...)
    • WoWo2.0 19.03.2020 11:16
      Highlight Highlight Ich würde auch zu gerne vertrauen wollen. Nachdem ich mich selbst davon überzeugen musste, wie rückständig manche Bundesbehörden in Sachen Digitalisierung sind, möchte ich raten, nicht naiv zu vertrauen. Bundesbeamte sind, das ist ihre Natur, nicht innovativ, sondern administrativ veranlagt. Die Innovatoren unter ihnen haben einen schweren Stand. Ich bewunderte auch immer die Software-Entwickler, die viel mehr Zeit für die Aufklärung der Rückständigen brauchten, als dass sie an den Aufträgen verdienten. Nicht alle sind rückständig. Hoffen wir, dass man daraus jetzt lernt.
  • critico 19.03.2020 09:31
    Highlight Highlight bitte lasst dem bund im moment noch den fax. bis jetzt haben die it -(versuche) dutzende millionen gekostet, funktionierten dann nicht richtig, haben einige sehr gut verdient, und dann brauchte es nochmals millionen um die sache in gang zu bringen. also ein absturz wäre da auch vorprogammiert. (so leichtsinnig- unverantwortlich würde ich auch gerne mal n haufen kohle machen, mein ego lässt das aber nicht zu)
  • Peter Mü 19.03.2020 09:31
    Highlight Highlight Faule Bande im BAG.
    3028 als Gesamtzahl. Unsere Datatypistinnen haben im Tag teilweise bis zu 6000 Adressen mit Zusatz erfasst. Das heisst bis Mittag wären sie fertig gewesen mit jeden Tag alle erfassen nicht nur die neuen!!!!
    Heute sind unsere Datatypistinnen (damals alles Frauen) sind heute ander beschäfigt, wir haben heute Computer im Einsatz!!!
    • FrancoL 19.03.2020 13:00
      Highlight Highlight Sorry aber ein oberdämlicher Kommentar, wenn die Daten zur Verfügung stehen, dann würden auch das BAG mehr erfassen. Aber die hellste Kerze auf der Virustorte scheinst Du ja nicht zu sein.
  • measy88 19.03.2020 09:30
    Highlight Highlight Hab gehört, dass man beim BAG nicht gleichzeitig surfen und telefonieren kann #ichbindrin
  • ben harper 19.03.2020 09:30
    Highlight Highlight Weswegen testen wir immer noch im Zeitlupentempo? Wenn Roche die teschnischen Möglichkeiten geschaffen hat 4000 Tests pro Labor und Tag zu machen?

    Auch scheint es nach wie vor Unterschiede zwischen den Kantonen zu geben. In einigen Spitälern wird die exponierte Belegschaft durchgängig getestet. In anderen nicht. Meine Frau arbeitet in der Radiologie und das Spital hat es noch nicht fertiggebracht die Belegschaft zu testen.
    • Nevermind 19.03.2020 10:55
      Highlight Highlight Wie oft sollen die zum Test? Täglich ohne Verdacht? Oder nur einmal und dann hoffen, dass sie sich auf dem Weg zum Test nicht angesteckt haben?
      Oder doch nur beim auftreten von Symptomen?
      Wie würdest du das handhaben?
    • Charming 19.03.2020 16:40
      Highlight Highlight Genau hier liegt die Crux! Mensch kann sich ANDAUERND anstecken, egal wieviele Tests mensch macht. Deshalb wären diese NICHT aussagekräftig!
  • aaddii 19.03.2020 09:22
    Highlight Highlight 1974 hät aglüte, si wänd ire Fax zrugg.
  • FrancoL 19.03.2020 09:22
    Highlight Highlight Die Zahlen sagen sagen so wenig eben nicht aus. Daraus lässt sich ein Trend erkennen und mit anderen Ländern vergleichen. Dass eine langsameres Erfassen nicht optimal ist, ist nicht von der Hand zu weisen, aber auch mit einem Fax ist die Verlangsamung immer etwa die gleiche.

    Bei den Tests darf man eher mit Unverständnis reagieren, denn diese wären nicht nur für die Statistik ein grosser Vorteil, man könnte so auch die Eindämmung eher durch geeignete Massnahmen besser gestalten.

    Aber der wir haben nun mal ein föderales System und das lässt sich im Gesundheitswesen nicht einfach ändern.
    • sephiran 19.03.2020 09:51
      Highlight Highlight Sobald sie täglich an der Kapazitätsgrenze sind und die Kapazität nicht ausgebaut wird, sagen die Zahlen eben nichts mehr aus, da sie dann täglich der Kapazitätsgrenze entsprechen.
    • FrancoL 19.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Falsch die Zahlen die erfasst werden zeigen einen Trend auf und zur Zeit ist nicht erkennbar dass man eine Abflachung hätten weil die Zahlen nicht erfasst werden, sie mögen 1-2 Tage später kommen aber die Trends sind bestens erkennbar.
  • Mirischgliich 19.03.2020 09:15
    Highlight Highlight Im Daten Sammeln ist doch der Geheimdienst so gut...?
    Das wäre jetzt mal eine sinnvolle Aufgabe!
  • EvilBetty 19.03.2020 09:14
    Highlight Highlight Schön das Fax Gerät auf Platz 1 als Strohmann aufstellen an dem sich die tumbe Bevölkerung abarbeiten kann. Ganz grosser Journalismus!
  • lilie 19.03.2020 09:08
    Highlight Highlight Es wäre gescheiter, man würde nur die Anzahl Todesopfer und jene, die auf die Intensivstation müssen, kommunizieren und die Anzahl Infizierter daraus schätzen.

    Das wäre transparenter und man könnte die Zahlen international besser vergleichen.
    • Oliver M 19.03.2020 09:36
      Highlight Highlight na ja, in Italien hat einer im Krankenhaus die Leute angesteckt, in Deutschland waren es eher die jungen Wintersport-Touristen. So ganz einfach lässt sich das dann auch nicht schätzen. Es muss nur ein Altersheim angesteckt sein und dann hat man viel mehr schwere Fälle, wie wenn man eine Fussballmannschaft infiziert.
    • herrkern (1) 19.03.2020 10:16
      Highlight Highlight Da kann man auch Pfeile auf eine Scheibe werfen und diese Zahlen dann kommunizieren.
    • lilie 19.03.2020 11:03
      Highlight Highlight @alle beide Antworter: Jetzt wird in jedem anders getestet, da kann man auch Pfeile auf Scheiben werfen. 🤷‍♀️
  • Bababobo 19.03.2020 09:08
    Highlight Highlight Auch nach dieser Krise kommt eine Menge Arbeit auf das Gesundheitssystem zu...
  • Asho 19.03.2020 09:01
    Highlight Highlight Beim Staat (nicht nur im Gesundheitswesen) läuft noch sehr vieles per Papier, was primär mit Datenschutz und gesetzlichen Aktenaufbewahrungspflichten (tw. bis 50 Jahre) zu tun hat. Wem das erst heute bewusst wird, betritt genau so #Neuland in Staatskunde
  • Bowerick Wowbagger 19.03.2020 08:54
    Highlight Highlight Die Zahlen bilden immerhin den Trend ab (immer mehr Infizierte momentan). Das reicht fürs Erste. Lässt sich ja laut Experten ungefähr hochrechnen. Exakte Zahlen werden wir aus erwähnten Gründen sowieso nie haben. Es sei denn, wir werden zu einem späteren Zeitpunkt die Gesamtbevölkerung auf Antikörper testen. Unrealistisch. Das mit dem Fax ist aber wirklich ein Witz im Jahre 2020.
  • Tatatuk 19.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Das einzige Versäumnis des BAGs ist, dass das Meldesystem auf Fax aufgebaut ist. Dass die Meldungen auf Momenaufnahmen und Testverhalten basieren, ist, wie bei allen meldepflichtigen Krankheiten, klar.
    Ich würd mich nicht zu fest frustrieren lassen, aber die Zahlen kritisch betrachten. Woher kommen die Zahlen? Was ist deren Qualität?
    Wir haben weniger Kenntnisse von anderen Systemen, um die Frage so genau zu beantworten wie für die Schweiz; wer gibt die Zahlen in z.B. China ein? Was sind die Qualitätssicherungsschritte? Das BAG kennt sein System und kann die Zahlen entsprechend interpretieren.
  • Fairness 19.03.2020 08:40
    Highlight Highlight Das Coronavirus ist ein Intelligenzmesser. Vor allem Jugendliche und Senioren, die es ignorieren und sich rücksichtslos verhalten, sind einfach dumm.
    • SwissWitchBitch 19.03.2020 10:11
      Highlight Highlight Genau, die dreissigjährigen die sich in Gruppen treffen, die sind natürlich trotzdem intelligent. 🤦‍♀️🤦‍♀️
  • Sageits 19.03.2020 08:40
    Highlight Highlight Ein Ami, ein Asiate und ein Schweizer essen zusammen. Da nimmt der Ami seinen Kugelschreiber und hält ihn an‘s Ohr und sagt: „sorry, ich bekomme gerade einen Anruf und das Telefon ist im Stift mit drin.“
    Kurz darauf hebt der Asiate seinen Kopf und spricht in‘s Leere. Auch er entschuldigt sich kurz und erklärt, sein Telefon sei in seinem Kopf implantiert und er hätte gerade einen Anruf erhalten.
    Da öffnet der Schweizer seinen Mund, würgt kurz und übergibt sich im Schwall auf den Tisch. Er wischt sich den Mund ab und sagt: turmileid, hab grad einen Fax erhalten.
    • rburri38 19.03.2020 09:28
      Highlight Highlight Ich kann dir garantieren, dass die USA technisch keinen deut besser sind als wir. Mag sein, dass Apple, Google, etc. von dort kommt, aber die allgemein benutzte Technik ist dort noch deutlich maroder als bei uns. Beispiel? Zahlen mit Chip und PIN statt Magnetstreifen gibt es dort erst seit etwa 5 Jahren.
    • Sageits 19.03.2020 10:15
      Highlight Highlight
      @rburri38: interessant, das habe ich nicht gewusst. Das ändert natürlich alles.
  • Bav 19.03.2020 08:39
    Highlight Highlight Also muss zB. das papierlose Luzerner Kantonsspital das Formular am Computer ausfüllen, beim BAG drucken lassen, damit diese das wieder am Computer abschreiben?
  • ERMAHGERD 19.03.2020 08:36
    Highlight Highlight Ich bin aus der Zukunft gekommen, um der Menschheit einen Geheimtipp zu geben: Mit elektronischen Formularen könnten die Zahlen schneller und dazu noch automatisch erfasst werden. Man müsste sie dann nur noch überprüfen.
    • äti 19.03.2020 09:42
      Highlight Highlight ...und ich hätte, weil Bösewicht, das Formular kopiert und mit Fake-Angaben ausgefüllt, so 100'000 mal autom verschickt und du hättest diese schnell überprüft. :)
    • TJ Müller 19.03.2020 10:23
      Highlight Highlight Und wenns dann ein Datenleck gibt und deine Krankheitsgeschichte geklaut wird, sind wieder alle erstaunt und motzen, wie konnte man nur! Den Datenschutz einzuhalten und geichzeitig die Daten für mehrere Jahrzehnte zu archivieren ist halt manuell doch etwas sicherer.
    • ERMAHGERD 19.03.2020 12:44
      Highlight Highlight @äti (ät äti hehe) das Formular würde natürlich nur medizinischen Einrichtungen zur Verfügung gestellt, nicht der breiten Masse ;)

      @TJ Müller das soll gerade jetzt plötzlich die grösste Sorge sein? In Zeiten, in denen alle mit Fitnessuhren und Gesundheitsapps durch die Gegend rennen, sich Wanzen in die Wohnung stellen und freiwillig jede Menge Bildmaterial von sich selber anfertigen? Zudem wird nicht die Krankheitsgeschichte erfasst, sondern das Testresultat eines Coronatests.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 1nestadler 19.03.2020 08:36
    Highlight Highlight Do monieren einige hier den guten alten Fax.
    Ja, echt per Fax!
    Die wichtigen Unternehmungen haben dies immer noch. Grund: immer noch die sicherste und schnellste Möglichkeit wichtige Daten zu versenden. Praktisch jede Arztpraxis, Apotheke und große Firmen und Institutionen habe das genau deswegen.
    Ist nicht von Viren befallbar, wie die so hochgelobten Systeme von Microsoft und Apple.
    Es gibt immer noch neue Geräte zu kaufen.
    HP, Canon, Brother, bieten das übrigens die Faxfunktion in deren aktuellen Office-Drucker, bei den Laser- und Tintenstrahldruckern an. Homeoffice.
    Tschäcksch de Pöck?
    • RASL 19.03.2020 09:19
      Highlight Highlight Bei uns wurde der Fax abgeschafft, weil er ein Sicherheitsrisiko in Bezug auf Datenschutz darstellt. Eine Faxnachricht kann sehr einfach abgefangen werden, ohne dass jemand etwas davon mitbekommt.
    • TJ Müller 19.03.2020 10:25
      Highlight Highlight Danke, jemand ders begriffen hat.
    • Alnothur 19.03.2020 11:38
      Highlight Highlight "immer noch die sicherste und schnellste Möglichkeit wichtige Daten zu versenden." Ähh nein... Eine Fax-Nachricht kannst du weder signieren noch verschlüsseln. Das geht zum Beispiel mit E-Mails sehr einfach per PGP.
  • {Besserwisser} 19.03.2020 08:26
    Highlight Highlight Was haben wir alle über #neuland gelacht...
    FAX, der ist gut!!!
    • TJ Müller 19.03.2020 10:26
      Highlight Highlight Ja für dich ist wohl die Realität auch Neuland, wenn du nicht wusstest, dass Faxgeräte immernoch weit verbreitet sind, nicht nur im Gesundheitswesen, sondern zB auch in der Industrie.
    • {Besserwisser} 19.03.2020 12:02
      Highlight Highlight TJ Müller, ich nehme an Sie sind Handelsvertreter in der Faxgerätebranche.
  • Hü Hopp Hü 19.03.2020 08:26
    Highlight Highlight Die Zahlen egal wie sie sind verhindern nichts, sie bilden einfach ein Ergebnis aus der Vergangenheit ab.

    Das Verhalten der Menschen kann etwas beeinflussen.
  • Weberin 19.03.2020 08:21
    Highlight Highlight Ich gehöre zur Risikogruppe. Bin chronisch krank, habe Asthma etc. Seit einigen Tagen habe ich zunehmend Husten, Schnupfen, aber kein Fieber (nehme wegen Schmerzen neben anderen Medis auch noch 4g Paracetamol). Als ich mich im Spital meldete (natürlich per Telefon), wurde mir gesagt, dass ich mich in Selbstquarantäne begeben soll. Getestet werde ich erst, wenn ich hospitalisiert werde. Aha.... ob ich es nun habe oder nicht, ist nicht wichtig.
    • Pitsch Matter 19.03.2020 09:35
      Highlight Highlight Es wäre schon wichtig, aber es gibt nunmal nicht genug tests, deshalb bleib Zuhause und versuche wieder gesund zu werden.
    • äti 19.03.2020 09:44
      Highlight Highlight Hausarzt?
    • who cares? 19.03.2020 11:59
      Highlight Highlight Schnupfen ist eher unwahrscheinlich bei Coronavirus.
      Test werden bei denen gemacht, die es am nötigsten brauchen. Dir geht es noch gut. Also am besten in Selbstquarantäne bleiben bis es vorbei ist und niemanden anstecken. Wenn es schlimmer wird, nochmals den Arzt telefonisch kontaktieren. Kann doch nicht so schwer sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • na ja 19.03.2020 08:11
    Highlight Highlight Verwundert mich das? Nein! Sicherlich funktionieren noch überall die Faxgeräte und warum dann umrüsten. Vorallem beim Bund, das gäbe ja arbeit!
    • äti 19.03.2020 09:45
      Highlight Highlight Danke für den konstruktiven Beitrag.
  • Butzdi 19.03.2020 08:02
    Highlight Highlight Ich arbeite im Digitalisierungsbereich und habe viele Ärzte / Vertreter des Gesundheitswesens unter meinen Kunden. Diese gehören in der Zwischenzeit zu den fast einzigen Menschen die noch einen Fax benutzen. Der Grund der meist genannt wird, ist dass ein Fax eine sichere Punkt zu Punkt Verbindung sei und nicht abgehört werden könne. Das stimmt leider nicht, aber es wird immer behauptet.
    Am Ende des Tages ist es eine Gewohnheit, die Empfängerseite hat die Nachricht direkt auf Papier (Weiterbearbeitung / Archivierung) und zusätzlich kommt das BAG mit seinen antiquierten Regeln oben drauf.
    • Liselote Meier 19.03.2020 08:31
      Highlight Highlight Ja und Nein. Ein russischer Hacker kann kein Fax hacken oder die Nachrichten abfangen.

      Da muss man vor Ort sein und die Telefonleitung anzapfen und ein Fax Gerät dran hängen. Stasi-Methode.
    • 1nestadler 19.03.2020 08:42
      Highlight Highlight Wie kann ein reines Faxgerät abgehört werden? Liest jemand dem Abhörer den Text vor?
      Wie, würde das bei einer technischen Zeichnung gehen?
    • Ueli der Knecht 19.03.2020 08:47
      Highlight Highlight Viele Ärzte glauben auch noch daran, dass HIN (Health-Information-Network) eine sicherere Verschlüsselung biete.

      Das BAG ist wirklich keine grosse Hilfe für Informatiker, die das Gesundheitswesen digitalisieren wollen, bzw. müssen.

      Liselote Meier:
      "Ja und Nein. Ein russischer Hacker kann kein Fax hacken oder die Nachrichten abfangen."

      Die Fax-Leitungen werden von Analog auf digital gewandelt, dann über IP weitergeleitet, und dann zurück auf Analog gewandelt. Nicht nur die NSA und die Chinesen können diese Verbindungen problemlos abhören (zB. mit Mikrowellen-Scannern).
    Weitere Antworten anzeigen
  • pluginbaby 19.03.2020 08:01
    Highlight Highlight Das Positive der ganzen Sache ist, dass es uns als Gesellschaft schonungslos die Schwächen aufzeigt. Bei einer Pandemie mit noch viel höheren Mortalitätsrate wären wir alle aufgeschmissen.

    Wenn der Spuk vorbei ist wäre es DIE Chance, viele Dinge zu ändern die schlicht schief laufen.

    Alleine mir fehlt der Glaube ans Schweizer Volk...
    • soulpower 19.03.2020 08:55
      Highlight Highlight pluginbaby...die ersten Feststellungen deines Kommentars würde ich voll unterschreiben. Dein letzter Satz ist mir jedoch zu depressiv...
    • pluginbaby 19.03.2020 09:08
      Highlight Highlight Klingt sehr negativ, ja. Bin aber beruflich im ÖV tätig..

      Da sind auch heute Rentner auf dem Wanderausflug unterwegs, Abstand halten ein Fremdwort und man Verhält sich wie eh und je.

      Seit gestern plakatiert man die Züge, die Türen öffnen automatisch die & man solle den Knopf nicht mehr drücken. Die ersten Zettel werden heute schon mutwillig beschädigt...
  • GenerationY 19.03.2020 07:54
    Highlight Highlight Weil sie mit der Realität nichts mehr zu tun haben, sollten sie auch nicht mehr publiziert werden. Würde auch den reisserischen Schlagzeilen der Medien entgegenwirken.


    Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Schweiz immerhin weit näher an der Realität.
    Vergleicht mal die (gemeldeten!) Infizierten mit den Todesfällen. Geht man von einer Sterberate von 0.5% aus, haben wir immerhin die Hälfte gefunden. Grossbritannien, Frankreich oder USA werden noch ihr blaues Wunder erleben.
    Italien und Spanien lasse ich bewusst weg. Dort sind die Spitäler überbelastet, dann steigt die Sterberate leider.

  • 1+1 gleich ? 19.03.2020 07:51
    Highlight Highlight Gestern im 10vor10 im Spital von Cremona im Epizentrum von der Lombardei.
    Nachdenklich machende Aussagen der tapferen Ärztin:
    "Leider haben wir im Spital bisher noch nicht erlebt, dass sich jemand von der Intensivstation wieder erholt hat...Wir bräuchten dringend ein Erfolgserlebnis um zu wissen, dass wir das Richtige tun."

    Ist die Behandlung mit Beatmungsgeräten also richtig?
    Ist es das Richtige, über 80 jährige Menschen ins Koma zu versetzen und an solche Geräte zu hängen?
    Wäre eine Sterbebegleitung im Kreis der Liebsten nicht würdevoller und richtiger?
    Dieses Thema muss diskutiert werden!
    • Toerpe Zwerg 19.03.2020 08:55
      Highlight Highlight Im Kreis der Liebsten eher nicht.
    • Xonic 19.03.2020 09:19
      Highlight Highlight #ahvsanierung2020
    • who cares? 19.03.2020 12:03
      Highlight Highlight Weiss jetzt nicht, ob qualvolles Ersticken besser ist. Und die Angehörigen dürfen dann durch die Glasscheibe zu schauen, wie die Grossmutter im Todeskampf um Atem ringt. Alle traumatisiert für den Rest des Lebens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lostwatch 19.03.2020 07:48
    Highlight Highlight Brieftauben, setzt Brieftauben ein 🕊!
    • Walter Flickenteppich Ballaballa 19.03.2020 08:02
      Highlight Highlight Genau und die Elite Parmelin-Taubenstaffel fliegt dann im Sekundentakt die Überbrückungsgelder an die gebeutelten Kleinbetriebe, die das Geld dankend in Empfang nehmen.
  • Ze Dude 19.03.2020 07:47
    Highlight Highlight Ich sehe, dass sich hier einige über dieses analoge Relikt vergangener Zeiten mit dem Namen Fax beschweren..
    Grundsätzlich ist das die mittlerweile doch stabilste Art solche Daten zu übermitteln. Weiterhin entlastet es das Datennetz, wenn auch nur geringfügig, da sowieso die halbe Schweiz nun im Homeoffice ist. Tendenz steigend...
    Ich mache ja gerne Spässe über die Armee, dass sie total hinterherhinken, aber hey.. im Notfall funktioniert ihre analoge Verbindung.

    Das Problem mit der schlechten Datenqualität lässt sich aber vermeiden.. wir müssen die Ärzte in Schön-schreib-Kurse schicken.
    • ands 19.03.2020 08:54
      Highlight Highlight Das Fax wird nicht mehr analog übertragen. Die Telefonverbindung ist längst auf Voice over IP umgestellt. Fürs Datennetz ist dies vermutlich die ineffizienteste Art, wie man ein Dokument übermitteln kann...
      Ausserdem ist aktuell nicht das Datennetz überlastet, sondern die Telefoniedienste.
    • Toerpe Zwerg 19.03.2020 08:57
      Highlight Highlight Das Datennetz hat mit Hone Office kein Problem.
    • Alnothur 19.03.2020 11:39
      Highlight Highlight "Grundsätzlich ist das die mittlerweile doch stabilste Art solche Daten zu übermitteln."

      Kennst du... E-Mail? Gibt es mittlerweile auch schon seit Jahrzehnten. Lässt sich sogar signieren und verschlüsseln, was mit einer Faxnachricht nicht möglich ist!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaspar Floigen 19.03.2020 07:41
    Highlight Highlight Ich wüsste nicht mal, wie man ein Fax überhaupt verschickt.
    • Walter Flickenteppich Ballaballa 19.03.2020 07:51
      Highlight Highlight Ich kann sie beruhigen solange sie kein Klopapier verschicken, sollte das System leicht zu verstehen sein.
    • Bruno Wüthrich 19.03.2020 08:33
      Highlight Highlight Ursprünglich legte man ein Dokument in eine Art Scanner, tippte die Telefonnummer ein und drückte die Starttaste. Beim Empfänger wurde dann quasi zeitgleich das Dokument ausgedruckt. Später konnte man das Dokument auch direkt ab dem Compi versenden, und noch später auch empfangen und abspeichern. Ausdrucken also nur noch, wenn nötig. Der Fax hiess zuerst Telecopier und wurde - wenn es mir recht ist - ungefähr 1975 von der Firma Rank Xerox auf den Markt gebracht. Damals eine technische Revolution. Die ersten Übertragungen dauerten noch mehrere Minuten, zuletzt waren es nur noch Sekunden.
    • soulpower 19.03.2020 09:02
      Highlight Highlight Verstehe die Blitze eieniger für den Herrn Wüthrich nicht. Er erklärt ja nur in einfachen Worten wie ein Fax funktioniert, weil jemand gesagt hat sie wüssten es nicht. Wahrscheinlich wollen diese Blitzer es gar nicht wissen, sie könnten damit überfordert sein...Trotzdem Rüge an das BAG: Es gibt zeitgemässere Technologien, welche dann gleich auch noch die Resultate und Statistiken bereitstellen.
  • Posersalami 19.03.2020 07:32
    Highlight Highlight #Neuland

    Nach der Krise wird es sehr viel aufzuarbeiten geben. Generell scheint das jetzt aber ein richtiger Booster für verpennte Digitalisierung zu werden. Wenn ich mir ansehe mit welchem Affenzahn zB. die Schulen umstellen.. da fragt man sich, wieso so ein Prozess eigentlich Jahre dauert wenn es in Wochen geht?
    • dan2016 19.03.2020 12:15
      Highlight Highlight ich denke auch, dass zumindest die europäische Wirtschaft und Infrastruktur 'dank' dem Virus einen Produktivitätssprung machen wird. Und dies nicht nur in der Schule, sondern in sehr vielen Bereichen. Sinnvolle, angepasste Arbeitszeiten und Arbeitsorte, entlastung Peaks, Zahlungverkehr vom Bargeld weg. Hauslieferung etc....
  • solangammorgegängenöietagafaht 19.03.2020 07:30
    Highlight Highlight Fax? das ist ja ein funny fact.

    Aber jeder Kanton ein eigenes Modell ??? Manoman :-\
    Föderalismus in Ehren (und ich mag ihn ja wirklich). ABER für schwierige Situationen und die Vorbereitung auf potentiell schwierige Situationen finde ich einige Auswüchse des Föderalismus echt ein Klotz am Bein.
  • Snowy 19.03.2020 07:29
    Highlight Highlight Musste gerade meiner Lehrtochter erklären was ein FAX ist.
    Sie ist 18 Jahre alt.

    Derweil gibts in Deutschland und in vielen anderen Ländern Drive-through Checks..!
    Und das in DEM LifeScience Standort der Welt! Unfassbar!
  • Else 19.03.2020 07:27
    Highlight Highlight Dass die offiziellen Zahlen eine grosse Dunkelziffer haben, wissen wir schon lange. Egal wie viel getestet wird. Ich frage mich, wieso schreien alle nach mehr Tests? Was ändert es wenn wir genauere/grössere Zahlen haben?
    Wir haben sowieso keine andere Wahl, als zuhause zu bleiben bis der Sturm vorüber ist.
    • KarlWeber 19.03.2020 08:48
      Highlight Highlight Denken Sie doch etwas weiter: Wenn ich das Virus habe aber es nicht oder noch nicht bemerke: gehe ich einkaufen, fahre mit dem ÖV zur Arbeit, etc.

      Und stecke unbewusst(!) Leute an.

      Je mehr getestet wird desto weniger solche Verbreitungen finden statt = weniger Infizierte = weniger steile Kurve = mehr Kapazitäten im Gesundheitswesen.
    • Else 19.03.2020 09:42
      Highlight Highlight Herr Weber: Solange Sie keine Symptome haben, ist der Test viel zu unzuverlässig. Sie würden Sich in falscher Sicherheit wähnen und die Sicherheitsmassnahmen vernachlässigen.
    • Tom Frogman 19.03.2020 09:44
      Highlight Highlight Das ist genau der springende Punkt. Es ist ja auch eine einfache Logik, die aber von allen Stellen verneint wird.
      Durch die eben so einfache Logik stellt sich auch die Frage, warum das so gehandhabt wird.Das würde bedeuten das man von etwas ablenken möchte....
      Was könnte das sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • El_Sam 19.03.2020 07:27
    Highlight Highlight OK, die Übertragung mit Fax ist wohl veraltet, jetzt aber Tempo Teufel ein digitales System implementieren bringt wohl mehr Fehler als Abhilfe. Somit werden wir wohl diese Krise auch mit dem Fax überstehen müssen.
    Zudem ist die Übertragung der Daten wohl nicht der Flaschenhals, sondern die Testkapazitäten. Diese können halt auch nicht von 0 auf alle in 2 Tagen erhöht werden.
    Die Analyse der Proben ist wohl ein wenig komplizierter als die Bestimmung des PH-Wertes von Leitungswasser.
  • insider 19.03.2020 07:22
    Highlight Highlight Aktuelles Szenario: "Von Sonntag auf Montag wurden laut Daniel Koch, Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten beim BAG, 2250 Tests durchgeführt." Davon waren ca. 20% (400 Fälle) positiv. Das heisst doch, dass 80% von jenen mit Symptomen gar kein Corona haben! 1. Testen wir die richtigen? 2. Welche Erkrankungen haben die anderen 80%?
    Forderungen: 1. Erfasst endlich die relevanten Zahlen zentral, sprich besetzte zu freien IP-Plätzen! 2. Weg mit Koch, der hat seinen Laden nicht im Griff!
    • ands 19.03.2020 09:01
      Highlight Highlight "Welche Erkrankungen haben die anderen 80%?"
      Die Grippe oder eine Erkältung. Alle Angestellten eines Spitals oder Altersheims, die husten oder Fieber haben, werden getestet. Ja, das sind die richtigen Leute. Diejenigen, die mit dem Coronavirus zuhause sitzen, müssen wir nicht testen. Die sollen zuhause bleiben. Diejenigen, die Personen der Risikogruppe gefährden können, müssen konsequent getestet werden. Jeder negative Test bedeutet dabei, dass in Spitälern und Altersheimen jemand mehr arbeiten kann.
    • 34RS90 19.03.2020 09:24
      Highlight Highlight Forderung: Schreib nicht so ein Mist.
  • Kaktus Salat 19.03.2020 07:08
    Highlight Highlight Logisch ist man im Verzug wenn die noch mit Fax arbeiten und diesselbe Information mindestens 2 mal von Hand erfasst werden muss.

    Da posieren gewisse Bundesräte an IT-Tagen und schwafeln von Digitialisierung, aber in den entsprechenden Departementen wo Digitialisierung einen wichtigen Zeitgewinn bedeuten würde, wird rein gar nix gemacht?

    Mich dünkts beim Bund ist das Internet auch noch #Neuland. Dass der BAG Twitter-Account 3-sprachig geführt wird sagt auch schon viel aus.
  • Kevegoal 19.03.2020 07:08
    Highlight Highlight Vielleicht hat die Corona-Krise auch ihre guten Seiten:
    - Dem Gesundheitssystem wird aufgezeigt, wo die Schwächen sind und vielleicht werden in Zukunft die richtigen Schlüsse daraus gezogen. (Singapur hat das nach SARS geschafft)
    - Unternehmen werden effizienter durch gezwungene Digitalisierung ihrer Prozesse und der Reduktion von Meetings...
    Es trifft natürlich nicht auf alle zu, aber Not macht erfinderisch und das kann sich mittelfristig und langfristig für Einige vielleicht auszahlen.
    Hoffen wir das Beste...
  • Baumann moni 19.03.2020 07:07
    Highlight Highlight Richtig denn ich weiss immer noch nicht, ob ich das Virus habe. weil mein Körper kein fieber macht, ich aber eine schwere Bronchitis habe, testen sie mich nicht. Ich muss 38 Grad Fieber haben 😠😠😠😠😠😠😠
    • ands 19.03.2020 09:03
      Highlight Highlight Was nützt es dir, wenn du getestet wirst? Ändert sich dann irgendetwas an deiner Situation?
    • little.saurus 19.03.2020 09:56
      Highlight Highlight Ich wollte mich auch testen lassen, da ich in der Spitex arbeite und kurz diese Symptome aufwies. Am nächsten Tag war alles wieder gut. Also wird kein Test gemacht. Sorry Risikogruppe die ich bei der Arbeit nun anstecken werde da ich offiziell keine Trägerin bin!
    • who cares? 19.03.2020 13:00
      Highlight Highlight @little.saurus oder du bleibst noch 1-2 Tage zu Hause wenn du dir Sorgen machst? Ca. 24h nach Abklingen der Symptome sollte man nicht mehr ansteckbar sein.

      @baumann monimimimi wer krank ist bleibt zu Hause und kuriert es aus, was auch immer es ist. Wenn du ein kritischer Coronafall bist, wirst du dann schon ins Spital eingeliefert. Sonst bleiben die Betten und Test den Patienten in kritischem Zustand vorbehalten. Ist wirklich nicht so schwer zu verstehen.
  • Ohniznachtisbett 19.03.2020 07:05
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe: Warum ist man in der Inkubationszeit ansteckend, aber der Test wäre negativ. Also entweder habe ich doch Viren in meinem "Spuder", dann bin ich ansteckend und man kann das auch messen, oder eben nicht. Oder kann jemand helfen?
    • Zauggovia 19.03.2020 07:32
      Highlight Highlight Der Test wäre schon positiv, aber ohne Symptome gibts keinen Grund dich zu testen, da die Tests momentan sehr "limited edition" sind.
    • Toerpe Zwerg 19.03.2020 07:33
      Highlight Highlight Der Test wäre durchaus positiv.
    • Borki 19.03.2020 07:37
      Highlight Highlight Wo steht dass der Test negativ wäre?
      So viel ich verstehe, wird nicht getestet, da du ohne Symptome ja nicht weisst, dass du getestet werden solltest...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yolo 19.03.2020 07:01
    Highlight Highlight Kann jemand der jüngeren Generationen erklären was genau ein "FAX" sein soll?
    • dä dingsbums 19.03.2020 07:41
      Highlight Highlight Die jüngeren Generationen sollen das doch einfach googeln.
    • Ze Dude 19.03.2020 07:48
      Highlight Highlight Ein (Arsch)Fax beschreibt das "Herausschauen" des Zettelchens der Unterhose.
    • lilas 19.03.2020 07:50
      Highlight Highlight Die können das problemlos selber googeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dirtyharry 19.03.2020 06:58
    Highlight Highlight Wenn sich alle an die Empfehlungen halten würden spielt es nicht so eine Rolle ob flächendeckend getestet wird oder nicht. Jeder verhält sich so, als wäre er oder sein gegenüber infiziert.
  • Trollgeflüster 19.03.2020 06:58
    Highlight Highlight Auf Roylab Stats, dass in Echtzeit vom WHO mit Zahlen gefüttert wird, lese ich eh komplett andere Zahlen... Dort stehen schon seit Mitternacht (19.3.) 33Tote in der CH... Genaue Angaben sind aber eh mit Vorsicht zu geniessen...
  • Schubjak 19.03.2020 06:57
    Highlight Highlight Also mal ehrlich, lieber Corsin Manser!
    Dass man die effektive Zahl der gerade JETZT Infizierten NICHT kennt, ist systemimmanent!
    Genau so gut könntest Du Dich darüber mockieren, dass bei einer Geschwindigkeitskontrolle 39 Auto zu schnell waren, man aber nicht weiss, wie hoch die Dunkelziffer ist...
  • sheshe 19.03.2020 06:54
    Highlight Highlight Wer gestern die Rundschau mit Koch gesehen hat, stellt zwei Sachen fest:
    - Alle Profis wissen, es wird brutal hässlich, wollen aber eine Massenpanik verhindern
    - Das SRF hat keine Eier, heikle Fragen zu stellen.

    Zu den Tests:
    Koch meinte es wird auf 7000 / Tag hochgefahren. Mehr Tests gibts nicht. Roche hat gestern 400‘000(!) in die USA geschickt. Wären Tests wichtig, hätte man Roche als Schweizer Firma in der aktuellen Lage zwingen können, zuerst für die CH genug bereitzustellen.

    Das BAG machts gut, es gibt keine Panik. Sie machens schlecht, das Volk hat (noch) keine Panik.
    • bokl 19.03.2020 08:24
      Highlight Highlight @Sheshe
      Was bringen dir 400'000 Testkits, wenn du nur 2000 oder 6000 pro Tag auswerten kannst?

      Meine Frau arbeitet in einer Arztpraxis. Tests wären möglich, aber sie erhalten keine Schutzkleidung. Somit wird dort nicht getestet.
    • sheshe 19.03.2020 09:23
      Highlight Highlight Es braucht Zahlen, damit die Bevölkerung weiss, wie es um sie steht und darum auch Massnahmen eher akzeptiert werden. Wenn wir jetzt einfach jeden Tag sagen "Joa, es gibt 100 Neuinfektionen, aber eigentlich wissen wir, dass etwa 15'000 infiziert sind" dann bringt das niemandem was. Wie willst du eine Ausgangssperre (die es braucht) mit 3000 bestätigten Fällen durchsetzen? Das gibt einen Aufstand.

      Es muss auch nicht in Praxen getestet werden, Drive-Thru ist die Lösung.
    • who cares? 19.03.2020 13:07
      Highlight Highlight Werden diese Tests überhaupt in der Schweiz produziert? Ausserdem war die amerikanische FDA, die ersten, die diese Tests bewilligt hat. Die Tests laufen übrigens auf speziellen Maschinen. Die kannst du nicht schnell mal in der Hausarztpraxis machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SchnippDippDapp 19.03.2020 06:53
    Highlight Highlight Koch hat gestern auch gesagt, dass es gar nicht genügend Tests hat um alle zu testen. Muss 'ich' als unkritischer Patient denn aktuell wirklich wissen, ob es Corona oder sonstwas ist? Viel wichtiger ist, dass 'ich' zuhause bleibe wenn ich mich krank fühle.
    • who cares? 19.03.2020 13:08
      Highlight Highlight Also dass du allgemein so weit wie möglich zu Hause bleibst, auch wenn du dich gesund fühlst.
  • baumi92 19.03.2020 06:51
    Highlight Highlight Statistiken bilden immer die Vergangenheit ab. Das geht ja gar nicht anders. Daher sind milde Verläufe und Infizierte ohne Symptome auch nicht oder nur wenig darin enthalten.
    Ob die Massnahmen jetzt was bringen wird man deswegen und wegen der langen Inkubationszeit erst in ein paar Wochen sehen. Wenn man nicht die mögliche Dunkelziffer bedacht hätte, dann wären bei 2000 Infizierten einer vergleichsweise milden Krankheit nicht das ganze Land stillgelegt worden. Verstehe daher das BAG Bashing nicht ganz.
    • Tatatuk 19.03.2020 08:35
      Highlight Highlight Danke, sehe ich auch so. Plötzlich wissen es alle besser.
  • Rudolf VII 19.03.2020 06:48
    Highlight Highlight Scheint mir ein bisschen peinlich, wenn das BAG 2250 Meldungen pro Tag nicht verarbeiten kann. Noch peinlicher, dass man die Digitalisierung einfach verpasst hat und nun der Lage administrativ nicht mehr gewachsen ist. Vielleicht könnten ja ein paar Beamte aus andern Bundesämtern dem BAG unter die Arme greifen.
    • Turrdy 19.03.2020 08:37
      Highlight Highlight Man rechne: 2250 Meldungen, welche je, sagen wir mal, 3 Minuten brauchen um vom Fax irgendwo in einen Computer eingetippt zu werden. Das sind dann etwa 112.5 h Arbeit. Also brauchst du mindestens ein Dutzend Mitarbeiter welche den ganzen Tag Meldungen abtippen. Würden die Meldungen digital rein kommen, hätte man diese Arbeit natürlich nicht. 🤷‍♂️
  • Pfirsch 19.03.2020 06:42
    Highlight Highlight Danke! Endlich mal eine klare Aussage, dass die Zahlen, die wir täglich bekommen, nichts, aber auch wirklich gar nichts aussagen! Frustrierend, aber dennoch irgendwie "tröstlich", dass das endlich mal deutlich ausgesprochen wurde.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 19.03.2020 06:41
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 19.03.2020 06:58
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • dä dingsbums 19.03.2020 07:13
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • chraebu 19.03.2020 07:24
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • The fine Laird 19.03.2020 06:33
    Highlight Highlight Per Fax...Willkommen im 21. Jahrhundert 🙈🙈🙈
    • bokl 19.03.2020 07:12
      Highlight Highlight Warnungen über Engpässe im Datennetz der letzten Tage mitbekommen?
    • MaskedGaijin 19.03.2020 07:20
      Highlight Highlight Ich fordere Brieftauben!!!
    • Honolulu1 19.03.2020 07:23
      Highlight Highlight Faxen ist immer noch sicherer als Email, mein Freund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Em Den 19.03.2020 06:32
    Highlight Highlight Fazit: wir sind der Krankheit ausgeliefert. Ich habe eben eine Meldung des BAG vom 25.02 gelesen:
    "Das Virus stelle ein moderates Risiko für die Bevölkerung dar, sagte Strupler".
    Die Experten haben uns gewarnt, wir haben es in Italien und Wuhan gesehen und der Bundesrat zusammen mit dem BAG handeln fahrlässig! Wir sind nicht das erste Land, sie können nicht behaupten: wir hätten es nicht sehen können.
    Also ich muss Vertrauen in eine Behörde haben, dass diese die Situation unter Kontrolle kriegt, die nicht mal fähig ist die Meldefälle zu erfassen. Hopp Schwiiz, Corona Weltmeister! :(
    • Em Den 19.03.2020 09:12
      Highlight Highlight Wieso die Blitze meine Mitbürger/inen? Ist euch egal für die Schachen, die dem Verus zum Opfer fallen werden? Guckt mal den Leichentransport in Bergamo! Das kommt in der Schweiz in spätestens 3 Wochen. Mit unseren 1200 Betten in den Intensivstationen schaffen wir das.. Geniesst das Wetter und die Spaziergänge.
      Benutzer Bild
  • Nate Smith 19.03.2020 06:26
    Highlight Highlight Der digitale Rückstand ist nicht nur im BAG sondern im ganzen Gesundheitswesen erschreckend. Das kostet uns seit Jahren jedes Jahr Millionen von Franken. Grund dafür ist unter anderem der Föderalismus und übersteigerter Individualismus bei Datenhaltung und Datenschutz.
    • bebby 19.03.2020 07:30
      Highlight Highlight Hier ist wohl auch der Hund begraben: darin dass wir in der Schweiz immer noch kein einheitliches Gesundheitssystem haben und viele Aerzte und Patienten sich mit Händen und Füssen gegen ein elektronisches Gesundheitsdossier wehren. Am Geld fehlt es nicht. Was nützt ein elektronisches System, wenn die Aerzte es nicht am Computer erfassen können/wollen?
    • dast0103 19.03.2020 08:39
      Highlight Highlight Könnte der Rückstand auch daher kommen, weil man die Kosten im Gesundheitswesen ständig zu drücken versucht, um die KK-Prämien nicht ansteigen zu lassen? Genau das rächt sich jetzt. Ein gutes und effizientes Gesundheitswesen sollte uns etwas wert sein. Die Erkenntnis kommt halt jetzt zu spät...
    • The Destiny // Team Telegram 19.03.2020 08:47
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mira Bond 19.03.2020 06:26
    Highlight Highlight Echt jetzt? Per Fax? Wir haben im Büro nicht mal mehr ein solches Gerät stehen! Hee...wir haben das Jahr 2020 und arbeiten mit Computern. Was habt ihr die letzten 30 Jahre von der Digitalisierung mitbekommen?
    • EvilBetty 19.03.2020 06:57
      Highlight Highlight Bist du dir ganz sicher, dass euer Druck/Scanner-Kombigerät nicht auch faxen kann?
    • DerHans 19.03.2020 07:13
      Highlight Highlight Angesichts all der Digitalisierungs-Fails des Bundes können wir froh sein, dass der Fax überhaupt funktioniert.
    • bokl 19.03.2020 07:17
      Highlight Highlight Digitalisierung ist was schönes und sichert mir den Job. Wie ausfallsicher und kriesenresistent die Datennetze sind, muss sich erst noch zeigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • idrisi 19.03.2020 06:25
    Highlight Highlight Die Zahlen zeigen sehr wohl die Realität und sie lügen auch nicht. Die Erkenntnis, die man aus ihnen gewinnt, sagt viel aus über die Art und Weise wie selektiv die Proben genommen werden (müssen).

    Völlig falsch wäre, unser Verhalten tagtäglich danach auszurichten und die Chance daraus abzuleiten, selbst den Virus zu haben oder auf jemanden zu treffen, der ihn hat. Das wäre wie mit dem Auto vorwärts zu fahren und über den Rückspiegel zu steuern.

    Danke für den Artikel!
  • Redback 19.03.2020 06:12
    Highlight Highlight Echt jetzt. Die Meldungen werden noch per Fax verschickt. Wieviel da wohl schon unter den Tisch gefallen sind von wegen kein Papier oder Sendefehler. Da frage ich mich schon, was die so moderne Schweiz digital so treibt.
  • Jarl Ivan 19.03.2020 05:55
    Highlight Highlight Zu Nr. 4:
    Leute nehmt es bitte Ernst und akzeptiert die Massnahmen des Bundes. Bleibt zuhause, erklärt dies auch euren pubertären Kindern und spätpubertären 65+. Es ist jetzt leider nicht die Zeit, an der Seepromenade das Wetter zu geniessen.
    Ansonsten wird der komplette Lockdown folgen.
    • Kyle C. 19.03.2020 09:38
      Highlight Highlight Dieser Lockdown wird kommen, den zu verhindern hat man leider schon vor Wochen verpasst. Aber vermutlich wartet man, bis die ersten Spitäler kollabieren.
  • blueberry muffin 19.03.2020 05:52
    Highlight Highlight Nur noch mal zum Klarstellen:
    Die Ärzte müssen ein Formular ausfüllen und Faxen, das BAG muss dann diese Faxe von Hand in den PC eintippen?

    Haben die schon was von diesem "World Wide Web" mit "Cyberformularen" gehört?

    Und für Infektionszahlen würden anonymisierte Daten reichen. Also sollte es nichtmal ein Datenschutz-Problem sein.

    Rest kann dann immer noch per Post / Fax nachgetragen werden.
  • elco 19.03.2020 05:49
    Highlight Highlight Das sind gute Neuigkeiten. Das heisst nämlich, dass mittlerweile viel mehr Menschen eine Immunität entwickelt konnten als bisher angenommen.
    • SeboZh 19.03.2020 08:33
      Highlight Highlight Nochmals, kein einziger Forscher weltweit kann ihnen sagen, ob man wirklich immun ist gegen das Virus, auch nicht wenn man es hatte.

Die Schweiz isoliert sich für die Älteren – und diese «nehmen es zu wenig ernst»

Mit viel Nachdruck appellierte der Bundesrat an die Menschen ab 65 Jahren, Kontakte zu meiden und zu Hause zu bleiben. Ein Blick auf die Strassen zeigt: Noch immer sind sie unterwegs. Die Pro Senectute arbeitet mit Hochdruck daran, das Bewusstsein zu verschärfen.

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