Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVBILD ZUR DISKUSSION ZUM GESETZ UEBER GENETISCHE UNTERSUCHUNGEN BEIM MENSCHEN IN DER KOMMISSION FUER WISSENSCHAFT, BILDUNG UND KULTUR DES NATIONALRATES, AM FREITAG, 12. JANUAR 2018 --- In der Forensischen Genetik am Institut fuer Rechtsmedizin der Universitaet Zuerich werden DNA-Proben in Behaeltern aufbewahrt, aufgenommen am 8. Februar 2005. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

In der Schweiz wird jedes neugeborene Kind auf die vererbbare Stoffwechselkrankheit getestet. (Archivbild). Bild: KEYSTONE

Erbkrankheit könnte dank ETH-Forschungsteam bald geheilt werden 



Ein Forschungsteam der ETH Zürich und des Kinderspitals Zürich kann mit einer neuen Methode Gen-Mutationen gezielt korrigieren. Die Wissenschaftler heilten Mäuse, die an einer vererbbaren Stoffwechselkrankheit litten, die auch Menschen betrifft.

Die Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie dürfte frischgebackenen Eltern ein Begriff sein: In der Schweiz wird jedes neugeborene Kind auf diese Erbkrankheit getestet. Ist es davon betroffen, muss es mit einer speziellen Diät ernährt werden. Ein Übermass an Phenylalanin verzögert die geistige und motorische Entwicklung. In schlimmen Fällen erleiden Betroffene massive geistige Behinderungen. In der Schweiz liegt die Phenylketonurie bei einer von 10'000 Geburten vor. 

«Dieser Ansatz hat ein hohes Potenzial für Anwendungen beim Menschen.»

ETH-Professor Gerald Schwank

Die Ergebnisse des Forschungsteams um ETH-Professor Gerald Schwank sind soeben in der Fachzeitschrift «Nature Medicine» erschienen. Die Forschenden änderten in erwachsenen Mäusen gezielt die Abfolge der DNA-Bausteine des entsprechenden Gens. Dann waren die Mäuse geheilt.

«Dieser Ansatz hat ein hohes Potenzial für Anwendungen beim Menschen», sagt Schwank. Allerdings sei die vorliegende Studie erst ein Machbarkeitsbeweis. Klinische Studien müssten folgen, um die Wirksamkeit in anderen Tieren und dereinst auch im Menschen zu prüfen.

So hustest und niest du richtig: 

abspielen

Video: watson/Emily Engkent, Angelina Graf

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Kranke sollen mehr bezahlen – 5 Fragen und Antworten zum Franchisen-Streit

Wer zum Arzt geht, soll sich in Zukunft stärker an den Behandlungskosten beteiligen müssen. Was bedeutet das für die Versicherten konkret? Und können mit der Massnahme die Gesundheitskosten überhaupt gesenkt werden?

Die Gesundheitskosten steigen, das ist eine Tatsache. Wie allerdings dieses Problem gelöst werden soll, daran scheiden sich die Geister. Die einen finden, die Ärzte mit ihren immer höheren Salären seien Schuld am Schlamassel. Andere sagen, es sei wegen den Versicherten, die bei jedem Husten gleich zum Doktor rennen. Dritte wiederum sehen das Problem bei den Krankenkassen selber, die sich gegenseitig konkurrieren und so die Prämien in die Höhe treiben.

In der laufenden Frühjahrssession ist …

Artikel lesen
Link zum Artikel